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   Bio-Drohne

  Bio-Drohne soll sich zu 100% auflösen können

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   Universität ist es gelungen, eine Bio-Drohne zu entwickeln, die sich fast
   vollständig in Wasser auflöst. Noch steht man am Anfang der Forschung. Das
   Ziel […]

   Solar Sinter von Markus Kayser

  Solar Sinter – 3D Druck mit der Kraft der Sonne

   28. November 2014 1

   Markus Kayser ist ein erfolgreicher Absolvent der Royal Collage of Art in
   London. Von der Energie der Sonne fasziniert, hat er bisher zwei
   zukunftsträchtige Technologien entwickelt – den Sun Cutter, welcher das
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   Cyber Monday bei Amazon.de

  Black Friday und Cyber Monday – günstige Angebote abstauben

   26. November 2014 0

   Am Freitag, dem 28. November 2014 ist es wieder soweit. Wer bis jetzt noch
   kein Weihnachtsgeschenk gekauft hat (und das werden die wenigsten sein 🙂
   ), der kann am Black Friday 2014 kräftig sparen. Hier findest […]

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   25. November 2014 1

   In der holländischen Stadt Krommenie, in der Region Noord-Holland,
   befindet sich der weltweit erste Fahrbahnbelag mit integrierten
   Solarzellen. Auf der insgesamt 70m langen Teststrecke soll in den
   kommenden Jahren gezeigt werden, dass das Projekt SolaRoad […]

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  Scribble – ein Stift für 16 Millionen Farben

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   Das Ziel waren $100.000. Erreicht haben die zwei Entwickler Mark Barker
   und Robert Hoffman mit ihrem ScribblePen auf der Crowdfunding Plattform
   Kickstarter $366.566. Ein Ergebnis, weswegen es sich lohnt, den Scribble,
   der mit 16 Millionen […]

   Gravity - 3D Zeichnen mit Tablet, Stift und Brille

  Gravity – 3D Zeichnen mit Tablet, Stift und Brille

   21. November 2014 0

   Nicht jeder von uns hat ein perfektes dreidimensionales
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   Einige Studenten am Royal College of […]

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   StartseiteTechnik3D Scanner selber bauen – so geht´s

                      3D Scanner selber bauen – so geht´s

   25. Juni 2014 Technik 0

   3D Scanner gibt es immer mehr auf dem Markt. Für viele sind diese jedoch
   immer noch zu teuer. Warum also nicht einfach einen 3D Scanner selber
   bauen, wenn man schon alle Dinge zuhause hat? Mit ein bisschen
   handwerklichem Geschick und Lust am Basteln gelingt dies jedem.

   3D Scanner selber bauen3D Scanner selber bauen (Quelle: instructables.com)

   Inhalt

     • 1 The Microwave – Die Mikrowelle als 3D Scanner
     • 2 In sechs Schritten einen 3D Scanner selber bauen

          • 2.1 1. Problem und die Lösung
          • 2.2 2. Material und Werkzeuge
          • 2.3 3. Erstellung der Lichtbox
          • 2.4 4. Infinity Wall – Die Endlos-Rückwand
          • 2.5 5. Objekt abfotografieren
          • 2.6 6. Software für die Verarbeitung der Bilder

The Microwave – Die Mikrowelle als 3D Scanner

   Auf der Website Instructables gibt es immer wieder interessante
   DIY-Projekt (Do-It-Yourself) für Maker (bzw. Bastler 🙂 ) zu finden. So
   habe ich dieses mal die Anleitung für einen eigenen 3D Scanner gefunden,
   der sich The Microwave nennt.

   Mikrowelle deshalb, weil er beispielsweise auch aus einer solchen bestehen
   könnte. Was man aber auf jeden Fall braucht, ist der Motor für den
   Drehteller der Mikrowelle, bzw. ein entsprechender elektrischer
   Drehteller.

   Auf die Idee, einen 3D Scanner selber zu bauen, ist der Entwickler sfrayne
   (wie er sich auf der Website nennt) gekommen, weil es keine 3D Scanner
   gibt, die Objekte einscannen können, welche kleiner sind, als ein Fußball.

In sechs Schritten einen 3D Scanner selber bauen

  1. Problem und die Lösung

   Das Problem, das bei kleinen Objekten entsteht, will man sie scannen, ist
   der Hintergrund. Läuft man mit einem herkömmlichen 3D Scanner um ein
   Objekt rum oder platziert dieses auf einem Drehteller und fotografiert es
   ab, hebt es sich nie ganz vom Hintergrund ab. Beim anschließenden Rendern
   mit einer Photogrammetrie Software wie 123D Catch, treten immer wieder
   Fehler auf und das Ergebnis wird nie, wie man es sich gewünscht hat.

   Die Lösung ist eine sogenannte Infinity Wall – Endloswand. Diese wird sehr
   oft von Fotografen verwendet und findet auch Verwendung in TV-Studios
   (Bluescreen-Technik). Die fotografierten Objekte oder Personen heben sich
   so deutlich vom Hintergrund ab und können anschließend optimal bearbeitet
   werden.

   Will man einen 3D Scanner selber bauen, muss man also auf diesen Aspekt
   besonders achten.

  2. Material und Werkzeuge

   Welche Materialien Du benötigst:

     • ein DIN A3 Papier oder auch größer (Farbe Schwarz für weiße Objekte;
       ansonsten ein weißes Papier)
     • ein Drehteller*, der eine Umdrehung in etwa 15 – 30s macht
     • ein Licht (am besten ein LED Panel)
     • eine Lichtbox oder ein Lichtzelt
     • ein Smartphone mit Kamera bzw. eine Spiegelreflexkamera

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   Welche Werkzeuge Du benötigst:

     • Schere für das Papier
     • passendes Werkzeug zur Montage der Lichtbox
     • Klebeband
     • Software für die Verarbeitung der Bilder – 123D Catch (Freeware)

   Wer eine alte Mikrowelle besitzt, kann auch diese als Lichtbox samt
   Drehteller verwenden.

  3. Erstellung der Lichtbox

   Der Entwickler hat die Lichtbox aus lasergeschnittenem, milchigem
   Acrylglas (Plexiglas) gefertigt. Daraus hat er auch die LED Lichtfläche
   erstellt.

   Eine Box aus Holz tut auch sein Übriges. Die Konstruktion kann dabei
   ähnlich aussehen, wie die auf Instructables vorgestellte Lichtbox. Mit
   Winkeln aus dem Baumarkt wird der Rahmen befestigt und einfache
   Sperrholzplatten ergeben die Wände. Die Maße können dabei 45cm x 45cm x
   45cm betragen.

   Übrigens: Wer sich weniger Arbeit machen möchte, kann die Box auch durch
   ein Lichtzelt ersetzen.

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                       inkl. 2 Hintergrund(Weiß, Schwarz)

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  4. Infinity Wall – Die Endlos-Rückwand

   Wie schon oben beschrieben, benötigen wir eine Infinity Wall – eine
   Endloswand/ Endlos-Rückwand. Diese besteht aus einem weißen DIN A3 Papier
   oder größer.

   Das Papier musst Du an Deine Lichtbox anpassen (Schere) und anschließend
   mit Klebeband entsprechend befestigen. Das A und O ist dabei, keine Falten
   und kein Schmutz in und auf das Papier zu machen. Ansonsten gibt es
   nachher Probleme mit der Software.

   Am Boden muss jetzt nur noch ein Loch für den Drehteller geschnitten
   werden und dieser dort angebracht werden. Die Oberfläche des Drehtellers
   sollte auch mit dem verwendeten Papier bestückt werden.

   Im folgenden Video ist die Erstellung einer etwas größeren Endloswand zu
   sehen.

                                     IFrame

  5. Objekt abfotografieren

   Nun sollte das Projekt „3D Scanner selber bauen“ abgeschlossen und der
   Scanner einsatzbereit sein.

   Der Entwickler hat sich noch eine Besonderheit einfallen lassen und im
   vorderen Bereich zwei Magnetstreifen angebracht. An diesen befestigt er
   das Smartphone mit Gummibänder auf einem Querstab. So ist dafür gesorgt,
   dass die Kamera während des Fotografierens immer an der selben Stelle
   steht und nicht verwackelt. Wer sich für ein Lichtzelt entschieden hat,
   muss etwas erfinderisch sein. Am besten man baut eine kleine Vorrichtung
   aus Holz, an dem das Smartphone ähnlich angebracht werden kann.

   Jetzt heißt es ausprobieren. 30-70 Bilder für ein gescanntes Objekt
   sollten reichen. Anders gesagt, könnte man seine Kamera so einstellen,
   dass sie alle 0,5 – 1s ein Bild schießt.

  6. Software für die Verarbeitung der Bilder

   Zu guter Letzt werden die Bilder vom Objekt in die verwendetet Software
   123D Catch geladen und ein digitales dreidimensionales Modell daraus
   erstellt.

   Und dann? Entweder man ist mit dem Ergebnis zufrieden oder man beginnt
   nochmals von vorne mit dem Scannen.

   Wenn das Modell zufrieden stellend ist, kann man es anschließend auf einem
   3D Drucker ausdrucken oder ausdrucken lassen. Einen 3D Scanner selber
   bauen ist relativ einfach, beim 3D Drucker wird´s dann doch ein bisschen
   schwieriger und umfangreicher :-).

     • 3D Scannen
     • Maker

   Über Stefan Reinsprecht 148 Artikel
   Hi, ich bin Stefan Reinsprecht, der Herausgeber von Netzkonstrukteur. Als
   Maschinenbauingenieur mit jahrelanger Erfahrung in der Konstruktion und
   Entwicklung interessiere ich mich sehr für technische Dinge. Hier erfährst
   Du Neuigkeiten, aber auch Grundlagen. Viel Spaß beim Lesen. Du findest
   mich auf Google+, Twitter oder Xing.
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   Startseite3D DruckSo druckst Du ein 2D Bild auf dem 3D Drucker

                  So druckst Du ein 2D Bild auf dem 3D Drucker

   7. August 2014 3D Druck 2

   Im Internet bestehen mittlerweile viele Plattformen, auf denen man sich
   Modelle herunterladen kann, die man anschließend nur noch auf seinen 3D
   Drucker übertragen muss. Wer jedoch etwas Individuelles wie ein Logo oder
   eine Schrift drucken möchte, schaut oft ins Leere – wenn die nötigen
   CAD-Kenntnisse nicht da sind.

   Mit kostenloser OpenSource Software und einer Idee kannst Du Dein 2D Bild
   auf dem 3D Drucker zum Anfassen erstellen.

   So druckst Du ein 2D Bild auf dem 3D DruckerSo druckst Du ein 2D Bild auf
   dem 3D Drucker

   Inhalt

     • 1 Welche Software benötige ich?
     • 2 Die Schritte, um ein 2D Bild auf dem 3D Drucker zu drucken

          • 2.1 1. Bilddatei in Vektorgrafik SVG umwandeln
          • 2.2 2. Vektorgrafik SVG in CAD-Programm laden und bearbeiten
          • 2.3 3. STL-Datei speichern, slicen und Objekt drucken

     • 3 Fazit

Welche Software benötige ich?

   Willst Du beispielsweise Dein Logo oder ähnliches drucken, liegt dieses
   üblicherweise im SVG-Format (Scalable Vector Graphics – Skalierbare
   Vektorgrafik) vor. Wenn dies so ist, hast Du schon fast gewonnen :-). Die
   weiteren Schritte siehst Du dann weiter unten.

   Wenn das Bild jedoch im JPG- oder TIFF-Format vorliegt, musst Du es erst
   einmal umwandeln. Am besten geht dies mit dem Vektor basierten
   Grafikprogramm Inkscape. Mit Hilfe dessen erstellst du aus den
   Bild-Dateiformaten ein Vektor-Dateiformat, nämlich das SVG-Format.

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   Nun geht es an das konstruieren im CAD-Programm. Hierfür kannst du z.B.
   FreeCAD verwenden. Das OpenSource CAD-Programm kann ich sehr empfehlen. Es
   ist mein bevorzugtes Programm, wenn ich selbst etwas konstruieren muss.
   Andere kostenlose Programme findest du im passenden Beitrag dazu – CAD
   Freeware für Mac Betriebssysteme (die meisten laufen auch unter Windows
   oder sogar Linux).

   Anschließend wird das fertige dreidimensionale Modell als STL-Datei
   abgespeichert, welche nach dem Slicen (mit Cura z.B.) ganz einfach auf
   einen 3D Drucker übertragen werden kann.

Die Schritte, um ein 2D Bild auf dem 3D Drucker zu drucken

  1. Bilddatei in Vektorgrafik SVG umwandeln

   In Inkscape gehst Du auf Datei – Importieren… und importierst die
   gewünschte Grafik. Beispielsweise als JPG oder PNG. Das Bild bettest Du
   dabei ein. Anschließend klickst Du in der Menüleiste auf Pfad – Bitmap
   vektorisieren… und es öffnet sich ein neues Fenster. Hier lässt Du am
   besten die Einstellungen auf „Entlang eines Helligkeitswertes“.

   Mit dem Schwellwert kannst du versuchen zu spielen und Dir dann im
   Vorschaufenster durch Aktualisieren das Ergebnis anschauen. Wenn Du
   zufrieden bist, klickst Du auf OK und schließt das Fenster wieder.

   Inkscape - Bitmap vektorisierenInkscape – Bitmap vektorisieren

   Der Vektorpfad hat sich nun hinter Deine Bilddatei gelegt. Jetzt kannst Du
   Deine importierte Datei löschen und die Vektorgrafik speichern – als
   normales SVG*.

  2. Vektorgrafik SVG in CAD-Programm laden und bearbeiten

   Wenn Du die SVG-Datei erstellt hast, kannst Du diese in FreeCAD in einem
   neuen Projekt wiederum importieren (SVG as geometry).

   importierte SVG-Datei in FreeCADimportierte SVG-Datei in FreeCAD

   Und ab jetzt ist es einfacher, wenn Du das folgende Video anschaust und
   Dich an die einzelnen Schritte hältst:

                                     IFrame

  3. STL-Datei speichern, slicen und Objekt drucken

   Ist das CAD-Modell fertig und als STL-Datei abgespeichert, kannst Du es
   mit einem Slice-Engine (z.B. Cura) sozusagen in Scheiben schneiden und den
   Maschinencode (G-Code) für den 3D Drucker erstellen lassen.

   Dann muss der G-Code nur noch auf den 3D Drucker übertragen werden und Du
   hast es geschafft, ein 2D Bild auf dem 3D Drucker zu drucken.

   ausgedrucktes stebdesign-Logoausgedrucktes stebdesign-Logo – gedruckt auf
   einem Ultimaker 2

Fazit

   Für jemanden, der sich noch nie mit CAD beschäftigt hat, wird die
   Vorgehensweise sicherlich nicht kinderleicht sein. Beschäftigt man sich
   aber ein bisschen mit dem Vektor basierten Grafikprogramm Inkscape und
   FreeCAD, sollte es kein Problem mehr darstellen, ein 2D Bild auf dem 3D
   Drucker zu drucken.

   Je komplizierter das Bild jedoch ist, je mehr Farben und Farbunterschiede
   darin sind, desto schwieriger wird der ganze Prozess. Wie Du siehst, habe
   ich für mein Beispiel eine relativ einfache Bilddatei benutzt. Ansonsten
   muss man bei Inkscape beim Vektorisieren des Bitmaps die Einstellungen so
   verändern, damit die beste Vektorgrafik erstellt wird, die dann auf dem
   CAD-Programm verwendet werden kann.

   Hast Du schon ein 2D Bild auf dem 3D Drucker gedruckt? Was waren Deine
   Erfahrungen? Ich freue mich auf Deinen Kommentar.

     • CAD
     • Konstruktionstechnik
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   Über Stefan Reinsprecht 148 Artikel
   Hi, ich bin Stefan Reinsprecht, der Herausgeber von Netzkonstrukteur. Als
   Maschinenbauingenieur mit jahrelanger Erfahrung in der Konstruktion und
   Entwicklung interessiere ich mich sehr für technische Dinge. Hier erfährst
   Du Neuigkeiten, aber auch Grundlagen. Viel Spaß beim Lesen. Du findest
   mich auf Google+, Twitter oder Xing.
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    2 Kommentare

    1.  Hendrik
       5. September 2015 um 09:07

       Keine schlechte Anleitung. Ich finde irgendwie im Programm Inkscape
       unter Path keinen Menüpunkt Bitmap Vektorisieren. Muß ich noch
       irgendetwas markieren oder eine Erweiterung laden?

       Gruß Hendrik

       Antworten
    2.  Scheibe
       2. Juli 2016 um 15:11

       Hallo Stefan

       Diw Anleitung ist gut nachvollziehbar.
       Mein Wusch ist es aber eine 2D Figur 3D fähig für einen 3D Drucker zu
       machen.
       Gibt es da eine Möglichkeit.

       Danke Rainer

       Antworten

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          • 1.3 Mathematik
          • 1.4 Mechanik
          • 1.5 Technisches Zeichnen und CAD
          • 1.6 Werkstofftechnik

     • 2 Must Have Fachliteratur für Studenten

Literaturempfehlung für Konstrukteure

   Empfehlenswerte Literatur, die in das Regal eines jeden Konstrukteurs
   gehört!

  Konstruktionstechnik

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   Buchvorstellung – Werkstofftechnik | Bargel/ Schulze

Must Have Fachliteratur für Studenten

   Während des Studiums lohnt es sich auch einmal in gute Literatur zu
   investieren. Auch ich habe dies getan und einige Bücher erworben. Die
   nachfolgende Auflistung soll eine Empfehlung an Studenten sein. Alle
   Bücher sind oben schon aufgelistet.

     • Papula – Mathematische Formelsammlung: für Ingenieure und
       Naturwissenschaftler
     • Roloff/ Matek Maschinenelemente
     • Hoischen – Technisches Zeichnen
     • Das Techniker Handbuch – Grundlagen und Anwendungen der
       Maschinenbau-Technik
     • Fachkunde Metall

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                               Fachzeitschriften

   Die folgenden Fachzeitschriften befassen sich mit dem Thema Konstruktion.
   Hier findet man immer die aktuellsten Entwicklungen und Nachrichten im
   Maschinenbau. Mit einem Klick auf die Abbildungen gelangt man direkt zum
   Bestellformular der Fachzeitschrift.

   Inhalt

     • 1 Der Konstrukteur
     • 2 k-magazin
     • 3 Konstruktionspraxis
     • 4 MaschinenMarkt
     • 5 ELEKTRONIKPRAXIS
     • 6 etmm
     • 7 E-Mobility
     • 8 Mobile Maschinen
     • 9 O+P
     • 10 Antriebspraxis

Der Konstrukteur

   Der KonstrukteurDer Konstrukteur wird mit seinem redaktionellen
   Themenspektrum dem disziplinübergreifenden Informationsanspruch seiner
   Leserschaft voll gerecht. In jeder Ausgabe finden sich dementsprechend die
   Rubriken Antriebstechnik, Fluidtechnik, Automatisierungstechnik,
   CAD/CAM/PLM, Verbindungstechnik, Werkstofftechnik und
   Konstruktionselemente.

   Die Berichterstattung konzentriert sich dabei auf technische Informationen
   in Form von Fachbeiträgen und Berichten aus der Praxis. Das kompetente
   Redaktionsteam steht für die zielgruppengerechte Auswahl und Aufbereitung
   der Inhalte.

k-magazin

   K-MagazinDas Fachmagazin :K ist die praxis- und lösungsorientierte
   Technikzeitschrift für Entwickler, Konstrukteure und Konstruktionsleiter.
   :K gibt in jeder Phase des Konstruktionsprozesses entscheidende Impulse
   und konkrete Hilfestellung.

   Aus dem Portfolio der neuen Mutter, der Hanser-Gruppe, hat die CAD CAM den
   Weg in die :K gefunden und wird als :K CAD CAM ein völlig eigenständiges
   Heft im Heft sein, das aber thematisch hervorragend in die :K passt.

Konstruktionspraxis

   KonstruktionspraxisAls Spezialist für Entwickler und Konstrukteure im
   Maschinen-, Apparate- und Fahrzeugbau, in der Elektrotechnik und in
   weiteren metall- und kunststoffverarbeitenden Industriezweigen bedient
   konstruktionspraxis seit 20 Jahren inhaltlich alle Phasen des
   Konstruktionsprozesses.

   Von der Digitalen Konstruktion über die Auswahl von Werkstoffen und
   Konstruktionsbauteilen bis hin zum Einsatz von Komponenten aus der
   Verbindungs-, Fluid- und Antriebstechnik, der Automatisierung und der
   Elektrotechnik. Dieses Informationsangebot ist crossmedial verknüpft durch
   InfoClick.

MaschinenMarkt

   MaschinenMarktMM MaschinenMarkt bietet als wöchentlich erscheinendes
   Industriemagazin aktuelle Informationen aus dem gesamten Produzierenden
   Gewerbe. Die Rubriken Produktion, Automation und Konstruktion bilden
   technische Trends und neue Produkte ab und stellen deren Einsatz und
   Instandhaltung in Fertigung und Automation vor.

   Wirtschaftsnachrichten, Managementthemen, Interviews und Trendmeldungen
   runden das Informationsangebot für Fach- und Führungskräfte in der
   Industrie ab.

ELEKTRONIKPRAXIS

   ElektronikPraxisELEKTRONIKPRAXIS ist der kompetente Anbieter
   anwendungsorientierter Fach- und Brancheninformationen mit dem höchsten
   Nutzen für Elektronikentwickler, Einkäufer, technisches Management und
   Fertigungsexperten.

   ELEKTRONIKPRAXIS berichtet 14-täglich über das aktuelle Geschehen in der
   Elektronikbranche sowie über Produkte, Technologien und
   Entwicklungsverfahren. Mit allen journalistischen Stilmitteln informiert
   ELEKTRONIKPRAXIS die Hard- und Softwareentwickler, Einkäufer, Spezialisten
   für Aufbau- und Verbindungstechnik sowie Baugruppenfertigung und
   Entscheidungsträger in der Elektronikbranche im deutschsprachigen Raum.

   Zusätzlich zu den Inhalten der 24 Hauptausgaben verdichtet
   ELEKTRONIKPRAXIS besonders wichtige Themenbereiche in 17 Sonderheften.

etmm

   ETMMDie Fachzeitschrift European Tool & Mould Making (ETMM) bietet Lesern
   europaweit Lösungen für den Werkzeug- und Formenbau.

   In englischer Sprache werden neben der Stammausgabe auch Sonderausgaben,
   wie zum Beispiel der “ETMM Buyer’s Guide” oder das “ETMM Euromold Daily”
   veröffentlicht. Verschiedene Formate bringen dem Leser alle wichtigen
   Informationen rund um den Werkzeug- und Formenbau näher – z. B.
   Interviews, eine Technologie-Sektion, Case Studies, uvm.

E-Mobility

   E-MobilityE-Mobility, das Magazin im praktischen Pocket-Format deckt alle
   Ebenen ab, von der Konzeptphase über die Technik bis hin zum Einsatz in
   der Praxis.

   Neben Trends und Entwicklungen sowie Nachrichten und Veranstaltungen geht
   es natürlich um konkrete Produkte: ob der Hybridantrieb, der
   verbrauchsoptimierte Verbrennungsmotor, der Elektromotor, die Batterie,
   der alternative Kraftstoff, der Leichtbauwerkstoff, das Steckersystem, die
   Stromtankstelle, das Elektrofahrzeug oder die ganze Flotte. Alle
   Komponenten, Systeme und Technologien, die zu einer emissionsreduzierten,
   nachhaltigen Mobilität beitragen, finden sich im Heft. Mit diesem
   umfassenden Informationsmix macht E-Mobility den Leser fit für die
   Zukunft.

Mobile Maschinen

   Mobile MaschinenMOBILE MASCHINEN dient dem Erfahrungsaustausch durch
   Praxisberichte, Umfragen, Reportagen, Interviews und Marktübersichten.

   Interdisziplinär werden Einblicke in die aktuelle Situation und technische
   Entwicklungen verwandter Märkte gewährt – insbesondere in die Märkte Bau-,
   Land- und Forstwirtschaft, Fördertechnik sowie Kommunal- und
   Spezialfahrzeuge. Dabei stehen die Disziplinen elektrische, hydraulische
   und mechanische Antriebs- und Steuerungstechnik für mobile
   Arbeitsmaschinen im Fokus.

   Für die Innenausstattung der Fahrerkabine werden unterstützende,
   ermüdungsfreie Komponenten mit Funktionalität und Ergonomie vorgestellt.
   Darüber hinaus liefert Mobile Maschinen qualifizierte Informationen zu
   allen Themen, die den Konstrukteur mobiler Maschinen bei seiner täglichen
   Arbeit unterstützen, z. B. technische, ökonomische, gesetzliche und
   gestalterische Aspekte. Aktuelle Informationen aus dem Markt, über
   Komponenten und Systeme und Dienstleistungen ergänzen das redaktionelle
   Umfeld.

O+P

   O+PO+P – Fluidtechnik für den Maschinen- und Anlagenbau – berichtet
   ständig aktuell über den gesamten Bereich der Entwicklung und Anwendung
   fluidtechnischer Komponenten und Systeme. Sie ist das technologisch
   kompetente Informationsmedium für alle Bereiche der ölhydraulischen und
   pneumatischen Kraftübertragung, Steuerung und Regelung. Dabei erfüllt O+P
   die Funktion als ständiges Forum für den notwendigen Dialog zwischen
   Herstellern und Anwendern, vornehmlich in den Bereichen Planung,
   Konstruktion und wirtschaftlicher Einsatz von Elementen, Geräten,
   Maschinen, Anlagen und Systemen.

   Als praxisorientierte Ingenieurzeitschrift – seit mehr als fünfzig Jahren
   – sieht O+P ihre wesentliche Aufgabe darin, publizistisch mitzuhelfen, die
   moderne Fluidtechnik den spezifischen Betriebsbedingungen anzupassen und
   optimale Lösungen anzubieten. Die Wirtschaftszweige, die in ihrem
   Produktionsablauf auf die Anwendung moderner Fluidtechnik angewiesen sind,
   informieren sich vorrangig durch O+P.

Antriebspraxis

   antriebspraxisantriebspraxis ist ein alle zwei Monate erscheinendes
   Fachmagazin für Entwickler, Konstrukteure und Ingenieure im Maschinen- und
   Anlagenbau.

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                                    Kataloge

   In Kataloge sind Produkte der hier dargestellten Firmen kategorisiert
   aufgelistet. Oft sind diese Kataloge auch in der Produktentwicklung
   hilfreich, da man sich über die Abbildungen und Lösungsmöglichkeiten in
   seiner Ideensammlung inspirieren lassen kann. Des Weiteren können sogar
   oft fertige technische Lösungen zu einem bestimmten Problem bestellt
   werden.

   Die hier aufgelisteten Links führen entweder direkt zu den Online-Shops
   der Firmen, zum Onlineformular zur Bestellung des Papierkatalogs oder zum
   Download des PDF-Katalogs.

Kataloge im Maschinenbau

   Festo – Pneumatik Marktführer Automatisierungslösungen für die Prozess-
   und Fabrikautomation

     • Direkt zum Online-Shop
     • Direkt zum Ersatzteilkatalog
     • Download von CAD-Modellen

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   igus® – Hersteller von Kunststoffgleitlagern und Energieführungsketten aus
   Vollkunststoff sowie flexiblen Spezialleitungen. Alle Produkte werden im
   Spritzgussverfahren hergestellt

     • Direkt zum Online-Shop – Einfaches Finden, Konfigurieren und Bestellen
       von igus®-Produkten
     • Download von Katalogen, Prospekten und Montageanleitungen
     • Download von CAD-Modellen
     • Onlineformular zur Bestellung des Papierkatalogs

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   INA/ FAG Wälzlager – Schaeffler entwickelt und produziert unter den
   Produktmarken INA und FAG weltweit qualitativ hochwertige Wälzlager,
   Gelenklager, Gleitlager und Linearprodukte

     • Download von Produktpublikationen
     • Onlineformular zur Bestellung des Papierkatalogs (muss zuerst dem
       Warenkorb hinzugefügt werden)

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   Kabelschlepp – Die Tsubaki Kabelschlepp GmbH ist eines der weltweit
   führenden Unternehmen im Bereich Energieführungsketten,
   Führungsbahnschutz- und Fördersysteme

     • Direkt zur Produktübersicht
     • Direkt zum OnlineEngineer – Mit wenigen Mausklicks zum optimalen
       Tsubaki Kabelschlepp Energieführungs-System
     • Onlineformular zur Bestellung der Papierkataloge

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   Misumi – Mehr als 1 Mio. mechanische Komponenten für Sondermaschinenbau
   und Montageautomation

     • Direkt zum Online-Shop
     • Onlineformular zum Download des PDF-Katalogs
     • Onlineformular zur Bestellung des Papierkatalogs

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   norelem – Der Normteile-Vollsortimenter im Vorrichtungs- und
   Anlagenbau. Mit dem BIG GREEN BOOK bieten norelem ein umfassendes
   Vollsortiment von Normelementen. THE BIG GREEN BOOK unterstützt
   Konstrukteure und Techniker dabei, gute Ideen zu realisieren – so
   effizient wie möglich.

     • Direkt zum Online-Shop
     • Download des PDF-Katalogs
     • Direkt zum norelem eCatalog
     • Onlineformular zur Bestellung des Papierkatalogs

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   Reiff Technische Produkte – Ihr kompetenter Partner in der Erstausrüstung
   und dem Betriebsmittelbedarf mit technischer Kompetenz, umfassendem
   Produktsortiment, professioneller Be- und Verarbeitung und Lieferung
   komplexer Baugruppen.

     • Direkt zum Online-Shop
     • Download des PDF-Katalogs
     • Direkt zum Reiff Blätterkatalog
     • Onlineformular zur Bestellung des Papierkatalogs

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   StartseiteFertigungstechnik

                               Fertigungstechnik

   Fräswerkzeuge - FertigungstechnikFräswerkzeuge – Paul-Georg Meister /
   pixelio.de

   Um ein Bauteil zu konstruieren, sollte man sich bewusst sein, welche
   Fertigungstechnik die geeignetste ist, um dieses herzustellen.

   Die Fertigungstechniken werden danach eingeteilt, ob bei einem Verfahren
   die Form des Bauteils geschaffen, geändert oder beibehalten wird.
   Zusätzlich kann noch unterschieden werden, ob der Zusammenhalt des
   Werkstoffes bei der Fertigung erst entsteht oder ob er beibehalten,
   verkleinert oder vergrößert wird.

   Die Entscheidung, welche Fertigungstechnik eingesetzt werden soll, hängt
   von folgenden Aspekten ab und beeinflusst auch ausschlaggebend die
   Konstruktion:

     Kosten der jeweiligen Fertigungstechnologie
     Eigenschaften vom Werkstoff (schweißbar, gießbar, umformbar, spanend gut
     zu bearbeiten)
     Hinterschnitte erschweren die Fertigung und schließen einige Verfahren
     aus
     Wirtschaftlichkeit – Handelt es sich um eine Serien- oder
     Einzelfertigung?
     Festigkeitsvorgaben des fertigen Produkts – die Festigkeit kann durch
     die Fertigung beeinflusst werden
     Gewicht – Schweißbauteile wiegen oft mehr als gebogene Bauteile aus
     Blech
     Umweltverträglichkeit – Ist das Verfahren sehr energieintensiv?
     Entstehen giftige Abfallstoffe, die aufwendig gereinigt werden?
     Termin- und Zeitdruck – Wie lange dauert die Herstellung? (Lieferzeit)
     Instandhaltungsfähigkeit – Muss das Produkt zerlegbar sein oder nicht?
     Qualität – Welche Toleranzen sind möglich?
     Optik des fertigen Produkts – Welche Oberflächengüten sind vorgegeben?

   Wie bei der Auswahl des geeigneten Werkstoffes, entscheidet auch hier vor
   allem das vorgegebene Lastenheft über die gewählte Technologie.

Die Fertigungstechnik wird nach DIN 8580 in sechs Hauptgruppen eingeteilt

   Auch wenn sich viele Gelehrte von Hochschulen und Unis jetzt die Hände
   über dem Kopf zusammen schlagen werden – Als Ingenieur kann ich jedem das
   Buch Fachkunde Metall* vom Europa-Lehrmittel Verlag empfehlen. Darin
   werden die einzelnen Fertigungstechniken sehr schön und mit farbigen
   Bildern beschrieben. Natürlich reicht das enthaltene Wissen nicht für
   komplexe Berechnungen. Aber man erhält einen umfassenden Überblick über
   die wichtigsten Fertigungsverfahren.

                                Fachkunde Metall

   Fachkunde Metall*

   0 out of 5 stars (0 Kundenrezensionen)

   Preis: 39,80 €

   Jetzt ansehen

     • Urformen: Ein Bauteil wird aus einem formlosen Stoff erzeugt.

          • flüssig – Gießen
          • plastisch, teigig – Extrudieren
          • körnig, pulvrig – Sintern
          • ionisiert – Galvanoplastik
          • flüssig, plastisch, pulvrig – 3D Druck, Rapid Prototyping

     • Umformen: Durch eine plastische Verformung wird ein neues Bauteil
       geschaffen.

          • Druckumformen
          • Zugdruckumformen
          • Zugumformen
          • Biegeumformen
          • Schubumformen

     • Trennen: Ein Bauteil wird durch Trennen aus Rohteilen hergestellt.

          • Zerteilen
          • Spanen
          • Abtragen
          • Zerlegen

     • Fügen: Mehrere Bauteile werden durch Fügen zu lösbaren oder unlösbaren
       Verbindungen zusammen gefügt.

          • Zusammensetzen
          • Pressen/ Schrumpfen
          • Schweißen
          • Löten
          • Kleben

     • Beschichten: Beim Beschichten wird dem Bauteil ein formloser Stoff als
       festhaftende Schicht aufgebracht.

          • gas- oder dampfförmig
          • flüssig oder pastenartig
          • ionisiert
          • fest oder körnig

     • Stoffeigenschaften ändern: Hierbei werden die Stoffeigenschaften eines
       Werkstoffes gezielt und dauerhaft verändert. Vorwiegend durch
       Temperatureinwirkung.

          • Umlagern (Härten oder Anlassen)
          • Aussondern (Entkohlen)
          • Einbringen (Aufkohlen oder auch Nitrieren)

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   StartseiteFertigungstechnik3D Druck

                                    3D Druck

   3D Druckverfahren zählen zu den generativen Fertigungsverfahren. Aus
   flüssigen, festen oder pulverförmigen Ausgangswerkstoffen (Kunststoff,
   Kunstharz, Keramik, Metall) entstehen dreidimensionale Werkstücke. Eine
   Software zerlegt ein 3D CAD-Modell in Scheiben und sendet das erstellte
   Programm an den Drucker. Dieser druckt das Werkstück Ebene für Ebene.

   Zu Beginn wurden die Verfahren nur im Prototypenbau eingesetzt. So
   entstand der Begriff Rapid Prototyping. Man erkannte die Vorteile, wie
   z.B. der wegfallende Materialverlust, da keine Nacharbeiten nötig sind.
   Außer bei der Beseitigung von nötigen Hilfskonstruktionen. Im Gegensatz zu
   anderen generativen Fertigungsverfahren (z.B. Spritzgießen) müssen keine
   aufwändigen Formen erstellt werden. So wird das Verfahren heute auch in
   der Massenfertigung eingesetzt – Rapid Manufacturing.

   3D Druck von einer Hand3D Druck von einer Hand (Quelle: Creative Tools/
   flickr.com)

   Mittlerweile werden 3D Drucker immer interessanter für den Privathaushalt.
   Drucker sind erschwinglich und im Netz hat sich schon eine große Community
   um das Thema 3D Druck gebildet. Designer, Architekten und Ingenieure
   bieten ihre 3D CAD-Modelle zum Kauf oder auch kostenlos an (shapeways,
   Thingiverse).

   Es ist gut möglich, dass sich der Produktionsprozess von Konsumgütern
   immer mehr zum Konsumenten verlagert.

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Auflistung und Vergleich von 3D Druckverfahren

     • selektives Laserschmelzen (SLM)

          • Material: metallische Pulver
          • Auflösung: 50 – 100 µm
          • Umgebung: Vakuum

     • selektives Lasersintern (SLS)

          • Material: Kunststoffpulver, metallische oder keramische Pulver
          • Auflösung: 1 – 200 µm
          • Umgebung: beim Lasermikrosintern Vakuum

     • selektives Elektronenstrahlschmelzen (SEBM)

          • Material: metallische Pulver
          • Auflösung: 50 – 100 µm
          • Umgebung: Vakuum

     • Stereolithographie (SLA)

          • Material: Photopolymer – Kunststoffbad
          • Auflösung: 50 – 250 µm

     • Multi Jet Modeling (MJM)

          • Material: Photopolymer
          • Auflösung: 450 dpi

     • Fused Deposition Modeling (FDM)

          • Material: schmelzfähiger Kunststoff
          • Auflösung: 25 – 1250 µm

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   StartseiteFertigungstechnik3D DruckFused Deposition Modeling

                           Fused Deposition Modeling

   Das Fused Deposition Modeling ist ein Schmelzschichtverfahren, welches dem
   Gebiet der 3D-Drucker zuzuordnen ist.

   Als Bauteilwerkstoff wird ein schmelzfähiger drahtförmiger Kunststoff
   eingesetzt. Dieser ist in vielen verschiedenen Farben erhältlich. Das
   Bauteil wird auf einer Bauplattform aufgebaut, die in z-Richtung beweglich
   ist und Schicht für Schicht verfährt. Der Düsenkopf ist dabei in
   x-y-Richtung verfahrbar.

   Inhalt

     • 1 Fertigungsschritte

          • 1.1 Vorteile
          • 1.2 Nachteile

     • 2 Fused Deposition Modeling im Vergleich zu anderen Verfahren

Fertigungsschritte

   Der Kunststoffdraht wird in dem Düsenkopf auf Schmelztemperatur erhitzt.
   Über einen Extruder wird der Werkstoff auf die Bauplattform aufgetragen
   und erstarrt dort.

   Ist die erste Schicht fertig, verfährt die Plattform um eine Schichtdicke
   und der Druckprozess beginnt von vorne. Dies wird so lange wiederholt, bis
   das Bauteil fertig ist.

                                     IFrame

  Vorteile

     • kein Materialverlust
     • kein Laser notwendig
     • Bauteile lassen sich mechanisch nacharbeiten und fügen

  Nachteile

     • schlechte Oberfläche – kein nachträgliches Glätten möglich
     • sehr dünne Wandstärken nicht herstellbar
     • eher nur für kleinere Teile geeignet

Fused Deposition Modeling im Vergleich zu anderen Verfahren

     • Fused Deposition Modeling (FDM)

          • Material: schmelzfähiger Kunststoff
          • Auflösung: 25 – 1250 µm

   Andere generative Fertigungsverfahren/ 3D Druckverfahren:

     • selektives Laserschmelzen (SLM)

          • Material: metallische Pulver
          • Auflösung: 50 – 100 µm
          • Umgebung: Vakuum

     • selektives Lasersintern (SLS)

          • Material: Kunststoffpulver, metallische oder keramische Pulver
          • Auflösung: 1 – 200 µm
          • Umgebung: beim Lasermikrosintern Vakuum

     • selektives Elektronenstrahlschmelzen (SEBM)

          • Material: metallische Pulver
          • Auflösung: 50 – 100 µm
          • Umgebung: Vakuum

     • Stereolithographie (SLA)

          • Material: Photopolymer – Kunststoffbad
          • Auflösung: 50 – 250 µm

     • Multi Jet Modeling (MJM)

          • Material: Photopolymer
          • Auflösung: 450 dpi

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   StartseiteBewertungsmethoden in der Konstruktion

                     Bewertungsmethoden in der Konstruktion

   Bei den Bewertungsmethoden wird im Anschluss an die kreative Phase
   schrittweise und systematisch das Lösungsfeld eingegrenzt. Somit kommt man
   auf die für den Anwendungsfall “optimale” Lösung.

   Bei der schrittweisen Eingrenzung der Lösung, die letztendlich umgesetzt
   werden soll, werden zwei Bewertungsmethoden unterschieden:

     • Grobbewertung
     • Feinbewertung

   Inhalt

     • 1 Grobbewertung

          • 1.1 Hilfsmittel der Grobbewertung

     • 2 Feinbewertung
     • 3 Ermittlung der Gewichtung bei Bewertungsmethoden

  Grobbewertung

   AuswahllisteAuswahlliste nach Pahl/ Beitz*

   Die Grobbewertung ist eine Vorauswahl. Es wird nur das verfolgt, was beim
   Vergleich mit der Anforderungsliste die Forderungen erfüllt. Zusätzlich
   wird geprüft, ob die Lösung umsetzbar ist und ob sie den Kostenrahmen
   nicht sprengt.

   Lösungsansätze, die die Grobbewertung bestehen, werden anschließend in
   einer Feinbewertung untersucht.

    Hilfsmittel der Grobbewertung

   Es wird nur das weiter verfolgt, was aufgrund der Auswahlkriterien
   realisierbar und verträglich ist.

     • PDF-Icon Auswahlliste
     • PDF-Icon Dual-Vergleich

      Pahl/Beitz Konstruktionslehre: Methoden und Anwendung erfolgreicher
                               Produktentwicklung

   Pahl/Beitz Konstruktionslehre: Methoden und Anwendung erfolgreicher
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  Feinbewertung

   In der Feinbewertung werden die übrig gebliebenen Lösungsansätze mit Hilfe
   einer Nutzwertanalyse (siehe Bild unten) endgültig bewertet. Diese ist ein
   zahlenmäßiger Vergleich von Lösungen. Es werden Bewertungskriterien
   erstellt, diese gewichtet und in einer Nutzwerttabelle der Erfüllungsgrad
   eingetragen.

   Die Lösungen werden miteinander verglichen und jene, mit dem höchsten
   Gesamtnutzwert, endgültig weiter verfolgt und konstruktiv im CAD
   umgesetzt.

   Die Feinbewertung kann vor allem bei komplexen Projekten zur Anwendung
   kommen. Da die Zahlenwerte nur wenig anschaulich sind, werden diese durch
   das Nutzwertprofil und Stärkediagramme veranschaulicht.

   Schema einer Nutzwertanalyse - Teil der BewertungsmethodenSchema einer
   Nutzwertanalyse

  Ermittlung der Gewichtung bei Bewertungsmethoden

   Um die Gewichtung der einzelnen Kriterien festzulegen, kann der obige
   Dualvergleich zur Hand genommen werden. Dabei werden immer jeweils zwei
   Kriterien miteinander verglichen, wobei eines wichtiger als das andere
   ist. Die Zahl 1 kann dazu genutzt werden, um einzutragen, dass das
   Kriterium im Vergleich wichtiger ist oder die Zahl 0, wenn es nicht
   wichtiger ist.

   Gewichtungnormierte Gewichtung

   Zum Schluss werden die Zahlen addiert und die Summen aufgeschrieben. Nun
   ergibt sich die Rangfolge der Kriterien. Aufgrund dieser kann die
   Wichtigkeit (g*) jedes Kriteriums von 0 bis 1 ermittelt werden. Die
   Wichtigkeit wird im Vergleich zu dem Kriterium mit dem höchsten Rang
   (Wichtigkeit 1,0) geschätzt.

   Mit diesen Werten kann nun die normierte Gewichtung für jedes einzelne
   Kriterium ermittelt werden.

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   StartseiteFertigungstechnik3D DruckMulti Jet Modeling

                               Multi Jet Modeling

   Multi Jet Modeling, auch Polyjet-Modeling genannt, ist eines der Verfahren
   (neben dem Fused Deposition Modeling – FDM), das die 3D-Drucker verwenden.

   Der Drucker besitzt eine Bauplattform, auf der das Bauteil Schicht für
   Schicht aufgebaut wird. Diese ist starr. Hingegen kann der Druckkopf
   bewegt werden. Dieser besteht aus mehreren linear angeordneten Düsen.

Fertigungsschritte

   Das Photopolymer wird im Druckkopf auf Schmelztemperatur erhitzt. Durch
   die Düsen wird es auf die Bauplattform getröpfelt und somit schichtweise
   das Bauteil gedruckt. Nachdem das Photopolymer die Düse verlässt, erstarrt
   es. Um es vollständig auszuhärten, es mit UV-Licht bestrahlt (ähnlich der
   Stereolithographie).

   Bei Übergängen ist eine Stützkonstruktion notwendig, die entweder aus
   einem niedriger schmelzenden Wachs oder in Form von nadelartigen Stützen
   aus dem Bauteilwerkstoff besteht. Das Wachs kann anschließend durch
   Erhitzen ausgeschmelzt werden. Die nadelartigen Stützen lassen sich mit
   einem Wasserstrahl ausspülen.

                                     IFrame

Vorteile

     • Hohe Präzision
     • Hohe Oberflächengüte
     • Sehr genaue Fertigung möglich

Multi Jet Modeling im Vergleich zu anderen Verfahren

     • Multi Jet Modeling (MJM)

          • Material: Photopolymer
          • Auflösung: 450 dpi

   Andere generative Fertigungsverfahren/ 3D Druckverfahren:

     • selektives Laserschmelzen (SLM)

          • Material: metallische Pulver
          • Auflösung: 50 – 100 µm
          • Umgebung: Vakuum

     • selektives Lasersintern (SLS)

          • Material: Kunststoffpulver, metallische oder keramische Pulver
          • Auflösung: 1 – 200 µm
          • Umgebung: beim Lasermikrosintern Vakuum

     • selektives Elektronenstrahlschmelzen (SEBM)

          • Material: metallische Pulver
          • Auflösung: 50 – 100 µm
          • Umgebung: Vakuum

     • Stereolithographie (SLA)

          • Material: Photopolymer – Kunststoffbad
          • Auflösung: 50 – 250 µm

     • Fused Deposition Modeling (FDM)

          • Material: schmelzfähiger Kunststoff
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   StartseiteFertigungstechnik3D DruckSelektives Elektronenstrahlschmelzen

                      Selektives Elektronenstrahlschmelzen

   Das selektive Elektronenstrahlschmelzen (SEBM – selective electron beam
   melting) ist ein Fertigungsverfahren für metallische Bauteile, die aus
   einem Pulverbett hergestellt werden.

   Anhand von 3D CAD-Daten wird ein Fertigungsprogramm Schicht für Schicht
   generiert (slicen). Jede Schicht enthält einzelne Vektoren, die der Laser
   später abfährt.

Fertigungsschritte

   Der Fertigungsprozess findet im Vakuum statt. Es wird mit Hilfe einer
   Rakel eine Schicht Pulver (50 – 100 µm) auf eine Grundplatte aufgebracht.

   Ein Elektronenstrahl erhitzt das Pulver lokal und bringt es zum Schmelzen.
   Anschließend wird eine neue Schicht Pulver aufgetragen und der
   Schmelzprozess beginnt von Neuem. Dies wird so lange wiederholt, bis das
   fertige Bauteil entsteht.

   Nun wird die Kammer mit Helium gekühlt und das Bauteil mit demselben
   Pulver, aus dem es besteht, sandgestrahlt.

Selektives Elektronenstrahlschmelzen im Vergleich zu anderen Verfahren

     • selektives Elektronenstrahlschmelzen (SEBM)

          • Material: metallische Pulver
          • Auflösung: 50 – 100 µm
          • Umgebung: Vakuum

   Andere generative Fertigungsverfahren/ 3D Druckverfahren:

     • selektives Laserschmelzen (SLM)

          • Material: metallische Pulver
          • Auflösung: 50 – 100 µm
          • Umgebung: Vakuum

     • selektives Lasersintern (SLS)

          • Material: Kunststoffpulver, metallische oder keramische Pulver
          • Auflösung: 1 – 200 µm
          • Umgebung: beim Lasermikrosintern Vakuum

     • Stereolithographie (SLA)

          • Material: Photopolymer – Kunststoffbad
          • Auflösung: 50 – 250 µm

     • Multi Jet Modeling (MJM)

          • Material: Photopolymer
          • Auflösung: 450 dpi

     • Fused Deposition Modeling (FDM)

          • Material: schmelzfähiger Kunststoff
          • Auflösung: 25 – 1250 µm

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   StartseiteFertigungstechnik3D DruckSelektives Laserschmelzen

                           Selektives Laserschmelzen

   Beim selektiven Laserschmelzen (SLM – selective laser melting) wird ein
   Bauteil durch ein schichtweises Verschmelzen von Metallpulver mittels hoch
   energetischem Laserstrahl hergestellt.

   Anhand von 3D CAD-Daten wird ein Fertigungsprogramm Schicht für Schicht
   generiert (slicen). Jede Schicht enthält einzelne Vektoren, die der Laser
   später abfährt. Die Schichtdicken betragen 20 – 100 µm. Der Prozess
   geschieht unter einer Schutzgasatmosphäre mit Argon oder Stickstoff. So
   wird verhindert, dass es zu einer Kontamination mit Sauerstoff kommt.

   Lasersintern/ Laserschmelzen - PrinzipdarstellungLasersintern/
   Laserschmelzen – Prinzipdarstellung (Copyright by Netzkonstrukteur)

   Inhalt

     • 1 Fertigungsschritte

          • 1.1 Vorteile des selektiven Laserschmelzens
          • 1.2 Nachteile

     • 2 Selektives Laserschmelzen im Vergleich zu anderen Verfahren

Fertigungsschritte

   Mit Hilfe einer Rakel wird auf eine Grundplatte eine dünne Schicht
   Metallpulver aufgetragen. Danach bringt der Laser das Pulver selektiv zum
   Schmelzen. Ist das Material erstarrt, wird die Grundplatte um den Betrag
   der Schichtdicke gesenkt und eine neue Schicht Pulver aufgetragen. Nun
   schmelzt der Laser das Pulver auf die vorher erstarrte Metallschicht.
   Dieser Prozess wiederholt sich solange, bis das fertige Bauteil entnommen
   werden kann.

   Zuletzt wird dieses gesäubert, vom überschüssigen Pulver entfernt und kann
   anschließend eingesetzt oder muss bei Bedarf noch bearbeitet werden.

   Wie beim Lasersintern, kann das überschüssige Pulver nach dem
   Schmelzprozess aufgrund der thermischen Kontamination nur zu etwa 50%
   wieder verwendet werden.

   Das Video von Eichenberger Futurtech AG zeigt die Herstellung einer
   Schmuckkette mit einer Maschine für das Laserschmelzen.

  Vorteile des selektiven Laserschmelzens

     • im Gegensatz zu anderen urformenden Fertigungsmethoden entstehen keine
       Lunker
     • durch eine formlose Fertigung und der Materialersparnis eine hohe
       Kostenersparnis
     • Geometriefreiheit
     • Hinterschnitte möglich

  Nachteile

     • nur 50% des überschüssigen Pulvers können wieder verwendet werden

Selektives Laserschmelzen im Vergleich zu anderen Verfahren

     • selektives Laserschmelzen (SLM)

          • Material: metallische Pulver
          • Auflösung: 50 – 100 µm
          • Umgebung: Vakuum

   Andere generative Fertigungsverfahren/ 3D Druckverfahren:

     • selektives Lasersintern (SLS)

          • Material: Kunststoffpulver, metallische oder keramische Pulver
          • Auflösung: 1 – 200 µm
          • Umgebung: beim Lasermikrosintern Vakuum

     • selektives Elektronenstrahlschmelzen (SEBM)

          • Material: metallische Pulver
          • Auflösung: 50 – 100 µm
          • Umgebung: Vakuum

     • Stereolithographie (SLA)

          • Material: Photopolymer – Kunststoffbad
          • Auflösung: 50 – 250 µm

     • Multi Jet Modeling (MJM)

          • Material: Photopolymer
          • Auflösung: 450 dpi

     • Fused Deposition Modeling (FDM)

          • Material: schmelzfähiger Kunststoff
          • Auflösung: 25 – 1250 µm

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   StartseiteFertigungstechnik3D DruckSelektives Lasersintern

                            Selektives Lasersintern

   Selektives Lasersintern (SLS) ist ein generatives Fertigungsverfahren, das
   mit Hilfe eines Lasers Kunststoff- oder Metallpulver zu einem fertigen
   Bauteil zusammenschweißt.

   Durch eine Software werden die 3D CAD-Daten geslicet. D.h., es wird
   üblicherweise ein STL-Format durch das Slicen Schicht für Schicht
   berechnet. Diese Schichten werden auf den 3D-Drucker übertragen und dort
   gefertigt.

   Folgende Lasertypen werden eingesetzt:

     • CO2 Laser
     • Nd: YAG Laser (Festkörperlaser)
     • Faserlaser

   Lasersintern/ Laserschmelzen - PrinzipdarstellungLasersintern/
   Laserschmelzen – Prinzipdarstellung (Copyright by Netzkonstrukteur)

   Inhalt

     • 1 Fertigungsschritte beim selektiven Lasersintern

          • 1.1 Vorteile
          • 1.2 Nachteile

     • 2 Lasermikrosintern
     • 3 Selektives Lasersintern im Vergleich zu anderen Verfahren

Fertigungsschritte beim selektiven Lasersintern

   Mit Hilfe einer Rakel oder einer Walze wird Pulver vollflächig auf eine
   Grundplatte aufgebracht. Der eingesetzte Laser sintert oder schmilzt das
   Pulver, indem dieses seine Energie absorbiert.

   Anschließend wird eine neue Schicht Pulver aufgetragen. Dieses befindet
   sich entweder in einer Pulverplattform oder als Vorrat in der Rakel. Es
   sind Schichtdicken von 0,001 – 0,2 mm möglich.

   Die Pulverkörner werden dabei nur partiell aufgeschmolzen. Man nennt dies
   deshalb Flüssigphasensinterprozess. Beim selektiven Laserschmelzen (SLM)
   hingegen, wird das Pulver vollständig aufgeschmolzen.

   Das überschüssige Pulver kann nach dem Sinterprozess aufgrund der
   thermischen Kontamination zu etwa 50% wieder verwendet werden.

   Im Video über Lasersintern von EOS Tooling wird der Fertigungsprozess
   ausführlich erklärt.

  Vorteile

     • Formlose Fertigung
     • Materialersparnis
     • Geometriefreiheit
     • Hinterschnitte möglich
     • Kostenersparnis

  Nachteile

     • nur 50% des überflüssigen Pulvers wieder verwendbar
     • hoher Energieeinsatz

Lasermikrosintern

   Das Lasermikrosintern ist eine spezielle Form des Lasersinterns. Dabei
   werden Mikrostrukturen mit einem Nanopulver erzeugt. Der Laser erzeugt
   kurze Pulse. Der Prozess findet in einer Vakuumkammer statt. Durch den
   Einsatz einer Ringrakel sind extrem dünne Pulverschichten möglich (feiner
   als 30µm).

   Neuerdings können auch keramische Pulver in hoher Qualität gesintert
   werden.

Selektives Lasersintern im Vergleich zu anderen Verfahren

     • selektives Lasersintern (SLS)

          • Material: Kunststoffpulver, metallische oder keramische Pulver
          • Auflösung: 1 – 200 µm
          • Umgebung: beim Lasermikrosintern Vakuum

   Andere generative Fertigungsverfahren/ 3D Druckverfahren:

     • selektives Laserschmelzen (SLM)

          • Material: metallische Pulver
          • Auflösung: 50 – 100 µm
          • Umgebung: Vakuum

     • selektives Elektronenstrahlschmelzen (SEBM)

          • Material: metallische Pulver
          • Auflösung: 50 – 100 µm
          • Umgebung: Vakuum

     • Stereolithographie (SLA)

          • Material: Photopolymer – Kunststoffbad
          • Auflösung: 50 – 250 µm

     • Multi Jet Modeling (MJM)

          • Material: Photopolymer
          • Auflösung: 450 dpi

     • Fused Deposition Modeling (FDM)

          • Material: schmelzfähiger Kunststoff
          • Auflösung: 25 – 1250 µm

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   StartseiteFertigungstechnik3D DruckStereolithographie

                               Stereolithographie

   Die Stereolithographie ist das verbreitetste generative
   Fertigungsverfahren, indem ein dreidimensionales Bauteil in einem
   Kunststoffbad durch einen Laser Schicht für Schicht aufgebaut wird.

   Der Kunststoff, der bei der Stereolithographie verwendet wir, ist ein
   Photopolymer, d.h. er ist lichtaushärtend. Nachdem das 3D CAD-Modell
   konstruiert ist, wird dieses in ein STL-Format umgewandelt. Ein
   Dienstleister baut gegebenenfalls noch Stützkonstruktionen an und das
   Modell wird geslicet, d.h. es werden einzelne Schichten erstellt.

   Stereolithographie PrinzipdarstellungStereolithographie Prinzipdarstellung
   (Copyright by Netzkonstrukteur)

   Inhalt

     • 1 Fertigungsschritte bei der Stereolithographie

          • 1.1 Vorteile
          • 1.2 Nachteile

     • 2 Stereolithographie im Vergleich zu anderen Verfahren

Fertigungsschritte bei der Stereolithographie

   In dem Kunststoffbad befindet sich eine höhenverstellbare Plattform, auf
   dem das dreidimensionale Bauteil aufgebaut wird. Diese wird um eine
   Schichtdicke abgesenkt. Anschließend wird ein UV-Laser über bewegliche
   Spiegel auf das Photopolymer geleitet. Dort, wo dieser auftrifft, härtet
   der Kunststoff aus.

   Ist die erste Schicht abgefahren, wird die Plattform um die nächste
   Schichtdicke gesenkt. Ein Wischer/ eine Rakel verteilt das Photopolymer
   gleichmäßig auf der Oberfläche und glättet diese.

   Nachdem alle Schichten des Bauteils mit dem Laser abgefahren wurden, kann
   dieses von der Plattform entfernt werden und muss von den
   Stützkonstruktionen befreit werden. Anschließend kann es nötig sein, das
   Bauteil in einem Schrank unter UV-Licht zur endgültigen Aushärtung ruhen
   zu lassen.

   Im Video über Stereolithographie der Hochschule Aachen wird Schritt für
   Schritt und sehr ausführlich erklärt, wie beispielsweise eine Schachfigur
   entsteht.

  Vorteile

     • Formlose Fertigung
     • Geometriefreiheit
     • Hinterschnitte möglich
     • Möglichkeit der anschließenden Oberflächenbehandlung

  Nachteile

     • Nicht sehr belastbar
     • An lichtaushärtende Materialien gebunden
     • Oft Stützkonstruktionen notwendig
     • Mechanische Nacharbeit notwendig
     • Kunststoffharz sehr teuer – kann nur eine bestimmte Zeit lang
       verwendet werden

Stereolithographie im Vergleich zu anderen Verfahren

     • Stereolithographie (SLA)

          • Material: Photopolymer – Kunststoffbad
          • Auflösung: 50 – 250 µm

   Andere generative Fertigungsverfahren/ 3D Druckverfahren:

     • selektives Laserschmelzen (SLM)

          • Material: metallische Pulver
          • Auflösung: 50 – 100 µm
          • Umgebung: Vakuum

     • selektives Lasersintern (SLS)

          • Material: Kunststoffpulver, metallische oder keramische Pulver
          • Auflösung: 1 – 200 µm
          • Umgebung: beim Lasermikrosintern Vakuum

     • selektives Elektronenstrahlschmelzen (SEBM)

          • Material: metallische Pulver
          • Auflösung: 50 – 100 µm
          • Umgebung: Vakuum

     • Multi Jet Modeling (MJM)

          • Material: Photopolymer
          • Auflösung: 450 dpi

     • Fused Deposition Modeling (FDM)

          • Material: schmelzfähiger Kunststoff
          • Auflösung: 25 – 1250 µm

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   StartseiteMaschinenbauGravity – 3D Zeichnen mit Tablet, Stift und Brille

               Gravity – 3D Zeichnen mit Tablet, Stift und Brille

   21. November 2014 Maschinenbau 0

   Nicht jeder von uns hat ein perfektes dreidimensionales
   Vorstellungsvermögen. Die wenigsten können ihre Bilder im Kopf auf ein
   Papier zeichnen. Das hindert einen enorm an der Entwicklung neuer Ideen.
   Einige Studenten am Royal College of Art in London haben sich dem Problem
   angenommen und eine Lösung dafür gefunden – Gravity ist ein Virtual
   Reality Werkzeug, das 3D Zeichnen für jeden möglich macht.

   Gravity - 3D Zeichnen mit Tablet, Stift und BrilleGravity – 3D Zeichnen
   mit Tablet, Stift und Brille (Quelle: gravitysketch.com)

3D Zeichnen ohne Bildschirm

   Gravity wurde von den vier Studenten Guillaume Couche, Daniela Paredes
   Fuentes, Pierre Paslier und Oluwaseyi Sosanya (Entwickler der 3D
   Webmaschine) entwickelt. Es sollte so einfach sein, dass jeder, auch ohne
   Erfahrungen in der Konstruktion, dreidimensional zeichnen kann. Und das
   ganz ohne Computerdisplay. Alles was man dazu braucht, ist ein
   Eingabestift (z.B. ein Stylus), das Gravity Tablet und eine Augmented
   Reality Headset wie beispielsweise die Oculus Rift.

   Üblicherweise zeichnen Konstrukteure, Architekten und Designer ihre
   Modelle am Computer mit Hilfe con CAD-Programmen. Das Problem dabei ist,
   dass man an Funktionen und Parameter gebunden ist. Man sollte also schon
   von Anfang an wissen, wie das Produkt am Ende auszusehen hat. Dies wirkt
   sich vor allem negativ auf die Kreativität bei der Ideenentwicklung aus.

   Das aus Acrylglas bestehende Tablet ist mit einem Gitter überzogen. Dieses
   dient einerseits dem Zeichner bei der Orientierung und andererseits kann
   das Gravity Tablet so die Koordinaten erkennen, die mit dem Stylus
   abgefahren werden. Links befindet sich ein schwarzes Gehäuse. Dieses
   beinhaltet die ganze Technologie, die hinter dem 3D Zeichenbrett steckt.
   Verarbeitet werden die Freihandskizzen über ein Arduino Board.

   Prototyp des Gravity ZeichenbrettsPrototyp des Gravity Zeichenbretts
   (Quelle: gravitysketch.com)

   Das Arduino Board kommuniziert auch mit der Augmented Reality Brille,
   welche dafür sorgt, dass der Zeichner seine Skizze dreidimensional
   wahrnimmt.

   Dreidimensional zeichnen kann der Nutzer, indem er über das Zeichenbrett
   die Ebenen (X-Y, X-Z, Y-Z) wechselt. Die Skizzen können rotiert und über
   die Brille von jedem beliebigen Winkel betrachtet werden. Der Vorteil
   dabei ist, dass auch andere Nutzer, die eine Augmented Reality Brille
   tragen, das dreidimensionale Modell betrachten können.

Vorteile und Anwendungsgebiete von Gravity

   Die Entwickler wollen mit Gravity dazu beitragen, dass die
   Ideenentwicklung einfacher gestaltet wird. Vorhandene Werkzeuge wie
   einfache Stifte und Papier hindern viele, ihre Ideen mit anderen zu
   teilen. Und Teilen heißt auch, die Ideen gemeinsam voran zu bringen und zu
   verbessern. Ein Bild beschreibt bekanntlich mehr als 1000 Worte.

   Ein großer Vorteil ist deshalb, dass mehr Menschen die Möglichkeit haben,
   bei der Entwicklung von Produkten mitzuwirken.

   Des Weiteren ermöglichen die dreidimensionalen Skizzen, Ideen besser zu
   präsentieren. Denken wir an Besprechungen, die Teil der Produktentwicklung
   sind. Viele unterschiedliche Menschen treffen aufeinander. Nicht jeder hat
   3D Zeichnen gelernt oder ist dessen mächtig. Gravity könnte Barrieren
   einreißen. Vor allem, wenn die Skizzen anschließend noch mit einem 3D
   Drucker fassbar gemacht werden.

   Natürlich ist der Weg dahin noch ein etwas längerer. Aber ich stelle es
   mir jetzt schon amüsant vor, wenn mehrere Menschen am Tisch sitzen und
   jeder davon eine Oculus Rift trägt :-). Könntest Du Dir vorstellen, das
   Gravity Zeichenbrett einzusetzen? Ich freue mich auf Deinen Kommentar!

   Zuletzt noch das Video über Gravity und was damit möglich ist. Viel Spaß
   beim Anschauen!

                                     IFrame

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   Über Stefan Reinsprecht 148 Artikel
   Hi, ich bin Stefan Reinsprecht, der Herausgeber von Netzkonstrukteur. Als
   Maschinenbauingenieur mit jahrelanger Erfahrung in der Konstruktion und
   Entwicklung interessiere ich mich sehr für technische Dinge. Hier erfährst
   Du Neuigkeiten, aber auch Grundlagen. Viel Spaß beim Lesen. Du findest
   mich auf Google+, Twitter oder Xing.
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   Eichenstr. 3
   72461 Albstadt

   Stefan Reinsprecht – stebdesign

   Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß §27a Umsatzsteuergesetz:

   DE291478147

   Verantwortlich für den Inhalt nach § 55 Abs. 2 RStV:

   Stefan Reinsprecht
   Eichenstr. 3
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                  Bio-Drohne soll sich zu 100% auflösen können

   1. Dezember 2014 Technik 0

   Forscher des Ames Research Center der Nasa und Studenten der Stanford
   Universität ist es gelungen, eine Bio-Drohne zu entwickeln, die sich fast
   vollständig in Wasser auflöst. Noch steht man am Anfang der Forschung. Das
   Ziel ist jedoch, eine zu 100% abbaubare Drohne zu entwickeln.

   Bio-DrohneBio-Drohne – Grundkörper aus Pilzmaterial (Quelle: iGEM 2014)

Grundkörper der Bio-Drohne aus Pilzmaterial

   Beim Grundkörper der Bio-Drohne haben sich die Forscher das Produkt der
   Firma ecovative design zu Nutze gemacht. Diese stellen nämlich Materialien
   aus landwirtschaftlichem Abfall und Pilzen her. Genauer genommen aus dem
   Myzel von Pilzen. Dies ist das für den Menschen unsichtbare und
   fadenförmigen Geflecht unterhalb der sichtbaren Pilzfrucht.

   Myzel - Platte aus PilzgeflechtMyzel – Platte aus Pilzgeflecht (Quelle:
   iGEM 2014)

   Gehäckseltes Heu, Stroh oder andere landwirtschaftliche Materialien werden
   dabei mit Myzelien vermischt. In einem temperierten Ruheraum wachsen und
   verflechten sich die Myzelien so eng um das Grundmaterial, sodass ein sehr
   kompaktes und festes Endprodukt entsteht. Bisher werden so hergestellte
   Materialien für den Kern von Surfboards oder für Verpackungsmaterial
   verwendet.

   Einziger Nachteil des Werkstoffes aus Pilzen ist, dass er nicht
   wasserdicht ist. Um dieses Problem zu lösen, wurde der Grundkörper mit
   einer aus Bakterien produzierter, lederartigen Zellulose getränkt.
   Überzogen wurde das ganze Gebilde letztendlich mit den Proteinen aus dem
   Speichel von Feldwespen. Die Wespen nutzen diese, um ihre Nester
   wasserdicht zu machen.

   Die Schaltkreise für die Steuerung der Bio-Drohne wurden mit einer Tinte
   aus Silber Nanopartikel gedruckt. Vorarbeit geleistet hat hierbei ein
   junges StartUp aus dem Silicon Valley, welche die spezielle Tinte samt dem
   Druckverfahren entwickelt haben.

  Noch nicht zu 100% abbaubar

     Keiner würde merken, ob man Zuckerwasser verschüttet hat oder ob an der
     Stelle ein Fluggerät abgestürzt ist.

   Erklärt die Forscherin Lynn Rothschild dem Magazin NewScientist. Fällt das
   Pilzmaterial ins Wasser bleibt einzig und alleine eine weiße Trübung
   zurück.

   Doch aktuell ist man vom Ziel der zu 100% abbaubaren Bio-Drohne noch
   einige Schritte entfernt. Auch wenn sich sowohl der Grundkörper als auch
   die Schaltkreise beim Absturz im Wasser auflösen, einige Bauteile sind
   nicht abbaubar. Dies sind zum Beispiel die Propeller, Batterie und
   metallische Bauteile.

   Die Forscher arbeiten jedoch schon am nächsten Schritt. Sie wollen
   Sensoren, die für den Flug notwendig sind, aus Escherichia coli (E. coli)
   Bakterien herstellen. Dies sind Bakterien, die im menschlichen und
   tierischen Darm vorkommen.

Einsatzzwecke von Bio-Drohnen

   Natürlich wird schon das Militär an vorderster Stelle stehen und sich die
   Hände reiben. Wird das Projekt erfolgreich, dürfen sie auf Drohnen hoffen,
   die beispielsweise für die Spionage eingesetzte werden könnten. Und mit
   der Bio-Drohne ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Spionage
   letztendlich ihr Ziel erfüllt – auch wenn die Drohne abstürzt, wird man
   niemals herausfinden können, von wem der Spionageakt ausgegangen ist.

   Leider werden Drohnen, oder wie sie auch genannt werden – unbemannte
   Luftfahrzeuge (UAV – unnamed aerial vehicle), durch genau diesen
   militärischen Einsatz, oft negativ bewertet. Es gibt aber auch sehr
   positive Einsatzzwecke, wie es ein Masterstudent an der TU Delft mit
   seiner lebensrettenden Drohne beweist.

   Drohnen werden auch für Landschafts- und Tieraufnahmen eingesetzt. Hierfür
   wären Bio-Drohnen sicherlich auch eine willkommene Entwicklung. Die
   Technik macht nämlich nicht immer das, was der Mensch von ihr verlangt.
   Und so verschmutzen immer mehr abgestürzte Drohnen unsere Umwelt.

   Lassen wir uns also überraschen, welche Technologien die Forscher
   zusätzlich dafür nutzen, um ihr unbemanntes, biologisch abbaubares
   Luftfahrzeug in die Realität umzusetzen. Vielleicht könnte die notwendige
   Energie aus Moosen erzeugt werden?

   Hast Du noch weitere Ideen, wie man eine vollständig abbaubare Drohne
   erstellen könnte? Schreib sie in die Kommentare!

     • Drohne
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   Über Stefan Reinsprecht 148 Artikel
   Hi, ich bin Stefan Reinsprecht, der Herausgeber von Netzkonstrukteur. Als
   Maschinenbauingenieur mit jahrelanger Erfahrung in der Konstruktion und
   Entwicklung interessiere ich mich sehr für technische Dinge. Hier erfährst
   Du Neuigkeiten, aber auch Grundlagen. Viel Spaß beim Lesen. Du findest
   mich auf Google+, Twitter oder Xing.
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   StartseiteArchitektur

                                  Architektur

   Innovative Entwicklungen im Bereich Architektur. In die Architektur
   fließen auch oft Technologien aus dem Bereich des Maschinenbaus.

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  U4 Hafen City Hamburg: U-Bahn soll unter die Elbe 

   27. Juni 2014 0

   Mit der Schaffung von Wohn- und Büroeinheiten auf dem nördlichen Teil des
   Großen Grasbrooks möchte die Stadt Hamburg bis zur Mitte der 2020er Jahre
   unter der Bezeichnung HafenCity ein neues Großprojekt realisieren. Um das
   neue […]

   Counter Crafting - das eigene Haus drucken

  Das eigene Haus drucken – Contour Crafting

   26. März 2014 0

   Für den Hausbau ist die Zusammenarbeit vieler verschiedener Fachgebiete
   notwendig. Vor allem für die Errichtung eines Hauses werden zahlreiche
   Baumaschinen eingesetzt. Alles Gründe, warum sich die Fertigstellung des
   Eigenheims oft in die Länge zögert und […]

   Bunte Solarfassade

  Bunte Solarzellen eröffnen vielseitige Möglichkeiten

   16. Juli 2013 0

   Bisher zieren schwarze oder bläulich graue Solarzellen die Dächer von
   Deutschland. Wer sich für Solarzellen auf dem Dach entscheidet,
   entscheidet sich auch für eine optische Veränderung seines Hauses.
   Forscher vom Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik […]

   Refugee Housing Unit (RHU)

  Ikea-Stiftung stellt Hütten für Flüchtlinge her

   4. Juli 2013 0

   Die Ikea-Stiftung finanzierte die Entwicklung von Selbstbau-Hütten für
   Flüchtlinge. Das UN-Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR) hat
   in Kooperation mit der schwedischen Nichtregierungsorganisation Refugee
   Housing Unit (RHU) einen Prototyp einer Hütte fertiggestellt. Diese wurde
   nicht in den Fertigungshallen von […]

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   StartseiteDesign

                                     Design

   Ein Produkt verkauft sich nur dann, wenn das Design bei den Kunden
   ankommt. Deshalb ist das Design ein wichtiger Aspekt in der
   Produktentwicklung.

   MULTI-Aufzugssystem von ThyssenKrupp Elevator

  MULTI Aufzugssystem – erster Aufzug ohne Seil

   3. Dezember 2014 1

   Bei unseren Aufzügen hat sich seit der Entwicklung vor 160 Jahren nicht
   sehr viel getan. ThyssenKrupp Elevator hat nun ein ganz neues
   Aufzugskonzept vorgestellt – das MULTI Aufzugssystem. Die revolutionäre
   Entwicklung soll Ende 2016 im […]

   Scribble Stylus

  Scribble – ein Stift für 16 Millionen Farben

   24. November 2014 2

   Das Ziel waren $100.000. Erreicht haben die zwei Entwickler Mark Barker
   und Robert Hoffman mit ihrem ScribblePen auf der Crowdfunding Plattform
   Kickstarter $366.566. Ein Ergebnis, weswegen es sich lohnt, den Scribble,
   der mit 16 Millionen […]

   Compass - digitaler Zirkel

  Ein digitaler Zirkel, der Rechtecke zeichnet – COM*PASS

   20. November 2014 0

   Wie würdest Du Dich fühlen, wenn Du mit einem Zirkel ein Rechteck zeichnen
   könntest? Genau das war Ken Nakagakis Überlegung, aus der er ein echtes
   Produkt entwickelte – den COMP*PASS. Der digitale Zirkel verbindet die […]

   Digitale Messinstrumente

  Digitale Messinstrumente messen und modellieren gleichzeitig

   23. Oktober 2014 0

   Auf der Dutch Design Week 2014 wurde das Projekt Of Instruments and
   Archetypes vorgestellt, dass bei so manchem Konstrukteur und Designer und
   vor allem solchen die es werden wollen für reges Interesse gesorgt hat.
   Das belgische Unternehmen […]

   Bambus-Auto auf den Philippinen

  Bambus als Konstruktionswerkstoff – die Möglichkeiten

   12. September 2014 0

   Wenn man an Bambus denkt, denkt man hauptsächlich an ein schnell
   wachsendes Gehölz, welches teilweise schon für den Möbelbau genutzt wird.
   Bambus als Konstruktionswerkstoff hat man eher weniger auf dem Schirm.
   Doch aufgrund der Vorteile […]

   Kleider Drucker - Design-Konzept von Joshua Harris

  Drucken wir unsere Kleider in Zukunft zuhause?

   9. September 2014 0

   Die 3D Drucktechnologie produziert täglich neue Nachrichten und man hört
   ständig von neuen Entwicklungen. Ein Design-Konzept von Joshua Harris
   zeigt jetzt, wie wir in Zukunft unsere Kleider zuhause produzieren, bzw.
   drucken. Noch ist der Kleider-Drucker nur […]

   4.EVER - ein Stift, der ewig malt

  4.EVER – Ein Stift, der ewig malt

   15. Mai 2014 1

   Kugelschreiber, Filzstifte, Marker oder Tintenschreiber haben eines
   gemeinsam – sie müssen wieder nachgefüllt werden oder, wenn dies nicht
   möglich ist, werden weggeschmissen und neu gekauft. Wer viel mit der Hand
   schreibt oder zeichnet, gibt im […]

   Dutchtub - Die Badewanne für den Garten

  Beheizbare Badewanne für den Garten – Dutchtub

   27. März 2014 1

   Wer hätte sie nicht gerne, die eigene Badewanne für den Garten? Noch sind
   die Tage zu frisch, um im Garten in die Wanne zu steigen. Oder nicht? Eine
   beheizbare Badewanne könnte jedenfalls Abhilfe schaffen und […]

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   StartseiteElektromobilität

                                Elektromobilität

   Unter Elektromobilität versteht man Fahrzeuge, die zur Mobilität genutzt
   werden und durch Elektromotoren angetrieben werden.

   Kein Bild

  Solar Roadways – Straßen aus Solarzellen

   26. Mai 2014 0

   Nicht nur unsere Fahrzeuge werden sich verändern, auch die Infrastruktur
   dafür. Straßen werden seit Jahren mit Asphalt gebaut. Ein Paar aus Idaho
   verfolgt schon lange eine ganz andere Idee – Straßen aus Solarzellen. Auf
   der […]

   Kein Bild

  Autonomes Fahren in Verbindung mit Elektroautos

   25. März 2014 0

   Der Begriff Autonomes Fahren ist schon seit einiger Zeit in den Medien.
   Spätestens wohl seit Google mit ihrem selbstfahrenden Auto Schlagzeilen
   gemacht hat. Genau gesagt gibt es Technologien für autonomes Fahren nicht
   erst seit gestern. […]

   Kein Bild

  Steckverbindungen – Wo werden sie eingesetzt?

   11. März 2014 0

   Jeder kennt ja das Problem: Man hat sein Handy dabei, doch der Akku ist so
   gut wie leer und das Ladegerät hat man natürlich zuhause vergessen.
   Zunächst fragt man herum, ob nicht jemand ein Ladegerät […]

   Kein Bild

  Die Mobilität der Zukunft ist elektrisch

   12. September 2013 3

   Alle reden von Elektromobilität und von Elektroautos, aber wenn man mal
   auf die Straßen in Deutschland schaut, ist es ernüchternd. Von ungefähr 59
   Millionen zugelassenen Autos sind es nur etwa 8200 durch Strom betriebene
   Autos. […]

   Kein Bild

  Luftfahrt der Zukunft

   25. Juni 2013 0

   Auf der Pariser Luftfahrtmesse, die alle zwei Jahre am Flughafen Le
   Bourget stattfindet, präsentieren alle namhaften Hersteller vom 17. bis
   23. Juni ihre neuesten Entwicklungen und Zukunftsvisionen. Der Luft- und
   Raumfahrtkonzern European Aeronautic Defence and […]

   Kein Bild

  Elektroauto für gehbehinderte Menschen

   17. Juni 2013 5

   Die Firma kenguru® get mobile hat ein Elektroauto entwickelt, das speziell
   für Menschen im Rollstuhl gedacht ist. Der Fahrer kann ganz einfach mit
   seinem Rollstuhl von hinten durch die Heckklappe in das Auto einfahren. Er
   […]

   Kein Bild

  Elektroauto in 20 Minuten laden

   17. Juni 2013 0

   Eine neue Entwicklung der Society of Automotive Engineers (SAE) ermöglicht
   es, Elektroautos in 20 Minuten zu 80 % aufzuladen. Die Technologie nutzt
   Gleichstrom zum Laden der Autobatterie. So wäre es möglich, sein
   Elektroauto an die Steckdose […]

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   StartseiteErneuerbare Energien

                              Erneuerbare Energien

   Erneuerbare Energien aus Wind, Wasser und Sonne.

   SolaRoad - Zusammenfügen der einzelnen Fahrbahnelemente

  SolaRoad – erster Radweg, der Strom erzeugt

   25. November 2014 1

   In der holländischen Stadt Krommenie, in der Region Noord-Holland,
   befindet sich der weltweit erste Fahrbahnbelag mit integrierten
   Solarzellen. Auf der insgesamt 70m langen Teststrecke soll in den
   kommenden Jahren gezeigt werden, dass das Projekt SolaRoad […]

   Scrobby Solar Reinigungsroboter

  Scrobby Solar – Ein Reinigungsroboter für Solarpanels

   2. Oktober 2014 0

   Es ist bekannt, dass Solarzellen mit der Zeit verschmutzen und dadurch
   ihre Effizienz verlieren. Riesige Solarfelder besitzen oft automatische
   Anlagen für die Reinigung der Panels. Wer jedoch Solarpanels auf dem
   eigenen Haus besitzt, muss diese selbst […]

   Nanogeneator aus Zinkoxid - Strom aus Lärm

  Nanogenerator erzeugt Strom aus Lärm

   23. September 2014 1

   Forscher von der Queen Mary University of London QMUL ist in
   Zusammenarbeit mit Microsoft gelungen, Strom aus Lärm zu erzeugen. Ein
   Nanogenerator der Größe eines Lumia 925 erzeugt genügend Strom, um von
   Steckdosen unabhängig zu […]

   Kein Bild

  Wie funktioniert ein Wasserkraftwerk?

   16. September 2014 1

   Jeder ist wohl schon einmal an einem Wasserkraftwerk vorbei gekommen. Die
   riesigen Bauwerke sind imposant, verraten jedoch von außen nicht wirklich,
   wie sie funktionieren. Was man jedoch sehen kann, ist, dass es
   unterschiedliche Wasserkraftwerke gibt. […]

   Windkraftanlage - Schema

  Wie funktioniert eine Windkraftanlage?

   19. August 2014 2

   Wir Menschen nutzen die Windenergie schon Jahrtausende. Doch elektrische
   Energie wurde erst durch die Windkraftanlagen erzeugt. Mittlerweile zieren
   Windräder die Landschaften von Deutschland und anderen europäischen
   Ländern. Nicht immer mit der Zustimmung der Anwohner. Doch […]

   solarthermische Anlage von CSIRO

  Überkritischer Dampf macht Sonnenwärmekraftwerke konkurrenzfähiger

   23. Juli 2014 1

   Australischen Forschern ist es das erste Mal gelungen, überkritischen
   Dampf zu erzeugen. Was bisher nur mit fossilen Energieträgern möglich war,
   schafften die Forscher mit der Energie der Sonne. Dies könnte ein
   Durchbruch in der Solarenergie […]

   Windstalks - Windhalme in Abu Dhabi

  Windhalme – Windenergie ohne Flügel

   17. Juli 2014 0

   Wenn wir an Windkraftanlagen denken, haben wir meistens riesige Windräder
   mit Flügeln im Kopf. Dass Windenergie auch ohne Flügel funktioniert,
   zeigen die Windhalme eines New Yorker Design Unternehmens. Wie riesige
   Gräser werden sie vom Wind […]

   Solar Wind Energy Tower

  Der hybride Solar Wind Energy Tower

   15. Juli 2014 0

   Windenergie sowie Solarenergie haben ein Problem: wenn kein Wind weht oder
   keine Sonne scheint, lässt sich keine Energie produzieren. Der hybride
   Solar Wind Energy Tower verbindet beide Technologien und kann so 24
   Stunden am Tag […]

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   StartseiteMaschinenbau

                                  Maschinenbau

   Maschinenbau ist eine Ingenieurdisziplin und beinhaltet Entwicklung,
   Konstruktion und Produktion von Maschinen und Produkten jeglicher Art.

   Gravity - 3D Zeichnen mit Tablet, Stift und Brille

  Gravity – 3D Zeichnen mit Tablet, Stift und Brille

   21. November 2014 0

   Nicht jeder von uns hat ein perfektes dreidimensionales
   Vorstellungsvermögen. Die wenigsten können ihre Bilder im Kopf auf ein
   Papier zeichnen. Das hindert einen enorm an der Entwicklung neuer Ideen.
   Einige Studenten am Royal College of […]

   Entwerfen und Gestalten im Maschinenbau

  Entwerfen und Gestalten im Maschinenbau – Buchvorstellung

   18. November 2014 0

   Fortgeschrittene Studenten und angehende Konstrukteure haben noch keinen
   gefestigten Erfahrungsschatz. Sie brauchen eine praktische Hilfe für
   „gutes“ Konstruieren. Teile von Maschinen müssen funktionsgerecht und
   fertigungsgerecht gestaltet werden. Die Professoren Gerhard Hoenow und
   Thomas Meißner führen […]

   Konstruieren muss wieder attraktiver werden

  Konstruieren – die Kunst der Konstrukteure

   20. Oktober 2014 0

   Im Gegensatz zu vielen anderen Berufen, die man in der Öffentlichkeit und
   im Fernsehen kennenlernt, hat kaum einer eine Vorstellung von dem Schaffen
   eines Konstrukteurs oder Projektleiters oder Erfinders; es gibt nur lustig
   gemeinte Karikaturen […]

   Bambus-Auto auf den Philippinen

  Bambus als Konstruktionswerkstoff – die Möglichkeiten

   12. September 2014 0

   Wenn man an Bambus denkt, denkt man hauptsächlich an ein schnell
   wachsendes Gehölz, welches teilweise schon für den Möbelbau genutzt wird.
   Bambus als Konstruktionswerkstoff hat man eher weniger auf dem Schirm.
   Doch aufgrund der Vorteile […]

   Zubehör für Konstrukteure - was man wirklich braucht

  Zubehör für Konstrukteure – was man wirklich braucht

   14. August 2014 0

   Auch ein Konstrukteur benötigt Arbeits- und Hilfsmittel, damit er seiner
   Tätigkeit nachgehen kann. Die Aufgaben sind dabei so vielfältig wie das
   Zubehör für Konstrukteure. Im Laufe der Zeit kristallisieren sich jedoch
   Produkte heraus, die überwiegend […]

   Bargel Schulze - Werkstoffkunde

  Bargel Schulze – Werkstoffkunde – Buchvorstellung

   5. Juni 2014 0

   Wer sich für Werkstoffkunde interessiert oder wer ein
   naturwissenschaftliches Fach studiert, wird sicherlich schon von Bargel
   Schulze – Werkstoffkunde gehört haben. Das Buch hat sich als Lehrbuch
   bewährt und ist für Studenten wie Ingenieure unerlässlich. […]

   Kein Bild

  Eine Reklametafel erzeugt saubere Luft

   2. Juni 2014 0

   Forscher an der University of Engineering and Technology (UTEC) in Peru
   haben eine Lösung für die hohe Luftverschmutzung in Entwicklungsländern –
   eine Reklametafel. Aufgrund der aufsteigenden Industrie entstehen viele
   Abgase, die das Leben in Städten […]

   Kein Bild

  Mr Beam – ein portabler Lasercutter

   28. Mai 2014 0

   Mr Beam ist ein Beispiel, dass auch deutsche Entwickler auf Kickstarter
   erfolgreich sein können. Der portable Lasercutter, der auch Materialien
   gravieren kann, hat sein Finanzierungsziel schon lange erreicht und läuft
   noch bis 7. Juni.

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                                    Technik

   Technik wird überall eingesetzt und verwendet. Technik ist bei Produkten,
   bei menschlichen Tätigkeiten oder bei menschlichem Handeln zu finden.

   Zano Drohnen in schwarz und weiß

  Zano – Nano-Drohne mit integrierter Kamera

   2. Dezember 2014 0

   In Zeiten von Selfies kommt die Entwicklung vom britischen Startup
   Torquing Group für einige wohl gerade recht. Zano ist eine Nano-Drohne mit
   einer integrierten 5 Megapixel Kamera. Damit gelingen Bilder und Videos
   aus ganz anderen […]

   Bio-Drohne

  Bio-Drohne soll sich zu 100% auflösen können

   1. Dezember 2014 0

   Forscher des Ames Research Center der Nasa und Studenten der Stanford
   Universität ist es gelungen, eine Bio-Drohne zu entwickeln, die sich fast
   vollständig in Wasser auflöst. Noch steht man am Anfang der Forschung. Das
   Ziel […]

   3Dconnexion SpaceNavigator - 3D Maus

  3D Maus – Vorteile in der Konstruktion

   17. November 2014 0

   Eine 3D Maus ist ein Eingabegerät zur Steuerung einer Anwendersoftware im
   Computer. Im Gegensatz zu herkömmlichen Mäusen besitzen 3D Mäuse mehrere,
   bis zu sechs Freiheitsgrade (DoF = Degrees of Freedom). Sie werden vor
   allem bei […]

   Dynamischer Stuhl "Segretation Of Joy"

  Dynamischer Stuhl bringt wieder mehr Bewegung in die Arbeit

   13. November 2014 0

   Ein großer Nachteil unserer westlichen Gesellschaft ist, dass wir beim
   Arbeiten immer mehr sitzen. Viele Tätigkeiten werden immer häufiger von
   neuen Technologien abgelöst. Wir sitzen nur da und bedienen sie. Was sich
   bequem anhört, ist vor […]

   Zickzack-Struktur aus einer 3D Webmaschine

  3D Webmaschine zur Herstellung natürlicher Strukturen

   7. November 2014 0

   Ein Student der Universität für Kunst und Design in London – Royal Collage
   of Art – hat in seiner Abschlussarbeit eine Webmaschine entwickelt, die
   dreidimensionale Gewebe herstellen dann. Für die Präsentation und
   Demonstartion seiner 3D […]

   Lebensrettende Drohne

  Lebensrettende Drohne für Patienten mit Herzstillstand

   5. November 2014 0

   In der europäischen Union erleiden jährlich etwa 800.000 Menschen einen
   Herzstillstand. Nur 8% davon überleben den Vorfall. Alec Momont, ein
   Masterstudent an der TU Delft, hat sich diesem Problem in seiner
   Abschlussarbeit angenommen. Entwickelt hat […]

   Wally120 - Strickmaschine zum selber Bauen

  OpenKnit – Strickmaschine zum selber bauen

   28. Oktober 2014 1

   Als der Spanier Gerard Rubio lernte, wie eine Strickmaschine funktioniert,
   fand er heraus, wie man nahtlose Kleidungsstücke herstellt. Fasziniert von
   der Einfachheit, begann er gleich, seine eigene Strickmaschine zu
   entwickeln. Nach über einem Jahr Entwicklungszeit […]

   Schließkraftmessung am Torsystem

  Schließkraftmessung bei kraftbetätigten Toren: Mehr Sicherheit für Torsysteme
  in der Industrie

   23. Oktober 2014 0

   Seien es Sektionaltore, Schiebetore oder Rolltore, Toranlagen stellen
   einen essentiellen Teil des betrieblichen Ablaufes dar. Als
   selbstverständlicher Bestandteil eines jeden Betriebes wird ihnen im
   hektischen Arbeitsalltag allerdings selten hinsichtlich Funktion und
   Sicherheit Aufmerksamkeit geschenkt. Deshalb […]

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   StartseiteKonstruktionsmethodik – methodisches Arbeiten in der
   Konstruktion

       Konstruktionsmethodik – methodisches Arbeiten in der Konstruktion

   Konstrukteure tragen bei der Entwicklung eines neuen Produktes eine
   besondere Verantwortung. Die Gesamtkosten für ein Produkt werden in erster
   Linie durch die Konstrukteure festgelegt, während diese jedoch nur wenig
   zur Kostenentstehung beitragen.

   Jedes Produkt durchläuft nach der Entwicklung einen bestimmten
   Lebenszyklus (Produktlebenszyklus):

     • Entwicklung
     • Markteinführung
     • Marktpräsens
     • Marktsättigung
     • Einstellung der Produktion
     • Rücknahme vom Markt

   ProduktlebenszyklusProduktlebenszyklus

   Durch die begrenzte Lebensdauer eines Produktes, muss rechtzeitig ein
   Nachfolgeprodukt auf den Markt gebracht werden. Daraus ergibt sich, dass
   man zwangsläufig und ständig in den Konstruktionsbereich investieren muss.
   Moderne Software (CAD) und Hardware (3D CAD Maus), engagierte,
   qualifizierte Konstrukteure sowie die Anwendung moderner
   Konstruktionsmethodik sind die Grundlage für eine erfolgreiche
   Produktentwicklung.

   Inhalt

     • 1 Konstruktionsmethodik nach VDI-Richtlinien
     • 2 Konstruktionsphasen

          • 2.1 Aufgabenplanung
          • 2.2 Aufgabenkonzeption (Konzeptphase)
          • 2.3 Konstruktionsentwurf
          • 2.4 Ausarbeitung der Konstruktionsunterlagen
          • 2.5 Musterbau, Nullserie, Feldversuch

     • 3 Literatur über Konstruktionsmethodik

Konstruktionsmethodik nach VDI-Richtlinien

   Grundlagen der Konstruktionsmethodik sind in folgenden VDI-Richtlinien
   nieder geschrieben:

     • 2221 – Methodik zum Entwickeln und Konstruieren technischer Systeme
       und Produkte
     • 2222 – Konzipieren technischer Produkte
     • 2223 – Methodisches Entwerfen technischer Produkte
     • 2225 – Technisch-wirtschaftliches Konstruieren

   Der Konstruktions- und Entwicklungsprozess wird dabei in sieben
   Arbeitsschritte unterteilt:

    1. Klären und präzisieren der Aufgabenstellung
    2. Ermitteln von Funktionen und deren Strukturen
    3. Suchen nach Lösungsprinzipien und deren Strukturen
    4. Gliedern in realisierbare Module
    5. Gestaltung der maßgebenden Module
    6. Gestalten des gesamten Produktes
    7. Ausarbeitung der Ausführungs- und Nutzungsangaben

Konstruktionsphasen

   Einige Schritte sind nicht scharf voneinander trennbar und werden deshalb
   zusammengefasst.

     • Aufgabenplanung

       Sie ist zwar vorrangig Arbeit des Konstrukteurs, jedoch wirken hier
       auch die Marketingabteilung, die Kunden, der Einkauf und andere mit.
       Hierbei werden mögliche Forderungen und Wünsche festgelegt, wie z.B.
       die Antriebsenergie (Handkraft, Motorkraft), Geometrie (Länge, Breite,
       Höhe), Kraft- /Leistungsdaten (Drehmoment, Drehzahl, Kraft),
       Umgebungsbedingungen (Raum trocken oder feucht, warm oder kalt),
       Aufstellung, Verpackung, Entsorgung, Recycling, usw.

       Ziel ist eine Anforderungsliste, in der Forderungen und Wünsche
       aufgeführt sind.

     • Aufgabenkonzeption (Konzeptphase)

       Im Rahmen des Konzipierens muss die in der Aufgabenplanung erstellte
       Anforderungsliste ständig weiter bearbeitet werden. Dabei wird
       deutlich zwischen Forderungen, die durchgesetzt und ohne Abstriche
       realisiert werden müssen, und Wünschen, die anzustreben sind, jedoch
       keine feste Bindung haben, unterschieden.
       VDI 2222 Bl. 2 schreibt hier folgendes:

          • Entscheiden zur Durchführung der Aufgabe
          • Abstrahieren und Aufgliedern der Funktionsbestandteile,
            Lösungsprinzipien für die Einzelfunktionen, überschlägige
            Berechnungen, Vorversuche zur notwendigen Problemklärung
          • Überprüfen möglicher Kombinationen der Einzelfunktionen
          • Erarbeiten von Konzeptvarianten auf der Basis vorgenannter
            Kombinationen
          • Bewertung der Varianten nach technischen, Marketing- und
            ökonomischen Gesichtspunkten
          • Auswahl der Vorzugslösung und damit Entscheidung über das
            Lösungskonzept

     • Konstruktionsentwurf

       Hier beginnt die Ausarbeitung eines maßstäblichen
       Konstruktionsentwurfs. Das Produkt wird gestaltet und berechnet. Der
       Entwurf wird bewertet, weiter optimiert und schließlich ein
       bereinigten Entwurf gestaltet. Danach wird das Ergebnis entweder
       akzeptiert und endgültig ausgearbeitet oder nicht akzeptiert, wobei
       dann entweder neu entworfen wird, Änderungen am Prinzip erfolgen oder
       die Entwicklung sogar verworfen wird.

     • Ausarbeitung der Konstruktionsunterlagen

       Nun wird die im Konstruktionsentwurf akzeptierte Lösung in der
       eigentlichen Konstruktion mit einer CAD Software umgesetzt. Danach
       wird eine Dokumentation der Konstruktion angefertigt:

          • Zeichnungen
          • Stücklisten
          • Pläne
          • Aufstellung von Verschleiß- und Ersatzteilen, von Normal- und
            Sonderzubehör
          • Allgemeine Anweisungen

     • Musterbau, Nullserie, Feldversuch

       Anhand der vorliegenden Konstruktions- und Fertigungsunterlagen wird
       das Produkt erstmals produziert. Auftretende und erkannte Fehler
       werden erkannt und in den Unterlagen richtig gestellt.

   Während allen Konstruktionsphasen finden auch andere Arbeiten wie das
   Marketing des Produktes, Informationen und Verträge über Kaufteile, usw.
   parallel statt.

Literatur über Konstruktionsmethodik

     Konstruktionsmethodik für die Praxis: Effiziente Produktentwicklung in
                                   Beispielen

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   StartseiteKonstruktionsmethodik – methodisches Arbeiten in der
   KonstruktionAnforderungsliste/ Lastenheft

                         Anforderungsliste/ Lastenheft

   AnforderungslisteAnforderungsliste

   Die Anforderungsliste (auch Lastenheft genannt) ist die Grundlage jeder
   Konstruktion und Produktentwicklung. Hier werden alle relevanten Daten
   geordnet in einer Zusammenstellung nieder geschrieben. Die Liste ist
   dynamisch, d.h. sie wird ständig verändert oder ergänzt. Es ist darauf zu
   achten, dass die Anforderungen in Forderungen und Wünsche möglichst
   positiv, präzise und lösungsneutral formuliert werden.

   Forderungen müssen unter allen Umständen erfüllt werden, wobei zwischen
   Mindestanforderungen, Festanforderungen und Zielanforderungen
   unterschieden wird. Wünsche hingegen sollen nach Möglichkeit
   berücksichtigt werden, müssen jedoch nicht zwangsgebunden erfüllt werden.

Merkmale einer Anforderungsliste

   Folgende Merkmale sollen dabei helfen, eine Anforderungsliste zu
   erstellen:

     • Geometrie/ Ausmaße
       Höhe, Länge, Breite, Durchmesser, Anzahl
     • Kinematik
       Bewegungsart und -richtung, Beschleunigung, Geschwindigkeit, Drehzahl
     • Kräfte
       Kraftart (Scherkraft, Zugkraft, usw.), Größe, Richtung, Steifigkeit,
       Stabilität
     • Energie
       Leistung, Wirkungsgrad, Druck, Temperatur, Anschlussenergie,
       Verlustenergie
     • Stoff
       Hilfsstoffe, Werkstoffe, Eigenschaften der eingesetzten Stoffe
     • Signale
       Anzeigeart, Signalform, Eingangs- und Ausgangssignale,
       Überwachungsfunktionen
     • Sicherheit
       Vorschriften, Gesetze, Schutzsysteme
     • Ergonomie
       Bedienungsart, Formgestaltung, Beleuchtung, Klimatische Gegebenheiten
     • Gebrauch
       Lärm, Verschleiß, Einsatzort
     • Fertigung
       Fertigungsverfahren, Qualität, Toleranzen, Fertigungsabmaße
     • Montage
       Vorschriften, Baustellenmontage, Baugruppen
     • Instandhaltung
       Wartung, Inspektion, Instandsetzung – Zeitintervalle
     • Kontrolle
       Mess- und Prüfmöglichkeiten, Vorschriften
     • Transport
       Transportwege (max. Breite, Höhe, Gewicht), Begrenzung durch Hebezeuge
       (Kran, Gabelstapler)
     • Recycling
       Entsorgung, Wiederverwertung
     • Kosten
       Werkzeugkosten, zulässige Herstellkosten
     • Termine
       Ende der Entwicklung, Meilensteine, Lieferzeiten

   PDF-Icon Anforderungsliste (Anforderungsliste mit Merkmalen als Leitlinie
   zum Ausdrucken)

   Nach der Erstellung der Anforderungsliste geht es in die kreative Phase
   über. In dieser, der Konzeptphase, werden prinzipiell mehrere Lösungen
   erarbeitet und zuletzt eine bestimmte festgelegt. Dabei wird zwischen
   einer Ideenfindungs– und einer Bewertungsphase (Grobbewertung,
   Feinbewertung, Nutzwertanalyse) unterschieden.

Weiterführende Literatur zum Thema

     Konstruieren, Gestalten, Entwerfen: Ein Lehr- und Arbeitsbuch für das
                        Studium der Konstruktionstechnik

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   KonstruktionCAD – Computer Aided Design

                          CAD – Computer Aided Design

   CAD bedeutet computer aided design und wird ins Deutsche als
   rechnerunterstütztes Konstruieren übersetzt. Hiermit werden Produkte mit
   Hilfe eines Computers und einer Software erstellt. Inzwischen geschieht
   dies hauptsächlich in der dritten Dimension (3D Parts/ 3D Products).

   Der große Vorteil ist die räumliche Darstellung der Produkte. Hieraus
   lassen sich schnell räumliche Abbildungen erstellen, die als
   Diskussionsgrundlage besser geeignet sind als komplexe 2D-Zeichnungen. Des
   Weiteren können die dreidimensionalen Daten direkt für die Verwendung in
   der Fertigung bereit gestellt werden (Beispiel 3D Druck) – weitere
   Vorteile von 3D CAD Systemen habe ich in folgendem Artikel aufgelistet.

   CreoElements - kostenpflichtiges CAD SystemCreo Elements –
   kostenpflichtiges CAD System (Quelle: www.facebook.com/creo.ptc)

   Inhalt

     • 1 Grundlagen der CAD Technik

          • 1.1 2D CAD
          • 1.2 2½ CAD
          • 1.3 3D CAD
          • 1.4 Allgemeine Datenformate

     • 2 CAD Anwendungen – Maschinenbau

          • 2.1 CAD Apps für mobile Geräte

Grundlagen der CAD Technik

  2D CAD

   Beim 2D CAD wird aus Basisobjekten wie Gerade, Kreis, Ellipse, Polylinie,
   Polygon oder Spline ein vektororientiertes, zweidimensionales Objekt
   erstellt. Durch Bemaßung, Beschriftung, der Auswahl der Farbe, des
   Linientyps und der Linienbreite konnten im 2D CAD alle Möglichkeiten in
   digitaler Form bewältigt werden, die vorher per Hand auf dem Reißbrett
   gemacht wurden.

   Die zweidimensionalen Objekte werden mathematisch durch Vektoren
   beschrieben. Im Gegensatz zu Pixelgrafiken (jpg, png, gif) wird weniger
   Speicherbedarf verbraucht.

   Die Zeichnungen können einfach erzeugt, bearbeitet oder gelöscht werden.
   Bemaßungen werden vom CAD Programm selbstständig berechnet. Einzelne
   Flächen können mit einem Klick mit einer Schraffur ausgestattet werden.

   Die Funktion zum Bewegen oder Zoomen der 2D CAD Zeichnung erleichtert das
   Erstellen größerer Konstruktionen. Mit Hilfe eines Plotters können die
   digitalen Zeichnungen auf Papier gebracht werden. Ein Plotter oder auch
   Kurvenschreiber kann Vektorgrafiken (in diesem Fall technische
   Zeichnungen) direkt drucken, ohne sie in Pixelgrafiken umwandeln zu
   müssen.

   Die Vor- und Nachteile von 2D CAD Systemen kannst Du hier nachlesen.

  2½ CAD

   Das 2½ CAD war der nächste Schritt zum 3D CAD. Hierbei werden Körper durch
   Linien im Raum angedeutet. Der Körper selbst enthält jedoch kein
   mathematisch beschriebenes Volumen. Sein Inneres und seine Oberfläche sind
   nicht bestimmt.

   2½D Modelle sind also falsche 3D Modelle. Aufgrund ihres Aussehen durch
   Linien und Kanten werden sie auch als Drahtmodelle bezeichnet. 2½ CAD
   Programme werden heute nicht mehr angeboten. Die Entwicklung von 3D CAD
   hat diese Technik abgelöst.

  3D CAD

   Beim 3D CAD wird ein virtuelles Modell eines dreidimensionalen Objekts
   erstellt. Außer der mathematischen, bzw. geometrischen Beschreibung des
   Körpers besitzt dieser auch physikalische Eigenschaften wie Dichte oder
   mechanische, optische und thermische Eigenschaften. So wird aus einem
   einfachen Volumenmodell ein realitätsgetreues Körpermodell.

   Aufgrund der Eigenschaften lässt sich der Körper im 3D CAD System virtuell
   wiegen. Mit Hilfe einer Finite Element Analyse FEM (ist oft als
   zusätzliches Modul für das jeweilige CAD System erhältlich) lassen sich
   die Körper auch mit Kräften beanspruchen und auf Verformung und Bruch
   untersuchen.

   Im Design werden hauptsächlich Flächenmodelle verwendet. Hier ist die Form
   der Oberfläche am wichtigsten und weniger der Körper selbst. Das
   Flächenmodell besitzt keine Masse und kein Volumen. Es besteht lediglich
   aus geometrischen Flächen, die jedoch meistens keinen bekannten
   Flächengleichungen ähneln.

   Bei der Erstellung eines solchen Modells sind verschiedene Möglichkeiten
   gegeben. Zum Beispiel können mit Booleschen Operatoren wie Vereinigen oder
   Abziehen, Modelle aus einzelnen Körpern (Quader, Zylinder, Kegel, etc.)
   aufgebaut werden.

   Eine andere Möglichkeit ist die Extrusion oder Rotation eines Profils. Bei
   der Extrusion wird aus einem geschlossenen Profil ein Körper mit der
   entsprechenden Tiefe oder Höhe generiert. Die Rotation kommt auch mit
   einem offenen Profil und einer Rotationsachse zurecht.

   Die meisten 3D CAD Systeme wurden für das Betriebssystem Windows
   entwickelt. Es gibt jedoch auch einige Systeme für Mac OS – die besten
   Freeware Programme findest Du hier.

  Allgemeine Datenformate

     • DXF (Drawing Interchange File Format)

          • wird als Industriestandard von allen CAD-Systemen unterstützt
          • Probleme beim Übertragen von einigen CAD-Formaten (Bemaßung,
            Schriftart, etc.) – es besteht die Möglichkeit, dass das
            Zielsystem diese nicht erkennt und Informationen verloren gehen

     • DWF (Design Web Format)

          • wurde von Autodesk konzipiert und war mit Plugins in Browser
            darstellbar
          • wird nicht mehr verwendet

     • IGES (Initial Graphics Exchange Specification)

          • ähnlich wie DXF, aber nicht so sehr verbreitet
          • für 2D-Zeichnungen und 3D Modelle (Flächen)

     • STEP (STandard for the Exchange of Product model data)

          • wird nicht von allen CAD-Systemen unterstützt
          • außer Geometriedaten können auch Materialeigenschaften, Farbe,
            Ansichten, etc. übermittelt werden
          • optimal für den Einsatz zwischen verschiedenen
            Anwendungsbereichen wie CAD, CAM, CAE, PDM

     • STL (Initial Graphics Exchange Specification)

          • wird hauptsächlich für die Bereitstellung dreidimensionaler
            Modelle bei 3D-Druckverfahren verwendet
          • Modelle sind aus Dreiecksflächen aufgebaut

CAD Anwendungen – Maschinenbau

     • AutoCAD (Autodesk)
     • CATIA (Dassault Systèmes)
     • Creo Elements/ Pro (PTC – Parametric Technology Corporation)
     • Inventor (Autodesk)
     • SolidWorks (Dassault Systèmes)
     • Solid Edge (Siemens PLM Software)
     • NX (Siemens PLM Software)

  CAD Apps für mobile Geräte

   Flexibilität und Mobilität sind Eigenschaften, die immer mehr auch von
   Konstrukteuren verlangt werden. Mit Hilfe mobiler Apps für Smartphones
   oder Tablet-PCs können technische Zeichnungen wie auch 3D-Modelle
   geöffnet, betrachtet und sogar bearbeitet werden.

   Die folgenden Auflistungen sollen eine Hilfe bei der Auswahl der richtigen
   CAD App geben:

     • CAD Apps für das iPhone – kostenlos
     • CAD Apps für das iPhone – kostenpflichtig

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   StartseiteKonstruktionsmethodik – methodisches Arbeiten in der
   KonstruktionCAD – Computer Aided DesignSolid Edge

                                   Solid Edge

   Solid Edge ist ein vollständiges hybrides 2D/ 3D CAD-System. Durch die
   Einführung der Synchronous Technology kann es besonders effektiv und
   effizient für die Konstruktion im Maschinenbau eingesetzt werden. Solid
   Edge stammt von Siemens PLM Software, dem weltweit führenden Anbieter von
   Software für Product Lifecycle Management (PLM). Wie die meisten
   CAD-Systeme, läuft auch Solid Edge ausschließlich unter Windows. Die
   aktuelle Version lautet Solid Edge ST7 und ist seit dem Juli 2014 auf dem
   Markt.

   Ursprünglich wurde Solid Edge 1995 von Intergraph entwickelt. Im Jahre
   1998 wurde es dann von UGS Corporation übernommen und bekam einen neuen
   Modellierkern – den Parasolid-Kern. 2007 entschied die Siemens AG, das
   Unternehmen UGS in ihr Geschäftsgebiet Industry Automation aufzunehmen und
   es gleichzeitig in Siemens PLM Software Inc. umzubenennen.

   Maschine für die Holzverarbeitungsbranche - konstruiert mit Solid
   EdgeMaschine für die Holzverarbeitungsbranche – konstruiert mit Solid Edge
   (Quelle: Siemens/ Doucet Machineries Inc.)

Für wen ist Solid Edge geeignet?

   Solid Edge ist eine hochproduktive CAD-Lösung für mittelständische
   Unternehmen. Im Gegensatz zu dem High-End Produkt NX, welches als
   Gesamtlösung eher für Großkunden gedacht ist, ist Solid Edge auf einen
   breiten Markt ausgelegt, einfach zu erlernen und außerdem erschwinglich.

   Mittlerweile wird das CAD-System nicht nur in einer Voll-Lizenz angeboten,
   sondern es gibt auch flexible Modelle für Lizenzen. So können
   beispielsweise diese beispielsweise auch zeitlich gemietet werden.

   Seit der Kooperation mit Local Motors, die das Fahrzeug „Rally-Fighter“
   entwickelt haben, bietet Siemens PLM Software auch eine Version für 20
   US-Dollar/ Monat an – Design One. Mit ihr wollen sie die aufkommende
   Maker-Generation und Hobbybastler erreichen.

   Für Schüler und Studenten gibt es eine kostenlose Version zum freien
   Download. Diese ist jedoch nicht mit der Original-Lizenz kompatibel. Daten
   der kommerziellen Version können mit der Studentenversion geöffnet werden,
   jedoch nicht anders herum.

   Direkte Konkurrenten sind SolidWorks und Autodesk Inventor. Die
   Besonderheit zu anderen Systemen ist vor allem die Synchronous Technology
   ST.

Basis Module und Funktionen von Solid Edge

     • Part – Teilemodellierung (.par)
     • Sheet Metal – Blechteilmodellierung und Abwicklung (.psm)
     • Assembly – Baugruppen und Konstruktion im Zusammenbau (.asm)
     • Weldment – Umgebung zum Schweißen (.pwd)
     • Draft – Ableitung und Erstellung von technischen Zeichnungen (.dft)
     • Synchronous Technology ST (siehe unten)
     • weitere Module sind abhängig von der Lizenz

   Die Benutzeroberfläche von Solid Edge ist im Stil von Office 2007
   gehalten. Hierdurch wird die Arbeit intuitiver gestaltet, da die meisten
   mit dieser Oberfläche schon vertraut sind.

   Die Verwaltung der Daten geschieht über Microsoft Share Point. Dies
   ermöglicht das einfache Speichern und Abrufen der Solid Edge-Dateien und
   Konstruktionsdaten. Share Point bietet eine visuelle Verwaltung an.
   Alternativ können auch andere PLM-Systeme verwendet werden.

   Nützliche Funktionen sind:

     • Live Rules
       Solid Edge sucht nach dominanten geometrischen Bedingungen und behält
       sie, ohne dass diese durch Beziehungen festgelegt wurden. Dies
       ermöglicht eine Modellierung ohne Beschränkungen, aber unter der
       Beibehaltung gewünschten geometrischen Bedingungen.
     • Procedural Features
       Dies ermöglicht parameterbasierte Änderungen ohne die erneute
       Berechnung und Erzeugung nicht betroffener Geometrie. Ergebnisse sind
       sofort nach der Änderung sichtbar.
     • Schnelle Änderungen mit dem Steuerrad
       Wird eine Fläche ausgewählt, erscheint ein Steuerrad. Mich diesem
       lässt sich die Geometrie direkt verschieben, drehen oder neu
       ausrichten. So kann sehr schnell Material abgezogen oder hinzugefügt
       werden.
     • Tabellen- und formelbasierte Konstruktion
       Über diese Funktion können parametrische Modelle anhand einer
       vorgegebenen Tabelle erstellt werden (z.B. Zahnräder in verschiedenen
       Varianten).
     • Bildschirmvideos aufzeichnen
       Mit dieser Funktion können Videos vom Bildschirm inklusive Ton
       aufgezeichnet werden und anschließend als Lehrvideos im Unternehmen
       verwendet werden. Es besteht auch die Möglichkeit, die Videos auf
       YouTube zu veröffentlichen.

  Synchronous Technology von Solid Edge

   Bei der üblichen historienbasierten und parametrischen Modellierung wird
   ein 3D Modell mit einer Skizze begonnen. Anschließend wird aus dieser ein
   dreidimensionales Objekt erstellt (Extrusion, Rotation). Jede weitere
   Features (Bohrung, Tasche, Radius, etc.) basiert immer auf der
   vorangegangen und wird überwiegend mit weiteren Skizzen gesteuert. Wenn
   Änderungen an einem Modell vorgenommen werden müssen, muss zuerst die
   zuständige Funktion im Historienbaum gesucht werden. Wird diese dann
   geändert, so werden alle nachgelagerten Funktionen des Historienbaums neu
   berechnet – Eltern-Kind-Beziehungen der Konstruktionselemente.

   Bei der direkten Modellierung erfolgt die Konstruktion mit geometrischen
   Formen, ohne dabei auf spezielle Funktionen, Randbedingungen oder
   Konstruktionsabsichten zu achten. Erstellte Modelle lassen sich direkt an
   ihrer Geometrie ergreifen, ziehen und verschieben, um daran Änderungen
   vorzunehmen. Es muss also nicht berücksichtigt werden, wie die Geometrie
   erzeugt wurde – keine Eltern-Kind-Beziehungen. CAD-Systeme mit direkter
   Modellierung sind also wesentlich flexibler und können intuitiv erlernt
   werden.

   Die Synchronous Technology verbindet die parametrische mit der direkten
   Modellierung. So können parametrische Beziehungen direkt im
   dreidimensionalen Modell hinterlegt und beeinflusst werden, ohne dafür
   eine 2D-Skizze anzufertigen. Dabei analysiert Solid Edge die Geometrie,
   aber steuert nicht die einzelnen Features. Die Synchronous Technology
   funktioniert sowohl bei eigenen CAD Modellen als auch bei importierten
   Modelle anderer CAD-Systeme und mit neutralen CAD-Formaten (IGES, STEP,
   JT).

   Damit verfügt Solid Edge über die Schnelligkeit und Flexibilität von
   Direct-Modelling-Systemen, aber mit der Kontrolle von parametrischen
   Systemen. Die Synchronous Technology steht bisher für Part, Sheet Metal
   und Assembly zur Verfügung.

   Die Performance steigt bei Verwendung der bisherigen Hardware (bis zu
   100-mal schneller). Auch die Dateigrößen werden kleiner (bis zu einem
   Siebtel der ursprünglichen Dateigröße), was vor allem für größere
   Baugruppen von Vorteil ist.

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   StartseiteTechnikBio-Drohne soll sich zu 100% auflösen können

                  Bio-Drohne soll sich zu 100% auflösen können

   1. Dezember 2014 Technik 0

   Forscher des Ames Research Center der Nasa und Studenten der Stanford
   Universität ist es gelungen, eine Bio-Drohne zu entwickeln, die sich fast
   vollständig in Wasser auflöst. Noch steht man am Anfang der Forschung. Das
   Ziel ist jedoch, eine zu 100% abbaubare Drohne zu entwickeln.

   Bio-DrohneBio-Drohne – Grundkörper aus Pilzmaterial (Quelle: iGEM 2014)

Grundkörper der Bio-Drohne aus Pilzmaterial

   Beim Grundkörper der Bio-Drohne haben sich die Forscher das Produkt der
   Firma ecovative design zu Nutze gemacht. Diese stellen nämlich Materialien
   aus landwirtschaftlichem Abfall und Pilzen her. Genauer genommen aus dem
   Myzel von Pilzen. Dies ist das für den Menschen unsichtbare und
   fadenförmigen Geflecht unterhalb der sichtbaren Pilzfrucht.

   Myzel - Platte aus PilzgeflechtMyzel – Platte aus Pilzgeflecht (Quelle:
   iGEM 2014)

   Gehäckseltes Heu, Stroh oder andere landwirtschaftliche Materialien werden
   dabei mit Myzelien vermischt. In einem temperierten Ruheraum wachsen und
   verflechten sich die Myzelien so eng um das Grundmaterial, sodass ein sehr
   kompaktes und festes Endprodukt entsteht. Bisher werden so hergestellte
   Materialien für den Kern von Surfboards oder für Verpackungsmaterial
   verwendet.

   Einziger Nachteil des Werkstoffes aus Pilzen ist, dass er nicht
   wasserdicht ist. Um dieses Problem zu lösen, wurde der Grundkörper mit
   einer aus Bakterien produzierter, lederartigen Zellulose getränkt.
   Überzogen wurde das ganze Gebilde letztendlich mit den Proteinen aus dem
   Speichel von Feldwespen. Die Wespen nutzen diese, um ihre Nester
   wasserdicht zu machen.

   Die Schaltkreise für die Steuerung der Bio-Drohne wurden mit einer Tinte
   aus Silber Nanopartikel gedruckt. Vorarbeit geleistet hat hierbei ein
   junges StartUp aus dem Silicon Valley, welche die spezielle Tinte samt dem
   Druckverfahren entwickelt haben.

  Noch nicht zu 100% abbaubar

     Keiner würde merken, ob man Zuckerwasser verschüttet hat oder ob an der
     Stelle ein Fluggerät abgestürzt ist.

   Erklärt die Forscherin Lynn Rothschild dem Magazin NewScientist. Fällt das
   Pilzmaterial ins Wasser bleibt einzig und alleine eine weiße Trübung
   zurück.

   Doch aktuell ist man vom Ziel der zu 100% abbaubaren Bio-Drohne noch
   einige Schritte entfernt. Auch wenn sich sowohl der Grundkörper als auch
   die Schaltkreise beim Absturz im Wasser auflösen, einige Bauteile sind
   nicht abbaubar. Dies sind zum Beispiel die Propeller, Batterie und
   metallische Bauteile.

   Die Forscher arbeiten jedoch schon am nächsten Schritt. Sie wollen
   Sensoren, die für den Flug notwendig sind, aus Escherichia coli (E. coli)
   Bakterien herstellen. Dies sind Bakterien, die im menschlichen und
   tierischen Darm vorkommen.

Einsatzzwecke von Bio-Drohnen

   Natürlich wird schon das Militär an vorderster Stelle stehen und sich die
   Hände reiben. Wird das Projekt erfolgreich, dürfen sie auf Drohnen hoffen,
   die beispielsweise für die Spionage eingesetzte werden könnten. Und mit
   der Bio-Drohne ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Spionage
   letztendlich ihr Ziel erfüllt – auch wenn die Drohne abstürzt, wird man
   niemals herausfinden können, von wem der Spionageakt ausgegangen ist.

   Leider werden Drohnen, oder wie sie auch genannt werden – unbemannte
   Luftfahrzeuge (UAV – unnamed aerial vehicle), durch genau diesen
   militärischen Einsatz, oft negativ bewertet. Es gibt aber auch sehr
   positive Einsatzzwecke, wie es ein Masterstudent an der TU Delft mit
   seiner lebensrettenden Drohne beweist.

   Drohnen werden auch für Landschafts- und Tieraufnahmen eingesetzt. Hierfür
   wären Bio-Drohnen sicherlich auch eine willkommene Entwicklung. Die
   Technik macht nämlich nicht immer das, was der Mensch von ihr verlangt.
   Und so verschmutzen immer mehr abgestürzte Drohnen unsere Umwelt.

   Lassen wir uns also überraschen, welche Technologien die Forscher
   zusätzlich dafür nutzen, um ihr unbemanntes, biologisch abbaubares
   Luftfahrzeug in die Realität umzusetzen. Vielleicht könnte die notwendige
   Energie aus Moosen erzeugt werden?

   Hast Du noch weitere Ideen, wie man eine vollständig abbaubare Drohne
   erstellen könnte? Schreib sie in die Kommentare!

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     • Gadget
     • Werkstofftechnik

   Über Stefan Reinsprecht 148 Artikel
   Hi, ich bin Stefan Reinsprecht, der Herausgeber von Netzkonstrukteur. Als
   Maschinenbauingenieur mit jahrelanger Erfahrung in der Konstruktion und
   Entwicklung interessiere ich mich sehr für technische Dinge. Hier erfährst
   Du Neuigkeiten, aber auch Grundlagen. Viel Spaß beim Lesen. Du findest
   mich auf Google+, Twitter oder Xing.
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   KonstruktionKonzeptphase – Ideen finden und bewerten

                    Konzeptphase – Ideen finden und bewerten

   In der Konzeptphase werden prinzipiell eine oder mehre Lösungen
   festgelegt. Dabei wird zwischen einer Ideenfindungs- und einer
   Bewertungsphase unterschieden.

     Die Lösung soll immer so gut wie nötig und so kostengünstig wie möglich
     sein!

   Inhalt

     • 1 Funktionenformulierung
     • 2 FAST-Diagramm (Functional Analysis System Technique)
     • 3 Ideenfindungstechniken in der Konzeptphase

          • 3.1 Intuitive Methoden

               • 3.1.1 Bionik
               • 3.1.2 Brainstorming
               • 3.1.3 Diskussion 66
               • 3.1.4 Methode 6-3-5 – Brainwriting

          • 3.2 Diskursive Methoden

               • 3.2.1 Morphologischer Kasten
               • 3.2.2 Konstruktionskataloge

     • 4 Bewertungsmethoden

Funktionenformulierung

   Bei der Funktionenformulierung wird versucht, die Komplexität der
   Aufgabenstellung zu verringern. Eine Gesamtfunktion wird in einzelne
   Teilfunktionen aufgeteilt. Danach werden zu den Teilfunktionen Lösungen
   gesucht, die später zur Gesamtlösung führen.

   Hilfreich ist es dabei, wenn man die Funktionen nicht zu konkret wählt. So
   sollte man bei Wasserpumpe nicht „Wasser pumpen“ sondern „Flüssigkeit
   fördern“ als Teilfunktion wählen.

   Von der Gesamtfunktion über Teilfunktionen und Teillösungen zur
   GesamtlösungVon der Gesamtfunktion über Teilfunktionen und Teillösungen
   zur Gesamtlösung

FAST-Diagramm (Functional Analysis System Technique)

   Hat man die Funktionen erarbeitet, kann man sie in einem FAST-Diagramm
   anordnen. Dabei unterscheidet man zwischen

     • Übergeordneten Funktion,
     • Basisfunktion,
     • Folgefunktionen,
     • Akzeptierte Funktionen,
     • Parallel-Funktionen,

   sowie

     • Unerwünschte Funktionen,
     • Ständige Funktionen,
     • Einmalige Funktionen und
     • Spezifikationen

   FAST-DiagrammFAST-Diagramm (Prinzip)

Ideenfindungstechniken in der Konzeptphase

   Ideenfindungstechniken oder auch Kreativitätstechniken sind Methoden zur
   Förderung und zum Anregen der Kreativität. Sie lassen sich in
   konventionelle, intuitive und diskursive einteilen.

   Zu den konventionellen Methoden zählen die Literaturrecherchen und die
   Analyse schon bekannter Systeme. Hierbei ist auch das empfehlenswerte
   Nachschlagwerk Entwerfen und Gestalten im Maschinenbau | Bauteile –
   Baugruppen – Maschinen zu nennen.

   Entwerfen und Gestalten im Maschinenbau: Bauteile - Baugruppen - Maschinen
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  Intuitive Methoden

   Die intuitive Methoden liefern in kurzer Zeit viele Ideen, die aus dem
   Unterbewusstsein generiert werden. Ideen, die aufgrund von Ideenbremsen
   wie der Gewohnheitsbremse, der emotionalen Bremse und einer vorzeitigen
   Bewertung oft unbewusst zurück gehalten werden.

    Bionik

   Bionik heißt Lernen von der Natur. Ihr Ziel ist ein von der Natur
   unabhängig und getrenntes Produkt oder Verfahren. Die Fa. Festo entwickelt
   im Bionic Learning Network, einem Verbund von Festo mit namhaften
   Hochschulen, Instituten und Entwicklungsfirmen, durch  natürliche
   Prinzipien neue Impulse für technische Anwendungen und die industrielle
   Praxis.

   Sehr schöne Beispiele, in denen die die Umsetzung von Bionik gelungen ist,
   findet man in der Bionik-Vitrine.

    Brainstorming

   Brainstorming am FlipchartBrainstorming am Flipchart

   Die Methode Brainstorming kann mit „Gedankensturm“ übersetzt werden.

   Ein Team aus 5-7 Personen aus unterschiedlichen Fachgebieten erarbeitet
   assoziativ mögliche Lösungen. Dabei gibt es keine hierarchische Struktur
   zwischen den Beteiligten. In kurzer Zeit (bis 30 min) werden viele Ideen
   gesammelt, ohne sie zu kommentieren oder zu bewerten. Auch phantasieren
   ist erlaubt.

   Erst danach werden die Ergebnisse unter der Regie eines Gruppenleiters
   sortiert und anschließend bewertet.

    Diskussion 66

   Bei der Diskussion 66 werden werden nahezu beliebig viele Teilnehmer in
   Gruppen zu je 6 Personen eingeteilt. Diese erarbeiten gemeinsam Lösungen.
   Nach 6 Minuten wird die kreative Phase unterbrochen und die
   Gruppensprecher tragen die Lösungen vor. Die Regeln sind dabei die
   gleichen wie beim Brainstorming.

   Anschließend werden die Ergebnisse diskutiert, neue Problemstellungen
   formuliert und diese wieder in den Gruppen erarbeitet.

    Methode 6-3-5 – Brainwriting

   Hier besteht die Gruppe aus genau 6 Personen. Jeder erhält ein Formular
   und trägt auf diesem 3 Lösungsansätze innerhalb 5 Minuten ein.
   Anschließend wird jedes Formular dem rechten Nachbarn weiter gereicht und
   dieser trägt fügt 3 weitere Lösungsansätze hinzu. Dies wird solange
   wiederholt, bis jedes Formular bearbeitet wurde.

   Methode 6-3-5 - 6 Personen, 3 Ideen, 5 DurchgängeMethode 6-3-5 – 6
   Personen, 3 Ideen, 5 Durchgänge

  Diskursive Methoden

   Die diskursive Methoden liefern in derselben Zeit wie bei den intuitiven
   Methoden weniger Ideen. Hier wird die Lösungssuche systematisch und
   bewusst erarbeitet.

    Morphologischer Kasten

   Der Morphologische Kasten ist eine Matrix zur Findung einer Gesamtlösung.
   Hier werden zu allen erarbeiteten Teilfunktionen Einzellösungen
   aufgelistet (in einzelnen Zeilen). Anschließend kann, durch die
   Kombination der verschiedenen Einzellösungen, mehrere Gesamtlösungen
   generiert werden. Dabei ist zu achten, dass nur Verträgliches miteinander
   kombiniert werden darf.

    Konstruktionskataloge

   In Konstruktionskatalogen befinden sich bekannte und bewährte Lösungen für
   bestimmte Funktionen einer Konstruktion. Hierbei kann eine Menge an Zeit
   gespart werden, da man eine schnelle Übersicht über mögliche Lösungen
   bekommt.

   Auch Kataloge von Herstellern und Anbietern können hilfreich und
   inspirierend sein.

Bewertungsmethoden

   Sind verschiedene Lösungen erarbeitet geht es an die Bewertungsmethoden
   (Grobbewertung, Feinbewertung) der einzelnen. Ziel ist es, schrittweise
   und systematisch das Lösungsfeld einzugrenzen und eine „optimale“
   Lösungsvariante herauszukristallisieren.

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   StartseiteMaschinenelemente

                               Maschinenelemente

   Ein Maschinenelement ist ein kleinstes Bauteil in technischen Anwendungen,
   das nicht mehr sinnvoll zerlegbar ist. Hierbei kann es sich um
   Einzelbauteile wie auch Baugruppen, die zwar aus mehreren Einzelteilen
   bestehen, jedoch als Einheit gesehen werden, handeln.

   Diese Maschinenelemente werden aufgrund ihrer in unterschiedlichen
   Konstruktionen vergleichbare Funktionen meist in Normen (DIN, ISO, EN)
   eingeteilt.

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   Um auf die Schnelle das richtige Maschinenelement zu finden, eignet sich
   das Tabellenbuch Metall* hervorragend als Nachschlagewerk. Hier gibt es
   ein separates Kapitel für Maschinenelemente, in dem die wichtigsten
   aufgeführt sind – mit entsprechender Abbildung und Maßlinien sowie Normen
   mit Maßangaben.

   Jede Norm wird explizit mit Beispielen dazu erklärt. In den Übersichten
   sind zusätzlich die Verwendung und Eigenschaften angegeben.

   Um gezielt nach Normen zu suchen und diese in digitaler Form als E-Book
   oder schriftlicher Form als Blatt oder Buch, eignet sich der Beuth Verlag
   vom Deutschen Institut für Normung e. V.

Maschinenelemente nach ihrem Verwendungszweck

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               • Scheiben
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     • Lagerungselemente

          • Wälzlager
          • Gleitlager

     • Übertragungselemente

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               • Kegelräder mit Kegelradgetriebe
               • Schraubrad- und Schneckenradgetriebe

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          • statische Dichtungen
          • dynamische Dichtungen

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   StartseiteMaschinenelementeGleitlager

                                   Gleitlager

   Bei einem Gleitlager findet im Gegensatz zur Rotationsbewegung beim
   Wälzlager eine Gleitbewegung zwischen dem Lager und gelagertem Teil
   (Welle/ Achse) statt. Sie können durch radiale (Radiallager/ Querlager)
   und axiale (Axiallager/ Längslager) Betriebskräfte belastet werden. Dabei
   soll ein fehlerfreier Rundlauf sowie eine Sicherung gegen axiale
   Verschiebung gewährleistet werden.

   Inhalt

     • 1 Das richtige Gleitlager wählen
     • 2 Arten der Schmierung beim Gleitlager

          • 2.1 Hydrodynamische Schmierung
          • 2.2 Hydrostatische Schmierung
          • 2.3 Lebensdauerschmierung für wartungsfreie Gleitlager
          • 2.4 Wartungsarme Gleitlager

Das richtige Gleitlager wählen

   Gleitlager haben eine hohe Lebensdauer und laufen geräuschlos und
   schwingungsfrei. Ihr Einsatzgebiet liegt hauptsächlich dort, wo es auf
   hohe Maß- und Formgenauigkeit ankommt. Die Gleitlagerschale oder -buchse
   ist fest verbaut. Nur die Welle oder Achse dreht sich im Lager. Hierdurch
   entsteht eine Reibkraft, wodurch der Einsatz von Schmiermittel notwendig
   wird. Bei der Wahl eines geeigneten Gleitlagers muss darauf geachtet
   werden, dass der Lagerwerkstoff

     • der Wellen-/ Achsenwerkstoff und der Schmierstoff aufeinander
       abgestimmt sind
     • gute Notlaufeigenschaften besitzt
     • eine hohe Verschleißfestigkeit besitzt
     • eine hohe Wärmeleitfähigkeit hat
     • der Schmierstoff die Reibfläche gut benetzt

   Das Tabellenbuch Metall oder das Buch Maschinenelemente von Roloff/ Matek
   sind eine sehr nützliche Hilfe bei der Auswahl des richtigen Lagers. Für
   eine schnelle Übersicht über vorhandene Gleitlagerbuchsen empfehle ich das
   Tabellenbuch Metall.

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Arten der Schmierung beim Gleitlager

  Hydrodynamische Schmierung

   Hydrodynamisches GleitlagerHydrodynamisches Gleitlager (Quelle: Dr.-Ing.
   S.Wetzel/ Lizenz: CreativeCommons)

   Bei einer hydrodynamischen Schmierung entsteht der Schmierfilm durch die
   Drehbewegung der Welle/ Achse (fortlaufend als Welle beschrieben). Anfangs
   liegt diese auf dem Gleitlager auf. Durch das Anlaufen entsteht zuerst
   eine Mischreibung zwischen Welle und Lager.

   Nimmt die Drehbewegung zu, wird an der unbelasteten Oberseite Schmieröl
   zugeführt und erhöht so den Druck um die Welle. Dadurch wird diese
   angehoben und es kommt zu einer Flüssigkeitsreibung und somit Verminderung
   der Reibung.

  Hydrostatische Schmierung

   Hydrostatisches GleitlagerHydrostatisches Gleitlager (Quelle: Dr.-Ing.
   S.Wetzel/ Lizenz: CreativeCommons)

   Bei einer hydrostatischen Schmierung enthalten die Gleitlager am Umfang
   verteilt Öltaschen. Diese werden mit einem konstanten Volumenstrom mit Öl
   versorgt. Welle und Lager berühren sich zu keiner Zeit. Wird die Welle
   belastet, verschiebt sie sich in Kraftrichtung. Dadurch erhöht sich dort
   der Druck. Gleichzeitig fällt dieser jedoch auf der gegenüberliegenden
   Seite, wodurch die Welle angezogen und wieder in Lagermitte befördert
   wird.

   Die hydrostatische Schmierung wird dort eingesetzt, wo große
   Rundlaufgenauigkeiten und eine hohe Tragfähigkeit gewährleistet sein muss.

  Lebensdauerschmierung für wartungsfreie Gleitlager

   Soll das Gleitlager wartungsfrei sein, können solche eingesetzt werden,
   die eine Schmierung für die gesamte Lebensdauer besitzen. Werkstoffe sind
   hier zum Beispiel der Kunststoff PTFE oder Sinterlager, die in
   Schmierstoff getränkt wurden.

  Wartungsarme Gleitlager

   Soll die Lagerung wartungsarm sein, können Gleitlager verwendet werden,
   die einen Schmierstoffvorrat besitzen. Diesen geben sie über eine
   bestimmte längere Zeit ab. Hierzu werden zum Teil automatische
   Schmierstoffgeber verwendet.

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   StartseiteMaschinenelementeKettengetriebe

                                 Kettengetriebe

   Kettengetriebe sind als Zugmittelgetriebe einzuteilen. Sie werden
   vielseitig für Leistungsübertragungen eingesetzt.

   Die Kettenarten können in Gliederketten und Gelenkketten eingeteilt
   werden, wobei bei Kettengetrieben hauptsächlich Stahlgelenkketten
   verwendet werden.

   Inhalt

     • 1 Wissenswertes über Kettengetriebe
     • 2 Vorteile und Nachteile von Kettengetriebe

          • 2.1 Vorteile
          • 2.2 Nachteile

     • 3 Arten von Ketten
     • 4 Kettenräder
     • 5 Hilfseinrichtungen

Wissenswertes über Kettengetriebe

   Lieferung und Montage: Ketten werden normalerweise in offenen Strängen mit
   gerader Gliederzahl geliefert. Die äußeren Kettenglieder sind dabei immer
   Innenglieder. Um eine endlose Kette herzustellen werden Verbindungsglieder
   (in diesem Fall ein Außenglied) genutzt. Diese besitzen entweder einen
   Niet-, Splint-, Feder-, Draht- oder Schraubverschluss.

   Bei ungerader Gliederzahl muss ein gekröpftes Glied eingesetzt werden.
   Dies sollte jedoch aufgrund der dann geringeren Tragfähigkeit vermieden
   werden.

   Ketten dürfen niemals zu straff gespannt sein. Jedoch auch nicht zu
   locker. Ist dies der Fall, müssen Hilfseinrichtungen verwendet werden.

   Betrieb: Während des Betriebes muss mit einer Kettenlängung von etwa 2 %
   ausgegangen werden.

   Jedes Kettengetriebe muss ausreichend geschmiert werden. Die Schmierung
   ist abhängig von der Kettengeschwindigkeit.

Vorteile und Nachteile von Kettengetriebe

  Vorteile

     zuverlässig
     wirtschaftlich
     Kraftübertragung per Formschluss – kein Schlupf
     konstante Übersetzung gegeben
     da keine Vorspannung nötig, werden die Lager nur gering belastet
     Unempfindlich gegen äußere Einflüsse wie Temperatur, Feuchtigkeit oder
     Schmutz
     im Vergleich zu Riemengetriebe ergeben sich kleinere Abmessungen bei
     gleicher Leistungsübertragung

  Nachteile

     keine gekreuzte Wellen möglich
     die Kraftübertragung ist starr und unelastisch
     ein Polygoneffekt erzeugt Schwingungen, da die Kettengeschwindigkeit
     ungleichförmig ist

Arten von Ketten

     • Bolzenketten
       einfachste und billigste Bauart
     • Buchsenketten
       höhere Verschleißfestigkeit
     • Rollenketten
       teuerste, aber vielseitigste und am meisten verwendete Bauart
       eine Schon-Rolle erzeugt eine Verschleiß- sowie Geräuschminderung

Kettenräder

   Kettenräder für Stahlgelenkketten besitzen alle den gleichen Aufbau. Der
   Unterschied liegt nur in der Verzahnung, die an die jeweilige Kette
   angepasst sein muss.

   Beim Auswahl des richtigen Kettenrades ist auf die auftretende
   Kettenlängung Rücksicht zu nehmen.

   Kettenräder bestehen meistens aus Stahl, Stahlguss, Temperguss, Grauguss
   oder auch aus Kunststoff.

Hilfseinrichtungen

   Bei Mehrradkettengetriebe muss ein Umschlingungswinkel von mind. 120°
   gegeben sein. Hilfseinrichtungen, wie Leiträder oder Leitschienen,
   Stützräder oder Spannräder, dienen dazu, den Umschlingungswinkel zu
   erreichen und die Kettentrume zu führen.

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   StartseiteMaschinenelementeRiemengetriebe

                                 Riemengetriebe

   Riemengetriebe sind als Zugmittelgetriebe einzuteilen. Hier wird die
   Umfangskraft als Zugkraft von der Antriebs- zur Abtriebswelle entweder
   rein reibschlüssig (Flach-, Keil- oder Keilrippenriemen) oder zusätzlich
   formschlüssig (Synchronriemen) übertragen.

   Der innere Aufbau aller Riemenarten ist im Prinzip der gleiche. Zugstränge
   aus Polyester, Polyamid oder auch Stahl- oder Glasfasern nehmen die im
   Riemen wirkenden Zugkräfte auf. Dort, wo die Kraft per Reibung übertragen
   werden soll, dienen Elastomere als geeigneter Werkstoff.

   Im einem Riemengetriebe wird zwischen dem ziehenden Riementrum (Lasttrum)
   und dem gezogenen Riementrum (Leertrum) unterschieden. Leistung wird nur
   dann übertragen, wenn die Kraft im Lasttrum größer ist als im Leertrum,
   welches aufgrund dessen durchhängt.

   Inhalt

     • 1 Vorteile und Nachteile von Riemengetriebe

          • 1.1 Vorteile
          • 1.2 Nachteile

     • 2 Auswahl der Riemenart

          • 2.1 Flachriemen
          • 2.2 Keilriemen
          • 2.3 Keilrippenriemen
          • 2.4 Synchronriemen (auch Zahnriemen genannt)

     • 3 Riemenscheiben

Vorteile und Nachteile von Riemengetriebe

  Vorteile

     Überbrückung größerer Wellenabstände möglich
     hohe Umfangsgeschwindigkeiten möglich
     geringes Leistungsgewicht
     sehr große Übersetzungen realisierbar
     elastische Kraftübertragung
     dämpfende Eigenschaften (Stöße und Schwingungen)
     einfacher und preiswerter Aufbau
     geräuscharm
     keine Schmierung erforderlich
     kein bzw. geringer Wartungsaufwand

  Nachteile

     Aufgrund Schlupf ist keine konstante Übersetzung bei Flach-, Keil- und
     Keilrippenriemen möglich
     konstante Übersetzung nur bei Synchronriemen gewährleistet
     im Vergleich zu Zahnrad- oder Kettengetriebe ist ein erhöhter
     Platzbedarf nötig
     da Kräfte hauptsächlich über Reibung übertragen wird, können
     Umwelteinflüsse dies beeinträchtigen
     Reibung kann auch zu ungewünschter elektrostatischer Aufladung führen
     nur in einem begrenzten Temperaturbereich einsetzbar

Auswahl der Riemenart

   Welcher Riemen (Flach-, Keil-, Keilrippen- oder Synchronriemen) zum
   Einsatz kommen soll, entscheidet sich zu Beginn der Auslegung des
   Getriebes. Hierbei stellen sich folgende Fragen:

     Mit welchen Bedingungen ist zu rechnen? Umwelteinflüsse
     Wie hoch ist das Budget? Kostenfrage
     Welche Leistung soll übertragen werden?
     Wie hoch sind die gefahrenen Drehzahlen?
     Kommt es auf einen synchronen Lauf an?

  Flachriemen

     • einfachste Bauart
     • hohe Riemengeschwindigkeiten möglich (bis zu 100 m/s)
     • größte Umfangskräfte übertragbar
     • bei großen Wellenabständen besonders geeignet

  Keilriemen

     • mittlere Leistungen sind übertragbar
     • große Übersetzungen bei kleinen Wellenabständen

  Keilrippenriemen

     • hohe Riemengeschwindigkeiten möglich (bis zu 60 m/s)
     • sehr biegsam – deshalb leise und vibrationsfrei (hohe Biegefrequenzen
       (bis zu 200 1/s) )
     • große Übersetzungen bei kleinen Wellenabständen

  Synchronriemen (auch Zahnriemen genannt)

     • höchste Fertigungskosten
     • konstantes Übersetzungsverhältnis gewährleistet
     • hohe Leistungsübertragung (bis über 200 kW)
     • hohe Positioniergenauigkeit gewährleistet
     • geringe Lagerbelastung durch eine geringe Vorspannung

   Weitere Infos zur Auslegung und Berechnung von Riemengetriebe findest Du
   im entsprechenden Kapitel im Buch Roloff/ Matek – Maschinenelemente. Eine
   absolute Empfehlung für den, den die Werbung im Buch nicht stört.

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Riemenscheiben

   Riemenscheiben bestehen hauptsächlich aus Gusseisen. Hochbeanspruchte
   Scheiben, die hohe Drehzahlen ausgesetzt werden, sind aus Stahlguss oder
   Stahl gefertigt.

   Scheiben für Flachriemen sollten nach außen gewölbt sein (konvex), da
   somit ein Ablaufen des Riemens verhindert wird.

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   StartseiteMaschinenelementeWälzlager

                                   Wälzlager

   Bei einem Wälzlager wird im Gegensatz zur Gleitbewegung bei einem
   Gleitlager eine Rotationsbewegung über Wälzkörper übertragen. Wälzlager
   können durch radiale (Radiallager/ Querlager) oder axiale (Axiallager/
   Längslager) Kräfte belastet werden.

   Wälzkörper sind Kugeln, Zylinderrollen, Kegelrollen, Tonnenrollen oder
   Nadelrollen. Anhand dieser werden die folgenden Wälzlagerarten/ Bauformen
   benannt.

   Inhalt

     • 1 Wälzlagerarten/ Bauformen
     • 2 Lageranordnung bei Wälzlager

          • 2.1 Fest- und Loslager (FLL)
          • 2.2 Stützlagerung schwimmend (SLS)
          • 2.3 Stützlagerung angestellt (SLA)

Wälzlagerarten/ Bauformen

     • Rillenkugellager DIN 625

          • belastbar in axialer und radialer Richtung
          • erreicht die höchsten Drehzahlen aller Lagerarten
          • kostengünstigstes Lager mit belastungsmäßig vergleichbaren Lagern

     • einreihiges Schrägkugellager DIN 628

          • geeignet für große einseitige Axialkräfte
          • nur paarweise einzubauen (Tandem- O- oder X-Anordnung)

     • zweireihiges Schrägkugellager DIN 628

          • radial und axial beidseitig hoch belastbar
          • entspricht zwei einreihig angeordneten Schrägkugellager in
            O-Anordnung

     • Axial-Rillenkugellager DIN 711

          • nehmen nur Axialkräfte auf
          • zweiseitig wirkende übertragen Kräfte in beiden Richtungen

     • Zylinderrollenlager DIN 5412

          • radial hoch belastbar (linienförmige Berührung von Rollen und
            Laufbahnen)
          • axial nur sehr gering belastbar
          • verwendbar bei großen Wellen

     • Axial-Zylinderrollenlager DIN 722

          • nehmen nur Axialkräfte auf
          • in Verbindung mit Radiallagern einzubauen

     • Kegelrollenlager DIN 720

          • radial sowie axial hoch belastbar
          • meist paarweise und spiegelbildlich eingebaut (O- oder
            X-Anordnung)

     • Pendelkugellager DIN 630

          • radial sowie axial belastbar
          • unempfindlich gegen winklige Wellenverlagerung
            (Bearbeitungsfehler oder Durchbiegung)
          • gleichen Fluchtungsfehler aus

     • Tonnen- und Pendelrollenlager DIN 635

          • nehmen höchste Radialkräfte auf
          • Pendelrollenlager nehmen auch hohe Axialkräfte auf
          • gleichen Fluchtungsfehler aus

     • Axial-Pendelrollenlager DIN 728

          • gleichen Fluchtungsfehler aus

     • Nadellager DIN 617

          • nur radial belastbar
          • für kleine Einbauräume geeignet
          • sind unempfindlich gegen stoßartige Belastungen
          • vorwiegend verwendbar bei kleinen Drehzahlen und Pendelbewegungen

   Das Tabellenbuch Metall oder das Buch Maschinenelemente von Roloff/
   Matek sind eine sehr nützliche Hilfe bei der Auswahl des
   geeigneten Wälzlagers.

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Lageranordnung bei Wälzlager

  Fest- und Loslager (FLL)

   Wälzlagerungen sind meistens als Fest- und Loslager ausgeführt. Dabei
   können beide Lager auf radiale Kräfte belastet werden. Das Festlager ist
   gegen eine axiale Verschiebung gesichert. Dadurch kann dieses die auf die
   Welle oder Achse einwirkenden Axialkräfte aufnehmen. Auf der Seite des
   Loslagers kann sich die Welle bei Erwärmung ausdehnen. Somit ist
   gewährleistet, dass es zu keinen Verspannungen kommt.

  Stützlagerung schwimmend (SLS)

   Bei der schwimmenden Lagerung ist ein Einbauspiel von wenigen Zehntel mm
   in beide Richtungen vorgesehen. Hierdurch kann sich die Welle bei der
   Belastung durch Axialkräfte in beide Richtungen verschieben. Der große
   Vorteil dieser Lagerungsart sind die geringen Kosten, die durch die
   einfachere Montage entstehen. Ein Nachteil ist jedoch, dass die Welle
   axial nicht eindeutig fixiert ist.

   Deshalb eignet sich diese Lagerungsanordnung nur für kurze Wellen.

  Stützlagerung angestellt (SLA)

   Bei der angestellten Stützlagerung können beide Wälzlager Axialkräfte
   aufnehmen. Die Lager werden entweder in O- oder in X-Anordnung eingebaut.
   Dadurch ist eine axiale Verschiebung bei Erwärmung oder Abkühlung nicht
   möglich.

   X-Anordnung bei WälzlagerX-Anordnung bei Wälzlager

   Deshalb eignet sich auch diese Lagerungsanordnung nur für kurze Wellen.

   Kann es zu einem Kippmoment in der Lagerung kommen, eignet sich die
   O-Anordnung besser, da diese das Moment besser aufnehmen kann.

   O-Anordnung bei WälzlagerO-Anordnung bei Wälzlager
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   StartseiteDesignMULTI Aufzugssystem – erster Aufzug ohne Seil

                 MULTI Aufzugssystem – erster Aufzug ohne Seil

   3. Dezember 2014 Design 1

   Bei unseren Aufzügen hat sich seit der Entwicklung vor 160 Jahren nicht
   sehr viel getan. ThyssenKrupp Elevator hat nun ein ganz neues
   Aufzugskonzept vorgestellt – das MULTI Aufzugssystem. Die revolutionäre
   Entwicklung soll Ende 2016 im neu errichteten Testturm für Aufzüge in
   Rottweil, Baden-Württemberg zur Marktreife gebracht werden.

   MULTI-Aufzugssystem von ThyssenKrupp ElevatorMULTI-Aufzugssystem von
   ThyssenKrupp Elevator (Quelle: ThyssenKrupp)

Mehrere, unabhängig voneinander fahrende Kabinen in einem Schacht

   Studenten der Columbia Universität haben in einer wissenschaftlichen
   Studie herausgefunden, dass Büroangestellte der Millionenstadt New York im
   Jahr 2010 zusammen gerechnet 16,6 Jahre auf einen Aufzug warteten.
   Insgesamt 5,9 Jahre haben sie in jenem Jahr im Aufzug verbracht.
   Statistiken, die regelrecht nach einer Revolution in der Aufzugsbranche
   schreien.

   Ein herkömmlicher Aufzug wird in einem Schacht über Seile geführt. Dort
   bewegt er sich je nach Bedarf auf- und abwärts. Aufgrund der
   Konstruktionsweise ist ein solcher Aufzug in seiner Höhe beschränkt.
   Deshalb werden oft mehrere Aufzugsschächte und oft auch noch zusätzlich
   Rolltreppen benötigt, um größere Höhen überwinden zu können.

   Das MULTI-System hingegen hat mit einem herkömmlichen Aufzugssystem nicht
   mehr viel gemein. Hierbei handelt es sich um ein System, wo die Aufzüge
   sowohl vertikal als auch horizontal fahren können. Das Prinzip ähnelt
   dabei dem eines Paternosters. Die Fahrtrichtungsänderung geschieht über
   ein Transfersystem.

   MULTI Transfersystem für die KabinenMULTI Transfersystem für die Kabinen
   (Quelle: ThyssenKrupp)

   In einem Schacht fahren unabhängig voneinander gleich mehrere Kabinen.
   Jede einzelne Kabine besitzt einen eigenständigen Linearantrieb. Das
   Know-how kommt dabei vom Transrapid. ThyssenKrupp hat bei der
   Magnetschwebebahn mitgewirkt und möchte nun auch beweisen, dass der
   Technologietransfer zwischen verschiedenen Sparten klappen kann.

   Die notwendige Energie für die Linarantriebe der Aufzugskabinen wird
   berührungslos übertragen (IPT – Inductive Power Transfer). Für die
   Sicherheit ist natürlich auch gesorgt. Hierbei soll ein mehrstufiges
   Bremssystem zum Einsatz kommen, welches auch schon bei der etablierten
   TWIN-Aufzugstechnologie von ThyssenKrupp Elevator eingesetzt wird.

                                     IFrame

Vorteile vom MULTI-Aufzugssystem

     • geringere Wartezeiten: MULTI ist ein umlaufendes Aufzugssystem. Die
       Kabinen vollziehen also ununterbrochen (wenn im Betrieb) einen
       Kreislauf. Dabei fahren sie nicht nur vertikal, sondern auch
       horizontal. Bei einer Geschwindigkeit von 5 m/s ist gewährleistet,
       dass alle 15-30 Sekunden eine Kabine vorbeikommt.
     • effizientere Aufzüge: Durch die Technologie kann die
       Beförderungskapazität um 50% erhöht werden. Gleichzeitig reduziert
       sich dabei der Platzbedarf um den gleichen Anteil.
     • Vorteile für Hauseigentümer: Ein positiver Effekt für die Gebäude ist
       dabei, dass die Nutz- und Wohnfläche um 25% erhöht werden kann.
       Hauseigentümer werden sich über Mehreinnahmen bei der Miete freuen.
     • weniger Schächte werden benötigt: MULTI ist für Hochhäuser ab einer
       Höhe von 300 m geeignet. Im Gegensatz zu herkömmlichen Aufzugssystemen
       werden beim MULTI-System weniger Schächte benötigt.
     • neue architektonische Gebäude möglich: Durch die Möglichkeit, nicht
       nur vertikal, sondern auch horizontal zu verfahren, können bisher
       ungeahnte Gebäude errichtet werden.

Testturm in Rottweil

   Noch ist MULTI nicht ausgereift. Es besteht aktuell nur die Vision einer
   revolutionären Technologie ini der Aufzugsindustrie. Die Ingenieure und
   Techniker sind jedoch dabei, die Vision in die Realität umzusetzen. Und so
   soll Ende 2016 der erste Prototyp im dann fertig erstellten Testturm für
   Aufzüge in Rottweil, Baden-Württemberg getestet werden.

   Dort soll er auch zur Marktreife gebracht werden.

   Testturm für Aufzüge in RottweilTestturm für Aufzüge in Rottweil (Quelle:
   aufzugsturm-rottweil.de)

   Der Testturm in Rottweil von den Architekt Helmut Jahn und Werner Sobek
   soll mit einem Durchmesser von 21m und einer Höhe von 244m eines der
   höchsten Gebäude Deutschlands werden.

   Innerhalb des Turms sollen sich nach Fertigstellung insgesamt 11
   Aufzugsschächte befinden. In diesen können Aufzüge mit einer
   Geschwindigkeit von bis zu 18 m/s unter Realbedingungen getestet werden.

   Über Stefan Reinsprecht 148 Artikel
   Hi, ich bin Stefan Reinsprecht, der Herausgeber von Netzkonstrukteur. Als
   Maschinenbauingenieur mit jahrelanger Erfahrung in der Konstruktion und
   Entwicklung interessiere ich mich sehr für technische Dinge. Hier erfährst
   Du Neuigkeiten, aber auch Grundlagen. Viel Spaß beim Lesen. Du findest
   mich auf Google+, Twitter oder Xing.
   Zano Drohnen in schwarz und weißVorheriger

   Zano – Nano-Drohne mit integrierter Kamera

    1 Kommentar

    1.  Homunculus
       10. August 2015 um 21:02

       Schöne neue (Schein)Welt von Thyssen_Krupp

       Der genannte Hersteller schafft seit Jahren tolle Namen für mehr oder
       weniger Schrottanlagen – Spirit, Evolution, People-Mover… .
       Dahinter steht der hilflose Versuch, einen einigermaßen vernünftigen
       Aufzug mit einer vertretbaren Halbwertszeit zu konstruieren.
       Leider sind alle bisherigen Versuche dieser Art sind seit 2000
       gescheitert.

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   StartseiteDesignMULTI Aufzugssystem – erster Aufzug ohne Seil

                 MULTI Aufzugssystem – erster Aufzug ohne Seil

   3. Dezember 2014 Design 1

   Bei unseren Aufzügen hat sich seit der Entwicklung vor 160 Jahren nicht
   sehr viel getan. ThyssenKrupp Elevator hat nun ein ganz neues
   Aufzugskonzept vorgestellt – das MULTI Aufzugssystem. Die revolutionäre
   Entwicklung soll Ende 2016 im neu errichteten Testturm für Aufzüge in
   Rottweil, Baden-Württemberg zur Marktreife gebracht werden.

   MULTI-Aufzugssystem von ThyssenKrupp ElevatorMULTI-Aufzugssystem von
   ThyssenKrupp Elevator (Quelle: ThyssenKrupp)

Mehrere, unabhängig voneinander fahrende Kabinen in einem Schacht

   Studenten der Columbia Universität haben in einer wissenschaftlichen
   Studie herausgefunden, dass Büroangestellte der Millionenstadt New York im
   Jahr 2010 zusammen gerechnet 16,6 Jahre auf einen Aufzug warteten.
   Insgesamt 5,9 Jahre haben sie in jenem Jahr im Aufzug verbracht.
   Statistiken, die regelrecht nach einer Revolution in der Aufzugsbranche
   schreien.

   Ein herkömmlicher Aufzug wird in einem Schacht über Seile geführt. Dort
   bewegt er sich je nach Bedarf auf- und abwärts. Aufgrund der
   Konstruktionsweise ist ein solcher Aufzug in seiner Höhe beschränkt.
   Deshalb werden oft mehrere Aufzugsschächte und oft auch noch zusätzlich
   Rolltreppen benötigt, um größere Höhen überwinden zu können.

   Das MULTI-System hingegen hat mit einem herkömmlichen Aufzugssystem nicht
   mehr viel gemein. Hierbei handelt es sich um ein System, wo die Aufzüge
   sowohl vertikal als auch horizontal fahren können. Das Prinzip ähnelt
   dabei dem eines Paternosters. Die Fahrtrichtungsänderung geschieht über
   ein Transfersystem.

   MULTI Transfersystem für die KabinenMULTI Transfersystem für die Kabinen
   (Quelle: ThyssenKrupp)

   In einem Schacht fahren unabhängig voneinander gleich mehrere Kabinen.
   Jede einzelne Kabine besitzt einen eigenständigen Linearantrieb. Das
   Know-how kommt dabei vom Transrapid. ThyssenKrupp hat bei der
   Magnetschwebebahn mitgewirkt und möchte nun auch beweisen, dass der
   Technologietransfer zwischen verschiedenen Sparten klappen kann.

   Die notwendige Energie für die Linarantriebe der Aufzugskabinen wird
   berührungslos übertragen (IPT – Inductive Power Transfer). Für die
   Sicherheit ist natürlich auch gesorgt. Hierbei soll ein mehrstufiges
   Bremssystem zum Einsatz kommen, welches auch schon bei der etablierten
   TWIN-Aufzugstechnologie von ThyssenKrupp Elevator eingesetzt wird.

                                     IFrame

Vorteile vom MULTI-Aufzugssystem

     • geringere Wartezeiten: MULTI ist ein umlaufendes Aufzugssystem. Die
       Kabinen vollziehen also ununterbrochen (wenn im Betrieb) einen
       Kreislauf. Dabei fahren sie nicht nur vertikal, sondern auch
       horizontal. Bei einer Geschwindigkeit von 5 m/s ist gewährleistet,
       dass alle 15-30 Sekunden eine Kabine vorbeikommt.
     • effizientere Aufzüge: Durch die Technologie kann die
       Beförderungskapazität um 50% erhöht werden. Gleichzeitig reduziert
       sich dabei der Platzbedarf um den gleichen Anteil.
     • Vorteile für Hauseigentümer: Ein positiver Effekt für die Gebäude ist
       dabei, dass die Nutz- und Wohnfläche um 25% erhöht werden kann.
       Hauseigentümer werden sich über Mehreinnahmen bei der Miete freuen.
     • weniger Schächte werden benötigt: MULTI ist für Hochhäuser ab einer
       Höhe von 300 m geeignet. Im Gegensatz zu herkömmlichen Aufzugssystemen
       werden beim MULTI-System weniger Schächte benötigt.
     • neue architektonische Gebäude möglich: Durch die Möglichkeit, nicht
       nur vertikal, sondern auch horizontal zu verfahren, können bisher
       ungeahnte Gebäude errichtet werden.

Testturm in Rottweil

   Noch ist MULTI nicht ausgereift. Es besteht aktuell nur die Vision einer
   revolutionären Technologie ini der Aufzugsindustrie. Die Ingenieure und
   Techniker sind jedoch dabei, die Vision in die Realität umzusetzen. Und so
   soll Ende 2016 der erste Prototyp im dann fertig erstellten Testturm für
   Aufzüge in Rottweil, Baden-Württemberg getestet werden.

   Dort soll er auch zur Marktreife gebracht werden.

   Testturm für Aufzüge in RottweilTestturm für Aufzüge in Rottweil (Quelle:
   aufzugsturm-rottweil.de)

   Der Testturm in Rottweil von den Architekt Helmut Jahn und Werner Sobek
   soll mit einem Durchmesser von 21m und einer Höhe von 244m eines der
   höchsten Gebäude Deutschlands werden.

   Innerhalb des Turms sollen sich nach Fertigstellung insgesamt 11
   Aufzugsschächte befinden. In diesen können Aufzüge mit einer
   Geschwindigkeit von bis zu 18 m/s unter Realbedingungen getestet werden.

   Über Stefan Reinsprecht 148 Artikel
   Hi, ich bin Stefan Reinsprecht, der Herausgeber von Netzkonstrukteur. Als
   Maschinenbauingenieur mit jahrelanger Erfahrung in der Konstruktion und
   Entwicklung interessiere ich mich sehr für technische Dinge. Hier erfährst
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    1 Kommentar

    1.  Homunculus
       10. August 2015 um 21:02

       Schöne neue (Schein)Welt von Thyssen_Krupp

       Der genannte Hersteller schafft seit Jahren tolle Namen für mehr oder
       weniger Schrottanlagen – Spirit, Evolution, People-Mover… .
       Dahinter steht der hilflose Versuch, einen einigermaßen vernünftigen
       Aufzug mit einer vertretbaren Halbwertszeit zu konstruieren.
       Leider sind alle bisherigen Versuche dieser Art sind seit 2000
       gescheitert.

       Antworten

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   StartseiteAllgemeinBlack Friday und Cyber Monday – günstige Angebote
   abstauben

          Black Friday und Cyber Monday – günstige Angebote abstauben

   26. November 2014 Allgemein 0

   Am Freitag, dem 28. November 2014 ist es wieder soweit. Wer bis jetzt noch
   kein Weihnachtsgeschenk gekauft hat (und das werden die wenigsten sein 🙂
   ), der kann am Black Friday 2014 kräftig sparen. Hier findest Du die
   besten Angebote im Netz.

Was ist der Black Friday?

   Der Black Friday stammt aus den USA und leitet dort den Beginn der
   Weihnachtseinkaufssaison ein. Er findet immer am Freitag nach Thanksgiving
   (amerikanisches Erntedankfest) statt.

   An diesem Tag öffnen die Läden und Handelsketten schon sehr früh am
   Morgen. Mit günstigen Angeboten und großzügigen Rabatten locken sie
   zahlreiche Kunden in die Geschäfte.

   Mittlerweile bieten nicht nur Einzelhändler sondern auch Online-Shops
   Black Friday Angebote an.

Cyber Monday – das Pendant zum Black Friday

   Offiziell zählt jedoch der Cyber Monday als Start der Weihnachtssaison im
   Online-Handel. Dieser fällt ebenso in die Woche nach Thanksgiving. Jedoch
   nicht auf den Freitag, sondern, wie es der Name vermuten lässt, auf den
   Montag.

   Besonders Amazon trägt zur Verbreitung des Cyber Mondays in Deutschland
   und Europa bei.

Die besten Angebote zum Black Friday und Cyber Monday

   Wer seine Weihnachtseinkäufe hauptsächlich online abwickelt, sollte sich
   die zwei Daten merken und bei den Angeboten der Online-Shops zugreifen.
   Und falls Du noch nicht weißt, was Du kaufen sollst, habe ich hier ein
   paar nette Ideen.

  Amazon Cyber Monday

   Auf Amazon.de findest Du vom 24.11. bis 01.12.2014 täglich von 9-23 Uhr
   hunderte Blitzangebote aus allen Kategorien. Dabei heißt es aber, schnell
   zu sein. Die Blitzangebote sind nämlich nur so lange gültig, bis die Zeit
   abgelaufen ist oder die zu Verfügung stehenden Artikel ausverkauft sind.

   Cyber Monday bei Amazon.deCyber Monday bei Amazon.de

  Conrad Black Week

   Auch Conrad bietet ihrer sogenannten „Black Week“ sehr günstige Angebote
   an, die versandkostenfrei bestellt werden können.

   Zu den Angeboten der Woche

  Alternate – 0% Finanzierung

   Bis am 30.11.2014 kann man im Alternate Online-Shop beispielsweise etwas
   teurere Produkte für 0,0% Zinsen finanzieren. Das Angebot gilt für
   Produkte ab 100 €. Die Finanzierung dauert 24 Monate.

   0-Finanzierung_2014_468x60

  redcoon.de – Hot Cyber Week

   Auch auf redcoon.de kann man noch vor Weihnachten kräftig sparen. Ab
   27.11. bis 02.12.2014 findest Du in der Hot Cyber Week täglich 12 Angebote
   zum vergünstigten Preis.

   redcoon hat mehr auf Lager!

  notebooksbilliger.de

   Auf notebooksbilliger.de gibt es zu jeder 0% Finanzierung eine Premium
   Nordmanntanne geschenkt. Das Angebot gilt bis 30.11.2014 und der Gutschein
   für die Tanne kann bis zum 18.12.2014 eingelöst werden. Geliefert wird sie
   dann frei Haus und zum Wunschtermin.

   versandkostenfrei 468x60

  faibels

   Im etwas anderen Online-Shop faibels sind viele Produkte sogar mehr als
   50% reduziert. Hier findet man übrigens auch die beheizbare Badewanne
   Dutchtub 😉

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   Hast Du noch weitere Black Friday und Cyber Monday Angebote? Schreib sie
   in die Kommentare.

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  Figuren aus Kinderzeichnungen

   8. Mai 2013 0

   Die Website www.crayoncreatures.com bietet eine ganz besondere
   Dienstleistung an. Wenn es nach ihnen geht, sollen die Zeiten, in denen
   Zeichnungen von den Kindern am Kühlschrank oder am Arbeitsplatz hängen,
   der Vergangenheit angehören. Sie haben ein […]

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  3D Drucker – Fluch oder Segen

   7. Mai 2013 0

   Laut dem Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner soll die
   3D-Drucktechnik im Jahre 2016 den kommerziellen Mainstream erreicht haben.
   Spätestens dann könne jeder mit einem 3D-Drucker nahezu alles zu Hause
   drucken. Schutzhüllen für Handys, Ersatzteile für elektrische […]

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  Kleinster 3D Drucker der Welt

   24. April 2013 0

   Prof. Jürgen Stampfl und sein Team an der TU Wien haben durch die
   Zusammenarbeit der Fakultät Maschinenbau und Chemie einen 3D Drucker
   entwickelt, der gerade mal so groß wie eine Milchpackung ist, 1,5 kg wiegt
   […]

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  Hochpräzisionsdrucker der TU Wien bricht Rekord

   24. April 2013 0

   An der TU Wien sind Experten aus allen Teilbereichen für 3D Druckverfahren
   unter einem Dach. Mit Hilfe der Zwei Photonen Lithographie ist es ihnen
   gelungen, einen Drucker zu entwickeln, der bisherige bei weitem
   übertrifft. Bei […]

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  Netzkonstrukteur.de füllt sich mit Artikeln – Verbindungen

   16. April 2013 0

   Welche Verbindungen gibt es im Maschinenbau und worin unterscheiden sie
   sich? Was ist der Unterschied zwischen einer Welle und einer Achse?
   Auf netzkonstrukteur.de werden von Tag zu Tag neue Artikel verfasst. Das
   Ziel ist, ein umfangreiches Informationsportal […]

   Kein Bild

  Netzkonstrukteur im Aufbau

   6. April 2013 0

   Herzlich Willkommen auf netzkonstrukteur.de, dem Informationsportal für
   Konstrukteure. Hiermit möchte ich die Website kurz vorstellen und gleich
   zuvor darauf hinweisen, dass sie sich im Aufbau befindet. In den nächsten
   Tagen und Wochen wird sich einiges […]

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                              Schweißverbindungen

   Herstellung von SchweißverbindungenHerstellung von Schweißverbindungen
   (Quelle: Public Domain Photos/ CC-Lizenz)

   Beim Schweißen wird durch Wärme oder Reibung eine stoffschlüssige, dichte
   und nicht lösbare Verbindung zweier Bauteile hergestellt. Hierbei
   verbinden sich die Werkstoffe, indem sie in den flüssigen oder plastischen
   Aggregatzustand übergehen. Bei einigen Schweißverfahren werden zur
   Verbindungsherstellung Zusatzwerkstoffe verwendet, die aufgeschmolzen
   werden.

   Schweißnähte besitzen meistens die gleich Festigkeit wie die der
   geschweißten Bauteilwerkstoffe. Zu beachten ist jedoch die
   Gefügeveränderung aufgrund der hohen Temperatureinwirkung in der
   Schweißzone. Hierdurch kann die Festigkeit an dieser Stelle herabgesetzt
   werden. Schweißverbindungen reißen bei zu hoher Belastung nicht direkt in
   der Schweißnaht, sondern im Randbereich.

   Aufgrund der hohen Schweißtemperaturen kommt es auch zu Verzug der
   geschweißten Bauteile.

Einteilung der Schweißverfahren nach DIN EN ISO 4063

    1. Lichtbogenschweißen (MIG, MAG, WIG)
       geeignet für alle Stähle
    2. Widerstandsschweißen
       geeignet für alle Metalle
    3. Gasschmelzschweißen
       geeignet für unlegierte Stähle
    4. Pressschweißen
       geeignet für alle Metalle
    5. Strahlschweißen
       geeignet für Stähle und Leichtmetalle
    6. Andere Schweißverfahren (z.B. Induktionsschweißen, Infrarotschweißen,
       Reibbolzenschweißen)

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   StartseiteDesignScribble – ein Stift für 16 Millionen Farben

                  Scribble – ein Stift für 16 Millionen Farben

   24. November 2014 Design 2

   Das Ziel waren $100.000. Erreicht haben die zwei Entwickler Mark Barker
   und Robert Hoffman mit ihrem ScribblePen auf der Crowdfunding Plattform
   Kickstarter $366.566. Ein Ergebnis, weswegen es sich lohnt, den Scribble,
   der mit 16 Millionen Farben malen kann, genauer unter die Lupe zu nehmen.

   Scribble Ink und StylusScribble Ink und Stylus (Quelle:
   getscribblepen.com)

Scannen, Farbe erkennen, Malen

   Scribble ist der weltweit erste Stift, der die Farben seiner Umgebung
   scannen und sie direkt auf Papier oder Touchscreen Displays bringen kann.
   Der Stift ist in der Anwendung kinderleicht zu bedienen. Überall sollen
   und können Menschen, ob groß oder klein, damit malen und ihrer Kreativität
   freien Lauf lassen.

   Entwickelt wurde der Stift in zwei Ausführungen: der Scribble INK ist für
   das Malen auf Papier gedacht, wobei der Scribble STYLUS speziell für
   Tablets, Smartphones oder PC´s mit Touchscreen Displays gedacht ist.

   Beide sind in ihrem Aufbau sehr ähnlich. Was dem Stylus jedoch fehlt, sind
   die Farbkartuschen. Oben befindet sich ein RGB Farbsensor. Hier befindet
   sich auch ein Micro USB-Port, um die Batterie laden zu können, sowie der
   Druckknopf, der den Scannprozess auslöst.

   Farbe scannen mit dem ScribbleFarbe scannen mit dem Scribble
   (getscribblepen.com)

    1. Scannen: Der Nutzer braucht nur den Stift mit der Oberseite an das
       gewünschte Objekt zu halten und dieses zu scannen. Nach ein bis zwei
       Sekunden erkennt der Farbsensor exakt den vorhandenen Farbton (z.B.
       Zitrone = gelb). Per Bluetooth wird der Farbwert auf die Scribble+ App
       (für iOS, Android und Windows) übertragen und direkt im Stift
       gespeichert.
    2. Mischen: Ist die Farbe erkannt, mischt der Stift diese über die fünf
       Farbkartuschen automatisch.
    3. Malen: Mit der sehr exakt gemischten Farbe kann der Benutzer des
       Stifts nun seiner Kreativität freien Lauf lassen und auf Papier malen.

   Der Ablauf beim Scribble Stylus ist dabei sehr ähnlich. Außer, dass dieser
   nicht auf Papier, sondern mit der gescannten Farbe auf dem Touchscreen
   malt. Federn in unterschiedlicher Stärke sowie ein kapazitiver Radiergummi
   liegen dem Stylus bei.

   Scribble StylusScribble Stylus im Einsatz auf einem Tablet (Quelle:
   getscribblepen.com)

   Scribble erkennt mehr als 16 Millionen verschiedene Farbtöne. Der 1 GB
   große interne Speicher kann mehr als 100.000 gescannte Farbtöne speichern.

   Mit Hilfe der App ist es jedoch auch möglich, Farbwerte selbst festzulegen
   (RGB, CMYK und Hex-Werte) und diese auf den Scribble Ink oder Stylus zu
   übertragen. Zusätzlich kann man die gescannten Farben in einzelnen Sets
   speichern, organisieren und mit Freunden teilen.

   Der Stylus ist voll kompatibel mit Photoshop und Corel Draw.

   Interessant wäre, wenn der Stift auch mit dem Gravity Tablet funktionieren
   würde. Dann könnten nämlich dreidimensionale Skizzen mit Farbe gefüllt
   werden.

Scribble trägt zum Umweltschutz bei

   Im April 2015 möchten die Entwickler mit der offiziellen Produktion der
   Stifte beginnen. Ab Mai sollen dann erstmal die Unterstützer mit ihren
   Produkten beliefert werden.

   Scribble ist ein Stift, der auch zum Umweltschutz beitragen wird. Alle
   Materialien werden umweltverträglich hergestellt und da einer gleich
   mehrere Farbstifte ersetzt, wird auch nicht mehr so viel Plastikmüll
   produziert. Hinzu kommt, dass die Farbkartuschen recycelbar sind.

   Leider erfährt man nicht wirklich viel über die Technologie, die im Stift
   steckt. Wie wird die Farbe genau gemischt? Wie viel Farbe wird auf einmal
   gemischt? Die Entwickler beantworten nur so viel, dass immer so wenig wie
   möglich Farbe miteinander vermischt wird. Bei einem Farbwechsel wird
   jedoch eine geringe Menge der alten Farbe verschwendet. Ich gehe davon
   aus, dass die alte Farbe dabei zuerst „ausgemalt“ werden muss, bis die
   neue an der Feder austritt.

   Die Farbkartuschen können leicht ausgewechselt werden und sollen zwischen
   $3 und $10 kosten. Bestellen kann man diese dann über die Website von
   ScribblePen.

   Ich finde den Scribble genial und werde wohl einer der ersten sein, der
   ihn testen wird. Wie stehst Du dazu? Bist du begeistert oder eher nicht?
   Ich freue mich auf Deinen Kommentar.

Nachtrag

   Ich wurde von Alex darauf aufmerksam gemacht, dass die Kickstarter
   Kampagne abgebrochen wurde. Dort hat man von Scribble verlangt, innerhalb
   24 Stunden ein zufrieden stellendes Video online zu stellen. Andernfalls
   würden sie die Kampagne schließen. Da Scribble so schnell nicht reagieren
   konnte, mussten sie die Kampagne selbst abbrechen.

   Seither versuchen sie, eine eigene Crowdfunding Kampagne über ihre Website
   umzusetzen. Es ist also noch fraglich, ob das Projekt wirklich zustande
   kommt und die ersten Stifte ausgeliefert werden.

     • Gadget
     • Smartphone
     • Tablet-PC

   Über Stefan Reinsprecht 148 Artikel
   Hi, ich bin Stefan Reinsprecht, der Herausgeber von Netzkonstrukteur. Als
   Maschinenbauingenieur mit jahrelanger Erfahrung in der Konstruktion und
   Entwicklung interessiere ich mich sehr für technische Dinge. Hier erfährst
   Du Neuigkeiten, aber auch Grundlagen. Viel Spaß beim Lesen. Du findest
   mich auf Google+, Twitter oder Xing.
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    2 Kommentare

    1.  Alex
       2. Dezember 2014 um 21:23

       Du weißt aber, dass Kickstarter die ganze Aktion abgeblasen hat? Und
       du weißt auch, dass die es danach nochmal bei einer anderen
       Crowdfunding-Plattform probiert haben und auch dort wieder
       rausgeschmissen wurden (Beide Male nicht, weil sie zu wenig Geld
       bekommen haben, sondern weil sie nicht genügend genaue Videos zu der
       Funktion des Stiftes geliefert haben).
       Danach haben die Scribble-Entwickler ein Beta-Programm aufgelegt, bei
       dem man sich dafür bewerben musste. Erstmal bekommen nur die
       Beta-Tester (z.B. ich) so einen Stift (wenn es stimmt, was sie selbst
       sagen, wohl gegen Ende Januar). Wie es dann weitergeht haben sie noch
       nicht gesagt. Wenn Du aber nicht in deren Beta-Programm bist, wirst Du
       wohl so schnell nicht an einen Stift kommen, vorrausgesetzt, das ganze
       ist kein Hoax. Soll ja auch vorkommen.

       Alex

       Antworten
    2.  Stefan Reinsprecht
       3. Dezember 2014 um 10:54

       Hi Alex, erstmal Danke für Deinen Kommentar und die Info.
       Ich kann es mir gerade selbst nicht erklären, warum mir der Fauxpas
       passiert ist und ich in dem Fall eine „Falschmeldung“ veröffentlicht
       habe. Ganz klar mein Fehler!

       Es stimmt, die Kickstarter Kampagne wurde abgebrochen. Aber nicht von
       Kickstarter selbst, sondern von Scribble. Und es stimmt, weil sie kein
       zufrieden stellendes Video online stellen konnten (das sollten sie
       innerhalb 24h tun).

       Nun betreiben sie das Crowdfunding auf ihrer Webseite selbst.

       Ich würde mich freuen, wenn Du mich und die Leser weiterhin auf dem
       Laufenden hältst. Ob Du den Stift bekommen hast oder nicht.

       Viele Grüße
       Stefan

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   StartseiteDesignScribble – ein Stift für 16 Millionen Farben

                  Scribble – ein Stift für 16 Millionen Farben

   24. November 2014 Design 2

   Das Ziel waren $100.000. Erreicht haben die zwei Entwickler Mark Barker
   und Robert Hoffman mit ihrem ScribblePen auf der Crowdfunding Plattform
   Kickstarter $366.566. Ein Ergebnis, weswegen es sich lohnt, den Scribble,
   der mit 16 Millionen Farben malen kann, genauer unter die Lupe zu nehmen.

   Scribble Ink und StylusScribble Ink und Stylus (Quelle:
   getscribblepen.com)

Scannen, Farbe erkennen, Malen

   Scribble ist der weltweit erste Stift, der die Farben seiner Umgebung
   scannen und sie direkt auf Papier oder Touchscreen Displays bringen kann.
   Der Stift ist in der Anwendung kinderleicht zu bedienen. Überall sollen
   und können Menschen, ob groß oder klein, damit malen und ihrer Kreativität
   freien Lauf lassen.

   Entwickelt wurde der Stift in zwei Ausführungen: der Scribble INK ist für
   das Malen auf Papier gedacht, wobei der Scribble STYLUS speziell für
   Tablets, Smartphones oder PC´s mit Touchscreen Displays gedacht ist.

   Beide sind in ihrem Aufbau sehr ähnlich. Was dem Stylus jedoch fehlt, sind
   die Farbkartuschen. Oben befindet sich ein RGB Farbsensor. Hier befindet
   sich auch ein Micro USB-Port, um die Batterie laden zu können, sowie der
   Druckknopf, der den Scannprozess auslöst.

   Farbe scannen mit dem ScribbleFarbe scannen mit dem Scribble
   (getscribblepen.com)

    1. Scannen: Der Nutzer braucht nur den Stift mit der Oberseite an das
       gewünschte Objekt zu halten und dieses zu scannen. Nach ein bis zwei
       Sekunden erkennt der Farbsensor exakt den vorhandenen Farbton (z.B.
       Zitrone = gelb). Per Bluetooth wird der Farbwert auf die Scribble+ App
       (für iOS, Android und Windows) übertragen und direkt im Stift
       gespeichert.
    2. Mischen: Ist die Farbe erkannt, mischt der Stift diese über die fünf
       Farbkartuschen automatisch.
    3. Malen: Mit der sehr exakt gemischten Farbe kann der Benutzer des
       Stifts nun seiner Kreativität freien Lauf lassen und auf Papier malen.

   Der Ablauf beim Scribble Stylus ist dabei sehr ähnlich. Außer, dass dieser
   nicht auf Papier, sondern mit der gescannten Farbe auf dem Touchscreen
   malt. Federn in unterschiedlicher Stärke sowie ein kapazitiver Radiergummi
   liegen dem Stylus bei.

   Scribble StylusScribble Stylus im Einsatz auf einem Tablet (Quelle:
   getscribblepen.com)

   Scribble erkennt mehr als 16 Millionen verschiedene Farbtöne. Der 1 GB
   große interne Speicher kann mehr als 100.000 gescannte Farbtöne speichern.

   Mit Hilfe der App ist es jedoch auch möglich, Farbwerte selbst festzulegen
   (RGB, CMYK und Hex-Werte) und diese auf den Scribble Ink oder Stylus zu
   übertragen. Zusätzlich kann man die gescannten Farben in einzelnen Sets
   speichern, organisieren und mit Freunden teilen.

   Der Stylus ist voll kompatibel mit Photoshop und Corel Draw.

   Interessant wäre, wenn der Stift auch mit dem Gravity Tablet funktionieren
   würde. Dann könnten nämlich dreidimensionale Skizzen mit Farbe gefüllt
   werden.

Scribble trägt zum Umweltschutz bei

   Im April 2015 möchten die Entwickler mit der offiziellen Produktion der
   Stifte beginnen. Ab Mai sollen dann erstmal die Unterstützer mit ihren
   Produkten beliefert werden.

   Scribble ist ein Stift, der auch zum Umweltschutz beitragen wird. Alle
   Materialien werden umweltverträglich hergestellt und da einer gleich
   mehrere Farbstifte ersetzt, wird auch nicht mehr so viel Plastikmüll
   produziert. Hinzu kommt, dass die Farbkartuschen recycelbar sind.

   Leider erfährt man nicht wirklich viel über die Technologie, die im Stift
   steckt. Wie wird die Farbe genau gemischt? Wie viel Farbe wird auf einmal
   gemischt? Die Entwickler beantworten nur so viel, dass immer so wenig wie
   möglich Farbe miteinander vermischt wird. Bei einem Farbwechsel wird
   jedoch eine geringe Menge der alten Farbe verschwendet. Ich gehe davon
   aus, dass die alte Farbe dabei zuerst „ausgemalt“ werden muss, bis die
   neue an der Feder austritt.

   Die Farbkartuschen können leicht ausgewechselt werden und sollen zwischen
   $3 und $10 kosten. Bestellen kann man diese dann über die Website von
   ScribblePen.

   Ich finde den Scribble genial und werde wohl einer der ersten sein, der
   ihn testen wird. Wie stehst Du dazu? Bist du begeistert oder eher nicht?
   Ich freue mich auf Deinen Kommentar.

Nachtrag

   Ich wurde von Alex darauf aufmerksam gemacht, dass die Kickstarter
   Kampagne abgebrochen wurde. Dort hat man von Scribble verlangt, innerhalb
   24 Stunden ein zufrieden stellendes Video online zu stellen. Andernfalls
   würden sie die Kampagne schließen. Da Scribble so schnell nicht reagieren
   konnte, mussten sie die Kampagne selbst abbrechen.

   Seither versuchen sie, eine eigene Crowdfunding Kampagne über ihre Website
   umzusetzen. Es ist also noch fraglich, ob das Projekt wirklich zustande
   kommt und die ersten Stifte ausgeliefert werden.

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   Über Stefan Reinsprecht 148 Artikel
   Hi, ich bin Stefan Reinsprecht, der Herausgeber von Netzkonstrukteur. Als
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    2 Kommentare

    1.  Alex
       2. Dezember 2014 um 21:23

       Du weißt aber, dass Kickstarter die ganze Aktion abgeblasen hat? Und
       du weißt auch, dass die es danach nochmal bei einer anderen
       Crowdfunding-Plattform probiert haben und auch dort wieder
       rausgeschmissen wurden (Beide Male nicht, weil sie zu wenig Geld
       bekommen haben, sondern weil sie nicht genügend genaue Videos zu der
       Funktion des Stiftes geliefert haben).
       Danach haben die Scribble-Entwickler ein Beta-Programm aufgelegt, bei
       dem man sich dafür bewerben musste. Erstmal bekommen nur die
       Beta-Tester (z.B. ich) so einen Stift (wenn es stimmt, was sie selbst
       sagen, wohl gegen Ende Januar). Wie es dann weitergeht haben sie noch
       nicht gesagt. Wenn Du aber nicht in deren Beta-Programm bist, wirst Du
       wohl so schnell nicht an einen Stift kommen, vorrausgesetzt, das ganze
       ist kein Hoax. Soll ja auch vorkommen.

       Alex

       Antworten
    2.  Stefan Reinsprecht
       3. Dezember 2014 um 10:54

       Hi Alex, erstmal Danke für Deinen Kommentar und die Info.
       Ich kann es mir gerade selbst nicht erklären, warum mir der Fauxpas
       passiert ist und ich in dem Fall eine „Falschmeldung“ veröffentlicht
       habe. Ganz klar mein Fehler!

       Es stimmt, die Kickstarter Kampagne wurde abgebrochen. Aber nicht von
       Kickstarter selbst, sondern von Scribble. Und es stimmt, weil sie kein
       zufrieden stellendes Video online stellen konnten (das sollten sie
       innerhalb 24h tun).

       Nun betreiben sie das Crowdfunding auf ihrer Webseite selbst.

       Ich würde mich freuen, wenn Du mich und die Leser weiterhin auf dem
       Laufenden hältst. Ob Du den Stift bekommen hast oder nicht.

       Viele Grüße
       Stefan

       Antworten

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   Startseite3D DruckSolar Sinter – 3D Druck mit der Kraft der Sonne

                Solar Sinter – 3D Druck mit der Kraft der Sonne

   28. November 2014 3D Druck 1

   Markus Kayser ist ein erfolgreicher Absolvent der Royal Collage of Art in
   London. Von der Energie der Sonne fasziniert, hat er bisher zwei
   zukunftsträchtige Technologien entwickelt – den Sun Cutter, welcher das
   Licht der Sonne dazu nutzt, Objekte zu schneiden und den hier
   vorgestellten Solar Sinter. Obwohl die Entwicklung schon 2011 erfolgreich
   an einem Prototypen getestet wurde, lohnt es sich auch heute noch, Solar
   Sinter genauer unter die Lupe zu nehmen.

   Solar Sinter von Markus KayserSolar Sinter von Markus Kayser – 3D Drucken
   in der Wüste (Quelle: markuskayser.com)

Wie funktioniert Solar Sinter?

   Das Prinzip von Solar Sinter hat Markus Kayser am additiven
   Fertigungsprozess Lasersintern abgekupfert. Hierbei wird ein
   pulverförmiges Material auf einer Bauplattform Schicht für Schicht mit der
   Energie eines Lasers aufgebaut. Beim Solarsintern tritt die Energie der
   Sonne anstelle des Laserstrahls.

   Der Solar Sinter besteht im Wesentlichen aus mehreren Baugruppen:

     • drehbare Profilkonstruktion
     • Sonnennachführung
     • Fresnel-Linse zur Bündelung und Fokussierung des Sonnenlichts
     • Druckplattform – in X-, Y- und Z-Richtung beweglich
     • Solarpanele
     • Batterie
     • Elektronik – steuert die Motoren der einzelnen Achsen an und
       verarbeitet den Maschinencode (G-Code)

   Einsatz findet der 3D Drucker dort, wo Sonne und Sand im Überfluss
   vorhanden ist – also in den Wüsten unserer Erde. Ist die Maschine
   positioniert und ausgerichtet, kann sie völlig autark arbeiten. Möglich
   machen dies die zwei Solarpanele, die seitlich angebracht sind.

   Wie bei den dreidimensionalen Druckverfahren üblich, wird auch beim Solar
   Sinter ein digitales Modell in Schichten geschnitten und daraus der
   Maschinencode erstellt.

   Zuerst wird die Plattform manuell mit Sand gefüllt und dieser mit einer
   Rakel glatt abgezogen. Anschließend wird die Fresnel-Linse geöffnet und
   die erste Schicht des Modells abgefahren. Das fokussierte Licht entwickelt
   dabei eine Hitze von 1400-1600°C. Genügend, um den Quarzsand zu schmelzen,
   wodurch er sich zu Glas verfestigt.

   Um immer mit der höchsten Effizienz zu arbeiten, dreht sich die ganze
   Konstruktion mit der Sonne mit. Dies wird mit der Sonnennachführung, die
   mit einem Lichtsensor arbeitet, geregelt.

   Ist die erste Schicht gedruckt, wird die Plattform um eine Schicht nach
   unten gefahren. Jetzt wird wieder manuell Sand aufgebracht und
   anschließend kann die nächste Schicht gedruckt werden.

   Wenn das Modell fertig ist, muss es noch abkühlen, bevor es vom
   überschüssigen Sand befreit werden kann. Alle Schritte, vom Aufbau des
   Druckers bis zum fertigen Modelle, siehst Du im folgenden Video.

                                     IFrame

Anwendungsgebiete von Solar Sinter

   Im Video zeigt Markus beispielsweise ein abstraktes, ineinander
   geschwungenes Objekt sowie eine Schale, die er in der Wüste druckt.
   Vorstellbar sind jedoch auch Möbel, die mit der Kraft der Sonne geformt
   werden.

   Schon von Beginn an, war jedoch das Ziel des Projektes, kleine
   Wüstenfabriken zu entwickeln. Aufgegriffen wurde die Technologie von den
   chinesischen Designern des Sand Babel Turms. Dies ist ein in sich
   verdrehter Wolkenkratzer in der Wüste. Gebaut werden soll er teilweise
   durch das Solarsinterverfahren von Markus Kayser.

   Sand Babel WolkenkratzerSand Babel Wolkenkratzer (Quelle: evolo.us)

   Die Optik des Sand Babel Turms ist inspiriert von Tornados und Pilzfelsen,
   wie sie oft in der Wüste vorkommen. Das Skelett des Gebäudes soll ihm
   genügend Stabilität geben, um gegen die Naturgewalten in der Wüste
   standzuhalten. Im Inneren sollen einfache Wohnungen, wissenschaftliche
   Einrichtungen sowie Hotels für den Tourismus beherbergt werden.

   Durch seine spezielle Netzstruktur auf dem Dach soll, bedingt durch den
   enormen Temperaturwechsel von Tag zu Nacht, Kondenswasser gesammelt
   werden. Über ein Röhrensystem wird dieses in den Boden des Sand Babel
   Turms geleitet. Dieses Röhrensystem ist ähnlich ausgebildet, wie bei den
   Wurzeln eines Baums.

   Das Design von Sand Babel wurde an der diesjährigen eVolo 2014 Skyscraper
   Competition geehrt.

   Markus Kayser entwickelt aktuell am Massachusetts Institute of Technology
   (MIT) Roboter, die selbstständig Häuser erstellen könnten.

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    1 Kommentar

    1.  Phillip Paul
       29. Januar 2015 um 13:32

       Cool, eine nette Idee!
       Irgendwie beschleicht mich trotzdem das Gefühl, dass sich dieser Sand
       Babel Turm beim ersten Sandsturm „im Sande verläuft“.

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   Startseite3D DruckSolar Sinter – 3D Druck mit der Kraft der Sonne

                Solar Sinter – 3D Druck mit der Kraft der Sonne

   28. November 2014 3D Druck 1

   Markus Kayser ist ein erfolgreicher Absolvent der Royal Collage of Art in
   London. Von der Energie der Sonne fasziniert, hat er bisher zwei
   zukunftsträchtige Technologien entwickelt – den Sun Cutter, welcher das
   Licht der Sonne dazu nutzt, Objekte zu schneiden und den hier
   vorgestellten Solar Sinter. Obwohl die Entwicklung schon 2011 erfolgreich
   an einem Prototypen getestet wurde, lohnt es sich auch heute noch, Solar
   Sinter genauer unter die Lupe zu nehmen.

   Solar Sinter von Markus KayserSolar Sinter von Markus Kayser – 3D Drucken
   in der Wüste (Quelle: markuskayser.com)

Wie funktioniert Solar Sinter?

   Das Prinzip von Solar Sinter hat Markus Kayser am additiven
   Fertigungsprozess Lasersintern abgekupfert. Hierbei wird ein
   pulverförmiges Material auf einer Bauplattform Schicht für Schicht mit der
   Energie eines Lasers aufgebaut. Beim Solarsintern tritt die Energie der
   Sonne anstelle des Laserstrahls.

   Der Solar Sinter besteht im Wesentlichen aus mehreren Baugruppen:

     • drehbare Profilkonstruktion
     • Sonnennachführung
     • Fresnel-Linse zur Bündelung und Fokussierung des Sonnenlichts
     • Druckplattform – in X-, Y- und Z-Richtung beweglich
     • Solarpanele
     • Batterie
     • Elektronik – steuert die Motoren der einzelnen Achsen an und
       verarbeitet den Maschinencode (G-Code)

   Einsatz findet der 3D Drucker dort, wo Sonne und Sand im Überfluss
   vorhanden ist – also in den Wüsten unserer Erde. Ist die Maschine
   positioniert und ausgerichtet, kann sie völlig autark arbeiten. Möglich
   machen dies die zwei Solarpanele, die seitlich angebracht sind.

   Wie bei den dreidimensionalen Druckverfahren üblich, wird auch beim Solar
   Sinter ein digitales Modell in Schichten geschnitten und daraus der
   Maschinencode erstellt.

   Zuerst wird die Plattform manuell mit Sand gefüllt und dieser mit einer
   Rakel glatt abgezogen. Anschließend wird die Fresnel-Linse geöffnet und
   die erste Schicht des Modells abgefahren. Das fokussierte Licht entwickelt
   dabei eine Hitze von 1400-1600°C. Genügend, um den Quarzsand zu schmelzen,
   wodurch er sich zu Glas verfestigt.

   Um immer mit der höchsten Effizienz zu arbeiten, dreht sich die ganze
   Konstruktion mit der Sonne mit. Dies wird mit der Sonnennachführung, die
   mit einem Lichtsensor arbeitet, geregelt.

   Ist die erste Schicht gedruckt, wird die Plattform um eine Schicht nach
   unten gefahren. Jetzt wird wieder manuell Sand aufgebracht und
   anschließend kann die nächste Schicht gedruckt werden.

   Wenn das Modell fertig ist, muss es noch abkühlen, bevor es vom
   überschüssigen Sand befreit werden kann. Alle Schritte, vom Aufbau des
   Druckers bis zum fertigen Modelle, siehst Du im folgenden Video.

                                     IFrame

Anwendungsgebiete von Solar Sinter

   Im Video zeigt Markus beispielsweise ein abstraktes, ineinander
   geschwungenes Objekt sowie eine Schale, die er in der Wüste druckt.
   Vorstellbar sind jedoch auch Möbel, die mit der Kraft der Sonne geformt
   werden.

   Schon von Beginn an, war jedoch das Ziel des Projektes, kleine
   Wüstenfabriken zu entwickeln. Aufgegriffen wurde die Technologie von den
   chinesischen Designern des Sand Babel Turms. Dies ist ein in sich
   verdrehter Wolkenkratzer in der Wüste. Gebaut werden soll er teilweise
   durch das Solarsinterverfahren von Markus Kayser.

   Sand Babel WolkenkratzerSand Babel Wolkenkratzer (Quelle: evolo.us)

   Die Optik des Sand Babel Turms ist inspiriert von Tornados und Pilzfelsen,
   wie sie oft in der Wüste vorkommen. Das Skelett des Gebäudes soll ihm
   genügend Stabilität geben, um gegen die Naturgewalten in der Wüste
   standzuhalten. Im Inneren sollen einfache Wohnungen, wissenschaftliche
   Einrichtungen sowie Hotels für den Tourismus beherbergt werden.

   Durch seine spezielle Netzstruktur auf dem Dach soll, bedingt durch den
   enormen Temperaturwechsel von Tag zu Nacht, Kondenswasser gesammelt
   werden. Über ein Röhrensystem wird dieses in den Boden des Sand Babel
   Turms geleitet. Dieses Röhrensystem ist ähnlich ausgebildet, wie bei den
   Wurzeln eines Baums.

   Das Design von Sand Babel wurde an der diesjährigen eVolo 2014 Skyscraper
   Competition geehrt.

   Markus Kayser entwickelt aktuell am Massachusetts Institute of Technology
   (MIT) Roboter, die selbstständig Häuser erstellen könnten.

     • Lasertechnik
     • Solartechnik

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    1 Kommentar

    1.  Phillip Paul
       29. Januar 2015 um 13:32

       Cool, eine nette Idee!
       Irgendwie beschleicht mich trotzdem das Gefühl, dass sich dieser Sand
       Babel Turm beim ersten Sandsturm „im Sande verläuft“.

       Antworten

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   StartseiteErneuerbare EnergienSolaRoad – erster Radweg, der Strom erzeugt

                  SolaRoad – erster Radweg, der Strom erzeugt

   25. November 2014 Erneuerbare Energien 1

   In der holländischen Stadt Krommenie, in der Region Noord-Holland,
   befindet sich der weltweit erste Fahrbahnbelag mit integrierten
   Solarzellen. Auf der insgesamt 70m langen Teststrecke soll in den
   kommenden Jahren gezeigt werden, dass das Projekt SolaRoad in Zukunft
   einen wesentlichen Beitrag zur Energieerzeugung leisten könnte.

   SolaRoad - Zusammenfügen der einzelnen FahrbahnelementeSolaRoad –
   Zusammenfügen der einzelnen Fahrbahnelemente (Quelle: solaroad.nl)

Fahrradweg wird als Teststrecke für zukünftige Solarstraßen genutzt

   Laut SolaRoad können, wenn alle Dächer Hollands mit Solarpanels bedeckt
   sind, nur ein Viertel des jährlichen Strombedarfs gedeckt werden. Viel
   sinnvoller hingegen wäre die Nutzung der schon vorhandenen Straßenflächen.
   Aus dieser Idee wurde ein zukunftsweisendes Projekt.

   Am 12. November diesen Jahres wurde der SolaRoad Radweg offiziell
   eröffnet. Seit 2009 war man in der Planung. Insgesamt 3,5 Mio € wurde für
   die Forschung und Entwicklung ausgegeben. Beteiligt am Projekt sind
   Unternehmen und Einrichtungen, die sich mit Straßenbau bestens auskennen –
   die niederländische Industrieforschungsorganisation TNO, der
   Straßenbau-Spezialist Ooms Civiel, das Verkehrs- und
   Infrastrukturunternehmen Imtech sowie die niederländische Provinz
   Nord-Holland, welche sich sehr für erneuerbare Energien einsetzt.

   Der 70m lange Fahrradweg besteht aus zwei Fahrspuren und soll noch auf
   100m verlängert werden. Die eine Seite ist mit SolaRoad Fahrbahnelementen
   mit integrierten Solarzellen ausgelegt, die andere wird dazu genutzt,
   unterschiedliche Oberflächen zu testen.

   Die einzelnen Elemente besitzen eine Fläche von 3,5 x 2,5 m und werden in
   einer Produktionshalle in Holland hergestellt. Als Grundwerkstoff wird
   Beton verwendet, woraus die Bodenplatte gegossen wird. In diese werden
   anschließend herkömmliche Solarzellen eingebaut. Die oberste Schicht
   schließt eine ca. 1cm dicke Platte aus temperiertem Sicherheitsglas ab.

   Die Herausforderung bei der Entwicklung von SolaRoad war vor allem das
   Sicherheitsglas. Es muss

     • Witterungen wie Regen, Hagel und Schnee stand halten,
     • schmutzabweisend sein,
     • große Lasten wie LKWs aushalten können,
     • widerstandsfähig gegen das Wachstum von Baumwurzeln sein,
     • das Licht der Sonne hindurch lassen,
     • den gleichen oder ähnlichen Reibungskoeffizient wie herkömmliche
       Straßenbeläge aufweisen (Rutschgefahr) und
     • wenig Licht reflektieren (Gefahr der Blendung).

   Prototyp eines Elements für SolaRoadPrototyp eines Elements für SolaRoad
   (Quelle: solaroad.nl)

   Die momentan eingesetzte Oberfläche soll all diese Eigenschaften mit sich
   bringen. Jedes Element ist über ein spezielles Nut- und Feder-System mit
   dem anderen verbunden. Das verleiht der Solarstraße ihre nötige Stabilität
   und Widerstandsfähigkeit. So sollen Niveauunterschiede von einer Platte
   zur anderen aufgrund von Hitze- oder Kälteeinfluss vollständig vermieden
   werden. Auch Wurzeln sollen nichts anhaben können.

   Wie es in der Realität aussieht, wird sich dann in den Tests der kommenden
   Jahre zeigen.

Die SolaRoad soll sich innerhalb 20 Jahre selbst finanzieren

   Die produzierte elektrische Energie von 100 m Solarradweg soll reichen, um
   2-3 Haushalte im Jahr damit zu versorgen. Dementsprechend kann man die
   Solarstraßen als dezentrale Energielieferanten einsetzen. Überschüssige
   Energie kann ins örtliche Netz eingespeist werden.

   Straßenbeleuchtung und Verkehrszeichen können direkt mit am Ort erzeugter
   Energie versorgt werden. Zusätzlich könnte man zahlreiche Ladestationen
   direkt am Fahrbahnrand anbringen, über die dann Elektrofahrzeuge geladen
   werden können.

   Auch wenn die Straßenelemente 30% weniger Energie erzeugen als Solarpanels
   auf dem Dach, rechnet SolaRoad damit, dass sie sich innerhalb 20 Jahren
   amortisieren. In der Zeit sollen sie durch die produzierte Energie die
   Herstellungskosten wieder erwirtschaften. Nach der Markteinführung soll
   dies sogar schon nach 15 Jahren der Fall sein.

   Probleme sehe ich beim obersten Fahrbahnbelag. Die Herausforderungen, die
   ich oben aufgezählt habe, alle zu erfüllen, stellt sich für mich sehr
   schwierig dar. Sicherlich müssen dabei Kompromisse eingegangen werden. Da
   die Tests aber noch ein paar Jahre andauern, bin ich optimistisch, dass so
   wenig Kompromisse wie möglich getroffen werden müssen. Währenddessen
   werden neue Technologien und auch neue Materialien erforscht, die dem
   Projekt zugute kommen.

   An die Effizienz von Solarpanels auf Dächern oder auf Solarparks werden
   die Solarstraßen jedoch nie rankommen. Deshalb nicht, weil das
   Sonnenlicht auf den wenigsten Orten der Welt über einen längeren Zeitraum
   mit einem Winkel von 90° auf die Straßen auftrifft. Ein weiteres Problem
   der Effizienz ist auch die Verschmutzung der Fahrbahn, sowie die Schatten
   der darüber fahrenden Verkehrsteilnehmer. Da Solarzellen meistens in Reihe
   geschaltet werden, trägt dies erheblich zum Leistungsabfall bei.

   Es gilt also noch einiges zu testen und zu erforschen. Ein ähnliches
   Projekt stammt aus den USA – Solar Roadways. Dies wurde Anfang des Jahres
   erfolgreich auf Indigogo finanziert. Was die zwei Projekt unterscheidet,
   sind die zusätzlichen Funktionen bei Solar Roadways. In weiteren Schritten
   möchte man auch SolaRoad mit beispielsweise integrierten Anzeigen auf der
   Fahrbahn ausstatten. Aktuell möchten sich die Entwickler jedoch
   ausschließlich auf die Stromerzeugung und Alltagstauglichkeit der
   Glasoberfläche konzentrieren.

   Hier findest du den genauen Standort des Fahrradwegs. Vielleicht möchtest
   Du ja mal einen Ausflug mit dem Rad dorthin unternehmen :-). In dem Fall
   frage ich doch gleich mal, was Du von SolaRoad hältst? Sehen so unsere
   Straßen in Zukunft aus oder eher nicht? Ich freue mich auf Deinen
   Kommentar.

   Und zuletzt noch ein Video vom Radweg, der Strom erzeugt:

                                     IFrame

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    1 Kommentar

    1.  Michael Jahn
       20. Juni 2015 um 21:06

       Ich freue mich über Ideen die vielleicht nicht sofort aber auf Dauer
       einen wichtigen und
       notwendigen Wandel beschleunigen.

       Antworten

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   25. November 2014 Erneuerbare Energien 1

   In der holländischen Stadt Krommenie, in der Region Noord-Holland,
   befindet sich der weltweit erste Fahrbahnbelag mit integrierten
   Solarzellen. Auf der insgesamt 70m langen Teststrecke soll in den
   kommenden Jahren gezeigt werden, dass das Projekt SolaRoad in Zukunft
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   SolaRoad - Zusammenfügen der einzelnen FahrbahnelementeSolaRoad –
   Zusammenfügen der einzelnen Fahrbahnelemente (Quelle: solaroad.nl)

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   die Forschung und Entwicklung ausgegeben. Beteiligt am Projekt sind
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   100m verlängert werden. Die eine Seite ist mit SolaRoad Fahrbahnelementen
   mit integrierten Solarzellen ausgelegt, die andere wird dazu genutzt,
   unterschiedliche Oberflächen zu testen.

   Die einzelnen Elemente besitzen eine Fläche von 3,5 x 2,5 m und werden in
   einer Produktionshalle in Holland hergestellt. Als Grundwerkstoff wird
   Beton verwendet, woraus die Bodenplatte gegossen wird. In diese werden
   anschließend herkömmliche Solarzellen eingebaut. Die oberste Schicht
   schließt eine ca. 1cm dicke Platte aus temperiertem Sicherheitsglas ab.

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   Auch wenn die Straßenelemente 30% weniger Energie erzeugen als Solarpanels
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   schwierig dar. Sicherlich müssen dabei Kompromisse eingegangen werden. Da
   die Tests aber noch ein paar Jahre andauern, bin ich optimistisch, dass so
   wenig Kompromisse wie möglich getroffen werden müssen. Währenddessen
   werden neue Technologien und auch neue Materialien erforscht, die dem
   Projekt zugute kommen.

   An die Effizienz von Solarpanels auf Dächern oder auf Solarparks werden
   die Solarstraßen jedoch nie rankommen. Deshalb nicht, weil das
   Sonnenlicht auf den wenigsten Orten der Welt über einen längeren Zeitraum
   mit einem Winkel von 90° auf die Straßen auftrifft. Ein weiteres Problem
   der Effizienz ist auch die Verschmutzung der Fahrbahn, sowie die Schatten
   der darüber fahrenden Verkehrsteilnehmer. Da Solarzellen meistens in Reihe
   geschaltet werden, trägt dies erheblich zum Leistungsabfall bei.

   Es gilt also noch einiges zu testen und zu erforschen. Ein ähnliches
   Projekt stammt aus den USA – Solar Roadways. Dies wurde Anfang des Jahres
   erfolgreich auf Indigogo finanziert. Was die zwei Projekt unterscheidet,
   sind die zusätzlichen Funktionen bei Solar Roadways. In weiteren Schritten
   möchte man auch SolaRoad mit beispielsweise integrierten Anzeigen auf der
   Fahrbahn ausstatten. Aktuell möchten sich die Entwickler jedoch
   ausschließlich auf die Stromerzeugung und Alltagstauglichkeit der
   Glasoberfläche konzentrieren.

   Hier findest du den genauen Standort des Fahrradwegs. Vielleicht möchtest
   Du ja mal einen Ausflug mit dem Rad dorthin unternehmen :-). In dem Fall
   frage ich doch gleich mal, was Du von SolaRoad hältst? Sehen so unsere
   Straßen in Zukunft aus oder eher nicht? Ich freue mich auf Deinen
   Kommentar.

   Und zuletzt noch ein Video vom Radweg, der Strom erzeugt:

                                     IFrame

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   Maschinenbauingenieur mit jahrelanger Erfahrung in der Konstruktion und
   Entwicklung interessiere ich mich sehr für technische Dinge. Hier erfährst
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    1 Kommentar

    1.  Michael Jahn
       20. Juni 2015 um 21:06

       Ich freue mich über Ideen die vielleicht nicht sofort aber auf Dauer
       einen wichtigen und
       notwendigen Wandel beschleunigen.

       Antworten

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   StartseiteÜber Netzkonstrukteur

                             Über Netzkonstrukteur

   Du interessierst Dich für Maschinenbau und Technik und Du möchtest auch
   verstehen, was Du liest? Dann bist du bei Netzkonstrukteur genau richtig!

   Inhalt

     • 1 Hier findest Du:
     • 2 Ein paar Hintergründe über Netzkonstrukteur?
     • 3 Über den Autor – Stefan Reinsprecht
     • 4 Interessante Artikel von mir für Euch

Hier findest Du:

     • Grundlagen der Konstruktion (Konstruktionsmethodik, Maschinenelemente,
       Werkstoffe, Fertigungstechniken)
     • Maschinenbau und Technik informativ, inspirierend und unterhaltsam
       vermittelt
     • Entwicklungen, Innovationen und technische Systeme detailliert und
       verständlich erklärt
     • Spezialisierung auf

          • 3D Printing,
          • Elektromobilität,
          • Erneuerbare Energien,
          • Digitale Fabrik (Industrie 4.0, Virtual Engineering)

Ein paar Hintergründe über Netzkonstrukteur?

   Da mir das Thema ergonomisches Arbeiten sehr am Herzen liegt und ich „eher
   faul“ bin :-), versuche ich, die Arbeit so angenehm wie möglich zu
   gestalten.

   Bill Gates hat einmal in einem Interview gesagt:

     Ich würde immer einen faulen Menschen wählen, um einen schwierigen Job
     zu erledigen. Denn er würde sicher einen einfachen Weg finden, dies zu
     tun.

   In der Zeit als Entwicklungsingenieur habe ich vor einer neuen
   Konstruktion immer zuerst im Internet recherchiert (Ideenfindungstechnik
   in der Konzeptphase). Jedoch kam ich nur selten zu gebräuchlichen
   Informationen.

   Ganz nach dem Motto „man muss das Rad nicht neu erfinden“ ist dann mit
   Netzkonstrukteur ein Blog entstanden, auf dem man nützliche Informationen
   und Inspirationen erwarten kann.

   Netzkonstrukteur soll beim Entwurf von neuen Produkten helfen. Dazu sind
   einige Grundkenntnisse erforderlich (Konstruktionsmethodik,
   Maschinenelemente, Werkstoffe, Fertigungstechnik).

   Darüber hinaus sollen auch Technikbegeisterte auf ihre Kosten kommen. Ich
   versuche, Maschinenbau und Technik allgemein so verständlich wie möglich
   zu vermitteln und achte dabei, die Themen informativ und unterhaltsam zu
   vermitteln.

   Dabei freue ich mich immer auf Euer Feedback und eine rege Beteiligung an
   Kommentaren.

Über den Autor – Stefan Reinsprecht

   Stefan ReinsprechtMein Name ist Stefan Reinsprecht und ich habe
   Maschinenbau an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen studiert. Schon
   während meinem dualen Studium habe ich viele Erfahrungen über
   Produktionsabläufe sowie in der Konstruktion/ Entwicklung machen dürfen.

   Nach meinem abgeschlossenen Studium habe ich einige Projekte in der
   Konstruktion und anschließend in der Entwicklung betreut und durchgeführt.
   Hier war ich an der Entwicklung einer Spinn-Strickmaschine beteiligt, die
   wir in Zusammenarbeit konstruiert und montiert haben.

   Meinem Interesse an Innovationen in den oben genannten Spezialthemen
   konnte ich in der damaligen Firma jedoch nicht weiter nachgehen. Deshalb
   habe ich entschlossen, mit Netzkonstrukteur einen Blog zu erstellen, auf
   dem ich meine technische Vorbildung einbringen kann und diese durch
   interessante Artikel und Informationen mit anderen zu teilen.

   Neben Netzkonstrukteur betreibe ich auch noch den Blog Ergonomie am
   Arbeitsplatz, auf dem es über ergonomische und Gesundheit erhaltende
   Arbeitsgestaltung geht. Dort veröffentliche ich auch immer wieder Tests
   über ergonomische Produkte.

   Ihr könnt mich auch auf Google+, Facebook, Twitter oder Xing finden.

Interessante Artikel von mir für Euch

   Wenn´s nach mir geht, sind alle Artikel von mir interessant ;-). Hier habe
   ich jedoch mal die besten herausgesucht, die am häufigsten angeklickt
   werden:

     • Elektronisches Papier ohne Batterien
     • iPad als 3D Scanner nutzen – Structure Sensor
     • Energieerzeugung per Pedale – Pedal Power
     • Die Mobilität der Zukunft ist elektrisch
     • Weltgrößtes Sonnenwärmekraftwerk Ivanpah ISEGS

   Artikel auf anderen Blogs:

     • Dezentrale Energieversorgung – Energie verbrauchernah
       erzeugen (Gastbeitrag auf technewable.net)
     • Unzufriedenheit im Job – Was kann ich tun? (Artikel auf
       Ergonomie-am-Arbeitsplatz.de)
     • 10 Tipps für einen gesünderen Arbeitsplatz (Der JOBlog)

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   StartseiteAllgemeinBlack Friday und Cyber Monday – günstige Angebote
   abstauben

          Black Friday und Cyber Monday – günstige Angebote abstauben

   26. November 2014 Allgemein 0

   Am Freitag, dem 28. November 2014 ist es wieder soweit. Wer bis jetzt noch
   kein Weihnachtsgeschenk gekauft hat (und das werden die wenigsten sein 🙂
   ), der kann am Black Friday 2014 kräftig sparen. Hier findest Du die
   besten Angebote im Netz.

Was ist der Black Friday?

   Der Black Friday stammt aus den USA und leitet dort den Beginn der
   Weihnachtseinkaufssaison ein. Er findet immer am Freitag nach Thanksgiving
   (amerikanisches Erntedankfest) statt.

   An diesem Tag öffnen die Läden und Handelsketten schon sehr früh am
   Morgen. Mit günstigen Angeboten und großzügigen Rabatten locken sie
   zahlreiche Kunden in die Geschäfte.

   Mittlerweile bieten nicht nur Einzelhändler sondern auch Online-Shops
   Black Friday Angebote an.

Cyber Monday – das Pendant zum Black Friday

   Offiziell zählt jedoch der Cyber Monday als Start der Weihnachtssaison im
   Online-Handel. Dieser fällt ebenso in die Woche nach Thanksgiving. Jedoch
   nicht auf den Freitag, sondern, wie es der Name vermuten lässt, auf den
   Montag.

   Besonders Amazon trägt zur Verbreitung des Cyber Mondays in Deutschland
   und Europa bei.

Die besten Angebote zum Black Friday und Cyber Monday

   Wer seine Weihnachtseinkäufe hauptsächlich online abwickelt, sollte sich
   die zwei Daten merken und bei den Angeboten der Online-Shops zugreifen.
   Und falls Du noch nicht weißt, was Du kaufen sollst, habe ich hier ein
   paar nette Ideen.

  Amazon Cyber Monday

   Auf Amazon.de findest Du vom 24.11. bis 01.12.2014 täglich von 9-23 Uhr
   hunderte Blitzangebote aus allen Kategorien. Dabei heißt es aber, schnell
   zu sein. Die Blitzangebote sind nämlich nur so lange gültig, bis die Zeit
   abgelaufen ist oder die zu Verfügung stehenden Artikel ausverkauft sind.

   Cyber Monday bei Amazon.deCyber Monday bei Amazon.de

  Conrad Black Week

   Auch Conrad bietet ihrer sogenannten „Black Week“ sehr günstige Angebote
   an, die versandkostenfrei bestellt werden können.

   Zu den Angeboten der Woche

  Alternate – 0% Finanzierung

   Bis am 30.11.2014 kann man im Alternate Online-Shop beispielsweise etwas
   teurere Produkte für 0,0% Zinsen finanzieren. Das Angebot gilt für
   Produkte ab 100 €. Die Finanzierung dauert 24 Monate.

   0-Finanzierung_2014_468x60

  redcoon.de – Hot Cyber Week

   Auch auf redcoon.de kann man noch vor Weihnachten kräftig sparen. Ab
   27.11. bis 02.12.2014 findest Du in der Hot Cyber Week täglich 12 Angebote
   zum vergünstigten Preis.

   redcoon hat mehr auf Lager!

  notebooksbilliger.de

   Auf notebooksbilliger.de gibt es zu jeder 0% Finanzierung eine Premium
   Nordmanntanne geschenkt. Das Angebot gilt bis 30.11.2014 und der Gutschein
   für die Tanne kann bis zum 18.12.2014 eingelöst werden. Geliefert wird sie
   dann frei Haus und zum Wunschtermin.

   versandkostenfrei 468x60

  faibels

   Im etwas anderen Online-Shop faibels sind viele Produkte sogar mehr als
   50% reduziert. Hier findet man übrigens auch die beheizbare Badewanne
   Dutchtub 😉

   Geschenkefinder 468x60

   Hast Du noch weitere Black Friday und Cyber Monday Angebote? Schreib sie
   in die Kommentare.

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   StartseiteVerbindungstechnik – Zusammensetzen technischer Einzelteile

          Verbindungstechnik – Zusammensetzen technischer Einzelteile

   Beispiel einer VerbindungBeispiel einer Verbindung – (Quelle: Frank
   Sauerland / pixelio.de)
   Die Verbindungstechnik umfasst alle Arten bzw. Methoden, die genutzt
   werden, um Einzelteile zusammen zu setzen.

   Ob eine Verbindung lösbar oder nicht lösbar ist, hängt von den
   Fertigungsmöglichkeiten, der Bauteilfunktion, der Wartung und Reparatur
   und natürlich den Kosten ab.

   In der Verbindungstechnik wird zwischen nicht lösbaren und lösbaren
   Verbindungen unterschieden. Zusätzlich gibt es noch das große Gebiet der
   Wellen und Achsen, die über verschiedene Möglichkeiten in eine
   Konstruktion eingebaut und mit dieser verbunden werden können.

   Nach physikalischen Wirkprinzipien können Verbindungstechniken in
   formschlüssige, kraftschlüssige und stoffschlüssige Verbindungen
   eingeteilt werden.

Nicht lösbare Verbindungen

   Bei nicht lösbaren Verbindungen unterscheidet man im Allgemeinen
   Bauteilverbindungen durch

     • Schweißen,
     • Löten,
     • Kleben,
     • Nieten,
     • Pressen oder
     • Schrumpfen.

   Teilweise, vor allem aufgrund von Wartungsfunktionen, werden Kombinationen
   mit lösbaren Verbindungen eingesetzt.

Lösbare Verbindungen

   Lösbare Verbindungen werden dort eingesetzt, wo Teile getauscht, gewartet
   und zerlegt werden müssen. Des Weiteren werden sie zur Realisierung von
   zueinander bewegbaren Teilen verwendet, wie z.B. Wellen und Achsen, die
   Rotationsbewegungen ausführen.

Wellen und Achsen

   Wellen sind rotierende Bauteile, die ein Moment übertragen, wobei Achsen
   Bauteile sind, die zur Lagerung von rotierenden Teilen dienen.

   Bei der Auslegung und Konstruktion von Wellen oder Achsen muss der
   Konstrukteur wissen, welche Werkstoffe eingesetzt werden können oder
   welche Verbindungstechnik zur Auswahl steht.

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   StartseiteVerbindungstechnik – Zusammensetzen technischer
   EinzelteileLösbare Verbindungen

                              Lösbare Verbindungen

   Lösbare Verbindungen werden hauptsächlich dort eingesetzt, wo Bauteile
   austauschbar sein sollen und wo der Zugriff zu einzelne wartungsintensive
   Bauteile gewährleistet sein soll. Eine besondere Bedeutung dieser
   Verbindungsart kommt den Schraubverbindungen zu. Des Weiteren sind
   die Bolzen und Stifte als lösbare Verbindungen zu unterscheiden. Diese
   werden zur Realisierung von gelenkigen Verbindungen eingesetzt.

   Darüber hinaus werden nicht lösbare Verbindungen verwendet, wenn die
   Bauteile nicht vordergründig zerlegbar sein müssen.

   Inhalt

     • 1 Schraubverbindungen – die häufigste lösbare Verbindung

          • 1.1 Gewinde
          • 1.2 Schraubenarten
          • 1.3 Mutterarten
          • 1.4 Schraubensicherungen
          • 1.5 Scheiben

     • 2 Bolzen- und Stiftverbindungen

Schraubverbindungen – die häufigste lösbare Verbindung

   Die wichtigsten, gebräuchlichen Normen über lösbare Verbindungen sowie
   weitere Maschinenelemente findest Du im Tabellenbuch Metall.

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   Die am häufigsten und am vielfältigsten genutzte lösbare Verbindungsart
   sind die Schraubverbindungen. Es gibt eine Vielfalt unterschiedlicher
   Formen von Schrauben.

   Hergestellt werden Schrauben hauptsächlich spanlos in einer Kalt- oder
   Warmumformung. In der Regel werden sie gewalzt, wobei die Gewinde von
   Muttern geschnitten werden. Sollen höhere Festigkeitsstufen realisiert
   werden, wird eine Wärmebehandlung vorgenommen. In aggressiven Umgebungen
   ist es ratsam, Schrauben mit einer Oberflächenbehandlung einzusetzen. →
   Informationen über allgemeine Fertigungstechniken.

   Bei dynamisch belastete Schraubverbindungen werden Sicherungen gegen ein
   Lockern oder völliges Lösen der lösbaren Verbindung vorgenommen. Hierbei
   wird zwischen formschlüssiger und kraftschlüssiger Sicherung
   unterschieden.

   lösbare Verbindungen - SchraubverbindungSchraubverbindung – Rainer Sturm /
   pixelio.de

   Die Hauptaufgabe einer Schraubverbindung ist das Aufbringen eines
   bestimmten Druckes der miteinander verbundenen Bauteile zueinander. Nach
   der Montage darf dieser Druck während des Betriebes nie auf Null fallen.
   Bei Verschraubungen von Rohren oder Druckbehälter muss ständig ein
   vorgegebener Druck garantiert sein. Für die Gewährleistung des Druckes in
   der Fuge muss die Schraube mit einer bestimmten Vorspannung montiert
   werden.

  Gewinde

   Folgende Auflistung zeigt die genormten Gewindearten mit jeweils einem
   oder mehren Verwendungszecken:

     • Metrisches ISO-Gewinde
       Befestigungsschrauben und Muttern aller Art
     • Metrisches ISO-Feingewinde
       Befestigungsgewinde, Dichtungsgewinde, Mess- und Einstellschrauben
     • Metrisches ISO-Trapezgewinde
       Bewegungsgewinde bei Spindeln an Werkzeugmaschinen
     • Whitworth-Rohrgewinde
       Dichtungsgewinde bei Rohren, Armaturen und Fittings
     • Rundgewinde
       Bewegungsgewinde bei rauem Betrieb (Kupplung)
     • Metrisches Sägengewinde
       Bewegungsgewinde bei hohen einseitigen Belastungen (Hubspindeln)

   Eine ausführliche Beschreibung mit Allgemeinem, Arten von Gewinden,
   Oberflächenfehler und Beschädigungen, Gewindesteigungen und
   Kernlochgrößen, Gewindeherstellung und Blechgewinde findet ihr in
   folgendem PDF.

  Schraubenarten

   Die folgende Auflistung zeigt die genormten Schraubenarten und ihre
   Einsatzgebiete:

     • Sechskantschrauben
       im Maschinen-, Geräte- und Fahrzeugbau
     • Zylinderschrauben
       im Maschinen-, Geräte- und Fahrzeugbau – wenn der Kopf versenkbar sein
       soll
     • Senkschrauben
       im Maschinen-, Geräte- und Fahrzeugbau – wenn der Kopf versenkbar sein
       soll. Aufgrund der kegligen Form zentrieren sie die Bauteile
       zueinander
     • Blechschrauben mit Blechschraubengewinde
       im Karosserie- und Blechbau (Kernloch besteht – Gewinde wird geformt)
     • Bohrschrauben mit Blechschraubengewinde
       im Karosserie- und Blechbau (ohne Kernloch – Gewinde wird gebohrt und
       geformt)
     • Stiftschrauben
       wenn Verbindung oft gelöst werden muss. Innengewinde werden geschont
     • Gewindestifte
       Sicherung der Lage von Bauteilen
     • Verschlussschrauben
       im Getriebebau (Ablassschraube)
     • Gewindefurchende Schrauben
       bei geringer Beanspruchung in spanlos formbare Werkstoffe
     • Ringschrauben
       Transportösen an Maschinen und Geräten

   Weitere Infos in folgenden PDF´s:

   verschiedene Kopfformen und Schrauben
   Antriebsformen mit Vor- und Nachteilen

   Sonderschrauben im Maschinenbau, wie die Schraube für versetzte oder
   schräg gebohrte Löcher sind hier zu finden. (Bitte nicht ernst nehmen 🙂 )

  Mutterarten

   Die folgende Auflistung zeigt die genormten Mutterarten und ihre
   Verwendungszwecke:

     • Sechkantmuttern Typ 1
       am häufigsten verwendete Muttern
     • Sechskantmuttern Typ 2
       höhere Mutternhöhe als bei Typ 1
     • Niedrige Sechskantmuttern
       bei niedrigen Einbauhöhen
     • Sechskantmuttern mit Klemmteil
       selbstsichernde Eigenschaft
     • Sechskantmuttern mit großen Schlüsselweiten
       in Stahlkonstruktionen bei Hochfest-Vorgespannten Verbindungen
     • Sechskantmuttern mit Flansch
       bei großen Durchgangsbohrungen oder zur Verringerung der
       Flächenpressung
     • Sechskantmuttern – Schweißmutter
       bei Blechkonstruktionen werden die Muttern meist durch Buckelschweißen
       mit dem Blech verbunden
     • Kronenmuttern mit Splinte
       zur axialen Fixierung von Bauteilen
     • Hutmuttern
       Schutz für das Gewinde und dekorative Eigenschaft
     • Ringmuttern
       Transportösen an Maschinen und Geräten
     • Nutmuttern mit Sicherungsbleche
       zur axialen Fixierung von Bauteilen
     • Rändelmuttern
       bei Verschraubungen, die häufig gelöst werden müssen
     • Sechskant-Spannschlossmuttern 
       Verbindung und Einstellung von zum Beispiel Gewinde- und Schubstangen

  Schraubensicherungen

   Aufgrund von hohen Flächenpressungen (plastische Verformungen – Setzungen)
   oder durch dynamische Belastungen kann es vorkommen, dass sich
   Schraubverbindungen lösen. Abhilfe schaffen hier Schraubensicherungen:

     • Kraftschlüssige Sicherungen

          • Federring
          • Fächerscheibe
          • Zahnscheibe
          • Federscheibe
          • Kontermutter
          • Sicherungsmutter

     • Formschlüssige Sicherungen

          • Sicherungsblech
          • Kronenmutter mit Splint
          • Drahtsicherung

     • Stoffschlüssige Sicherungen

          • Flüssigklebstoff
          • mikroverkapselte Klebstoffe im Gewinde

   Weitere Infos in folgenden PDF´s:

   Vergleiche von Sicherungsmitteln
   Einteilung von Sicherungsmitteln nach Ursache/ Wirkung
   Klebe- und Klemmverbindungen

  Scheiben

   Darf die Oberfläche der verschraubten Teile nicht beschädigt werden oder
   ist diese weich oder uneben, werden Scheiben eingesetzt. Sie haben die
   Aufgaben, die Vorspannkraft der Schrauben und Muttern auf eine größere
   Fläche zu verteilen und somit die Flächenpressung zu senken.

Bolzen- und Stiftverbindungen

   Sollen zwei Bauteile zueinander relativ langsam verdrehbar sein und treten
   gleichzeitig keine besonders hohen Belastungen auf, werden Bolzen bzw.
   Gelenkstifte eingesetzt. Um ein Festfressen der Gelenke zu verhindern,
   werden die Bolzen und Gelenke oft beschichtet oder eine
   Feststoffschmierung eingesetzt.

   In der Regel verwendet man als Bolzen- und Stiftwerkstoff ein härteres
   Material als für die zu verbindenden Bauteile.

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   StartseiteVerbindungstechnik – Zusammensetzen technischer EinzelteileNicht
   lösbare Verbindungen

                           Nicht lösbare Verbindungen

   Nicht lösbare Verbindungen werden meist dann eingesetzt, wenn Bauteile
   nicht vordergründig zerlegbar sein müssen und durch die Fertigung durch
   Roboter (z.B. Schweißroboter) oder die automatische Montage Kosten gespart
   werden sollen. Diese niedrigen Kosten werden hauptsächlich durch den durch
   die Automatisierung niedrigen Personalaufwand realisiert.

   Ob eine Verbindungsart lösbar, nicht lösbar oder sogar beides sein soll,
   zeigt ein schöner Artikel auf konstruktionspraxis.

Nicht lösbare Verbindungen im Maschinenbau

     • Schweißverbindungen
       Unter Schweißen versteht man das unlösbare Verbinden zweier Bauteile
       unter Wärme oder Druck und mit oder ohne Schweißzusatzwerkstoffen.

          • Lichtbogenschweißen (MIG, MAG, WIG)
          • Widerstandsschweißen
          • Schmelzschweißen
          • Pressschweißen
          • Strahlschweißen

     • Lötverbindungen
       Unter Löten versteht man ein stoffschlüssiges Fügen von Bauteilen
       durch Einsatz eines Lotwerkstoffes.

          • Weichlöten (Löttemperaturen bis 450°C)
          • Hartlöten (Löttemperaturen oberhalb 450°C)
          • Hochtemperaturlöten (Löttemperaturen oberhalb 900°C)

     • Klebverbindungen
       Unter Kleben versteht man ein stoffschlüssiges Fügen von Bauteilen
       durch Einsatz eines Klebstoffs.

          • kalthärtende Klebstoffe (Kalthärter)
          • warmhärtende Klebstoffe (Warmhärter)

     • Nietverbindungen
       Beim Nieten entsteht eine formschlüssige Verbindung zweier Bauteile
       (Kaltnietung). Zusätzlich kann unter Wärmeeinwirkung eine
       kraftschlüssige Verbindung hergestellt werden (Warmnietung).

          • feste Verbindungen (Stahlbau)
          • feste und dichte Verbindungen (Kesselbau)
          • dichte Verbindungen (Behälterbau)

     • Press- und Schrumpfverbindungen
       Beim Pressen bzw. Schrumpfen entsteht eine kraftschlüssige Verbindung
       zweier Bauteile, die auf Reibung basiert. Hierfür wird die
       Wärmeausdehnung der Werkstoffe zunutze gemacht.

          • zylindrische Press-/ Schrumpfverbindung
          • keglige Pressverbindung

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   StartseiteVerbindungstechnik – Zusammensetzen technischer EinzelteileNicht
   lösbare VerbindungenKlebverbindungen

                                Klebverbindungen

   Klebstoff - KlebverbindungenKlebstoff (Quelle: Will Fuller/ CC-Lizenz)

   Kleben ist das Verbinden von Bauteilen aus gleichen oder
   verschiedenartigen Werkstoffen (Metalle, Kunststoffe, Glas, Keramik, Holz,
   etc.) mit nichtmetallischen Klebstoffen. Die Verbindung kommt dadurch
   zustande, dass der Klebstoff an der Werkstückoberfläche haftet (Adhäsion)
   und zusätzlich eine Bindekraft zwischen den Klebstoffmolekülen entsteht
   (Kohäsion).

   Klebverbindungen haben den großen Vorteil, dass sie die fügenden
   Werkstoffe nicht beeinflussen oder durch Kerben oder Bohrungen schwächen.
   Des Weiteren können völlig unterschiedliche Materialien miteinander
   verbunden werden.

   Es ist darauf zu achten, dass Klebverbindungen nur auf Schub und/ oder auf
   Druck beansprucht werden. Die Schälfestigkeit der Verbindungsart ist sehr
   gering und sollte ganz vermieden werden oder, wenn nicht anders möglich,
   durch Nieten, Schweißen oder Falzen verstärkt werden.

Einteilung der Klebverbindungen

   Klebstoffe werden nach DIN 16920 und der VDI-Richtlinie 2229 nach der Art
   des Abbindens eingeteilt und werden hauptsächlich auf Kunstharzbasis oder
   Kautschukbasis hergestellt.

     • physikalisch abbindende Klebstoffe
     • Kantaktklebstoffe
     • Schmelzklebstoffe
     • Plastisole (teigige Klebstoffe)
     • chemisch abbindende Klebstoffe

   Zusätzlich unterscheidet man zwischen kalthärtenden und warmhärtenden
   Klebstoffe (Kalthärter und Warmhärter). Kalthärter binden bei
   Raumtemperatur oder leicht erhöhten Temperaturen ab, wohingegen die
   Warmhärter nur bei höheren Temperaturen (ca. 150°C und darüber) aushärten.

Einsatzgebiete von Klebverbindungen

   Das Einsatzgebiet von Klebverbindungen wird immer umfangreicher:

     • Leichtbau
     • Luftfahrt
     • Elektrotechnik
     • Kraftfahrzeugbau
     • Verpackungsindustrie
     • Textilindustrie
     • Bauwesen
     • etc.

Klebvorgang

   Zuerst müssen die miteinander zu verklebenden Flächen sauber und fettfrei
   gemacht werden. Die Flächen werden meist mechanisch gereinigt, mit
   organischen Lösungsmitteln entfettet und, wenn metallische Werkstoffe
   verbunden werden sollen, gebeizt.

   Je höher die Beanspruchung der Klebverbindung ist, desto höher ist der
   Aufwand der Reinigung der Oberflächen.

   Unmittelbar nach der Reinigung soll der Klebstoff aufgetragen werden.
   Dieser wird entweder mit einem Pinsel oder einer Zahnspachtel gleichmäßig
   (Dicke von 0,1 bis 0,3 mm) auf die Klebflächen gestrichen. Danach wird, je
   nach Art des Klebers, der Klebvorgang vollzogen. D.h., es wird auf die
   richtige Temperatur und den richtigen Druck geachtet und die Teile werden
   gegen Verrutschen gesichert.

   Nach einer Aushärtungszeit (ist vom Hersteller angegeben) kann die
   Verbindung belastet werden.

   Wichtig: Während des Klebvorgangs müssen die Arbeitsräume gut gelüftet
   werden, da gesundheitsschädliche Dämpfe auftreten können.

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   StartseiteVerbindungstechnik – Zusammensetzen technischer EinzelteileNicht
   lösbare VerbindungenLötverbindungen

                                Lötverbindungen

   Löten - LötverbindungenLöten (Quelle: oskay/ CC-Lizenz)

   Bei der Herstellung von Lötverbindungen werden Bauteile mithilfe eines
   Lots stoffschlüssig und nicht lösbar verbunden und beschichtet. Dabei wird
   das Lot geschmolzen und benetzt die Oberfläche der zu fügenden Bauteile.
   Die Schmelztemperatur des Lots liegt unterhalb der, der Bauteile.

   Mit diesem Fügeverfahren lassen sich gleiche oder verschiedenartige
   metallische Werkstoffe miteinander verbinden.

Lötverfahren

   Die Lötverfahren werden nach der Arbeitstemperatur eingeteilt:

     • Weichlöten
       Hier liegt die Arbeitstemperatur unter 450°C. Dieses Lötverfahren wird
       dort angewandt, wo die Lötverbindung keine hohen Belastungen
       ausgesetzt ist, sie aber dicht oder leitfähig sein soll.
     • Hartlöten
       Hier liegt die Arbeitstemperatur über 450°C. Hartlöten wird angewandt,
       wenn höhere Belastungen zu erwarten sind.
     • Hochtemperaturlöten
       Hier liegt die Arbeitstemperatur über 900°C. Um Oxidation zu
       vermeiden, werden diese Lötverbindungen unter Schutzgas oder im Vakuum
       hergestellt.

   Um zusätzliche Festigkeit zu erreichen, können die Lötstellen
   formschlüssig (Bördeln, Falzen) gestaltet werden.

Lötvorgang zur Herstellung von Lötverbindungen

   Beim Löten nutzt man die Kapilarwirkung, die das flüssige Lot in den
   Lötspalt zieht. Um diese optimal nutzen zu können, sollte der Lötspalt
   0,05 mm bis 0,2 mm betragen. Ist der Spalt größer, spricht man von einer
   Lötfuge. Diese sollte vermieden werden, da hier das flüssige Lot nicht
   genügend in die Fuge hineingezogen wird.

   Damit die Lötverbindung fest und dicht wird, muss das Lot die Bauteile
   vollständig benetzen. Hierzu muss die Lötstelle gründlich gereinigt und
   mit Flussmittel bestrichen werden. Das Flussmittel löst Oxide in den
   Metallen und verhindert zusätzlich eine weitere Oxidation dieser. Eine
   Oxidschicht würde das Benetzen der Bauteile durch das Lot verhindern.

   Der Bereich der Arbeitstemperatur liegt zwischen der niedrigsten
   Oberflächentemperatur der Bauteile, bei der das Lot anfängt zu fließen,
   benetzen und legiert und der maximalen Löttemperatur. Liegt die Temperatur
   darunter, spricht man von einer kalten Lötstelle, wobei keine Verbindung
   zwischen Lot und Grundwerkstoff stattfindet. Ist die Temperatur über der
   Arbeitstemperatur, kann der Grundwerkstoff verzundern und das Lot
   verspröden.

   Flussmittel werden nach ihrem Wirktemperaturbereich eingeteilt. Dieser
   befindet sich unterhalt der Arbeitstemperatur und reicht über die maximale
   Löttemperatur hinaus. Das geeignete Flussmittel wird anhand der zu
   verbindenden Werkstoffe und der Wahl des Lötverfahrens ausgewählt.

   Während der Benetzung verteilt sich das flüssige Lot rasch auf der
   Oberfläche der Bauteile und dringt dort in das Gefüge ein. Dadurch
   entsteht eine Diffusion mit den Grundwerkstoffen. D.h. es bildet sich eine
   Legierung.

   Da das Lot meistens einen Schmelzbereich und keinen Schmelzpunkt besitzt,
   erstarrt es nicht sofort, sondern geht zuerst in einen zähen breiigen
   Zustand über. Hierbei muss darauf geachtet werden, dass die Lötverbindung
   keinen Erschütterungen ausgesetzt wird, da die Festigkeit sonst vermindert
   wird.

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   StartseiteVerbindungstechnik – Zusammensetzen technischer
   EinzelteileWellen und Achsen

                               Wellen und Achsen

   Wellen und Achsen werden überall dort eingesetzt, wo Bauteile
   Rotationsbewegungen ausführen müssen. Sie werden aus Rundmaterial oder
   geschmiedeten Rohlingen hergestellt. Die Werkstoffwahl hängt vom
   Einsatzzweck ab (siehe unten).

   Die Lagerung von Wellen und Achsen wird meistens durch ein Fest- und ein
   Loslager (Gleitlager/ Wälzlager) realisiert. Nur bei speziellen
   Konstruktionen werden zwei Festlager eingesetzt. Hierdurch entsteht jedoch
   eine statisch unbestimmte Lagerung, die nur sehr kompliziert berechnet
   werden kann.

   Bei der Auslegung von Wellen und Achsen wie Durchmesser oder geeigneter
   Werkstoffauswahl (Festigkeit bezogen auf Biegbeanspruchung oder
   Torsionsbeanspruchung) helfen einige Formeln und Berechnungsprogramme.

   Wellendurchmesser - Auslegung von Wellen und AchsenWellendurchmesser
   (Quelle: schweizer-fn.de)

Wellen

   Wellen sind rotierende Bauteile, die ein Moment übertragen. Das Moment
   resultiert aus den Kräften in Umfangsrichtung, wobei eine
   Torsionsbeanspruchung entsteht. Zusätzlich erfährt die Welle eine meist
   unvermeidbare Biegewechselbeanspruchung, die durch radiale und
   achsparallele Kräfte hervorgerufen werden.

   Zwischen den Wellen und den mit rotierenden Bauteilen werden meist lösbare
   form- oder kraftschlüssige Verbindungen hergestellt. Formschlüssige
   Verbindungen werden hauptsächlich durch Längskeile realisiert. Einige
   Beispiele sind:

     • Passfederverbindungen
     • Keilwellenverbindungen
     • Zahnwellenverbindungen
     • Polygonwellenverbindungen
     • Stirnverzahnung

   Bei den kraftschlüssigen Verbindungen kommen hauptsächlich
   Klemmverbindungen in Frage. Des Weiteren können auch Befestigungen von
   Nabe und Welle mit zusätzlichen Spannelementen (z.B. Ringfedern und
   Ringfederspannsätze) realisiert werden.

   Uwe Koerbitz hat auf seiner Website konstruktionsatlas.de einige sehr
   nützliche Beispiele über Welle-Nabe-Verbindungen aufgelistet.

Achsen

   Achsen werden zur Lagerung rotierender Teile eingesetzt und übertragen
   kein Drehmoment. Diese werden hauptsächlich durch Kräfte belastet, die ein
   Biegemoment hervorrufen.

Werkstoffe für Wellen und Achsen

   Bei der Werkstoffauswahl muss darauf geachtet werden, welchen Belastungen
   die Wellen und Achsen ausgesetzt sind. Diese können statisch, dynamisch
   und wechselnd sein.

   Bei normal beanspruchte Wellen und Achsen verwendet man allgemein
   Baustähle, wie z.B. E295 oder S275JR, aber auch teilweise Einsatz- oder
   Vergütungsstähle. Diese Bauteile werden hauptsächlich bei Getrieben oder
   Werkzeugmaschinen verwendet.

   Sind die Wellen und Achsen höheren Beanspruchungen ausgesetzt, kommen
   hauptsächlich legierte Vergütungsstähle in Frage. Als Beispiele sind hier
   25CrMo4 oder 42CrMo4 zu nennen. Einsatzgebiete dieser Bauteile sind
   Motoren und Turbinen oder Kraftfahrzeuge.

   Bei der Auswahl eines geeigneten Werkstoffs sollte auch darauf geachtet
   werden, ob er schweiß- oder schmiedbar ist oder welche
   Korrosionseigenschaften er besitzt – siehe Tabellenbuch Metall* – Kapitel
   Werkstofftechnik.

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   StartseiteWerkstoffe

                                   Werkstoffe

   Im Maschinenbau wird eine Vielzahl verschiedener Werkstoffe eingesetzt.
   Sie alle unterscheiden sich in ihren physikalischen Eigenschaften. Durch
   Legierungen und Werkstoffkombinationen können diese gezielt beeinflusst
   werden.

   Inhalt

     • 1 Werkstoffauswahl
     • 2 Eisenwerkstoffe | Stähle und Eisen-Gusswerkstoffe
     • 3 Nichteisenmetalle
     • 4 Nichtmetallische Werkstoffe
     • 5 Kunststoffe

Werkstoffauswahl

   Die Wahl des richtigen Werkstoffes hängt von vielen Aspekten ab. Bei jeder
   Neukonstruktion muss sich der Konstrukteur fragen:

     Werden bestimmte physikalische Eigenschaften gefordert?
     Wo wird das Bauteil eingesetzt? Welche klimatische Umgebung herrscht
     dort?
     Welche Belastungen (statische und/ oder dynamische) treten auf?
     Welche Funktion hat das Bauteil?
     Welche Fertigungstechnik kommt in Frage?
     Gibt es einen gleichwertigen, für den Einsatzzweck passenden Werkstoff?
     Kostenfrage
     Wie sieht es mit Recycling aus?
     Ist der Werkstoff nachhaltig? Nachhaltigkeit
     usw.

   Viele dieser Fragen ergeben sich schon anhand der Anforderungsliste.

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Eisenwerkstoffe | Stähle und Eisen-Gusswerkstoffe

   EdelmetalleEdelmetalle – wiolhei / pixelio.de

   Reines Eisen (Fe) ist sehr weich und verformbar. Es wird im Hochofen aus
   Eisenerz gewonnen. Wegen seiner geringen Festigkeit und den hohen
   Herstellkosten wird es als Konstruktionswerkstoff nicht eingesetzt.

   Eisen ist jedoch Hauptbestandteil von Stahl und Eisen-Gusswerkstoff,
   welche durch eine preisgünstige Herstellung die am meisten verwendeten
   metallischen Werkstoffe sind. Diese erhalten durch gezieltes Herstellen,
   durch bestimmte Legierungen und durch Temperaturbehandlung verschiedene
   Werkstoffeigenschaften.

   Kohlenstoff (C) ist dabei das wichtigste Legierungselement. Stähle haben
   im Allgemeinen weniger als 2% Kohlenstoff, wobei Eisen-Gusswerkstoffe
   deutlich mehr als 2% besitzen. Bereits kleinste Veränderungen des
   Kohlenstoffgehalts haben große Auswirkungen auf die Eigenschaften des
   Werkstoffes.

   Anhand eines Eisen-Kohlenstoff-Diagramms (EKD) kann in Abhängigkeit von
   Kohlenstoffgehalt und Temperatur die Phasenzusammensetzung abgelesen
   werden. Diese ist wichtig, wenn man Eigenschaften wie z.B. Schmiedbarkeit
   oder die Schmelztemperatur bestimmen möchte.

Nichteisenmetalle

   Zu den Nichteisenmetallen zählen alle reinen Metalle und deren
   Legierungen, bei denen Eisen nicht den größten Anteil ausmacht. Sie haben
   in ihrer technischen und wirtschaftlichen Bedeutung den gleichen
   Stellenwert wie Eisen und Stahl.

   Durch ihre spezifischen Eigenschaften werden sie in Leichtmetalle (Al, Ti,
   Mg) und Schwermetalle (Pb, Cu) eingeteilt.

Nichtmetallische Werkstoffe

   Die nichtmetallischen Werkstoffe kann man in Keramik, Glas und Halbleiter
   einteilen.

Kunststoffe

   Der Begriff Kunststoff wurde um 1900 in Deutschland eingeführt und
   bedeutet, dass ein Werkstoff künstlich aus organischen Werkstoffen
   hergestellt wurde.

   Kunststoffe besitzen besondere Eigenschaften und können deshalb vielseitig
   verwendet werden. Man unterteilt sie in:

     • Thermoplaste
       warmumformbar und schweißbar
     • Duroplaste
       nicht umformbar und nicht schweißbar
     • Elastomere
       nicht warm umformbar und nicht schweißbar, aber elastisch verformbar

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   StartseiteWerkstoffeEisenwerkstoffe

                                Eisenwerkstoffe

   Eisenwerkstoffe werden als Stähle (< 2,06% C-Gehalt) und
   Eisen-Gusswerkstoffe (> 2,06% C-Gehalt) unterschieden. Sie bestehen
   hauptsächlich aus Eisen und besitzen zusätzlich Legierungs- und
   Begleitelemente. Die letzteren entscheiden über die spezifischen
   Eigenschaften der Werkstoffe.

   Inhalt

     • 1 Das Eisen-Kohlenstoff-Diagramm (EKD)
     • 2 Einteilung der Stähle nach DIN EN 10027-1

          • 2.1 Unlegierte Baustähle – DIN EN 10025
          • 2.2 Vergütungsstähle – DIN EN 10083-1 und -2
          • 2.3 Einsatzstähle – DIN EN 10084
          • 2.4 Nitrierstähle – DIN EN 10085
          • 2.5 Federstähle – DIN EN 10270, DIN EN 10089
          • 2.6 Automatenstähle – DIN EN 10087
          • 2.7 Werkzeugstähle – DIN EN ISO 4957
          • 2.8 Nichtrostende Stähle DIN 10022-2, DIN EN 10088-3

     • 3 Bezeichnungssystem der Stähle – Eselsbrücken

          • 3.1 Unlegierte Stähle
          • 3.2 Legierte Stähle
          • 3.3 Schnellarbeitsstähle

     • 4 Eisenwerkstoffe und seine Fertigerzeugnisse

Das Eisen-Kohlenstoff-Diagramm (EKD)

   Kohlenstoff (C) ist dabei das wichtigste Legierungselement. Bereits
   kleinste Veränderungen des Kohlenstoffgehalts haben große Auswirkungen auf
   die Eigenschaften des Werkstoffes.

   Anhand eines Eisen-Kohlenstoff-Diagramms (EKD) kann in Abhängigkeit von
   Kohlenstoffgehalt und Temperatur die Phasenzusammensetzung abgelesen
   werden. Diese ist wichtig, wenn man Eigenschaften wie z.B. Schmiedbarkeit
   oder die Schmelztemperatur bestimmen möchte.

   Eisen-Kohlenstoff-DiagrammEisen-Kohlenstoff-Diagramm (Quelle:
   Eisenbeisser/ CC-Lizenz)

Einteilung der Stähle nach DIN EN 10027-1

   Die Einteilung der Stähle erfolgt nach ihrer chemischen Zusammensetzung
   sowie der Einsatzbestimmung.

   Allgemeine Werkstoffkennwerte der Stähle:

     • Dichte ρ = 7,85 – 7,87 kg/dm³
     • Schmelztemperatur ν = 1536 °C (variiert je nach Legierungsanteile)
     • Elastizitätsmodul E = 210 000 N/mm²
     • Schubmodul G = 81 000 N/mm²

  Unlegierte Baustähle – DIN EN 10025

   unlegierte BaustähleWerkstoffkennwerte für unlegierte Baustähle (Nenndicke
   = 16 mm)

   Die unlegierten Baustähle sind die am meisten eingesetzten
   Stahlerzeugnisse. Sie werden hauptsächlich im Maschinen- und Fahrzeugbau,
   Hoch- und Tiefbau, Brückenbau, Wasserbau und Behälterbau verwendet.
   Überwiegend werden sie schweißtechnisch eingesetzt.

   Sie besitzen folgende Eigenschaften

     • plastische Verformbarkeit
     • hohe Streckgrenze
     • gute Zerspanbarkeit
     • Kaltumformbarkeit
     • weitgehende Schweißeignung
     • magnetisch
     • gute Wärmeleitfähigkeit

  Vergütungsstähle – DIN EN 10083-1 und -2

   VergütungsstähleWerkstoffkennwerte für Vergütungsstähle (Nenndicke = 16
   mm)

   Vergütungsstähle eignen sich aufgrund ihrer chemischen Zusammensetzung zum
   Härten. Durch das Vergüten erhalten sie eine gute Zähigkeit bei
   gleichbleibender Zugfestigkeit.

   Der Kohlenstoffgehalt liegt bei 0,2 – 0,65 %. Aufgrund ihrer hohen
   Festigkeit werden sie hauptsächlich im Maschinen- und Fahrzeugbau
   verwendet.

     • Wellen und Achsen
     • Bolzen
     • Zapfen
     • Zahnräder
     • Walzen

  Einsatzstähle – DIN EN 10084

   EinsatzstähleWerkstoffkennwerte für Einsatzstähle (Nenndicke = 16 mm)

   Einsatzstähle besitzen einen Kohlenstoffgehalt von 0,6 – 0,9 %. Ist dieser
   nicht vorhanden, kann er durch Aufkohlen (Einsetzen) in der Randschicht
   erhöht werden. Durch den Härteprozess wird die Festigkeit praktisch nicht
   vermindert. Die Bauteile werden nach der Bearbeitung (Spanen, Umformen)
   gehärtet. Deshalb ist eine gute Zerspanbarkeit der Einsatzstähle eine
   wichtige Eigenschaft.

  Nitrierstähle – DIN EN 10085

   NitrierstähleWerkstoffkennwerte für Nitrierstähle (Nenndicke = 100 mm)

   Nitrierstähle besitzen eine sehr hohe Härte von bis zu 1100 HV 0,1. Durch
   das Nitrieren (Salzbadnitrieren, Gasnitrieren) wird vor allem die
   Dauerfestigkeit und Verschleißbeständigkeit verbessert. Bei dem
   Härteprozess wird ausschließlich die Randschicht (wenige Zehntel
   Millimeter) gehärtet.

  Federstähle – DIN EN 10270, DIN EN 10089

   FederstähleWerkstoffkennwerte für Federstähle (Nenndicke = 10 mm)

   Federstähle besitzen im Vergleich zu anderen Stählen eine höhere
   Festigkeit und die Elastizität ist ausgesprochen groß. Die Elastizität
   wird durch gezieltes Legieren von z.B. Silizium erreicht.

   Bei Bauteilen, die federnd belastet werden, ist es wichtig, dass sie ein
   weitaus homogenes  Gefüge besitzen. Auch die Härte muss gleichmäßig über
   den Querschnitt verteilt sein.

  Automatenstähle – DIN EN 10087

   AutomatenstähleWerkstoffkennwerte für Automatenstähle (Nenndicke = 16 mm)

   Automatenstähle sind optimiert für eine spanende Bearbeitung. Dies wird
   erreicht, indem man gezielt Schwefel oder Phosphor legiert. Somit erreicht
   man spröde Einschlüsse im Stahl, die ihn kurzspanig werden lassen.

  Werkzeugstähle – DIN EN ISO 4957

   Wie der Name schon vermuten lässt, werden aus Werkzeugstählen Werkzeuge
   hergestellt. Sie besitzen einen hohen Verschleißwiderstand, eine hohe
   Härte und gleichzeitig eine hohe Zähigkeit. Jedoch ist bei der Härte zu
   erwähnen, dass diese bei vielen Werkzeugen nicht sonderlich hoch ist. Das
   Wichtigste ist nur, dass die Härte vom Werkzeug im Verhältnis zu der, des
   zu bearbeitenden Werkstücks, groß sein muss.

   Es wird zwischen folgenden Gruppen unterschieden, die nach der
   Temperaturbeständigkeit eingeteilt werden:

     • Kaltarbeitsstähle
       Bearbeitungstemperaturen bis 200°C
     • Warmarbeitsstähle
       Bearbeitungstemperaturen über 200°C
     • Schnellarbeitsstähle
       Einsetzbar bis zu Temperaturen von etwa 600°C

  Nichtrostende Stähle DIN 10022-2, DIN EN 10088-3

   nichtrostende StähleWerkstoffkennwerte für nichtrostende Stähle (Nenndicke
   = 16 mm)

   Die Korrosionsbeständigkeit von nichtrostenden Stählen beruht auf eine
   homogene, dichte Oxidschicht. Durch einen Chromgehalt von mind. 12 %
   entsteht unter oxidierenden Bedingungen eine sehr dünne
   korrosionsbeständige Schicht auf der Oberfläche des Stahls (Passivierung).
   Hierfür muss jedoch Chrom und die anderen Legierungselemente gleichmäßig,
   d.h. homogen, im Werkstoff verteilt sein.

Bezeichnungssystem der Stähle – Eselsbrücken

   Um sich mit den Bezeichnungen der einzelnen Stähle zurecht zu finden, ist
   es nützlich, sich einige Kennzahlen zu merken. Durch
   einfache Eselsbrücken kann man sich das Leben leichter machen.

  Unlegierte Stähle

   Unlegierte Stähle mit einem Mangan-Gehalt unter 1 %

   besitzen das Hauptsymbol C (Bsp. C45). Die Zahl hinter dem C gibt den
   Kohlenstoffgehalt in Prozent an. D.h., diese Zahl muss mit dem Faktor 100
   geteilt werden. Im Beispiel C45 beträgt der C-Gehalt 0,45 %.

   Unlegierte Stähle mit einem Mangan-Gehalt von über 1 %, unlegierte
   Automatenstähle und legierte Stähle mit Gehalten der einzelnen
   Legierungselementen unter 5 %

   werden in folgende Tabelle eingeteilt:

   Kennzahlen unlegierter Stähleunlegierte Stähle

   Die Elemente mit dem Faktor 4 sind ganz einfach durch folgende Eselsbrücke
   zu merken:

     Cro-Co-Ma-Ni-Si-Wo ausgesprochen

   oder

     Chrom konnte man nicht sicher wahrnehmen

   Elemente mit dem Faktor 10 kann man sich mit folgender Eselsbrücke merken:

     Al-Cu-Mo-Ta-Ti-V ausgesprochen

   Elemente mit dem Faktor 100:

     Ce-N-P-S (Zehn PS)

  Legierte Stähle

   Legierte Stähle, bei denen der mittlere Gehalt mindestens eines
   Legierungselements bei über 5 % liegt

   Diese Eisenwerkstoffe besitzen das Hauptsymbol X. Die Zahlen dahinter
   bestimmen den Gehalt der Elemente in Prozent, wenn man diese durch den
   Faktor 100 teilt.

  Schnellarbeitsstähle

   Schnellarbeitsstähle besitzen das Hauptsymbol HS (früher HSS). Die Zahlen
   geben den Gehalt der Legierungselemente direkt in Prozent an.
   Folgende Eselsbrücke beschreibt die Elemente in richtiger Reihenfolge:

     Weißer-Mond-Von-Kolumbien (Wolfram-Molybdän-Vanadium-Cobalt)

Eisenwerkstoffe und seine Fertigerzeugnisse

     • Bleche (warm-/ kaltgewalzt)
     • Rohre
     • Rundstahl
     • Vierkantstahl
     • Flachstahl
     • Hohlprofile (quadratisch/ rechteckig/ rund)
     • T-Stahl
     • U-Stahl
     • Z-Stahl
     • Winkelstahl (gleichschenklig/ ungleichschenklig)
     • I-Träger (schmal/ mittelbreit/ breit)

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   StartseiteWerkstoffeEisenwerkstoffeLegierungselemente

                               Legierungselemente

   Legierungselemente sind chemische Elemente, die einem Metall hinzugefügt
   (legiert) werden, um dessen Eigenschaften gezielt zu beeinflussen.

   Bei Eisenwerkstoffen ist Kohlenstoff (C) ist das wichtigste
   Legierungselement. Stähle haben im Allgemeinen weniger als 2,06% C-Gehalt,
   wobei Eisen-Gusswerkstoffe deutlich mehr als 2,06% C-Gehalt besitzen.
   Bereits kleinste Veränderungen des Kohlenstoffgehalts haben große
   Auswirkungen auf die Eigenschaften des Werkstoffes.

Einfluss der Legierungselemente

   Die Eigenschaften von Stahl lassen sich durch gezieltes Legieren
   beeinflussen. Entweder will man damit erreichen, dass bestimmte
   Eigenschaften erzeugt oder verbessert werden oder unerwünschte gemildert
   oder sogar beseitigt werden.

   Diese Eigenschaften (mit kurzer Erläuterung) können folgende sein:

     • Zugfestigkeit
       ist die Spannung, die im Zugversuch aus der maximalen Zugkraft bezogen
       auf den ursprünglichen Querschnitt der Probe errechnet wird –
       Spannungs-Dehnungs-Diagramm
     • Streckgrenze/ Dehngrenze
       ist diejenige Spannung beim Zugversuch, bei der der Werkstoff noch
       keine dauerhafte plastische Verformung erfährt
     • Kerbschlagzähigkeit
       ist die Widerstandsfähigkeit gegen eine Schlagartige Beanspruchung
     • Verschleißfestigkeit
       ist die Widerstandsfähigkeit gegen Verschleiß – in diesem Fall
       mechanischer Abrieb
     • Warmumformbarkeit
       ist die Eigenschaft, ob ein Werkstoff unter Wärmeeinwirkung gut
       plastisch verformbar ist
     • Kaltumformbarkeit
       ist die Eigenschaft, ob ein Werkstoff bei Temperaturen deutlich unter
       der Rekristallisationstemperatur gut plastisch verformbar ist
     • Zerspanbarkeit
       ist die Eigenschaft eines Werkstoffes, sich bei bestimmten Bedingungen
       spanend bearbeiten zu lassen
     • Warmfestigkeit
       ist die Festigkeit von Werkstoffen bei hohen Temperaturen
     • Korrosionsbeständigkeit
       ist die Widerstandsfähigkeit eines Werkstoffes gegen Korrosion
       jeglicher Art
     • Härtetemperatur
       ist die spezifische Temperatur eines Werkstoffes, auf den dieser
       unbedingt erhitzt werden muss, damit er gehärtet werden kann
     • Härtbarkeit/ Vergütbarkeit
       gibt an, inwieweit die Festigkeit und Härte eines Werkstoffs durch
       gezielte Wärmebehandlung beeinflusst werden kann
     • Nitrierbarkeit
       ist die Eigenschaft eines Werkstoffes, Stickstoff in seiner äußeren
       Randschicht aufzunehmen
     • Schweißbarkeit
       ist Eigenschaft eines Werkstoffes, wie gut er sich zum Schweißen
       eignet – bezogen auf Schweißeignung (Werkstoff), Schweißmöglichkeit
       (Fertigung) und Schweißsicherheit (Konstruktion)

   Folgende Tabelle soll den Einfluss der Legierungselemente auf die oben
   genannten Eigenschaften aufzeigen.

   Einfluss der LegierungselementeEinfluss der Legierungselemente auf
   Eisenwerkstoffe
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   StartseiteWerkstoffeKunststoffe

                                  Kunststoffe

   Knöpfe aus KunststoffKnöpfe aus Kunststoff (Quelle: Susanne Schmich /
   pixelio.de)

   Entsprechend nach DIN 7724 werden Kunststoffe (auch Plaste oder Plastik)
   aufgrund ihres mechanischen Verhaltens in Thermoplaste, Duroplaste,
   Elastomere und thermoplastische Elastomere eingeteilt.

   Kunststoffe werden aus Rohstoffen wie z.B. Erdöl synthetisch hergestellt.
   Aufgrund der organischen Kohlenstoff- oder Siliziumverbindungen werden sie
   als organische Werkstoffe bezeichnet.

   Inhalt

     • 1 Vorteile und Nachteile von Kunststoff

          • 1.1 Vorteile
          • 1.2 Nachteile

     • 2 Kunststoffarten

          • 2.1 Thermoplaste

               • 2.1.1 Gängige Thermoplaste

          • 2.2 Duroplaste

               • 2.2.1 Gängige Duroplaste

          • 2.3 Elastomere

               • 2.3.1 Gängige Elastomere

          • 2.4 Thermoplastische Elastomere

               • 2.4.1 Gängige thermoplastische Elastomere

Vorteile und Nachteile von Kunststoff

  Vorteile

   Die Eigenschaften von Kunststoffe können über die Herstellungsverfahren
   beeinflusst werden. Im Allgemeinen besitzen sie folgende typische
   Eigenschaften (Vorteile):

     geringe Dichte
     gute und kostengünstige Formgebung möglich
     hart, biegsam oder elastisch – je nach Kunststoffsorte
     elektrisch isolierend (es gibt jedoch auch leitfähige Kunststoffe)
     wärmedämmend
     schalldämmend
     sehr gute Witterungs- und Chemikalienbeständigkeit

  Nachteile

   Beim Einsatz von Kunststoffen müssen einige Eigenschaften (Nachteile)
   jedoch berücksichtigt werden:

     geringe Festigkeit
     geringe Wärmebeständigkeit
     zum Teil geringer Flammpunkt – gut brennbar
     nicht alle Kunststoffe sind recyclebar
     Lösungsmittel können manche Kunststoffsorten angreifen

   Wie immer können Vorteile auch zum Nachteil sowie Nachteile auch zum
   Vorteil (genutzt) werden.

Kunststoffarten

  Thermoplaste

   Thermoplaste (griechisch „thermo“ = Wärme) bestehen aus fadenförmigen
   Makromolekülen ohne Vernetzung.

   Sie sind warmumformbar und schweißbar. Bei Raumtemperatur sind sie
   hart-elastisch. Erwärmt man Thermoplaste werden sie elastischer, bis sie
   bei anhaltender Erwärmung plastisch weich und zuletzt flüssig werden.
   Steigt die Temperatur über eine Grenztemperatur (Zersetzungstemperatur),
   zersetzen sie sich.

   Thermoplaste werden durch Spritzgießen, Spritzblasen oder Extrudieren
   kostengünstig in der Massenfertigung hergestellt. Durch Warmumformen oder
   Schweißen können sie weiterverarbeitet werden.

   Sie sind gut recycelbar.

    Gängige Thermoplaste

     • Polyethylen (PE)
     • Polypropylen (PP)
     • Polyvinylchlorid (PVC)
     • Polystyrol (PS)
     • Polycarbonate (PC)
     • Polyamide (PA)
     • Polymethylmethacrylat (PMMA)
     • Polytetraflourethylen (PTFE)
     • Polyoximethylen (POM)
     • Polybutylenterephthalat (PBT)

  Duroplaste

   Duroplaste (lateinisch „durus“ = hart) bestehen aus Makromolekülen mit
   vielen Vernetzungsstellen.

   Sie sind nicht umformbar und nicht schweißbar. Die Härte und Festigkeit
   verändert sich bei Erwärmung nur geringfügig. Werden Duroplaste jedoch
   über die Zersetzungstemperatur erwärmt, zersetzen sie sich, ohne weich zu
   werden. Das flüssige Vorprodukt von Duroplasten besitzt ein harziges
   Aussehen, weshalb sie auch Harze genannt werden.

   Beim Herstellen von duroplastischen Fertigteilen wird das flüssige Harz
   mit einem Härter vermischt und unter Druck und Hitze in seine endgültige
   Form gebracht. Dadurch vernetzen die engmaschigen Makromoleküle und härten
   aus. Nach dem Aushärten können die Duroplaste nicht mehr durch Umformen
   weiterverarbeitet oder geschweißt werden.

   Duroplaste sind nicht recycelbar, jedoch eventuell als Füllstoff
   verwertbar.

    Gängige Duroplaste

     • Epoxidharze (EP)
     • Ungesättigte Polyesterharze (UP)
     • Polyurethanharze (PUR)

  Elastomere

   Elastomere bestehen aus ungeordneten Makromolekülen mit wenig
   Vernetzungsstellen.

   Sie sind gummielastisch sowie nicht warmumformbar und nicht schweißbar.
   Bei Erwärmung bleiben sie gummielastisch und werden etwas weicher. Beim
   Überschreiten der Zersetzungstemperatur, zersetzen sie sich ohne plastisch
   zu werden. Durch die innere Struktur der Makromoleküle lassen sich
   Elastomere um mehrere hundert Prozent elastisch verformen. Das heißt, sie
   gehen nach Wegnahme der Kraft wieder in ihren Ausgangszustand zurück.

   Elastomere sind nicht recycelbar.

    Gängige Elastomere

     • Naturgummi (NR)
     • Styrol-Butadien-Gummi (SBR)
     • Silikon-Gummi (SIR)

  Thermoplastische Elastomere

   Thermoplastische Elastomere besitzen die gleichen Eigenschaften wie die
   Elastomere. Durch ihre thermoplastische Eigenschaft lassen sie sich jedoch
   Spritzgießen oder Extrudieren. Diese Verfahren werden in der
   Massenfertigung eingesetzt, was die Kunststoffe sehr wirtschaftlich werden
   lässt.

    Gängige thermoplastische Elastomere

     • Thermoplastische Polyurethan-Elastomere (PUR(T))

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   StartseiteMaschinenbauCAD Apps für das iPhone – kostenlos

                      CAD Apps für das iPhone – kostenlos

   19. September 2013 Maschinenbau 3

   eDrawing ScreenshoteDrawing iPhone App (Quelle: itunes.apple.com)

   Flexibilität und Mobilität sind Eigenschaften, die immer mehr auch von
   Konstrukteuren verlangt werden. Mit Hilfe mobiler Apps für Smartphones
   oder Tablet-PCs können technische Zeichnungen wie auch 3D-Modelle
   geöffnet, betrachtet und sogar bearbeitet werden.

   In Zeiten von sozialen Netzwerken ist es auch interessant, die
   Kommunikation eines Projektes in einem interdisziplinären Team durch eine
   Applikation zu gestalten und somit einen Mehrwert an Effizienz zu
   erreichen (GrabCAD).

   Somit ist gewährleistet, dass technische Zeichnungen immer und überall zur
   Hand sind, wenn sie gebraucht werden. Probleme bei der Fertigung,
   Änderungswünsche oder Verbesserungsvorschläge können direkt im System
   vermerkt und bei Bedarf vom Konstrukteur behoben oder umgesetzt werden.

   Die folgende Auflistung soll bei der Auswahl der richtigen CAD App für das
   iPhone helfen.

   Inhalt

     • 1 Kostenlose CAD Apps für das iPhone

          • 1.1 Autodesk Inventor Publisher Mobile Viewer
          • 1.2 Creo View Mobile
          • 1.3 Autodesk® 360
          • 1.4 Autodesk® AutoCAD 360
          • 1.5 JT2Go
          • 1.6 GrabCAD
          • 1.7 3D CAD Modelle Maschinenbau
          • 1.8 LinkAble CAD Modelle Maschinenbau
          • 1.9 :K Magazin
          • 1.10 CAD4Fairs
          • 1.11 EPLAN Data Portal

     • 2 Feedback zu den kostenlose CAD Apps für iOS

Kostenlose CAD Apps für das iPhone

  Autodesk Inventor Publisher Mobile Viewer

   Inventor Publisher Mobile Viewer
   Inventor Publisher Mobile Viewer
   Download QR-Code
   Inventor Publisher Mobile Viewer
   Entwickler: Autodesk Inc.
   Preis: Kostenlos

   Autodesk Inventor Publisher Mobile Viewer ist die mobile App von Inventor
   Publisher. Mit Hilfe der App lassen sich 3D Modelle auf dem iPhone, iPad
   oder iPod touch betrachten. Mit der Kommentarfunktion können den
   veröffentlichten 3D Modelle und Zeichnungen Notizen angefügt werden, wie
   etwas gefertigt oder montiert werden soll. Gleichzeitig kann hierüber auch
   Feedback an die Konstrukteure gegeben werden.

   Des Weiteren können technische Datenblätter oder Bedienungsanleitungen
   abgerufen werden.

   Auch Schulungen über Funktion, Montage oder Wartungsmaßnahmen können auf
   der App zu jedem Zeitpunkt angeschaut werden.

  Creo View Mobile

   Creo View Mobile
   Creo View Mobile
   Download QR-Code
   Creo View Mobile
   Entwickler: PTC Inc.
   Preis: Kostenlos

   Mit der Creo View Mobile App ist es möglich 3D CAD Modelle, die im Creo
   View Format (möglich mit Creo Parametric, Creo Elements/Direct oder einem
   Creo View Adapter für andere CAD Programme und Formate) veröffentlich
   wurden, in Echtzeit auf allen iOS Mobilgeräten zu betrachten.

   Eigenschaften:

     • Öffnen und betrachten von Creo View Dateien über iTunes File Sharing
       oder Cloud Storage
     • Bewegen von 3D Modellen durch Multitouchgesten
     • Explosionsdarstellung möglich
     • Mehrere Ansichten parallel möglich
     • Komponentenerkennung in Produkten
     • Anheften und anschauen von E-Mails
     • Einfache und intuitive Benutzeroberfläche

  Autodesk® 360

   A360 – Anzeigen, Freigeben und Prüfen von 2D- und 3D-Dateien
   A360 – Anzeigen, Freigeben und Prüfen von 2D- und 3D-Dateien
   Download QR-Code
   A360 – Anzeigen, Freigeben und Prüfen von 2D- und 3D-Dateien
   Entwickler: Autodesk Inc.
   Preis: Kostenlos

   Mit der mobilen Version Autodesk® 360 können die Vorteile von Autodesk®
   360 auch auf iPhone, iPad oder iPod touch genutzt werden. Es ist möglich,
   CAD Modelle zu betrachten, bearbeiten und kommentieren. Durch die
   Digitalisierung wird der Entwurfsprozess enorm beschleunigt.

   Eigenschaften:

     • Im Autodesk 360-Konto gespeicherte Dateien betrachten (2D- und
       3D-DWG™- und DWF™-Dateien)
     • Zoomen, schwenken und drehen der Zeichnungen
     • Anzeigen von Metadaten und andere Details zu Elementen in der
       Zeichnung
     • Kommunikation über Änderungen unter Teamkollegen

  Autodesk® AutoCAD 360

   AutoCAD – DWG-Editor
   AutoCAD – DWG-Editor
   Download QR-Code
   AutoCAD – DWG-Editor
   Entwickler: Autodesk Inc.
   Preis: Kostenlos^+

   Autodesk® AutoCAD 360 – früher AutoCAD WS – ist die offizielle AutoCAD®
   mobile-App und ist eine intuitive mobile Zeichnungs- und Entwurfs-App zum
   Anzeigen, Bearbeiten und Teilen von AutoCAD-Zeichnungen – überall und
   jederzeit.

   Die leistungsstarken Konstruktionsprüfungs- und Markierungswerkzeuge, die
   online und offline zur Verfügung stehen, erleichtern die Arbeit vor Ort.
   Es können Zeichnungen problemlos mit anderen Personen über den Desktop,
   das Internet oder über Mobilgeräte geteilt werden.

   Um die volle Funktionalität nutzen zu können, wird eine AutoCAD 360
   Pro-Mitgliedschaft vorausgesetzt.

  JT2Go

   JT2Go
   JT2Go
   Download QR-Code
   JT2Go
   Entwickler: Siemens PLM Software
   Preis: Kostenlos

   Mit JT2Go für iOS können 3D JT-Daten jederzeit mit iPhone oder iPad
   angezeigt und freigegeben werden. Es ist möglich, gemeinsam mit Kunden und
   Lieferanten an Konstruktionsideen zu arbeiten, indem das standardisierte
   3D JT-Format verwenden wird. Die 3D JT-Dateien sind auf dem iOS-Endgerät
   nach dem erstmaligen Anzeigen offline verfügbar.

   Eigenschaften:

     • Zoomen, verschieben, drehen und navigieren
     • Kontextdialoge ermöglichen ein problemloses Ausblenden von Teilen, um
       die inneren Komponenten von Modellen anzuzeigen
     • Eine einzigartige Produktstrukturanzeige ermöglicht eine problemlose
       Navigation in selbst sehr komplexen 3D JT-Dateien.
     • Eine innovative Hintergrundfunktionen und eine Live-Kamera, um
       Schnappschüsse des 3D JT-Modells zu erstellen

  GrabCAD

   GrabCAD
   GrabCAD
   Download QR-Code
   GrabCAD
   Entwickler: GrabCAD
   Preis: Kostenlos

   GrabCAD für das iPhone und iPad ermöglicht es, Partner aus verschiedenen
   Bereichen in den Produktentwicklungsprozess einzubinden. In der App sind
   die meisten und wichtigsten Anwendungen der webbasierten Lösung
   integriert.

   Eigenschaften:

     • CAD Modelle mit einer hohen Auflösung betrachten
     • Kommentare lesen und selbst verfassen
     • Hinzufügen von Bildern zu den Projekten
     • sicheres Betrachten der Projekte – nur autorisierte Nutzer mit
       Passwort

  3D CAD Modelle Maschinenbau

   3D CAD Modelle Maschinenbau
   3D CAD Modelle Maschinenbau
   Download QR-Code
   3D CAD Modelle Maschinenbau
   Entwickler: CADENAS GmbH
   Preis: Kostenlos

   Die PARTcommunity 3D CAD Modelle Maschinenbau App von CADENAS ist ein
   Downloadservice für 3D CAD Daten.

   Die App bietet Ingenieuren und Einkäufern der Branchen Maschinen- und
   Anlagenbau sowie Automotive direkten Zugang zu tausenden Komponenten aus
   mehr als 400 herstellerzertifizierten Katalogen international führender
   Unternehmen.

   Die 3D CAD Modelle sind konform mit den wichtigsten internationalen
   Standards und für die gängigsten CAD Systeme erhältlich wie z. B: CATIA®,
   Autodesk® Inventor®, SolidWorks®, Creo™ Parametric, NX™, AutoCAD®, Solid
   Edge®, etc.

   Eigenschaften:

     • Kostenloser Download von 2D und 3D CAD Modellen
     • Ermöglicht die individuelle Konfiguration der CAD Modelle durch den
       Nutzer
     • Alle CAD Modelle sind von den Herstellern zertifiziert
     • Die CAD Modelle sind in allen wichtigen CAD Formaten verfügbar

  LinkAble CAD Modelle Maschinenbau

   LinkAble CAD Modelle Maschinenbau
   LinkAble CAD Modelle Maschinenbau
   Download QR-Code
   LinkAble CAD Modelle Maschinenbau
   Entwickler: CADENAS GmbH
   Preis: Kostenlos

   Die PARTcommunity LinkAble CAD Modelle Maschinenbau App von CADENAS ist
   ein Downloadservice für 3D CAD Daten.

   Die App bietet Ingenieuren und Einkäufern der Branchen Maschinen- und
   Anlagenbau sowie Automotive direkten Zugang zu tausenden Komponenten aus
   mehr als 300 herstellerzertifizierten Katalogen international führender
   Unternehmen.

   Die 3D CAD Modelle sind konform mit den wichtigsten internationalen
   Standards und für die gängigsten CAD Systeme erhältlich wie z. B: CATIA®,
   Autodesk® Inventor®, SolidWorks®, Creo™ Parametric, NX™, AutoCAD®, Solid
   Edge®, etc.

   Eigenschaften:

     • Kostenloser Download von 2D und 3D CAD Modellen
     • Ermöglicht die individuelle Konfiguration der CAD Modelle durch den
       Nutzer
     • Alle CAD Modelle sind von den Herstellern zertifiziert
     • Die CAD Modelle sind in allen wichtigen CAD Formaten verfügbar

  :K Magazin

   Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. 🙁
   Gehe zum Store Google-Suche

   Die :K Magazin CADENAS App ist eine Kooperation der PARTcommunity von
   CADENAS aus Augsburg und der :K. Erstmals bietet eine Fachzeitschrift im
   Konstruktionsumfeld damit den mobilen Zugriff auf 3D CAD-Daten von
   ausgewählten Technologieführern sowie auf viele Features der :K.
   Ingenieure und Einkäufer der Branchen Maschinen- und Anlagenbau sowie
   Automotive können mit der :K Magazin CADENAS App eine große Zahl an
   Komponenten aus herstellerzertifizierten Katalogen direkt dreidimensional
   aufrufen und herunterladen.

   Die 3D CAD Modelle sind konform mit den wichtigsten internationalen
   Standards und für die gängigsten CAD Systeme erhältlich wie z. B: CATIA®,
   Autodesk® Inventor®, SolidWorks®, Creo™ Parametric, NX™, AutoCAD®, Solid
   Edge®, etc.

   Vorteile der :K Magazin CADENAS App:

     • Kostenloser Download von 2D und 3D CAD Modellen ausgewählter
       Hersteller
     • Ermöglicht die individuelle Konfiguration der CAD Modelle durch den
       Nutzer
     • Alle CAD Modelle sind von den Herstellern zertifiziert
     • Die CAD Modelle sind in allen wichtigen CAD-Formaten verfügbar
     • Direkter Zugriff auf das E-Paper der aktuellen :K-Ausgabe
     • Link zum :K-Newsletter mit Abo-Möglichkeit
     • Unmittelbare Verlinkung zu den Webseiten von :K und :K CAD CAM

  CAD4Fairs

   CAD4Fairs
   CAD4Fairs
   Download QR-Code
   CAD4Fairs
   Entwickler: CADENAS GmbH
   Preis: Kostenlos

   Die CAD4Fairs App ist speziell für CADENAS eCATALOGsolutions Kunden, die
   auf Messen und Ausstellungen arbeiten. Mit Hilfe der App können sie ihre
   Komponenten und Produktinnovationen auf mobilen iOS Geräten präsentieren.

   Digi-Key
   Digi-Key
   Download QR-Code
   Digi-Key
   Entwickler: Digi-Key Corporation
   Preis: Kostenlos

   Die App für iPhone, iPad und iPod Touch von Digi-Key ist der Schlüssel für
   Konstrukteure zu einem der weltweit größten Bestände an im Lager
   befindlichen elektronischen Komponenten.

   Durch den sofortigen Zugriff auf digikey.com unterstützt die Anwendung bei
   der Beschaffung benötigter elektronischer Komponenten auf mobilen
   Endgeräten.

   Eigenschaften:

     • Suche in über 2 Millionen Produkten und die Platzierung von
       Bestellungen
     • Abruf von Produktspezifikationen, Datenblättern und die Anzeige von
       Produktfotos
     • Verwendung der Barcode-Funktion zum Auffinden von Teilen und die
       schnelle Zusammenstellung und den Versand von Sendungen über
       Packlisten
     • Die Ansicht von von Digi-Key, Herstellern und Lieferanten zur
       Verfügung gestellten Produkt- und Informationsvideos
     • Erstellen von Teilelisten mittels Einkaufswagen

  EPLAN Data Portal

   EPLAN Data Portal
   EPLAN Data Portal
   Download QR-Code
   EPLAN Data Portal
   Entwickler: EPLAN Software & Service GmbH & Co. KG
   Preis: Kostenlos

   EPLAN Data Portal ist für iPhone, iPad und iPod touch konzipiert.

   Über 40.000 registrierte Anwender, mehr als 10 Millionen Zugriffe und ca.
   230.000 integrierte Komponenten-Daten: Das sind eindrucksvolle Kennzahlen,
   die das EPLAN Data Portal als „Steuerzentrale“ für Geräte- und
   Bauteildaten punktgenau beschreiben. Mehr als 45 namhafte
   Komponentenhersteller (z.B. ABB, Festo oder Rittal) haben die Chance
   erkannt und ihre Artikel und Gerätedaten im EPLAN Data Portal
   bereitgestellt.

   Die Beschreibungen der Apps sind teilweise vom iTunes App Store übernommen
   und angepasst worden.

Feedback zu den kostenlose CAD Apps für iOS

   Für mich und die Leser ist es schön, Feedback über die einzelnen Apps zu
   bekommen. Also falls ihr eine hier aufgeführte App schon benutzt oder
   getestet habt, schreibt eure Erfahrungen, ob positiv oder negativ, in die
   Kommentare!

   Im nächsten Artikel gebe ich eine Übersicht über kostenpflichtige CAD Apps
   für das iPhone.

     • App
     • CAD
     • CAx
     • iPhone
     • Mobile Computing
     • Smartphone

   Über Stefan Reinsprecht 148 Artikel
   Hi, ich bin Stefan Reinsprecht, der Herausgeber von Netzkonstrukteur. Als
   Maschinenbauingenieur mit jahrelanger Erfahrung in der Konstruktion und
   Entwicklung interessiere ich mich sehr für technische Dinge. Hier erfährst
   Du Neuigkeiten, aber auch Grundlagen. Viel Spaß beim Lesen. Du findest
   mich auf Google+, Twitter oder Xing.
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    2 Kommentare

    1.  Micha
       19. September 2013 um 16:14

       Servus!
       Interessanter Artikel. Das Programm JT2Go werde ich mal Runterladen
       und nächste Woche mal austesten.

       Thx
       Micha

       Antworten
    2.  Stefan Reinsprecht
       20. September 2013 um 10:06

       Servus Micha,
       sehr schön. Ich würde mich über ein Feedback freuen.

       Antworten

    1 Trackback / Pingback

    1. CAD Apps für das iPhone - kostenpflichtig | Netzkonstrukteur

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                               Nichteisenmetalle

   Zu den Nichteisenmetallen zählen alle reinen Metalle und deren
   Legierungen, bei denen Eisen nicht den größten Anteil ausmacht.

Unterscheidung der Nichteisenmetalle

   Anhand ihrer Dichte werden sie in Leichtmetalle und Schwermetalle
   eingeteilt.

   Des Weiteren können sie in unedle Metalle (reagieren unter
   Normalbedinungen an Luft sehr schnell mit Sauerstoff) und Edelmetalle
   (besitzen eine besondere Korrosionsbeständigkeit) sowie NE-Legierungen, in
   denen Eisen nicht einen Gehalt von 50 % übersteigt, eingeteilt werden.

Leichtmetalle

   Leichtmetalle besitzen eine Dichte kleiner 5kg/dm³. Dazu zählen alle
   reinen Metalle und deren Legierungen, bei denen Eisen nicht den größten
   Anteil ausmacht.

   Die wichtigsten Leichtmetalle sind Aluminium (Al), Magnesium (Mg) und
   Titan (Ti). Sie werden vor allem in der Luftfahrt und im Fahrzeugbau
   eingesetzt.

Schwermetalle

   Schwermetalle besitzen eine Dichte größer 5kg/dm³. Dazu zählen alle reinen
   Metalle und deren Legierungen, bei denen Eisen nicht den größten Anteil
   ausmacht.

   Die wichtigsten Schwermetalle sind Kupfer (Cu), Zinn (Sn) und Zink (Zn).

   Andere Schwermetalle werden hauptsächlich zur Legierung von Stählen
   eingesetzt. Kupfer wird vor allem in der Elektrotechnik, Zink im
   Korrosionsschutz und Zinn in der Nahrungsmittelbranche als Weißblech zur
   Konservierung von Lebensmitteln eingesetzt.

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                                 Leichtmetalle

   Leichtmetalle besitzen im Vergleich zu Schwermetallen eine Dichte kleiner
   5kg/dm³. Dazu zählen alle reinen Metalle und deren Legierungen, bei denen
   Eisen nicht den größten Anteil ausmacht.

   Inhalt

     • 1 Die Leichtmetalle Aluminium und Aluminiumlegierungen

          • 1.1 Verwendung
          • 1.2 Halbzeuge

     • 2 Die Leichtmetalle Magnesium und Magnesiumlegierungen

          • 2.1 Verwendung
          • 2.2 Halbzeuge

     • 3 Die Leichtmetalle Titan und Titanlegierungen

          • 3.1 Verwendung
          • 3.2 Halbzeuge

Die Leichtmetalle Aluminium und Aluminiumlegierungen

   Werkstoffkenwerte für Aluminium - LeichtmetalleWerkstoffkenwerte für
   Aluminium

   Aluminium ist in der Natur nur als Oxide und Mischoxide zu finden. Es wird
   durch einen hohen energetischen Prozess zu Reinmetall gewonnen. Aluminium
   besitzt besonders günstige Eigenschaften, die im Leichtbau von Bedeutung
   werden:

     • Günstiges Verhältnis von Festigkeit zu Dichte
     • Günstigste Verhältnis von elektrischer Leitfähigkeit zu Dichte
     • Sehr gute Witterungs- und Korrosionsbeständigkeit (Passivierung)

   Aluminium oxidiert auf der Oberfläche (ca. 0,01 µm dick) und bildet
   dadurch eine Korrosionsbeständigkeit. Diese ist jedoch nur wirksam im
   pH-Bereich von pH = 5 bis pH = 8. Für dekorative Zwecke kann die
   Oberfläche eloxiert werden. Dies geschieht in Schwefel- oder Chrombädern.

   Aufgrund der ausgezeichneten Warm- und Kaltumformbarkeit wird Aluminium
   häufig im Profilbau verwendet. Fenster, Türen, KfZ-Karosserien (Audi)
   lassen sich genauso herstellen wie feinste Folien (wenige µm dick).

   Die wichtigsten Legierungselemente von Aluminiumlegierungen sind Kupfer,
   Magnesium, Mangan, Silicium und Zink.

  Verwendung

     • Leichtbau (Luft- und Raumfahrt, Fahrzeugbau)
     • Stromleitungen, wenn es auf das Gewicht ankommt (sonst
       Kupferleitungen)
     • Stromschienen
     • Kühlkörper (höherwertige bestehen aus Kupfer)
     • Verpackungsindustrie (Beschichtung von Tetra Paks, Alufolien)
     • Aluminiumspiegel (Spiegelreflexkamera, Kfz-Scheinwerfer, Scanner)
     • Pyrotechnik (Farbeffekte)

  Halbzeuge

     • Bänder
     • Bleche
     • Ronden
     • Rohre
     • Profilstangen (stranggepresst)
     • Drähte
     • Schmiedestücke

Die Leichtmetalle Magnesium und Magnesiumlegierungen

   Werkstoffkennwerte für Magnesium - LeichtmetalleWerkstoffkennwerte für
   Magnesium

   Magnesium und Magnesiumlegierungen besitzen die geringste Dichte aller
   metallischen Werkstoffe bei einer gleichzeitig mittleren Festigkeit.
   Reines Magnesium findet in der Industrie kaum Bedeutung.

   Magnesium besitzt eine sehr hohe chemische Reaktionsfähigkeit. Dies macht
   Korrosionsschutzmaßnahmen erforderlich.

   Die wichtigsten Legierungselemente von Magnesiumlegierungen sind
   Aluminium, Zink und Mangan. Magnesiumlegierungen werden hauptsächlich als
   Guss-, Gesenkgeschmiede- und Drehteile aus stranggepressten Stangen
   verwendet.

  Verwendung

     • Metallurgie
     • Leichtbau
     • Fahrzeugbau (Zylinderkopf, Getriebegehäuse, Kolben, Felgen, Türen,
       Motorhauben, Handbremshebel)
     • Luftfahrt
     • Maschinen- und Anlagenbau (Gehäuse)
     • Sportbereich (Skibindung, Tennisschläger)
     • Medizintechnik (Stents, die sich selbst auflösen)
     • Textilmaschinen
     • Korrosionsschutz (Opferanode für edlere Metalle – Bleistiftspitzer)

  Halbzeuge

     • Bleche
     • Platten
     • Blöcke
     • Gussteile
     • Strangpressprofile

Die Leichtmetalle Titan und Titanlegierungen

   Werkstoffkennwerte für Titan - LeichtmetalleWerkstoffkennwerte für Titan

   Titan besitzt bei geringer Dichte eine hohe Festigkeit sowie eine
   hervorragende Korrosionsbeständigkeit. Er ist zäh und schwer zerspanpar.
   In oxidierender Umgebung bildet es, aufgrund seiner Affinität zum
   Sauerstoff, eine korrosionsbeständige Oxidschicht. Diese ist sogar gegen
   Säuren und Säuregemische beständig.

   Als wichtigste Legierungselemente für Titanlegierungen gelten Aluminium,
   Zinn, Sauerstoff, Vanadium, Chrom und Eisen.

  Verwendung

     • Medizintechnik (Implantate, Prothesen)
     • Leichtbau für besonders beanspruchte Teile (Luft- und Raumfahrt,
       Fahrzeugbau)
     • Outdoor- und Sportartikel (Golfschläger)
     • Pyrotechnik (Farbeffekte)
     • Gehäuse (Handy, Laptop)
     • Schmuckindustrie
     • Wärmetauscher in Küstenkraftwerken
     • Bauteile in Meerwasserentsalzungsanlagen
     • Gestelle für Galvanotechnik

  Halbzeuge

     • Bleche
     • Bänder
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                                 Schwermetalle

   Schwermetalle besitzen im Vergleich zu Leichtmetallen eine Dichte größer
   5kg/dm³. Dazu zählen alle reinen Metalle und deren Legierungen, bei denen
   Eisen nicht den größten Anteil ausmacht.

   Inhalt

     • 1 Die Schwermetalle Kupfer und Kupferlegierungen

          • 1.1 Verwendung
          • 1.2 Halbzeuge

     • 2 Die Schwermetalle Zinn und Zinnlegierungen

          • 2.1 Verwendung
          • 2.2 Halbzeuge

     • 3 Die Schwermetalle Zink und Zinklegierungen

          • 3.1 Verwendung
          • 3.2 Halbzeuge

     • 4 Die Schwermetalle Blei und Bleilegierungen

          • 4.1 Verwendung
          • 4.2 Halbzeuge

Die Schwermetalle Kupfer und Kupferlegierungen

   Werkstoffkennwerte für Kupfer - SchwermetalleWerkstoffkennwerte für Kupfer

   In der Geschichte der Menschen war Kupfer eines das ersten genutzten
   metallische Werkstoffe. Kupfer hatte jedoch nur eine geringe Festigkeit,
   weshalb es nur bedingt einsetzbar war. Durch die Entdeckung von
   Kupferlegierungen wie den Bronzen, die eine wesentlich höhere Festigkeit
   besitzen, konnten Gebrauchsgegenstände erstellt werden. Dies war der
   Beginn der “Bronzezeit”.

   Heutzutage wird Kupfer aufgrund seiner guten elektrischen Leitfähigkeit
   hauptsächlich in der Elektrotechnik eingesetzt. Auch die
   Wärmeleitfähigkeit ist sehr gut, weshalb es in Wärmetauschern für
   Verbrennungsmaschinen eingesetzt wird.

   Aufgrund der geringen Festigkeit bei großer Zähigkeit lässt sich Kupfer
   ausgezeichnet plastisch verformen. Deshalb wird es auch in der
   formgebenden Industrie (Rohre, Drähte, Profile, usw.) verwendet.

   Messing ist eine Kupferlegierung aus Kupfer und Zink. Durch den Zinkgehalt
   steigt die Festigkeit und die Härte. Messing wird z.B. als
   Tiefziehwerkstoff verwendet. Es ist in Lippenstift- oder Feuerzeughülsen
   zu finden (Kartusch-Messing – CuZn28).

   Bronzen sind Legierungen aus Kupfer und Zinn. Im niedrig legierten Zustand
   (bis 6 % Zinn) werden sie z.B. als Drähte für Telefonleitungen verwendet.
   Höher legierte Bronzen (6 – 8 % Zinn) werden hauptsächlich zu
   Walzerzeugnissen verarbeitet.

  Verwendung

     • Elektrotechnik (Leitungen, Kabel, Leiterbahnen auf Leiterplatten,
       integrierte Schaltungen, Litze, Spulen)
     • Fernmeldetechnik (Oberleitungen – Postbronze)
     • Lasertechnik (Spiegel für CO2-Laser)
     • Bauwesen (Kupferblech auf Dächern, Regenrinnen, Fallrohre)
     • Fahrzeugbau (Kfz-Kühler)
     • Wärme- und Kältetechnik (Wärmetauscherrohre, Durchlauferhitzer,
       Kühlergehäuse)
     • Gleitlager
     • Glockenbau
     • Musikinstrumente
     • Kunsthandwerk
     • Münzen
     • Halbleitertechnik
     • Federn (Relais-Federn)
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     • Fittings und Armaturen
     • Hülsen für Lippenstifte
     • Feuerzeuge
     • Kugelschreiberspitze

  Halbzeuge

     • Bänder
     • Bleche
     • Platten
     • Drähte
     • Rohre
     • Profilstangen

Die Schwermetalle Zinn und Zinnlegierungen

   Werkstoffkennwerte für Zinn - SchwermetalleWerkstoffkennwerte für Zinn

   Zinn besitzt eine geringe Festigkeit und hat für ein Nichteisenmetall eine
   niedrige Schmelztemperatur. Es ist gegen schwache Säuren und Alkalien
   beständig.

   In der Lebensmittelindustrie wird Zinn als Weißblech (galvanische
   Verzinnung) für Konservendosen verwendet. Massive Bauteile werden durch
   Tauchen in flüssigem Zinn behandelt (Feuerverzinnung).

   Zinnlegierungen können in Lagermetalle und Weichlote eingeteilt werden.
   Lagermetalle deshalb, weil durch den Zinn eine gute Notlaufeigenschaft
   sowie eine Mindestplastizität gewährleistet ist. Die Weichlote werden in
   der Elektrotechnik verwendet.

  Verwendung

     • Elektrotechnik (Lötzinn)
     • Nahrungsmittelindustrie (Weißblech in Konservendosen)
     • Chemische Industrie (Fungizide, Desinfektionsmittel)
     • Glockenbau
     • Kunsthandwerk
     • Medaillen, Münzen

  Halbzeuge

     • Folien
     • Bleche
     • Bänder
     • Platten
     • Blöcke
     • Profilstangen
     • Drähte
     • Lotfaden/ -stangen
     • Pulver

Die Schwermetalle Zink und Zinklegierungen

   Werkstoffkennwerte für Zink - SchwermetalleWerkstoffkennwerte für Zink

   Genau wie Zinn hat auch Zink eine niedrige Schmelztemperatur. Es besitzt
   außerdem gute Gießeigenschaften und eine sehr gute Korrosionsbeständigkeit
   gegen athmosphärische Einflüsse.

   An feuchter Umgebung reagiert es unter Bildung von Hybroxiden und
   Carbonaten und bildet dadurch eine Schutzschicht. In wässrigen Lösungen
   jedoch korrodiert es, da sich keine Schutzschicht bilden kann. Deshalb
   wird es, auch aufgrund seines gegen Eisen negativen Potenzials, als
   Opferanode für den Korrosionsschutz für Eisen eingesetzt.

   Als Korrosionsschutz von metallischen Oberflächen wird zwischen

     • galvanischem Verzinken (bei geringen Querschnitten) und
     • Feuerverzinken

   unterschieden.

  Verwendung

     • Korrosionsschutz (Opferanode, Feuerverzinken, galvanische Verzinkung,
       Spritzverzinken)
     • Elektrotechnik (Batterien – Anodenwerkstoff)
     • Bauwesen (Zinkblech zur Dacheindeckung, Regenrinnen, Fallrohre)
     • Chemische Industrie (Reduktionsmittel in der organischen Chemie)
     • Armaturen (Armaturenmessing)
     • Münzen
     • Lagerwerkstoff (Messinglager)
     • Propeller für Sportboote in Süßwasser

  Halbzeuge

     • Bleche
     • Tafeln
     • Coils
     • Profilstangen
     • Drähte

Die Schwermetalle Blei und Bleilegierungen

   Werkstoffkennwerte für Blei - SchwermetalleWerkstoffkennwerte für Blei

  Verwendung

     • Nuklearmedizin (Bleischürzen als Strahlenschutz)
     • Elektrotechnik (Kfz-Batterie – Blei als chemischer Energiespeicher)
     • Militärtechnik (Mantelgeschosse – hohe Durchschlagskraft durch die
       hohe Dichte von Blei)
     • Gewichte (Bleigewichte beim Tauchen)
     • Legierungselement in Loten
     • Drucktechnik (Letternmetall)

  Halbzeuge

     • Folie
     • Bleche
     • Bänder
     • Platten
     • Blöcke
     • Drähte
     • Strangpressprofile
     • Stäbe
     • Gussteile

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   StartseiteWerkstoffeNichtmetallische Werkstoffe

                          Nichtmetallische Werkstoffe

   Nichtmetallische Werkstoffe sind Werkstoffe, die eine Gitterstruktur wie
   die Kristalle oder eine Netzwerkstruktur wie Gläser besitzen, jedoch keine
   molekulare Verbände.

   Unterteilen kann man sie in:

     • Kristalle/ Halbleiterkristalle
     • Keramik
     • anorganische Gläser
     • anorganische Bindemittel

Keramik

   Keramik wird aus einem anorganischem nichtmetallischen Pulver bei
   Temperaturen zwischen 800°C – 2000°C gebacken. Sie besitzen überwiegend
   kristalline Bestandteile.

   Die Vorteile von Keramik sind die hohe Warmfestigkeit, die chemische
   Beständigkeit und ihre guten Isolationseigenschaften.

Glas

   Glas lässt sich einfach und kostengünstig herstellen, da niedrige
   Temperaturen als beim Keramik verwendet werden müssen.

   Der große Vorteil von Gläsern ist die große Lichtdurchlässigkeit sowie die
   hohe Korrosionsbeständigkeit. Deswegen wird es in der Optik und in der
   chemischen Industrie verwendet.

Halbleiter

   Die wichtigsten Halbleiter sind Silicium und Gallium Arsenid. Silicon
   Valley verdankt seinen Namen dieser Werkstoffgruppe. Sie haben die Technik
   revolutioniert.

   Halbleiter werden in der Elektrotechnik, vor allem in der
   Datenverarbeitung, verwendet.

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   StartseiteTechnikZano – Nano-Drohne mit integrierter Kamera

                   Zano – Nano-Drohne mit integrierter Kamera

   2. Dezember 2014 Technik 0

   In Zeiten von Selfies kommt die Entwicklung vom britischen Startup
   Torquing Group für einige wohl gerade recht. Zano ist eine Nano-Drohne mit
   einer integrierten 5 Megapixel Kamera. Damit gelingen Bilder und Videos
   aus ganz anderen Perspektiven, wie sie bisher üblich waren.

   Zano Drohnen in schwarz und weißZano Drohnen in schwarz und weiß (Quelle:
   Torquing Group)

Erfolgreiche Kickstarter Kampagne von Zano

   Die Entwickler um Ivan Reedman hatten sich das Ziel gesteckt, die Drohne
   so klein wie möglich zu bauen. Letztendlich ist es ihnen gelungen, Zano
   auf ein Maß von 6,5 x 6,5 cm bei einem Gewicht von 55 g zu beschränken.
   Demnach ist sie nicht größer als eine Handfläche.

   Die Zano Drohne wird aktuell auf der Crowdfunding Plattform Kickstarter
   präsentiert. Noch bis zum 8. Januar 2015 können Interessierte das Projekt
   unterstützen. Das Ziel £125.000 wurde schon lange erreicht. Jedes
   zusätzliche britische Pfund fließt ab sofort in die weitere Entwicklung
   des Gadgets.

   Nach der Finanzierung soll die Nano-Drohne für umgerechnet 175 € angeboten
   werden. Dann kann man zwischen einem weißen und einem schwarzen Gehäuse
   wählen.

   iPhone 5 und Zano im VergleichiPhone 5 und Zano im Vergleich (Quelle:
   Torquing Group / Kickstarter)

Ausstattung der Drohne

   Wer sich für eine Zano entscheidet, kauft eine extrem kleine Drohne, die
   jedoch mit vielen technischen Eigenschaften bestückt ist. Vier Rotoren
   machen den Quadrocopter flugfähig. Er soll, bedingt durch Landschaft und
   Wetter, bis zu 30 m in der Höhe steigen können.

   An Bord befindet sich eine austauschbare Batterie. Diese kann über einen
   MicroUSB Port und eine Energiequelle geladen werden. Ein voller Akku soll
   die Zano Drohne etwa 10-15 min einsatzfähig machen. Wer sie länger fliegen
   lassen möchte, kann dies mit Ersatzakkus tun.

   Im Gehäuse befinden sich ein Mikroprozesser zur Steuerung sowie zahlreiche
   Sensoren. IR (Infrarot) Sensoren erkennen Hindernisse, sodass die Drohne
   nicht kollidiert. Ein Sonar sowie Sensoren, die den Luftdruck messen,
   werden für die Bestimmung der Höhe verwendet.

   Per WLAN kommuniziert Zano mit dem Smartphone des Benutzers. Mit Hilfe
   einer App auf dem Smartphone oder Tablet PC (iOS und Android) lässt sich
   das Technikwunder über mehrere Arten steuern. Ein GPS-Modul sorgt für eine
   genaue Positionierung.

   Zano App im FlugmodusZano App im Flugmodus (Quelle: Torquing Group /
   Kickstarter)

   Die 5 Megapixel Kamera nimmt aktuell Bilder und Videos in einer 720p
   Auflösung auf. Nach dem Verkaufsstart soll die Qualität jedoch auf 1080p
   verbessert werden.  Ein Bildstabilisator sorgt dafür, dass die
   geschossenen Bilder nicht verwackeln. Mit einem Mikrofon können auch
   Geräusche aufgenommen werden.

   Vorne ist ein 8 x 8 Pixel RGB Display angebracht. Hierüber kann man
   beispielsweise einen Countdown laufen lassen, bevor die Kamera auslöst.

   Wer das Projekt mit £189 oder mehr unterstützt, bekommt zur Drohne noch
   eine limitierte Transporthülle sowie den ZANOfuel Energiestick. Dies ist
   ein kleiner Stick, über die die Nano-Drohne innerhalb 30 min vollständig
   geladen werden kann.

   Ist ein Bild oder Video aufgenommen, kann dies direkt über die sozialen
   Netzwerke geteilt werden.

Steuerung der Zano Drohne

   Wie oben schon erwähnt, lässt sich Zano über mehrere Arten
   steuern. Einerseits geht dies über Gesten, indem man das Tablet oder
   Smartphone vor, zurück, rechts oder links bewegt. Anderseits gelingt es
   auch über einen On-Screen Joystick in der App.

   Dementsprechend kann man das kleine Flugobjekt in der Höhe, vor-, rück-,
   seitwärts und in seiner Drehung steuern. Es ist möglich, einen Fixpunkt in
   der Luft anzusteuern und Zano dort verweilen zu lassen. Im „Follow
   me“-Modus wird die Drohne so programmiert, dass sie immer einen bestimmten
   Abstand zum Mobilgerät einhält. Damit können beispielsweise Fahrradtouren
   oder sonstige sportliche Unternehmungen gefilmt werden. Durch die
   Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h sollte Zano bei den meisten Sportarten
   mithalten können.

   Fliegt die Drohne mal außerhalb der Reichweite zu ihrem Benutzer oder geht
   ihr der Saft aus, leitet sie unmittelbar ein Landemanöver ein. So kann sie
   also nie verloren gehen, was auch unserer Umwelt zugute kommt – weniger
   Müll.

   Das folgende Video zeigt das Kickstarter Video von Zano.

                                     IFrame

Zano Soll kontinuierlich weiter entwickelt werden

   Die Entwickler haben sich weitere Ziele gesetzt, die sie umsetzen möchten,
   wenn genügend Geld zusammen kommt. Zum aktuellen Zeitpunkt auf Kickstarter
   sieht dies ja sehr gut aus.

   Beispielsweise soll der Nano-Drohne mit einer Funktion der
   Gesichtserkennung ausgestattet werden. Zur Freude aller Selfie-Liebhaber.

   Wer nicht nur Selfies macht, sondern auch mal die Landschaft aufnehmen
   möchte, kann sich über die 180 und 360 Grad Panorama Funktion freuen.

   Des Weiteren soll noch eine Software entwickelt werden, die schon während
   der Aufnahme Filter über das Bild legt. Damit soll es aber auch möglich
   sein, die Aufnahmen nachträglich zu bearbeiten. So können die Bilder und
   Videos z.B. mit Text oder Ton hinterlegt werden.

   Wenn die stolze Summe von £2.000.000 zusammen kommt, sollen die Zano
   Drohnen sogar schwarmfähig werden. D.h., dass mehrere Drohnen im Schwarm
   fliegen könnten.

   Im Mai 2015 sollen die ersten Drohnen offiziell gefertigt werden und zum
   Verkauf bereit stehen.

   Ob Zano sinnvoll oder nicht sein mag, Drohnen erobern langsam aber sicher
   unser Leben. Dies zeigt auch die kürzlich hier vorgestellte Entwicklung
   der lebensrettenden Drohne für Patienten mit Herzstillstand. Lassen wir
   uns also überraschen, was da in Zukunft noch so alles auf uns zukommt.

     • Drohne
     • Gadget
     • Gestensteuerung

   Über Stefan Reinsprecht 148 Artikel
   Hi, ich bin Stefan Reinsprecht, der Herausgeber von Netzkonstrukteur. Als
   Maschinenbauingenieur mit jahrelanger Erfahrung in der Konstruktion und
   Entwicklung interessiere ich mich sehr für technische Dinge. Hier erfährst
   Du Neuigkeiten, aber auch Grundlagen. Viel Spaß beim Lesen. Du findest
   mich auf Google+, Twitter oder Xing.
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   so klein wie möglich zu bauen. Letztendlich ist es ihnen gelungen, Zano
   auf ein Maß von 6,5 x 6,5 cm bei einem Gewicht von 55 g zu beschränken.
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   Die Zano Drohne wird aktuell auf der Crowdfunding Plattform Kickstarter
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   zusätzliche britische Pfund fließt ab sofort in die weitere Entwicklung
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   Nach der Finanzierung soll die Nano-Drohne für umgerechnet 175 € angeboten
   werden. Dann kann man zwischen einem weißen und einem schwarzen Gehäuse
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Ausstattung der Drohne

   Wer sich für eine Zano entscheidet, kauft eine extrem kleine Drohne, die
   jedoch mit vielen technischen Eigenschaften bestückt ist. Vier Rotoren
   machen den Quadrocopter flugfähig. Er soll, bedingt durch Landschaft und
   Wetter, bis zu 30 m in der Höhe steigen können.

   An Bord befindet sich eine austauschbare Batterie. Diese kann über einen
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   die Zano Drohne etwa 10-15 min einsatzfähig machen. Wer sie länger fliegen
   lassen möchte, kann dies mit Ersatzakkus tun.

   Im Gehäuse befinden sich ein Mikroprozesser zur Steuerung sowie zahlreiche
   Sensoren. IR (Infrarot) Sensoren erkennen Hindernisse, sodass die Drohne
   nicht kollidiert. Ein Sonar sowie Sensoren, die den Luftdruck messen,
   werden für die Bestimmung der Höhe verwendet.

   Per WLAN kommuniziert Zano mit dem Smartphone des Benutzers. Mit Hilfe
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   das Technikwunder über mehrere Arten steuern. Ein GPS-Modul sorgt für eine
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   Zano App im FlugmodusZano App im Flugmodus (Quelle: Torquing Group /
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   verbessert werden.  Ein Bildstabilisator sorgt dafür, dass die
   geschossenen Bilder nicht verwackeln. Mit einem Mikrofon können auch
   Geräusche aufgenommen werden.

   Vorne ist ein 8 x 8 Pixel RGB Display angebracht. Hierüber kann man
   beispielsweise einen Countdown laufen lassen, bevor die Kamera auslöst.

   Wer das Projekt mit £189 oder mehr unterstützt, bekommt zur Drohne noch
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   ein kleiner Stick, über die die Nano-Drohne innerhalb 30 min vollständig
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Steuerung der Zano Drohne

   Wie oben schon erwähnt, lässt sich Zano über mehrere Arten
   steuern. Einerseits geht dies über Gesten, indem man das Tablet oder
   Smartphone vor, zurück, rechts oder links bewegt. Anderseits gelingt es
   auch über einen On-Screen Joystick in der App.

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   sein, die Aufnahmen nachträglich zu bearbeiten. So können die Bilder und
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   Im Mai 2015 sollen die ersten Drohnen offiziell gefertigt werden und zum
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   Ob Zano sinnvoll oder nicht sein mag, Drohnen erobern langsam aber sicher
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   StartseiteMaschinenbauCAD Freeware für Mac Betriebssysteme | Update: 2016

              CAD Freeware für Mac Betriebssysteme | Update: 2016

   5. Mai 2014 Maschinenbau 3

   Die großen CAD-Software-Anbieter haben sich bisher vorwiegend auf
   Windows-Betriebssysteme konzentriert. Mac Benutzer suchen unter macOS oft
   lange, um eine geeignete CAD-Software zu finden.

   Da man ja oft erstmal testen und nicht viel Geld ausgeben möchte, eignet
   sich für den Einstieg vor allem eine CAD Freeware für Mac Betriebssysteme.
   Hier gibt es einige, die mit ihrem Windows-Pendant mithalten können.

   CAD Freeware für Mac BetriebssystemeCAD Freeware für Mac Betriebssysteme

   Inhalt

     • 1 CAD wird immer beliebter und verbreiteter
     • 2 3D CAD Freeware für Mac OS

          • 2.1 FreeCAD
          • 2.2 Autodesk Fusion 360
          • 2.3 Autodesk 123D Design
          • 2.4 Autodesk Tinkercad
          • 2.5 Rhino für Mac

               • 2.5.1 Update – Rhino 5 für Mac

          • 2.6 SketchUp Make
          • 2.7 netfabb Basic

     • 3 2D Freeware für Mac

          • 3.1 DraftSight
          • 3.2 QCAD
          • 3.3 LibreCAD

     • 4 Fazit – auch für Mac User gibt es gute CAD Freeware

CAD wird immer beliebter und verbreiteter

   Der Mac ist vor allem im kreativen Bereich bei Bildbearbeitungs- und
   Video-Softwares weit verbreitet. Maschinenbauer, die mit CAD-Software
   arbeiten, müssen jedoch immer wieder auf einen Windows-Rechner
   zurückgreifen.

   Da die Maker-Szene auch in Deutschland immer größer wird und Technologien
   wie der 3D Druck CAD voraussetzen (nicht unbedingt, aber es ist dann
   notwendig, wenn man eigene Ideen umsetzen und drucken möchte), ist es
   sinnvoll zu wissen, welche CAD Freeware für Mac User zu empfehlen ist.
   Auch ich bin mittlerweile überzeugender Mac User und bin womöglich vor
   demselben Problem gestanden, wie viele andere – welche CAD Freeware für
   Mac User gibt es und welche liegt mir am meisten?

   Ich habe beruflich einen technischen Hintergrund, da ich in der
   Konstruktion/ Entwicklung gearbeitet habe. Dort war mein tägliches Brot
   das CAD. Jedoch nicht mit Apple macOS, sondern mit Windows. Die CAD
   Software war CATIA V5, ein parametrisches 3D-CAD-System. Für mich
   persönlich eignet sich also auch weiterhin eine CAD Software, die es
   ermöglicht, parametrische CAD Modelle zu entwickeln.

   Doch jetzt schauen wir erstmal, welche CAD Freeware für Mac
   Betriebssysteme auf dem Markt sind.

3D CAD Freeware für Mac OS

  FreeCAD

   FreeCAD ist eine CAD Freeware, mit der man dreidimensionale Objekte
   erstellen und modifizieren kann. Einige Funktionen können bei Bedarf durch
   Plugins hinzugefügt werden. Standardmäßig bestehen jedoch 15 Funktionen,
   mit denen die CAD Modelle mit Parametern versehen und einfach modifiziert
   werden können.

                                     IFrame

   So können auch 2D-Zeichnungen (Buchempfehlung – Technisches
   Freihandzeichnen), fotorealistische Bilder oder kinematische Simulationen
   erzeugt werden.

   Die Freeware FreeCAD besitzt eigene Dateiformate und kann mit DXF, SVG,
   STEP, IGES und IFC umgehen.

  Autodesk Fusion 360

   Fusion 360 ist eine sehr umfangreiche und professionelle CAD Freeware für
   Mac und Windows. Das cloudbasierte 3D CAD/ CAM-Tool kann von der ersten
   Designidee bis hin zur Fertigung des Produktes verwendet werden. Das Tool
   richtet sich vor allem an Teams. Projekte können über die Cloud
   organisiert und in Zusammenarbeit entwickelt werden. Hierfür lassen sich
   die Konstruktionen auch über mobile Geräte abrufen – auf iOS und Android.

                                     IFrame

   Freiform-Modellierung und -Sculpting ist ebenso möglich wie eine
   parametrische Volumenmodellierung. Aus einzelnen Bauteilen können
   Baugruppen zusammen gefügt werden. Mit Hilfe der Software lassen sich
   diese auf korrekte Funktion überprüfen. Auch Animationen sowie
   fotorealistische Renderings sind möglich.

   Fertige Entwürfe bzw. Konstruktionen können direkt auf einen 3D Drucker
   übertragen werden. Oder man erstellt über den CAM-Arbeitsbereich das
   entsprechende Programm für die maschinelle Fertigung.

   Für Schüler, Studenten, Lehrkräfte, Bastler bzw. Maker sowie Start-Ups
   (Umsatz < $100.000) ist Fusion 360 kostenlos. Jeder hat jedoch die
   Möglichkeit, die CAD Freeware für insgesamt 30 Tage kostenlos zu testen.

  Autodesk 123D Design

   123D Design ist eine von mehreren kostenlosen Apps der 123D-Familie des
   Softwareherstellers Autodesk. Hiermit lassen sich ohne große
   CAD-Kenntnisse eigene Modelle konstruieren. Mit Hilfe einfachster
   Basisfunktionen, wie Box, Zylinder, Kegel, Kugel, usw. Es sind auch schon
   viele vorgefertigte Designs vorhanden, die teilweise von der Community
   kommen. Wer möchte, kann seine Idee per STL-Export direkt auf einen 3D
   Drucker übertragen und ausdrucken.

   Eigene Projekte können in der Cloud gespeichert werden, wodurch man von
   überall Zugriff darauf bekommt. Hier erhält jeder Nutzer unbegrenzten
   Speicher von Autodesk. 123D Design ist nicht nur für den Mac, sondern auch
   für Windows sowie das iPad erhältlich.

                                     IFrame

  Autodesk Tinkercad

   Seit 2013 gehört Tinkercad ebenfalls zur 123D-Familie von Autodesk. Es ist
   eine Plattform unabhängige CAD Freeware und läuft auf allen Webbrowsern,
   die HTML5/WebGL unter Windows, Mac oder Linux unterstützen. Auch hier sind
   wenige bis gar keine CAD-Kenntnisse erforderlich. Modelle werden ebenfalls
   mit geometrischen Basisfunktionen aufgebaut. Die Bedienung ist intuitiv.
   Auch Tinkercad ist mit den meisten 3D Drucker kompatibel – Export von STL-
   und VRML-Dateiformate. Wer keinen Drucker besitzt, kann die Daten auch
   direkt an einen Druckservice senden und sich das fertige Modell drucken
   lassen.

   Um Tinkercad verwenden zu können, benötigt man einen Account bei Autodesk.
   Dann kann man seine Projekte jedoch ortsunabhängig von überall auf der
   Welt erstellen und bearbeiten. Alle Daten werden in der Cloud abgelegt.

                                     IFrame

  Rhino für Mac

    Update – Rhino 5 für Mac

   Mittlerweile ist Rhino 5 auch für den Mac in der Vollversion zu erwerben.
   Die kostenlose Freeware wird leider nicht mehr zum Download angeboten.
   Jedoch kann Rhinoceros für insgesamt 90 Tage in vollem Umfang getestet
   werden. Danach muss eine Lizenz erworben werden, damit man weiterhin
   Plugins laden und Projekte speichern kann.

   Rhinoceros, oder kurz Rhino, ist ein 3D CAD Programm für dreidimensionale
   Modelle. Das System arbeitet mit NURBS (Non-Unniform Rational B-Splines),
   durch die Volumenkörper, Freiformflächen sowie 2D-Zeichnungen erstellt und
   bearbeitet werden können. Die NURBS sind mathematische definierte Kurven.

                                     IFrame

   Die CAD-Software unterstützt IGES, STEP, DXF, DWG, VDA, SAT, X_T, STL,
   3DS, LWO und laut Hersteller noch viele mehr.

   Rhino ist normalerweise eine Windows-Software und wird als Shareware
   vertrieben. Für Mac User gibt es eine Version, die sich noch in der
   Entwicklung befindet und deshalb kostenlos als Freeware erhältlich ist.
   Aber auch die CAD Freeware für Mac Betriebssysteme ist nicht zu
   unterschätzen und bietet alle wichtigen Funktionen, die die Windows
   Shareware auch bietet.

   Zusätzlich gibt es eine große Community um Rhino, in der viele Tutorials
   zum Erlernen der Software zu finden sind.

      3D Auto Modeling mit Rhinoceros: Ein kompletter Schritt für Schritt
                                   Lehrgang.

   3D Auto Modeling mit Rhinoceros: Ein kompletter Schritt für Schritt
   Lehrgang.*

   0 out of 5 stars (0 Kundenrezensionen)

   Preis: 89,99 €

   Jetzt ansehen

  SketchUp Make

   SketchUp Make ist eine CAD Freeware für die Erstellung von
   dreidimensionalen sowie zweidimensionalen Modellen. Zielgruppe sind vor
   allem Architekten und Ingenieure. SketchUp Make ist für
   nicht-professionelle Anwender gedacht. Profi CAD Anwender, die die
   Software kommerziell nutzen möchten, müssen auf SketchUp Pro umsteigen.

                                     IFrame

   Anhand der erstellten CAD Modelle können Bilder und Animationen erstellt
   werden. Modelle von architektonischen Gebäuden können auf Google Earth
   hochgeladen werden. Dort werden sie jedoch gesichtet, bevor sie
   freigeschaltet werden. Aus einer Bibliothek können beispielsweise auch
   Möbel, Fahrzeuge oder Menschen in die eigenen Modelle eingesetzt werden.

   Der Einstieg in die CAD Freeware für Mac User (auch für andere
   Betriebssysteme erhältlich) ist sehr einfach. Es bestehen auch zahlreiche
   Tutorials, die die Bedienung sehr ausführlich beschreiben.

   SketchUp Make arbeitet mit den JPG, PNG, TIFF, BMP, DAE (Collada) und KMZ
   (Google Earth) Dateiformaten. Erst in der SketchUp Pro Version können
   gängige CAD-Formate erstellt und exportiert werden.

   Wer sich SketchUp Make herunterlädt, hat für 8 Stunden die Möglichkeit,
   die Pro-Version zu testen. Leider nur sehr kurz.

                        Google SketchUp 8 (mitp Grafik)

   Google SketchUp 8 (mitp Grafik)*

   0 out of 5 stars (0 Kundenrezensionen)

   Preis: 29,95 €

   Jetzt ansehen

  netfabb Basic

   netfabb Basic ist eine CAD Freeware speziell für 3D Drucker. In der
   kostenlosen Version können STL und Slice-Dateien betrachtet und Mesh
   Objekte bearbeitet, repariert und analysiert werden. Ein Mesh ist ein
   3D-Objekt, welches aus einzelnen verbundenen Polygone (Vielecke) und
   Vertexen (Punkte) besteht.

                                     IFrame

   Beim 3D Drucken benötigt man ein Slice-Modell. In diesem wird das CAD
   Modell in einzelne Schichten geschnitten. netfabb Basic kann Slice-Modelle
   erstellen und auf entsprechende 3D Drucker exportieren.

   Die CAD Freeware für Mac User ermöglicht es, STL Formate zu skalieren,
   spiegeln, bewegen und rotieren. Dabei kann zwischen metrischem und
   amerikanischem (Zoll) Einheitssystem gewählt werden.

2D Freeware für Mac

  DraftSight

   DraftSight von Dassault Systemes ist eine Freeware für die Erstellung,
   Bearbeitung und Betrachtung von zweidimensionalen CAD Modellen. Zielgruppe
   sind sowohl professionelle CAD Anwender, als auch Studenten und Ausbilder.

                                     IFrame

   Die CAD Freeware kann mit dem Format DWG umgehen und dies auch
   exportieren. Für die Erstellung von 2D Zeichnungen ist DraftSight optimal
   geeignet. Beim Download bekommt man ein kostenlosen Einführungsleitfaden,
   in dem man in mehr als 180 Seiten Grundwissen aneignen kann.

  QCAD

   QCAD ist ebenfalls eine Freeware für zweidimensionale CAD Modelle. Die
   Software steht unter der Open Source Lizenz GPL Version 3.

                                     IFrame

   In der Erstellung, Bearbeitung und Betrachtung des Dateiformats DXF stehen
   dem Anwender etwa 40 Konstruktions- und 20 Modifikationswerkzeuge zur
   Verfügung. Auch in dieser Freeware kann zwischen metrischem und dem
   britischen Einheitssystem umgeschaltet werden.

  LibreCAD

   LibreCAD ist eine Open Source Freeware für zweidimensionale CAD Modelle.

   Die CAD Freeware verwendet DXF, LFF, CXF und JWW Dateiformate. Exportieren
   lassen sich die erstellten Zeichnungen in JPG, PNG, PPM, SVG, TIF, BMP,
   XBM und XPM. Auch hier kann wieder zwischen dem metrischen und
   angloamerikanischen Einheitssystem umgeschaltet werden.

                                     IFrame

   Ein großer Vorteil der CAD Freeware für Mac User ist wohl die
   Verfügbarkeit in über 20 Sprachen.

Fazit – auch für Mac User gibt es gute CAD Freeware

   Die oben vorgestellte CAD Freeware sind die momentan besten und
   verbreitetsten Programme für CAD User, die einen Mac besitzen. Es sollte
   für jeden etwas dabei sein.

   Mein Favorit ist FreeCAD, da ich hier die Möglichkeit der parametrischen
   Konstruktion besitze. Auch die Oberfläche ist schön gestaltet und wirkt
   übersichtlich. Wer also schon Erfahrung mit CAD besitzt, dem kann ich zu
   FreeCAD raten.

   Andernfalls ist SketchUp Make, Tinkercad oder Autodesk 123D Design für Mac
   zu empfehlen. Vor allem für Einsteiger, die sich CAD autodidaktisch
   beibringen wollen. Die Community hinter den Programmen ist riesig, sodass
   jeder die Hilfe und Unterstützung findet, die er benötigt.

   Welche CAD Freeware nutzt Du? Welche kannst Du empfehlen? Ich freue mich
   auf Deinen Kommentar.

     • CAD
     • Software

   Über Stefan Reinsprecht 148 Artikel
   Hi, ich bin Stefan Reinsprecht, der Herausgeber von Netzkonstrukteur. Als
   Maschinenbauingenieur mit jahrelanger Erfahrung in der Konstruktion und
   Entwicklung interessiere ich mich sehr für technische Dinge. Hier erfährst
   Du Neuigkeiten, aber auch Grundlagen. Viel Spaß beim Lesen. Du findest
   mich auf Google+, Twitter oder Xing.
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    2 Kommentare

    1.  Hubert
       19. Mai 2015 um 12:36

       Hallo Stefan.
       Ich kenne AutoCAD von Windows her und möchte aber für den privaten
       Bereich gerne auf dem Mac tätig sein. Ich habe jetzt etwa 14 Tage
       damit verbracht, geeignete 2D-Software im unteren Preissegment zu
       finden und zu testen. Jetzt könnte man sagen, dass ich wegen meiner
       AutoCAD-Kenntnisse, die Messlatte zu hoch angelegt hätte. Dem ist aber
       nicht so. Es bleibt nicht viel übrig, auch wenn man nur Wert auf eine
       ordentliche Implementierung legt. Von den drei durch dich
       beschriebenen 2D-Programmen würde ich keines haben wollen. Das ist das
       Fazit meiner Testperiode. Ich zwar noch das Programm eines
       französischen Entwicklers im Visier, aber wenn der sich nicht sputet,
       um seine Implementierung zu verbessern, werde ich wieder in die
       Windows-Welt wechseln.

       Antworten
    2.  Falk
       24. Juni 2015 um 13:42

       Hallo Stefan,
       ich habe mich auch mit CATIA V3,4,5 herumgeschlagen. Ich fand die
       Version 4 gut. Nur die Rechner gingen in die Knie.
       Ich suche privat ein CAD-Programm, mit dem ich meine Entwürfe
       bearbeiten kann. Entwürfe im 3D und dann „abgeleitet“ als
       Werkstatt-Zeichnung für meine weitere Arbeit.
       FreeCAD scheint dem CATIA sehr nahe zu kommen. Leider muss man noch
       Baugruppen mit Geschick zusammenknoten. Aber es ist ein Anfang und
       einer Guter. Ich bleibe ebenfalls dran. Dieses SketchUp ist nicht so
       mein Fall. Vielleicht bin ich schon durch CATIA etwas vorbelasstet.
       Dieses Rino werde ich mir mal näher ansehen. Also, ich wäre froh, wenn
       es mehr CAD-Programme für den Mac gäbe. Ich höre heute noch die Flüche
       von Kollegen, wenn CATIA wieder nicht so gewollt wie vorgesehen. Ich
       habe einmal einen halben und dann auch einen ganzen Tag verloren, weil
       er nicht so gespeichert hat, wie vorgesehen. Teils ein Fehler von
       CATIA, teils ein Fehler von Windows und auch ein Fehler von mir. Unter
       Windows erfährt man nicht, was letztlich gelaufen ist, das ist unter
       Mac anders, intelligenter.

       Antworten

    1 Trackback / Pingback

    1. 3D Drucker Zubehör - was brauche ich?

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   StartseiteMaschinenbauCNC-Fräsmaschine selber bauen – MyDIYCNC

                    CNC-Fräsmaschine selber bauen – MyDIYCNC

   22. April 2014 Maschinenbau 1

   Der Entwickler Stephen McGloughlin aus Placerville, Kalifornien könnte mit
   seiner MyDIYCNC (My Dot-It-Yourself CNC) Maschine einen Beitrag zur
   Maker-Bewegung leisten, wie sie im 3D Druck zu finden ist.

   Stephen war mit den üblichen CNC-Fräsmaschinen für Bastler nicht
   zufrieden, die auf dem Markt erhältlich waren. So begann er seine eigene
   MyDIYCNC-Maschine zu entwickeln, die einfach, modular, vielseitig
   einsetzbar und vor allem kostengünstig ist.

   MyDIYCNC-Fräsmaschine - BigFootMyDIYCNC-Fräsmaschine – BigFoot (Quelle:
   mydiycnc.com)

Kostengünstige CNC-Fräsmaschine für Bastler

   Seine CNC-Fräsmaschine hat er auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter
   beworben und erfolgreich finanzieren können. Fast $70.000 kamen zusammen,
   die er dazu benötigte, den Prototypen zu verbessern und letztendlich die
   CNC-Fräsmaschine in Produktion zu geben.

   Bestellt werden kann die MyDIYCNC in zwei Versionen entweder als montierte
   Maschine oder in Einzelteilen als Bausatz. Der Rahmen ist aus Aluminium.
   Die X-/ Y- und Z-Achsen werden durch Schrittmotoren angetrieben. Die
   größere Version hat einen Arbeitsraum von 381mm * 330mm * 94mm.

   Gefräst wird mit einer Spindel mit einem 3-Backenfutter (ähnlich einem
   Dremel*), die mit einer Drehzahl von 5.000 – 14.000 U/min angegeben wird.
   Als Kühlung dient ein integrierter Lüfter.

   Als Software wird MeshCAM und FabCAM verwendet. MeshCAM wandelt CAD-Daten
   (z.B. DXF, STL) in G-Code (numerische Steuerungs-Informationen für
   CNC-Maschinen) um. Die Software FabCAM läuft auf der MyDIYCNC-Fräsmaschine
   und verarbeitet den G-Code. Übertragen werden die Daten per USB.

Fazit – Spielzeug, aber dennoch interessant

   Die CNC-Fräsmaschine von Stephen McGloughlin ist an Hobby-Bastler und an
   die Do-It-Yourself-Generation (Maker-Generation) gerichtet. Deshalb darf
   von ihr auch nicht sehr viel erwartet werden.

   Laut des Entwicklers können Materialien wie Holz, Kunststoff und sogar
   Metall bearbeitet werden. Jedoch kann ich mir vorstellen, dass durch die
   einfache Bauweise Probleme bei der Fertigung entstehen können. Nachteile
   sehe ich vor allem bei folgenden Punkten:

     • fehlende Kühlung (nur Kühllüfter vorhanden)
     • geringe Achskräfte möglich
     • nur kleine Schnittkräfte möglich
     • geringe Vorschübe
     • Genauigkeit
     • Nullpunkt des Werkstücks bestimmen

   Auch wenn ich von einem Spielzeug reden würde, möchte ich dennoch
   hinzufügen, dass es eine interessante Entwicklung im Bereich CNC-Maschine
   für den Heimgebrauch ist. Dieselbe Idee ist mir schon sehr oft durch den
   Kopf gegangen. Bei mir scheitert es dann nur an der Umsetzung des
   Elektrischen und der Software.

   Zusätzlich sei gesagt, dass nicht nur gefräst, sondern auch, gebohrt,
   graviert und sogar Bauteile mit dem Laser bearbeitet werden können.

   Wen die Maschine genauer interessiert, kann sich in einen informativen
   Foren-Beitrag einlesen. Dort hat jemand eine solche Maschine gekauft und
   berichtet ausführlich (manchmal auch langwierig) über seine Erfahrungen.
   Das Video zeigt die MyDIYCNC im Einsatz, wie sie Aluminium bearbeitet.

                                     IFrame

   Wie siehst Du die CNC-Fräsmaschine? Hast Du womöglich selbst eine zuhause
   und kannst aus Erfahrung sprechen? Ich freue mich auf Deinen Kommentar.

     • CNC
     • Maker
     • Werkzeugmaschinen

   Über Stefan Reinsprecht 148 Artikel
   Hi, ich bin Stefan Reinsprecht, der Herausgeber von Netzkonstrukteur. Als
   Maschinenbauingenieur mit jahrelanger Erfahrung in der Konstruktion und
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    1 Kommentar

    1.  Wonka
       28. Oktober 2014 um 12:36

       > Bei mir scheitert es dann nur an der Umsetzung des Elektrischen und
       der Software.
       Was bleibt dann noch übrig, außer Schrauben eindrehen?

       Antworten

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