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                      3D-Druck auf dem Weg in die Medizin

   March 10, 2017 Pinar Karakas

   Additive Fertigungsverfahren gehören seit einiger Zeit fest ins Repertoire
   der industriellen Fertigung. In den Bereichen Prototyping, Herstellung
   individueller Teile und komplexer Geometrien oder für die Forschung und
   Entwicklung gibt es zahlreiche Verfahren wie 3D-Drucktechnologien die
   diese Abteilungen bereichern.

   Aufgrund der vielfältigen Verfahren eröffnet sich dem Additive
   Manufacturing nun auch der Weg in die Medizin. Denkbar sind hier, neben
   speziell angepassten medizinischen Werkzeugen, vor allem Prothesen und
   Implantate. Einen prominenten Platz nimmt dabei die Mund-, Kiefer- und
   Gesichtschirurgie ein. In den genannten Bereichen spielen individuelle
   Implantate eine besondere Rolle. Im Bereich der dentalen Medizin bspw.
   kann so Zahnersatz für die Patienten maßgeschneidert angeboten werden.
   Entscheidend dabei ist jedoch die Wahl des Materials aus welchem die
   Implantate bestehen sollen und damit auch das Verfahren zur Verarbeitung
   dieses.

   Apium PEEK Filament Apium PEEK Filament

   Apium PEEK Filament

   Eines der Materialien, welches seit längerem für Implantate und im Bereich
   der Dentaltechnik verwendet wird, ist das Hochleistungspolymer
   Polyetheretherketon (PEEK). Ein Polymer, welches sich aufgrund seiner
   chemischen Stabilität, Biokompatibilität und Toleranz gegenüber
   Gammastrahlung sowie hervorragender Verschleißbeständigkeit aufgrund
   seiner mechanischen Eigenschaften, PEEK besitzt eine Reißfestigkeit von 98
   MPa, als medizinisch einsetzbares Material qualifiziert. Hinzu kommt ein
   sehr niedriges spezifisches Gewicht von 1,30 g/cm³. Im zahnmedizinischen
   Kontext zeichnet sich das Material auch durch eine geringe
   Plaqueanlagerung aus, eine wünschenswerte Eigenschaft bei Zahnersatz.

   Ein 3D-Druckverfahren, das den Anforderungen bezüglich individueller Teile
   entspricht, dabei äußerst materialsparend arbeitet und das
   Hochleistungspolymer PEEK verarbeiten kann, wird durch das Fused Filament
   Fabrication (FFF) Verfahren realisiert. Hierbei wird das Material in
   Filamentform, einer Art Kunststoffstrang, durch den Druckkopf unter
   Einsatz hoher Temperaturen von bis zu 500 °C geschmolzen und in
   verschiedenen Schichten zum gewünschten Bauteil aufgetragen. Entscheidend
   für die Bauteilqualität ist der kontrollierte Erstarrungsvorgang des
   teilkristallinen Kunststoffes. Ein Drucker, der die Voraussetzungen
   erfüllt, ist der Apium P155 der Apium Additive Technologies GmbH. Bislang
   ist dieser Drucker ausschließlich für industrielle Anwendungen konzipiert.

    

   Kooperationen mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin und Evonik
   sollen Medizineinsatz ermöglichen

   Apium P 155 Hochleistungspolymer 3D-Drucker Apium P 155
   Hochleistungspolymer 3D-Drucker

   Apium P 155 Hochleistungspolymer 3D-Drucker

   Unter Leitung von Prof. (UH) Dr. W.-D. Müller strebt die Apium Additive
   Technologies GmbH eine Kooperation mit dem Center for Dental and
   Craniofacial Sciences der Charité Berlin an. Ziel dieser Kooperation ist
   es, eine Studie zur Ermittlung der Druckleistung im Dentalbereich von
   zugelassenen PEEK Compounds durchzuführen. Im Mittelpunkt der Studie steht
   ein Apium P 155 3D-Drucker, basierend auf der FFF 3D-Drucktechnologie. Er
   dient der Herstellung verschiedener Strukturen, dabei ist die
   Zugfestigkeit der Druckproben ein entscheidendes Kriterium, welche
   extrudierten Proben gegenübergestellt werden. Bei zufriedenstellenden
   Ergebnissen werden im nächsten Schritt Einzelkronengerüste hergestellt und
   einem Qualitätsvergleich unterzogen. Hier wird besonders auf die
   Dimensionsgenauigkeit und Passfähigkeit wert gelegt. Den Maßstab setzen
   CAD CAM gefräste Strukturen. Das Center for Dental and Craniofacial
   Sciences wird zu Beginn von den 3D-Druck Ingenieuren der Apium Additive
   Technologies GmbH in die 3D-Drucktechnologie eingewiesen und erhält
   Unterstützung bei den ersten Testdrucken. Durch diese Studie soll der
   erste Schritt gemacht werden, einen 3D-Drucker für den medizinischen
   Einsatz in der Dentaltechnik zu entwickeln. Ein Austausch des Know-Hows
   beider Seiten sowie der abschließenden Daten der Studie ist dabei ein
   essenzieller Faktor.

   Evonik-Markenzeichen-Deep-Purple-RGB.jpg
   Evonik-Markenzeichen-Deep-Purple-RGB.jpg
   Logo_Charite.svg.png Logo_Charite.svg.png

   Neben einer Kooperation zur Erforschung der Möglichkeiten, die ein auf der
   FFF-Technologie basierender 3D-Drucker für medizinische Zwecke bietet,
   steht für die Apium Additive Technologies GmbH auch die Entwicklung neuer
   Filamente für den Einsatz in der Medizin im Vordergrund. Hierfür plant
   Apium eine Zusammenarbeit mit der Evonik Industries AG. Auf Grundlage des
   von Evonik hergestellten Hochleistungskunststoff VESTAKEEP® PEEK - eines
   Biomaterials für medizinische Anwendungen -  soll durch Tests
   herausgefunden werden, wie dieses Material als Filament in optimaler Weise
   mit der FFF-Technologie verarbeitet werden kann, um das Endprodukt, ein in
   der 3D-Druck-Technologie hergestelltes Implantat, einzusetzen. Dabei
   werden die verschiedenen VESTAKEEP® Klassen untersucht und gegebenenfalls
   modifiziert, um das gewünschte Resultat zu erreichen.

   Mit Hilfe beider Kooperationen plant die Apium Additive Technologies GmbH
   der Vorreiter für den Einstieg in den medizinischen 3D-Druck zu werden und
   das Verständnis sowie die Herangehensweise an passgenaue Implantate mit
   dieser innovativen Lösung grundlegend zu revolutionieren.

   Zurück zum blog
   Tags 3D Druck, Medizin, 3D Drucker, Apium P155, Evonik, Charité Berlin, 3D
   Druck Implantat, PEEK
   ← Eine wissenschaftsorientierte Betrachtung von unerwünschten
   Bestandteilen in 3D gedruckten PolymerenKooperation mit dem Institut für
   Polymertechnologien e.V. im Bereich 3D-Druck →

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             3D-Druck Revolution durch Know-How und starke Partner

   February 1, 2017 Pinar Karakas

   3D-Drucktechnologien sind in den letzten Jahren mehr und mehr auf dem
   Vormarsch, zuletzt auch als Unterstützung und Ersatz für die industrielle
   Fertigung. Hierbei lassen sich 3D-Drucker vor allem in den Bereichen
   Forschung & Entwicklung, Prototyping oder zur Fertigung kleiner Serien und
   individuellen Teilen einsetzen. Eines der bekanntesten Verfahren ist die
   Fused Filament Fabrication (FFF) Technologie. Hierbei wird ein
   Kunststoffstrang mithilfe des Druckkopfes geschmolzen und Schicht für
   Schicht aufgetragen. Das Schichtverfahren überzeugt dabei in den genannten
   Bereichen durch extreme Materialeffizienz, niedrige Anschaffungs- und
   Instandhaltungskosten, im Vergleich einfache Bedienbarkeit sowie
   Erstellung komplexer Geometrien wie Überhänge und Wabenstrukturen für
   Leichtbauweise von Teilen. Trotz der vermeintlich simplen Funktionsweise
   dieses Verfahrens ist es für den Einsatz in der Industrie und Forschung
   dennoch entscheidend diese Technologie zu beherrschen und auch in Ihrer
   Entwicklung voranzutreiben.

   Das Kompetenzcenter Apium Additive Technologies GmbH

   An diesem Punkt greift die Apium Additive Technologies GmbH an. 2014 noch
   unter dem Namen Indmatec GmbH in Karlsruhe gegründet, spezialisierte man
   sich auf das Fused Filament Fabrication Verfahren mit dem Ziel
   industrietaugliche und später medizinisch einsetzbare
   Hochleistungspolymere zu erforschen und mit selbst entwickelten
   3D-Druckern zu verarbeiten. So war es nicht verwunderlich, dass die Apium
   Additive Technologies GmbH als erstes Unternehmen weltweit das
   Hochleistungspolymer Polyetheretherketon (PEEK) nach ausgiebiger Forschung
   in Filamentform mit einem 3D-Drucker verarbeiten konnte. Nach und nach
   sollen so weitere Hochleistungspolymere für den Einsatz in Industrie und
   Medizin durch Erstellen von Druckprofilen verarbeitbar werden. Mit Hilfe
   der Kombination aus Material- und Ingenieurswissenschaften entsteht eine
   ganzheitliche Herangehensweise an das Thema 3D-Druck. Im Gegensatz zur
   Konkurrenz stehen die Materialien im Vordergrund, auf dieser Basis werden
   die 3D-Drucker entwickelt. Damit bietet die Apium Additive Technologies
   GmbH ein einzigartiges Kompetenzcenter welches sowohl optimierte Filamente
   und 3D-Drucker vertreibt, aber auch das notwendige Wissen und die
   Unterstützung für den Einsatz Ihrer entwickelten Produkte für die Anwender
   in der Industrie und Forschung liefert.

   Vorsprung durch Vielfalt

   Um als Kompetenzcenter der richtige Ansprechpartner zu sein, ist es
   entscheidend, eine in allen relevanten Bereichen Leistungen anbieten zu
   können. Nur dann lässt sich eine Beratung zur Wahl des Verfahrens und
   Materials in angemessener Weise durchführen. Beginnend mit den
   Materialien, welche in den verschiedensten Branchen eingesetzt werden
   können, über die 3D-Druckmodelle mit unterschiedlichen Parametersets zur
   Verarbeitung der Materialien, der Dienstleistung für Druckjobs zur
   Verifizierung der Qualität und Kennenlernen der Technologie, abgerundet
   durch das Angebot von Trainings, um das FFF Verfahren besser zu verstehen
   und einsetzen zu können.

   Materialien für Apiums FFF-3D-Drucktechnologie

   Das Flaggschiffprodukt, Apium PEEK 450, bietet mit seinen einzigartigen
   mechanischen, chemischen und thermischen Eigenschaften viele Vorteile
   gegenüber anderen Polymeren und eignet sich gut als Ersatz für
   Industriematerialien wie Aluminium und Stahl. Es erlaubt Nutzern eine
   Reduzierung des Gesamtgewichts, des Produktzyklus und eine verlängerte
   Lebensdauer. Im Vergleich zu Metallen bietet das PEEK Polymer eine größere
   Designfreiheit sowie eine verbesserte Leistung. PEEK überzeugt durch eine
   exzellente Kombination aus Festigkeitseigenschaften, Widerstandsfähigkeit
   und Hitzeresistenz. Es ist die optimale Materiallösung, wenn ein großer
   thermischer Handlungsspielraum (von -196°C bis 260°C), das Gewicht und
   Langlebigkeit eine besondere Rolle spielen. Dadurch lässt es sich in den
   Branchen Automobil, Luft- & Raumfahrt, Öl & Gas oder in der Halbleiter- &
   Elektroindustrie einsetzen. Aufgrund seiner Biokompatibilität und Toleranz
   gegenüber Gammastrahlung ist auch die Verwendung im medizinischen Sektor
   möglich.

   Ein weiteres Hochleistungspolymer wird mit Apium PVDF 1000 geboten,
   Polyvinyliden Difluorid (PVDF) ist ein Homopolymer mit mittlerer
   Viskosität. Vergleichbar mit anderen Hochleistungspolymeren bietet es
   unter thermalen, chemischen oder ultravioletten Konditionen Beständigkeit.
   Das bedeutet, dass es mit einer Hitzebeständigkeit von bis zu 149°C fast
   universell gegenüber Chemikalien und Lösungen resistent ist und selbst bei
   langfristiger ultravioletter Bestrahlung nicht beeinträchtigt wird. Damit
   ist PVDF die Materiallösung für anspruchsvolle Tiefseearbeiten in der Öl-
   & Gasindustrie.

   Apium POM-C ESD, ausgestattet mit hoher Festigkeit und E-Modul, ist
   aufgrund seiner Stoßfestigkeit besonders resistent gegen Materialermüdung.
   Aufgrund des geringen Gewichts wird es oft als Metallersatz verwendet.

   PEEK Filament PEEK Filament
   PEEK Filament
   PVDF Filament PVDF Filament
   PVDF Filament
   POM-C Filament POM-C Filament
   POM-C Filament

   3D-Drucksystem Apium P155

   Alle genannten Materialien können aufgrund verschiedener angelegter
   Parametersets mit dem 3D-Drucker Apium P155 der Apium Additive
   Technologies GmbH verarbeitet werden. Dieser 3D-Drucker ist optimiert zur
   Verarbeitung von Hochleistungspolymeren. Ein spezieller Druckkopf, der bis
   zu 420°C erreichen und einfach ausgestaucht werden kann, ermöglicht,
   verschiedene Materialien drucken zu können. Zudem wurde ein spezielles
   Heizbett für die optimale Adhäsion der Polymere verbaut. Mit Hilfe der
   Apium Controlling Software wird die beste Druckqualität gewährleistet;
   eine optische Prozesskontrolle zur Überwachung des zu druckenden Bauteils
   ist mit inbegriffen. Der Apium P155 eröffnet einen neuen,
   kosteneffizienten und einfachen Weg, individuelle Geometrien inklusive
   komplexer Hohlräume mit einem hohen Grad an Gestaltungsfreiheit zu
   produzieren. Während der Extruder die Infillrate des Filaments reguliert,
   wird der thermoplastische Werkstoff erhitzt und von einem durch eine CAM
   Software kontrollierten Druckkopf platziert. Schicht für Schicht wird der
   geschmolzene Thermoplast der Reihe nach auf der erhärteten
   Werkstoffoberfläche aufgetragen. Diese Additive Fertigungstechnologie
   ermöglicht es, sowohl detaillierte und präzise Modelle und Prototypen, als
   auch Kleinserien von maßgeschneiderten Teilen für verschiedenste
   industriespezifische Anwendungen zu produzieren.
   Die nächste Generation, der P220, wird noch 2017 erhältlich sein. Dieser
   wird unter anderem mit einem deutlich größeren Bauraum ausgestattet sein.
    

   Apium P155 high-performance polymer 3D-printing system Apium P155
   high-performance polymer 3D-printing system

   Apium P155 high-performance polymer 3D-printing system

   Kennenlernen der Apium FFF-3D-Drucktechnologie durch Druckaufträge

   Als Verifizierung der Qualität der 3D gedruckten Bauteile bietet die Apium
   Additive Technologies GmbH die Möglichkeit, Druckaufträge durchzuführen.
   Hierbei sendet der Interessent ein 3D-Modell seines Bauteils, welches von
   Apiums 3D-Druck-Ingenieuren für die Technologie optimiert und im
   gewünschten Material verarbeitet wird. Damit lässt sich die Qualität des
   Apium P155 3D-Druckers und der Materialien bestätigen.

   Optimale Anwendung dank Trainings

   Als Unterstützung für Unternehmen der Industrie und
   Forschungseinrichtungen lassen sich Trainings vereinbaren, bei welchen die
   Materialien und der 3D-Drucker in seiner Funktionsweise vorgestellt und
   die Technologie mit seinen Besonderheiten erklärt wird. Damit wird
   gewährleistet, dass der Anwender die gewünschten Materialen in der
   bestmöglichen Qualität verarbeiten kann.

   Starke Produktionspartner als Schlüssel zum Erfolg

   Mit dem Geschäftsbereich Smart Factory der Heidelberger Druckmaschinen AG
   (Heidelberg) konnte ein strategischer Partner für die Industrialisierung
   und die Serienproduktion der nächsten Generation von 3D-Druckern, der
   Apium P220 Serie, gewonnen werden.
   Heidelberg bietet mit seinem Kollaborationstool View2Connect eine
   Cloud-basierte digitale Vernetzung heutiger Prozessketten für die
   Produktion innovativer Produkte, über Firmengrenzen hinweg, an.
   Damit setzt Apium auf die sicheren, industriellen Prozesse von Heidelberg,
   nutzt deren modularen Leistungen wie das Projektmanagement und das
   Industrial Design, die Serienproduktion inkl. der Lieferlogistik.
   Die Unterstützung bei der Produktvalidierung, von Zertifizierungen und den
   notwendigen Zulassungen (z.B. CE, UL) runden die hohen
   Qualitätsanforderungen des Apium 3D-Drucksystems ab.

   www.heidelberg.com

   Ebenso wird die Kooperation mit der Ensinger GmbH weiter ausgebaut, um die
   neu entwickelten Filamente in der erforderlichen Menge zu produzieren.
   Der Kunststoffverarbeiter Ensinger versorgt Apium mit qualitativ
   hochwertigen Filamenten, die im Extrusionsverfahren hergestellt werden. Im
   Zuge der Kooperation arbeiten beide Seiten intensiv an der Erforschung
   neuer Filamente. Diese Produkte werden bis zur Marktreife ausgiebig auf
   3D-Druckbarkeit getestet.

   www.ensinger-online.com

   zurück zum blog
   Tags 3D Drucker, 3D Druck, Fused Filament Fabrication, Filament,
   Hochleistungspolymere, Heidelberger Druckmaschinen AG, Ensinger GmbH, PEEK
   ← Einsparpotenzial durch Supply Chain
   Management-Optimierungen3D-gedrucktes PEEK für die chemische Industrie →

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                 3D-gedrucktes PEEK für die chemische Industrie

   December 2, 2016 Pinar Karakas

   Einführung

   In der Industrie herrschen gemischte Gefühle, was den Einsatz von
   3D-gedruckten Teile für Endanwendungen angeht. Ein zentraler Grund für
   dieses Zögern liegt darin, dass die 3D-Druck-Technologie bisher noch nicht
   als ausgereiftes Fertigungsverfahren wahrgenommen wird. Selbst gegenüber
   high-end metallverarbeitenden Systemen ist die Industrie noch vorsichtig.
   Diese Vorsicht wird durch mehrere Faktoren verstärkt, wie beispielsweise
   Medienberichten, Materialien, Messtechnik, Qualitätssicherung, Zugang zur
   Technologie selbst sowie ein allgemeiner Mangel an ausführlichen Daten,
   die die Leistungsfähigkeit der Technologie bestätigen könnten.

   Dieser Daten-Bedarf der Industrie muss daher selbstverständlich gedeckt
   werden; durch die Bereitstellung von Daten, die die Leistungsfähigkeit der
   Technologie bestätigen sowie durch die Demonstration der Herstellung von
   3D-gedruckten Teilen, die den Anforderungen der Industrie entsprechen.

   Die Industrieanwender müssen ebenfalls beginnen zu verstehen, dass
   generative Fertigungsverfahren wie der 3D-Druck, moderne Werkzeuge sind,
   die technisch vor allem für Aufgaben bestimmt sind, die die schnelle
   Herstellung kleiner Stückzahlen und eine große Anpassbarkeit notwendig
   machen. Der Hauptvorteil des industriellen 3D-Drucks liegt darin, die
   ersten physischen Teile zu niedrigen Kosten zu produzieren sowie die
   Gesamtzeit vom Konzept-Design bis hin zum Einsatz der Teile zu verkürzen.

   Angesichts dieser Tatsachen spielen die Materialien und die Qualität der
   gedruckten Modelle eine zentrale Rolle dabei, die Industrie zu überzeugen,
   3D-Druck-Technologien als ausgereifte Fertigungsverfahren anzunehmen.

   Die Möglichkeit des 3D-Drucks von Hochleistungsthermoplasten wie PEEK,
   welches selbst extremen Anforderungen gewachsen ist (hohe mechanische
   Festigkeit, Korrosions-Beständigkeit, Abriebfestigkeit, chemische
   Inertheit und UV-Beständigkeit), bietet eine einzigartige Gelegenheit für
   die Fertigung. Funktionelle und strukturelle Modell-Designs mit
   Geometriekomplexitäten, welche konventionelle Herstellungsmethoden (wie
   z.B: Spritzgießen und CNC-Fräsen) an ihre Grenzen bringen, können nun mit
   einer minimalen Anzahl an Herstellungsschritten mittels 3D-Druck
   hergestellt werden.

    

   Praktische Anwendungsbeispiele

   Die Bilder in Abbildungen 1a und b zeigen ein PEEK-Modell, welches mit
   einem Apium P155 3D-Drucker hergestellt wurde und anschließend in einem
   Nachbearbeitungs-Schritt mit Messing-Tüllen versehen wurde. Der P 155
   3D-Drucker wurde speziell dafür entwickelt, Hochtemperatur-Polymere zu
   verarbeiten. Sein mechanischer Antrieb zusammen mit der Software, die es
   ermöglicht, die Druckbewegungen zu generieren und präzise auszuführen,
   wurden ausführlich getestet, um PEEK-Teile in einer hohen Qualität zu
   garantieren.

   (a)                                                                                                                                          
   (b)

   Abbildung 1. Mittels Fused Filament Fabrication-3D-Drucks (FFF)
   hergestelltes Teil. (a) Ansicht eines gedruckten Schnittes (b)
   geschlossene Ansicht (Höhe: 95 mm, maximaler Durchmesser: 40 mm)

   Das PEEK-Teil aus Abbildung 1 ist ein Prototyp einer Mehrkanal-Mischsäule,
   welches teilweise als Schnitt gedruckt wurde, um die inneren Strukturen
   offenzulegen. Es besitzt eine Oberflächenstruktur (Abbildung 2), die von
   der schichtweisen Auftragung von geschmolzenem PEEK auf spannungsfreie
   Oberflächen von festem PEEK erzeugt wird. Die Randzonen des PEEK sind klar
   definiert, was die Art der Fluiddynamik bestätigt, die vor der Erstarrung
   der Schmelze auftritt. Offensichtlich werden die
   Phasenumwandlungs-Prozesse, namentlich Keimbildung, Wachstum der
   kristallinen Bereiche in der Schmelze, die Erstarrungsrate und auch die
   Wärmeabfuhr, adäquat beherrscht und ermöglichen daher die Herstellung
   qualitativ hochwertiger PEEK-Teile.

   Abbildung 2. Vergrößerung des Teils aus Abbildung 1: Ein Fluidmischer aus
   PEEK. Beachten Sie die feinen Oberflächenkontraste, welche vom
   schichtweisen Auftrag des PEEKs erzeugt werden.

   Die PEEK-Teile in den Abbildungen 3a-d wurden ebenfalls mit einem Apium P
   155 3D-Drucker hergestellt. Die Oberflächenqualität der Teile bestätigen
   die technische Stabilität und die Zuverlässigkeit des P 155-Druckers. Alle
   Teile stellen funktionsfähige Komponenten dar, die im chemischen Sektor
   eingesetzt werden können.

   Download a.png Download a.png
   Download h.png Download h.png
   Download c.png Download c.png
   static1.squarespace.png static1.squarespace.png

   Rolle des 3D-Druckens in der chemischen Industrie

   Computer-Simulationen in den Bereichen Fluiddynamik, Rheologie und
   chemische Prozessstudien haben in den vergangenen 30 Jahren
   Entwicklungsaktivitäten im Bereich der Verfahrenstechnik dominiert.
   Während dieser Ansatz wertvolle Kosteneinsparungen bei der Finanzierung
   und der Zeit mit sich bringt, besteht nach wie vor die Notwendigkeit,
   Einheitsoperationen oder Einheitsprozesse physisch zu modellieren, um
   konstruktionsbasierte Einschränkungen mit Hilfe von computergestützten
   Werkzeugen unlösbar zu überwinden. Aus diesem Grund greifen die Ingenieure
   immer noch auf den Bau von Miniaturanlagen zurück, um ihre Entwürfe in
   realen Lebensumständen zu testen.

   Abbildung 4.  3D-gedruckte  Zahnradpumpe  mit  Zahnrädern  aus  PEEK.  Das
   Gehäuse wurde aus transparentem Polyamid-6 (PA6) gedruckt.

   Genau hier kann ein Fertigungsverfahren wie der 3D-Druck eine
   entscheidende Rolle spielen. Indem Sie die Teile für eine Miniatur- oder
   Pilotanlage 3D-drucken, können Ingenieure viel Zeit, Rechenaufwand und
   Investitionskosten für die Anlagenentwicklung sparen. Anlagenkomponenten
   (Abbildung 4) wie Trenneinheiten, Kompressoren, Lagertanks, Rohrleitungen,
   Pumpen und Ventile können als verkleinerte Modelle gedruckt werden und als
   reale funktionstüchtige Teile in der Anlagenentwicklung getestet werden.
   Gelenke, Verbindungen oder Punkte, an denen Teile miteinander gekoppelt
   werden, können vermieden werden, da es möglich ist, die gesamte
   Vorrichtung in einem Stück zu drucken.

   Zum Beispiel kann PEEK, dessen Eigenschaften es sehr attraktiv machen, für
   Anwendungen in chemischen Anlagen z.B. in Reaktionsbehältern mit extremen
   pH-Umgebungen, verwendet werden. Seine mechanische Festigkeit macht es
   außerdem reizvoll für Öl- und Gasanwendungen. Die Tatsache, dass der
   3D-Druck heute fähig ist, metallische Teile zu drucken sowie Teile aus
   technischer Keramik oder Hochtemperatur-Polymeren, bezeugt die
   einzigartige Entwicklung dieses Verfahrens und die herausragenden Chancen
   für die Industrie, hochspezialisierte Teile zu entwickeln mit der
   Hoffnung, dass deren Fertigung möglich ist.

   Einige praxisrelevante Daten

   Daten helfen, das Vertrauen zu gewinnen, das nötig ist, um
   3D-Druck-Technologien als Mainstream-Technologien in der Fertigung zu
   verankern. Allerdings ist die Menge an Daten, die nötig ist, um das
   Vertrauen in die industrielle Anwendung des 3D-Drucks zu gewinnen,
   unverhältnismäßig groß. Einige der vielen Gründe hierfür sind: (i)
   Druckerhersteller veröffentlichen nicht alle Informationen über die
   Qualität der Teile, die von ihren Druckern hergestellt werden; oft werden
   nur Daten veröffentlicht, die hilfreich sind, den kommerziellen Erfolg zu
   sichern. (ii) der Großteil an Forschungsgruppen, welche 3D-Drucker in
   ihren Laboren verwenden, testen die gedruckten Teile nicht hinsichtlich
   ihrer Leistungsfähigkeit, sondern sind eher darauf fokussiert, dass die
   Prototypen Form- und Geometriebedingungen genügen (iii) ein großer Teil
   der 3D-Druck-Benutzer sind private Nutzer aus der Maker-Community, welche
   3D-Druck als Hobby betreiben und wenig oder keinen Zugang zu den
   Testanlagen haben. Diese sind jedoch nötig, um der wertvollen
   Entwicklungsarbeit im Bereich des 3D-Drucks Glaubwürdigkeit zu verleihen.
   Die Tatsache, dass sich einige Druckerhersteller in Schweigen hüllen, was
   die Testergebnisse von Teilen aus eigenen Maschinen angeht, wirft Fragen
   auf bezüglich der Qualitätssicherung, Reproduzierbarkeit der Eigenschaften
   der gedruckten Teile, Verlässlichkeit des 3D-Druckprozesses und natürlich
   bezüglich der Existenz von messbaren Kennzahlen, um die Festigkeit der
   3D-gedruckten Teile zu vergleichen.

   In den vergangenen 5 Jahren gab es im Bereich der generativen Fertigung
   ein großes Interesse, die Verarbeitbarkeit von Materialien, die in
   sicherheitskritischen Anwendungen verwendet werden, zu erforschen.
   Faserverstärkte Polymer-Materialien, Kompositmaterialien mit
   Nanomaterialien wie Kohlenstoff-Nanoröhrchen, moderne Materialien wie
   Formgedächtnislegierungen und Materialien, die in menschlichen Implantaten
   verwendet werden, wie zum Beispiel Titan-6-Al-4-V (Ti6Al4V) und PEEK, sind
   wegweisend unter diesen. Die Schwelle für eine neue Technologie wie den
   3D-Druck ist verständlicherweise hoch, da neuen Gewohnheiten, Methoden
   oder Verfahren allgemein Zweifel, Vorsicht und ein allgemeines Gefühl der
   Unsicherheit entgegenschlagen, besonders in einer eher konservativen
   Industrie wie die dem fertigenden Sektor. Mit diesem Gedanken im
   Hinterkopf ist es unerlässlich, experimentell gewonnene Daten zu
   veröffentlichen, die auf die Leistungsfähigkeit der 3D-Druck-Systeme
   schließen lassen.

   Abbildung 5. Diagramm der Zugfestigkeit und Zugdehnung für PAEK-Teile, die
   mittels verschiedener Herstellungsverfahren produziert wurden.

   Abbildung 5 zeigt die mechanischen Eigenschaften von PAEK-Teilen (PEEK und
   PEKK sind chemische Ableitungen von PAEK), die mittels verschiedener
   Verfahren hergestellt wurden. Im Allgemeinen setzen in der Industrie Teile
   aus dem Spritzguss die Standards für Datensätze. Das Diagramm in Abbildung
   5 zeigt, dass hier klare Unterschiede in den mechanischen Eigenschaften
   bestehen, wobei spritzgegossene und FFF-3D-gedruckte Teile überlegene
   Festigkeiten aufweisen.

   In der Vakuum-Technologie, in der chemische Inertheit, hohe Festigkeit und
   Ausgasung kritische Eigenschaften sind, hat PEEK Anwendung in den
   Bereichen Abdichtungen, Dichtungsringen, Material für Anwendungen mit
   geringer Belastung und als Substrat für aktive Reagenzien gefunden.
   Abbildung 6 stellt die Ausgasungs-Ergebnisse von 3D-gedrucktem PEEK dar,
   das unter Vakuum-Bedingungen getestet wurde. Die Ergebnisse legen nahe,
   dass die Ausgasungsrate nach 18h im Vakuum 5x10-7 mbar l/cm-2 s-1 beträgt.
   Wenn das Material vor dem Test 12h bei 150°C ausgeheizt wurde, beträgt
   diese Rate noch 4.1x10-11 mbar l/cm-2 s-1. Werte, welche Einsätzen im
   Hoch- und Ultrahochvakuum genügen.

   Restgasanalysen-Scans der PEEK-Proben zur Erforschung der Gase zeigten,
   dass die hauptsächlich ausgegasten Spezies Wasserstoff, Wasser und
   Kohlendioxid sind. Diese kommen höchstwahrscheinlich vom heißen Filament
   im Restgasanalysator.

   Abb 6.png Abb 6.png

   Abbildung 6.  Testergebnisse des  Ausgasens von  3D-gedrucktem PEEK  unter
   Vakuumbedingungen.

   Zusammenfassung

   Der 3D-Druck hat seinen Platz in der chemischen Industrie – daher müssen
   wir daran arbeiten, diese Nische zu identifizieren. Im medizinischen
   Sektor werden bereits 3D-Druck-Werkzeuge für die Herstellung von
   patienten-spezifischen Implantaten angewandt, indem MRT- oder CT-Daten als
   Eingabedaten für den 3D-Drucker verwendet werden. Können Computer-Modelle
   der Prozessanlagen verkleinert und anschließend 3D-gedruckt werden? Können
   wir unsere digitalen Arbeitsabläufe verbessern, sodass wir Designs
   erhalten, mit denen wir anschließend 3D-Modelle der Anlagen drucken und
   testen können? Können 3D-Drucker dazu verwendet werden, Ersatzteile zu
   produzieren, um unsere alternden Anlagen länger betriebsfähig zu halten
   oder für die Herstellung neu entwickelter Komponenten-Designs, die die
   Leistungsfähigkeit der Anlagen verbessern? Die Autoren glauben, dass im
   Einsatz von 3D-Druck-Technologien neue Chancen für die
   Anlagen-Konstruktion, den Betriebsablauf und die Prozessoptimierung
   liegen.

    

   Danksagung

   Wir möchten der Hochschule Merseburg danken für die mechanischen
   Testergebnisse des FFF-3D-gedruckten PEEK und Hr Andy Stallwood von
   Diamond Light Sources Ltd UK für die Vakuum-Test-Daten

   Autoren: Uwe Popp, Julian Scholz, Brando Okolo, Hannes Radenbach
   (Übersetzung)

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Apium P155

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   Schlichtweg Kraftvoll.

   "Die Apium Additive Technologies GmbH bietet den weltweit ersten FFF
   3D-Drucker an, der in der Lage ist, das Hochleistungspolymer PEEK für
   industrielle Anwendungen professionell zu verarbeiten."

   Der Apium P155, mit seiner bereits zum Patent angemeldeten FFF 3D
   Druck-Technologie, wird Ihren Arbeitsablauf revolutionieren.

   Er besitzt einzigartige Fähigkeiten, technische High-End Kunststoffe wie
   zum Beispiel PEEK, POM-C, PVDF und PEI 9085 zu verarbeiten, sowie die
   Möglichkeit hochkomplexe Strukturen einfach zu realisieren, ohne dabei auf
   Leichtbau und Festigkeit zu verzichten.

   Unser Drucker wird bereits in Laboren auf der ganzen Welt verwendet und in
   den unterschiedlichsten Industrien eingesetzt. Einige der wichtigsten
   Eigenschaften sind zum Beispiel: 

     • Maße des Heizbettes: 155 mm x 155 mm x 155 mm
     • Druckvolumen: 145 mm x 135 mm x 148 mm
     • Spezielles Heizbett für optimale Adhäsion von Hochleistungspolymeren
     • Einzigartiger Druckkopf, der bis 520° C heizt
     • 65 individuell einstellbare Druckparameter
     • patentierte Zonenheizungs-Technologie zur Aktivierung der
       Druckoberfläche

   Erfahren Sie mehr

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

    

  Die Synergie zwischen Heiz- und Kühlsystem.

   Unser neues Druckkopfdesign garantiert ein zuverlässiges Druckergebnis,
   welches Ihren Herstellungserwartungen gerecht wird. Entdecken Sie die
   leicht austauschbare Düse für den Druck verschiedenster Materialien und
   die einfache Parameterkontrollfunktion für höchste Druckqualität.
   Profitieren Sie vom Leichtbau und der Festigkeit unserer
   Materialien,gepaart mit niedrigeren Kosten, für eine verbesserte
   Performance und Qualität.

    

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   Funktionsweise

   Apiums FFF-3D-Druck-Technologie eröffnet einen neuen, kosteneffizienten
   und einfachen Weg, individuelle Geometrien inklusive komplexer Hohlräume
   mit einem hohen Grad an Gestaltungsfreiheit zu produzieren. Während der
   Extruder den Vorschub des Filaments reguliert, wird der thermoplastische
   Werkstoff erhitzt und von einem, durch eine CAM Software kontrollierten
   Druckkopf, platziert. Schicht für Schicht wird der geschmolzene
   Thermoplast Linie für Linie und Schicht für Schicht auf der erhärteten
   Werkstoffoberfläche abgelegt. Diese Additive Fertigungstechnologie
   ermöglicht es Ihnen, sowohl detaillierte und präzise Modelle und
   Prototypen, als auch Kleinserien von maßgeschneiderten Teilen für
   verschiedenste industriespezifische Anwendungen zu produzieren.

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   Steigern Sie Ihr Potential.

   Die Zeit, die benötigt wird, um einen Druckauftrag durchzuführen, ist sehr
   gering. Dank unserer One-Click-Technologie wird lediglich eine digitale
   Datei des Teils benötigt, um die Produktion mit einer relativ hohen
   Geschwindigkeit und ohne Werkzeugkosten, die im Voraus hergestellt werden
   mussten, ohne Vorlaufzeit und ohne Nachlaufzeit zu realisieren.

   Die Kosten, die mit dem Druckprozess verbunden sind, wie zum Beispiel
   Anschaffungskosten, Betriebskosten und Materialkosten sind niedriger als
   bei der Nutzung anderer 3D Druck-Technologien. Des Weiteren sind sowohl
   der Drucker als auch die Filamentrollen gut transportierbar. Dies führt zu
   einer höheren Flexibilität und einer schnelleren Reaktionsfähigkeit.

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

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  Apium Seminarprogramme. Alles zum Thema 3D Druck. Und mehr.

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   Als Pioniere in unserem Gebiet ist es unsere Verantwortung, andere über
   die Möglichkeiten, die in der dynamischen Welt der Additiven Fertigung
   (AM) existieren, zu informieren.

   Egal, ob Sie die Einführung von AM in Ihren Arbeitsablauf in Erwägung
   ziehen oder ob Sie die Technologie bereits aufgenommen haben und Ihre
   Erfahrungen ausbauen möchten, unser Beratungsteam wird Ihnen dabei helfen,
   den Weg zu finden, der Ihren Unternehmensbedürfnissen am ehesten
   entspricht.

    

    
   Apium Consulting Apium Consulting
    

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  Apium - Making Ideas happen

   “Apiums Mission ist es, mit unseren FFF 3D-Druckern und
   Servicedienstleistungen durch kontinuierliche Innovation die Zukunft
   unserer Kunden mitzugestalten und den Weg für neue Ideen zu ebnen”

   Die Apium Additive Technologies GmbH ist ein technologiebasiertes
   Unternehmen aus Karlsruhe, das Lösungen für die Verarbeitung von
   Hochleistungspolymeren mit der FFF-3D-Druck Technologie anbietet. Es ist
   das weltweit erste Unternehmen, welches PEEK (Polyetheretherketon) in
   Filamentform kommerziell angeboten und einen speziell auf industriell
   genutzte Hochleistungspolymere zugeschnittenen Fused Filament Fabrication
   (FFF) 3D Drucker entwickelt hat.

   Mit unserer eigenen Forschung und Entwicklung und durch enge
   Zusammenarbeit mit führenden Forschungsinstituten, unter anderem mit dem
   Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und dem Fraunhofer Institut
   IWM, zielen wir darauf ab, innovative Lösungen für die Industrie zu
   finden. Wir haben die Vision, durch die Verarbeitung von
   Hochleistungspolymeren eine führende Rolle im Bereich der FFF
   3D-Drucktechnologie einzunehmen.

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

  Unser Team

   "Unser interdisziplinäres Team kombiniert die Expertise aus
   Materialforschung, Maschinenbau, Robotik & Automation, IT und 3D Druck."

   Tony Tran-Mai, Dipl.-Kfm. – CEO Dipl.-Kfm. Tony Tran-Mai ist CEO der Apium
   Additive Technologies GmbH und zuständig für Vertrieb, Finanzen, Personal,
   die Gewinnung neuer strategischer Partner und den Aufbau eines
   Markenimages. Er absolvierte ein betriebswirtschaftliches Studium und
   verfügt über 17 Jahre Berufserfahrung im Vertrieb und Management. Tony
   Tran-Mai, Dipl.-Kfm. – CEO Dipl.-Kfm. Tony Tran-Mai ist CEO der Apium
   Additive Technologies GmbH und zuständig für Vertrieb, Finanzen, Personal,
   die Gewinnung neuer strategischer Partner und den Aufbau eines
   Markenimages. Er absolvierte ein betriebswirtschaftliches Studium und
   verfügt über 17 Jahre Berufserfahrung im Vertrieb und Management.

   Tony Tran-Mai, Dipl.-Kfm. – CEO

   Dipl.-Kfm. Tony Tran-Mai ist CEO der Apium Additive Technologies GmbH und
   zuständig für Vertrieb, Finanzen, Personal, die Gewinnung neuer
   strategischer Partner und den Aufbau eines Markenimages. Er absolvierte
   ein betriebswirtschaftliches Studium und verfügt über 17 Jahre
   Berufserfahrung im Vertrieb und Management.

   Prof. Dr. Brando Okolo – CTO Prof. Dr. Brando Okolo ist CTO und zuständig
   für Technologie, F & E, Produktmanagement, Business Development und durch
   seine langjährigen Kontakte in der Forschung auch für die Gewinnung von
   Kooperationspartnern für gemeinsame Forschungsprojekte. Mit 15 Jahren
   Forschungserfahrung und durch seine fünfjährige Vollzeit Professor in
   Materialwissenschaften und Maschinenbau an der Deutschen Universität in
   Kairo (GUC) trägt er maßgeblich dazu bei, dass sich die Apium Additive
   Technologies GmbH auch in Zukunft einen technologischen Wettbewerbsvorteil
   sichern kann.  Prof. Dr. Brando Okolo – CTO Prof. Dr. Brando Okolo ist CTO
   und zuständig für Technologie, F & E, Produktmanagement, Business
   Development und durch seine langjährigen Kontakte in der Forschung auch
   für die Gewinnung von Kooperationspartnern für gemeinsame
   Forschungsprojekte. Mit 15 Jahren Forschungserfahrung und durch seine
   fünfjährige Vollzeit Professor in Materialwissenschaften und Maschinenbau
   an der Deutschen Universität in Kairo (GUC) trägt er maßgeblich dazu bei,
   dass sich die Apium Additive Technologies GmbH auch in Zukunft einen
   technologischen Wettbewerbsvorteil sichern kann. 

   Prof. Dr. Brando Okolo – CTO

   Prof. Dr. Brando Okolo ist CTO und zuständig für Technologie, F & E,
   Produktmanagement, Business Development und durch seine langjährigen
   Kontakte in der Forschung auch für die Gewinnung von Kooperationspartnern
   für gemeinsame Forschungsprojekte. Mit 15 Jahren Forschungserfahrung und
   durch seine fünfjährige Vollzeit Professor in Materialwissenschaften und
   Maschinenbau an der Deutschen Universität in Kairo (GUC) trägt er
   maßgeblich dazu bei, dass sich die Apium Additive Technologies GmbH auch
   in Zukunft einen technologischen Wettbewerbsvorteil sichern kann. 

   Lars Pfotzer, Dipl.-Inform. – CIO Lars Pfotzer ist CIO und zuständig für
   die IT-technische Ausrichtung und den Bereich „IT, Robotics & Automation".
   Er verfügt über ein großes Wissen in den Bereichen Softwareentwicklung und
   Robotik. Aufgrund seiner Promotion am FZI Forschungszentrum Informatik
   hilft er dem Unternehmen nicht nur mit seinem Know-how, sondern erweitert
   auch die Reichweite unseres Netzwerks. Ergänzt wird seine Expertise auf
   dem Gebiet der Informatik durch seine weitreichende Erfahrung im Umgang
   mit FFF 3D Druckern, wodurch er im Unternehmen einen großen Beitrag
   leisten kann.  Lars Pfotzer, Dipl.-Inform. – CIO Lars Pfotzer ist CIO und
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   Softwareentwicklung und Robotik. Aufgrund seiner Promotion am FZI
   Forschungszentrum Informatik hilft er dem Unternehmen nicht nur mit seinem
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   wird seine Expertise auf dem Gebiet der Informatik durch seine
   weitreichende Erfahrung im Umgang mit FFF 3D Druckern, wodurch er im
   Unternehmen einen großen Beitrag leisten kann. 

   Lars Pfotzer, Dipl.-Inform. – CIO

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   Promotion am FZI Forschungszentrum Informatik hilft er dem Unternehmen
   nicht nur mit seinem Know-how, sondern erweitert auch die Reichweite
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                            Leicht. Stark. Effizient

   Verbesserter Kraftstoffverbrauch und aerodynamische Effizienz in
   Kombination mit einer Reduktion von Produktionsschritten und
   Materialaufwand. Lernen Sie Apiums 3D-Drucker der P-Serie kennen, die
   speziell für anspruchsvolle Geometrien entwickelt wurden.

    

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   PEEK, PEI, PVDF Filamente für Luft- und Raumfahrt PEEK, PEI, PVDF
   Filamente für Luft- und Raumfahrt

  Erforschung neuer Materialien leicht gemacht

   Täglich werden neue Materialien für die Luft- und Raumfahrt entwickelt und
   getestet, um Lösungen sowohl für das Interieur und Exterieur, als auch zur
   allgemeinen Gewichtsreduktion zu finden. Die 3D Drucker der Apium P-Serie
   ermöglichen eine fortschrittliche Produktentwicklung und
   Materialforschung. Dank des innovativen Druckkopfsystems, welches speziell
   für die Verarbeitung einer breiten Spanne an Hochleistungs- und
   faserverstärkten Polymeren entwickelt wurde, können die Ideen Ihrer
   Ingenieure optimal in die Praxis umgesetzt werden. 

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

  Reduzierte Betriebskosten dank verbesserter Effizienz

   Apiums innovative Technologie bietet die Möglichkeit, mehrere Montageteile
   in nur einem Produktionsschritt mit fortschrittlichen Materialien und
   höchster Materialeffizienz zu produzieren. Apiums 3D-Drucker ermöglichen
   die Verarbeitung qualitativ hochwertiger Hochleistungspolymere, welche
   bemerkenswerte chemische, mechanische und thermische Eigenschaften
   aufweisen. Zudem halten sie extremen Einsatzbedingungen, denen zum
   Beispiel Flugzeuge ausgesetzt sind, stand. Reduzieren Sie
   Produktionsausfälle und Wartungskosten während Effizienz und
   Leistungsfähigkeit verbessert werden.

   PEEK Clamp PEEK Clamp
    
   Materialvorschläge für den Luft- und Raumfahrt

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 Kooperation mit dem Institut für Polymertechnologien e.V. im Bereich 3D-Druck

   February 3, 2017 Pinar Karakas

   Die Apium Additive Technologies GmbH ist im Bereich des 3D-Drucks auf das
   vielseitig einsetzbare Fused Filament Fabrication Verfahren spezialisiert
   und entwickelt hierfür branchen- und kundenspezifische, industriell
   verwendbare Hochleistungspolymere in Form von Filamenten sowie, auf der
   FFF-Technologie basierende, 3D-Drucker zur Verarbeitung dieser. Dadurch
   lässt sich das Verfahren als Alternative zur Herstellung funktioneller
   Prototypen, individuellen Einzelteilen und Kleinserien einsetzen.

   Als Pionier im Verarbeiten des Hochleistungspolymers PEEK
   (Polyetheretherketon) besitzt die Apium Additive Technologies GmbH die
   entsprechende materialwissenschaftliche Kompetenz zur Kooperation mit dem
   Institut für Polymertechnologien e.V. aus Wismar. Deren Ziel ist es, die
   technologische Weiterentwicklung sowie Verbreitung generativer
   Fertigungsverfahren voranzutreiben.

   Dank eines Apium P155 Hochleistungspolymer-Druckers im Hause des IPT zur
   Verarbeitung von Polymeren wie PEEK, welches sowohl in industriellen als
   auch medizinischen Anwendungen Verwendung finden kann, lässt sich die
   gewünschte Weiterentwicklung der FFF-Technologie anhand eines
   industrietauglichen Druckers vollziehen.

   Ziel der Kooperation ist das Zusammenführen des Know-Hows der beiden
   Akteure sowie der Austausch untereinander zur Entwicklung neuer Filamente
   und Verbreitung der FFF-3D-Druck Technologie für den Einsatz im
   industriellen Maßstab.

   Zurück zum blog
   Tags Fused Filament Fabrication, 3D Druck, Industrie, Medizin,
   Hochleistungspolymere, PEEK, Apium P155, 3D Drucker, Institut für
   Polymertechnologien e.V., Entwicklung, Forschung
   ← 3D-Druck auf dem Weg in die MedizinEinsparpotenzial durch Supply Chain
   Management-Optimierungen →

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    Angaben über Auflösung, Maßhaltigkeit und Reproduzierbarkeit im 3D-Druck

   May 16, 2017 Pinar Karakas

   Eine der von potentiellen 3D-Drucker-Käufern meist gestellten Fragen ist
   die, nach der "Auflösung" des 3D-Druckers. Hakt man nach, wird klar, dass
   tatsächlich von der „Maßhaltigkeit“ und „Reproduzierbarkeit“ von additiv
   gefertigten Modellen die Rede ist.

   Auflösung der 3D-Drucker
   Im Bereich des 3D-Drucks bezieht sich die Auflösung (gerätetechnisch) auf
   die geringstmögliche Druckkopfverschiebung, die innerhalb eines
   dreidimensionalen Volumens erzeugt werden kann (meist definiert in einem
   kartesischen Koordinatensystem in x, y, z). Diese Verschiebungen werden
   durch die Kombination der Steuerungssoftware, dem minimalen
   Verschiebungswinkel der Antriebsmotoren und der Übersetzung auf die
   beweglichen Elemente definiert. Dieses Zusammenspiel, sich innerhalb des
   Bauvolumens präzise von einem Ort zum anderen zu bewegen, wird als
   “Auflösung” des 3D-Druckers bezeichnet. Während diese Eigenschaft
   zweifellos von großer Bedeutung für die Fertigung von Bauteilen innerhalb
   dimensionaler “Genauigkeit” und “Reproduzierbarkeit” ist, bleibt diese
   Angabe nicht die einzig maßgebende Einheit für die dimensionale Präzision
   des Bauteils.

   Maßhaltigkeit und Reproduzierbarkeit
   Die Maßhaltigkeit des Bauteils hängt zum einen von der Auflösung des
   Druckers und zum anderen von der Kombination des Fließverhaltens des
   Polymers mit dem Durchmesser der Extrusionsdüse ab.   

   Die Fähigkeit des gesamten 3D Drucksystems das gleiche Bauteil mit selber
   Geometrie (auch wenn diese vom Sollzustand abweichen sollte) stets zu
   erzeugen, bezeichnet die Reproduzierbarkeit. Wenn die Abweichung der Maße
   des CAD Modells mit denen des 3D-gedruckten Teil verglichen wird, kann
   daraus die Toleranz abgeleitet werden.

   Fazit
   Zusammenfassend lässt sich sagen, ein 3D-Drucker mit einer hohen
   räumlichen Auflösung erzeugt nicht zwangsläufig Teile mit einer hohen
   Maßhaltigkeit oder Reproduzierbarkeit. Die meisten 3D-Drucker haben
   Motoren deren instrumentelle Auflösung bei 1 - 5 µm liegen. Dennoch liegen
   die feinsten Strukturen, die derartige Maschinen erzeugen können, zwei
   Größenordnungen (10²) über der instrumentellen Auflösung. Im Fall der 3D
   gedruckten Hochleistungsthermoplasten kommt die Überführung des Materials
   in die Schmelze und anschließendem Erstarren hinzu. Das Verhältnis von
   Abkühlrate und Fließverhalten des Thermoplasts muss ausreichend
   kontrolliert werden um zufriedenstellende Maßhaltigkeit zu erzielen. Apium
   weiß über die Sachverhalte von Auflösung, Maßhaltigkeit und
   Reproduzierbarkeit Bescheid. Für weitere Informationen der 3D Drucker von
   Apium dürfen Sie uns gerne kontaktieren.

   ZURÜCK ZUM BLOG
   Tags 3D-Drucker, Auflösung, Reproduzierbarkeit, Maßhaltigkeit, Toleranz,
   3D-Druck
   ← Hochleistungspolymere im Kontext 3D-DruckBahnbrechende Erfindung im
   FFF-3D-Druck: Apiums Drucker der P-Serie →

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                       Innovation geht Revolution voraus

   Machen Sie den ersten Schritt in die Zukunft der Automobilindustrie für
   mehr Leistung bei der Verarbeitung von Hochleistungspolymeren mit unseren
   3D-Druckern der Apium P-Serie.

    

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   Zahnrad 3D gedruckte PEEK Teile Zahnrad 3D gedruckte PEEK Teile

  Die Zukunft der Automobilindustrie

   Hohe Umwelt- und Sicherheitsstandards erhöhen den Bedarf an
   fortschrittlichen Materiallösungen mit neuen Bearbeitungswerkzeugen. Die
   3D-Drucker der Apium P-Serie ermöglichen es Ihnen, extrem
   widerstandsfähige Materialien auf Polymerbasis zu verarbeiten. Die
   Herstellung neuer Sicherheitslösungen für Fahrzeuge durch bisher
   ungekannte Designflexibilität ist spielend leicht. Mit der Nutzung der
   kostengünstigen Technologie, die es Ihnen ermöglicht, eine Vielzahl von
   Hochleistungspolymeren zu verarbeiten, lassen die 3D-Drucker der Apium
   P-Serie innovative Lösungen für Umwelt, Sicherheit und Komfort lebendig
   werden.

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

  Hochleistungspolymere machen Autos leichter

   Hochleistungspolymere wie PEEK ermöglichen es, das Gesamtgewicht zu
   reduzieren, ohne die Leistungsfähigkeit und Festigkeit der
   Automobilsysteme zu beeinträchtigen. Mit der innovativen Technologie von
   Apium, welche die Eigenschaften von Hochleistungspolymeren mit der
   Fähigkeit zur Herstellung von Leichtbaukonstruktionen wie z.B. der
   Wabenstruktur kombiniert, profitieren Sie von erheblichen Material- und
   Gewichtseinsparungen, was wiederum zu einem geringeren Kraftstoffverbrauch
   führt.

   Leichtbauwinkel PEEK 3D gedruckte Teile Leichtbauwinkel PEEK 3D gedruckte
   Teile

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   Black PEEK - 3D printed Clamp - Assembly Part Black PEEK - 3D printed
   Clamp - Assembly Part

  Kostengünstige Produktentwicklung mit nur einem Klick

   Die 3D-Drucker der Apium P-Serie bieten den effektivsten Weg für die
   Verarbeitung von Hochleistungspolymeren. Verwirklichen Sie Ihre
   innovativen Ideen mit weniger Produktionsschritten, durch die Realisierung
   von Unterbaugruppen in einem einzigen Druckteil und senken Sie Ihre Kosten
   durch eine erhöhte Materialeffizienz.

   Materialvorschläge für die Automobilindustrie>

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      Bahnbrechende Erfindung im FFF-3D-Druck: Apiums Drucker der P-Serie

   May 11, 2017 Pinar Karakas

    

   Die Einführung von FFF 3D-Druck-Technologien in industriellen Anwendungen
   ist, mit der Verarbeitung von Hochleistungspolymeren, erst der Beginn des
   industriellen Umschwungs.

   Mit der Einführung des ersten PEEK-Filaments im März 2015 durch die Apium
   Additive Technologies GmbH (ehemals Indmatec GmbH) wurden neue
   Möglichkeiten im Bereich der FFF-3D-Druck-Technologie ermöglicht.

   Apiums innovative Arbeit zur Entwicklung eines 3D-Druckers führte im
   November 2015 zur Markteinführung des  "HPP 155", dem weltweit ersten FFF
   3D-Drucker, der speziell für den Druck von PEEK entwickelt wurde.

   Diese bahnbrechende Technologie hat revolutionäre Perspektiven eröffnet,
   die in der breiten Masse der Fertigungswege niemals für möglich gehalten
   wurden.

   Im November 2016 kündigte Apium, als Marktführer im FFF 3D-Druck mit PEEK,
   die Entwicklung der neuen 3D-Drucker der P-Serie an; Apium P 155 und Apium
   P 220 - welche speziell für den Einsatz mehrerer Materialien entwickelt
   wurden. Dies ermöglicht den Anwendern eine Vielzahl von
   Hochleistungspolymeren, vor allem PEEK, PVDF, POM-C und PEI 9085, in nur
   einem 3D-Drucker zu verarbeiten.

   Einer der hervorstechenden Eigenschaften von Apiums 3D-Druckern der
   P-Serie ist ihre Fähigkeit zur nahezu grenzenlosen Verarbeitung von
   Hochleistungspolymeren. Die hochmoderne Druckkopftechnologie, sowie Apiums
   Controlling Software mit 65 einstellbaren Parametern, ermöglicht es den
   Anwendern, die Steifigkeit, Dichte, Kristallinität und viele andere
   Materialeigenschaften auf einfachste Weise zu steuern.

   Apiums erste Druckergeneration der P-Serie; Apium P 155, ist mit einem
   Vollmetall Druckkopf ausgestattet, welcher in der Lage ist bis auf 520 °C
   aufgeheizt zu werden. Des Weiteren verfügt er über ein bis auf 160 °C
   aufheizbares Druckbett. Apium vereint die herausragenden Eigenschaften von
   Hochleistungspolymeren mit deutscher Ingenieurkunst, um komplexe
   Geometrien wie zum Beispiel Wabenstrukturen und geschlossene Hohlräume zu
   realisieren. Hierbei werden deutliche Material und Gewichtseinsparungen
   möglich. Zudem lassen sich Unterbaugruppen mit weniger
   Produktionsschritten in nur einem einzigen Druckteil vereinen.

   Zurück zum Blog
   ← Angaben über Auflösung, Maßhaltigkeit und Reproduzierbarkeit im
   3D-DruckEine wissenschaftsorientierte Betrachtung von unerwünschten
   Bestandteilen in 3D gedruckten Polymeren →

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  Hochleistungspolymere im Kontext 3D-Druck

   21.06.17

   In der Welt der industriellen Fertigung lassen sich zahlreiche Materialien
   aus den verschiedenen Werkstoffklassen finden. Einen prominenten Platz
   nehmen dabei Kunststoffe ein. Der Vorteil vieler Polymere ist dabei...

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   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

  Angaben über Auflösung, Maßhaltigkeit und Reproduzierbarkeit im 3D-Druck

   16.05.17

   Eine der von potentiellen 3D-Drucker-Käufern meist gestellten Fragen ist
   die, nach der "Auflösung" des 3D-Druckers. Hakt man nach, wird klar, dass
   tatsächlich von der „Maßhaltigkeit“ und „Reproduzierbarkeit“ von...

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   Apium+P155+-+high+performance+polymers+printer.png
   Apium+P155+-+high+performance+polymers+printer.png

  Bahnbrechende Erfindung im FFF-3D-Druck: Apiums Drucker der P-Serie

   11.05.17

   Die Einführung von FFF 3D-Druck-Technologien in industriellen Anwendungen
   ist, mit der Verarbeitung von Hochleistungspolymeren, erst der Beginn des
   ...

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   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   - Kegelzahnrad-PEEK.png

  Eine wissenschaftsorientierte Betrachtung von unerwünschten Bestandteilen in
  3D gedruckten Polymeren

   11.04.17

   Ein unerwünschter Effekt bei thermischer Umformung von Thermoplasten ist
   das Auftreten von schwarzen Punkten in dem bereits ...

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   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   - 3D+Druck+für+Medizin+und+Dental.jpg

  3D-Druck auf dem Weg in die Medizin

   10.03.17

   Additive Fertigungsverfahren gehören seit einiger Zeit fest ins Repertoire
   der industriellen Fertigung. In den Bereichen Prototyping, Herstellung
   individueller Teile und komplexer Geometrien oder für die Forschung und
   Entwicklung gibt es zahlreiche Verfahren wie 3D...

   Weiterlesen

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   -

  Kooperation mit dem Institut für Polymertechnologien e.V. im Bereich
  3D-Drucker

   03.02.17

   Die Apium Additive Technologies GmbH ist im Bereich des 3D-Drucks auf das
   vielseitig einsetzbare Fused Filament Fabrication Verfahren spezialisiert
   und entwickelt hierfür ...

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   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   - Printer.gif

  Einsparpotential durch Supply Chain Management

   03.02.17

   Der Apium Additive Technologies GmbH gelang ein entscheidender Schritt
   industriellen 3D-Druck mit Hochleistungspolymeren (Polyetheretherketon),
   auf Basis des Fused Filament Fabrication-Verfahrens (FFF) noch
   wirtschaftlicher zu...

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   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   Revoluzzer.PNG Revoluzzer.PNG

  3D-Druck Revolution durch Know-How und starke Partner

   01.02.17

   3D-Drucktechnologien sind in den letzten Jahren mehr und mehr auf dem
   Vormarsch zuletzt auch als Unterstützung und Ersatz für die industrielle
   Fertigung. Hierbei lassen sich 3D-Drucker vor allem in den Bereichen ...

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   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

  3D-gedrucktes PEEK für die Chemie-Industrie

   02.12.16

   In der Industrie herrschen gemischte Gefühle, was den Einsatz von
   3D-gedruckten Teile für Endanwendungen angeht. Ein zentraler Grund für
   dieses Zögern liegt darin, dass...

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   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   - Apium_transparent.png

  Die nächste industrielle Revolution für FFF-3D- gedruckte
  Hochleistungspolymere

   15.11.16

   Oftmals gehen mit Wachstum neue Verantwortungen, Herausforderungen und
   Möglichkeiten einher, sowie die Chance Änderungen vorzunehmen, welche das
   Wachstum wiederspiegeln. Indmatec wird sich umgestalten...

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   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

  Erfolgreicher WECONOMY-Wettbewerb

   28.10.16

   WECONOMY ist ein Wettbewerb für die innovativsten Start-Ups aus
   Deutschland, gegründet von der Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland
   e.V.. Mit etwa 120 Mitgliedern von verschiedenen Branchen unterstützen sie
   deutsche Unternehmen sowie Start-Ups und stellen...

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   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   Filaments_4.jpg Filaments_4.jpg

  Testdaten von 3D-gedrucktem PEEK und seine herausragenden Eigenschaften

   05.10.16

   Seit additive Fertigungsmethoden in den vergangenen Jahren mehr und mehr
   genutzt werden, ist das größte Hindernis, dass die verschiedenen Methoden
   davon abhält für industrielle Anwendungen ..

    

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   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   Sealing+rings.jpg Sealing+rings.jpg

  3D-Druck und Additive Fertigung für PEEK-Teile in der Öl- und Gasindustrie

   15.09.16

   Oft wird fälschlicherweise angenommen, dass jeder 3D Drucker jedes
   denkbare solide Objekt herstellen kann.  Dies entspricht jedoch nicht der
   Wahrheit; tatsächlich gibt es 8 verschiedene Arten ...

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   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   3D+Druck+für+Automobil.jpg 3D+Druck+für+Automobil.jpg

  3D-Druck Anwendungen für den Automobil-Sektor dank PEEK

   06.09.16

   Im Automobil Sektor werden Materialien benötigt, die nicht nur belastbar
   sind, um für die Sicherheit der Fahrzeuge zu sorgen, sondern viele weitere
   Eigenschaften mitbringen müssen ...

   Weiterlesen

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   services.png services.png

  Etablierung des 3D-Drucks als Herstellungsverfahren

   11.08.16

   In den vergangenen 10 Jahren erfährt das Rapid Prototyping seitens der
   Industrie ein starkes Interesse für den Einsatz in der Produktentwicklung.
   Die Industrie ist entschlossen, neue Wege zu gehen und...

   Weiterlesen

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   static1.squarespace.jpg static1.squarespace.jpg

  Indmatecs 3D-gedrucktes PEEK findet Anwendung in der Vakuum-Technologie

   28.07.16

   In der Vakuumtechnologie gilt es, ausgasende Materialien zu vermeiden, da
   deren Eigenschaften es erschweren, die gewünschte Qualität des Vakuums...

   Weiterlesen

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   doctor-medical-medicine-health-42273.jpeg
   doctor-medical-medicine-health-42273.jpeg

  Indmatec GmbH macht PEEK-Filament für die Herstellung von Medizinprodukten
  verfügbar

   17.05.16

   PEEK ist ein Hochleistungskunststoff, der im letzten Frühjahr vom
   Karlsruher Startup Indmatec als Filament für FDM©/FFF-3D-Drucker auf den
   Markt gebracht wurde. Seine Verwendbarkeit für die...

   Weiterlesen
   Apium+P155.jpg Apium+P155.jpg

  PEEK in Verbindung mit der FFF-Technologie

   13.05.16

   PEEK (Polyetheretherketon) ist ein semi-kristallines thermoplastisches
   Polymermaterial. Seine Markteinführung als industrielles Material hat die
   Materialwahl der Konstrukteure aus verschiedensten Industriezweigen
   revolutioniert. Eigenschaften von PEEK sind...

   Weiterlesen

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

  Indmatec druckt PEEK in 3D

   13.05.16

   Die meisten FFF-3D-Drucker verwenden Extruder, die Materialien bei
   Temperaturen bis zu 300°C verarbeiten können. Für die meisten
   Hochleistungs-Polymere (vor allem Thermoplasten) mit Schmelzpunkt jenseits
   von 300°C wie PEEK, PTFE oder PPSU bedeutet das, dass...

   Weiterlesen

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   PEEK Bone.png PEEK Bone.png

  3D-Druck in Ihrer Zahnarztpraxis

   13.05.16

   Die Entwicklung unsichtbarer kieferorthopädischer Lösungen hat neue
   Möglichkeiten eröffnet, den Patienten das Stigma zu ersparen, mit
   metallischen Teilen im Mund aufzufallen. Während herkömmliche Lösungen
   (sichtbar wie unsichtbar) aufgrund der...

   Weiterlesen

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

  PEEK für medizinische Anwendungen

   13.05.16

   3D-Druck-Technologien bringen das Versprechen mit sich, auf einfache Art
   und Weise physische Kopien von digitalen Designs und Konstruktionen...

   Weiterlesen

   Alle Artikel im Überblick:

     Hochleistungspolymere im Kontext 3D-Druck - 21.06.2017

     Angaben über Auflösung, Maßhaltigkeit und Reproduzierbarkeit im 3D-Druck
     16.05.17

     Eine wissenschaftsorientierte Betrachtung von unerwünschten
     Bestandteilen in 3D gedruckten Polymeren - 11.04.17

     3D-Druck auf dem Weg in die Medizin - 10.03.17

     Kooperation mit dem Institut für Polymertechnologien e.V. im Bereich
     3D-Druck - 03.02.17

     Einsparpotential durch Supply Chain Management - 03.02.17

     3D-Druck Revolution durch Know-How und starke Partner - 01.02.17

     3D-gedrucktes PEEK für die Chemie-Industrie -  02.12.2016

     Die nächste industrielle Revolution für FFF-3D- gedruckte
     Hochleistungspolymere - 15.11.16

     Erfolgreicher WECONOMY-Wettbewerb - 28.10.16

     Testdaten von 3D-gedrucktem PEEK und seine herausragenden Eigenschaften
     - 07.10.16

     3D-Druck und Additive Fertigung für PEEK-Teile in der Öl & Gasindustrie
     - 15.09.16

     3D-Druck Anwendung für den Automobil-Sektor dank PEEK - 06.09.16

     Etablierung des 3D-Drucks als Herstellungsverfahren - 11.08.2016

     Indmatecs 3D gedrucktes PEEK findet Anwendung in der Vakuum-Technologie
     - 28.07.16

     Indmatec GmbH macht PEEK-Filament für die Herstellung von
     Medizinprodukten verfügbar - 17.05.16

     PEEK in Verbindung mit der FFF-Technologie - 13.05.16

     Indmatec druckt PEEK in 3D - 13.05.16

     3D-Druck in Ihrer Zahnarztpraxis - 13.05.16

     PEEK für medizinische Anwendungen - 13.05.16

    

    

    

    

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 Die nächste industrielle Revolution für FFF 3D gedruckte Hochleistungspolymere

   November 15, 2016 Pinar Karakas
   Die nächste Generation an Hochleistungspolymer 3D-Druckern „Apium P155“
   Die nächste Generation an Hochleistungspolymer 3D-Druckern „Apium P155“

    Die nächste Generation an Hochleistungspolymer 3D-Druckern „Apium P155“

   Oftmals gehen  mit Wachstum  neue Verantwortungen,  Herausforderungen  und
   Möglichkeiten einher, sowie die Chance Änderungen vorzunehmen, welche  das
   Wachstum wiederspiegeln. Indmatec wird sich  umgestalten um mit dem  neuen
   Namen „Apium  Additive  Technologies  GmbH“   noch  globaler  zu  agieren.
   Indmatecs  globale   Marktführung   und  Pionierrolle   im   Bereich   der
   Verarbeitung  von  Hochtemperatur-Polymeren   durch  die  Fused   Filament
   Fabrication (FFF) 3D-Druck Technologie wird nun in Apium weitergeführt. Um
   diese Marktführung zu festigen und zu  stärken arbeitet Apium nun mit  der
   Heidelberger Druckmaschinen AG zusammen; ein unbestreitbarer und namhafter
   Marktführer für  industrielle 2D  Off-Set Drucker,  um Apiums  patentierte
   Technologie mit einer neuen Generation von 3D-Druckern für Unternehmen auf
   den Markt zu bringen. Diese  Zusammenarbeit stattet Apiums 3D-Drucker  mit
   einem Qualitätssiegel aus, welches für die innovative Arbeit des Teams bei
   Apium  und  den  industriellen  Ansatz  der  3D-Drucker  spricht.  Um  die
   Wertschöpfungskette innerhalb  des  Gebiets  der  additiven  Fertigung  zu
   optimieren, wird  unser Geschäftsbereich  Materialien nun  noch  wirksamer
   durch die Zusammenarbeit mit der Ensinger GmbH; einem Meister in der  Welt
   der  Polymerextrusion   verstärkt.   Diese,  von   Material   beherrschte,
   Zusammenarbeit spiegelt den Kern unserer Geschäftsphilosophie wieder,  bei
   welcher ein tiefergehendes  Verständnis von Materialien  den Ton  angeben,
   wenn es um 3D-Drucker Entwicklung geht.

   Zwei   Jahre   Fokussierung   auf   das   Verständnis   der   Rolle    der
   Materialwissenschaft und  Ingenieurwesen  hat  unser  Team  zu  dem  Punkt
   geführt, einen  FFF 3D-Drucker  zu entwickeln,  welcher die  Ansprüche  an
   industrielle Fertigung erfüllt.

   Auf der Formnext 2016 powered by TCT werden die beiden neuen  Generationen
   von FFF 3D-Druckern, „Apium P155“  und „Apium P220“, zur Verarbeitung  von
   Hochleistungspolymeren,  welche  den  industriellen   Anwendungsansprüchen
   genügen, erstmals vorgestellt. Besuchen Sie  uns auf der Formnext vom  15.
   Bis 18. November in  Halle 3.1 am  Stand B40C um  die auf dem  aktuellsten
   Stand der  Technik  befindliche  Verarbeitung von  Polymeren  mittels  FFF
   3D-Drucktechnologie zu erleben.  

   zurück zum blog
   Tags Apium, Indmatec, Hochleistungspolymere, Fused Filament Fabrication,
   Fused Deposition Modeling, 3D Druck, 3D Drucker, Industrie, Formnext,
   Heidelberger Druckmaschinen AG, Ensinger GmbH
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   Wettbewerb →

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Eine wissenschaftsorientierte Betrachtung von unerwünschten Bestandteilen in 3D
                              gedruckten Polymeren

   April 11, 2017 Pinar Karakas

   Ein unerwünschter Effekt bei thermischer Umformung von Thermoplasten ist
   das Auftreten von schwarzen Punkten in dem bereits verarbeiteten Material.
   Diese schwarzen Punkte haben ihren Ursprung in der thermisch-mechanischen
   Bearbeitung des Materials. Es wird jedoch selten bei unverarbeiteten
   Polymeren beobachtet, weil die Synthese, durch die das Polymer hergestellt
   wird, meist sehr akribisch kontrolliert wird.

   Auf dem Gebiet der „Fused Filament Fabrication“-3D-Druck-Technologie (FFF)
   können schwarze Punkte möglicherweise in gedruckten Teilen entstehenoder
   in den Bereichen im Inneren des Druckers, in denen sich die Schmelze
   befindet, wie die Düse und die umliegenden Bereiche. Sollten diese Punkte
   auftreten, kann es dem schlechten Temperaturmanagement während des
   Druckvorgangs zugeordnet werden. Während die Materialwissenschaft
   unkontrollierbare thermodynamische Änderungen (Schwankungen in
   Konzentration, Druck oder Temperatur) als Ursache für die Bildung der
   schwarzen Punkte in der Schmelze verantwortlich macht, ist es zudem
   selbstverständlich, dass die Temperatur eine grundlegende Rolle spielt.

   Die möglichen Ursachen von schwarzen Punkten in FFF 3D gedruckten Teilen
   sind:

   ·         Zersetzung des geschmolzenen Filaments

   ·         Zersetzung des geschmolzenen Filaments innerhalb des
   Düsenschafts

   ·         Schlecht designter Düsenspitzenbereich, sodass sich die Schmelze
   an der freigelegten Oberfläche sammelt und anschließend zersetzt

   ·         Unregelmäßige thermische Belastung der Schmelze durch die
   Heizelemente

   ·         Zersetzung der Schmelze aufgrund von Fremdkörpern, die sich mit
   der Schmelze verbinden

   ·         Verlängerte Verweildauer der Schmelze im Düsengang/-gehäuse

   ·         Zu hohe Verarbeitungstemperatur

   Für Hochtemperatur-Polymerwerkstoffe wie PEEK ist eine strikte
   Beherrschung der temperaturabhängigen Vorgänge wünschenswert. Apiums
   3D-Drucker sind speziell dafür designt, um sicherzustellen, dass sich
   keine schwarzen Punkte im gedruckten Teil entwickeln. Selbst für
   Verarbeitungstemperaturen, die deutlich höher sind als die
   Schmelztemperatur von PEEK. Auf Basis dieses technischen Erfolgs ist es
   Apium möglich, naturfarbenes (beiges) PEEK für die Herstellung von
   Sichtteilen, Demonstrationsmodellen und Endnutzeranwendungen zu
   verarbeiten. Diese Punkte, falls vorhanden, sind in schwarzem PEEK oder
   auch in stark amorphem PEEK (wenig kristallines PEEK, dunkelbraun)
   verständlicherweise kaum sichtbar für das menschliche Auge (Abbildung A).

   Abbildung A. Bild von PEEK Teilen die schwarze Punkte aufweisen Abbildung
   A. Bild von PEEK Teilen die schwarze Punkte aufweisen

   Abbildung A. Bild von PEEK Teilen die schwarze Punkte aufweisen

   Die Fourier-Transformations-Infrarot-Spektrometrie (FTIR) ermöglicht die
   Bestimmung der Art chemischer Bindungen in Materialien, basierend auf der
   Absorption oder Transmission des Materials von Infrarotlicht, auf einem
   relativ weiten Wellenlängenbereich. Die FTIR Untersuchung von FFF
   3D-gedruckten Teilen aus PEEK mit schwarzen Punkten und ohne schwarze
   Punkte offenbart (Spektrum in Abbildung B), dass die Merkmale der
   aromatischen Gruppe, ebenso wie die der Carboxylgruppe in der
   PEEK-Struktur im fleckenfreien Teil detektiert wurden, während diese
   Gruppen im fleckenreichen Teil nicht aufgespürt wurden.

   Das Ergebnis bestätigt das Vorkommen thermischer Oxidation (Verbrennung)
   des Materials zusammen mit dem Auftreten atmosphärischen CO2s. Das
   Resultat zeigt, dass sich die chemische Struktur des PEEKs (durch
   Oxidierung) verändert hat und daher die einzigartigen Eigenschaften des
   Materials verloren sind. Folglich ist ein schwarzer Fleck eine verbrannte
   Masse von Verunreinigungen in Polymeren.

   Abbildung B. FITR Spektrum von PEEK Proben im fleckenlosen und
   fleckenreichen Zustand Abbildung B. FITR Spektrum von PEEK Proben im
   fleckenlosen und fleckenreichen Zustand

   Abbildung B. FITR Spektrum von PEEK Proben im fleckenlosen und
   fleckenreichen Zustand

   Die notwendigen Prozesse um qualitativ hochwertiges PEEK mittels der
   FFF-Technologie 3D-drucken zu können, wurden bei Apium entwickelt und
   etabliert. Diese Leistung ermöglicht die Verarbeitung anderer
   Hochtemperatur-Polymere durch die FFF 3D-Druck-Technologie ohne Schädigung
   des Materials und ohne Bildung schwarzer Punkte.

    

   Anerkennung
   Die FTIR-Analyse wurde vom ARC Centre in ADDITIVE BIOMANUFACTURING
   durchgeführt, welches von Professor Dietmar W Hutmacher an der Queensland
   Universität für Technologie – Australien geleitet wird.

   Zurück zum Blog
   Tags PEEK, Polyetheretherketon, 3D-Druck, 3D-Drucker,
   Hochleistungspolymere, Black Specks
   ← Bahnbrechende Erfindung im FFF-3D-Druck: Apiums Drucker der
   P-Serie3D-Druck auf dem Weg in die Medizin →

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          Einsparpotenzial durch Supply Chain Management-Optimierungen

   February 3, 2017 Pinar Karakas

   Der Apium Additive Technologies GmbH gelang ein entscheidender Schritt
   industriellen 3D-Druck mit Hochleistungspolymeren, wie PEEK
   (Polyetheretherketon), auf Basis des Fused Filament
   Fabrication-Verfahrens(FFF)  noch wirtschaftlicher zu gestalten

   Das additive Fertigungsverfahren schmilzt im Herstellungsprozess einen
   Kunststoffstrang, um diesen in mehreren Schichten aufzutragen, und so das
   gewünschte Bauteil zu erzeugen. Dabei landen nahezu 100% des eingesetzten
   Materials im gedruckten Objekt, wodurch im Vergleich zu anderen
   Fertigungsverfahren deutlich an Materialkosten gespart werden kann. Dank
   Apiums Forschungen konnten so auch zum ersten Mal Hochleistungspolymere
   für industrielle Anwendungen verarbeitet werden. Dabei stand vor allem
   PEEK im Mittelpunkt, ein Polymer welches aufgrund seiner thermischen,
   chemischen sowie mechanischen Beständigkeit in Anwendungen verschiedenster
   Industriezweige eingesetzt werden kann. PEEK ist allerdings auch ein
   vergleichsweise hochpreisiges Material, wodurch sein Einsatz in
   Fertigungsunternehmen limitiert wird.

   Kosteneinsparung durch Supply Chain Management

   Der Apium Additive Technologies GmbH gelang es, die Kosten dank
   Optimierungen entlang der Supply Chain deutlich zu reduzieren und somit
   den Unternehmen aus der verarbeitenden Kunststoffindustrie mit einem
   reduzierten Preis für Apium PEEK Filamente entgegenzukommen.

   „Die Resonanz bezüglich unseres PEEK Filaments bei Markteinführung vor
   zwei Jahren war überwältigend. Doch wir haben schnell gesehen, dass das
   Material günstiger werden muss, um einen wirtschaftlichen Einsatz in der
   Industrie zur Fertigung von Prototypen, Ersatzteilen und Kleinserien zu
   rechtfertigen. Wir haben in den letzten Monaten Studien im Bereich des SCM
   durchführen lassen und zusammen mit unserem Materialhersteller Ensinger
   GmbH die Abläufe über den gesamten Prozess der Herstellung und Lieferung
   unseres PEEK Filaments optimiert.“ So Gerhard Zaiser, Principal Account
   Manager von Apium.

   Entscheidend waren hier vor allem die Optimierungen im Bereich der
   Kommunikation und Logistik. Neu entwickelte Konzepte und die Einführung
   eines IT-Systems gewährleisten einen deutlich effizienteren Ablauf von der
   Bestellung bis zur Auslieferung an den Kunden. Neben der Verkürzung der
   Wege konnten auch zeitkritische Stellen und unnötige Wartezeiten abgebaut
   werden. Die allgemeine Preisentwicklung bei der Rohware sowie die
   dauerhaft niedrigen Ölpreise der letzten zwei Jahre entspannten die
   Kostenstruktur zusätzlich. Durch die hieraus resultierenden Einsparungen
   konnte Apium den Preis für PEEK Filament um ca. 26% senken. Apium ist
   überzeugt, mit dieser Entscheidung die Anwendungsmöglichkeiten für den
   PEEK Filamentdruck aufgrund der höheren Wirtschaftlichkeit ausweiten zu
   können.

   Einführung des Apium P 155 Hochleistungspolymer 3D-Druckers

   „Um die Auslieferung unseres neuen Apium P 155 an die ersten auserwählten
   Kunden zu feiern gewähren wir für einen Monat einen zusätzlichen Rabatt
   von 25%! Schnell sein lohnt sich also. Wir wollen unseren Kunden damit die
   Möglichkeit bieten, ihre neue Fertigungstechnologie ausgiebig zu testen
   und einzusetzen.“ So CEO Tony Tran-Mai.

   Der neue Apium P155 kann neben PEEK auch die weiteren
   Hochleistungspolymere aus dem Hause Apium verarbeiten und verfügt über
   optimierte Prozesse, wie die verbesserte Apium Controlling Software und
   einem Optischen Kontrollprozess zur Steigerung der Druckqualität. Die
   Druckdüse wurde zudem komplett neu gestaltet und lässt sich zum schnellen
   Umstellen auf andere Materialien in wenigen Schritten austauschen.

   Dank der Einsparungen aus den SCM Optimierungsvorgängen und der aktuellen
   Marktlage ist die 500-Gramm-Spule von Apiums PEEK Filament nun dauerhaft
   für 333 € erhältlich. Dank der temporären Rabattierung aufgrund der
   Einführung des Apium P 155 3D-Drucksystems liegt der Preis bis zum 28.
   Februar sogar lediglich bei 249 € und kann über den Webshop der Apium
   Additive Technology GmbH unter www.apiumtec.com/de/shop bezogen werden.

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   Tags 3D Drucker, 3D Druck, industrieller 3D Druck, Hochleistungspolymere,
   PEEK Filament, PEEK, Fused Filament Fabrication, Apium P155
   ← Kooperation mit dem Institut für Polymertechnologien e.V. im Bereich
   3D-Druck3D-Druck Revolution durch Know-How und starke Partner →

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     Einzigartige Teile für extreme Betriebsumgebungen im Öl- und Gassektor

   Apiums 3D-Drucker der P Serie für die Herstellung von hochkomplexen Teilen
   auf Anfrage - bei Bedarf - Jederzeit.

    

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   SpinMixerPEEK.png SpinMixerPEEK.png

  Hochkomplexitätsteile mit hervorragenden Eigenschaften

   Dank der fortschrittlichen Technologie von Apium lassen sich komplexe
   Geometrien mit Hochleistungspolymeren realisieren, die mit herkömmlichen
   Herstellungsverfahren oftmals nicht möglich sind. Mit der Apium P Serie
   sind Ihre innovativen Designs, vor allem von inneren Strukturen leicht zu
   realisieren. Gleichzeitig profitieren Sie von hoher
   Chemikalienbeständigkeit und hoher mechanischer Festigkeit mit Apium´s
   anspruchsvollen Materialien.

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

  Kosten- und Zeitersparnis

   Die 3D-Drucker der Apium P-Serie versorgen Ihre Fertigungskapazitäten mit
   Mobilität, um Ersatzteile und Anbauteile ohne Materialverschwendung und
   auf Anfrage überall zu produzieren: egal ob an Land, in Küstennähe oder an
   abgelegenen Orten. Profitieren und nutzen Sie die Mobilität von Apium, um
   Ihre Ausfallzeiten und die damit verbundenen Kosten zu senken.

   1502_Apium-2045.jpg 1502_Apium-2045.jpg
    
   Materialvorschläge für den Öl- und Gassektor

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

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       Thu, Oct 26, 2017 1:00pm 13:00

     • ExpoPark Sempt 20 85368 Moosburg a. d. Isar Deutschland

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       ( ) 19. Fachtagung "Fortschritte in der Kunststofftechnik" / 28 - 29
       Juni 2017  ( ) Euromold / 24 - 26 Oktober 2017  ( ) Formnext / 14 - 17
       November 2017
     • 19. Fachtagung "Fortschritte in der Kunststofftechnik" *
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       _________________________________________
       _________________________________________
       _________________________________________
       Bitte informieren Sie uns über das Thema, das Sie gerne mit uns
       besprechen möchten.
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  Apium PEEK 450 Natural

    

   Mit seinen einzigartigen mechanischen, chemischen und thermischen
   Eigenschaften ist PEEK vielen anderen Polymeren deutlich überlegen. Durch
   seine hohe Gebrauchstemperatur bei gleichzeitiger chemischer Beständigkeit
   eignet es sich gut als Ersatz für bereits bewährte Industriematerialien.
   Dank der hohen Festigkeit kann es in einigen Anwendungen selbst Stahl oder
   Aluminium ersetzen. Es erlaubt Nutzern eine Reduzierung des
   Gesamtgewichts, des Produktzyklus und eine verlängerte Lebensdauer. im
   Vergleich zu Metallen bietet das PEEK Polymer eine größere Designfreiheit
   sowie einer verbesserte Leistung.

   PEEK-Datenblatt
   PEEK-Anwendungen
   Jetzt kaufen

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

  Apium PVDF 1000 White

    

   Polyvinyliden Difluorid (PVDF) ist ein Homopolymer mittlerer Viskosität.
   Es ist bezüglich seiner chemischen Eigenschaften vergleichbar mit PTFE,
   jedoch schmelzbar und daher für den FFF 3D-Druck geeignet.Seine festigkeit
   ist etwas höher als PTFE. PVDF bleibt selbst unter chemischen oder
   ultravioletten Konditionen beständig und kann bei Temperaturen bis zu
   149°C in Umgebungen eingesetzt werden, in denen chemisch inerte Werkstoffe
   ein Muss sind.

   PVDF-Datenblatt
   PVDF-Anwendungen
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   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

  Apium POM-C ESD White

    

   POM-C ist ein Copolymer mit hoher Festigkeit und E-Modul. Dadurch wird es
   besonders stoßfest und resistent gegenüber Materialermüdung. Aufgrund
   seines geringen Gewichts wird POM-C oft als Metallersatz verwendet. Zudem
   ist es antistatisch, kann also für Anwendungen eingesetzt werden, die
   ESD-Bestimmungen erfüllen müssen.

   POM C-Datenblatt
   POM-C ESD-Anwendungen
   Jetzt kaufen

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

  Apium PEI 1000 Black

   Apium PEI 1000 Black aus ULTEM™ Resin 1000 ist ein amorphes, transparentes
   Polyetherimid (PEI). Mit einer Glasübergangstemperatur von 217°C weist es
   auch bei langfristig erhöhten Temperaturen eine große Festigkeit auf.
   Dieses grundsätzlich schwer entflammbare Granulat ist UL 94 V0, V2 und 5VA
   klassifiziert und besitzt RoHS-Konformität. ULTEM™ Resin 1000 ist ein
   unverstärkter, universal einsetzbarer Typ, welcher hohe Festigkeit und
   E-Modul sowie hohe chemische Resistenz auch bei hohen Temperaturen
   bietet. Es weist daher ähnliche Eigenschaften wie PEEK auf, ist bei
   niedrigerer Schlagfestigkeit und Anwendungstemperatur aber relativ
   günstiger.

   PEI ULTEM-Datenblatt
   PEI-ULTEM-Anwendungen
   Jetzt kaufen

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   zu ihren materialien kompatible drucker

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                   Hochleistungspolymere im Kontext 3D-Druck

   June 20, 2017 Pinar Karakas

   In der Welt der industriellen Fertigung lassen sich zahlreiche Materialien
   aus den verschiedenen Werkstoffklassen finden. Einen prominenten Platz
   nehmen dabei Kunststoffe ein. Der Vorteil vieler Polymere ist dabei, dass
   sie sich mit mehreren Fertigungsverfahren verarbeiten lassen und sie mit
   unterschiedlichen Materialeigenschaften versehen sind. In der
   industriellen Fertigung spielen vor allem die Hochleistungspolymere wie
   Thermoplaste eine entscheidende Rolle. Dank ihren hohen
   Temperaturbeständigkeiten lassen sich diese Werkstoffe in zahlreichen
   anspruchsvollen Anwendungen verwenden, z.B. in Motoren und Getrieben.
   Weitere Eigenschaften wie chemische Stabilität, geringer Verschleiß bei
   andauernder Belastung und hohe Zugfestigkeiten sorgen für weitreichende
   Anwendungsgebiete in der Automobilbranche, Luft- & Raumfahrt oder der Öl-
   und Gasindustrie. Dank dieser Eigenschaften bieten sich diese technischen
   Polymere auch als Alternative zu Metallen an. Dadurch kann zum einen die
   Leistung von Maschinen, in Hinsicht auf Gewichteinsparung und daraus
   resultierender höherer Geschwindigkeit oder geringerem Verbrauch,
   gesteigert werden. Zum anderen bieten diese Polymere zusätzliche
   Eigenschaften welche bei Metallen fehlen. Ein Beispiel liefern hier Teile
   aus dem thermoplastischen Polymer Polyetheretherketon (PEEK) als Ersatz
   für metallische Zahnräder in Motoren. Zahnräder aus PEEK benötigen
   deutlich weniger Schmiermittel als seine Pendants aus Metall, dadurch
   lassen sich Wartungsintervalle verlängern und somit Kosten sparen, da
   Teile seltener ausgetauscht werden müssen.

   Aufgrund der herausragenden Eigenschaften haben diese Materialien einen
   entsprechenden Preis, den es bei Betrachtung als Alternative für
   metallische Werkstoffe einzubeziehen gilt. Dabei sollte abgewogen werden,
   ob sich die gesteigerte Leistung bzw. die Kosteneinsparung durch geringere
   Wartungskosten mit einem höheren Materialpreis rechnet. Es ist ratsam auch
   entsprechende innovative Fertigungsmethoden mit zu betrachten, die
   thermoplastische Polymere verarbeiten können und dabei effektiver arbeiten
   als klassische Fertigungsverfahren. Die Rede ist hier von Additive
   Manufacturing (AM). AM, auch generative Fertigung oder 3D-Druck genannt,
   bezeichnet Verfahren, welche ein Bauteil durch Auftragen bzw. Hinzufügen
   von Material herstellen. Dem gegenüber stehen die sonst klassischen,
   abtragenden Verfahren, bei welchen Material von einem Halbzeug entfernt
   wird. Die klassischen Verfahren haben demnach deutlich höhere
   Materialkosten für dasselbe Bauteil. Eines der 3D-Druck-Verfahren, welches
   äußerst materialsparend arbeitet, ist das Fused Filament Fabrication
   (FFF). Bei diesem wird der Werkstoff als eine Art Kunststoffstrang, dem
   Filament, durch eine Düse geschmolzen und so in verschiedenen Schichten
   zum Bauteil durch Auftragen auf der Bauplattform aufgebaut. Dieses
   Verfahren ermöglicht, neben der materialsparenden Arbeitsweise, zudem
   neue, komplexere Geometrien im Vergleich zu abtragenden Verfahren. So sind
   bspw. Bauteile mit Überhängen oder solche in Leichtbauweise mit Hilfe von
   Wabenstrukturen deutlich einfacher zu realisieren. Ein Beispiel zeigt
   Abbildung 1.

   Abbildung 1: Leichtbauwinkel aus PEEK, hergestellt mit einem Apium P 155
   3D-Drucker und dem FFF-Verfahren Abbildung 1: Leichtbauwinkel aus PEEK,
   hergestellt mit einem Apium P 155 3D-Drucker und dem FFF-Verfahren

   Abbildung 1: Leichtbauwinkel aus PEEK, hergestellt mit einem Apium P 155
   3D-Drucker und dem FFF-Verfahren

   Die reinen Materialkosten des hier verwendeten PEEK belaufen sich, bei
   einer Abmessung von 10 x 45 x 115 mm und 100% Infillrate, auf 12,90 €. Im
   Vergleich dazu kostet eine Platte aus PEEK mit den gleichen Maßen ca.
   15,30 €, 18% höhere Materialkosten pro hergestelltem Teil. Zudem gilt hier
   zu bedenken, dass die gezeigte Wabenstruktur mit abtragenden Verfahren
   kaum bis nicht möglich herzustellen ist und die laufenden Kosten, wie
   Verschleiß der Werkzeuge und Instandhaltung, höher als bei einem FFF
   basierten 3D-Drucker sind, welcher als einziges Werkzeug die Schmelzdüse
   verwendet. Gerade bei einem sehr beständigen und schwer zu bearbeitendem
   Werkstoff wie PEEK müssen die Werkzeuge, bspw. Fräsköpfe, entsprechend oft
   getauscht werden. Einzig die aktuell langen Herstellungszeiten mit dem
   Fused Filament Fabrication Verfahren verhindern einen serienreifen Einsatz
   von 3D-Druckern in der Fertigung. Dem Einsatz zu Spezialanfertigungen,
   Prototypen oder im Bereich der F&E steht allerdings nichts im Weg. Zumal
   abtragende Verfahren, je nach Geometrie des Bauteils, Verfügbarkeit des
   Halbzeuges und speziell angefertigten Einspannvorrichtungen auch lange
   Fertigungszeiten in Anspruch nehmen können. Hier spielt wiederum der
   3D-Druck seine Stärken aus, der Herstellungsprozess kann sofort begonnen
   werden, sobald das Bauteil designt wurde, es werden keine zeitraubenden
   Vorbereitungsschritte benötigt.

   Tags Hochleistungspolymere, 3D Drucker, 3D-Druck, PEEK, Apium P155, Fused
   Filament Fabrication, Fused Deposition Modeling, Additive Manufacturing,
   Generative Fertigung, CNC Fräsen
   Angaben über Auflösung, Maßhaltigkeit und Reproduzierbarkeit im 3D-Druck →

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   News
   
   Jun 20, 2017 Hochleistungspolymere, 3D Drucker, 3D-Druck, PEEK, Apium
   P155, Fused Filament Fabrication, Fused Deposition Modeling, Additive
   Manufacturing, Generative Fertigung, CNC Fräsen Pinar Karakas
   Jun 20, 2017 Hochleistungspolymere, 3D Drucker, 3D-Druck, PEEK, Apium
   P155, Fused Filament Fabrication, Fused Deposition Modeling, Additive
   Manufacturing, Generative Fertigung, CNC Fräsen Pinar Karakas
   Hochleistungspolymere im Kontext 3D-Druck
   Jun 20, 2017 Hochleistungspolymere, 3D Drucker, 3D-Druck, PEEK, Apium
   P155, Fused Filament Fabrication, Fused Deposition Modeling, Additive
   Manufacturing, Generative Fertigung, CNC Fräsen Pinar Karakas
   Jun 20, 2017 Hochleistungspolymere, 3D Drucker, 3D-Druck, PEEK, Apium
   P155, Fused Filament Fabrication, Fused Deposition Modeling, Additive
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   Jun 20, 2017 Hochleistungspolymere, 3D Drucker, 3D-Druck, PEEK, Apium
   P155, Fused Filament Fabrication, Fused Deposition Modeling, Additive
   Manufacturing, Generative Fertigung, CNC Fräsen Pinar Karakas
   Jun 20, 2017 Hochleistungspolymere, 3D Drucker, 3D-Druck, PEEK, Apium
   P155, Fused Filament Fabrication, Fused Deposition Modeling, Additive
   Manufacturing, Generative Fertigung, CNC Fräsen Pinar Karakas
   Angaben über Auflösung, Maßhaltigkeit und Reproduzierbarkeit im 3D-Druck
   May 16, 2017 3D-Drucker, Auflösung, Reproduzierbarkeit, Maßhaltigkeit,
   Toleranz, 3D-Druck Pinar Karakas
   May 16, 2017 3D-Drucker, Auflösung, Reproduzierbarkeit, Maßhaltigkeit,
   Toleranz, 3D-Druck Pinar Karakas
   Angaben über Auflösung, Maßhaltigkeit und Reproduzierbarkeit im 3D-Druck
   May 16, 2017 3D-Drucker, Auflösung, Reproduzierbarkeit, Maßhaltigkeit,
   Toleranz, 3D-Druck Pinar Karakas
   May 16, 2017 3D-Drucker, Auflösung, Reproduzierbarkeit, Maßhaltigkeit,
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   May 16, 2017 3D-Drucker, Auflösung, Reproduzierbarkeit, Maßhaltigkeit,
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   May 16, 2017 3D-Drucker, Auflösung, Reproduzierbarkeit, Maßhaltigkeit,
   Toleranz, 3D-Druck Pinar Karakas
   
   May 11, 2017 Pinar Karakas
   May 11, 2017 Pinar Karakas
   Bahnbrechende Erfindung im FFF-3D-Druck: Apiums Drucker der P-Serie
   May 11, 2017 Pinar Karakas
   May 11, 2017 Pinar Karakas
   May 11, 2017 Pinar Karakas
   May 11, 2017 Pinar Karakas
   Eine wissenschaftsorientierte Betrachtung von unerwünschten Bestandteilen
   in 3D gedruckten Polymeren
   Apr 11, 2017 PEEK, Polyetheretherketon, 3D-Druck, 3D-Drucker,
   Hochleistungspolymere, Black Specks Pinar Karakas
   Apr 11, 2017 PEEK, Polyetheretherketon, 3D-Druck, 3D-Drucker,
   Hochleistungspolymere, Black Specks Pinar Karakas
   Eine wissenschaftsorientierte Betrachtung von unerwünschten Bestandteilen
   in 3D gedruckten Polymeren
   Apr 11, 2017 PEEK, Polyetheretherketon, 3D-Druck, 3D-Drucker,
   Hochleistungspolymere, Black Specks Pinar Karakas
   Apr 11, 2017 PEEK, Polyetheretherketon, 3D-Druck, 3D-Drucker,
   Hochleistungspolymere, Black Specks Pinar Karakas
   Apr 11, 2017 PEEK, Polyetheretherketon, 3D-Druck, 3D-Drucker,
   Hochleistungspolymere, Black Specks Pinar Karakas
   Apr 11, 2017 PEEK, Polyetheretherketon, 3D-Druck, 3D-Drucker,
   Hochleistungspolymere, Black Specks Pinar Karakas
   3D-Druck auf dem Weg in die Medizin
   Mar 10, 2017 3D Druck, Medizin, 3D Drucker, Apium P155, Evonik, Charité
   Berlin, 3D Druck Implantat, PEEK Pinar Karakas
   Mar 10, 2017 3D Druck, Medizin, 3D Drucker, Apium P155, Evonik, Charité
   Berlin, 3D Druck Implantat, PEEK Pinar Karakas
   3D-Druck auf dem Weg in die Medizin
   Mar 10, 2017 3D Druck, Medizin, 3D Drucker, Apium P155, Evonik, Charité
   Berlin, 3D Druck Implantat, PEEK Pinar Karakas
   Mar 10, 2017 3D Druck, Medizin, 3D Drucker, Apium P155, Evonik, Charité
   Berlin, 3D Druck Implantat, PEEK Pinar Karakas
   Mar 10, 2017 3D Druck, Medizin, 3D Drucker, Apium P155, Evonik, Charité
   Berlin, 3D Druck Implantat, PEEK Pinar Karakas
   Mar 10, 2017 3D Druck, Medizin, 3D Drucker, Apium P155, Evonik, Charité
   Berlin, 3D Druck Implantat, PEEK Pinar Karakas
   Kooperation mit dem Institut für Polymertechnologien e.V. im Bereich
   3D-Druck
   Feb 3, 2017 Fused Filament Fabrication, 3D Druck, Industrie, Medizin,
   Hochleistungspolymere, PEEK, Apium P155, 3D Drucker, Institut für
   Polymertechnologien e.V., Entwicklung, Forschung Pinar Karakas
   Feb 3, 2017 Fused Filament Fabrication, 3D Druck, Industrie, Medizin,
   Hochleistungspolymere, PEEK, Apium P155, 3D Drucker, Institut für
   Polymertechnologien e.V., Entwicklung, Forschung Pinar Karakas
   Kooperation mit dem Institut für Polymertechnologien e.V. im Bereich
   3D-Druck
   Feb 3, 2017 Fused Filament Fabrication, 3D Druck, Industrie, Medizin,
   Hochleistungspolymere, PEEK, Apium P155, 3D Drucker, Institut für
   Polymertechnologien e.V., Entwicklung, Forschung Pinar Karakas
   Feb 3, 2017 Fused Filament Fabrication, 3D Druck, Industrie, Medizin,
   Hochleistungspolymere, PEEK, Apium P155, 3D Drucker, Institut für
   Polymertechnologien e.V., Entwicklung, Forschung Pinar Karakas
   Feb 3, 2017 Fused Filament Fabrication, 3D Druck, Industrie, Medizin,
   Hochleistungspolymere, PEEK, Apium P155, 3D Drucker, Institut für
   Polymertechnologien e.V., Entwicklung, Forschung Pinar Karakas
   Feb 3, 2017 Fused Filament Fabrication, 3D Druck, Industrie, Medizin,
   Hochleistungspolymere, PEEK, Apium P155, 3D Drucker, Institut für
   Polymertechnologien e.V., Entwicklung, Forschung Pinar Karakas
   Einsparpotenzial durch Supply Chain Management-Optimierungen
   Feb 3, 2017 3D Drucker, 3D Druck, industrieller 3D Druck,
   Hochleistungspolymere, PEEK Filament, PEEK, Fused Filament Fabrication,
   Apium P155 Pinar Karakas
   Feb 3, 2017 3D Drucker, 3D Druck, industrieller 3D Druck,
   Hochleistungspolymere, PEEK Filament, PEEK, Fused Filament Fabrication,
   Apium P155 Pinar Karakas
   Einsparpotenzial durch Supply Chain Management-Optimierungen
   Feb 3, 2017 3D Drucker, 3D Druck, industrieller 3D Druck,
   Hochleistungspolymere, PEEK Filament, PEEK, Fused Filament Fabrication,
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   Feb 3, 2017 3D Drucker, 3D Druck, industrieller 3D Druck,
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   Feb 3, 2017 3D Drucker, 3D Druck, industrieller 3D Druck,
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   3D-Druck Revolution durch Know-How und starke Partner
   Feb 1, 2017 3D Drucker, 3D Druck, Fused Filament Fabrication, Filament,
   Hochleistungspolymere, Heidelberger Druckmaschinen AG, Ensinger GmbH, PEEK
   Pinar Karakas Comment
   Feb 1, 2017 3D Drucker, 3D Druck, Fused Filament Fabrication, Filament,
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   3D-Druck Revolution durch Know-How und starke Partner
   Feb 1, 2017 3D Drucker, 3D Druck, Fused Filament Fabrication, Filament,
   Hochleistungspolymere, Heidelberger Druckmaschinen AG, Ensinger GmbH, PEEK
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   Pinar Karakas Comment
   
   Dec 2, 2016 Pinar Karakas
   Dec 2, 2016 Pinar Karakas
   3D-gedrucktes PEEK für die chemische Industrie
   Dec 2, 2016 Pinar Karakas
   Dec 2, 2016 Pinar Karakas
   Dec 2, 2016 Pinar Karakas
   Dec 2, 2016 Pinar Karakas
   Die nächste industrielle Revolution für FFF 3D gedruckte
   Hochleistungspolymere
   Nov 15, 2016 Apium, Indmatec, Hochleistungspolymere, Fused Filament
   Fabrication, Fused Deposition Modeling, 3D Druck, 3D Drucker, Industrie,
   Formnext, Heidelberger Druckmaschinen AG, Ensinger GmbH Pinar Karakas
   Nov 15, 2016 Apium, Indmatec, Hochleistungspolymere, Fused Filament
   Fabrication, Fused Deposition Modeling, 3D Druck, 3D Drucker, Industrie,
   Formnext, Heidelberger Druckmaschinen AG, Ensinger GmbH Pinar Karakas
   Die nächste industrielle Revolution für FFF 3D gedruckte
   Hochleistungspolymere
   Nov 15, 2016 Apium, Indmatec, Hochleistungspolymere, Fused Filament
   Fabrication, Fused Deposition Modeling, 3D Druck, 3D Drucker, Industrie,
   Formnext, Heidelberger Druckmaschinen AG, Ensinger GmbH Pinar Karakas
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   Fabrication, Fused Deposition Modeling, 3D Druck, 3D Drucker, Industrie,
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   Dichtungsring-PEEK.png Dichtungsring-PEEK.png
   black_PEEK_Dichtung.png black_PEEK_Dichtung.png
   Drallmischer_PVDF.png Drallmischer_PVDF.png
   Ellenbogenflansch.png Ellenbogenflansch.png
   black_PEEK_Drallmischer.png black_PEEK_Drallmischer.png
   Rohrkühlung_PVDF.png Rohrkühlung_PVDF.png
   Leichtbauwinkel-PEEK.png Leichtbauwinkel-PEEK.png
   Spritzguss_PEEK_Einsätze.png Spritzguss_PEEK_Einsätze.png
   Verbindungsstück_Pei_ultem.png Verbindungsstück_Pei_ultem.png
   Dichtungsring-PEEK.png black_PEEK_Dichtung.png Drallmischer_PVDF.png
   Ellenbogenflansch.png black_PEEK_Drallmischer.png Rohrkühlung_PVDF.png
   Leichtbauwinkel-PEEK.png Spritzguss_PEEK_Einsätze.png
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Apium P155

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   Schlichtweg Kraftvoll.

   "Die Apium Additive Technologies GmbH bietet den weltweit ersten FFF
   3D-Drucker an, der in der Lage ist, das Hochleistungspolymer PEEK für
   industrielle Anwendungen professionell zu verarbeiten."

   Der Apium P155, mit seiner bereits zum Patent angemeldeten FFF 3D
   Druck-Technologie, wird Ihren Arbeitsablauf revolutionieren.

   Er besitzt einzigartige Fähigkeiten, technische High-End Kunststoffe wie
   zum Beispiel PEEK, POM-C, PVDF und PEI 9085 zu verarbeiten, sowie die
   Möglichkeit hochkomplexe Strukturen einfach zu realisieren, ohne dabei auf
   Leichtbau und Festigkeit zu verzichten.

   Unser Drucker wird bereits in Laboren auf der ganzen Welt verwendet und in
   den unterschiedlichsten Industrien eingesetzt. Einige der wichtigsten
   Eigenschaften sind zum Beispiel: 

     • Maße des Heizbettes: 155 mm x 155 mm x 155 mm
     • Druckvolumen: 145 mm x 135 mm x 148 mm
     • Spezielles Heizbett für optimale Adhäsion von Hochleistungspolymeren
     • Einzigartiger Druckkopf, der bis 520° C heizt
     • 65 individuell einstellbare Druckparameter
     • patentierte Zonenheizungs-Technologie zur Aktivierung der
       Druckoberfläche

   Erfahren Sie mehr

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

    

  Die Synergie zwischen Heiz- und Kühlsystem.

   Unser neues Druckkopfdesign garantiert ein zuverlässiges Druckergebnis,
   welches Ihren Herstellungserwartungen gerecht wird. Entdecken Sie die
   leicht austauschbare Düse für den Druck verschiedenster Materialien und
   die einfache Parameterkontrollfunktion für höchste Druckqualität.
   Profitieren Sie vom Leichtbau und der Festigkeit unserer
   Materialien,gepaart mit niedrigeren Kosten, für eine verbesserte
   Performance und Qualität.

    

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   Funktionsweise

   Apiums FFF-3D-Druck-Technologie eröffnet einen neuen, kosteneffizienten
   und einfachen Weg, individuelle Geometrien inklusive komplexer Hohlräume
   mit einem hohen Grad an Gestaltungsfreiheit zu produzieren. Während der
   Extruder den Vorschub des Filaments reguliert, wird der thermoplastische
   Werkstoff erhitzt und von einem, durch eine CAM Software kontrollierten
   Druckkopf, platziert. Schicht für Schicht wird der geschmolzene
   Thermoplast Linie für Linie und Schicht für Schicht auf der erhärteten
   Werkstoffoberfläche abgelegt. Diese Additive Fertigungstechnologie
   ermöglicht es Ihnen, sowohl detaillierte und präzise Modelle und
   Prototypen, als auch Kleinserien von maßgeschneiderten Teilen für
   verschiedenste industriespezifische Anwendungen zu produzieren.

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   Steigern Sie Ihr Potential.

   Die Zeit, die benötigt wird, um einen Druckauftrag durchzuführen, ist sehr
   gering. Dank unserer One-Click-Technologie wird lediglich eine digitale
   Datei des Teils benötigt, um die Produktion mit einer relativ hohen
   Geschwindigkeit und ohne Werkzeugkosten, die im Voraus hergestellt werden
   mussten, ohne Vorlaufzeit und ohne Nachlaufzeit zu realisieren.

   Die Kosten, die mit dem Druckprozess verbunden sind, wie zum Beispiel
   Anschaffungskosten, Betriebskosten und Materialkosten sind niedriger als
   bei der Nutzung anderer 3D Druck-Technologien. Des Weiteren sind sowohl
   der Drucker als auch die Filamentrollen gut transportierbar. Dies führt zu
   einer höheren Flexibilität und einer schnelleren Reaktionsfähigkeit.

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     Heidelberger Druckmaschinen GmbH (Maschinen-Produktionspartner )

     Mit dem Geschäftsbereich Smart Factory der Heidelberger Druckmaschinen
     AG konnte ein strategischer Partner für die Industrialisierung und die
     Serienproduktion der nächsten Generation von 3D-Druckern, der Apium P220
     Serie, gewonnen werden.

     Ensinger GmbH (Material-Produktionspartner)

     Mit der Ensinger GmbH konnte ein Partner zur Entwicklung und Produktion
     von Filamenten in der erforderlichen Menge gewonnen werden. Der
     Kunststoffverarbeiter Ensinger versorgt Apium mit qualitativ
     hochwertigen Filamenten, die im Extrusionsverfahren hergestellt werden.
     Im Zuge der Kooperation arbeiten beide Seiten intensiv an der
     Erforschung neuer Filamente.

     Evonik Industries AG
     (Entwicklungspartner)                                                                               
     Auf Grundlage des von Evonik hergestellten Hochleistungskunststoff
     VESTAKEEP® PEEK - eines Biomaterials für medizinische Anwendungen - soll
     durch Tests herausgefunden werden, wie dieses Material als Filament in
     optimaler Weise mit der FFF-Technologie verarbeitet werden kann, um das
     Endprodukt, ein in der 3D-Druck-Technologie hergestelltes Implantat,
     einzusetzen.

     Charité Universitätsmedizin Berlin (Forschungspartner)

     Ziel der Kooperation mit dem Center for Dental and Craniofacial Sciences
     der Charité Berlin ist es, eine Studie zur Ermittlung der Druckleistung
     im Dentalbereich von zugelassenen PEEK Compounds durchzuführen um erste
     Daten bezüglich eines medizinisch verwendbaren 3D-Druckers zu sammeln.

     MCF Technologies GmbH
     (Maschinen-Produktionspartner)                                                       
     Mit MCF Technologies konnte bereits in der Anfangsphase ein wertvoller
     Partner für die Produktion der ersten Generation von Apiums
     Hochleistungspolymer 3D-Druckern gewonnen werden. Nach seiner
     erfolgreichen Entwicklung wird das aktuelle Modell, der Apium P 155, von
     MCF in industrieller Qualität produziert.

     SRM AG (Maschinen-Produktionspartner)                                   
                                                   Eine strategische
     Partnerschaft mit der SRM AG, welche über Jahrzehnte an Erfahrung in
     Maschinenbau und Fertigung verfügt, bietet die Grundlage zur Entwicklung
     und Herstellung eines medizinisch einsetzbaren 3D-Druckers. Dabei ist
     das Zusammenspiel aus Apiums 3D-Druck Know-how und der Expertise in der
     Entwicklung und Produktion, seitens SRM, entscheidend. So kann unseren
     Kunden das bestmögliche Produkt angeboten werden.

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

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  Entwicklungsdienstleistungen. Kreieren, Spezifizieren, Optimieren.

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   Als das Apium-Team sind wir einer stetigen Verbesserung und Entwicklung
   verpflichtet. Einhergehend mit diesem Versprechen erweitern wir täglich
   unser professionelles Netzwerk mit Universitäten und Forschungsinstituten.

   Dank unserer Experten in den Bereichen Materialforschung,
   Maschinenbauwesen und Softwareentwicklung, ist es uns möglich, eine Reihe
   an F&E-Projekten anzunehmen. Diese reichen von der Entwicklung neuer
   Materialien bis hin zur Forschung der neuesten AM Technologie, welche
   speziell für Ihr Projekt ausgelegt ist.

   Treten Sie der innovativen Gemeinschaft von Apium bei und profitieren Sie
   von unserer Expertise, um Ihre Forschungs- und Entwicklungsstudien zu
   beschleunigen und somit Ihre Ideen zu realisieren.

    
    

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  Apium Seminarprogramme. Alles zum Thema 3D Druck. Und mehr.

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   Als Pioniere in unserem Gebiet ist es unsere Verantwortung, andere über
   die Möglichkeiten, die in der dynamischen Welt der Additiven Fertigung
   (AM) existieren, zu informieren.

   Egal, ob Sie die Einführung von AM in Ihren Arbeitsablauf in Erwägung
   ziehen oder ob Sie die Technologie bereits aufgenommen haben und Ihre
   Erfahrungen ausbauen möchten, unser Beratungsteam wird Ihnen dabei helfen,
   den Weg zu finden, der Ihren Unternehmensbedürfnissen am ehesten
   entspricht.

    

    
   Apium Consulting Apium Consulting
    

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  Apium - Making Ideas happen

   “Apiums Mission ist es, mit unseren FFF 3D-Druckern und
   Servicedienstleistungen durch kontinuierliche Innovation die Zukunft
   unserer Kunden mitzugestalten und den Weg für neue Ideen zu ebnen”

   Die Apium Additive Technologies GmbH ist ein technologiebasiertes
   Unternehmen aus Karlsruhe, das Lösungen für die Verarbeitung von
   Hochleistungspolymeren mit der FFF-3D-Druck Technologie anbietet. Es ist
   das weltweit erste Unternehmen, welches PEEK (Polyetheretherketon) in
   Filamentform kommerziell angeboten und einen speziell auf industriell
   genutzte Hochleistungspolymere zugeschnittenen Fused Filament Fabrication
   (FFF) 3D Drucker entwickelt hat.

   Mit unserer eigenen Forschung und Entwicklung und durch enge
   Zusammenarbeit mit führenden Forschungsinstituten, unter anderem mit dem
   Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und dem Fraunhofer Institut
   IWM, zielen wir darauf ab, innovative Lösungen für die Industrie zu
   finden. Wir haben die Vision, durch die Verarbeitung von
   Hochleistungspolymeren eine führende Rolle im Bereich der FFF
   3D-Drucktechnologie einzunehmen.

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

  Unser Team

   "Unser interdisziplinäres Team kombiniert die Expertise aus
   Materialforschung, Maschinenbau, Robotik & Automation, IT und 3D Druck."

   Tony Tran-Mai, Dipl.-Kfm. – CEO Dipl.-Kfm. Tony Tran-Mai ist CEO der Apium
   Additive Technologies GmbH und zuständig für Vertrieb, Finanzen, Personal,
   die Gewinnung neuer strategischer Partner und den Aufbau eines
   Markenimages. Er absolvierte ein betriebswirtschaftliches Studium und
   verfügt über 17 Jahre Berufserfahrung im Vertrieb und Management. Tony
   Tran-Mai, Dipl.-Kfm. – CEO Dipl.-Kfm. Tony Tran-Mai ist CEO der Apium
   Additive Technologies GmbH und zuständig für Vertrieb, Finanzen, Personal,
   die Gewinnung neuer strategischer Partner und den Aufbau eines
   Markenimages. Er absolvierte ein betriebswirtschaftliches Studium und
   verfügt über 17 Jahre Berufserfahrung im Vertrieb und Management.

   Tony Tran-Mai, Dipl.-Kfm. – CEO

   Dipl.-Kfm. Tony Tran-Mai ist CEO der Apium Additive Technologies GmbH und
   zuständig für Vertrieb, Finanzen, Personal, die Gewinnung neuer
   strategischer Partner und den Aufbau eines Markenimages. Er absolvierte
   ein betriebswirtschaftliches Studium und verfügt über 17 Jahre
   Berufserfahrung im Vertrieb und Management.

   Prof. Dr. Brando Okolo – CTO Prof. Dr. Brando Okolo ist CTO und zuständig
   für Technologie, F & E, Produktmanagement, Business Development und durch
   seine langjährigen Kontakte in der Forschung auch für die Gewinnung von
   Kooperationspartnern für gemeinsame Forschungsprojekte. Mit 15 Jahren
   Forschungserfahrung und durch seine fünfjährige Vollzeit Professor in
   Materialwissenschaften und Maschinenbau an der Deutschen Universität in
   Kairo (GUC) trägt er maßgeblich dazu bei, dass sich die Apium Additive
   Technologies GmbH auch in Zukunft einen technologischen Wettbewerbsvorteil
   sichern kann.  Prof. Dr. Brando Okolo – CTO Prof. Dr. Brando Okolo ist CTO
   und zuständig für Technologie, F & E, Produktmanagement, Business
   Development und durch seine langjährigen Kontakte in der Forschung auch
   für die Gewinnung von Kooperationspartnern für gemeinsame
   Forschungsprojekte. Mit 15 Jahren Forschungserfahrung und durch seine
   fünfjährige Vollzeit Professor in Materialwissenschaften und Maschinenbau
   an der Deutschen Universität in Kairo (GUC) trägt er maßgeblich dazu bei,
   dass sich die Apium Additive Technologies GmbH auch in Zukunft einen
   technologischen Wettbewerbsvorteil sichern kann. 

   Prof. Dr. Brando Okolo – CTO

   Prof. Dr. Brando Okolo ist CTO und zuständig für Technologie, F & E,
   Produktmanagement, Business Development und durch seine langjährigen
   Kontakte in der Forschung auch für die Gewinnung von Kooperationspartnern
   für gemeinsame Forschungsprojekte. Mit 15 Jahren Forschungserfahrung und
   durch seine fünfjährige Vollzeit Professor in Materialwissenschaften und
   Maschinenbau an der Deutschen Universität in Kairo (GUC) trägt er
   maßgeblich dazu bei, dass sich die Apium Additive Technologies GmbH auch
   in Zukunft einen technologischen Wettbewerbsvorteil sichern kann. 

   Lars Pfotzer, Dipl.-Inform. – CIO Lars Pfotzer ist CIO und zuständig für
   die IT-technische Ausrichtung und den Bereich „IT, Robotics & Automation".
   Er verfügt über ein großes Wissen in den Bereichen Softwareentwicklung und
   Robotik. Aufgrund seiner Promotion am FZI Forschungszentrum Informatik
   hilft er dem Unternehmen nicht nur mit seinem Know-how, sondern erweitert
   auch die Reichweite unseres Netzwerks. Ergänzt wird seine Expertise auf
   dem Gebiet der Informatik durch seine weitreichende Erfahrung im Umgang
   mit FFF 3D Druckern, wodurch er im Unternehmen einen großen Beitrag
   leisten kann.  Lars Pfotzer, Dipl.-Inform. – CIO Lars Pfotzer ist CIO und
   zuständig für die IT-technische Ausrichtung und den Bereich „IT, Robotics
   & Automation". Er verfügt über ein großes Wissen in den Bereichen
   Softwareentwicklung und Robotik. Aufgrund seiner Promotion am FZI
   Forschungszentrum Informatik hilft er dem Unternehmen nicht nur mit seinem
   Know-how, sondern erweitert auch die Reichweite unseres Netzwerks. Ergänzt
   wird seine Expertise auf dem Gebiet der Informatik durch seine
   weitreichende Erfahrung im Umgang mit FFF 3D Druckern, wodurch er im
   Unternehmen einen großen Beitrag leisten kann. 

   Lars Pfotzer, Dipl.-Inform. – CIO

   Lars Pfotzer ist CIO und zuständig für die IT-technische Ausrichtung und
   den Bereich „IT, Robotics & Automation". Er verfügt über ein großes Wissen
   in den Bereichen Softwareentwicklung und Robotik. Aufgrund seiner
   Promotion am FZI Forschungszentrum Informatik hilft er dem Unternehmen
   nicht nur mit seinem Know-how, sondern erweitert auch die Reichweite
   unseres Netzwerks. Ergänzt wird seine Expertise auf dem Gebiet der
   Informatik durch seine weitreichende Erfahrung im Umgang mit FFF 3D
   Druckern, wodurch er im Unternehmen einen großen Beitrag leisten kann. 

    
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  Hochleistungspolymere im Kontext 3D-Druck

   21.06.17

   In der Welt der industriellen Fertigung lassen sich zahlreiche Materialien
   aus den verschiedenen Werkstoffklassen finden. Einen prominenten Platz
   nehmen dabei Kunststoffe ein. Der Vorteil vieler Polymere ist dabei...

   Weiterlesen

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

  Angaben über Auflösung, Maßhaltigkeit und Reproduzierbarkeit im 3D-Druck

   16.05.17

   Eine der von potentiellen 3D-Drucker-Käufern meist gestellten Fragen ist
   die, nach der "Auflösung" des 3D-Druckers. Hakt man nach, wird klar, dass
   tatsächlich von der „Maßhaltigkeit“ und „Reproduzierbarkeit“ von...

   Weiterlesen

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   Apium+P155+-+high+performance+polymers+printer.png
   Apium+P155+-+high+performance+polymers+printer.png

  Bahnbrechende Erfindung im FFF-3D-Druck: Apiums Drucker der P-Serie

   11.05.17

   Die Einführung von FFF 3D-Druck-Technologien in industriellen Anwendungen
   ist, mit der Verarbeitung von Hochleistungspolymeren, erst der Beginn des
   ...

   Weiterlesen

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   - Kegelzahnrad-PEEK.png

  Eine wissenschaftsorientierte Betrachtung von unerwünschten Bestandteilen in
  3D gedruckten Polymeren

   11.04.17

   Ein unerwünschter Effekt bei thermischer Umformung von Thermoplasten ist
   das Auftreten von schwarzen Punkten in dem bereits ...

   WEITERLESEN

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   - 3D+Druck+für+Medizin+und+Dental.jpg

  3D-Druck auf dem Weg in die Medizin

   10.03.17

   Additive Fertigungsverfahren gehören seit einiger Zeit fest ins Repertoire
   der industriellen Fertigung. In den Bereichen Prototyping, Herstellung
   individueller Teile und komplexer Geometrien oder für die Forschung und
   Entwicklung gibt es zahlreiche Verfahren wie 3D...

   Weiterlesen

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   -

  Kooperation mit dem Institut für Polymertechnologien e.V. im Bereich
  3D-Drucker

   03.02.17

   Die Apium Additive Technologies GmbH ist im Bereich des 3D-Drucks auf das
   vielseitig einsetzbare Fused Filament Fabrication Verfahren spezialisiert
   und entwickelt hierfür ...

   WEITERLESEN

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   - Printer.gif

  Einsparpotential durch Supply Chain Management

   03.02.17

   Der Apium Additive Technologies GmbH gelang ein entscheidender Schritt
   industriellen 3D-Druck mit Hochleistungspolymeren (Polyetheretherketon),
   auf Basis des Fused Filament Fabrication-Verfahrens (FFF) noch
   wirtschaftlicher zu...

   WEITERLESEN

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   Revoluzzer.PNG Revoluzzer.PNG

  3D-Druck Revolution durch Know-How und starke Partner

   01.02.17

   3D-Drucktechnologien sind in den letzten Jahren mehr und mehr auf dem
   Vormarsch zuletzt auch als Unterstützung und Ersatz für die industrielle
   Fertigung. Hierbei lassen sich 3D-Drucker vor allem in den Bereichen ...

   WEITERLESEN

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

  3D-gedrucktes PEEK für die Chemie-Industrie

   02.12.16

   In der Industrie herrschen gemischte Gefühle, was den Einsatz von
   3D-gedruckten Teile für Endanwendungen angeht. Ein zentraler Grund für
   dieses Zögern liegt darin, dass...

   Weiterlesen

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   - Apium_transparent.png

  Die nächste industrielle Revolution für FFF-3D- gedruckte
  Hochleistungspolymere

   15.11.16

   Oftmals gehen mit Wachstum neue Verantwortungen, Herausforderungen und
   Möglichkeiten einher, sowie die Chance Änderungen vorzunehmen, welche das
   Wachstum wiederspiegeln. Indmatec wird sich umgestalten...

   WEITERLESEN

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

  Erfolgreicher WECONOMY-Wettbewerb

   28.10.16

   WECONOMY ist ein Wettbewerb für die innovativsten Start-Ups aus
   Deutschland, gegründet von der Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland
   e.V.. Mit etwa 120 Mitgliedern von verschiedenen Branchen unterstützen sie
   deutsche Unternehmen sowie Start-Ups und stellen...

   WEITERLESEN

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   Filaments_4.jpg Filaments_4.jpg

  Testdaten von 3D-gedrucktem PEEK und seine herausragenden Eigenschaften

   05.10.16

   Seit additive Fertigungsmethoden in den vergangenen Jahren mehr und mehr
   genutzt werden, ist das größte Hindernis, dass die verschiedenen Methoden
   davon abhält für industrielle Anwendungen ..

    

   Weiterlesen

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   Sealing+rings.jpg Sealing+rings.jpg

  3D-Druck und Additive Fertigung für PEEK-Teile in der Öl- und Gasindustrie

   15.09.16

   Oft wird fälschlicherweise angenommen, dass jeder 3D Drucker jedes
   denkbare solide Objekt herstellen kann.  Dies entspricht jedoch nicht der
   Wahrheit; tatsächlich gibt es 8 verschiedene Arten ...

   Weiterlesen

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   3D+Druck+für+Automobil.jpg 3D+Druck+für+Automobil.jpg

  3D-Druck Anwendungen für den Automobil-Sektor dank PEEK

   06.09.16

   Im Automobil Sektor werden Materialien benötigt, die nicht nur belastbar
   sind, um für die Sicherheit der Fahrzeuge zu sorgen, sondern viele weitere
   Eigenschaften mitbringen müssen ...

   Weiterlesen

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   services.png services.png

  Etablierung des 3D-Drucks als Herstellungsverfahren

   11.08.16

   In den vergangenen 10 Jahren erfährt das Rapid Prototyping seitens der
   Industrie ein starkes Interesse für den Einsatz in der Produktentwicklung.
   Die Industrie ist entschlossen, neue Wege zu gehen und...

   Weiterlesen

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   static1.squarespace.jpg static1.squarespace.jpg

  Indmatecs 3D-gedrucktes PEEK findet Anwendung in der Vakuum-Technologie

   28.07.16

   In der Vakuumtechnologie gilt es, ausgasende Materialien zu vermeiden, da
   deren Eigenschaften es erschweren, die gewünschte Qualität des Vakuums...

   Weiterlesen

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   doctor-medical-medicine-health-42273.jpeg
   doctor-medical-medicine-health-42273.jpeg

  Indmatec GmbH macht PEEK-Filament für die Herstellung von Medizinprodukten
  verfügbar

   17.05.16

   PEEK ist ein Hochleistungskunststoff, der im letzten Frühjahr vom
   Karlsruher Startup Indmatec als Filament für FDM©/FFF-3D-Drucker auf den
   Markt gebracht wurde. Seine Verwendbarkeit für die...

   Weiterlesen
   Apium+P155.jpg Apium+P155.jpg

  PEEK in Verbindung mit der FFF-Technologie

   13.05.16

   PEEK (Polyetheretherketon) ist ein semi-kristallines thermoplastisches
   Polymermaterial. Seine Markteinführung als industrielles Material hat die
   Materialwahl der Konstrukteure aus verschiedensten Industriezweigen
   revolutioniert. Eigenschaften von PEEK sind...

   Weiterlesen

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

  Indmatec druckt PEEK in 3D

   13.05.16

   Die meisten FFF-3D-Drucker verwenden Extruder, die Materialien bei
   Temperaturen bis zu 300°C verarbeiten können. Für die meisten
   Hochleistungs-Polymere (vor allem Thermoplasten) mit Schmelzpunkt jenseits
   von 300°C wie PEEK, PTFE oder PPSU bedeutet das, dass...

   Weiterlesen

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   PEEK Bone.png PEEK Bone.png

  3D-Druck in Ihrer Zahnarztpraxis

   13.05.16

   Die Entwicklung unsichtbarer kieferorthopädischer Lösungen hat neue
   Möglichkeiten eröffnet, den Patienten das Stigma zu ersparen, mit
   metallischen Teilen im Mund aufzufallen. Während herkömmliche Lösungen
   (sichtbar wie unsichtbar) aufgrund der...

   Weiterlesen

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

  PEEK für medizinische Anwendungen

   13.05.16

   3D-Druck-Technologien bringen das Versprechen mit sich, auf einfache Art
   und Weise physische Kopien von digitalen Designs und Konstruktionen...

   Weiterlesen

   Alle Artikel im Überblick:

     Hochleistungspolymere im Kontext 3D-Druck - 21.06.2017

     Angaben über Auflösung, Maßhaltigkeit und Reproduzierbarkeit im 3D-Druck
     16.05.17

     Eine wissenschaftsorientierte Betrachtung von unerwünschten
     Bestandteilen in 3D gedruckten Polymeren - 11.04.17

     3D-Druck auf dem Weg in die Medizin - 10.03.17

     Kooperation mit dem Institut für Polymertechnologien e.V. im Bereich
     3D-Druck - 03.02.17

     Einsparpotential durch Supply Chain Management - 03.02.17

     3D-Druck Revolution durch Know-How und starke Partner - 01.02.17

     3D-gedrucktes PEEK für die Chemie-Industrie -  02.12.2016

     Die nächste industrielle Revolution für FFF-3D- gedruckte
     Hochleistungspolymere - 15.11.16

     Erfolgreicher WECONOMY-Wettbewerb - 28.10.16

     Testdaten von 3D-gedrucktem PEEK und seine herausragenden Eigenschaften
     - 07.10.16

     3D-Druck und Additive Fertigung für PEEK-Teile in der Öl & Gasindustrie
     - 15.09.16

     3D-Druck Anwendung für den Automobil-Sektor dank PEEK - 06.09.16

     Etablierung des 3D-Drucks als Herstellungsverfahren - 11.08.2016

     Indmatecs 3D gedrucktes PEEK findet Anwendung in der Vakuum-Technologie
     - 28.07.16

     Indmatec GmbH macht PEEK-Filament für die Herstellung von
     Medizinprodukten verfügbar - 17.05.16

     PEEK in Verbindung mit der FFF-Technologie - 13.05.16

     Indmatec druckt PEEK in 3D - 13.05.16

     3D-Druck in Ihrer Zahnarztpraxis - 13.05.16

     PEEK für medizinische Anwendungen - 13.05.16

    

    

    

    

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  Apium PEEK 450 Natural

    

   Mit seinen einzigartigen mechanischen, chemischen und thermischen
   Eigenschaften ist PEEK vielen anderen Polymeren deutlich überlegen. Durch
   seine hohe Gebrauchstemperatur bei gleichzeitiger chemischer Beständigkeit
   eignet es sich gut als Ersatz für bereits bewährte Industriematerialien.
   Dank der hohen Festigkeit kann es in einigen Anwendungen selbst Stahl oder
   Aluminium ersetzen. Es erlaubt Nutzern eine Reduzierung des
   Gesamtgewichts, des Produktzyklus und eine verlängerte Lebensdauer. im
   Vergleich zu Metallen bietet das PEEK Polymer eine größere Designfreiheit
   sowie einer verbesserte Leistung.

   PEEK-Datenblatt
   PEEK-Anwendungen
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   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

  Apium PVDF 1000 White

    

   Polyvinyliden Difluorid (PVDF) ist ein Homopolymer mittlerer Viskosität.
   Es ist bezüglich seiner chemischen Eigenschaften vergleichbar mit PTFE,
   jedoch schmelzbar und daher für den FFF 3D-Druck geeignet.Seine festigkeit
   ist etwas höher als PTFE. PVDF bleibt selbst unter chemischen oder
   ultravioletten Konditionen beständig und kann bei Temperaturen bis zu
   149°C in Umgebungen eingesetzt werden, in denen chemisch inerte Werkstoffe
   ein Muss sind.

   PVDF-Datenblatt
   PVDF-Anwendungen
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   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

  Apium POM-C ESD White

    

   POM-C ist ein Copolymer mit hoher Festigkeit und E-Modul. Dadurch wird es
   besonders stoßfest und resistent gegenüber Materialermüdung. Aufgrund
   seines geringen Gewichts wird POM-C oft als Metallersatz verwendet. Zudem
   ist es antistatisch, kann also für Anwendungen eingesetzt werden, die
   ESD-Bestimmungen erfüllen müssen.

   POM C-Datenblatt
   POM-C ESD-Anwendungen
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   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

  Apium PEI 1000 Black

   Apium PEI 1000 Black aus ULTEM™ Resin 1000 ist ein amorphes, transparentes
   Polyetherimid (PEI). Mit einer Glasübergangstemperatur von 217°C weist es
   auch bei langfristig erhöhten Temperaturen eine große Festigkeit auf.
   Dieses grundsätzlich schwer entflammbare Granulat ist UL 94 V0, V2 und 5VA
   klassifiziert und besitzt RoHS-Konformität. ULTEM™ Resin 1000 ist ein
   unverstärkter, universal einsetzbarer Typ, welcher hohe Festigkeit und
   E-Modul sowie hohe chemische Resistenz auch bei hohen Temperaturen
   bietet. Es weist daher ähnliche Eigenschaften wie PEEK auf, ist bei
   niedrigerer Schlagfestigkeit und Anwendungstemperatur aber relativ
   günstiger.

   PEI ULTEM-Datenblatt
   PEI-ULTEM-Anwendungen
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   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   zu ihren materialien kompatible drucker

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"Lösungen durch Innovationen"

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   Mit ihren einzigartigen mechanischen, chemischen und thermischen
   Eigenschaften haben die Hochleistungspolymere PEEK, PEI-ULTEM, POM-C und
   PVDF viele Vorteile gegenüber anderen Polymeren, insbesondere den
   Standardkunststoffen. Außerdem eignen sie sich in vielen Fällen als Ersatz
   für Metalle wie Aluminium oder Stahl. Aufgrund der vielfältigen
   Einsatzbereiche haben sich Hochleistungspolymere bereits in einer Vielzahl
   von Branchen etabliert, unter anderem in der Luft- und Raumfahrt, der
   Automobilbranche, der Öl- und Gasindustrie, der Medizin und der
   Halbleiterindustrie. Unsere Materialien eignen sich speziell für den
   3D-Druck mittels der FFF-Technologie im Bereich der Fertigung von
   Kleinserien, komplexen Formen und Prototypen. 

   Wählen Sie Ihre Branche und erfahren Sie mehr über unsere, auf
   Expertenwissen basierenden, industriespezifischen Materialvorschläge:

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   3D Druck für Luft- und Raumfahrt 3D Druck für Luft- und Raumfahrt

  Luft- und Raumfahrt

   3D Druck für Automobil 3D Druck für Automobil

  Automobil

   3D Druck für Halbleiter 3D Druck für Halbleiter

  Halbleiter

   3D Druck für Medizin und Dental 3D Druck für Medizin und Dental

  Medizin

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  Öl und Gas

    

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   Wir bei Apium erfinden die Technologie der Zukunft. Werden Sie durch
   kreative Veränderungen vorangetrieben, bringen gerne eigenen Ideen ein und
   scheuen sich nicht davor Verantwortung zu übernehmen? Kommen Sie zu uns
   und werden ein Teil unseres internationalen Teams.

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

Tätigkeitsumfeld

   Sales & Marketing

   Entwicklungsingenieur (m/w), Maschinenbau Schwerpunkt Produktionsplanung
   und Schulungen

   Entwicklungsingenieur (m/w), Maschinenbau Schwerpunkt Elektrotechnik

   Informationstechnologie

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   Schicken Sie Ihre Bewerbung an career@apiumtec.com und werden Sie ein Teil
   unseres Teams! 

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  3D-Druck auf dem Weg in die Medizin

   23.02.2017

   Weiterlesen

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

  Der 3D-Druck-Experte Apium stellt sich vor

   31.01.2017

    

   Weiterlesen

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

  3D-Druck mit Hochleistungspolymeren ersetzt Metallteile

   04.11.2016

   Weiterlesen

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

  3D-Druck in der Prozessindustrie

   27.10.2016

   Weiterlesen

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

  Innovation zwischen virtueller und realer Welt

   19.09.2016

   Weiterlesen

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

  Additiv gefertigtes PEEK für die Verarbeitungsindustrie

   07.10.2016

   Weiterlesen

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

  3D-Druck Anwendung für den Automobil-Sektor dank PEEK

   08.09.2016

   Weiterlesen

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

  Indmatecs 3D gedrucktes PEEK findet Anwendung in der Vakuum-Technologie

   02.08.2016

   Weiterlesen

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

  Indmatecs 3D gedrucktes PEEK findet Anwendung in der Vakuum-Technologie

   28.07.2016

   Weiterlesen

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

  Neue Wege in der 3D-Drucktechnologie

   13.04.2016

   Weiterlesen

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

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   Übersicht aller News-Artikel:

     3D-Druck auf dem Weg in die Medizin

     Der 3D-Druck-Experte Apium stellt sich vor

     3D-Druck mit Hochleistungspolymeren ersetzt Metallteile

     3D-Druck in der Prozessindustrie

     Innovation zwischen virtueller und realer Welt

     Additiv gefertigtes PEEK für die Verarbeitungsindustrie

     3D-Druck Anwendung für den Automobil-Sektor dank PEEK

     Indmatecs 3D gedrucktes PEEK findet Anwendung in der Vakuum-Technologie

     Indmatecs 3D gedrucktes PEEK findet Anwendung in der Vakuum- Technologie

     Neue Wege in der 3D-Drucktechnologie

    

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                   Hochleistungspolymere im Kontext 3D-Druck

   June 20, 2017 Pinar Karakas

   In der Welt der industriellen Fertigung lassen sich zahlreiche Materialien
   aus den verschiedenen Werkstoffklassen finden. Einen prominenten Platz
   nehmen dabei Kunststoffe ein. Der Vorteil vieler Polymere ist dabei, dass
   sie sich mit mehreren Fertigungsverfahren verarbeiten lassen und sie mit
   unterschiedlichen Materialeigenschaften versehen sind. In der
   industriellen Fertigung spielen vor allem die Hochleistungspolymere wie
   Thermoplaste eine entscheidende Rolle. Dank ihren hohen
   Temperaturbeständigkeiten lassen sich diese Werkstoffe in zahlreichen
   anspruchsvollen Anwendungen verwenden, z.B. in Motoren und Getrieben.
   Weitere Eigenschaften wie chemische Stabilität, geringer Verschleiß bei
   andauernder Belastung und hohe Zugfestigkeiten sorgen für weitreichende
   Anwendungsgebiete in der Automobilbranche, Luft- & Raumfahrt oder der Öl-
   und Gasindustrie. Dank dieser Eigenschaften bieten sich diese technischen
   Polymere auch als Alternative zu Metallen an. Dadurch kann zum einen die
   Leistung von Maschinen, in Hinsicht auf Gewichteinsparung und daraus
   resultierender höherer Geschwindigkeit oder geringerem Verbrauch,
   gesteigert werden. Zum anderen bieten diese Polymere zusätzliche
   Eigenschaften welche bei Metallen fehlen. Ein Beispiel liefern hier Teile
   aus dem thermoplastischen Polymer Polyetheretherketon (PEEK) als Ersatz
   für metallische Zahnräder in Motoren. Zahnräder aus PEEK benötigen
   deutlich weniger Schmiermittel als seine Pendants aus Metall, dadurch
   lassen sich Wartungsintervalle verlängern und somit Kosten sparen, da
   Teile seltener ausgetauscht werden müssen.

   Aufgrund der herausragenden Eigenschaften haben diese Materialien einen
   entsprechenden Preis, den es bei Betrachtung als Alternative für
   metallische Werkstoffe einzubeziehen gilt. Dabei sollte abgewogen werden,
   ob sich die gesteigerte Leistung bzw. die Kosteneinsparung durch geringere
   Wartungskosten mit einem höheren Materialpreis rechnet. Es ist ratsam auch
   entsprechende innovative Fertigungsmethoden mit zu betrachten, die
   thermoplastische Polymere verarbeiten können und dabei effektiver arbeiten
   als klassische Fertigungsverfahren. Die Rede ist hier von Additive
   Manufacturing (AM). AM, auch generative Fertigung oder 3D-Druck genannt,
   bezeichnet Verfahren, welche ein Bauteil durch Auftragen bzw. Hinzufügen
   von Material herstellen. Dem gegenüber stehen die sonst klassischen,
   abtragenden Verfahren, bei welchen Material von einem Halbzeug entfernt
   wird. Die klassischen Verfahren haben demnach deutlich höhere
   Materialkosten für dasselbe Bauteil. Eines der 3D-Druck-Verfahren, welches
   äußerst materialsparend arbeitet, ist das Fused Filament Fabrication
   (FFF). Bei diesem wird der Werkstoff als eine Art Kunststoffstrang, dem
   Filament, durch eine Düse geschmolzen und so in verschiedenen Schichten
   zum Bauteil durch Auftragen auf der Bauplattform aufgebaut. Dieses
   Verfahren ermöglicht, neben der materialsparenden Arbeitsweise, zudem
   neue, komplexere Geometrien im Vergleich zu abtragenden Verfahren. So sind
   bspw. Bauteile mit Überhängen oder solche in Leichtbauweise mit Hilfe von
   Wabenstrukturen deutlich einfacher zu realisieren. Ein Beispiel zeigt
   Abbildung 1.

   Abbildung 1: Leichtbauwinkel aus PEEK, hergestellt mit einem Apium P 155
   3D-Drucker und dem FFF-Verfahren Abbildung 1: Leichtbauwinkel aus PEEK,
   hergestellt mit einem Apium P 155 3D-Drucker und dem FFF-Verfahren

   Abbildung 1: Leichtbauwinkel aus PEEK, hergestellt mit einem Apium P 155
   3D-Drucker und dem FFF-Verfahren

   Die reinen Materialkosten des hier verwendeten PEEK belaufen sich, bei
   einer Abmessung von 10 x 45 x 115 mm und 100% Infillrate, auf 12,90 €. Im
   Vergleich dazu kostet eine Platte aus PEEK mit den gleichen Maßen ca.
   15,30 €, 18% höhere Materialkosten pro hergestelltem Teil. Zudem gilt hier
   zu bedenken, dass die gezeigte Wabenstruktur mit abtragenden Verfahren
   kaum bis nicht möglich herzustellen ist und die laufenden Kosten, wie
   Verschleiß der Werkzeuge und Instandhaltung, höher als bei einem FFF
   basierten 3D-Drucker sind, welcher als einziges Werkzeug die Schmelzdüse
   verwendet. Gerade bei einem sehr beständigen und schwer zu bearbeitendem
   Werkstoff wie PEEK müssen die Werkzeuge, bspw. Fräsköpfe, entsprechend oft
   getauscht werden. Einzig die aktuell langen Herstellungszeiten mit dem
   Fused Filament Fabrication Verfahren verhindern einen serienreifen Einsatz
   von 3D-Druckern in der Fertigung. Dem Einsatz zu Spezialanfertigungen,
   Prototypen oder im Bereich der F&E steht allerdings nichts im Weg. Zumal
   abtragende Verfahren, je nach Geometrie des Bauteils, Verfügbarkeit des
   Halbzeuges und speziell angefertigten Einspannvorrichtungen auch lange
   Fertigungszeiten in Anspruch nehmen können. Hier spielt wiederum der
   3D-Druck seine Stärken aus, der Herstellungsprozess kann sofort begonnen
   werden, sobald das Bauteil designt wurde, es werden keine zeitraubenden
   Vorbereitungsschritte benötigt.

   Tags Hochleistungspolymere, 3D Drucker, 3D-Druck, PEEK, Apium P155, Fused
   Filament Fabrication, Fused Deposition Modeling, Additive Manufacturing,
   Generative Fertigung, CNC Fräsen

    Angaben über Auflösung, Maßhaltigkeit und Reproduzierbarkeit im 3D-Druck

   May 16, 2017 Pinar Karakas

   Eine der von potentiellen 3D-Drucker-Käufern meist gestellten Fragen ist
   die, nach der "Auflösung" des 3D-Druckers. Hakt man nach, wird klar, dass
   tatsächlich von der „Maßhaltigkeit“ und „Reproduzierbarkeit“ von additiv
   gefertigten Modellen die Rede ist.

   Auflösung der 3D-Drucker
   Im Bereich des 3D-Drucks bezieht sich die Auflösung (gerätetechnisch) auf
   die geringstmögliche Druckkopfverschiebung, die innerhalb eines
   dreidimensionalen Volumens erzeugt werden kann (meist definiert in einem
   kartesischen Koordinatensystem in x, y, z). Diese Verschiebungen werden
   durch die Kombination der Steuerungssoftware, dem minimalen
   Verschiebungswinkel der Antriebsmotoren und der Übersetzung auf die
   beweglichen Elemente definiert. Dieses Zusammenspiel, sich innerhalb des
   Bauvolumens präzise von einem Ort zum anderen zu bewegen, wird als
   “Auflösung” des 3D-Druckers bezeichnet. Während diese Eigenschaft
   zweifellos von großer Bedeutung für die Fertigung von Bauteilen innerhalb
   dimensionaler “Genauigkeit” und “Reproduzierbarkeit” ist, bleibt diese
   Angabe nicht die einzig maßgebende Einheit für die dimensionale Präzision
   des Bauteils.

   Maßhaltigkeit und Reproduzierbarkeit
   Die Maßhaltigkeit des Bauteils hängt zum einen von der Auflösung des
   Druckers und zum anderen von der Kombination des Fließverhaltens des
   Polymers mit dem Durchmesser der Extrusionsdüse ab.   

   Die Fähigkeit des gesamten 3D Drucksystems das gleiche Bauteil mit selber
   Geometrie (auch wenn diese vom Sollzustand abweichen sollte) stets zu
   erzeugen, bezeichnet die Reproduzierbarkeit. Wenn die Abweichung der Maße
   des CAD Modells mit denen des 3D-gedruckten Teil verglichen wird, kann
   daraus die Toleranz abgeleitet werden.

   Fazit
   Zusammenfassend lässt sich sagen, ein 3D-Drucker mit einer hohen
   räumlichen Auflösung erzeugt nicht zwangsläufig Teile mit einer hohen
   Maßhaltigkeit oder Reproduzierbarkeit. Die meisten 3D-Drucker haben
   Motoren deren instrumentelle Auflösung bei 1 - 5 µm liegen. Dennoch liegen
   die feinsten Strukturen, die derartige Maschinen erzeugen können, zwei
   Größenordnungen (10²) über der instrumentellen Auflösung. Im Fall der 3D
   gedruckten Hochleistungsthermoplasten kommt die Überführung des Materials
   in die Schmelze und anschließendem Erstarren hinzu. Das Verhältnis von
   Abkühlrate und Fließverhalten des Thermoplasts muss ausreichend
   kontrolliert werden um zufriedenstellende Maßhaltigkeit zu erzielen. Apium
   weiß über die Sachverhalte von Auflösung, Maßhaltigkeit und
   Reproduzierbarkeit Bescheid. Für weitere Informationen der 3D Drucker von
   Apium dürfen Sie uns gerne kontaktieren.

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   Tags 3D-Drucker, Auflösung, Reproduzierbarkeit, Maßhaltigkeit, Toleranz,
   3D-Druck

      Bahnbrechende Erfindung im FFF-3D-Druck: Apiums Drucker der P-Serie

   May 11, 2017 Pinar Karakas

    

   Die Einführung von FFF 3D-Druck-Technologien in industriellen Anwendungen
   ist, mit der Verarbeitung von Hochleistungspolymeren, erst der Beginn des
   industriellen Umschwungs.

   Mit der Einführung des ersten PEEK-Filaments im März 2015 durch die Apium
   Additive Technologies GmbH (ehemals Indmatec GmbH) wurden neue
   Möglichkeiten im Bereich der FFF-3D-Druck-Technologie ermöglicht.

   Apiums innovative Arbeit zur Entwicklung eines 3D-Druckers führte im
   November 2015 zur Markteinführung des  "HPP 155", dem weltweit ersten FFF
   3D-Drucker, der speziell für den Druck von PEEK entwickelt wurde.

   Diese bahnbrechende Technologie hat revolutionäre Perspektiven eröffnet,
   die in der breiten Masse der Fertigungswege niemals für möglich gehalten
   wurden.

   Im November 2016 kündigte Apium, als Marktführer im FFF 3D-Druck mit PEEK,
   die Entwicklung der neuen 3D-Drucker der P-Serie an; Apium P 155 und Apium
   P 220 - welche speziell für den Einsatz mehrerer Materialien entwickelt
   wurden. Dies ermöglicht den Anwendern eine Vielzahl von
   Hochleistungspolymeren, vor allem PEEK, PVDF, POM-C und PEI 9085, in nur
   einem 3D-Drucker zu verarbeiten.

   Einer der hervorstechenden Eigenschaften von Apiums 3D-Druckern der
   P-Serie ist ihre Fähigkeit zur nahezu grenzenlosen Verarbeitung von
   Hochleistungspolymeren. Die hochmoderne Druckkopftechnologie, sowie Apiums
   Controlling Software mit 65 einstellbaren Parametern, ermöglicht es den
   Anwendern, die Steifigkeit, Dichte, Kristallinität und viele andere
   Materialeigenschaften auf einfachste Weise zu steuern.

   Apiums erste Druckergeneration der P-Serie; Apium P 155, ist mit einem
   Vollmetall Druckkopf ausgestattet, welcher in der Lage ist bis auf 520 °C
   aufgeheizt zu werden. Des Weiteren verfügt er über ein bis auf 160 °C
   aufheizbares Druckbett. Apium vereint die herausragenden Eigenschaften von
   Hochleistungspolymeren mit deutscher Ingenieurkunst, um komplexe
   Geometrien wie zum Beispiel Wabenstrukturen und geschlossene Hohlräume zu
   realisieren. Hierbei werden deutliche Material und Gewichtseinsparungen
   möglich. Zudem lassen sich Unterbaugruppen mit weniger
   Produktionsschritten in nur einem einzigen Druckteil vereinen.

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Eine wissenschaftsorientierte Betrachtung von unerwünschten Bestandteilen in 3D
                              gedruckten Polymeren

   April 11, 2017 Pinar Karakas

   Ein unerwünschter Effekt bei thermischer Umformung von Thermoplasten ist
   das Auftreten von schwarzen Punkten in dem bereits verarbeiteten Material.
   Diese schwarzen Punkte haben ihren Ursprung in der thermisch-mechanischen
   Bearbeitung des Materials. Es wird jedoch selten bei unverarbeiteten
   Polymeren beobachtet, weil die Synthese, durch die das Polymer hergestellt
   wird, meist sehr akribisch kontrolliert wird.

   Auf dem Gebiet der „Fused Filament Fabrication“-3D-Druck-Technologie (FFF)
   können schwarze Punkte möglicherweise in gedruckten Teilen entstehenoder
   in den Bereichen im Inneren des Druckers, in denen sich die Schmelze
   befindet, wie die Düse und die umliegenden Bereiche. Sollten diese Punkte
   auftreten, kann es dem schlechten Temperaturmanagement während des
   Druckvorgangs zugeordnet werden. Während die Materialwissenschaft
   unkontrollierbare thermodynamische Änderungen (Schwankungen in
   Konzentration, Druck oder Temperatur) als Ursache für die Bildung der
   schwarzen Punkte in der Schmelze verantwortlich macht, ist es zudem
   selbstverständlich, dass die Temperatur eine grundlegende Rolle spielt.

   Die möglichen Ursachen von schwarzen Punkten in FFF 3D gedruckten Teilen
   sind:

   ·         Zersetzung des geschmolzenen Filaments

   ·         Zersetzung des geschmolzenen Filaments innerhalb des
   Düsenschafts

   ·         Schlecht designter Düsenspitzenbereich, sodass sich die Schmelze
   an der freigelegten Oberfläche sammelt und anschließend zersetzt

   ·         Unregelmäßige thermische Belastung der Schmelze durch die
   Heizelemente

   ·         Zersetzung der Schmelze aufgrund von Fremdkörpern, die sich mit
   der Schmelze verbinden

   ·         Verlängerte Verweildauer der Schmelze im Düsengang/-gehäuse

   ·         Zu hohe Verarbeitungstemperatur

   Für Hochtemperatur-Polymerwerkstoffe wie PEEK ist eine strikte
   Beherrschung der temperaturabhängigen Vorgänge wünschenswert. Apiums
   3D-Drucker sind speziell dafür designt, um sicherzustellen, dass sich
   keine schwarzen Punkte im gedruckten Teil entwickeln. Selbst für
   Verarbeitungstemperaturen, die deutlich höher sind als die
   Schmelztemperatur von PEEK. Auf Basis dieses technischen Erfolgs ist es
   Apium möglich, naturfarbenes (beiges) PEEK für die Herstellung von
   Sichtteilen, Demonstrationsmodellen und Endnutzeranwendungen zu
   verarbeiten. Diese Punkte, falls vorhanden, sind in schwarzem PEEK oder
   auch in stark amorphem PEEK (wenig kristallines PEEK, dunkelbraun)
   verständlicherweise kaum sichtbar für das menschliche Auge (Abbildung A).

   Abbildung A. Bild von PEEK Teilen die schwarze Punkte aufweisen Abbildung
   A. Bild von PEEK Teilen die schwarze Punkte aufweisen

   Abbildung A. Bild von PEEK Teilen die schwarze Punkte aufweisen

   Die Fourier-Transformations-Infrarot-Spektrometrie (FTIR) ermöglicht die
   Bestimmung der Art chemischer Bindungen in Materialien, basierend auf der
   Absorption oder Transmission des Materials von Infrarotlicht, auf einem
   relativ weiten Wellenlängenbereich. Die FTIR Untersuchung von FFF
   3D-gedruckten Teilen aus PEEK mit schwarzen Punkten und ohne schwarze
   Punkte offenbart (Spektrum in Abbildung B), dass die Merkmale der
   aromatischen Gruppe, ebenso wie die der Carboxylgruppe in der
   PEEK-Struktur im fleckenfreien Teil detektiert wurden, während diese
   Gruppen im fleckenreichen Teil nicht aufgespürt wurden.

   Das Ergebnis bestätigt das Vorkommen thermischer Oxidation (Verbrennung)
   des Materials zusammen mit dem Auftreten atmosphärischen CO2s. Das
   Resultat zeigt, dass sich die chemische Struktur des PEEKs (durch
   Oxidierung) verändert hat und daher die einzigartigen Eigenschaften des
   Materials verloren sind. Folglich ist ein schwarzer Fleck eine verbrannte
   Masse von Verunreinigungen in Polymeren.

   Abbildung B. FITR Spektrum von PEEK Proben im fleckenlosen und
   fleckenreichen Zustand Abbildung B. FITR Spektrum von PEEK Proben im
   fleckenlosen und fleckenreichen Zustand

   Abbildung B. FITR Spektrum von PEEK Proben im fleckenlosen und
   fleckenreichen Zustand

   Die notwendigen Prozesse um qualitativ hochwertiges PEEK mittels der
   FFF-Technologie 3D-drucken zu können, wurden bei Apium entwickelt und
   etabliert. Diese Leistung ermöglicht die Verarbeitung anderer
   Hochtemperatur-Polymere durch die FFF 3D-Druck-Technologie ohne Schädigung
   des Materials und ohne Bildung schwarzer Punkte.

    

   Anerkennung
   Die FTIR-Analyse wurde vom ARC Centre in ADDITIVE BIOMANUFACTURING
   durchgeführt, welches von Professor Dietmar W Hutmacher an der Queensland
   Universität für Technologie – Australien geleitet wird.

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   Tags PEEK, Polyetheretherketon, 3D-Druck, 3D-Drucker,
   Hochleistungspolymere, Black Specks

                      3D-Druck auf dem Weg in die Medizin

   March 10, 2017 Pinar Karakas

   Additive Fertigungsverfahren gehören seit einiger Zeit fest ins Repertoire
   der industriellen Fertigung. In den Bereichen Prototyping, Herstellung
   individueller Teile und komplexer Geometrien oder für die Forschung und
   Entwicklung gibt es zahlreiche Verfahren wie 3D-Drucktechnologien die
   diese Abteilungen bereichern.

   Aufgrund der vielfältigen Verfahren eröffnet sich dem Additive
   Manufacturing nun auch der Weg in die Medizin. Denkbar sind hier, neben
   speziell angepassten medizinischen Werkzeugen, vor allem Prothesen und
   Implantate. Einen prominenten Platz nimmt dabei die Mund-, Kiefer- und
   Gesichtschirurgie ein. In den genannten Bereichen spielen individuelle
   Implantate eine besondere Rolle. Im Bereich der dentalen Medizin bspw.
   kann so Zahnersatz für die Patienten maßgeschneidert angeboten werden.
   Entscheidend dabei ist jedoch die Wahl des Materials aus welchem die
   Implantate bestehen sollen und damit auch das Verfahren zur Verarbeitung
   dieses.

   Apium PEEK Filament Apium PEEK Filament

   Apium PEEK Filament

   Eines der Materialien, welches seit längerem für Implantate und im Bereich
   der Dentaltechnik verwendet wird, ist das Hochleistungspolymer
   Polyetheretherketon (PEEK). Ein Polymer, welches sich aufgrund seiner
   chemischen Stabilität, Biokompatibilität und Toleranz gegenüber
   Gammastrahlung sowie hervorragender Verschleißbeständigkeit aufgrund
   seiner mechanischen Eigenschaften, PEEK besitzt eine Reißfestigkeit von 98
   MPa, als medizinisch einsetzbares Material qualifiziert. Hinzu kommt ein
   sehr niedriges spezifisches Gewicht von 1,30 g/cm³. Im zahnmedizinischen
   Kontext zeichnet sich das Material auch durch eine geringe
   Plaqueanlagerung aus, eine wünschenswerte Eigenschaft bei Zahnersatz.

   Ein 3D-Druckverfahren, das den Anforderungen bezüglich individueller Teile
   entspricht, dabei äußerst materialsparend arbeitet und das
   Hochleistungspolymer PEEK verarbeiten kann, wird durch das Fused Filament
   Fabrication (FFF) Verfahren realisiert. Hierbei wird das Material in
   Filamentform, einer Art Kunststoffstrang, durch den Druckkopf unter
   Einsatz hoher Temperaturen von bis zu 500 °C geschmolzen und in
   verschiedenen Schichten zum gewünschten Bauteil aufgetragen. Entscheidend
   für die Bauteilqualität ist der kontrollierte Erstarrungsvorgang des
   teilkristallinen Kunststoffes. Ein Drucker, der die Voraussetzungen
   erfüllt, ist der Apium P155 der Apium Additive Technologies GmbH. Bislang
   ist dieser Drucker ausschließlich für industrielle Anwendungen konzipiert.

    

   Kooperationen mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin und Evonik
   sollen Medizineinsatz ermöglichen

   Apium P 155 Hochleistungspolymer 3D-Drucker Apium P 155
   Hochleistungspolymer 3D-Drucker

   Apium P 155 Hochleistungspolymer 3D-Drucker

   Unter Leitung von Prof. (UH) Dr. W.-D. Müller strebt die Apium Additive
   Technologies GmbH eine Kooperation mit dem Center for Dental and
   Craniofacial Sciences der Charité Berlin an. Ziel dieser Kooperation ist
   es, eine Studie zur Ermittlung der Druckleistung im Dentalbereich von
   zugelassenen PEEK Compounds durchzuführen. Im Mittelpunkt der Studie steht
   ein Apium P 155 3D-Drucker, basierend auf der FFF 3D-Drucktechnologie. Er
   dient der Herstellung verschiedener Strukturen, dabei ist die
   Zugfestigkeit der Druckproben ein entscheidendes Kriterium, welche
   extrudierten Proben gegenübergestellt werden. Bei zufriedenstellenden
   Ergebnissen werden im nächsten Schritt Einzelkronengerüste hergestellt und
   einem Qualitätsvergleich unterzogen. Hier wird besonders auf die
   Dimensionsgenauigkeit und Passfähigkeit wert gelegt. Den Maßstab setzen
   CAD CAM gefräste Strukturen. Das Center for Dental and Craniofacial
   Sciences wird zu Beginn von den 3D-Druck Ingenieuren der Apium Additive
   Technologies GmbH in die 3D-Drucktechnologie eingewiesen und erhält
   Unterstützung bei den ersten Testdrucken. Durch diese Studie soll der
   erste Schritt gemacht werden, einen 3D-Drucker für den medizinischen
   Einsatz in der Dentaltechnik zu entwickeln. Ein Austausch des Know-Hows
   beider Seiten sowie der abschließenden Daten der Studie ist dabei ein
   essenzieller Faktor.

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   Neben einer Kooperation zur Erforschung der Möglichkeiten, die ein auf der
   FFF-Technologie basierender 3D-Drucker für medizinische Zwecke bietet,
   steht für die Apium Additive Technologies GmbH auch die Entwicklung neuer
   Filamente für den Einsatz in der Medizin im Vordergrund. Hierfür plant
   Apium eine Zusammenarbeit mit der Evonik Industries AG. Auf Grundlage des
   von Evonik hergestellten Hochleistungskunststoff VESTAKEEP® PEEK - eines
   Biomaterials für medizinische Anwendungen -  soll durch Tests
   herausgefunden werden, wie dieses Material als Filament in optimaler Weise
   mit der FFF-Technologie verarbeitet werden kann, um das Endprodukt, ein in
   der 3D-Druck-Technologie hergestelltes Implantat, einzusetzen. Dabei
   werden die verschiedenen VESTAKEEP® Klassen untersucht und gegebenenfalls
   modifiziert, um das gewünschte Resultat zu erreichen.

   Mit Hilfe beider Kooperationen plant die Apium Additive Technologies GmbH
   der Vorreiter für den Einstieg in den medizinischen 3D-Druck zu werden und
   das Verständnis sowie die Herangehensweise an passgenaue Implantate mit
   dieser innovativen Lösung grundlegend zu revolutionieren.

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   Tags 3D Druck, Medizin, 3D Drucker, Apium P155, Evonik, Charité Berlin, 3D
   Druck Implantat, PEEK

 Kooperation mit dem Institut für Polymertechnologien e.V. im Bereich 3D-Druck

   February 3, 2017 Pinar Karakas

   Die Apium Additive Technologies GmbH ist im Bereich des 3D-Drucks auf das
   vielseitig einsetzbare Fused Filament Fabrication Verfahren spezialisiert
   und entwickelt hierfür branchen- und kundenspezifische, industriell
   verwendbare Hochleistungspolymere in Form von Filamenten sowie, auf der
   FFF-Technologie basierende, 3D-Drucker zur Verarbeitung dieser. Dadurch
   lässt sich das Verfahren als Alternative zur Herstellung funktioneller
   Prototypen, individuellen Einzelteilen und Kleinserien einsetzen.

   Als Pionier im Verarbeiten des Hochleistungspolymers PEEK
   (Polyetheretherketon) besitzt die Apium Additive Technologies GmbH die
   entsprechende materialwissenschaftliche Kompetenz zur Kooperation mit dem
   Institut für Polymertechnologien e.V. aus Wismar. Deren Ziel ist es, die
   technologische Weiterentwicklung sowie Verbreitung generativer
   Fertigungsverfahren voranzutreiben.

   Dank eines Apium P155 Hochleistungspolymer-Druckers im Hause des IPT zur
   Verarbeitung von Polymeren wie PEEK, welches sowohl in industriellen als
   auch medizinischen Anwendungen Verwendung finden kann, lässt sich die
   gewünschte Weiterentwicklung der FFF-Technologie anhand eines
   industrietauglichen Druckers vollziehen.

   Ziel der Kooperation ist das Zusammenführen des Know-Hows der beiden
   Akteure sowie der Austausch untereinander zur Entwicklung neuer Filamente
   und Verbreitung der FFF-3D-Druck Technologie für den Einsatz im
   industriellen Maßstab.

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   Tags Fused Filament Fabrication, 3D Druck, Industrie, Medizin,
   Hochleistungspolymere, PEEK, Apium P155, 3D Drucker, Institut für
   Polymertechnologien e.V., Entwicklung, Forschung

          Einsparpotenzial durch Supply Chain Management-Optimierungen

   February 3, 2017 Pinar Karakas

   Der Apium Additive Technologies GmbH gelang ein entscheidender Schritt
   industriellen 3D-Druck mit Hochleistungspolymeren, wie PEEK
   (Polyetheretherketon), auf Basis des Fused Filament
   Fabrication-Verfahrens(FFF)  noch wirtschaftlicher zu gestalten

   Das additive Fertigungsverfahren schmilzt im Herstellungsprozess einen
   Kunststoffstrang, um diesen in mehreren Schichten aufzutragen, und so das
   gewünschte Bauteil zu erzeugen. Dabei landen nahezu 100% des eingesetzten
   Materials im gedruckten Objekt, wodurch im Vergleich zu anderen
   Fertigungsverfahren deutlich an Materialkosten gespart werden kann. Dank
   Apiums Forschungen konnten so auch zum ersten Mal Hochleistungspolymere
   für industrielle Anwendungen verarbeitet werden. Dabei stand vor allem
   PEEK im Mittelpunkt, ein Polymer welches aufgrund seiner thermischen,
   chemischen sowie mechanischen Beständigkeit in Anwendungen verschiedenster
   Industriezweige eingesetzt werden kann. PEEK ist allerdings auch ein
   vergleichsweise hochpreisiges Material, wodurch sein Einsatz in
   Fertigungsunternehmen limitiert wird.

   Kosteneinsparung durch Supply Chain Management

   Der Apium Additive Technologies GmbH gelang es, die Kosten dank
   Optimierungen entlang der Supply Chain deutlich zu reduzieren und somit
   den Unternehmen aus der verarbeitenden Kunststoffindustrie mit einem
   reduzierten Preis für Apium PEEK Filamente entgegenzukommen.

   „Die Resonanz bezüglich unseres PEEK Filaments bei Markteinführung vor
   zwei Jahren war überwältigend. Doch wir haben schnell gesehen, dass das
   Material günstiger werden muss, um einen wirtschaftlichen Einsatz in der
   Industrie zur Fertigung von Prototypen, Ersatzteilen und Kleinserien zu
   rechtfertigen. Wir haben in den letzten Monaten Studien im Bereich des SCM
   durchführen lassen und zusammen mit unserem Materialhersteller Ensinger
   GmbH die Abläufe über den gesamten Prozess der Herstellung und Lieferung
   unseres PEEK Filaments optimiert.“ So Gerhard Zaiser, Principal Account
   Manager von Apium.

   Entscheidend waren hier vor allem die Optimierungen im Bereich der
   Kommunikation und Logistik. Neu entwickelte Konzepte und die Einführung
   eines IT-Systems gewährleisten einen deutlich effizienteren Ablauf von der
   Bestellung bis zur Auslieferung an den Kunden. Neben der Verkürzung der
   Wege konnten auch zeitkritische Stellen und unnötige Wartezeiten abgebaut
   werden. Die allgemeine Preisentwicklung bei der Rohware sowie die
   dauerhaft niedrigen Ölpreise der letzten zwei Jahre entspannten die
   Kostenstruktur zusätzlich. Durch die hieraus resultierenden Einsparungen
   konnte Apium den Preis für PEEK Filament um ca. 26% senken. Apium ist
   überzeugt, mit dieser Entscheidung die Anwendungsmöglichkeiten für den
   PEEK Filamentdruck aufgrund der höheren Wirtschaftlichkeit ausweiten zu
   können.

   Einführung des Apium P 155 Hochleistungspolymer 3D-Druckers

   „Um die Auslieferung unseres neuen Apium P 155 an die ersten auserwählten
   Kunden zu feiern gewähren wir für einen Monat einen zusätzlichen Rabatt
   von 25%! Schnell sein lohnt sich also. Wir wollen unseren Kunden damit die
   Möglichkeit bieten, ihre neue Fertigungstechnologie ausgiebig zu testen
   und einzusetzen.“ So CEO Tony Tran-Mai.

   Der neue Apium P155 kann neben PEEK auch die weiteren
   Hochleistungspolymere aus dem Hause Apium verarbeiten und verfügt über
   optimierte Prozesse, wie die verbesserte Apium Controlling Software und
   einem Optischen Kontrollprozess zur Steigerung der Druckqualität. Die
   Druckdüse wurde zudem komplett neu gestaltet und lässt sich zum schnellen
   Umstellen auf andere Materialien in wenigen Schritten austauschen.

   Dank der Einsparungen aus den SCM Optimierungsvorgängen und der aktuellen
   Marktlage ist die 500-Gramm-Spule von Apiums PEEK Filament nun dauerhaft
   für 333 € erhältlich. Dank der temporären Rabattierung aufgrund der
   Einführung des Apium P 155 3D-Drucksystems liegt der Preis bis zum 28.
   Februar sogar lediglich bei 249 € und kann über den Webshop der Apium
   Additive Technology GmbH unter www.apiumtec.com/de/shop bezogen werden.

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   Tags 3D Drucker, 3D Druck, industrieller 3D Druck, Hochleistungspolymere,
   PEEK Filament, PEEK, Fused Filament Fabrication, Apium P155

             3D-Druck Revolution durch Know-How und starke Partner

   February 1, 2017 Pinar Karakas

   3D-Drucktechnologien sind in den letzten Jahren mehr und mehr auf dem
   Vormarsch, zuletzt auch als Unterstützung und Ersatz für die industrielle
   Fertigung. Hierbei lassen sich 3D-Drucker vor allem in den Bereichen
   Forschung & Entwicklung, Prototyping oder zur Fertigung kleiner Serien und
   individuellen Teilen einsetzen. Eines der bekanntesten Verfahren ist die
   Fused Filament Fabrication (FFF) Technologie. Hierbei wird ein
   Kunststoffstrang mithilfe des Druckkopfes geschmolzen und Schicht für
   Schicht aufgetragen. Das Schichtverfahren überzeugt dabei in den genannten
   Bereichen durch extreme Materialeffizienz, niedrige Anschaffungs- und
   Instandhaltungskosten, im Vergleich einfache Bedienbarkeit sowie
   Erstellung komplexer Geometrien wie Überhänge und Wabenstrukturen für
   Leichtbauweise von Teilen. Trotz der vermeintlich simplen Funktionsweise
   dieses Verfahrens ist es für den Einsatz in der Industrie und Forschung
   dennoch entscheidend diese Technologie zu beherrschen und auch in Ihrer
   Entwicklung voranzutreiben.

   Das Kompetenzcenter Apium Additive Technologies GmbH

   An diesem Punkt greift die Apium Additive Technologies GmbH an. 2014 noch
   unter dem Namen Indmatec GmbH in Karlsruhe gegründet, spezialisierte man
   sich auf das Fused Filament Fabrication Verfahren mit dem Ziel
   industrietaugliche und später medizinisch einsetzbare
   Hochleistungspolymere zu erforschen und mit selbst entwickelten
   3D-Druckern zu verarbeiten. So war es nicht verwunderlich, dass die Apium
   Additive Technologies GmbH als erstes Unternehmen weltweit das
   Hochleistungspolymer Polyetheretherketon (PEEK) nach ausgiebiger Forschung
   in Filamentform mit einem 3D-Drucker verarbeiten konnte. Nach und nach
   sollen so weitere Hochleistungspolymere für den Einsatz in Industrie und
   Medizin durch Erstellen von Druckprofilen verarbeitbar werden. Mit Hilfe
   der Kombination aus Material- und Ingenieurswissenschaften entsteht eine
   ganzheitliche Herangehensweise an das Thema 3D-Druck. Im Gegensatz zur
   Konkurrenz stehen die Materialien im Vordergrund, auf dieser Basis werden
   die 3D-Drucker entwickelt. Damit bietet die Apium Additive Technologies
   GmbH ein einzigartiges Kompetenzcenter welches sowohl optimierte Filamente
   und 3D-Drucker vertreibt, aber auch das notwendige Wissen und die
   Unterstützung für den Einsatz Ihrer entwickelten Produkte für die Anwender
   in der Industrie und Forschung liefert.

   Vorsprung durch Vielfalt

   Um als Kompetenzcenter der richtige Ansprechpartner zu sein, ist es
   entscheidend, eine in allen relevanten Bereichen Leistungen anbieten zu
   können. Nur dann lässt sich eine Beratung zur Wahl des Verfahrens und
   Materials in angemessener Weise durchführen. Beginnend mit den
   Materialien, welche in den verschiedensten Branchen eingesetzt werden
   können, über die 3D-Druckmodelle mit unterschiedlichen Parametersets zur
   Verarbeitung der Materialien, der Dienstleistung für Druckjobs zur
   Verifizierung der Qualität und Kennenlernen der Technologie, abgerundet
   durch das Angebot von Trainings, um das FFF Verfahren besser zu verstehen
   und einsetzen zu können.

   Materialien für Apiums FFF-3D-Drucktechnologie

   Das Flaggschiffprodukt, Apium PEEK 450, bietet mit seinen einzigartigen
   mechanischen, chemischen und thermischen Eigenschaften viele Vorteile
   gegenüber anderen Polymeren und eignet sich gut als Ersatz für
   Industriematerialien wie Aluminium und Stahl. Es erlaubt Nutzern eine
   Reduzierung des Gesamtgewichts, des Produktzyklus und eine verlängerte
   Lebensdauer. Im Vergleich zu Metallen bietet das PEEK Polymer eine größere
   Designfreiheit sowie eine verbesserte Leistung. PEEK überzeugt durch eine
   exzellente Kombination aus Festigkeitseigenschaften, Widerstandsfähigkeit
   und Hitzeresistenz. Es ist die optimale Materiallösung, wenn ein großer
   thermischer Handlungsspielraum (von -196°C bis 260°C), das Gewicht und
   Langlebigkeit eine besondere Rolle spielen. Dadurch lässt es sich in den
   Branchen Automobil, Luft- & Raumfahrt, Öl & Gas oder in der Halbleiter- &
   Elektroindustrie einsetzen. Aufgrund seiner Biokompatibilität und Toleranz
   gegenüber Gammastrahlung ist auch die Verwendung im medizinischen Sektor
   möglich.

   Ein weiteres Hochleistungspolymer wird mit Apium PVDF 1000 geboten,
   Polyvinyliden Difluorid (PVDF) ist ein Homopolymer mit mittlerer
   Viskosität. Vergleichbar mit anderen Hochleistungspolymeren bietet es
   unter thermalen, chemischen oder ultravioletten Konditionen Beständigkeit.
   Das bedeutet, dass es mit einer Hitzebeständigkeit von bis zu 149°C fast
   universell gegenüber Chemikalien und Lösungen resistent ist und selbst bei
   langfristiger ultravioletter Bestrahlung nicht beeinträchtigt wird. Damit
   ist PVDF die Materiallösung für anspruchsvolle Tiefseearbeiten in der Öl-
   & Gasindustrie.

   Apium POM-C ESD, ausgestattet mit hoher Festigkeit und E-Modul, ist
   aufgrund seiner Stoßfestigkeit besonders resistent gegen Materialermüdung.
   Aufgrund des geringen Gewichts wird es oft als Metallersatz verwendet.

   PEEK Filament PEEK Filament
   PEEK Filament
   PVDF Filament PVDF Filament
   PVDF Filament
   POM-C Filament POM-C Filament
   POM-C Filament

   3D-Drucksystem Apium P155

   Alle genannten Materialien können aufgrund verschiedener angelegter
   Parametersets mit dem 3D-Drucker Apium P155 der Apium Additive
   Technologies GmbH verarbeitet werden. Dieser 3D-Drucker ist optimiert zur
   Verarbeitung von Hochleistungspolymeren. Ein spezieller Druckkopf, der bis
   zu 420°C erreichen und einfach ausgestaucht werden kann, ermöglicht,
   verschiedene Materialien drucken zu können. Zudem wurde ein spezielles
   Heizbett für die optimale Adhäsion der Polymere verbaut. Mit Hilfe der
   Apium Controlling Software wird die beste Druckqualität gewährleistet;
   eine optische Prozesskontrolle zur Überwachung des zu druckenden Bauteils
   ist mit inbegriffen. Der Apium P155 eröffnet einen neuen,
   kosteneffizienten und einfachen Weg, individuelle Geometrien inklusive
   komplexer Hohlräume mit einem hohen Grad an Gestaltungsfreiheit zu
   produzieren. Während der Extruder die Infillrate des Filaments reguliert,
   wird der thermoplastische Werkstoff erhitzt und von einem durch eine CAM
   Software kontrollierten Druckkopf platziert. Schicht für Schicht wird der
   geschmolzene Thermoplast der Reihe nach auf der erhärteten
   Werkstoffoberfläche aufgetragen. Diese Additive Fertigungstechnologie
   ermöglicht es, sowohl detaillierte und präzise Modelle und Prototypen, als
   auch Kleinserien von maßgeschneiderten Teilen für verschiedenste
   industriespezifische Anwendungen zu produzieren.
   Die nächste Generation, der P220, wird noch 2017 erhältlich sein. Dieser
   wird unter anderem mit einem deutlich größeren Bauraum ausgestattet sein.
    

   Apium P155 high-performance polymer 3D-printing system Apium P155
   high-performance polymer 3D-printing system

   Apium P155 high-performance polymer 3D-printing system

   Kennenlernen der Apium FFF-3D-Drucktechnologie durch Druckaufträge

   Als Verifizierung der Qualität der 3D gedruckten Bauteile bietet die Apium
   Additive Technologies GmbH die Möglichkeit, Druckaufträge durchzuführen.
   Hierbei sendet der Interessent ein 3D-Modell seines Bauteils, welches von
   Apiums 3D-Druck-Ingenieuren für die Technologie optimiert und im
   gewünschten Material verarbeitet wird. Damit lässt sich die Qualität des
   Apium P155 3D-Druckers und der Materialien bestätigen.

   Optimale Anwendung dank Trainings

   Als Unterstützung für Unternehmen der Industrie und
   Forschungseinrichtungen lassen sich Trainings vereinbaren, bei welchen die
   Materialien und der 3D-Drucker in seiner Funktionsweise vorgestellt und
   die Technologie mit seinen Besonderheiten erklärt wird. Damit wird
   gewährleistet, dass der Anwender die gewünschten Materialen in der
   bestmöglichen Qualität verarbeiten kann.

   Starke Produktionspartner als Schlüssel zum Erfolg

   Mit dem Geschäftsbereich Smart Factory der Heidelberger Druckmaschinen AG
   (Heidelberg) konnte ein strategischer Partner für die Industrialisierung
   und die Serienproduktion der nächsten Generation von 3D-Druckern, der
   Apium P220 Serie, gewonnen werden.
   Heidelberg bietet mit seinem Kollaborationstool View2Connect eine
   Cloud-basierte digitale Vernetzung heutiger Prozessketten für die
   Produktion innovativer Produkte, über Firmengrenzen hinweg, an.
   Damit setzt Apium auf die sicheren, industriellen Prozesse von Heidelberg,
   nutzt deren modularen Leistungen wie das Projektmanagement und das
   Industrial Design, die Serienproduktion inkl. der Lieferlogistik.
   Die Unterstützung bei der Produktvalidierung, von Zertifizierungen und den
   notwendigen Zulassungen (z.B. CE, UL) runden die hohen
   Qualitätsanforderungen des Apium 3D-Drucksystems ab.

   www.heidelberg.com

   Ebenso wird die Kooperation mit der Ensinger GmbH weiter ausgebaut, um die
   neu entwickelten Filamente in der erforderlichen Menge zu produzieren.
   Der Kunststoffverarbeiter Ensinger versorgt Apium mit qualitativ
   hochwertigen Filamenten, die im Extrusionsverfahren hergestellt werden. Im
   Zuge der Kooperation arbeiten beide Seiten intensiv an der Erforschung
   neuer Filamente. Diese Produkte werden bis zur Marktreife ausgiebig auf
   3D-Druckbarkeit getestet.

   www.ensinger-online.com

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   Tags 3D Drucker, 3D Druck, Fused Filament Fabrication, Filament,
   Hochleistungspolymere, Heidelberger Druckmaschinen AG, Ensinger GmbH, PEEK

                 3D-gedrucktes PEEK für die chemische Industrie

   December 2, 2016 Pinar Karakas

   Einführung

   In der Industrie herrschen gemischte Gefühle, was den Einsatz von
   3D-gedruckten Teile für Endanwendungen angeht. Ein zentraler Grund für
   dieses Zögern liegt darin, dass die 3D-Druck-Technologie bisher noch nicht
   als ausgereiftes Fertigungsverfahren wahrgenommen wird. Selbst gegenüber
   high-end metallverarbeitenden Systemen ist die Industrie noch vorsichtig.
   Diese Vorsicht wird durch mehrere Faktoren verstärkt, wie beispielsweise
   Medienberichten, Materialien, Messtechnik, Qualitätssicherung, Zugang zur
   Technologie selbst sowie ein allgemeiner Mangel an ausführlichen Daten,
   die die Leistungsfähigkeit der Technologie bestätigen könnten.

   Dieser Daten-Bedarf der Industrie muss daher selbstverständlich gedeckt
   werden; durch die Bereitstellung von Daten, die die Leistungsfähigkeit der
   Technologie bestätigen sowie durch die Demonstration der Herstellung von
   3D-gedruckten Teilen, die den Anforderungen der Industrie entsprechen.

   Die Industrieanwender müssen ebenfalls beginnen zu verstehen, dass
   generative Fertigungsverfahren wie der 3D-Druck, moderne Werkzeuge sind,
   die technisch vor allem für Aufgaben bestimmt sind, die die schnelle
   Herstellung kleiner Stückzahlen und eine große Anpassbarkeit notwendig
   machen. Der Hauptvorteil des industriellen 3D-Drucks liegt darin, die
   ersten physischen Teile zu niedrigen Kosten zu produzieren sowie die
   Gesamtzeit vom Konzept-Design bis hin zum Einsatz der Teile zu verkürzen.

   Angesichts dieser Tatsachen spielen die Materialien und die Qualität der
   gedruckten Modelle eine zentrale Rolle dabei, die Industrie zu überzeugen,
   3D-Druck-Technologien als ausgereifte Fertigungsverfahren anzunehmen.

   Die Möglichkeit des 3D-Drucks von Hochleistungsthermoplasten wie PEEK,
   welches selbst extremen Anforderungen gewachsen ist (hohe mechanische
   Festigkeit, Korrosions-Beständigkeit, Abriebfestigkeit, chemische
   Inertheit und UV-Beständigkeit), bietet eine einzigartige Gelegenheit für
   die Fertigung. Funktionelle und strukturelle Modell-Designs mit
   Geometriekomplexitäten, welche konventionelle Herstellungsmethoden (wie
   z.B: Spritzgießen und CNC-Fräsen) an ihre Grenzen bringen, können nun mit
   einer minimalen Anzahl an Herstellungsschritten mittels 3D-Druck
   hergestellt werden.

    

   Praktische Anwendungsbeispiele

   Die Bilder in Abbildungen 1a und b zeigen ein PEEK-Modell, welches mit
   einem Apium P155 3D-Drucker hergestellt wurde und anschließend in einem
   Nachbearbeitungs-Schritt mit Messing-Tüllen versehen wurde. Der P 155
   3D-Drucker wurde speziell dafür entwickelt, Hochtemperatur-Polymere zu
   verarbeiten. Sein mechanischer Antrieb zusammen mit der Software, die es
   ermöglicht, die Druckbewegungen zu generieren und präzise auszuführen,
   wurden ausführlich getestet, um PEEK-Teile in einer hohen Qualität zu
   garantieren.

   (a)                                                                                                                                          
   (b)

   Abbildung 1. Mittels Fused Filament Fabrication-3D-Drucks (FFF)
   hergestelltes Teil. (a) Ansicht eines gedruckten Schnittes (b)
   geschlossene Ansicht (Höhe: 95 mm, maximaler Durchmesser: 40 mm)

   Das PEEK-Teil aus Abbildung 1 ist ein Prototyp einer Mehrkanal-Mischsäule,
   welches teilweise als Schnitt gedruckt wurde, um die inneren Strukturen
   offenzulegen. Es besitzt eine Oberflächenstruktur (Abbildung 2), die von
   der schichtweisen Auftragung von geschmolzenem PEEK auf spannungsfreie
   Oberflächen von festem PEEK erzeugt wird. Die Randzonen des PEEK sind klar
   definiert, was die Art der Fluiddynamik bestätigt, die vor der Erstarrung
   der Schmelze auftritt. Offensichtlich werden die
   Phasenumwandlungs-Prozesse, namentlich Keimbildung, Wachstum der
   kristallinen Bereiche in der Schmelze, die Erstarrungsrate und auch die
   Wärmeabfuhr, adäquat beherrscht und ermöglichen daher die Herstellung
   qualitativ hochwertiger PEEK-Teile.

   Abbildung 2. Vergrößerung des Teils aus Abbildung 1: Ein Fluidmischer aus
   PEEK. Beachten Sie die feinen Oberflächenkontraste, welche vom
   schichtweisen Auftrag des PEEKs erzeugt werden.

   Die PEEK-Teile in den Abbildungen 3a-d wurden ebenfalls mit einem Apium P
   155 3D-Drucker hergestellt. Die Oberflächenqualität der Teile bestätigen
   die technische Stabilität und die Zuverlässigkeit des P 155-Druckers. Alle
   Teile stellen funktionsfähige Komponenten dar, die im chemischen Sektor
   eingesetzt werden können.

   Download a.png Download a.png
   Download h.png Download h.png
   Download c.png Download c.png
   static1.squarespace.png static1.squarespace.png

   Rolle des 3D-Druckens in der chemischen Industrie

   Computer-Simulationen in den Bereichen Fluiddynamik, Rheologie und
   chemische Prozessstudien haben in den vergangenen 30 Jahren
   Entwicklungsaktivitäten im Bereich der Verfahrenstechnik dominiert.
   Während dieser Ansatz wertvolle Kosteneinsparungen bei der Finanzierung
   und der Zeit mit sich bringt, besteht nach wie vor die Notwendigkeit,
   Einheitsoperationen oder Einheitsprozesse physisch zu modellieren, um
   konstruktionsbasierte Einschränkungen mit Hilfe von computergestützten
   Werkzeugen unlösbar zu überwinden. Aus diesem Grund greifen die Ingenieure
   immer noch auf den Bau von Miniaturanlagen zurück, um ihre Entwürfe in
   realen Lebensumständen zu testen.

   Abbildung 4.  3D-gedruckte  Zahnradpumpe  mit  Zahnrädern  aus  PEEK.  Das
   Gehäuse wurde aus transparentem Polyamid-6 (PA6) gedruckt.

   Genau hier kann ein Fertigungsverfahren wie der 3D-Druck eine
   entscheidende Rolle spielen. Indem Sie die Teile für eine Miniatur- oder
   Pilotanlage 3D-drucken, können Ingenieure viel Zeit, Rechenaufwand und
   Investitionskosten für die Anlagenentwicklung sparen. Anlagenkomponenten
   (Abbildung 4) wie Trenneinheiten, Kompressoren, Lagertanks, Rohrleitungen,
   Pumpen und Ventile können als verkleinerte Modelle gedruckt werden und als
   reale funktionstüchtige Teile in der Anlagenentwicklung getestet werden.
   Gelenke, Verbindungen oder Punkte, an denen Teile miteinander gekoppelt
   werden, können vermieden werden, da es möglich ist, die gesamte
   Vorrichtung in einem Stück zu drucken.

   Zum Beispiel kann PEEK, dessen Eigenschaften es sehr attraktiv machen, für
   Anwendungen in chemischen Anlagen z.B. in Reaktionsbehältern mit extremen
   pH-Umgebungen, verwendet werden. Seine mechanische Festigkeit macht es
   außerdem reizvoll für Öl- und Gasanwendungen. Die Tatsache, dass der
   3D-Druck heute fähig ist, metallische Teile zu drucken sowie Teile aus
   technischer Keramik oder Hochtemperatur-Polymeren, bezeugt die
   einzigartige Entwicklung dieses Verfahrens und die herausragenden Chancen
   für die Industrie, hochspezialisierte Teile zu entwickeln mit der
   Hoffnung, dass deren Fertigung möglich ist.

   Einige praxisrelevante Daten

   Daten helfen, das Vertrauen zu gewinnen, das nötig ist, um
   3D-Druck-Technologien als Mainstream-Technologien in der Fertigung zu
   verankern. Allerdings ist die Menge an Daten, die nötig ist, um das
   Vertrauen in die industrielle Anwendung des 3D-Drucks zu gewinnen,
   unverhältnismäßig groß. Einige der vielen Gründe hierfür sind: (i)
   Druckerhersteller veröffentlichen nicht alle Informationen über die
   Qualität der Teile, die von ihren Druckern hergestellt werden; oft werden
   nur Daten veröffentlicht, die hilfreich sind, den kommerziellen Erfolg zu
   sichern. (ii) der Großteil an Forschungsgruppen, welche 3D-Drucker in
   ihren Laboren verwenden, testen die gedruckten Teile nicht hinsichtlich
   ihrer Leistungsfähigkeit, sondern sind eher darauf fokussiert, dass die
   Prototypen Form- und Geometriebedingungen genügen (iii) ein großer Teil
   der 3D-Druck-Benutzer sind private Nutzer aus der Maker-Community, welche
   3D-Druck als Hobby betreiben und wenig oder keinen Zugang zu den
   Testanlagen haben. Diese sind jedoch nötig, um der wertvollen
   Entwicklungsarbeit im Bereich des 3D-Drucks Glaubwürdigkeit zu verleihen.
   Die Tatsache, dass sich einige Druckerhersteller in Schweigen hüllen, was
   die Testergebnisse von Teilen aus eigenen Maschinen angeht, wirft Fragen
   auf bezüglich der Qualitätssicherung, Reproduzierbarkeit der Eigenschaften
   der gedruckten Teile, Verlässlichkeit des 3D-Druckprozesses und natürlich
   bezüglich der Existenz von messbaren Kennzahlen, um die Festigkeit der
   3D-gedruckten Teile zu vergleichen.

   In den vergangenen 5 Jahren gab es im Bereich der generativen Fertigung
   ein großes Interesse, die Verarbeitbarkeit von Materialien, die in
   sicherheitskritischen Anwendungen verwendet werden, zu erforschen.
   Faserverstärkte Polymer-Materialien, Kompositmaterialien mit
   Nanomaterialien wie Kohlenstoff-Nanoröhrchen, moderne Materialien wie
   Formgedächtnislegierungen und Materialien, die in menschlichen Implantaten
   verwendet werden, wie zum Beispiel Titan-6-Al-4-V (Ti6Al4V) und PEEK, sind
   wegweisend unter diesen. Die Schwelle für eine neue Technologie wie den
   3D-Druck ist verständlicherweise hoch, da neuen Gewohnheiten, Methoden
   oder Verfahren allgemein Zweifel, Vorsicht und ein allgemeines Gefühl der
   Unsicherheit entgegenschlagen, besonders in einer eher konservativen
   Industrie wie die dem fertigenden Sektor. Mit diesem Gedanken im
   Hinterkopf ist es unerlässlich, experimentell gewonnene Daten zu
   veröffentlichen, die auf die Leistungsfähigkeit der 3D-Druck-Systeme
   schließen lassen.

   Abbildung 5. Diagramm der Zugfestigkeit und Zugdehnung für PAEK-Teile, die
   mittels verschiedener Herstellungsverfahren produziert wurden.

   Abbildung 5 zeigt die mechanischen Eigenschaften von PAEK-Teilen (PEEK und
   PEKK sind chemische Ableitungen von PAEK), die mittels verschiedener
   Verfahren hergestellt wurden. Im Allgemeinen setzen in der Industrie Teile
   aus dem Spritzguss die Standards für Datensätze. Das Diagramm in Abbildung
   5 zeigt, dass hier klare Unterschiede in den mechanischen Eigenschaften
   bestehen, wobei spritzgegossene und FFF-3D-gedruckte Teile überlegene
   Festigkeiten aufweisen.

   In der Vakuum-Technologie, in der chemische Inertheit, hohe Festigkeit und
   Ausgasung kritische Eigenschaften sind, hat PEEK Anwendung in den
   Bereichen Abdichtungen, Dichtungsringen, Material für Anwendungen mit
   geringer Belastung und als Substrat für aktive Reagenzien gefunden.
   Abbildung 6 stellt die Ausgasungs-Ergebnisse von 3D-gedrucktem PEEK dar,
   das unter Vakuum-Bedingungen getestet wurde. Die Ergebnisse legen nahe,
   dass die Ausgasungsrate nach 18h im Vakuum 5x10-7 mbar l/cm-2 s-1 beträgt.
   Wenn das Material vor dem Test 12h bei 150°C ausgeheizt wurde, beträgt
   diese Rate noch 4.1x10-11 mbar l/cm-2 s-1. Werte, welche Einsätzen im
   Hoch- und Ultrahochvakuum genügen.

   Restgasanalysen-Scans der PEEK-Proben zur Erforschung der Gase zeigten,
   dass die hauptsächlich ausgegasten Spezies Wasserstoff, Wasser und
   Kohlendioxid sind. Diese kommen höchstwahrscheinlich vom heißen Filament
   im Restgasanalysator.

   Abb 6.png Abb 6.png

   Abbildung 6.  Testergebnisse des  Ausgasens von  3D-gedrucktem PEEK  unter
   Vakuumbedingungen.

   Zusammenfassung

   Der 3D-Druck hat seinen Platz in der chemischen Industrie – daher müssen
   wir daran arbeiten, diese Nische zu identifizieren. Im medizinischen
   Sektor werden bereits 3D-Druck-Werkzeuge für die Herstellung von
   patienten-spezifischen Implantaten angewandt, indem MRT- oder CT-Daten als
   Eingabedaten für den 3D-Drucker verwendet werden. Können Computer-Modelle
   der Prozessanlagen verkleinert und anschließend 3D-gedruckt werden? Können
   wir unsere digitalen Arbeitsabläufe verbessern, sodass wir Designs
   erhalten, mit denen wir anschließend 3D-Modelle der Anlagen drucken und
   testen können? Können 3D-Drucker dazu verwendet werden, Ersatzteile zu
   produzieren, um unsere alternden Anlagen länger betriebsfähig zu halten
   oder für die Herstellung neu entwickelter Komponenten-Designs, die die
   Leistungsfähigkeit der Anlagen verbessern? Die Autoren glauben, dass im
   Einsatz von 3D-Druck-Technologien neue Chancen für die
   Anlagen-Konstruktion, den Betriebsablauf und die Prozessoptimierung
   liegen.

    

   Danksagung

   Wir möchten der Hochschule Merseburg danken für die mechanischen
   Testergebnisse des FFF-3D-gedruckten PEEK und Hr Andy Stallwood von
   Diamond Light Sources Ltd UK für die Vakuum-Test-Daten

   Autoren: Uwe Popp, Julian Scholz, Brando Okolo, Hannes Radenbach
   (Übersetzung)

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 Die nächste industrielle Revolution für FFF 3D gedruckte Hochleistungspolymere

   November 15, 2016 Pinar Karakas
   Die nächste Generation an Hochleistungspolymer 3D-Druckern „Apium P155“
   Die nächste Generation an Hochleistungspolymer 3D-Druckern „Apium P155“

    Die nächste Generation an Hochleistungspolymer 3D-Druckern „Apium P155“

   Oftmals gehen  mit Wachstum  neue Verantwortungen,  Herausforderungen  und
   Möglichkeiten einher, sowie die Chance Änderungen vorzunehmen, welche  das
   Wachstum wiederspiegeln. Indmatec wird sich  umgestalten um mit dem  neuen
   Namen „Apium  Additive  Technologies  GmbH“   noch  globaler  zu  agieren.
   Indmatecs  globale   Marktführung   und  Pionierrolle   im   Bereich   der
   Verarbeitung  von  Hochtemperatur-Polymeren   durch  die  Fused   Filament
   Fabrication (FFF) 3D-Druck Technologie wird nun in Apium weitergeführt. Um
   diese Marktführung zu festigen und zu  stärken arbeitet Apium nun mit  der
   Heidelberger Druckmaschinen AG zusammen; ein unbestreitbarer und namhafter
   Marktführer für  industrielle 2D  Off-Set Drucker,  um Apiums  patentierte
   Technologie mit einer neuen Generation von 3D-Druckern für Unternehmen auf
   den Markt zu bringen. Diese  Zusammenarbeit stattet Apiums 3D-Drucker  mit
   einem Qualitätssiegel aus, welches für die innovative Arbeit des Teams bei
   Apium  und  den  industriellen  Ansatz  der  3D-Drucker  spricht.  Um  die
   Wertschöpfungskette innerhalb  des  Gebiets  der  additiven  Fertigung  zu
   optimieren, wird  unser Geschäftsbereich  Materialien nun  noch  wirksamer
   durch die Zusammenarbeit mit der Ensinger GmbH; einem Meister in der  Welt
   der  Polymerextrusion   verstärkt.   Diese,  von   Material   beherrschte,
   Zusammenarbeit spiegelt den Kern unserer Geschäftsphilosophie wieder,  bei
   welcher ein tiefergehendes  Verständnis von Materialien  den Ton  angeben,
   wenn es um 3D-Drucker Entwicklung geht.

   Zwei   Jahre   Fokussierung   auf   das   Verständnis   der   Rolle    der
   Materialwissenschaft und  Ingenieurwesen  hat  unser  Team  zu  dem  Punkt
   geführt, einen  FFF 3D-Drucker  zu entwickeln,  welcher die  Ansprüche  an
   industrielle Fertigung erfüllt.

   Auf der Formnext 2016 powered by TCT werden die beiden neuen  Generationen
   von FFF 3D-Druckern, „Apium P155“  und „Apium P220“, zur Verarbeitung  von
   Hochleistungspolymeren,  welche  den  industriellen   Anwendungsansprüchen
   genügen, erstmals vorgestellt. Besuchen Sie  uns auf der Formnext vom  15.
   Bis 18. November in  Halle 3.1 am  Stand B40C um  die auf dem  aktuellsten
   Stand der  Technik  befindliche  Verarbeitung von  Polymeren  mittels  FFF
   3D-Drucktechnologie zu erleben.  

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   Tags Apium, Indmatec, Hochleistungspolymere, Fused Filament Fabrication,
   Fused Deposition Modeling, 3D Druck, 3D Drucker, Industrie, Formnext,
   Heidelberger Druckmaschinen AG, Ensinger GmbH

                       Erfolgreicher WECONOMY Wettbewerb

   October 28, 2016 Pinar Karakas

   WECONOMY  ist  ein   Wettbewerb  für  die   innovativsten  Start-Ups   aus
   Deutschland, gegründet von der Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland
   e.V.. Mit etwa 120 Mitgliedern von verschiedenen Branchen unterstützen sie
   deutsche Unternehmen sowie Start-Ups  und stellen Verbindungen zu  bereits
   etablierten Firmen her.

   Mit ihrem jährlichen Wettbewerb WECONOMY eröffnen sie Newcomern und jungen
   Unternehmen die Möglichkeit sich vor einer Jury aus Managern, Experten und
   Gründern zu präsentieren. Nachdem sie nach den Kriterien  Innovationsgrad,
   Marktpotenzial, Kundennutzen und Gründerteam  bewertet wurden, werden  die
   Gewinner ausgewählt.

   Indmatec verkündet stolz den Gewinn des WECONOMY Wettbewerbs!

   Dieses Jahr ist  Indmatec eines  der Neun Start-Ups,  welche das  WECONOMY
   Event gewonnen  haben  und  sich  nun in  der  glücklichen  Lage  befinden
   Erfahrungen und Know-How von Top  Managern von Bosch, Daimler, KPMG,  BASF
   und vielen anderen über  die nächsten Wochen und  Monate zu erhalten.  Das
   Wissen über den  Bereich Marketing &  Sales oder Wachstumsstrategien  sind
   genauso Teil der Unterstützung wie  Coaches für das Zusammenstellen  eines
   schlagkräftigen Teams,  Managern  als  Mentoren  und  ein  ausgezeichnetes
   Netzwerk um das Unternehmen weiter  anzutreiben. Indmatec wird in  Zukunft
   alle neuen Ideen und Vorschläge, welche  sie als Teil des Preises für  den
   Gewinn des Wettbewerbs erhalten, so gut es geht umsetzen.

    

   Impressionen eines get-together mit Top  Managern und Gesprächen über  die
   Möglichkeiten die  mit  einem  3D-Drucker,  welcher  Hochleistungspolymere
   verarbeiten kann, einhergehen:

   Weconomy2016_Karin_Ries.JPG Weconomy2016_Karin_Ries.JPG
   Indmatec_Wissensfabrik_Karin_Ries.JPG
   Indmatec_Wissensfabrik_Karin_Ries.JPG
   WECONOMY2016_Karin_Ries_01.JPG WECONOMY2016_Karin_Ries_01.JPG
   WECONOMY2016_Karin_Ries_02.JPG WECONOMY2016_Karin_Ries_02.JPG
   WECONOMY2016_Karin_Ries_05.JPG WECONOMY2016_Karin_Ries_05.JPG
   WECONOMY2016_Karin_Ries_20.JPG WECONOMY2016_Karin_Ries_20.JPG
   Weconomy2016_Karin_Ries.JPG Indmatec_Wissensfabrik_Karin_Ries.JPG
   WECONOMY2016_Karin_Ries_01.JPG WECONOMY2016_Karin_Ries_02.JPG
   WECONOMY2016_Karin_Ries_05.JPG WECONOMY2016_Karin_Ries_20.JPG
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   Tags Indmatec, WECONOMY, 3D Druck

    Testdaten von 3D gedrucktem PEEK und seine herausragenden Eigenschaften

   October 5, 2016 Pinar Karakas

   Seit additive Fertigungsmethoden in den vergangenen Jahren mehr und mehr
   genutzt werden, ist das größte Hindernis, dass die verschiedenen Methoden
   davon abhält für industrielle Anwendungen eingesetzt zu werden, die
   limitierte Auswahl an Materialien, welche verarbeitet werden können. Für
   das bekannte Fused Filament Fabrication-Verfahren (FFF) bspw., wie es auch
   von vielen Anwendern privat genutzt wird, gab es lange lediglich einfache
   Polymere wie ABS, die nur für Modelle und nicht für industrielle Teile
   eingesetzt werden können. Durch die Kombination des Hochleistungspolymers
   Polyetheretherketon (PEEK) mit der additiven Fertigung wie FFF, kann die
   Technologie in Industrien wie Automobil, Öl & Gas, Medizin oder
   Hableiterherstellung eingesetzt werden, um komplexe Geometrien oder
   individuelle Teile mit geringerem Materialeinsatz zu erstellen.

   Diese Vielfalt an verschiedenen Anwendungen ist möglich dank der
   großartigen Eigenschaften von PEEK. PEEK ist eines der strapazierfähigsten
   Polymere und kann mit Metallen wie Aluminium verglichen werden. Dank
   seines sehr hohen Schmelzpunktes von 343 °C und einer Gebrauchstemperatur
   zwischen -196 °C und 260 °C kann es in vielen extrem anspruchsvollen
   Umgebungen genutzt werden, wie bspw. Antriebssträngen in Automobilen. Mit
   seiner hohen Temperaturresistenz, geringem Gewicht, guter
   Abnutzungsresistenz und chemischer Inertheit kann PEEK Metalle in diesen
   anspruchsvollen Umgebungen ersetzen um Gewicht zu sparen und Flugzeuge
   oder Automobile effizienter zu machen. PEEK profitiert auch von seiner
   strukturellen Standhaftigkeit bei einem Druck bis zu 200 MPa, es ist daher
   optimal für Motoren oder Dichtungen. Dank seiner Festigkeit kann PEEK auch
   in Leichtbaukonstruktionen verwendet werden, da durch die Verarbeitung mit
   dem FFF Verfahren ohne großen Aufwand Honigwaben Strukturen erzeugt werden
   können.

   Ein weiteres Hindernis, weshalb 3D-Druck noch nicht in großem Maßstab für
   industrielle Fertigung verwendet wird, ist das Fehlen relevanter
   Forschungsdaten. Daten, die klar darstellen, was der 3D-Druck mit
   Hochleistungspolymeren leisten kann. Um das Misstrauen, die Unsicherheit
   und die Vorsicht, die neuen Technologien generell entgegenschlägt zu
   überwinden, müssen Daten veröffentlicht werden, die diese Technologie
   unterstützen.

   Abbildung 1 zeigt einen Vergleich der Zugfestigkeit (tensile strength) und
   Gesamtdehnung (total strain) von PAEK-Teilen (PEEK und PEKK sind chemische
   Derivate von PAEK), hergestellt mit den verschiedenen Fertigungsverfahren
   Selektives Lasersintern (SLS), Spritzguss (IM) und dem Fused Filament
   Fabrication-Verfahren mit einem Indmatec HPP 155-Drucker (Indmatec FFF).
   Im Allgemeinen sind die Industrie-Benchmarks für Polymere Datensätze von
   spritzgegossenen Teilen. Bedenkt man dies, zeigt der Plot von Abbildung 1,
   dass es eindeutige Unterschiede bei den mechanischen Eigenschaften gibt
   und sich spritzgegossene Teile sowie FFF-3D-gedruckte Teile mit
   überlegener Festigkeit hervorheben.

   Abbildung 1: Vergleich der Zugfestigkeit und Gesamtdehnung Abbildung 1:
   Vergleich der Zugfestigkeit und Gesamtdehnung

   Abbildung 1: Vergleich der Zugfestigkeit und Gesamtdehnung

   Diese Daten zeigen, dass FFF-3D-gedrucktes PEEK für industrielle
   Anwendungen verwendet werden kann. Zusammen mit seinen Eigenschaften ist
   das Material passend für Anwendungen, bei denen Materialien gesucht
   werden, welche ihrer anspruchsvollen Umgebung standhalten. Kombiniert mit
   3D-Druck ermöglicht es den verschiedenen Industrien,
   Hochleistungskunststoffe in einer material- und kostensparenden Weise zu
   verarbeiten. Individuelle, komplexe Teile können einfacher und mit weniger
   Aufwand hergestellt werden.

    

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    3D Druck und Additive Fertigung für PEEK Teile in der Öl & Gas Industrie

   September 15, 2016 Pinar Karakas

   Oft wird fälschlicherweise angenommen, dass jeder 3D Drucker jedes
   denkbare solide Objekt herstellen kann.  Dies entspricht jedoch nicht der
   Wahrheit; tatsächlich gibt es 8 verschiedene Arten von 3D-Druck
   Technologien. Jede dieser Technologien ist auf 3D Drucker für eine
   bestimmte Materialklasse beschränkt, wodurch verschiedene mechanische
   Leistungen für die herzustellenden Teile geliefert werden. Obwohl der
   3D-Drucker immer noch eine relative junge Herstellungsmethode ist, weisen
   die Technologien nun schon 30 Jahre Praxisbezug auf, welche beweisen, dass
   sich der 3D-Druck zu einem Werkzeug zur Herstellung von hochkomplexen,
   hochwertigen, ingenieurkritischen Teilen entwickelt hat. 3D-Druck
   Technologie wird beispielsweise von der Flugzeug Industrie zur Herstellung
   verschiedener Teile verwendet, darunter auch sicherheitskritische Teile
   die in Passagierflugzeugen eingesetzt werden. Ebenso wird sie im
   medizinischen Sektor eingesetzt, um patientenspezifische Implantate für
   Langzeitanwendungen in der Humanmedizin herzustellen. Die Einstiegslevel
   für 3D-Druck Technologie in den vielfältigen high-end Industrien sind
   verständlicherweise verschieden, aber es gibt Kennzeichen denen es zu
   folgen gilt.

   Das Material PEEK (Polyetheretherketon) bspw. wurde in der Vergangenheit
   schon im Öl und Gas Sektor, aufgrund seiner verschiedenen nützlichen
   Eigenschaften, eingesetzt. PEEK bringt Eigenschaften mit, welche es
   befähigen in extrem anspruchsvollen Betriebsumgebungen eingesetzt zu
   werden. Einige dieser Eigenschaften sind:

   - Beständige mechanische Leistung von -196 °C (-321 °F) bis 260 °C (500
   °F)
   - Struktur hält einen Druck bis zu 200 MPa (~29000 PSI) aus
   -Anitkorroisions-Eigenschaften gewährleisten mechanische Stabilität und
   die Oberflächendynamik bleibt sowohl in Salzwasser als auch in
   Kohlenwasserstofffluid Umgebungen gemäß NORSOK beständig
   - Technisch marginaler (~25%) Verlust der Zugfestigkeit bei Aussetzung von
   100% Schwefelwasserstoffgas unter relativ hohen Temperaturen (220 °C) und
   Druck (~4.5 MPa)

   Diese Eigenschaften machen die Verwendung von PEEK attraktiv für
   Komponenten welche Bohrungsausrüstung unterstützen wie Dichtungssysteme,
   Verschlüsse, Zahnräder, Gas-Trennsysteme, Laufräder, Stecker, Röhren und
   Gehäuse.

   Erst seit kurzem ist es möglich PEEK Teile mit additiven
   Fertigungsmethoden wie dem sogenannten Fused Filament Fabricaion (FFF),
   einer 3D Druck Technologie, herzustellen. Der 3D Drucker, welcher für
   diesen Prozess entwickelt wurde, ist transportabel und leicht bedienbar.
   Ein solcher 3D Drucker kann an Land, Off-Shore oder abgelegenen Orten
   eingesetzt werden, wo Öl und Gas Anwendungen extrem zeitkritisch sind. Ein
   offensichtlicher Vorteil ist, dass die Zeiten um wartungsbasierte Ziele zu
   realisieren signifikant verkürzt werden können; besonders bei Zielen,
   welche vom Einsatz von Teilen aus verhältnismäßig weit entfernten Lagern
   oder Zulieferern abhängig sind und dringend gebraucht werden um die
   Produktion ohne Unterbrechungen am Laufen zu halten. Ein 3D Drucker vor
   Ort kann eine Mannschaft bei der schnellen Herstellung von Ersatzteilen
   oder Zusatzteilen verstärken um Bedien- und Produktionsebenen in Stand zu
   halten.

   Abbildung 1 zeigt für die Öl und Gas Industrie relevante 3D gedruckte PEEK
   Teile.

    

   Zahnrad Zahnrad
   Zahnrad
   Ellenbogen Flansch Ellenbogen Flansch
   Ellenbogen Flansch
   Flachdichtung Flachdichtung
   Flachdichtung
   Dichtungsringe Dichtungsringe
   Dichtungsringe

   Hochleistungspolymere für Anwendungen im Öl- und Gassektor>

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   In Anwendungen für PEEK Tags PEEK, PEEK Anwendung, Öl und Gas Industrie

             3D-Druck Anwendung für den Automobil Sektor dank PEEK

   September 6, 2016 Pinar Karakas

   Im Automobil Sektor werden Materialien benötigt, die nicht nur belastbar
   sind, um für die Sicherheit der Fahrzeuge zu sorgen, sondern viele weitere
   Eigenschaften mitbringen müssen wie chemische Beständigkeit,
   Temperaturbeständigkeit oder Verschleißbeständigkeit. Dadurch wird
   gewährleistet, dass Teile deutlich langlebiger sind und weniger häufig
   ausgetauscht werden müssen. Dies kommt zum einen dem Konsumenten zu Gute,
   da er hier Kosten sparen kann, aber auch den Herstellern, da ein
   Automobil, welches weniger oft mit neuen Teilen versehen werden muss, für
   ein besseres Image sorgt.

   Bislang waren Metalle die Materialien der Wahl, da sie alle wichtigen
   Eigenschaften vereinen. Ein großer Nachteil hierbei ist jedoch das
   Gewicht. Mit einem geringeren Gewicht lässt sich Treibstoff sparen und
   somit die CO2-Emission senken. Ein Gedanke der heutzutage immer öfter
   aufkommt.

   PEEK als Metallersatz

   Möglich macht dies das Hochleistungspolymer PEEK (Polyetheretherketon).
   Dank seiner teilkristallinen Struktur kann es bestens bei Temperaturen
   über seiner Glasübergangstemperatur von 143 °C eingesetzt werden und ist
   somit optimal für die Automobil Industrie, bei welcher Teile in den
   Antriebssträngen und Motoren meist bei 150 °C oder mehr funktionieren
   müssen. Auch bei höheren Temperaturen lässt sich PEEK dank seiner
   Schmelztemperatur von 343 °C und einer Gebrauchstemperatur bis zu 260 °C
   verwenden.

   Neben seiner mechanischen Belastbarkeit ist das Polymer auch chemisch
   inert. Das ist vor allem für Teile im Antriebsstrang ein wichtiger Punkt,
   da sie dadurch keinen Schaden durch die verschiedenen Flüssigkeiten, wie
   Öle oder Kraftstoffe, nehmen. Konkrete Anwendungen sind bspw.
   Verschleißteile, die vorher aus Metall gefertigt wurden. Mit PEEK anstelle
   von Metall lässt sich bis zu 70% des Gewichts eines Teils reduzieren, was
   insgesamt zur Einsparung von 1-2% Treibstoff führt. Zudem liegt der
   Verschleiß der Teile 25-75% unter dem Wert der Metalle; die Teile sind
   auch beständiger gegenüber zu wenig Schmiermitteln. Ein weiteres Plus
   gegenüber Metallen ist die Geräuschreduzierung.

   PEEK Teile aus dem 3D-Drucker

   Die effektivste Möglichkeit PEEK zu verarbeiten ist der 3D-Druck. Hiermit
   lassen sich Teile herstellen, welche aufgrund ihrer komplexen Geometrie
   mit herkömmlichen Verfahren nicht möglich wären. Viel wichtiger jedoch,
   ist das Potenzial Material einzusparen. Bspw. bei der FFF (Fused Filament
   Fabrication) Technologie wird ein Kunststoffstrang, das Filament, durch
   eine Düse geschmolzen und schichtweise aufgetragen. Dadurch wird
   ausschließlich das Material verwendet, welches im Bauteil landet. Im
   Vergleich zum CNC-Fräsen, bei dem je nach Anwendung bis zu 90% des
   Materials als Späne enden, erbringt der 3D-Druck eine deutliche Ersparnis
   der Materialkosten.

   Auch wenn das FFF Verfahren nicht zur Massenproduktion eingesetzt werden
   kann, ist es jedoch für die Forschung und Entwicklung ein Verfahren,
   welches ohne großen Aufwand Prototypen liefert. Außerdem lassen sich
   hiermit spezielle, individuelle Teile fertigen, auch Kleinserien sind
   denkbar. Abbildung 1 und 2 zeigen 3D gedruckte Teile aus PEEK welche in
   Antriebssträngen verwendet werden können. Beide Teile wurden mit einem
   Indmatec HPP 155 3D-Drucker hergestellt.

   Abbildung 1: Kegelzahnrad Abbildung 1: Kegelzahnrad

   Abbildung 1: Kegelzahnrad

   Abbildung 2: Dichtungsringe Abbildung 2: Dichtungsringe

   Abbildung 2: Dichtungsringe

   Der Vorteil von Zahnrädern aus PEEK liegt vor allem in der
   Verschleißbeständigkeit gegenüber den Kräften, die zwischen den Zahnrädern
   wirken. Dichtungsringe aus PEEK besitzen den Vorteil resistent gegenüber
   den Flüssigkeiten in Automobilen zu sein, wodurch sie langlebiger sind.

   Ein ausschlaggebendes Kriterium bei der Herstellung von funktionellen
   Teilen mit dem additiven Verfahren ist die Frage, ob das Teil an die
   Festigkeiten von konventionell hergestellten Produkten heranreicht.
   Abbildung 3 zeigt einen Zugtestvergleich von PEEK hergestellt mit
   Selektivem Lasersinter (SLS), Indmatecs FFF und Pulverspritzguss (PIM).
   Hierbei wird deutlich, dass das FFF Verfahren, was Festigkeit anbelangt,
   im Bereich des Spritzgusses liegt. Die Tests wurden in X/Y-Richtung
   durchgeführt, in Z-Richtung ist die Festigkeit, aufgrund des
   Schichtverfahrens, ca. 30% niedriger.

   Abbildung3: Zugtestvergleich Abbildung3: Zugtestvergleich

   Abbildung3: Zugtestvergleich

   Neben der Möglichkeit komplexe Geometrien mit einem 3D-Drucker
   herzustellen, lassen sich damit auch Bauteile in Leichtbauweise fertigen,
   wie in Abbildung 4 zu sehen ist. Mit dem Spritzgussverfahren wäre eine
   solche Konstruktion nicht möglich. Dank der Wabenstruktur besteht etwa die
   gleiche Festigkeit gegenüber einem vollgedruckten Teil, jedoch mit
   deutlicher Material- und Gewichtsersparnis. 

   Abbildung 4: Leichtbauwinkel Abbildung 4: Leichtbauwinkel

   Abbildung 4: Leichtbauwinkel

   Der 3D-Druck in Kombination mit Hochleistungspolymeren, wie PEEK, lässt
   sich demnach als sinnvolle Alternative zur Fertigung von Metallteilen in
   der Automobilbranche verwenden, um Fahrzeuge noch effektiver zu gestalten
   oder den Weg von der Idee zum Serienmodell einfacher zu realisieren.

   Hochleistungspolymere für Automobilanwendungen>

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   In Anwendungen für PEEK Tags PEEK, Automobil, 3D Druck, PEEK Anwendung

              Etablierung des 3D-Drucks als Herstellungsverfahren

   August 11, 2016 Pinar Karakas

   In den vergangenen 10 Jahren erfährt das Rapid Prototyping seitens der
   Industrie ein starkes Interesse für den Einsatz in der Produktentwicklung.
   Die Industrie ist entschlossen, neue Wege zu gehen und ihre Zukunft neu zu
   definieren, wobei sie ihr Interesse auf den 3D-Druck ausweitet. Um die
   verschiedenen Wege zu prüfen, wird das praxisbasierte Testen der
   3D-Druck-Technologie eine der strategischen Aktivitäten in mehr und mehr
   industriellen Betrieben. Einige dieser Testergebnisse haben die Industrie
   darin bestärkt, 3D-Druck-Technologie als Rapid Manufacturing-Verfahren zu
   verwenden. Die Fähigkeit, mittels generativer Verfahren kontrolliert
   Metall, Komposite und Hochleistungs-Polymere zu verarbeiten, eröffnet eine
   einzigartige Möglichkeit für die Industrie, neue Wege in der Fertigung zu
   beschreiten. Besonders in den letzten 5 Jahren haben faserverstärkte und
   Hochtemperatur-Polymere wie PEEK (Abbildung 1) aufgrund diverser Gründe
   besondere Beachtung durch mehrere Industriezweige erfahren.

   Einige dieser Gründe beinhalten die Gedanken an Energieeinsparungen,
   Leichtbau-Konstruktionen, thermomechanische Leistungsfähigkeit,
   Biokompatibilität, chemische Inertheit oder elektrische Eigenschaften. Die
   Materialien sind daher der Hauptgrund, der die generativen
   Fertigungsverfahren für industrielle Anwendungen attraktiv macht. Polymere
   sind zweifelsohne die einzige Klasse an Materialien, die relativ einfach
   bei geringen Energiekosten und mit anderen Materialien zu Kompositen
   verarbeitet werden können. Dabei erfüllen sie gleichzeitig die
   verschiedensten Anforderungen in technischen und konstruktiven
   Anwendungen. Aufgrund dessen besteht die Notwendigkeit, die
   Verarbeitbarkeit der Polymermaterialien für die generative Fertigung
   intensiv zu untersuchen.

    

   Abb. 1. Fused Filament Fabrication-3D-gedruckte Teile verschiedener
   Materialien.

   Der Grundgedanke des Rapid Manufacturing beruht auf der schnellstmöglichen
   Herstellung funktionsfähiger Teile. In Kombination mit der Freiheit,
   komplexe Geometrien zu fertigen, ermöglicht Rapid Manufacturing ebenso die
   Massen-Anpassbarkeit in der Industrie. Während die Fertigungsdauer pro
   Teil nach wie vor eine Herausforderung für das Rapid Manufacturing bleibt,
   ist es verständlich, dass 3D-Druck-Technologien vor allem dafür entworfen
   wurden, Kleinserien und hochkomplexe Geometrien zu verwirklichen.

    

   Abb. 2. Kostenvorteil-Vergleich zwischen generativer Fertigung und
   herkömmlichen Fertigungsverfahren. 

   In anderen Worten, es existiert ein Markt für 3D-Druck oder generative
   Fertigung in Unternehmen. Auf dem Materialmarkt erweitern die Hersteller
   ihre Angebotspaletten und beziehen Materialien für die generative
   Fertigung mit ein, um die Anforderungen für die Werkzeugentwicklung,
   Gussformen, Stempel und Stützstrukturen für praxisbezogene
   Konstruktionsaufgaben zu erfüllen. Diese Materialien sind bezogen auf die
   klassischen 3D-Druck-Materialien wie ABS, PLA und Photopolymere
   vergleichsweise teurer. Die Kennwerte dieser Materialien sind jedoch
   deutlich besser, und die 3D-Drucker, welche diese Materialien verarbeiten
   können, sind in Ihrer Anschaffung ebenfalls teurer als jene, die im
   Hobbybereich oder für die reine Prototypen-Fertigung verwendet werden.

   Die Verarbeitungsanforderungen für Hochleistungspolymere können sehr
   strikt sein. Als Beispiel sind bereits industriell etablierte,
   thermoplastische Materialien wie PEEK nicht leicht zu verarbeiten. Von den
   momentan bestehenden 3D-Druck-Technologien sind nur die Fused Filament
   Fabrication (FFF) und das Selective Laser Sintering (SLS) technisch in der
   Lage, PEEK zu verarbeiten. Diese Verarbeitungsmethoden unterscheiden sich
   jedoch deutlich voneinander und haben unterschiedliche Effekte auf das
   verarbeitete Material. Die gedruckten Teile unterscheiden sich in Ihrer
   Struktur, besonders auf mikroskopischer Ebene, weshalb die
   unterschiedlichen Verarbeitungsmethoden den Modellen unterschiedliche
   Eigenschaften verleihen. Die technische oder wissenschaftliche Erklärung
   für diese Unterschiede ist nicht ganz trivial, kann aber im Allgemeinen
   zurückgeführt werden auf die thermische Belastung des PEEKs während der
   Verarbeitung mit dem Laser gegenüber dem bloßen Aufschmelzen und Erstarren
   des Materials beim FFF-3D-Druck. Diese Art der Diskrepanz, besonders im
   Hinblick auf die Eigenschaften der Teile, hat entschiedenen Einfluss auf
   die Vorzüge des Markts hinsichtlich der Methoden.

    

                    
   (a)                                                                                                           
   (b)

   Abb. 3. (a) Zugversuch an einer Zugprobe aus PEEK (b) Zugfestigkeit und
   –dehnung für PEEK, verarbeitet mittels SLS und FFF.

   Wir besitzen mittlerweile Beweise aus ca. 30 Jahren, die belegen, dass
   3D-Druck-Technologien funktionieren. Aufbauend auf dieser Tatsache sehen
   die Autoren eine glänzende Zukunft für das Rapid Manufacturing. Es passt
   gut in eine Produktionslandschaft, in der schlanke Produktionslinien,
   kurze Lieferketten, Logistik und Lageraktivitäten gefragt sind. Rapid
   Manufacturing ebenso wie die Verfahren, die es unterstützen, passt gut zur
   Denkrichtung des Production on Demand,  was es zu einem wertvollen Gewinn
   für den Industrie-4.0-Sektor macht.

    

   Danksagungen

   Wir danken der Technischen Universität Delft und der Hochschule Merseburg
   für die mechanischen Testwerte.

    

   Kontakt

   Brando Okolo (PhD)

   Indmatec GmbH – Karlsruhe – Deutschland / brando.okolo@indmatec.com

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    Indmatecs 3D gedrucktes PEEK findet Anwendung in der Vakuum Technologie

   July 28, 2016 Pinar Karakas

   In der Vakuumtechnologie gilt es, ausgasende Materialien zu vermeiden, da
   deren Eigenschaften es erschweren, die gewünschte Qualität des Vakuums zu
   erreichen. Ausgasende Materialien setzen gasförmige Moleküle frei, die
   Kontaminationen in wichtigen Bestandteilen oder Maschinenteilen
   hervorrufen können und deren gewünschte Eigenschaften verändern.

   Metalle spielten bisher eine Schlüsselrolle für Teile in
   Hochvakuum-Anwendungen, da sie, wenn entsprechend behandelt, nicht
   ausgasen. Die meisten Polymere gasen jedoch aus. Dies ist eine den
   Polymeren inhärente Eigenschaft, da sie aus chemischen Spezies hergestellt
   werden, die unter entsprechenden Temperatur- und Druckverhältnissen
   tendentiell ausgasen.

   Eine der Eigenschaften von PEEK ist ein sehr geringes Ausgasungsverhalten
   selbst bei relative hohen Temperaturen.

   Vakuumtest von PEEK-Teilen, die mit Indmatecs 3D-Druck-Technologie und aus
   Indmatecs PEEK-Filament hergestellt wurden, ergaben eine Ausgasungsrate
   von 5x10-7 mbar l/cm-2 s-1 nach 18 Stunden im Vakuum. Um diesen Wert
   einzuordnen: er bedeutet, dass das PEEK-Material in seinem Zustand wie
   gedruckt bereits den Anforderungen für Hochvakuum-Anwendungen genügt. Wenn
   das 3D-gedruckte PEEK-Teil vor dem Test für 12 Stunden bei 150°C
   ausgeheizt wurde, sinkt die Ausgasungsrate auf 4.1x10-11 mbar l/cm-2 s-1:
   dieser Wert fällt in die Anforderungen für Ultrahochvakuum-Anwendungen.

   This quality of data together with PEEK’s resistance to radiation damage
   extends Indmatec’s 3D printing technology to applications in space
   exploration where light-weight materials capable of enduring the demanding
   requirements for research in space environment are sought.

   Diese Werte, zusammen mit der Widerstandsfähigkeit des PEEKs gegenüber
   Strahlungsschäden erweitert die Einsatzmöglichkeiten der
   3D-Druck-Technologie von Indmatec. Anwendungen für die Raumforschung, bei
   denen leichte Materialen gefordert werden, die den hohen Anforderungen der
   Forschung im All genügen, werden hiermit abgedeckt.

   PEEK-Teile für Anwendungen in der Vakuumtechnologie, gedruckt mit einem
   Indmatec 3D-Drucker.

   Kontakt: Brando Okolo (PhD) brando.okolo@indmatec.com   Anerkennung: Wir
   bedanken uns bei Herrn Andy Stallwood von Diamond Light Source Ltd für die
   Vakuum Tests. Kontakt: Brando Okolo (PhD) brando.okolo@indmatec.com  
   Anerkennung: Wir bedanken uns bei Herrn Andy Stallwood von Diamond Light
   Source Ltd für die Vakuum Tests.

   Kontakt:

   Brando Okolo (PhD)

   brando.okolo@indmatec.com

    

   Anerkennung:

   Wir bedanken uns bei Herrn Andy Stallwood von Diamond Light Source Ltd für
   die Vakuum Tests.

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   INDMATEC GMBH MACHT PEEK FILAMENT FÜR DIE HERSTELLUNG VON MEDIZINPRODUKTEN
                                   VERFÜGBAR

   May 17, 2016 Pinar Karakas

   PEEK ist ein Hochleistungskunststoff, der im letzten Frühjahr vom
   Karlsruher Startup Indmatec als Filament für FDM©/FFF-3D-Drucker auf den
   Markt gebracht wurde. Seine Verwendbarkeit für die Herstellung von
   Medizinprodukten bis zur Klasse IIa wurde jetzt mit einer erfolgreichen
   biologischen Qualifizierung nach EN ISO 10993-5/-4/-18 bestätigt.

   Das ab Februar 2016 erhältliche “PEEK MedTec“ Filament ist einsetzbar für
   verschiedene medizinische, dentale und chirurgische Anwendungen. Zudem
   lässt sich das Filament im Prototyping für medizinische Produkte wie
   Prothesen verwenden. Dank der Kombination aus dem Hochleistungspolymer für
   medizinische Zwecke und der 3D-Druck-Methode „Fused Filament Fabrication“
   (FFF) können geometrisch anspruchsvolle und aufwendige Objekte, wie
   Sekundärkronen, Gerüste, spezielle chirurgische Werkzeuge sowie Bauteile
   für Endoskope jetzt kostengünstig, schnell und unkompliziert hergestellt
   werden.

   PEEK (Polyetherehterketon) selbst wird schon seit längerer Zeit im
   medizinischen sowie zahnmedizinischen Sektor verwendet. Gründe für die
   besondere Eignung sind sein geringes Gewicht und eine hohe
   Abriebfestigkeit. PEEK ist zudem "knochenverträglicher" als herkömmliche
   Metallimplantate. Bei diagnostischen Untersuchungen wie Röntgen erweist es
   sich als wenig störend und muss in der Regel nicht umständlich entfernt
   werden. Die PEEK-Implantate werden derzeit noch mit traditionellen,
   kostenintensiven und zeitraubenden Fertigungsverfahren hergestellt. Mit
   der anvisierten Zertifizierung des Materials als Medizinprodukt für den
   3D-Druck können PEEK-Teile in naher Zukunft in jedem Krankenhaus und
   Dentallabor schnell und wirtschaftlich gefertigt werden – eine gute
   Nachricht für Patienten, Krankenkassen, Ärzte und das gesamte
   Gesundheitssystem.

   Passend zum PEEK-Filament präsentierte Indmatec im August vergangenen
   Jahres bereits die 2. Generation seines speziell für Hochleistungspolymere
   entwickelten FFF 3D-Druckers, den „HPP 155“. Nach der Zulassung des PEEK
   Filaments wird Indmatec in Kürze auch den FFF 3D-Drucker HPP 155 in einer
   speziellen Variante für den medizinischen Gebrauch auf den Markt bringen.

   „Neben PEEK im „technical grade“ kann der HPP 155 auch weitere
   Hochleistungsfilamente, die wir für die Industrie entwickeln, drucken.
   Dazu zählt unter anderem PVDF (Polyvinylidene Fluoride)", berichtet Tony
   Tran-Mai, einer der Gründer und Geschäftsführer des Karlsruher
   Unternehmens, nicht ganz ohne Stolz, von den Alleinstellungsmerkmalen des
   neuen 3D-Druckers. „Denn PEEK als Filament für den 3D-Drucker eignet sich
   längst nicht nur für medizinische Aufgabenstellungen.“ 

   Nachdem es Indmatec im vergangenen Jahr gelungen war, PEEK mit dem FFF
   Verfahren 3D-druckfähig zu machen, und den passenden FFF-3D-Drucker zu
   bauen, zeigen sich auch viele andere Industriebereiche hoch interessiert.
   Die Vorteile liegen auf der Hand: Das PEEK-Filament zeichnet sich nicht
   nur durch zahlreiche positive Eigenschaften wie hohe mechanische
   Steifigkeit und Abriebfestigkeit, sondern auch durch hohe chemische
   Beständigkeit aus. Ein besonderer Vorteil, der dieses Polymer gegenüber
   allen anderen FFF-Materialien so einzigartig und begehrenswert macht, ist
   seine Temperaturbeständigkeit. Sein Schmelzpunkt liegt bei 343°C. Aufgrund
   der metallähnlichen Eigenschaften und seiner Eignung für Bauteile in
   Leichtbauweise sind die PEEK-3D-Druck Lösungen von Indmatec optimal
   einsetzbar für industrielle Zwecke. 

         MÖGLICHE ANWENDUNGEN

   Implantat für Schädeldecke Implantat für Schädeldecke
   Implantat für Schädeldecke
   Gebiss Prothese Gebiss Prothese
   Gebiss Prothese
   Knochenteile Knochenteile
   Knochenteile

   Download als PDF - Pressemitteilung

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                   PEEK in Verbindung mit der FFF-Technologie

   May 13, 2016 Pinar Karakas

   Autor: Prof. Dr. Brando Okolo

   PEEK (Polyetheretherketon) ist ein semi-kristallines thermoplastisches
   Polymermaterial. Seine Markteinführung als industrielles Material hat die
   Materialwahl der Konstrukteure aus verschiedensten Industriezweigen
   revolutioniert.

    

   Hier einige der Eigenschaften von PEEK, um eine Übersicht über seine
   möglichen Einsatzgebiete zu erlangen:

   -Thermische Stabilität bis zu 250°C (es erleidet keine strukturelle
   Verformung, kann also in Wasserkochern oder Niederdruck-Dampfsysteme
   verwendet werden, ohne Veränderung seiner physischen Eigenschaften; der
   Schmelzpunkt liegt bei 343°C)

   -Gute Verschleiß- und Abriebeigenschaften (kann verwendet werden in
   Kugellagern, Gleitflächen und Systemen, in denen Oberflächen
   Relativbewegungen ausführen müssen bei gleichzeitiger Einhaltung von
   Toleranzen) – besser als Titan oder Stahl!

   -Gute Kriecheigenschaften (kann dauerhaft belastet werden ohne permanente
   Verformung)

   -Sehr geringe Feuchtigkeitsabsorption

   -Wiederholt dampfsterilisierbar (d.h. die Abtötung oder Verhinderung von
   Keimen, Bakterien und anderen Mikro-Organismen)

   -Biokompatibel bei gleichzeitig ähnlicherem E-Modul des menschlichen
   Knochen als andere Implantatmaterialien, daher weniger „Stress Shielding“
   und bessere Knochenresorption.

   -Chemisch inert, kann daher in stark korrosiven Umgebungen verwendet
   werden, wodurch weniger Kosten für Anti-Korrosions-Behandlungen anfallen

   -Seine Dichte ist ca. ein Fünftel der technischeren Metalle, kann aber den
   mechanischen Belastungen der meisten Konstruktionsanwendungen widerstehen.

   -Gute elektrische Isolierung

   -Entspricht der V-0-Entflammbarkeitsklasse (hört 10 Sekunden nach dem
   Anzünden auf zu Brennen, und tropft heiße Teilchen, die selbst nicht
   brennen)

   -PEEK ist von der FDA genehmigt für Lebensmittel und Kontaktapplikationen

    

   Einige der bereits etablierten Anwendungsgebiete von PEEK:

   Luftfahrt:

   -Klemmen und Halterungen für strukturelle Teile.

   -Rohrleitungen.

   Elektronikbranche:

   -Teile von Laserdruckern, die Hitzebeständigkeit, hohe Festigkeit, Abrieb-
   und Verwindungsfestigkeit (Zahnräder und Lager) erfordern.

   Energiesektor:

   -Abdichtungen und Dichtungsringe in Öl- und Gasanwendungen aufgrund seiner
   Stabilität bei relativ hohen Temperaturen, seiner Beständigkeit gegenüber
   korrosiven Einflüssen, seiner Stabilität bei Drücken bis zu 200 MPa und
   Verbesserungen in der Komponenten-Lebensdauer unter Verschleiß- und
   Druckbedingungen.

   Medizin:

   -Für Implantate in der Orthopädie als Stützstruktur für Knochenbrüche,
   Käfige und Stäbe für Wirbelsäulen-Implantate.

   -Für Prothesen im Dentalbereich als Kronen und Brücken, aus „Dental Discs“
   gefräst.

   Automotive:

   -Für Getriebesysteme, wo es eine bis zu 50-prozentige Verringerung des
   Geräuschs, der Vibration und der Rauheit (NVH) erreicht.

   -Teile von Vakuumpumpen aufgrund seines geringen Verschleißes, seiner
   Dämpfung und seiner chemischen Inertheit.

   Leichtbau:

   -Keine Schmierung nötig bei tribologischen Lastfällen wie in
   Lagersystemen.

   -Ungefähr um ein Viertel verringerte Trägheit verglichen mit metallischen
   Strukturmaterialien.

   Besitzt eine bis zu zweifache Lebensdauer verglichen mit stahlbasierten
   Lagern.

    

   Fakten:

   Heutzutage verfügen wir über ein leichtes Material (ca 70% leichter als
   die meisten technischen Metalle), das in der Lage ist, Metalle in einigen
   Schlüsselpositionen der Konstruktionsanwendungen zu ersetzen, da seine
   thermo-mechanischen Eigenschaften in diesen Anwendungen wettbewerbsfähig
   gegenüber Metallen sind. Solch ein Material in der Industrie einzusetzen
   könnte zu riesigen Energie-Einsparungen und des CO2-Fußabdrucks führen.

   Dieses Material ist im Vergleich zu Aluminium oder anderen technischen
   Polymeren teuer, doch seine ökonomischen Vorteile als
   Konstruktionswerkstoff wiegen den Preis wieder auf. Die meisten
   PEEK-Materialien, die in industriellen Anwendungen verwendet werden,
   werden durch Spritzguss verarbeitet oder mittels CNC-gesteuerter Methoden
   subtraktiv bearbeitet (bohren, fräsen, schneiden). Diese Methoden führen
   unvermeidbar zu Abfall. Abfälle, selbst wenn recycelbar, sind ökonomisch
   schlecht für jeden Industriezweig.

   Wenn PEEK durch 3D-Druck-Technologien verarbeitet werden könnte, geschähe
   das Folgende: (i) keine Erzeugung von Abfällen, (ii) die Möglichkeit der
   Massenanpassbarkeit, z.B. patienten-spezifische Implantate im
   medizinischen Sektor, (iii) geringe Investitionskosten für Maschinen und
   Trainings der Maschinenführer, wovon kleine wie große Unternehmen
   profitieren.

   Die günstigste der 3D-Druck-Technologien, die FFF-Technologie, kann jetzt
   für PEEK eingesetzt werden.

   Die Indmatec GmbH aus Karlsruhe, hat PEEK-Rohmaterial als qualitativ
   hochwertiges Filament extrudiert und die technische Machbarkeit des
   3D-Drucks von PEEK mittels der FFF-Technologie demonstriert. Indmatec
   bietet auch die technische Unterstützung an, um Ihnen zu helfen, jedes
   technische, thermoplastische Material 3D zu drucken, das Sie in Ihren
   Produkten wünschen.

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        Die Indmatec GmbH druckt PEEK in 3D mittels der FFF-Technologie

   May 13, 2016 Pinar Karakas

   Autor: Prof. Dr. Brando Okolo

   Die meisten kommerziell erhältlichen FFF-3D-Drucker (Fused Filament
   Fabrication) verwenden Extruder, die Materialien bei Temperaturen bis zu
   300°C verarbeiten können. Für die meisten Hochleistungs-Polymere (vor
   allem Thermoplasten) mit Schmelzpunkt jenseits von 300°C wie PEEK, PTFE
   oder PPSU bedeutet das, dass sie nicht für die Herstellung von Teilen
   mittels der FFF-Technologie benutzt werden können. Die Einführung eines
   Extruders mit Vollmetall-Hot-End, welcher Temperaturen bis zu 400°C
   erreichen kann, eröffnet neue Chancen, mehr Materialien für industrielle
   Anwendungen mittels dieser Technologie zu verarbeiten.

   Kleine und mittlere Unternehmen treiben den Prozess voran, welcher Länder
   wie Deutschland zu einer global erfolgreichen Industrie gemacht hat. Diese
   Sparte der Wirtschaft verdient ungehinderten Zugang zu
   3D-Druck-Technologien. Unglücklicherweise erschaffen die Kosten
   industrieller 3D-Druck-Anlagen eine großen Hürde für Unternehmen, die den
   3D-Druck in ihre Arbeitsabläufe integrieren möchten.

   Indmatecs Arbeit an der kostengünstigsten der 3D-Druck-Technologien (der
   FFF-3D-Drucker) ermöglicht es kleinen und mittleren Unternehmen einen
   3D-Drucker zu erwerben, aus einer Vielzahl an technischen Polymeren
   auszuwählen und hochqualifizierte Beratung für den 3D-Druck in ihrem
   Unternehmen zu erhalten.

   Indmatecs Demonstration der technischen Machbarkeit, ein Material wie PEEK
   mittels eines FFF-3D-Druckers zu verdrucken, ist ein wegweisender Schritt
   vorwärts für die Industrie. Sehen Sie hier mehr:
   https://www.youtube.com/watch?v=ZaFYimxFPmM&feature=youtu.be

   Vereinbaren Sie einen Termin mit der Indmatec GmbH und bringen Sie Ihr
   Unternehmen vorwärts.

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      Der 3D-Druck in Ihrer Zahnarztpraxis: eine kostengünstige Lösung für
                                Kieferorthopäden

   May 13, 2016 Pinar Karakas

   Autor: Prof. Dr. Brando Okolo

   Die Entwicklung unsichtbarer kieferorthopädischer Lösungen hat neue
   Möglichkeiten eröffnet, den Patienten das Stigma zu ersparen, mit
   metallischen Teilen im Mund aufzufallen. Während herkömmliche Lösungen
   (sichtbar wie unsichtbar) aufgrund der verwendeten Drähte oft zu
   Schmerzen, Verletzungen, einem wunden Mund führen und allgemein unangenehm
   sind, gibt es nun spangenlose Lösungen, die auf große
   Patientenzufriedenheit stoßen. Die spangenlosen Lösungen, sogenannte
   transparente Zahnschienen (Aligner), ermöglichen die Behandlung schiefer
   Zähne, Zahnlücken oder Zahnengstände und Überbisse. Transparente
   Zahnschienen werden aus zertifzierten transparenten Kunststoffen
   hergestellt, basierend auf einem Programm, welches der Kieferorthopäde
   oder Zahnarzt für den jeweiligen Patienten auslegt. Dieses Programm
   enthält drei Schlüsselphasen:

   (1) Anfertigung des Zahnabdruck des Patienten

   (2) Erstellung eines Computermodells für die spätere Herstellung der
   Zahnprofile des Patienten

   (3) Herstellung der Schienen für den Patienten, die schrittweise
   nacheinander eingesetzt werden.

   Die digitale Zahnarztkunst macht den Einsatz von transparenten
   Zahnschienen im Arbeitsablauf des Zahnarztes wesentlich einfacher. Die
   Vorteile einer solchen Herangehensweise sind vielfältig.
   Patientenspezifische Behandlungsprogramme werden vom Zahnarzt entwickelt,
   mit Hilfe derer die Herstellung der angepassten Zahnschienen erfolgt. Die
   Schienen bestehen aus Materialien, die weder Haut noch Zahnfleisch reizen,
   und die leicht herausgenommen werden können, z.B. um die Zähne zu putzen
   oder Zahnseide zu verwenden. Die Grafik unten stellt den Arbeitsablauf
   dar, der die Anwendung der transparenten Zahnschienen in der
   Kieferorthopädie unterstützt.

   3D-Druck-Technologien können dazu verwendet werden, Zahnabdrücke
   herzustellen, die dann als Form für die Herstellung der Zahnschiene
   mittels Warmformen dienen. Diese Herangehensweise ist günstig und liefert
   gleichzeitig die für Dentalanwendungen geforderte hohe Maßhaltigkeit.
   Durch unsere Expertise im Feld des 3D-Drucks werden wir Ihnen helfen, die
   Anwendung dieses Verfahrens auf andere Aspekte Ihrer Dentalpraxis
   anzuwenden.

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   19. Fachtagung "Fortschritte in der Kunststofftechnik"
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             19. Fachtagung "Fortschritte in der Kunststofftechnik"

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                      3D-Druck auf dem Weg in die Medizin

   March 10, 2017 Pinar Karakas

   Additive Fertigungsverfahren gehören seit einiger Zeit fest ins Repertoire
   der industriellen Fertigung. In den Bereichen Prototyping, Herstellung
   individueller Teile und komplexer Geometrien oder für die Forschung und
   Entwicklung gibt es zahlreiche Verfahren wie 3D-Drucktechnologien die
   diese Abteilungen bereichern.

   Aufgrund der vielfältigen Verfahren eröffnet sich dem Additive
   Manufacturing nun auch der Weg in die Medizin. Denkbar sind hier, neben
   speziell angepassten medizinischen Werkzeugen, vor allem Prothesen und
   Implantate. Einen prominenten Platz nimmt dabei die Mund-, Kiefer- und
   Gesichtschirurgie ein. In den genannten Bereichen spielen individuelle
   Implantate eine besondere Rolle. Im Bereich der dentalen Medizin bspw.
   kann so Zahnersatz für die Patienten maßgeschneidert angeboten werden.
   Entscheidend dabei ist jedoch die Wahl des Materials aus welchem die
   Implantate bestehen sollen und damit auch das Verfahren zur Verarbeitung
   dieses.

   Apium PEEK Filament Apium PEEK Filament

   Apium PEEK Filament

   Eines der Materialien, welches seit längerem für Implantate und im Bereich
   der Dentaltechnik verwendet wird, ist das Hochleistungspolymer
   Polyetheretherketon (PEEK). Ein Polymer, welches sich aufgrund seiner
   chemischen Stabilität, Biokompatibilität und Toleranz gegenüber
   Gammastrahlung sowie hervorragender Verschleißbeständigkeit aufgrund
   seiner mechanischen Eigenschaften, PEEK besitzt eine Reißfestigkeit von 98
   MPa, als medizinisch einsetzbares Material qualifiziert. Hinzu kommt ein
   sehr niedriges spezifisches Gewicht von 1,30 g/cm³. Im zahnmedizinischen
   Kontext zeichnet sich das Material auch durch eine geringe
   Plaqueanlagerung aus, eine wünschenswerte Eigenschaft bei Zahnersatz.

   Ein 3D-Druckverfahren, das den Anforderungen bezüglich individueller Teile
   entspricht, dabei äußerst materialsparend arbeitet und das
   Hochleistungspolymer PEEK verarbeiten kann, wird durch das Fused Filament
   Fabrication (FFF) Verfahren realisiert. Hierbei wird das Material in
   Filamentform, einer Art Kunststoffstrang, durch den Druckkopf unter
   Einsatz hoher Temperaturen von bis zu 500 °C geschmolzen und in
   verschiedenen Schichten zum gewünschten Bauteil aufgetragen. Entscheidend
   für die Bauteilqualität ist der kontrollierte Erstarrungsvorgang des
   teilkristallinen Kunststoffes. Ein Drucker, der die Voraussetzungen
   erfüllt, ist der Apium P155 der Apium Additive Technologies GmbH. Bislang
   ist dieser Drucker ausschließlich für industrielle Anwendungen konzipiert.

    

   Kooperationen mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin und Evonik
   sollen Medizineinsatz ermöglichen

   Apium P 155 Hochleistungspolymer 3D-Drucker Apium P 155
   Hochleistungspolymer 3D-Drucker

   Apium P 155 Hochleistungspolymer 3D-Drucker

   Unter Leitung von Prof. (UH) Dr. W.-D. Müller strebt die Apium Additive
   Technologies GmbH eine Kooperation mit dem Center for Dental and
   Craniofacial Sciences der Charité Berlin an. Ziel dieser Kooperation ist
   es, eine Studie zur Ermittlung der Druckleistung im Dentalbereich von
   zugelassenen PEEK Compounds durchzuführen. Im Mittelpunkt der Studie steht
   ein Apium P 155 3D-Drucker, basierend auf der FFF 3D-Drucktechnologie. Er
   dient der Herstellung verschiedener Strukturen, dabei ist die
   Zugfestigkeit der Druckproben ein entscheidendes Kriterium, welche
   extrudierten Proben gegenübergestellt werden. Bei zufriedenstellenden
   Ergebnissen werden im nächsten Schritt Einzelkronengerüste hergestellt und
   einem Qualitätsvergleich unterzogen. Hier wird besonders auf die
   Dimensionsgenauigkeit und Passfähigkeit wert gelegt. Den Maßstab setzen
   CAD CAM gefräste Strukturen. Das Center for Dental and Craniofacial
   Sciences wird zu Beginn von den 3D-Druck Ingenieuren der Apium Additive
   Technologies GmbH in die 3D-Drucktechnologie eingewiesen und erhält
   Unterstützung bei den ersten Testdrucken. Durch diese Studie soll der
   erste Schritt gemacht werden, einen 3D-Drucker für den medizinischen
   Einsatz in der Dentaltechnik zu entwickeln. Ein Austausch des Know-Hows
   beider Seiten sowie der abschließenden Daten der Studie ist dabei ein
   essenzieller Faktor.

   Evonik-Markenzeichen-Deep-Purple-RGB.jpg
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   Logo_Charite.svg.png Logo_Charite.svg.png

   Neben einer Kooperation zur Erforschung der Möglichkeiten, die ein auf der
   FFF-Technologie basierender 3D-Drucker für medizinische Zwecke bietet,
   steht für die Apium Additive Technologies GmbH auch die Entwicklung neuer
   Filamente für den Einsatz in der Medizin im Vordergrund. Hierfür plant
   Apium eine Zusammenarbeit mit der Evonik Industries AG. Auf Grundlage des
   von Evonik hergestellten Hochleistungskunststoff VESTAKEEP® PEEK - eines
   Biomaterials für medizinische Anwendungen -  soll durch Tests
   herausgefunden werden, wie dieses Material als Filament in optimaler Weise
   mit der FFF-Technologie verarbeitet werden kann, um das Endprodukt, ein in
   der 3D-Druck-Technologie hergestelltes Implantat, einzusetzen. Dabei
   werden die verschiedenen VESTAKEEP® Klassen untersucht und gegebenenfalls
   modifiziert, um das gewünschte Resultat zu erreichen.

   Mit Hilfe beider Kooperationen plant die Apium Additive Technologies GmbH
   der Vorreiter für den Einstieg in den medizinischen 3D-Druck zu werden und
   das Verständnis sowie die Herangehensweise an passgenaue Implantate mit
   dieser innovativen Lösung grundlegend zu revolutionieren.

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   Tags 3D Druck, Medizin, 3D Drucker, Apium P155, Evonik, Charité Berlin, 3D
   Druck Implantat, PEEK

 Kooperation mit dem Institut für Polymertechnologien e.V. im Bereich 3D-Druck

   February 3, 2017 Pinar Karakas

   Die Apium Additive Technologies GmbH ist im Bereich des 3D-Drucks auf das
   vielseitig einsetzbare Fused Filament Fabrication Verfahren spezialisiert
   und entwickelt hierfür branchen- und kundenspezifische, industriell
   verwendbare Hochleistungspolymere in Form von Filamenten sowie, auf der
   FFF-Technologie basierende, 3D-Drucker zur Verarbeitung dieser. Dadurch
   lässt sich das Verfahren als Alternative zur Herstellung funktioneller
   Prototypen, individuellen Einzelteilen und Kleinserien einsetzen.

   Als Pionier im Verarbeiten des Hochleistungspolymers PEEK
   (Polyetheretherketon) besitzt die Apium Additive Technologies GmbH die
   entsprechende materialwissenschaftliche Kompetenz zur Kooperation mit dem
   Institut für Polymertechnologien e.V. aus Wismar. Deren Ziel ist es, die
   technologische Weiterentwicklung sowie Verbreitung generativer
   Fertigungsverfahren voranzutreiben.

   Dank eines Apium P155 Hochleistungspolymer-Druckers im Hause des IPT zur
   Verarbeitung von Polymeren wie PEEK, welches sowohl in industriellen als
   auch medizinischen Anwendungen Verwendung finden kann, lässt sich die
   gewünschte Weiterentwicklung der FFF-Technologie anhand eines
   industrietauglichen Druckers vollziehen.

   Ziel der Kooperation ist das Zusammenführen des Know-Hows der beiden
   Akteure sowie der Austausch untereinander zur Entwicklung neuer Filamente
   und Verbreitung der FFF-3D-Druck Technologie für den Einsatz im
   industriellen Maßstab.

   Zurück zum blog
   Tags Fused Filament Fabrication, 3D Druck, Industrie, Medizin,
   Hochleistungspolymere, PEEK, Apium P155, 3D Drucker, Institut für
   Polymertechnologien e.V., Entwicklung, Forschung

          Einsparpotenzial durch Supply Chain Management-Optimierungen

   February 3, 2017 Pinar Karakas

   Der Apium Additive Technologies GmbH gelang ein entscheidender Schritt
   industriellen 3D-Druck mit Hochleistungspolymeren, wie PEEK
   (Polyetheretherketon), auf Basis des Fused Filament
   Fabrication-Verfahrens(FFF)  noch wirtschaftlicher zu gestalten

   Das additive Fertigungsverfahren schmilzt im Herstellungsprozess einen
   Kunststoffstrang, um diesen in mehreren Schichten aufzutragen, und so das
   gewünschte Bauteil zu erzeugen. Dabei landen nahezu 100% des eingesetzten
   Materials im gedruckten Objekt, wodurch im Vergleich zu anderen
   Fertigungsverfahren deutlich an Materialkosten gespart werden kann. Dank
   Apiums Forschungen konnten so auch zum ersten Mal Hochleistungspolymere
   für industrielle Anwendungen verarbeitet werden. Dabei stand vor allem
   PEEK im Mittelpunkt, ein Polymer welches aufgrund seiner thermischen,
   chemischen sowie mechanischen Beständigkeit in Anwendungen verschiedenster
   Industriezweige eingesetzt werden kann. PEEK ist allerdings auch ein
   vergleichsweise hochpreisiges Material, wodurch sein Einsatz in
   Fertigungsunternehmen limitiert wird.

   Kosteneinsparung durch Supply Chain Management

   Der Apium Additive Technologies GmbH gelang es, die Kosten dank
   Optimierungen entlang der Supply Chain deutlich zu reduzieren und somit
   den Unternehmen aus der verarbeitenden Kunststoffindustrie mit einem
   reduzierten Preis für Apium PEEK Filamente entgegenzukommen.

   „Die Resonanz bezüglich unseres PEEK Filaments bei Markteinführung vor
   zwei Jahren war überwältigend. Doch wir haben schnell gesehen, dass das
   Material günstiger werden muss, um einen wirtschaftlichen Einsatz in der
   Industrie zur Fertigung von Prototypen, Ersatzteilen und Kleinserien zu
   rechtfertigen. Wir haben in den letzten Monaten Studien im Bereich des SCM
   durchführen lassen und zusammen mit unserem Materialhersteller Ensinger
   GmbH die Abläufe über den gesamten Prozess der Herstellung und Lieferung
   unseres PEEK Filaments optimiert.“ So Gerhard Zaiser, Principal Account
   Manager von Apium.

   Entscheidend waren hier vor allem die Optimierungen im Bereich der
   Kommunikation und Logistik. Neu entwickelte Konzepte und die Einführung
   eines IT-Systems gewährleisten einen deutlich effizienteren Ablauf von der
   Bestellung bis zur Auslieferung an den Kunden. Neben der Verkürzung der
   Wege konnten auch zeitkritische Stellen und unnötige Wartezeiten abgebaut
   werden. Die allgemeine Preisentwicklung bei der Rohware sowie die
   dauerhaft niedrigen Ölpreise der letzten zwei Jahre entspannten die
   Kostenstruktur zusätzlich. Durch die hieraus resultierenden Einsparungen
   konnte Apium den Preis für PEEK Filament um ca. 26% senken. Apium ist
   überzeugt, mit dieser Entscheidung die Anwendungsmöglichkeiten für den
   PEEK Filamentdruck aufgrund der höheren Wirtschaftlichkeit ausweiten zu
   können.

   Einführung des Apium P 155 Hochleistungspolymer 3D-Druckers

   „Um die Auslieferung unseres neuen Apium P 155 an die ersten auserwählten
   Kunden zu feiern gewähren wir für einen Monat einen zusätzlichen Rabatt
   von 25%! Schnell sein lohnt sich also. Wir wollen unseren Kunden damit die
   Möglichkeit bieten, ihre neue Fertigungstechnologie ausgiebig zu testen
   und einzusetzen.“ So CEO Tony Tran-Mai.

   Der neue Apium P155 kann neben PEEK auch die weiteren
   Hochleistungspolymere aus dem Hause Apium verarbeiten und verfügt über
   optimierte Prozesse, wie die verbesserte Apium Controlling Software und
   einem Optischen Kontrollprozess zur Steigerung der Druckqualität. Die
   Druckdüse wurde zudem komplett neu gestaltet und lässt sich zum schnellen
   Umstellen auf andere Materialien in wenigen Schritten austauschen.

   Dank der Einsparungen aus den SCM Optimierungsvorgängen und der aktuellen
   Marktlage ist die 500-Gramm-Spule von Apiums PEEK Filament nun dauerhaft
   für 333 € erhältlich. Dank der temporären Rabattierung aufgrund der
   Einführung des Apium P 155 3D-Drucksystems liegt der Preis bis zum 28.
   Februar sogar lediglich bei 249 € und kann über den Webshop der Apium
   Additive Technology GmbH unter www.apiumtec.com/de/shop bezogen werden.

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   Tags 3D Drucker, 3D Druck, industrieller 3D Druck, Hochleistungspolymere,
   PEEK Filament, PEEK, Fused Filament Fabrication, Apium P155

             3D-Druck Revolution durch Know-How und starke Partner

   February 1, 2017 Pinar Karakas

   3D-Drucktechnologien sind in den letzten Jahren mehr und mehr auf dem
   Vormarsch, zuletzt auch als Unterstützung und Ersatz für die industrielle
   Fertigung. Hierbei lassen sich 3D-Drucker vor allem in den Bereichen
   Forschung & Entwicklung, Prototyping oder zur Fertigung kleiner Serien und
   individuellen Teilen einsetzen. Eines der bekanntesten Verfahren ist die
   Fused Filament Fabrication (FFF) Technologie. Hierbei wird ein
   Kunststoffstrang mithilfe des Druckkopfes geschmolzen und Schicht für
   Schicht aufgetragen. Das Schichtverfahren überzeugt dabei in den genannten
   Bereichen durch extreme Materialeffizienz, niedrige Anschaffungs- und
   Instandhaltungskosten, im Vergleich einfache Bedienbarkeit sowie
   Erstellung komplexer Geometrien wie Überhänge und Wabenstrukturen für
   Leichtbauweise von Teilen. Trotz der vermeintlich simplen Funktionsweise
   dieses Verfahrens ist es für den Einsatz in der Industrie und Forschung
   dennoch entscheidend diese Technologie zu beherrschen und auch in Ihrer
   Entwicklung voranzutreiben.

   Das Kompetenzcenter Apium Additive Technologies GmbH

   An diesem Punkt greift die Apium Additive Technologies GmbH an. 2014 noch
   unter dem Namen Indmatec GmbH in Karlsruhe gegründet, spezialisierte man
   sich auf das Fused Filament Fabrication Verfahren mit dem Ziel
   industrietaugliche und später medizinisch einsetzbare
   Hochleistungspolymere zu erforschen und mit selbst entwickelten
   3D-Druckern zu verarbeiten. So war es nicht verwunderlich, dass die Apium
   Additive Technologies GmbH als erstes Unternehmen weltweit das
   Hochleistungspolymer Polyetheretherketon (PEEK) nach ausgiebiger Forschung
   in Filamentform mit einem 3D-Drucker verarbeiten konnte. Nach und nach
   sollen so weitere Hochleistungspolymere für den Einsatz in Industrie und
   Medizin durch Erstellen von Druckprofilen verarbeitbar werden. Mit Hilfe
   der Kombination aus Material- und Ingenieurswissenschaften entsteht eine
   ganzheitliche Herangehensweise an das Thema 3D-Druck. Im Gegensatz zur
   Konkurrenz stehen die Materialien im Vordergrund, auf dieser Basis werden
   die 3D-Drucker entwickelt. Damit bietet die Apium Additive Technologies
   GmbH ein einzigartiges Kompetenzcenter welches sowohl optimierte Filamente
   und 3D-Drucker vertreibt, aber auch das notwendige Wissen und die
   Unterstützung für den Einsatz Ihrer entwickelten Produkte für die Anwender
   in der Industrie und Forschung liefert.

   Vorsprung durch Vielfalt

   Um als Kompetenzcenter der richtige Ansprechpartner zu sein, ist es
   entscheidend, eine in allen relevanten Bereichen Leistungen anbieten zu
   können. Nur dann lässt sich eine Beratung zur Wahl des Verfahrens und
   Materials in angemessener Weise durchführen. Beginnend mit den
   Materialien, welche in den verschiedensten Branchen eingesetzt werden
   können, über die 3D-Druckmodelle mit unterschiedlichen Parametersets zur
   Verarbeitung der Materialien, der Dienstleistung für Druckjobs zur
   Verifizierung der Qualität und Kennenlernen der Technologie, abgerundet
   durch das Angebot von Trainings, um das FFF Verfahren besser zu verstehen
   und einsetzen zu können.

   Materialien für Apiums FFF-3D-Drucktechnologie

   Das Flaggschiffprodukt, Apium PEEK 450, bietet mit seinen einzigartigen
   mechanischen, chemischen und thermischen Eigenschaften viele Vorteile
   gegenüber anderen Polymeren und eignet sich gut als Ersatz für
   Industriematerialien wie Aluminium und Stahl. Es erlaubt Nutzern eine
   Reduzierung des Gesamtgewichts, des Produktzyklus und eine verlängerte
   Lebensdauer. Im Vergleich zu Metallen bietet das PEEK Polymer eine größere
   Designfreiheit sowie eine verbesserte Leistung. PEEK überzeugt durch eine
   exzellente Kombination aus Festigkeitseigenschaften, Widerstandsfähigkeit
   und Hitzeresistenz. Es ist die optimale Materiallösung, wenn ein großer
   thermischer Handlungsspielraum (von -196°C bis 260°C), das Gewicht und
   Langlebigkeit eine besondere Rolle spielen. Dadurch lässt es sich in den
   Branchen Automobil, Luft- & Raumfahrt, Öl & Gas oder in der Halbleiter- &
   Elektroindustrie einsetzen. Aufgrund seiner Biokompatibilität und Toleranz
   gegenüber Gammastrahlung ist auch die Verwendung im medizinischen Sektor
   möglich.

   Ein weiteres Hochleistungspolymer wird mit Apium PVDF 1000 geboten,
   Polyvinyliden Difluorid (PVDF) ist ein Homopolymer mit mittlerer
   Viskosität. Vergleichbar mit anderen Hochleistungspolymeren bietet es
   unter thermalen, chemischen oder ultravioletten Konditionen Beständigkeit.
   Das bedeutet, dass es mit einer Hitzebeständigkeit von bis zu 149°C fast
   universell gegenüber Chemikalien und Lösungen resistent ist und selbst bei
   langfristiger ultravioletter Bestrahlung nicht beeinträchtigt wird. Damit
   ist PVDF die Materiallösung für anspruchsvolle Tiefseearbeiten in der Öl-
   & Gasindustrie.

   Apium POM-C ESD, ausgestattet mit hoher Festigkeit und E-Modul, ist
   aufgrund seiner Stoßfestigkeit besonders resistent gegen Materialermüdung.
   Aufgrund des geringen Gewichts wird es oft als Metallersatz verwendet.

   PEEK Filament PEEK Filament
   PEEK Filament
   PVDF Filament PVDF Filament
   PVDF Filament
   POM-C Filament POM-C Filament
   POM-C Filament

   3D-Drucksystem Apium P155

   Alle genannten Materialien können aufgrund verschiedener angelegter
   Parametersets mit dem 3D-Drucker Apium P155 der Apium Additive
   Technologies GmbH verarbeitet werden. Dieser 3D-Drucker ist optimiert zur
   Verarbeitung von Hochleistungspolymeren. Ein spezieller Druckkopf, der bis
   zu 420°C erreichen und einfach ausgestaucht werden kann, ermöglicht,
   verschiedene Materialien drucken zu können. Zudem wurde ein spezielles
   Heizbett für die optimale Adhäsion der Polymere verbaut. Mit Hilfe der
   Apium Controlling Software wird die beste Druckqualität gewährleistet;
   eine optische Prozesskontrolle zur Überwachung des zu druckenden Bauteils
   ist mit inbegriffen. Der Apium P155 eröffnet einen neuen,
   kosteneffizienten und einfachen Weg, individuelle Geometrien inklusive
   komplexer Hohlräume mit einem hohen Grad an Gestaltungsfreiheit zu
   produzieren. Während der Extruder die Infillrate des Filaments reguliert,
   wird der thermoplastische Werkstoff erhitzt und von einem durch eine CAM
   Software kontrollierten Druckkopf platziert. Schicht für Schicht wird der
   geschmolzene Thermoplast der Reihe nach auf der erhärteten
   Werkstoffoberfläche aufgetragen. Diese Additive Fertigungstechnologie
   ermöglicht es, sowohl detaillierte und präzise Modelle und Prototypen, als
   auch Kleinserien von maßgeschneiderten Teilen für verschiedenste
   industriespezifische Anwendungen zu produzieren.
   Die nächste Generation, der P220, wird noch 2017 erhältlich sein. Dieser
   wird unter anderem mit einem deutlich größeren Bauraum ausgestattet sein.
    

   Apium P155 high-performance polymer 3D-printing system Apium P155
   high-performance polymer 3D-printing system

   Apium P155 high-performance polymer 3D-printing system

   Kennenlernen der Apium FFF-3D-Drucktechnologie durch Druckaufträge

   Als Verifizierung der Qualität der 3D gedruckten Bauteile bietet die Apium
   Additive Technologies GmbH die Möglichkeit, Druckaufträge durchzuführen.
   Hierbei sendet der Interessent ein 3D-Modell seines Bauteils, welches von
   Apiums 3D-Druck-Ingenieuren für die Technologie optimiert und im
   gewünschten Material verarbeitet wird. Damit lässt sich die Qualität des
   Apium P155 3D-Druckers und der Materialien bestätigen.

   Optimale Anwendung dank Trainings

   Als Unterstützung für Unternehmen der Industrie und
   Forschungseinrichtungen lassen sich Trainings vereinbaren, bei welchen die
   Materialien und der 3D-Drucker in seiner Funktionsweise vorgestellt und
   die Technologie mit seinen Besonderheiten erklärt wird. Damit wird
   gewährleistet, dass der Anwender die gewünschten Materialen in der
   bestmöglichen Qualität verarbeiten kann.

   Starke Produktionspartner als Schlüssel zum Erfolg

   Mit dem Geschäftsbereich Smart Factory der Heidelberger Druckmaschinen AG
   (Heidelberg) konnte ein strategischer Partner für die Industrialisierung
   und die Serienproduktion der nächsten Generation von 3D-Druckern, der
   Apium P220 Serie, gewonnen werden.
   Heidelberg bietet mit seinem Kollaborationstool View2Connect eine
   Cloud-basierte digitale Vernetzung heutiger Prozessketten für die
   Produktion innovativer Produkte, über Firmengrenzen hinweg, an.
   Damit setzt Apium auf die sicheren, industriellen Prozesse von Heidelberg,
   nutzt deren modularen Leistungen wie das Projektmanagement und das
   Industrial Design, die Serienproduktion inkl. der Lieferlogistik.
   Die Unterstützung bei der Produktvalidierung, von Zertifizierungen und den
   notwendigen Zulassungen (z.B. CE, UL) runden die hohen
   Qualitätsanforderungen des Apium 3D-Drucksystems ab.

   www.heidelberg.com

   Ebenso wird die Kooperation mit der Ensinger GmbH weiter ausgebaut, um die
   neu entwickelten Filamente in der erforderlichen Menge zu produzieren.
   Der Kunststoffverarbeiter Ensinger versorgt Apium mit qualitativ
   hochwertigen Filamenten, die im Extrusionsverfahren hergestellt werden. Im
   Zuge der Kooperation arbeiten beide Seiten intensiv an der Erforschung
   neuer Filamente. Diese Produkte werden bis zur Marktreife ausgiebig auf
   3D-Druckbarkeit getestet.

   www.ensinger-online.com

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   Tags 3D Drucker, 3D Druck, Fused Filament Fabrication, Filament,
   Hochleistungspolymere, Heidelberger Druckmaschinen AG, Ensinger GmbH, PEEK

 Die nächste industrielle Revolution für FFF 3D gedruckte Hochleistungspolymere

   November 15, 2016 Pinar Karakas
   Die nächste Generation an Hochleistungspolymer 3D-Druckern „Apium P155“
   Die nächste Generation an Hochleistungspolymer 3D-Druckern „Apium P155“

    Die nächste Generation an Hochleistungspolymer 3D-Druckern „Apium P155“

   Oftmals gehen  mit Wachstum  neue Verantwortungen,  Herausforderungen  und
   Möglichkeiten einher, sowie die Chance Änderungen vorzunehmen, welche  das
   Wachstum wiederspiegeln. Indmatec wird sich  umgestalten um mit dem  neuen
   Namen „Apium  Additive  Technologies  GmbH“   noch  globaler  zu  agieren.
   Indmatecs  globale   Marktführung   und  Pionierrolle   im   Bereich   der
   Verarbeitung  von  Hochtemperatur-Polymeren   durch  die  Fused   Filament
   Fabrication (FFF) 3D-Druck Technologie wird nun in Apium weitergeführt. Um
   diese Marktführung zu festigen und zu  stärken arbeitet Apium nun mit  der
   Heidelberger Druckmaschinen AG zusammen; ein unbestreitbarer und namhafter
   Marktführer für  industrielle 2D  Off-Set Drucker,  um Apiums  patentierte
   Technologie mit einer neuen Generation von 3D-Druckern für Unternehmen auf
   den Markt zu bringen. Diese  Zusammenarbeit stattet Apiums 3D-Drucker  mit
   einem Qualitätssiegel aus, welches für die innovative Arbeit des Teams bei
   Apium  und  den  industriellen  Ansatz  der  3D-Drucker  spricht.  Um  die
   Wertschöpfungskette innerhalb  des  Gebiets  der  additiven  Fertigung  zu
   optimieren, wird  unser Geschäftsbereich  Materialien nun  noch  wirksamer
   durch die Zusammenarbeit mit der Ensinger GmbH; einem Meister in der  Welt
   der  Polymerextrusion   verstärkt.   Diese,  von   Material   beherrschte,
   Zusammenarbeit spiegelt den Kern unserer Geschäftsphilosophie wieder,  bei
   welcher ein tiefergehendes  Verständnis von Materialien  den Ton  angeben,
   wenn es um 3D-Drucker Entwicklung geht.

   Zwei   Jahre   Fokussierung   auf   das   Verständnis   der   Rolle    der
   Materialwissenschaft und  Ingenieurwesen  hat  unser  Team  zu  dem  Punkt
   geführt, einen  FFF 3D-Drucker  zu entwickeln,  welcher die  Ansprüche  an
   industrielle Fertigung erfüllt.

   Auf der Formnext 2016 powered by TCT werden die beiden neuen  Generationen
   von FFF 3D-Druckern, „Apium P155“  und „Apium P220“, zur Verarbeitung  von
   Hochleistungspolymeren,  welche  den  industriellen   Anwendungsansprüchen
   genügen, erstmals vorgestellt. Besuchen Sie  uns auf der Formnext vom  15.
   Bis 18. November in  Halle 3.1 am  Stand B40C um  die auf dem  aktuellsten
   Stand der  Technik  befindliche  Verarbeitung von  Polymeren  mittels  FFF
   3D-Drucktechnologie zu erleben.  

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   Tags Apium, Indmatec, Hochleistungspolymere, Fused Filament Fabrication,
   Fused Deposition Modeling, 3D Druck, 3D Drucker, Industrie, Formnext,
   Heidelberger Druckmaschinen AG, Ensinger GmbH

                       Erfolgreicher WECONOMY Wettbewerb

   October 28, 2016 Pinar Karakas

   WECONOMY  ist  ein   Wettbewerb  für  die   innovativsten  Start-Ups   aus
   Deutschland, gegründet von der Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland
   e.V.. Mit etwa 120 Mitgliedern von verschiedenen Branchen unterstützen sie
   deutsche Unternehmen sowie Start-Ups  und stellen Verbindungen zu  bereits
   etablierten Firmen her.

   Mit ihrem jährlichen Wettbewerb WECONOMY eröffnen sie Newcomern und jungen
   Unternehmen die Möglichkeit sich vor einer Jury aus Managern, Experten und
   Gründern zu präsentieren. Nachdem sie nach den Kriterien  Innovationsgrad,
   Marktpotenzial, Kundennutzen und Gründerteam  bewertet wurden, werden  die
   Gewinner ausgewählt.

   Indmatec verkündet stolz den Gewinn des WECONOMY Wettbewerbs!

   Dieses Jahr ist  Indmatec eines  der Neun Start-Ups,  welche das  WECONOMY
   Event gewonnen  haben  und  sich  nun in  der  glücklichen  Lage  befinden
   Erfahrungen und Know-How von Top  Managern von Bosch, Daimler, KPMG,  BASF
   und vielen anderen über  die nächsten Wochen und  Monate zu erhalten.  Das
   Wissen über den  Bereich Marketing &  Sales oder Wachstumsstrategien  sind
   genauso Teil der Unterstützung wie  Coaches für das Zusammenstellen  eines
   schlagkräftigen Teams,  Managern  als  Mentoren  und  ein  ausgezeichnetes
   Netzwerk um das Unternehmen weiter  anzutreiben. Indmatec wird in  Zukunft
   alle neuen Ideen und Vorschläge, welche  sie als Teil des Preises für  den
   Gewinn des Wettbewerbs erhalten, so gut es geht umsetzen.

    

   Impressionen eines get-together mit Top  Managern und Gesprächen über  die
   Möglichkeiten die  mit  einem  3D-Drucker,  welcher  Hochleistungspolymere
   verarbeiten kann, einhergehen:

   Weconomy2016_Karin_Ries.JPG Weconomy2016_Karin_Ries.JPG
   Indmatec_Wissensfabrik_Karin_Ries.JPG
   Indmatec_Wissensfabrik_Karin_Ries.JPG
   WECONOMY2016_Karin_Ries_01.JPG WECONOMY2016_Karin_Ries_01.JPG
   WECONOMY2016_Karin_Ries_02.JPG WECONOMY2016_Karin_Ries_02.JPG
   WECONOMY2016_Karin_Ries_05.JPG WECONOMY2016_Karin_Ries_05.JPG
   WECONOMY2016_Karin_Ries_20.JPG WECONOMY2016_Karin_Ries_20.JPG
   Weconomy2016_Karin_Ries.JPG Indmatec_Wissensfabrik_Karin_Ries.JPG
   WECONOMY2016_Karin_Ries_01.JPG WECONOMY2016_Karin_Ries_02.JPG
   WECONOMY2016_Karin_Ries_05.JPG WECONOMY2016_Karin_Ries_20.JPG
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   Tags Indmatec, WECONOMY, 3D Druck

             3D-Druck Anwendung für den Automobil Sektor dank PEEK

   September 6, 2016 Pinar Karakas

   Im Automobil Sektor werden Materialien benötigt, die nicht nur belastbar
   sind, um für die Sicherheit der Fahrzeuge zu sorgen, sondern viele weitere
   Eigenschaften mitbringen müssen wie chemische Beständigkeit,
   Temperaturbeständigkeit oder Verschleißbeständigkeit. Dadurch wird
   gewährleistet, dass Teile deutlich langlebiger sind und weniger häufig
   ausgetauscht werden müssen. Dies kommt zum einen dem Konsumenten zu Gute,
   da er hier Kosten sparen kann, aber auch den Herstellern, da ein
   Automobil, welches weniger oft mit neuen Teilen versehen werden muss, für
   ein besseres Image sorgt.

   Bislang waren Metalle die Materialien der Wahl, da sie alle wichtigen
   Eigenschaften vereinen. Ein großer Nachteil hierbei ist jedoch das
   Gewicht. Mit einem geringeren Gewicht lässt sich Treibstoff sparen und
   somit die CO2-Emission senken. Ein Gedanke der heutzutage immer öfter
   aufkommt.

   PEEK als Metallersatz

   Möglich macht dies das Hochleistungspolymer PEEK (Polyetheretherketon).
   Dank seiner teilkristallinen Struktur kann es bestens bei Temperaturen
   über seiner Glasübergangstemperatur von 143 °C eingesetzt werden und ist
   somit optimal für die Automobil Industrie, bei welcher Teile in den
   Antriebssträngen und Motoren meist bei 150 °C oder mehr funktionieren
   müssen. Auch bei höheren Temperaturen lässt sich PEEK dank seiner
   Schmelztemperatur von 343 °C und einer Gebrauchstemperatur bis zu 260 °C
   verwenden.

   Neben seiner mechanischen Belastbarkeit ist das Polymer auch chemisch
   inert. Das ist vor allem für Teile im Antriebsstrang ein wichtiger Punkt,
   da sie dadurch keinen Schaden durch die verschiedenen Flüssigkeiten, wie
   Öle oder Kraftstoffe, nehmen. Konkrete Anwendungen sind bspw.
   Verschleißteile, die vorher aus Metall gefertigt wurden. Mit PEEK anstelle
   von Metall lässt sich bis zu 70% des Gewichts eines Teils reduzieren, was
   insgesamt zur Einsparung von 1-2% Treibstoff führt. Zudem liegt der
   Verschleiß der Teile 25-75% unter dem Wert der Metalle; die Teile sind
   auch beständiger gegenüber zu wenig Schmiermitteln. Ein weiteres Plus
   gegenüber Metallen ist die Geräuschreduzierung.

   PEEK Teile aus dem 3D-Drucker

   Die effektivste Möglichkeit PEEK zu verarbeiten ist der 3D-Druck. Hiermit
   lassen sich Teile herstellen, welche aufgrund ihrer komplexen Geometrie
   mit herkömmlichen Verfahren nicht möglich wären. Viel wichtiger jedoch,
   ist das Potenzial Material einzusparen. Bspw. bei der FFF (Fused Filament
   Fabrication) Technologie wird ein Kunststoffstrang, das Filament, durch
   eine Düse geschmolzen und schichtweise aufgetragen. Dadurch wird
   ausschließlich das Material verwendet, welches im Bauteil landet. Im
   Vergleich zum CNC-Fräsen, bei dem je nach Anwendung bis zu 90% des
   Materials als Späne enden, erbringt der 3D-Druck eine deutliche Ersparnis
   der Materialkosten.

   Auch wenn das FFF Verfahren nicht zur Massenproduktion eingesetzt werden
   kann, ist es jedoch für die Forschung und Entwicklung ein Verfahren,
   welches ohne großen Aufwand Prototypen liefert. Außerdem lassen sich
   hiermit spezielle, individuelle Teile fertigen, auch Kleinserien sind
   denkbar. Abbildung 1 und 2 zeigen 3D gedruckte Teile aus PEEK welche in
   Antriebssträngen verwendet werden können. Beide Teile wurden mit einem
   Indmatec HPP 155 3D-Drucker hergestellt.

   Abbildung 1: Kegelzahnrad Abbildung 1: Kegelzahnrad

   Abbildung 1: Kegelzahnrad

   Abbildung 2: Dichtungsringe Abbildung 2: Dichtungsringe

   Abbildung 2: Dichtungsringe

   Der Vorteil von Zahnrädern aus PEEK liegt vor allem in der
   Verschleißbeständigkeit gegenüber den Kräften, die zwischen den Zahnrädern
   wirken. Dichtungsringe aus PEEK besitzen den Vorteil resistent gegenüber
   den Flüssigkeiten in Automobilen zu sein, wodurch sie langlebiger sind.

   Ein ausschlaggebendes Kriterium bei der Herstellung von funktionellen
   Teilen mit dem additiven Verfahren ist die Frage, ob das Teil an die
   Festigkeiten von konventionell hergestellten Produkten heranreicht.
   Abbildung 3 zeigt einen Zugtestvergleich von PEEK hergestellt mit
   Selektivem Lasersinter (SLS), Indmatecs FFF und Pulverspritzguss (PIM).
   Hierbei wird deutlich, dass das FFF Verfahren, was Festigkeit anbelangt,
   im Bereich des Spritzgusses liegt. Die Tests wurden in X/Y-Richtung
   durchgeführt, in Z-Richtung ist die Festigkeit, aufgrund des
   Schichtverfahrens, ca. 30% niedriger.

   Abbildung3: Zugtestvergleich Abbildung3: Zugtestvergleich

   Abbildung3: Zugtestvergleich

   Neben der Möglichkeit komplexe Geometrien mit einem 3D-Drucker
   herzustellen, lassen sich damit auch Bauteile in Leichtbauweise fertigen,
   wie in Abbildung 4 zu sehen ist. Mit dem Spritzgussverfahren wäre eine
   solche Konstruktion nicht möglich. Dank der Wabenstruktur besteht etwa die
   gleiche Festigkeit gegenüber einem vollgedruckten Teil, jedoch mit
   deutlicher Material- und Gewichtsersparnis. 

   Abbildung 4: Leichtbauwinkel Abbildung 4: Leichtbauwinkel

   Abbildung 4: Leichtbauwinkel

   Der 3D-Druck in Kombination mit Hochleistungspolymeren, wie PEEK, lässt
   sich demnach als sinnvolle Alternative zur Fertigung von Metallteilen in
   der Automobilbranche verwenden, um Fahrzeuge noch effektiver zu gestalten
   oder den Weg von der Idee zum Serienmodell einfacher zu realisieren.

   Hochleistungspolymere für Automobilanwendungen>

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   In Anwendungen für PEEK Tags PEEK, Automobil, 3D Druck, PEEK Anwendung

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                      3D-Druck auf dem Weg in die Medizin

   March 10, 2017 Pinar Karakas

   Additive Fertigungsverfahren gehören seit einiger Zeit fest ins Repertoire
   der industriellen Fertigung. In den Bereichen Prototyping, Herstellung
   individueller Teile und komplexer Geometrien oder für die Forschung und
   Entwicklung gibt es zahlreiche Verfahren wie 3D-Drucktechnologien die
   diese Abteilungen bereichern.

   Aufgrund der vielfältigen Verfahren eröffnet sich dem Additive
   Manufacturing nun auch der Weg in die Medizin. Denkbar sind hier, neben
   speziell angepassten medizinischen Werkzeugen, vor allem Prothesen und
   Implantate. Einen prominenten Platz nimmt dabei die Mund-, Kiefer- und
   Gesichtschirurgie ein. In den genannten Bereichen spielen individuelle
   Implantate eine besondere Rolle. Im Bereich der dentalen Medizin bspw.
   kann so Zahnersatz für die Patienten maßgeschneidert angeboten werden.
   Entscheidend dabei ist jedoch die Wahl des Materials aus welchem die
   Implantate bestehen sollen und damit auch das Verfahren zur Verarbeitung
   dieses.

   Apium PEEK Filament Apium PEEK Filament

   Apium PEEK Filament

   Eines der Materialien, welches seit längerem für Implantate und im Bereich
   der Dentaltechnik verwendet wird, ist das Hochleistungspolymer
   Polyetheretherketon (PEEK). Ein Polymer, welches sich aufgrund seiner
   chemischen Stabilität, Biokompatibilität und Toleranz gegenüber
   Gammastrahlung sowie hervorragender Verschleißbeständigkeit aufgrund
   seiner mechanischen Eigenschaften, PEEK besitzt eine Reißfestigkeit von 98
   MPa, als medizinisch einsetzbares Material qualifiziert. Hinzu kommt ein
   sehr niedriges spezifisches Gewicht von 1,30 g/cm³. Im zahnmedizinischen
   Kontext zeichnet sich das Material auch durch eine geringe
   Plaqueanlagerung aus, eine wünschenswerte Eigenschaft bei Zahnersatz.

   Ein 3D-Druckverfahren, das den Anforderungen bezüglich individueller Teile
   entspricht, dabei äußerst materialsparend arbeitet und das
   Hochleistungspolymer PEEK verarbeiten kann, wird durch das Fused Filament
   Fabrication (FFF) Verfahren realisiert. Hierbei wird das Material in
   Filamentform, einer Art Kunststoffstrang, durch den Druckkopf unter
   Einsatz hoher Temperaturen von bis zu 500 °C geschmolzen und in
   verschiedenen Schichten zum gewünschten Bauteil aufgetragen. Entscheidend
   für die Bauteilqualität ist der kontrollierte Erstarrungsvorgang des
   teilkristallinen Kunststoffes. Ein Drucker, der die Voraussetzungen
   erfüllt, ist der Apium P155 der Apium Additive Technologies GmbH. Bislang
   ist dieser Drucker ausschließlich für industrielle Anwendungen konzipiert.

    

   Kooperationen mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin und Evonik
   sollen Medizineinsatz ermöglichen

   Apium P 155 Hochleistungspolymer 3D-Drucker Apium P 155
   Hochleistungspolymer 3D-Drucker

   Apium P 155 Hochleistungspolymer 3D-Drucker

   Unter Leitung von Prof. (UH) Dr. W.-D. Müller strebt die Apium Additive
   Technologies GmbH eine Kooperation mit dem Center for Dental and
   Craniofacial Sciences der Charité Berlin an. Ziel dieser Kooperation ist
   es, eine Studie zur Ermittlung der Druckleistung im Dentalbereich von
   zugelassenen PEEK Compounds durchzuführen. Im Mittelpunkt der Studie steht
   ein Apium P 155 3D-Drucker, basierend auf der FFF 3D-Drucktechnologie. Er
   dient der Herstellung verschiedener Strukturen, dabei ist die
   Zugfestigkeit der Druckproben ein entscheidendes Kriterium, welche
   extrudierten Proben gegenübergestellt werden. Bei zufriedenstellenden
   Ergebnissen werden im nächsten Schritt Einzelkronengerüste hergestellt und
   einem Qualitätsvergleich unterzogen. Hier wird besonders auf die
   Dimensionsgenauigkeit und Passfähigkeit wert gelegt. Den Maßstab setzen
   CAD CAM gefräste Strukturen. Das Center for Dental and Craniofacial
   Sciences wird zu Beginn von den 3D-Druck Ingenieuren der Apium Additive
   Technologies GmbH in die 3D-Drucktechnologie eingewiesen und erhält
   Unterstützung bei den ersten Testdrucken. Durch diese Studie soll der
   erste Schritt gemacht werden, einen 3D-Drucker für den medizinischen
   Einsatz in der Dentaltechnik zu entwickeln. Ein Austausch des Know-Hows
   beider Seiten sowie der abschließenden Daten der Studie ist dabei ein
   essenzieller Faktor.

   Evonik-Markenzeichen-Deep-Purple-RGB.jpg
   Evonik-Markenzeichen-Deep-Purple-RGB.jpg
   Logo_Charite.svg.png Logo_Charite.svg.png

   Neben einer Kooperation zur Erforschung der Möglichkeiten, die ein auf der
   FFF-Technologie basierender 3D-Drucker für medizinische Zwecke bietet,
   steht für die Apium Additive Technologies GmbH auch die Entwicklung neuer
   Filamente für den Einsatz in der Medizin im Vordergrund. Hierfür plant
   Apium eine Zusammenarbeit mit der Evonik Industries AG. Auf Grundlage des
   von Evonik hergestellten Hochleistungskunststoff VESTAKEEP® PEEK - eines
   Biomaterials für medizinische Anwendungen -  soll durch Tests
   herausgefunden werden, wie dieses Material als Filament in optimaler Weise
   mit der FFF-Technologie verarbeitet werden kann, um das Endprodukt, ein in
   der 3D-Druck-Technologie hergestelltes Implantat, einzusetzen. Dabei
   werden die verschiedenen VESTAKEEP® Klassen untersucht und gegebenenfalls
   modifiziert, um das gewünschte Resultat zu erreichen.

   Mit Hilfe beider Kooperationen plant die Apium Additive Technologies GmbH
   der Vorreiter für den Einstieg in den medizinischen 3D-Druck zu werden und
   das Verständnis sowie die Herangehensweise an passgenaue Implantate mit
   dieser innovativen Lösung grundlegend zu revolutionieren.

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   Tags 3D Druck, Medizin, 3D Drucker, Apium P155, Evonik, Charité Berlin, 3D
   Druck Implantat, PEEK

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                   Hochleistungspolymere im Kontext 3D-Druck

   June 20, 2017 Pinar Karakas

   In der Welt der industriellen Fertigung lassen sich zahlreiche Materialien
   aus den verschiedenen Werkstoffklassen finden. Einen prominenten Platz
   nehmen dabei Kunststoffe ein. Der Vorteil vieler Polymere ist dabei, dass
   sie sich mit mehreren Fertigungsverfahren verarbeiten lassen und sie mit
   unterschiedlichen Materialeigenschaften versehen sind. In der
   industriellen Fertigung spielen vor allem die Hochleistungspolymere wie
   Thermoplaste eine entscheidende Rolle. Dank ihren hohen
   Temperaturbeständigkeiten lassen sich diese Werkstoffe in zahlreichen
   anspruchsvollen Anwendungen verwenden, z.B. in Motoren und Getrieben.
   Weitere Eigenschaften wie chemische Stabilität, geringer Verschleiß bei
   andauernder Belastung und hohe Zugfestigkeiten sorgen für weitreichende
   Anwendungsgebiete in der Automobilbranche, Luft- & Raumfahrt oder der Öl-
   und Gasindustrie. Dank dieser Eigenschaften bieten sich diese technischen
   Polymere auch als Alternative zu Metallen an. Dadurch kann zum einen die
   Leistung von Maschinen, in Hinsicht auf Gewichteinsparung und daraus
   resultierender höherer Geschwindigkeit oder geringerem Verbrauch,
   gesteigert werden. Zum anderen bieten diese Polymere zusätzliche
   Eigenschaften welche bei Metallen fehlen. Ein Beispiel liefern hier Teile
   aus dem thermoplastischen Polymer Polyetheretherketon (PEEK) als Ersatz
   für metallische Zahnräder in Motoren. Zahnräder aus PEEK benötigen
   deutlich weniger Schmiermittel als seine Pendants aus Metall, dadurch
   lassen sich Wartungsintervalle verlängern und somit Kosten sparen, da
   Teile seltener ausgetauscht werden müssen.

   Aufgrund der herausragenden Eigenschaften haben diese Materialien einen
   entsprechenden Preis, den es bei Betrachtung als Alternative für
   metallische Werkstoffe einzubeziehen gilt. Dabei sollte abgewogen werden,
   ob sich die gesteigerte Leistung bzw. die Kosteneinsparung durch geringere
   Wartungskosten mit einem höheren Materialpreis rechnet. Es ist ratsam auch
   entsprechende innovative Fertigungsmethoden mit zu betrachten, die
   thermoplastische Polymere verarbeiten können und dabei effektiver arbeiten
   als klassische Fertigungsverfahren. Die Rede ist hier von Additive
   Manufacturing (AM). AM, auch generative Fertigung oder 3D-Druck genannt,
   bezeichnet Verfahren, welche ein Bauteil durch Auftragen bzw. Hinzufügen
   von Material herstellen. Dem gegenüber stehen die sonst klassischen,
   abtragenden Verfahren, bei welchen Material von einem Halbzeug entfernt
   wird. Die klassischen Verfahren haben demnach deutlich höhere
   Materialkosten für dasselbe Bauteil. Eines der 3D-Druck-Verfahren, welches
   äußerst materialsparend arbeitet, ist das Fused Filament Fabrication
   (FFF). Bei diesem wird der Werkstoff als eine Art Kunststoffstrang, dem
   Filament, durch eine Düse geschmolzen und so in verschiedenen Schichten
   zum Bauteil durch Auftragen auf der Bauplattform aufgebaut. Dieses
   Verfahren ermöglicht, neben der materialsparenden Arbeitsweise, zudem
   neue, komplexere Geometrien im Vergleich zu abtragenden Verfahren. So sind
   bspw. Bauteile mit Überhängen oder solche in Leichtbauweise mit Hilfe von
   Wabenstrukturen deutlich einfacher zu realisieren. Ein Beispiel zeigt
   Abbildung 1.

   Abbildung 1: Leichtbauwinkel aus PEEK, hergestellt mit einem Apium P 155
   3D-Drucker und dem FFF-Verfahren Abbildung 1: Leichtbauwinkel aus PEEK,
   hergestellt mit einem Apium P 155 3D-Drucker und dem FFF-Verfahren

   Abbildung 1: Leichtbauwinkel aus PEEK, hergestellt mit einem Apium P 155
   3D-Drucker und dem FFF-Verfahren

   Die reinen Materialkosten des hier verwendeten PEEK belaufen sich, bei
   einer Abmessung von 10 x 45 x 115 mm und 100% Infillrate, auf 12,90 €. Im
   Vergleich dazu kostet eine Platte aus PEEK mit den gleichen Maßen ca.
   15,30 €, 18% höhere Materialkosten pro hergestelltem Teil. Zudem gilt hier
   zu bedenken, dass die gezeigte Wabenstruktur mit abtragenden Verfahren
   kaum bis nicht möglich herzustellen ist und die laufenden Kosten, wie
   Verschleiß der Werkzeuge und Instandhaltung, höher als bei einem FFF
   basierten 3D-Drucker sind, welcher als einziges Werkzeug die Schmelzdüse
   verwendet. Gerade bei einem sehr beständigen und schwer zu bearbeitendem
   Werkstoff wie PEEK müssen die Werkzeuge, bspw. Fräsköpfe, entsprechend oft
   getauscht werden. Einzig die aktuell langen Herstellungszeiten mit dem
   Fused Filament Fabrication Verfahren verhindern einen serienreifen Einsatz
   von 3D-Druckern in der Fertigung. Dem Einsatz zu Spezialanfertigungen,
   Prototypen oder im Bereich der F&E steht allerdings nichts im Weg. Zumal
   abtragende Verfahren, je nach Geometrie des Bauteils, Verfügbarkeit des
   Halbzeuges und speziell angefertigten Einspannvorrichtungen auch lange
   Fertigungszeiten in Anspruch nehmen können. Hier spielt wiederum der
   3D-Druck seine Stärken aus, der Herstellungsprozess kann sofort begonnen
   werden, sobald das Bauteil designt wurde, es werden keine zeitraubenden
   Vorbereitungsschritte benötigt.

   Tags Hochleistungspolymere, 3D Drucker, 3D-Druck, PEEK, Apium P155, Fused
   Filament Fabrication, Fused Deposition Modeling, Additive Manufacturing,
   Generative Fertigung, CNC Fräsen

                      3D-Druck auf dem Weg in die Medizin

   March 10, 2017 Pinar Karakas

   Additive Fertigungsverfahren gehören seit einiger Zeit fest ins Repertoire
   der industriellen Fertigung. In den Bereichen Prototyping, Herstellung
   individueller Teile und komplexer Geometrien oder für die Forschung und
   Entwicklung gibt es zahlreiche Verfahren wie 3D-Drucktechnologien die
   diese Abteilungen bereichern.

   Aufgrund der vielfältigen Verfahren eröffnet sich dem Additive
   Manufacturing nun auch der Weg in die Medizin. Denkbar sind hier, neben
   speziell angepassten medizinischen Werkzeugen, vor allem Prothesen und
   Implantate. Einen prominenten Platz nimmt dabei die Mund-, Kiefer- und
   Gesichtschirurgie ein. In den genannten Bereichen spielen individuelle
   Implantate eine besondere Rolle. Im Bereich der dentalen Medizin bspw.
   kann so Zahnersatz für die Patienten maßgeschneidert angeboten werden.
   Entscheidend dabei ist jedoch die Wahl des Materials aus welchem die
   Implantate bestehen sollen und damit auch das Verfahren zur Verarbeitung
   dieses.

   Apium PEEK Filament Apium PEEK Filament

   Apium PEEK Filament

   Eines der Materialien, welches seit längerem für Implantate und im Bereich
   der Dentaltechnik verwendet wird, ist das Hochleistungspolymer
   Polyetheretherketon (PEEK). Ein Polymer, welches sich aufgrund seiner
   chemischen Stabilität, Biokompatibilität und Toleranz gegenüber
   Gammastrahlung sowie hervorragender Verschleißbeständigkeit aufgrund
   seiner mechanischen Eigenschaften, PEEK besitzt eine Reißfestigkeit von 98
   MPa, als medizinisch einsetzbares Material qualifiziert. Hinzu kommt ein
   sehr niedriges spezifisches Gewicht von 1,30 g/cm³. Im zahnmedizinischen
   Kontext zeichnet sich das Material auch durch eine geringe
   Plaqueanlagerung aus, eine wünschenswerte Eigenschaft bei Zahnersatz.

   Ein 3D-Druckverfahren, das den Anforderungen bezüglich individueller Teile
   entspricht, dabei äußerst materialsparend arbeitet und das
   Hochleistungspolymer PEEK verarbeiten kann, wird durch das Fused Filament
   Fabrication (FFF) Verfahren realisiert. Hierbei wird das Material in
   Filamentform, einer Art Kunststoffstrang, durch den Druckkopf unter
   Einsatz hoher Temperaturen von bis zu 500 °C geschmolzen und in
   verschiedenen Schichten zum gewünschten Bauteil aufgetragen. Entscheidend
   für die Bauteilqualität ist der kontrollierte Erstarrungsvorgang des
   teilkristallinen Kunststoffes. Ein Drucker, der die Voraussetzungen
   erfüllt, ist der Apium P155 der Apium Additive Technologies GmbH. Bislang
   ist dieser Drucker ausschließlich für industrielle Anwendungen konzipiert.

    

   Kooperationen mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin und Evonik
   sollen Medizineinsatz ermöglichen

   Apium P 155 Hochleistungspolymer 3D-Drucker Apium P 155
   Hochleistungspolymer 3D-Drucker

   Apium P 155 Hochleistungspolymer 3D-Drucker

   Unter Leitung von Prof. (UH) Dr. W.-D. Müller strebt die Apium Additive
   Technologies GmbH eine Kooperation mit dem Center for Dental and
   Craniofacial Sciences der Charité Berlin an. Ziel dieser Kooperation ist
   es, eine Studie zur Ermittlung der Druckleistung im Dentalbereich von
   zugelassenen PEEK Compounds durchzuführen. Im Mittelpunkt der Studie steht
   ein Apium P 155 3D-Drucker, basierend auf der FFF 3D-Drucktechnologie. Er
   dient der Herstellung verschiedener Strukturen, dabei ist die
   Zugfestigkeit der Druckproben ein entscheidendes Kriterium, welche
   extrudierten Proben gegenübergestellt werden. Bei zufriedenstellenden
   Ergebnissen werden im nächsten Schritt Einzelkronengerüste hergestellt und
   einem Qualitätsvergleich unterzogen. Hier wird besonders auf die
   Dimensionsgenauigkeit und Passfähigkeit wert gelegt. Den Maßstab setzen
   CAD CAM gefräste Strukturen. Das Center for Dental and Craniofacial
   Sciences wird zu Beginn von den 3D-Druck Ingenieuren der Apium Additive
   Technologies GmbH in die 3D-Drucktechnologie eingewiesen und erhält
   Unterstützung bei den ersten Testdrucken. Durch diese Studie soll der
   erste Schritt gemacht werden, einen 3D-Drucker für den medizinischen
   Einsatz in der Dentaltechnik zu entwickeln. Ein Austausch des Know-Hows
   beider Seiten sowie der abschließenden Daten der Studie ist dabei ein
   essenzieller Faktor.

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   Neben einer Kooperation zur Erforschung der Möglichkeiten, die ein auf der
   FFF-Technologie basierender 3D-Drucker für medizinische Zwecke bietet,
   steht für die Apium Additive Technologies GmbH auch die Entwicklung neuer
   Filamente für den Einsatz in der Medizin im Vordergrund. Hierfür plant
   Apium eine Zusammenarbeit mit der Evonik Industries AG. Auf Grundlage des
   von Evonik hergestellten Hochleistungskunststoff VESTAKEEP® PEEK - eines
   Biomaterials für medizinische Anwendungen -  soll durch Tests
   herausgefunden werden, wie dieses Material als Filament in optimaler Weise
   mit der FFF-Technologie verarbeitet werden kann, um das Endprodukt, ein in
   der 3D-Druck-Technologie hergestelltes Implantat, einzusetzen. Dabei
   werden die verschiedenen VESTAKEEP® Klassen untersucht und gegebenenfalls
   modifiziert, um das gewünschte Resultat zu erreichen.

   Mit Hilfe beider Kooperationen plant die Apium Additive Technologies GmbH
   der Vorreiter für den Einstieg in den medizinischen 3D-Druck zu werden und
   das Verständnis sowie die Herangehensweise an passgenaue Implantate mit
   dieser innovativen Lösung grundlegend zu revolutionieren.

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   Tags 3D Druck, Medizin, 3D Drucker, Apium P155, Evonik, Charité Berlin, 3D
   Druck Implantat, PEEK

 Kooperation mit dem Institut für Polymertechnologien e.V. im Bereich 3D-Druck

   February 3, 2017 Pinar Karakas

   Die Apium Additive Technologies GmbH ist im Bereich des 3D-Drucks auf das
   vielseitig einsetzbare Fused Filament Fabrication Verfahren spezialisiert
   und entwickelt hierfür branchen- und kundenspezifische, industriell
   verwendbare Hochleistungspolymere in Form von Filamenten sowie, auf der
   FFF-Technologie basierende, 3D-Drucker zur Verarbeitung dieser. Dadurch
   lässt sich das Verfahren als Alternative zur Herstellung funktioneller
   Prototypen, individuellen Einzelteilen und Kleinserien einsetzen.

   Als Pionier im Verarbeiten des Hochleistungspolymers PEEK
   (Polyetheretherketon) besitzt die Apium Additive Technologies GmbH die
   entsprechende materialwissenschaftliche Kompetenz zur Kooperation mit dem
   Institut für Polymertechnologien e.V. aus Wismar. Deren Ziel ist es, die
   technologische Weiterentwicklung sowie Verbreitung generativer
   Fertigungsverfahren voranzutreiben.

   Dank eines Apium P155 Hochleistungspolymer-Druckers im Hause des IPT zur
   Verarbeitung von Polymeren wie PEEK, welches sowohl in industriellen als
   auch medizinischen Anwendungen Verwendung finden kann, lässt sich die
   gewünschte Weiterentwicklung der FFF-Technologie anhand eines
   industrietauglichen Druckers vollziehen.

   Ziel der Kooperation ist das Zusammenführen des Know-Hows der beiden
   Akteure sowie der Austausch untereinander zur Entwicklung neuer Filamente
   und Verbreitung der FFF-3D-Druck Technologie für den Einsatz im
   industriellen Maßstab.

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   Tags Fused Filament Fabrication, 3D Druck, Industrie, Medizin,
   Hochleistungspolymere, PEEK, Apium P155, 3D Drucker, Institut für
   Polymertechnologien e.V., Entwicklung, Forschung

          Einsparpotenzial durch Supply Chain Management-Optimierungen

   February 3, 2017 Pinar Karakas

   Der Apium Additive Technologies GmbH gelang ein entscheidender Schritt
   industriellen 3D-Druck mit Hochleistungspolymeren, wie PEEK
   (Polyetheretherketon), auf Basis des Fused Filament
   Fabrication-Verfahrens(FFF)  noch wirtschaftlicher zu gestalten

   Das additive Fertigungsverfahren schmilzt im Herstellungsprozess einen
   Kunststoffstrang, um diesen in mehreren Schichten aufzutragen, und so das
   gewünschte Bauteil zu erzeugen. Dabei landen nahezu 100% des eingesetzten
   Materials im gedruckten Objekt, wodurch im Vergleich zu anderen
   Fertigungsverfahren deutlich an Materialkosten gespart werden kann. Dank
   Apiums Forschungen konnten so auch zum ersten Mal Hochleistungspolymere
   für industrielle Anwendungen verarbeitet werden. Dabei stand vor allem
   PEEK im Mittelpunkt, ein Polymer welches aufgrund seiner thermischen,
   chemischen sowie mechanischen Beständigkeit in Anwendungen verschiedenster
   Industriezweige eingesetzt werden kann. PEEK ist allerdings auch ein
   vergleichsweise hochpreisiges Material, wodurch sein Einsatz in
   Fertigungsunternehmen limitiert wird.

   Kosteneinsparung durch Supply Chain Management

   Der Apium Additive Technologies GmbH gelang es, die Kosten dank
   Optimierungen entlang der Supply Chain deutlich zu reduzieren und somit
   den Unternehmen aus der verarbeitenden Kunststoffindustrie mit einem
   reduzierten Preis für Apium PEEK Filamente entgegenzukommen.

   „Die Resonanz bezüglich unseres PEEK Filaments bei Markteinführung vor
   zwei Jahren war überwältigend. Doch wir haben schnell gesehen, dass das
   Material günstiger werden muss, um einen wirtschaftlichen Einsatz in der
   Industrie zur Fertigung von Prototypen, Ersatzteilen und Kleinserien zu
   rechtfertigen. Wir haben in den letzten Monaten Studien im Bereich des SCM
   durchführen lassen und zusammen mit unserem Materialhersteller Ensinger
   GmbH die Abläufe über den gesamten Prozess der Herstellung und Lieferung
   unseres PEEK Filaments optimiert.“ So Gerhard Zaiser, Principal Account
   Manager von Apium.

   Entscheidend waren hier vor allem die Optimierungen im Bereich der
   Kommunikation und Logistik. Neu entwickelte Konzepte und die Einführung
   eines IT-Systems gewährleisten einen deutlich effizienteren Ablauf von der
   Bestellung bis zur Auslieferung an den Kunden. Neben der Verkürzung der
   Wege konnten auch zeitkritische Stellen und unnötige Wartezeiten abgebaut
   werden. Die allgemeine Preisentwicklung bei der Rohware sowie die
   dauerhaft niedrigen Ölpreise der letzten zwei Jahre entspannten die
   Kostenstruktur zusätzlich. Durch die hieraus resultierenden Einsparungen
   konnte Apium den Preis für PEEK Filament um ca. 26% senken. Apium ist
   überzeugt, mit dieser Entscheidung die Anwendungsmöglichkeiten für den
   PEEK Filamentdruck aufgrund der höheren Wirtschaftlichkeit ausweiten zu
   können.

   Einführung des Apium P 155 Hochleistungspolymer 3D-Druckers

   „Um die Auslieferung unseres neuen Apium P 155 an die ersten auserwählten
   Kunden zu feiern gewähren wir für einen Monat einen zusätzlichen Rabatt
   von 25%! Schnell sein lohnt sich also. Wir wollen unseren Kunden damit die
   Möglichkeit bieten, ihre neue Fertigungstechnologie ausgiebig zu testen
   und einzusetzen.“ So CEO Tony Tran-Mai.

   Der neue Apium P155 kann neben PEEK auch die weiteren
   Hochleistungspolymere aus dem Hause Apium verarbeiten und verfügt über
   optimierte Prozesse, wie die verbesserte Apium Controlling Software und
   einem Optischen Kontrollprozess zur Steigerung der Druckqualität. Die
   Druckdüse wurde zudem komplett neu gestaltet und lässt sich zum schnellen
   Umstellen auf andere Materialien in wenigen Schritten austauschen.

   Dank der Einsparungen aus den SCM Optimierungsvorgängen und der aktuellen
   Marktlage ist die 500-Gramm-Spule von Apiums PEEK Filament nun dauerhaft
   für 333 € erhältlich. Dank der temporären Rabattierung aufgrund der
   Einführung des Apium P 155 3D-Drucksystems liegt der Preis bis zum 28.
   Februar sogar lediglich bei 249 € und kann über den Webshop der Apium
   Additive Technology GmbH unter www.apiumtec.com/de/shop bezogen werden.

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   Tags 3D Drucker, 3D Druck, industrieller 3D Druck, Hochleistungspolymere,
   PEEK Filament, PEEK, Fused Filament Fabrication, Apium P155

             3D-Druck Revolution durch Know-How und starke Partner

   February 1, 2017 Pinar Karakas

   3D-Drucktechnologien sind in den letzten Jahren mehr und mehr auf dem
   Vormarsch, zuletzt auch als Unterstützung und Ersatz für die industrielle
   Fertigung. Hierbei lassen sich 3D-Drucker vor allem in den Bereichen
   Forschung & Entwicklung, Prototyping oder zur Fertigung kleiner Serien und
   individuellen Teilen einsetzen. Eines der bekanntesten Verfahren ist die
   Fused Filament Fabrication (FFF) Technologie. Hierbei wird ein
   Kunststoffstrang mithilfe des Druckkopfes geschmolzen und Schicht für
   Schicht aufgetragen. Das Schichtverfahren überzeugt dabei in den genannten
   Bereichen durch extreme Materialeffizienz, niedrige Anschaffungs- und
   Instandhaltungskosten, im Vergleich einfache Bedienbarkeit sowie
   Erstellung komplexer Geometrien wie Überhänge und Wabenstrukturen für
   Leichtbauweise von Teilen. Trotz der vermeintlich simplen Funktionsweise
   dieses Verfahrens ist es für den Einsatz in der Industrie und Forschung
   dennoch entscheidend diese Technologie zu beherrschen und auch in Ihrer
   Entwicklung voranzutreiben.

   Das Kompetenzcenter Apium Additive Technologies GmbH

   An diesem Punkt greift die Apium Additive Technologies GmbH an. 2014 noch
   unter dem Namen Indmatec GmbH in Karlsruhe gegründet, spezialisierte man
   sich auf das Fused Filament Fabrication Verfahren mit dem Ziel
   industrietaugliche und später medizinisch einsetzbare
   Hochleistungspolymere zu erforschen und mit selbst entwickelten
   3D-Druckern zu verarbeiten. So war es nicht verwunderlich, dass die Apium
   Additive Technologies GmbH als erstes Unternehmen weltweit das
   Hochleistungspolymer Polyetheretherketon (PEEK) nach ausgiebiger Forschung
   in Filamentform mit einem 3D-Drucker verarbeiten konnte. Nach und nach
   sollen so weitere Hochleistungspolymere für den Einsatz in Industrie und
   Medizin durch Erstellen von Druckprofilen verarbeitbar werden. Mit Hilfe
   der Kombination aus Material- und Ingenieurswissenschaften entsteht eine
   ganzheitliche Herangehensweise an das Thema 3D-Druck. Im Gegensatz zur
   Konkurrenz stehen die Materialien im Vordergrund, auf dieser Basis werden
   die 3D-Drucker entwickelt. Damit bietet die Apium Additive Technologies
   GmbH ein einzigartiges Kompetenzcenter welches sowohl optimierte Filamente
   und 3D-Drucker vertreibt, aber auch das notwendige Wissen und die
   Unterstützung für den Einsatz Ihrer entwickelten Produkte für die Anwender
   in der Industrie und Forschung liefert.

   Vorsprung durch Vielfalt

   Um als Kompetenzcenter der richtige Ansprechpartner zu sein, ist es
   entscheidend, eine in allen relevanten Bereichen Leistungen anbieten zu
   können. Nur dann lässt sich eine Beratung zur Wahl des Verfahrens und
   Materials in angemessener Weise durchführen. Beginnend mit den
   Materialien, welche in den verschiedensten Branchen eingesetzt werden
   können, über die 3D-Druckmodelle mit unterschiedlichen Parametersets zur
   Verarbeitung der Materialien, der Dienstleistung für Druckjobs zur
   Verifizierung der Qualität und Kennenlernen der Technologie, abgerundet
   durch das Angebot von Trainings, um das FFF Verfahren besser zu verstehen
   und einsetzen zu können.

   Materialien für Apiums FFF-3D-Drucktechnologie

   Das Flaggschiffprodukt, Apium PEEK 450, bietet mit seinen einzigartigen
   mechanischen, chemischen und thermischen Eigenschaften viele Vorteile
   gegenüber anderen Polymeren und eignet sich gut als Ersatz für
   Industriematerialien wie Aluminium und Stahl. Es erlaubt Nutzern eine
   Reduzierung des Gesamtgewichts, des Produktzyklus und eine verlängerte
   Lebensdauer. Im Vergleich zu Metallen bietet das PEEK Polymer eine größere
   Designfreiheit sowie eine verbesserte Leistung. PEEK überzeugt durch eine
   exzellente Kombination aus Festigkeitseigenschaften, Widerstandsfähigkeit
   und Hitzeresistenz. Es ist die optimale Materiallösung, wenn ein großer
   thermischer Handlungsspielraum (von -196°C bis 260°C), das Gewicht und
   Langlebigkeit eine besondere Rolle spielen. Dadurch lässt es sich in den
   Branchen Automobil, Luft- & Raumfahrt, Öl & Gas oder in der Halbleiter- &
   Elektroindustrie einsetzen. Aufgrund seiner Biokompatibilität und Toleranz
   gegenüber Gammastrahlung ist auch die Verwendung im medizinischen Sektor
   möglich.

   Ein weiteres Hochleistungspolymer wird mit Apium PVDF 1000 geboten,
   Polyvinyliden Difluorid (PVDF) ist ein Homopolymer mit mittlerer
   Viskosität. Vergleichbar mit anderen Hochleistungspolymeren bietet es
   unter thermalen, chemischen oder ultravioletten Konditionen Beständigkeit.
   Das bedeutet, dass es mit einer Hitzebeständigkeit von bis zu 149°C fast
   universell gegenüber Chemikalien und Lösungen resistent ist und selbst bei
   langfristiger ultravioletter Bestrahlung nicht beeinträchtigt wird. Damit
   ist PVDF die Materiallösung für anspruchsvolle Tiefseearbeiten in der Öl-
   & Gasindustrie.

   Apium POM-C ESD, ausgestattet mit hoher Festigkeit und E-Modul, ist
   aufgrund seiner Stoßfestigkeit besonders resistent gegen Materialermüdung.
   Aufgrund des geringen Gewichts wird es oft als Metallersatz verwendet.

   PEEK Filament PEEK Filament
   PEEK Filament
   PVDF Filament PVDF Filament
   PVDF Filament
   POM-C Filament POM-C Filament
   POM-C Filament

   3D-Drucksystem Apium P155

   Alle genannten Materialien können aufgrund verschiedener angelegter
   Parametersets mit dem 3D-Drucker Apium P155 der Apium Additive
   Technologies GmbH verarbeitet werden. Dieser 3D-Drucker ist optimiert zur
   Verarbeitung von Hochleistungspolymeren. Ein spezieller Druckkopf, der bis
   zu 420°C erreichen und einfach ausgestaucht werden kann, ermöglicht,
   verschiedene Materialien drucken zu können. Zudem wurde ein spezielles
   Heizbett für die optimale Adhäsion der Polymere verbaut. Mit Hilfe der
   Apium Controlling Software wird die beste Druckqualität gewährleistet;
   eine optische Prozesskontrolle zur Überwachung des zu druckenden Bauteils
   ist mit inbegriffen. Der Apium P155 eröffnet einen neuen,
   kosteneffizienten und einfachen Weg, individuelle Geometrien inklusive
   komplexer Hohlräume mit einem hohen Grad an Gestaltungsfreiheit zu
   produzieren. Während der Extruder die Infillrate des Filaments reguliert,
   wird der thermoplastische Werkstoff erhitzt und von einem durch eine CAM
   Software kontrollierten Druckkopf platziert. Schicht für Schicht wird der
   geschmolzene Thermoplast der Reihe nach auf der erhärteten
   Werkstoffoberfläche aufgetragen. Diese Additive Fertigungstechnologie
   ermöglicht es, sowohl detaillierte und präzise Modelle und Prototypen, als
   auch Kleinserien von maßgeschneiderten Teilen für verschiedenste
   industriespezifische Anwendungen zu produzieren.
   Die nächste Generation, der P220, wird noch 2017 erhältlich sein. Dieser
   wird unter anderem mit einem deutlich größeren Bauraum ausgestattet sein.
    

   Apium P155 high-performance polymer 3D-printing system Apium P155
   high-performance polymer 3D-printing system

   Apium P155 high-performance polymer 3D-printing system

   Kennenlernen der Apium FFF-3D-Drucktechnologie durch Druckaufträge

   Als Verifizierung der Qualität der 3D gedruckten Bauteile bietet die Apium
   Additive Technologies GmbH die Möglichkeit, Druckaufträge durchzuführen.
   Hierbei sendet der Interessent ein 3D-Modell seines Bauteils, welches von
   Apiums 3D-Druck-Ingenieuren für die Technologie optimiert und im
   gewünschten Material verarbeitet wird. Damit lässt sich die Qualität des
   Apium P155 3D-Druckers und der Materialien bestätigen.

   Optimale Anwendung dank Trainings

   Als Unterstützung für Unternehmen der Industrie und
   Forschungseinrichtungen lassen sich Trainings vereinbaren, bei welchen die
   Materialien und der 3D-Drucker in seiner Funktionsweise vorgestellt und
   die Technologie mit seinen Besonderheiten erklärt wird. Damit wird
   gewährleistet, dass der Anwender die gewünschten Materialen in der
   bestmöglichen Qualität verarbeiten kann.

   Starke Produktionspartner als Schlüssel zum Erfolg

   Mit dem Geschäftsbereich Smart Factory der Heidelberger Druckmaschinen AG
   (Heidelberg) konnte ein strategischer Partner für die Industrialisierung
   und die Serienproduktion der nächsten Generation von 3D-Druckern, der
   Apium P220 Serie, gewonnen werden.
   Heidelberg bietet mit seinem Kollaborationstool View2Connect eine
   Cloud-basierte digitale Vernetzung heutiger Prozessketten für die
   Produktion innovativer Produkte, über Firmengrenzen hinweg, an.
   Damit setzt Apium auf die sicheren, industriellen Prozesse von Heidelberg,
   nutzt deren modularen Leistungen wie das Projektmanagement und das
   Industrial Design, die Serienproduktion inkl. der Lieferlogistik.
   Die Unterstützung bei der Produktvalidierung, von Zertifizierungen und den
   notwendigen Zulassungen (z.B. CE, UL) runden die hohen
   Qualitätsanforderungen des Apium 3D-Drucksystems ab.

   www.heidelberg.com

   Ebenso wird die Kooperation mit der Ensinger GmbH weiter ausgebaut, um die
   neu entwickelten Filamente in der erforderlichen Menge zu produzieren.
   Der Kunststoffverarbeiter Ensinger versorgt Apium mit qualitativ
   hochwertigen Filamenten, die im Extrusionsverfahren hergestellt werden. Im
   Zuge der Kooperation arbeiten beide Seiten intensiv an der Erforschung
   neuer Filamente. Diese Produkte werden bis zur Marktreife ausgiebig auf
   3D-Druckbarkeit getestet.

   www.ensinger-online.com

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   Tags 3D Drucker, 3D Druck, Fused Filament Fabrication, Filament,
   Hochleistungspolymere, Heidelberger Druckmaschinen AG, Ensinger GmbH, PEEK

 Die nächste industrielle Revolution für FFF 3D gedruckte Hochleistungspolymere

   November 15, 2016 Pinar Karakas
   Die nächste Generation an Hochleistungspolymer 3D-Druckern „Apium P155“
   Die nächste Generation an Hochleistungspolymer 3D-Druckern „Apium P155“

    Die nächste Generation an Hochleistungspolymer 3D-Druckern „Apium P155“

   Oftmals gehen  mit Wachstum  neue Verantwortungen,  Herausforderungen  und
   Möglichkeiten einher, sowie die Chance Änderungen vorzunehmen, welche  das
   Wachstum wiederspiegeln. Indmatec wird sich  umgestalten um mit dem  neuen
   Namen „Apium  Additive  Technologies  GmbH“   noch  globaler  zu  agieren.
   Indmatecs  globale   Marktführung   und  Pionierrolle   im   Bereich   der
   Verarbeitung  von  Hochtemperatur-Polymeren   durch  die  Fused   Filament
   Fabrication (FFF) 3D-Druck Technologie wird nun in Apium weitergeführt. Um
   diese Marktführung zu festigen und zu  stärken arbeitet Apium nun mit  der
   Heidelberger Druckmaschinen AG zusammen; ein unbestreitbarer und namhafter
   Marktführer für  industrielle 2D  Off-Set Drucker,  um Apiums  patentierte
   Technologie mit einer neuen Generation von 3D-Druckern für Unternehmen auf
   den Markt zu bringen. Diese  Zusammenarbeit stattet Apiums 3D-Drucker  mit
   einem Qualitätssiegel aus, welches für die innovative Arbeit des Teams bei
   Apium  und  den  industriellen  Ansatz  der  3D-Drucker  spricht.  Um  die
   Wertschöpfungskette innerhalb  des  Gebiets  der  additiven  Fertigung  zu
   optimieren, wird  unser Geschäftsbereich  Materialien nun  noch  wirksamer
   durch die Zusammenarbeit mit der Ensinger GmbH; einem Meister in der  Welt
   der  Polymerextrusion   verstärkt.   Diese,  von   Material   beherrschte,
   Zusammenarbeit spiegelt den Kern unserer Geschäftsphilosophie wieder,  bei
   welcher ein tiefergehendes  Verständnis von Materialien  den Ton  angeben,
   wenn es um 3D-Drucker Entwicklung geht.

   Zwei   Jahre   Fokussierung   auf   das   Verständnis   der   Rolle    der
   Materialwissenschaft und  Ingenieurwesen  hat  unser  Team  zu  dem  Punkt
   geführt, einen  FFF 3D-Drucker  zu entwickeln,  welcher die  Ansprüche  an
   industrielle Fertigung erfüllt.

   Auf der Formnext 2016 powered by TCT werden die beiden neuen  Generationen
   von FFF 3D-Druckern, „Apium P155“  und „Apium P220“, zur Verarbeitung  von
   Hochleistungspolymeren,  welche  den  industriellen   Anwendungsansprüchen
   genügen, erstmals vorgestellt. Besuchen Sie  uns auf der Formnext vom  15.
   Bis 18. November in  Halle 3.1 am  Stand B40C um  die auf dem  aktuellsten
   Stand der  Technik  befindliche  Verarbeitung von  Polymeren  mittels  FFF
   3D-Drucktechnologie zu erleben.  

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   Tags Apium, Indmatec, Hochleistungspolymere, Fused Filament Fabrication,
   Fused Deposition Modeling, 3D Druck, 3D Drucker, Industrie, Formnext,
   Heidelberger Druckmaschinen AG, Ensinger GmbH

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                   Hochleistungspolymere im Kontext 3D-Druck

   June 20, 2017 Pinar Karakas

   In der Welt der industriellen Fertigung lassen sich zahlreiche Materialien
   aus den verschiedenen Werkstoffklassen finden. Einen prominenten Platz
   nehmen dabei Kunststoffe ein. Der Vorteil vieler Polymere ist dabei, dass
   sie sich mit mehreren Fertigungsverfahren verarbeiten lassen und sie mit
   unterschiedlichen Materialeigenschaften versehen sind. In der
   industriellen Fertigung spielen vor allem die Hochleistungspolymere wie
   Thermoplaste eine entscheidende Rolle. Dank ihren hohen
   Temperaturbeständigkeiten lassen sich diese Werkstoffe in zahlreichen
   anspruchsvollen Anwendungen verwenden, z.B. in Motoren und Getrieben.
   Weitere Eigenschaften wie chemische Stabilität, geringer Verschleiß bei
   andauernder Belastung und hohe Zugfestigkeiten sorgen für weitreichende
   Anwendungsgebiete in der Automobilbranche, Luft- & Raumfahrt oder der Öl-
   und Gasindustrie. Dank dieser Eigenschaften bieten sich diese technischen
   Polymere auch als Alternative zu Metallen an. Dadurch kann zum einen die
   Leistung von Maschinen, in Hinsicht auf Gewichteinsparung und daraus
   resultierender höherer Geschwindigkeit oder geringerem Verbrauch,
   gesteigert werden. Zum anderen bieten diese Polymere zusätzliche
   Eigenschaften welche bei Metallen fehlen. Ein Beispiel liefern hier Teile
   aus dem thermoplastischen Polymer Polyetheretherketon (PEEK) als Ersatz
   für metallische Zahnräder in Motoren. Zahnräder aus PEEK benötigen
   deutlich weniger Schmiermittel als seine Pendants aus Metall, dadurch
   lassen sich Wartungsintervalle verlängern und somit Kosten sparen, da
   Teile seltener ausgetauscht werden müssen.

   Aufgrund der herausragenden Eigenschaften haben diese Materialien einen
   entsprechenden Preis, den es bei Betrachtung als Alternative für
   metallische Werkstoffe einzubeziehen gilt. Dabei sollte abgewogen werden,
   ob sich die gesteigerte Leistung bzw. die Kosteneinsparung durch geringere
   Wartungskosten mit einem höheren Materialpreis rechnet. Es ist ratsam auch
   entsprechende innovative Fertigungsmethoden mit zu betrachten, die
   thermoplastische Polymere verarbeiten können und dabei effektiver arbeiten
   als klassische Fertigungsverfahren. Die Rede ist hier von Additive
   Manufacturing (AM). AM, auch generative Fertigung oder 3D-Druck genannt,
   bezeichnet Verfahren, welche ein Bauteil durch Auftragen bzw. Hinzufügen
   von Material herstellen. Dem gegenüber stehen die sonst klassischen,
   abtragenden Verfahren, bei welchen Material von einem Halbzeug entfernt
   wird. Die klassischen Verfahren haben demnach deutlich höhere
   Materialkosten für dasselbe Bauteil. Eines der 3D-Druck-Verfahren, welches
   äußerst materialsparend arbeitet, ist das Fused Filament Fabrication
   (FFF). Bei diesem wird der Werkstoff als eine Art Kunststoffstrang, dem
   Filament, durch eine Düse geschmolzen und so in verschiedenen Schichten
   zum Bauteil durch Auftragen auf der Bauplattform aufgebaut. Dieses
   Verfahren ermöglicht, neben der materialsparenden Arbeitsweise, zudem
   neue, komplexere Geometrien im Vergleich zu abtragenden Verfahren. So sind
   bspw. Bauteile mit Überhängen oder solche in Leichtbauweise mit Hilfe von
   Wabenstrukturen deutlich einfacher zu realisieren. Ein Beispiel zeigt
   Abbildung 1.

   Abbildung 1: Leichtbauwinkel aus PEEK, hergestellt mit einem Apium P 155
   3D-Drucker und dem FFF-Verfahren Abbildung 1: Leichtbauwinkel aus PEEK,
   hergestellt mit einem Apium P 155 3D-Drucker und dem FFF-Verfahren

   Abbildung 1: Leichtbauwinkel aus PEEK, hergestellt mit einem Apium P 155
   3D-Drucker und dem FFF-Verfahren

   Die reinen Materialkosten des hier verwendeten PEEK belaufen sich, bei
   einer Abmessung von 10 x 45 x 115 mm und 100% Infillrate, auf 12,90 €. Im
   Vergleich dazu kostet eine Platte aus PEEK mit den gleichen Maßen ca.
   15,30 €, 18% höhere Materialkosten pro hergestelltem Teil. Zudem gilt hier
   zu bedenken, dass die gezeigte Wabenstruktur mit abtragenden Verfahren
   kaum bis nicht möglich herzustellen ist und die laufenden Kosten, wie
   Verschleiß der Werkzeuge und Instandhaltung, höher als bei einem FFF
   basierten 3D-Drucker sind, welcher als einziges Werkzeug die Schmelzdüse
   verwendet. Gerade bei einem sehr beständigen und schwer zu bearbeitendem
   Werkstoff wie PEEK müssen die Werkzeuge, bspw. Fräsköpfe, entsprechend oft
   getauscht werden. Einzig die aktuell langen Herstellungszeiten mit dem
   Fused Filament Fabrication Verfahren verhindern einen serienreifen Einsatz
   von 3D-Druckern in der Fertigung. Dem Einsatz zu Spezialanfertigungen,
   Prototypen oder im Bereich der F&E steht allerdings nichts im Weg. Zumal
   abtragende Verfahren, je nach Geometrie des Bauteils, Verfügbarkeit des
   Halbzeuges und speziell angefertigten Einspannvorrichtungen auch lange
   Fertigungszeiten in Anspruch nehmen können. Hier spielt wiederum der
   3D-Druck seine Stärken aus, der Herstellungsprozess kann sofort begonnen
   werden, sobald das Bauteil designt wurde, es werden keine zeitraubenden
   Vorbereitungsschritte benötigt.

   Tags Hochleistungspolymere, 3D Drucker, 3D-Druck, PEEK, Apium P155, Fused
   Filament Fabrication, Fused Deposition Modeling, Additive Manufacturing,
   Generative Fertigung, CNC Fräsen

    Angaben über Auflösung, Maßhaltigkeit und Reproduzierbarkeit im 3D-Druck

   May 16, 2017 Pinar Karakas

   Eine der von potentiellen 3D-Drucker-Käufern meist gestellten Fragen ist
   die, nach der "Auflösung" des 3D-Druckers. Hakt man nach, wird klar, dass
   tatsächlich von der „Maßhaltigkeit“ und „Reproduzierbarkeit“ von additiv
   gefertigten Modellen die Rede ist.

   Auflösung der 3D-Drucker
   Im Bereich des 3D-Drucks bezieht sich die Auflösung (gerätetechnisch) auf
   die geringstmögliche Druckkopfverschiebung, die innerhalb eines
   dreidimensionalen Volumens erzeugt werden kann (meist definiert in einem
   kartesischen Koordinatensystem in x, y, z). Diese Verschiebungen werden
   durch die Kombination der Steuerungssoftware, dem minimalen
   Verschiebungswinkel der Antriebsmotoren und der Übersetzung auf die
   beweglichen Elemente definiert. Dieses Zusammenspiel, sich innerhalb des
   Bauvolumens präzise von einem Ort zum anderen zu bewegen, wird als
   “Auflösung” des 3D-Druckers bezeichnet. Während diese Eigenschaft
   zweifellos von großer Bedeutung für die Fertigung von Bauteilen innerhalb
   dimensionaler “Genauigkeit” und “Reproduzierbarkeit” ist, bleibt diese
   Angabe nicht die einzig maßgebende Einheit für die dimensionale Präzision
   des Bauteils.

   Maßhaltigkeit und Reproduzierbarkeit
   Die Maßhaltigkeit des Bauteils hängt zum einen von der Auflösung des
   Druckers und zum anderen von der Kombination des Fließverhaltens des
   Polymers mit dem Durchmesser der Extrusionsdüse ab.   

   Die Fähigkeit des gesamten 3D Drucksystems das gleiche Bauteil mit selber
   Geometrie (auch wenn diese vom Sollzustand abweichen sollte) stets zu
   erzeugen, bezeichnet die Reproduzierbarkeit. Wenn die Abweichung der Maße
   des CAD Modells mit denen des 3D-gedruckten Teil verglichen wird, kann
   daraus die Toleranz abgeleitet werden.

   Fazit
   Zusammenfassend lässt sich sagen, ein 3D-Drucker mit einer hohen
   räumlichen Auflösung erzeugt nicht zwangsläufig Teile mit einer hohen
   Maßhaltigkeit oder Reproduzierbarkeit. Die meisten 3D-Drucker haben
   Motoren deren instrumentelle Auflösung bei 1 - 5 µm liegen. Dennoch liegen
   die feinsten Strukturen, die derartige Maschinen erzeugen können, zwei
   Größenordnungen (10²) über der instrumentellen Auflösung. Im Fall der 3D
   gedruckten Hochleistungsthermoplasten kommt die Überführung des Materials
   in die Schmelze und anschließendem Erstarren hinzu. Das Verhältnis von
   Abkühlrate und Fließverhalten des Thermoplasts muss ausreichend
   kontrolliert werden um zufriedenstellende Maßhaltigkeit zu erzielen. Apium
   weiß über die Sachverhalte von Auflösung, Maßhaltigkeit und
   Reproduzierbarkeit Bescheid. Für weitere Informationen der 3D Drucker von
   Apium dürfen Sie uns gerne kontaktieren.

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   Tags 3D-Drucker, Auflösung, Reproduzierbarkeit, Maßhaltigkeit, Toleranz,
   3D-Druck

Eine wissenschaftsorientierte Betrachtung von unerwünschten Bestandteilen in 3D
                              gedruckten Polymeren

   April 11, 2017 Pinar Karakas

   Ein unerwünschter Effekt bei thermischer Umformung von Thermoplasten ist
   das Auftreten von schwarzen Punkten in dem bereits verarbeiteten Material.
   Diese schwarzen Punkte haben ihren Ursprung in der thermisch-mechanischen
   Bearbeitung des Materials. Es wird jedoch selten bei unverarbeiteten
   Polymeren beobachtet, weil die Synthese, durch die das Polymer hergestellt
   wird, meist sehr akribisch kontrolliert wird.

   Auf dem Gebiet der „Fused Filament Fabrication“-3D-Druck-Technologie (FFF)
   können schwarze Punkte möglicherweise in gedruckten Teilen entstehenoder
   in den Bereichen im Inneren des Druckers, in denen sich die Schmelze
   befindet, wie die Düse und die umliegenden Bereiche. Sollten diese Punkte
   auftreten, kann es dem schlechten Temperaturmanagement während des
   Druckvorgangs zugeordnet werden. Während die Materialwissenschaft
   unkontrollierbare thermodynamische Änderungen (Schwankungen in
   Konzentration, Druck oder Temperatur) als Ursache für die Bildung der
   schwarzen Punkte in der Schmelze verantwortlich macht, ist es zudem
   selbstverständlich, dass die Temperatur eine grundlegende Rolle spielt.

   Die möglichen Ursachen von schwarzen Punkten in FFF 3D gedruckten Teilen
   sind:

   ·         Zersetzung des geschmolzenen Filaments

   ·         Zersetzung des geschmolzenen Filaments innerhalb des
   Düsenschafts

   ·         Schlecht designter Düsenspitzenbereich, sodass sich die Schmelze
   an der freigelegten Oberfläche sammelt und anschließend zersetzt

   ·         Unregelmäßige thermische Belastung der Schmelze durch die
   Heizelemente

   ·         Zersetzung der Schmelze aufgrund von Fremdkörpern, die sich mit
   der Schmelze verbinden

   ·         Verlängerte Verweildauer der Schmelze im Düsengang/-gehäuse

   ·         Zu hohe Verarbeitungstemperatur

   Für Hochtemperatur-Polymerwerkstoffe wie PEEK ist eine strikte
   Beherrschung der temperaturabhängigen Vorgänge wünschenswert. Apiums
   3D-Drucker sind speziell dafür designt, um sicherzustellen, dass sich
   keine schwarzen Punkte im gedruckten Teil entwickeln. Selbst für
   Verarbeitungstemperaturen, die deutlich höher sind als die
   Schmelztemperatur von PEEK. Auf Basis dieses technischen Erfolgs ist es
   Apium möglich, naturfarbenes (beiges) PEEK für die Herstellung von
   Sichtteilen, Demonstrationsmodellen und Endnutzeranwendungen zu
   verarbeiten. Diese Punkte, falls vorhanden, sind in schwarzem PEEK oder
   auch in stark amorphem PEEK (wenig kristallines PEEK, dunkelbraun)
   verständlicherweise kaum sichtbar für das menschliche Auge (Abbildung A).

   Abbildung A. Bild von PEEK Teilen die schwarze Punkte aufweisen Abbildung
   A. Bild von PEEK Teilen die schwarze Punkte aufweisen

   Abbildung A. Bild von PEEK Teilen die schwarze Punkte aufweisen

   Die Fourier-Transformations-Infrarot-Spektrometrie (FTIR) ermöglicht die
   Bestimmung der Art chemischer Bindungen in Materialien, basierend auf der
   Absorption oder Transmission des Materials von Infrarotlicht, auf einem
   relativ weiten Wellenlängenbereich. Die FTIR Untersuchung von FFF
   3D-gedruckten Teilen aus PEEK mit schwarzen Punkten und ohne schwarze
   Punkte offenbart (Spektrum in Abbildung B), dass die Merkmale der
   aromatischen Gruppe, ebenso wie die der Carboxylgruppe in der
   PEEK-Struktur im fleckenfreien Teil detektiert wurden, während diese
   Gruppen im fleckenreichen Teil nicht aufgespürt wurden.

   Das Ergebnis bestätigt das Vorkommen thermischer Oxidation (Verbrennung)
   des Materials zusammen mit dem Auftreten atmosphärischen CO2s. Das
   Resultat zeigt, dass sich die chemische Struktur des PEEKs (durch
   Oxidierung) verändert hat und daher die einzigartigen Eigenschaften des
   Materials verloren sind. Folglich ist ein schwarzer Fleck eine verbrannte
   Masse von Verunreinigungen in Polymeren.

   Abbildung B. FITR Spektrum von PEEK Proben im fleckenlosen und
   fleckenreichen Zustand Abbildung B. FITR Spektrum von PEEK Proben im
   fleckenlosen und fleckenreichen Zustand

   Abbildung B. FITR Spektrum von PEEK Proben im fleckenlosen und
   fleckenreichen Zustand

   Die notwendigen Prozesse um qualitativ hochwertiges PEEK mittels der
   FFF-Technologie 3D-drucken zu können, wurden bei Apium entwickelt und
   etabliert. Diese Leistung ermöglicht die Verarbeitung anderer
   Hochtemperatur-Polymere durch die FFF 3D-Druck-Technologie ohne Schädigung
   des Materials und ohne Bildung schwarzer Punkte.

    

   Anerkennung
   Die FTIR-Analyse wurde vom ARC Centre in ADDITIVE BIOMANUFACTURING
   durchgeführt, welches von Professor Dietmar W Hutmacher an der Queensland
   Universität für Technologie – Australien geleitet wird.

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   Tags PEEK, Polyetheretherketon, 3D-Druck, 3D-Drucker,
   Hochleistungspolymere, Black Specks

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    Angaben über Auflösung, Maßhaltigkeit und Reproduzierbarkeit im 3D-Druck

   May 16, 2017 Pinar Karakas

   Eine der von potentiellen 3D-Drucker-Käufern meist gestellten Fragen ist
   die, nach der "Auflösung" des 3D-Druckers. Hakt man nach, wird klar, dass
   tatsächlich von der „Maßhaltigkeit“ und „Reproduzierbarkeit“ von additiv
   gefertigten Modellen die Rede ist.

   Auflösung der 3D-Drucker
   Im Bereich des 3D-Drucks bezieht sich die Auflösung (gerätetechnisch) auf
   die geringstmögliche Druckkopfverschiebung, die innerhalb eines
   dreidimensionalen Volumens erzeugt werden kann (meist definiert in einem
   kartesischen Koordinatensystem in x, y, z). Diese Verschiebungen werden
   durch die Kombination der Steuerungssoftware, dem minimalen
   Verschiebungswinkel der Antriebsmotoren und der Übersetzung auf die
   beweglichen Elemente definiert. Dieses Zusammenspiel, sich innerhalb des
   Bauvolumens präzise von einem Ort zum anderen zu bewegen, wird als
   “Auflösung” des 3D-Druckers bezeichnet. Während diese Eigenschaft
   zweifellos von großer Bedeutung für die Fertigung von Bauteilen innerhalb
   dimensionaler “Genauigkeit” und “Reproduzierbarkeit” ist, bleibt diese
   Angabe nicht die einzig maßgebende Einheit für die dimensionale Präzision
   des Bauteils.

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   Die Maßhaltigkeit des Bauteils hängt zum einen von der Auflösung des
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   die feinsten Strukturen, die derartige Maschinen erzeugen können, zwei
   Größenordnungen (10²) über der instrumentellen Auflösung. Im Fall der 3D
   gedruckten Hochleistungsthermoplasten kommt die Überführung des Materials
   in die Schmelze und anschließendem Erstarren hinzu. Das Verhältnis von
   Abkühlrate und Fließverhalten des Thermoplasts muss ausreichend
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Eine wissenschaftsorientierte Betrachtung von unerwünschten Bestandteilen in 3D
                              gedruckten Polymeren

   April 11, 2017 Pinar Karakas

   Ein unerwünschter Effekt bei thermischer Umformung von Thermoplasten ist
   das Auftreten von schwarzen Punkten in dem bereits verarbeiteten Material.
   Diese schwarzen Punkte haben ihren Ursprung in der thermisch-mechanischen
   Bearbeitung des Materials. Es wird jedoch selten bei unverarbeiteten
   Polymeren beobachtet, weil die Synthese, durch die das Polymer hergestellt
   wird, meist sehr akribisch kontrolliert wird.

   Auf dem Gebiet der „Fused Filament Fabrication“-3D-Druck-Technologie (FFF)
   können schwarze Punkte möglicherweise in gedruckten Teilen entstehenoder
   in den Bereichen im Inneren des Druckers, in denen sich die Schmelze
   befindet, wie die Düse und die umliegenden Bereiche. Sollten diese Punkte
   auftreten, kann es dem schlechten Temperaturmanagement während des
   Druckvorgangs zugeordnet werden. Während die Materialwissenschaft
   unkontrollierbare thermodynamische Änderungen (Schwankungen in
   Konzentration, Druck oder Temperatur) als Ursache für die Bildung der
   schwarzen Punkte in der Schmelze verantwortlich macht, ist es zudem
   selbstverständlich, dass die Temperatur eine grundlegende Rolle spielt.

   Die möglichen Ursachen von schwarzen Punkten in FFF 3D gedruckten Teilen
   sind:

   ·         Zersetzung des geschmolzenen Filaments

   ·         Zersetzung des geschmolzenen Filaments innerhalb des
   Düsenschafts

   ·         Schlecht designter Düsenspitzenbereich, sodass sich die Schmelze
   an der freigelegten Oberfläche sammelt und anschließend zersetzt

   ·         Unregelmäßige thermische Belastung der Schmelze durch die
   Heizelemente

   ·         Zersetzung der Schmelze aufgrund von Fremdkörpern, die sich mit
   der Schmelze verbinden

   ·         Verlängerte Verweildauer der Schmelze im Düsengang/-gehäuse

   ·         Zu hohe Verarbeitungstemperatur

   Für Hochtemperatur-Polymerwerkstoffe wie PEEK ist eine strikte
   Beherrschung der temperaturabhängigen Vorgänge wünschenswert. Apiums
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   keine schwarzen Punkte im gedruckten Teil entwickeln. Selbst für
   Verarbeitungstemperaturen, die deutlich höher sind als die
   Schmelztemperatur von PEEK. Auf Basis dieses technischen Erfolgs ist es
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   verarbeiten. Diese Punkte, falls vorhanden, sind in schwarzem PEEK oder
   auch in stark amorphem PEEK (wenig kristallines PEEK, dunkelbraun)
   verständlicherweise kaum sichtbar für das menschliche Auge (Abbildung A).

   Abbildung A. Bild von PEEK Teilen die schwarze Punkte aufweisen Abbildung
   A. Bild von PEEK Teilen die schwarze Punkte aufweisen

   Abbildung A. Bild von PEEK Teilen die schwarze Punkte aufweisen

   Die Fourier-Transformations-Infrarot-Spektrometrie (FTIR) ermöglicht die
   Bestimmung der Art chemischer Bindungen in Materialien, basierend auf der
   Absorption oder Transmission des Materials von Infrarotlicht, auf einem
   relativ weiten Wellenlängenbereich. Die FTIR Untersuchung von FFF
   3D-gedruckten Teilen aus PEEK mit schwarzen Punkten und ohne schwarze
   Punkte offenbart (Spektrum in Abbildung B), dass die Merkmale der
   aromatischen Gruppe, ebenso wie die der Carboxylgruppe in der
   PEEK-Struktur im fleckenfreien Teil detektiert wurden, während diese
   Gruppen im fleckenreichen Teil nicht aufgespürt wurden.

   Das Ergebnis bestätigt das Vorkommen thermischer Oxidation (Verbrennung)
   des Materials zusammen mit dem Auftreten atmosphärischen CO2s. Das
   Resultat zeigt, dass sich die chemische Struktur des PEEKs (durch
   Oxidierung) verändert hat und daher die einzigartigen Eigenschaften des
   Materials verloren sind. Folglich ist ein schwarzer Fleck eine verbrannte
   Masse von Verunreinigungen in Polymeren.

   Abbildung B. FITR Spektrum von PEEK Proben im fleckenlosen und
   fleckenreichen Zustand Abbildung B. FITR Spektrum von PEEK Proben im
   fleckenlosen und fleckenreichen Zustand

   Abbildung B. FITR Spektrum von PEEK Proben im fleckenlosen und
   fleckenreichen Zustand

   Die notwendigen Prozesse um qualitativ hochwertiges PEEK mittels der
   FFF-Technologie 3D-drucken zu können, wurden bei Apium entwickelt und
   etabliert. Diese Leistung ermöglicht die Verarbeitung anderer
   Hochtemperatur-Polymere durch die FFF 3D-Druck-Technologie ohne Schädigung
   des Materials und ohne Bildung schwarzer Punkte.

    

   Anerkennung
   Die FTIR-Analyse wurde vom ARC Centre in ADDITIVE BIOMANUFACTURING
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                   Hochleistungspolymere im Kontext 3D-Druck

   June 20, 2017 Pinar Karakas

   In der Welt der industriellen Fertigung lassen sich zahlreiche Materialien
   aus den verschiedenen Werkstoffklassen finden. Einen prominenten Platz
   nehmen dabei Kunststoffe ein. Der Vorteil vieler Polymere ist dabei, dass
   sie sich mit mehreren Fertigungsverfahren verarbeiten lassen und sie mit
   unterschiedlichen Materialeigenschaften versehen sind. In der
   industriellen Fertigung spielen vor allem die Hochleistungspolymere wie
   Thermoplaste eine entscheidende Rolle. Dank ihren hohen
   Temperaturbeständigkeiten lassen sich diese Werkstoffe in zahlreichen
   anspruchsvollen Anwendungen verwenden, z.B. in Motoren und Getrieben.
   Weitere Eigenschaften wie chemische Stabilität, geringer Verschleiß bei
   andauernder Belastung und hohe Zugfestigkeiten sorgen für weitreichende
   Anwendungsgebiete in der Automobilbranche, Luft- & Raumfahrt oder der Öl-
   und Gasindustrie. Dank dieser Eigenschaften bieten sich diese technischen
   Polymere auch als Alternative zu Metallen an. Dadurch kann zum einen die
   Leistung von Maschinen, in Hinsicht auf Gewichteinsparung und daraus
   resultierender höherer Geschwindigkeit oder geringerem Verbrauch,
   gesteigert werden. Zum anderen bieten diese Polymere zusätzliche
   Eigenschaften welche bei Metallen fehlen. Ein Beispiel liefern hier Teile
   aus dem thermoplastischen Polymer Polyetheretherketon (PEEK) als Ersatz
   für metallische Zahnräder in Motoren. Zahnräder aus PEEK benötigen
   deutlich weniger Schmiermittel als seine Pendants aus Metall, dadurch
   lassen sich Wartungsintervalle verlängern und somit Kosten sparen, da
   Teile seltener ausgetauscht werden müssen.

   Aufgrund der herausragenden Eigenschaften haben diese Materialien einen
   entsprechenden Preis, den es bei Betrachtung als Alternative für
   metallische Werkstoffe einzubeziehen gilt. Dabei sollte abgewogen werden,
   ob sich die gesteigerte Leistung bzw. die Kosteneinsparung durch geringere
   Wartungskosten mit einem höheren Materialpreis rechnet. Es ist ratsam auch
   entsprechende innovative Fertigungsmethoden mit zu betrachten, die
   thermoplastische Polymere verarbeiten können und dabei effektiver arbeiten
   als klassische Fertigungsverfahren. Die Rede ist hier von Additive
   Manufacturing (AM). AM, auch generative Fertigung oder 3D-Druck genannt,
   bezeichnet Verfahren, welche ein Bauteil durch Auftragen bzw. Hinzufügen
   von Material herstellen. Dem gegenüber stehen die sonst klassischen,
   abtragenden Verfahren, bei welchen Material von einem Halbzeug entfernt
   wird. Die klassischen Verfahren haben demnach deutlich höhere
   Materialkosten für dasselbe Bauteil. Eines der 3D-Druck-Verfahren, welches
   äußerst materialsparend arbeitet, ist das Fused Filament Fabrication
   (FFF). Bei diesem wird der Werkstoff als eine Art Kunststoffstrang, dem
   Filament, durch eine Düse geschmolzen und so in verschiedenen Schichten
   zum Bauteil durch Auftragen auf der Bauplattform aufgebaut. Dieses
   Verfahren ermöglicht, neben der materialsparenden Arbeitsweise, zudem
   neue, komplexere Geometrien im Vergleich zu abtragenden Verfahren. So sind
   bspw. Bauteile mit Überhängen oder solche in Leichtbauweise mit Hilfe von
   Wabenstrukturen deutlich einfacher zu realisieren. Ein Beispiel zeigt
   Abbildung 1.

   Abbildung 1: Leichtbauwinkel aus PEEK, hergestellt mit einem Apium P 155
   3D-Drucker und dem FFF-Verfahren Abbildung 1: Leichtbauwinkel aus PEEK,
   hergestellt mit einem Apium P 155 3D-Drucker und dem FFF-Verfahren

   Abbildung 1: Leichtbauwinkel aus PEEK, hergestellt mit einem Apium P 155
   3D-Drucker und dem FFF-Verfahren

   Die reinen Materialkosten des hier verwendeten PEEK belaufen sich, bei
   einer Abmessung von 10 x 45 x 115 mm und 100% Infillrate, auf 12,90 €. Im
   Vergleich dazu kostet eine Platte aus PEEK mit den gleichen Maßen ca.
   15,30 €, 18% höhere Materialkosten pro hergestelltem Teil. Zudem gilt hier
   zu bedenken, dass die gezeigte Wabenstruktur mit abtragenden Verfahren
   kaum bis nicht möglich herzustellen ist und die laufenden Kosten, wie
   Verschleiß der Werkzeuge und Instandhaltung, höher als bei einem FFF
   basierten 3D-Drucker sind, welcher als einziges Werkzeug die Schmelzdüse
   verwendet. Gerade bei einem sehr beständigen und schwer zu bearbeitendem
   Werkstoff wie PEEK müssen die Werkzeuge, bspw. Fräsköpfe, entsprechend oft
   getauscht werden. Einzig die aktuell langen Herstellungszeiten mit dem
   Fused Filament Fabrication Verfahren verhindern einen serienreifen Einsatz
   von 3D-Druckern in der Fertigung. Dem Einsatz zu Spezialanfertigungen,
   Prototypen oder im Bereich der F&E steht allerdings nichts im Weg. Zumal
   abtragende Verfahren, je nach Geometrie des Bauteils, Verfügbarkeit des
   Halbzeuges und speziell angefertigten Einspannvorrichtungen auch lange
   Fertigungszeiten in Anspruch nehmen können. Hier spielt wiederum der
   3D-Druck seine Stärken aus, der Herstellungsprozess kann sofort begonnen
   werden, sobald das Bauteil designt wurde, es werden keine zeitraubenden
   Vorbereitungsschritte benötigt.

   Tags Hochleistungspolymere, 3D Drucker, 3D-Druck, PEEK, Apium P155, Fused
   Filament Fabrication, Fused Deposition Modeling, Additive Manufacturing,
   Generative Fertigung, CNC Fräsen

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 Die nächste industrielle Revolution für FFF 3D gedruckte Hochleistungspolymere

   November 15, 2016 Pinar Karakas
   Die nächste Generation an Hochleistungspolymer 3D-Druckern „Apium P155“
   Die nächste Generation an Hochleistungspolymer 3D-Druckern „Apium P155“

    Die nächste Generation an Hochleistungspolymer 3D-Druckern „Apium P155“

   Oftmals gehen  mit Wachstum  neue Verantwortungen,  Herausforderungen  und
   Möglichkeiten einher, sowie die Chance Änderungen vorzunehmen, welche  das
   Wachstum wiederspiegeln. Indmatec wird sich  umgestalten um mit dem  neuen
   Namen „Apium  Additive  Technologies  GmbH“   noch  globaler  zu  agieren.
   Indmatecs  globale   Marktführung   und  Pionierrolle   im   Bereich   der
   Verarbeitung  von  Hochtemperatur-Polymeren   durch  die  Fused   Filament
   Fabrication (FFF) 3D-Druck Technologie wird nun in Apium weitergeführt. Um
   diese Marktführung zu festigen und zu  stärken arbeitet Apium nun mit  der
   Heidelberger Druckmaschinen AG zusammen; ein unbestreitbarer und namhafter
   Marktführer für  industrielle 2D  Off-Set Drucker,  um Apiums  patentierte
   Technologie mit einer neuen Generation von 3D-Druckern für Unternehmen auf
   den Markt zu bringen. Diese  Zusammenarbeit stattet Apiums 3D-Drucker  mit
   einem Qualitätssiegel aus, welches für die innovative Arbeit des Teams bei
   Apium  und  den  industriellen  Ansatz  der  3D-Drucker  spricht.  Um  die
   Wertschöpfungskette innerhalb  des  Gebiets  der  additiven  Fertigung  zu
   optimieren, wird  unser Geschäftsbereich  Materialien nun  noch  wirksamer
   durch die Zusammenarbeit mit der Ensinger GmbH; einem Meister in der  Welt
   der  Polymerextrusion   verstärkt.   Diese,  von   Material   beherrschte,
   Zusammenarbeit spiegelt den Kern unserer Geschäftsphilosophie wieder,  bei
   welcher ein tiefergehendes  Verständnis von Materialien  den Ton  angeben,
   wenn es um 3D-Drucker Entwicklung geht.

   Zwei   Jahre   Fokussierung   auf   das   Verständnis   der   Rolle    der
   Materialwissenschaft und  Ingenieurwesen  hat  unser  Team  zu  dem  Punkt
   geführt, einen  FFF 3D-Drucker  zu entwickeln,  welcher die  Ansprüche  an
   industrielle Fertigung erfüllt.

   Auf der Formnext 2016 powered by TCT werden die beiden neuen  Generationen
   von FFF 3D-Druckern, „Apium P155“  und „Apium P220“, zur Verarbeitung  von
   Hochleistungspolymeren,  welche  den  industriellen   Anwendungsansprüchen
   genügen, erstmals vorgestellt. Besuchen Sie  uns auf der Formnext vom  15.
   Bis 18. November in  Halle 3.1 am  Stand B40C um  die auf dem  aktuellsten
   Stand der  Technik  befindliche  Verarbeitung von  Polymeren  mittels  FFF
   3D-Drucktechnologie zu erleben.  

   zurück zum blog
   Tags Apium, Indmatec, Hochleistungspolymere, Fused Filament Fabrication,
   Fused Deposition Modeling, 3D Druck, 3D Drucker, Industrie, Formnext,
   Heidelberger Druckmaschinen AG, Ensinger GmbH

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                   Hochleistungspolymere im Kontext 3D-Druck

   June 20, 2017 Pinar Karakas

   In der Welt der industriellen Fertigung lassen sich zahlreiche Materialien
   aus den verschiedenen Werkstoffklassen finden. Einen prominenten Platz
   nehmen dabei Kunststoffe ein. Der Vorteil vieler Polymere ist dabei, dass
   sie sich mit mehreren Fertigungsverfahren verarbeiten lassen und sie mit
   unterschiedlichen Materialeigenschaften versehen sind. In der
   industriellen Fertigung spielen vor allem die Hochleistungspolymere wie
   Thermoplaste eine entscheidende Rolle. Dank ihren hohen
   Temperaturbeständigkeiten lassen sich diese Werkstoffe in zahlreichen
   anspruchsvollen Anwendungen verwenden, z.B. in Motoren und Getrieben.
   Weitere Eigenschaften wie chemische Stabilität, geringer Verschleiß bei
   andauernder Belastung und hohe Zugfestigkeiten sorgen für weitreichende
   Anwendungsgebiete in der Automobilbranche, Luft- & Raumfahrt oder der Öl-
   und Gasindustrie. Dank dieser Eigenschaften bieten sich diese technischen
   Polymere auch als Alternative zu Metallen an. Dadurch kann zum einen die
   Leistung von Maschinen, in Hinsicht auf Gewichteinsparung und daraus
   resultierender höherer Geschwindigkeit oder geringerem Verbrauch,
   gesteigert werden. Zum anderen bieten diese Polymere zusätzliche
   Eigenschaften welche bei Metallen fehlen. Ein Beispiel liefern hier Teile
   aus dem thermoplastischen Polymer Polyetheretherketon (PEEK) als Ersatz
   für metallische Zahnräder in Motoren. Zahnräder aus PEEK benötigen
   deutlich weniger Schmiermittel als seine Pendants aus Metall, dadurch
   lassen sich Wartungsintervalle verlängern und somit Kosten sparen, da
   Teile seltener ausgetauscht werden müssen.

   Aufgrund der herausragenden Eigenschaften haben diese Materialien einen
   entsprechenden Preis, den es bei Betrachtung als Alternative für
   metallische Werkstoffe einzubeziehen gilt. Dabei sollte abgewogen werden,
   ob sich die gesteigerte Leistung bzw. die Kosteneinsparung durch geringere
   Wartungskosten mit einem höheren Materialpreis rechnet. Es ist ratsam auch
   entsprechende innovative Fertigungsmethoden mit zu betrachten, die
   thermoplastische Polymere verarbeiten können und dabei effektiver arbeiten
   als klassische Fertigungsverfahren. Die Rede ist hier von Additive
   Manufacturing (AM). AM, auch generative Fertigung oder 3D-Druck genannt,
   bezeichnet Verfahren, welche ein Bauteil durch Auftragen bzw. Hinzufügen
   von Material herstellen. Dem gegenüber stehen die sonst klassischen,
   abtragenden Verfahren, bei welchen Material von einem Halbzeug entfernt
   wird. Die klassischen Verfahren haben demnach deutlich höhere
   Materialkosten für dasselbe Bauteil. Eines der 3D-Druck-Verfahren, welches
   äußerst materialsparend arbeitet, ist das Fused Filament Fabrication
   (FFF). Bei diesem wird der Werkstoff als eine Art Kunststoffstrang, dem
   Filament, durch eine Düse geschmolzen und so in verschiedenen Schichten
   zum Bauteil durch Auftragen auf der Bauplattform aufgebaut. Dieses
   Verfahren ermöglicht, neben der materialsparenden Arbeitsweise, zudem
   neue, komplexere Geometrien im Vergleich zu abtragenden Verfahren. So sind
   bspw. Bauteile mit Überhängen oder solche in Leichtbauweise mit Hilfe von
   Wabenstrukturen deutlich einfacher zu realisieren. Ein Beispiel zeigt
   Abbildung 1.

   Abbildung 1: Leichtbauwinkel aus PEEK, hergestellt mit einem Apium P 155
   3D-Drucker und dem FFF-Verfahren Abbildung 1: Leichtbauwinkel aus PEEK,
   hergestellt mit einem Apium P 155 3D-Drucker und dem FFF-Verfahren

   Abbildung 1: Leichtbauwinkel aus PEEK, hergestellt mit einem Apium P 155
   3D-Drucker und dem FFF-Verfahren

   Die reinen Materialkosten des hier verwendeten PEEK belaufen sich, bei
   einer Abmessung von 10 x 45 x 115 mm und 100% Infillrate, auf 12,90 €. Im
   Vergleich dazu kostet eine Platte aus PEEK mit den gleichen Maßen ca.
   15,30 €, 18% höhere Materialkosten pro hergestelltem Teil. Zudem gilt hier
   zu bedenken, dass die gezeigte Wabenstruktur mit abtragenden Verfahren
   kaum bis nicht möglich herzustellen ist und die laufenden Kosten, wie
   Verschleiß der Werkzeuge und Instandhaltung, höher als bei einem FFF
   basierten 3D-Drucker sind, welcher als einziges Werkzeug die Schmelzdüse
   verwendet. Gerade bei einem sehr beständigen und schwer zu bearbeitendem
   Werkstoff wie PEEK müssen die Werkzeuge, bspw. Fräsköpfe, entsprechend oft
   getauscht werden. Einzig die aktuell langen Herstellungszeiten mit dem
   Fused Filament Fabrication Verfahren verhindern einen serienreifen Einsatz
   von 3D-Druckern in der Fertigung. Dem Einsatz zu Spezialanfertigungen,
   Prototypen oder im Bereich der F&E steht allerdings nichts im Weg. Zumal
   abtragende Verfahren, je nach Geometrie des Bauteils, Verfügbarkeit des
   Halbzeuges und speziell angefertigten Einspannvorrichtungen auch lange
   Fertigungszeiten in Anspruch nehmen können. Hier spielt wiederum der
   3D-Druck seine Stärken aus, der Herstellungsprozess kann sofort begonnen
   werden, sobald das Bauteil designt wurde, es werden keine zeitraubenden
   Vorbereitungsschritte benötigt.

   Tags Hochleistungspolymere, 3D Drucker, 3D-Druck, PEEK, Apium P155, Fused
   Filament Fabrication, Fused Deposition Modeling, Additive Manufacturing,
   Generative Fertigung, CNC Fräsen

                      3D-Druck auf dem Weg in die Medizin

   March 10, 2017 Pinar Karakas

   Additive Fertigungsverfahren gehören seit einiger Zeit fest ins Repertoire
   der industriellen Fertigung. In den Bereichen Prototyping, Herstellung
   individueller Teile und komplexer Geometrien oder für die Forschung und
   Entwicklung gibt es zahlreiche Verfahren wie 3D-Drucktechnologien die
   diese Abteilungen bereichern.

   Aufgrund der vielfältigen Verfahren eröffnet sich dem Additive
   Manufacturing nun auch der Weg in die Medizin. Denkbar sind hier, neben
   speziell angepassten medizinischen Werkzeugen, vor allem Prothesen und
   Implantate. Einen prominenten Platz nimmt dabei die Mund-, Kiefer- und
   Gesichtschirurgie ein. In den genannten Bereichen spielen individuelle
   Implantate eine besondere Rolle. Im Bereich der dentalen Medizin bspw.
   kann so Zahnersatz für die Patienten maßgeschneidert angeboten werden.
   Entscheidend dabei ist jedoch die Wahl des Materials aus welchem die
   Implantate bestehen sollen und damit auch das Verfahren zur Verarbeitung
   dieses.

   Apium PEEK Filament Apium PEEK Filament

   Apium PEEK Filament

   Eines der Materialien, welches seit längerem für Implantate und im Bereich
   der Dentaltechnik verwendet wird, ist das Hochleistungspolymer
   Polyetheretherketon (PEEK). Ein Polymer, welches sich aufgrund seiner
   chemischen Stabilität, Biokompatibilität und Toleranz gegenüber
   Gammastrahlung sowie hervorragender Verschleißbeständigkeit aufgrund
   seiner mechanischen Eigenschaften, PEEK besitzt eine Reißfestigkeit von 98
   MPa, als medizinisch einsetzbares Material qualifiziert. Hinzu kommt ein
   sehr niedriges spezifisches Gewicht von 1,30 g/cm³. Im zahnmedizinischen
   Kontext zeichnet sich das Material auch durch eine geringe
   Plaqueanlagerung aus, eine wünschenswerte Eigenschaft bei Zahnersatz.

   Ein 3D-Druckverfahren, das den Anforderungen bezüglich individueller Teile
   entspricht, dabei äußerst materialsparend arbeitet und das
   Hochleistungspolymer PEEK verarbeiten kann, wird durch das Fused Filament
   Fabrication (FFF) Verfahren realisiert. Hierbei wird das Material in
   Filamentform, einer Art Kunststoffstrang, durch den Druckkopf unter
   Einsatz hoher Temperaturen von bis zu 500 °C geschmolzen und in
   verschiedenen Schichten zum gewünschten Bauteil aufgetragen. Entscheidend
   für die Bauteilqualität ist der kontrollierte Erstarrungsvorgang des
   teilkristallinen Kunststoffes. Ein Drucker, der die Voraussetzungen
   erfüllt, ist der Apium P155 der Apium Additive Technologies GmbH. Bislang
   ist dieser Drucker ausschließlich für industrielle Anwendungen konzipiert.

    

   Kooperationen mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin und Evonik
   sollen Medizineinsatz ermöglichen

   Apium P 155 Hochleistungspolymer 3D-Drucker Apium P 155
   Hochleistungspolymer 3D-Drucker

   Apium P 155 Hochleistungspolymer 3D-Drucker

   Unter Leitung von Prof. (UH) Dr. W.-D. Müller strebt die Apium Additive
   Technologies GmbH eine Kooperation mit dem Center for Dental and
   Craniofacial Sciences der Charité Berlin an. Ziel dieser Kooperation ist
   es, eine Studie zur Ermittlung der Druckleistung im Dentalbereich von
   zugelassenen PEEK Compounds durchzuführen. Im Mittelpunkt der Studie steht
   ein Apium P 155 3D-Drucker, basierend auf der FFF 3D-Drucktechnologie. Er
   dient der Herstellung verschiedener Strukturen, dabei ist die
   Zugfestigkeit der Druckproben ein entscheidendes Kriterium, welche
   extrudierten Proben gegenübergestellt werden. Bei zufriedenstellenden
   Ergebnissen werden im nächsten Schritt Einzelkronengerüste hergestellt und
   einem Qualitätsvergleich unterzogen. Hier wird besonders auf die
   Dimensionsgenauigkeit und Passfähigkeit wert gelegt. Den Maßstab setzen
   CAD CAM gefräste Strukturen. Das Center for Dental and Craniofacial
   Sciences wird zu Beginn von den 3D-Druck Ingenieuren der Apium Additive
   Technologies GmbH in die 3D-Drucktechnologie eingewiesen und erhält
   Unterstützung bei den ersten Testdrucken. Durch diese Studie soll der
   erste Schritt gemacht werden, einen 3D-Drucker für den medizinischen
   Einsatz in der Dentaltechnik zu entwickeln. Ein Austausch des Know-Hows
   beider Seiten sowie der abschließenden Daten der Studie ist dabei ein
   essenzieller Faktor.

   Evonik-Markenzeichen-Deep-Purple-RGB.jpg
   Evonik-Markenzeichen-Deep-Purple-RGB.jpg
   Logo_Charite.svg.png Logo_Charite.svg.png

   Neben einer Kooperation zur Erforschung der Möglichkeiten, die ein auf der
   FFF-Technologie basierender 3D-Drucker für medizinische Zwecke bietet,
   steht für die Apium Additive Technologies GmbH auch die Entwicklung neuer
   Filamente für den Einsatz in der Medizin im Vordergrund. Hierfür plant
   Apium eine Zusammenarbeit mit der Evonik Industries AG. Auf Grundlage des
   von Evonik hergestellten Hochleistungskunststoff VESTAKEEP® PEEK - eines
   Biomaterials für medizinische Anwendungen -  soll durch Tests
   herausgefunden werden, wie dieses Material als Filament in optimaler Weise
   mit der FFF-Technologie verarbeitet werden kann, um das Endprodukt, ein in
   der 3D-Druck-Technologie hergestelltes Implantat, einzusetzen. Dabei
   werden die verschiedenen VESTAKEEP® Klassen untersucht und gegebenenfalls
   modifiziert, um das gewünschte Resultat zu erreichen.

   Mit Hilfe beider Kooperationen plant die Apium Additive Technologies GmbH
   der Vorreiter für den Einstieg in den medizinischen 3D-Druck zu werden und
   das Verständnis sowie die Herangehensweise an passgenaue Implantate mit
   dieser innovativen Lösung grundlegend zu revolutionieren.

   Zurück zum blog
   Tags 3D Druck, Medizin, 3D Drucker, Apium P155, Evonik, Charité Berlin, 3D
   Druck Implantat, PEEK

 Kooperation mit dem Institut für Polymertechnologien e.V. im Bereich 3D-Druck

   February 3, 2017 Pinar Karakas

   Die Apium Additive Technologies GmbH ist im Bereich des 3D-Drucks auf das
   vielseitig einsetzbare Fused Filament Fabrication Verfahren spezialisiert
   und entwickelt hierfür branchen- und kundenspezifische, industriell
   verwendbare Hochleistungspolymere in Form von Filamenten sowie, auf der
   FFF-Technologie basierende, 3D-Drucker zur Verarbeitung dieser. Dadurch
   lässt sich das Verfahren als Alternative zur Herstellung funktioneller
   Prototypen, individuellen Einzelteilen und Kleinserien einsetzen.

   Als Pionier im Verarbeiten des Hochleistungspolymers PEEK
   (Polyetheretherketon) besitzt die Apium Additive Technologies GmbH die
   entsprechende materialwissenschaftliche Kompetenz zur Kooperation mit dem
   Institut für Polymertechnologien e.V. aus Wismar. Deren Ziel ist es, die
   technologische Weiterentwicklung sowie Verbreitung generativer
   Fertigungsverfahren voranzutreiben.

   Dank eines Apium P155 Hochleistungspolymer-Druckers im Hause des IPT zur
   Verarbeitung von Polymeren wie PEEK, welches sowohl in industriellen als
   auch medizinischen Anwendungen Verwendung finden kann, lässt sich die
   gewünschte Weiterentwicklung der FFF-Technologie anhand eines
   industrietauglichen Druckers vollziehen.

   Ziel der Kooperation ist das Zusammenführen des Know-Hows der beiden
   Akteure sowie der Austausch untereinander zur Entwicklung neuer Filamente
   und Verbreitung der FFF-3D-Druck Technologie für den Einsatz im
   industriellen Maßstab.

   Zurück zum blog
   Tags Fused Filament Fabrication, 3D Druck, Industrie, Medizin,
   Hochleistungspolymere, PEEK, Apium P155, 3D Drucker, Institut für
   Polymertechnologien e.V., Entwicklung, Forschung

          Einsparpotenzial durch Supply Chain Management-Optimierungen

   February 3, 2017 Pinar Karakas

   Der Apium Additive Technologies GmbH gelang ein entscheidender Schritt
   industriellen 3D-Druck mit Hochleistungspolymeren, wie PEEK
   (Polyetheretherketon), auf Basis des Fused Filament
   Fabrication-Verfahrens(FFF)  noch wirtschaftlicher zu gestalten

   Das additive Fertigungsverfahren schmilzt im Herstellungsprozess einen
   Kunststoffstrang, um diesen in mehreren Schichten aufzutragen, und so das
   gewünschte Bauteil zu erzeugen. Dabei landen nahezu 100% des eingesetzten
   Materials im gedruckten Objekt, wodurch im Vergleich zu anderen
   Fertigungsverfahren deutlich an Materialkosten gespart werden kann. Dank
   Apiums Forschungen konnten so auch zum ersten Mal Hochleistungspolymere
   für industrielle Anwendungen verarbeitet werden. Dabei stand vor allem
   PEEK im Mittelpunkt, ein Polymer welches aufgrund seiner thermischen,
   chemischen sowie mechanischen Beständigkeit in Anwendungen verschiedenster
   Industriezweige eingesetzt werden kann. PEEK ist allerdings auch ein
   vergleichsweise hochpreisiges Material, wodurch sein Einsatz in
   Fertigungsunternehmen limitiert wird.

   Kosteneinsparung durch Supply Chain Management

   Der Apium Additive Technologies GmbH gelang es, die Kosten dank
   Optimierungen entlang der Supply Chain deutlich zu reduzieren und somit
   den Unternehmen aus der verarbeitenden Kunststoffindustrie mit einem
   reduzierten Preis für Apium PEEK Filamente entgegenzukommen.

   „Die Resonanz bezüglich unseres PEEK Filaments bei Markteinführung vor
   zwei Jahren war überwältigend. Doch wir haben schnell gesehen, dass das
   Material günstiger werden muss, um einen wirtschaftlichen Einsatz in der
   Industrie zur Fertigung von Prototypen, Ersatzteilen und Kleinserien zu
   rechtfertigen. Wir haben in den letzten Monaten Studien im Bereich des SCM
   durchführen lassen und zusammen mit unserem Materialhersteller Ensinger
   GmbH die Abläufe über den gesamten Prozess der Herstellung und Lieferung
   unseres PEEK Filaments optimiert.“ So Gerhard Zaiser, Principal Account
   Manager von Apium.

   Entscheidend waren hier vor allem die Optimierungen im Bereich der
   Kommunikation und Logistik. Neu entwickelte Konzepte und die Einführung
   eines IT-Systems gewährleisten einen deutlich effizienteren Ablauf von der
   Bestellung bis zur Auslieferung an den Kunden. Neben der Verkürzung der
   Wege konnten auch zeitkritische Stellen und unnötige Wartezeiten abgebaut
   werden. Die allgemeine Preisentwicklung bei der Rohware sowie die
   dauerhaft niedrigen Ölpreise der letzten zwei Jahre entspannten die
   Kostenstruktur zusätzlich. Durch die hieraus resultierenden Einsparungen
   konnte Apium den Preis für PEEK Filament um ca. 26% senken. Apium ist
   überzeugt, mit dieser Entscheidung die Anwendungsmöglichkeiten für den
   PEEK Filamentdruck aufgrund der höheren Wirtschaftlichkeit ausweiten zu
   können.

   Einführung des Apium P 155 Hochleistungspolymer 3D-Druckers

   „Um die Auslieferung unseres neuen Apium P 155 an die ersten auserwählten
   Kunden zu feiern gewähren wir für einen Monat einen zusätzlichen Rabatt
   von 25%! Schnell sein lohnt sich also. Wir wollen unseren Kunden damit die
   Möglichkeit bieten, ihre neue Fertigungstechnologie ausgiebig zu testen
   und einzusetzen.“ So CEO Tony Tran-Mai.

   Der neue Apium P155 kann neben PEEK auch die weiteren
   Hochleistungspolymere aus dem Hause Apium verarbeiten und verfügt über
   optimierte Prozesse, wie die verbesserte Apium Controlling Software und
   einem Optischen Kontrollprozess zur Steigerung der Druckqualität. Die
   Druckdüse wurde zudem komplett neu gestaltet und lässt sich zum schnellen
   Umstellen auf andere Materialien in wenigen Schritten austauschen.

   Dank der Einsparungen aus den SCM Optimierungsvorgängen und der aktuellen
   Marktlage ist die 500-Gramm-Spule von Apiums PEEK Filament nun dauerhaft
   für 333 € erhältlich. Dank der temporären Rabattierung aufgrund der
   Einführung des Apium P 155 3D-Drucksystems liegt der Preis bis zum 28.
   Februar sogar lediglich bei 249 € und kann über den Webshop der Apium
   Additive Technology GmbH unter www.apiumtec.com/de/shop bezogen werden.

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   Tags 3D Drucker, 3D Druck, industrieller 3D Druck, Hochleistungspolymere,
   PEEK Filament, PEEK, Fused Filament Fabrication, Apium P155

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    Angaben über Auflösung, Maßhaltigkeit und Reproduzierbarkeit im 3D-Druck

   May 16, 2017 Pinar Karakas

   Eine der von potentiellen 3D-Drucker-Käufern meist gestellten Fragen ist
   die, nach der "Auflösung" des 3D-Druckers. Hakt man nach, wird klar, dass
   tatsächlich von der „Maßhaltigkeit“ und „Reproduzierbarkeit“ von additiv
   gefertigten Modellen die Rede ist.

   Auflösung der 3D-Drucker
   Im Bereich des 3D-Drucks bezieht sich die Auflösung (gerätetechnisch) auf
   die geringstmögliche Druckkopfverschiebung, die innerhalb eines
   dreidimensionalen Volumens erzeugt werden kann (meist definiert in einem
   kartesischen Koordinatensystem in x, y, z). Diese Verschiebungen werden
   durch die Kombination der Steuerungssoftware, dem minimalen
   Verschiebungswinkel der Antriebsmotoren und der Übersetzung auf die
   beweglichen Elemente definiert. Dieses Zusammenspiel, sich innerhalb des
   Bauvolumens präzise von einem Ort zum anderen zu bewegen, wird als
   “Auflösung” des 3D-Druckers bezeichnet. Während diese Eigenschaft
   zweifellos von großer Bedeutung für die Fertigung von Bauteilen innerhalb
   dimensionaler “Genauigkeit” und “Reproduzierbarkeit” ist, bleibt diese
   Angabe nicht die einzig maßgebende Einheit für die dimensionale Präzision
   des Bauteils.

   Maßhaltigkeit und Reproduzierbarkeit
   Die Maßhaltigkeit des Bauteils hängt zum einen von der Auflösung des
   Druckers und zum anderen von der Kombination des Fließverhaltens des
   Polymers mit dem Durchmesser der Extrusionsdüse ab.   

   Die Fähigkeit des gesamten 3D Drucksystems das gleiche Bauteil mit selber
   Geometrie (auch wenn diese vom Sollzustand abweichen sollte) stets zu
   erzeugen, bezeichnet die Reproduzierbarkeit. Wenn die Abweichung der Maße
   des CAD Modells mit denen des 3D-gedruckten Teil verglichen wird, kann
   daraus die Toleranz abgeleitet werden.

   Fazit
   Zusammenfassend lässt sich sagen, ein 3D-Drucker mit einer hohen
   räumlichen Auflösung erzeugt nicht zwangsläufig Teile mit einer hohen
   Maßhaltigkeit oder Reproduzierbarkeit. Die meisten 3D-Drucker haben
   Motoren deren instrumentelle Auflösung bei 1 - 5 µm liegen. Dennoch liegen
   die feinsten Strukturen, die derartige Maschinen erzeugen können, zwei
   Größenordnungen (10²) über der instrumentellen Auflösung. Im Fall der 3D
   gedruckten Hochleistungsthermoplasten kommt die Überführung des Materials
   in die Schmelze und anschließendem Erstarren hinzu. Das Verhältnis von
   Abkühlrate und Fließverhalten des Thermoplasts muss ausreichend
   kontrolliert werden um zufriedenstellende Maßhaltigkeit zu erzielen. Apium
   weiß über die Sachverhalte von Auflösung, Maßhaltigkeit und
   Reproduzierbarkeit Bescheid. Für weitere Informationen der 3D Drucker von
   Apium dürfen Sie uns gerne kontaktieren.

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   Tags 3D-Drucker, Auflösung, Reproduzierbarkeit, Maßhaltigkeit, Toleranz,
   3D-Druck

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Eine wissenschaftsorientierte Betrachtung von unerwünschten Bestandteilen in 3D
                              gedruckten Polymeren

   April 11, 2017 Pinar Karakas

   Ein unerwünschter Effekt bei thermischer Umformung von Thermoplasten ist
   das Auftreten von schwarzen Punkten in dem bereits verarbeiteten Material.
   Diese schwarzen Punkte haben ihren Ursprung in der thermisch-mechanischen
   Bearbeitung des Materials. Es wird jedoch selten bei unverarbeiteten
   Polymeren beobachtet, weil die Synthese, durch die das Polymer hergestellt
   wird, meist sehr akribisch kontrolliert wird.

   Auf dem Gebiet der „Fused Filament Fabrication“-3D-Druck-Technologie (FFF)
   können schwarze Punkte möglicherweise in gedruckten Teilen entstehenoder
   in den Bereichen im Inneren des Druckers, in denen sich die Schmelze
   befindet, wie die Düse und die umliegenden Bereiche. Sollten diese Punkte
   auftreten, kann es dem schlechten Temperaturmanagement während des
   Druckvorgangs zugeordnet werden. Während die Materialwissenschaft
   unkontrollierbare thermodynamische Änderungen (Schwankungen in
   Konzentration, Druck oder Temperatur) als Ursache für die Bildung der
   schwarzen Punkte in der Schmelze verantwortlich macht, ist es zudem
   selbstverständlich, dass die Temperatur eine grundlegende Rolle spielt.

   Die möglichen Ursachen von schwarzen Punkten in FFF 3D gedruckten Teilen
   sind:

   ·         Zersetzung des geschmolzenen Filaments

   ·         Zersetzung des geschmolzenen Filaments innerhalb des
   Düsenschafts

   ·         Schlecht designter Düsenspitzenbereich, sodass sich die Schmelze
   an der freigelegten Oberfläche sammelt und anschließend zersetzt

   ·         Unregelmäßige thermische Belastung der Schmelze durch die
   Heizelemente

   ·         Zersetzung der Schmelze aufgrund von Fremdkörpern, die sich mit
   der Schmelze verbinden

   ·         Verlängerte Verweildauer der Schmelze im Düsengang/-gehäuse

   ·         Zu hohe Verarbeitungstemperatur

   Für Hochtemperatur-Polymerwerkstoffe wie PEEK ist eine strikte
   Beherrschung der temperaturabhängigen Vorgänge wünschenswert. Apiums
   3D-Drucker sind speziell dafür designt, um sicherzustellen, dass sich
   keine schwarzen Punkte im gedruckten Teil entwickeln. Selbst für
   Verarbeitungstemperaturen, die deutlich höher sind als die
   Schmelztemperatur von PEEK. Auf Basis dieses technischen Erfolgs ist es
   Apium möglich, naturfarbenes (beiges) PEEK für die Herstellung von
   Sichtteilen, Demonstrationsmodellen und Endnutzeranwendungen zu
   verarbeiten. Diese Punkte, falls vorhanden, sind in schwarzem PEEK oder
   auch in stark amorphem PEEK (wenig kristallines PEEK, dunkelbraun)
   verständlicherweise kaum sichtbar für das menschliche Auge (Abbildung A).

   Abbildung A. Bild von PEEK Teilen die schwarze Punkte aufweisen Abbildung
   A. Bild von PEEK Teilen die schwarze Punkte aufweisen

   Abbildung A. Bild von PEEK Teilen die schwarze Punkte aufweisen

   Die Fourier-Transformations-Infrarot-Spektrometrie (FTIR) ermöglicht die
   Bestimmung der Art chemischer Bindungen in Materialien, basierend auf der
   Absorption oder Transmission des Materials von Infrarotlicht, auf einem
   relativ weiten Wellenlängenbereich. Die FTIR Untersuchung von FFF
   3D-gedruckten Teilen aus PEEK mit schwarzen Punkten und ohne schwarze
   Punkte offenbart (Spektrum in Abbildung B), dass die Merkmale der
   aromatischen Gruppe, ebenso wie die der Carboxylgruppe in der
   PEEK-Struktur im fleckenfreien Teil detektiert wurden, während diese
   Gruppen im fleckenreichen Teil nicht aufgespürt wurden.

   Das Ergebnis bestätigt das Vorkommen thermischer Oxidation (Verbrennung)
   des Materials zusammen mit dem Auftreten atmosphärischen CO2s. Das
   Resultat zeigt, dass sich die chemische Struktur des PEEKs (durch
   Oxidierung) verändert hat und daher die einzigartigen Eigenschaften des
   Materials verloren sind. Folglich ist ein schwarzer Fleck eine verbrannte
   Masse von Verunreinigungen in Polymeren.

   Abbildung B. FITR Spektrum von PEEK Proben im fleckenlosen und
   fleckenreichen Zustand Abbildung B. FITR Spektrum von PEEK Proben im
   fleckenlosen und fleckenreichen Zustand

   Abbildung B. FITR Spektrum von PEEK Proben im fleckenlosen und
   fleckenreichen Zustand

   Die notwendigen Prozesse um qualitativ hochwertiges PEEK mittels der
   FFF-Technologie 3D-drucken zu können, wurden bei Apium entwickelt und
   etabliert. Diese Leistung ermöglicht die Verarbeitung anderer
   Hochtemperatur-Polymere durch die FFF 3D-Druck-Technologie ohne Schädigung
   des Materials und ohne Bildung schwarzer Punkte.

    

   Anerkennung
   Die FTIR-Analyse wurde vom ARC Centre in ADDITIVE BIOMANUFACTURING
   durchgeführt, welches von Professor Dietmar W Hutmacher an der Queensland
   Universität für Technologie – Australien geleitet wird.

   Zurück zum Blog
   Tags PEEK, Polyetheretherketon, 3D-Druck, 3D-Drucker,
   Hochleistungspolymere, Black Specks

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                   Hochleistungspolymere im Kontext 3D-Druck

   June 20, 2017 Pinar Karakas

   In der Welt der industriellen Fertigung lassen sich zahlreiche Materialien
   aus den verschiedenen Werkstoffklassen finden. Einen prominenten Platz
   nehmen dabei Kunststoffe ein. Der Vorteil vieler Polymere ist dabei, dass
   sie sich mit mehreren Fertigungsverfahren verarbeiten lassen und sie mit
   unterschiedlichen Materialeigenschaften versehen sind. In der
   industriellen Fertigung spielen vor allem die Hochleistungspolymere wie
   Thermoplaste eine entscheidende Rolle. Dank ihren hohen
   Temperaturbeständigkeiten lassen sich diese Werkstoffe in zahlreichen
   anspruchsvollen Anwendungen verwenden, z.B. in Motoren und Getrieben.
   Weitere Eigenschaften wie chemische Stabilität, geringer Verschleiß bei
   andauernder Belastung und hohe Zugfestigkeiten sorgen für weitreichende
   Anwendungsgebiete in der Automobilbranche, Luft- & Raumfahrt oder der Öl-
   und Gasindustrie. Dank dieser Eigenschaften bieten sich diese technischen
   Polymere auch als Alternative zu Metallen an. Dadurch kann zum einen die
   Leistung von Maschinen, in Hinsicht auf Gewichteinsparung und daraus
   resultierender höherer Geschwindigkeit oder geringerem Verbrauch,
   gesteigert werden. Zum anderen bieten diese Polymere zusätzliche
   Eigenschaften welche bei Metallen fehlen. Ein Beispiel liefern hier Teile
   aus dem thermoplastischen Polymer Polyetheretherketon (PEEK) als Ersatz
   für metallische Zahnräder in Motoren. Zahnräder aus PEEK benötigen
   deutlich weniger Schmiermittel als seine Pendants aus Metall, dadurch
   lassen sich Wartungsintervalle verlängern und somit Kosten sparen, da
   Teile seltener ausgetauscht werden müssen.

   Aufgrund der herausragenden Eigenschaften haben diese Materialien einen
   entsprechenden Preis, den es bei Betrachtung als Alternative für
   metallische Werkstoffe einzubeziehen gilt. Dabei sollte abgewogen werden,
   ob sich die gesteigerte Leistung bzw. die Kosteneinsparung durch geringere
   Wartungskosten mit einem höheren Materialpreis rechnet. Es ist ratsam auch
   entsprechende innovative Fertigungsmethoden mit zu betrachten, die
   thermoplastische Polymere verarbeiten können und dabei effektiver arbeiten
   als klassische Fertigungsverfahren. Die Rede ist hier von Additive
   Manufacturing (AM). AM, auch generative Fertigung oder 3D-Druck genannt,
   bezeichnet Verfahren, welche ein Bauteil durch Auftragen bzw. Hinzufügen
   von Material herstellen. Dem gegenüber stehen die sonst klassischen,
   abtragenden Verfahren, bei welchen Material von einem Halbzeug entfernt
   wird. Die klassischen Verfahren haben demnach deutlich höhere
   Materialkosten für dasselbe Bauteil. Eines der 3D-Druck-Verfahren, welches
   äußerst materialsparend arbeitet, ist das Fused Filament Fabrication
   (FFF). Bei diesem wird der Werkstoff als eine Art Kunststoffstrang, dem
   Filament, durch eine Düse geschmolzen und so in verschiedenen Schichten
   zum Bauteil durch Auftragen auf der Bauplattform aufgebaut. Dieses
   Verfahren ermöglicht, neben der materialsparenden Arbeitsweise, zudem
   neue, komplexere Geometrien im Vergleich zu abtragenden Verfahren. So sind
   bspw. Bauteile mit Überhängen oder solche in Leichtbauweise mit Hilfe von
   Wabenstrukturen deutlich einfacher zu realisieren. Ein Beispiel zeigt
   Abbildung 1.

   Abbildung 1: Leichtbauwinkel aus PEEK, hergestellt mit einem Apium P 155
   3D-Drucker und dem FFF-Verfahren Abbildung 1: Leichtbauwinkel aus PEEK,
   hergestellt mit einem Apium P 155 3D-Drucker und dem FFF-Verfahren

   Abbildung 1: Leichtbauwinkel aus PEEK, hergestellt mit einem Apium P 155
   3D-Drucker und dem FFF-Verfahren

   Die reinen Materialkosten des hier verwendeten PEEK belaufen sich, bei
   einer Abmessung von 10 x 45 x 115 mm und 100% Infillrate, auf 12,90 €. Im
   Vergleich dazu kostet eine Platte aus PEEK mit den gleichen Maßen ca.
   15,30 €, 18% höhere Materialkosten pro hergestelltem Teil. Zudem gilt hier
   zu bedenken, dass die gezeigte Wabenstruktur mit abtragenden Verfahren
   kaum bis nicht möglich herzustellen ist und die laufenden Kosten, wie
   Verschleiß der Werkzeuge und Instandhaltung, höher als bei einem FFF
   basierten 3D-Drucker sind, welcher als einziges Werkzeug die Schmelzdüse
   verwendet. Gerade bei einem sehr beständigen und schwer zu bearbeitendem
   Werkstoff wie PEEK müssen die Werkzeuge, bspw. Fräsköpfe, entsprechend oft
   getauscht werden. Einzig die aktuell langen Herstellungszeiten mit dem
   Fused Filament Fabrication Verfahren verhindern einen serienreifen Einsatz
   von 3D-Druckern in der Fertigung. Dem Einsatz zu Spezialanfertigungen,
   Prototypen oder im Bereich der F&E steht allerdings nichts im Weg. Zumal
   abtragende Verfahren, je nach Geometrie des Bauteils, Verfügbarkeit des
   Halbzeuges und speziell angefertigten Einspannvorrichtungen auch lange
   Fertigungszeiten in Anspruch nehmen können. Hier spielt wiederum der
   3D-Druck seine Stärken aus, der Herstellungsprozess kann sofort begonnen
   werden, sobald das Bauteil designt wurde, es werden keine zeitraubenden
   Vorbereitungsschritte benötigt.

   Tags Hochleistungspolymere, 3D Drucker, 3D-Druck, PEEK, Apium P155, Fused
   Filament Fabrication, Fused Deposition Modeling, Additive Manufacturing,
   Generative Fertigung, CNC Fräsen

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                      3D-Druck auf dem Weg in die Medizin

   March 10, 2017 Pinar Karakas

   Additive Fertigungsverfahren gehören seit einiger Zeit fest ins Repertoire
   der industriellen Fertigung. In den Bereichen Prototyping, Herstellung
   individueller Teile und komplexer Geometrien oder für die Forschung und
   Entwicklung gibt es zahlreiche Verfahren wie 3D-Drucktechnologien die
   diese Abteilungen bereichern.

   Aufgrund der vielfältigen Verfahren eröffnet sich dem Additive
   Manufacturing nun auch der Weg in die Medizin. Denkbar sind hier, neben
   speziell angepassten medizinischen Werkzeugen, vor allem Prothesen und
   Implantate. Einen prominenten Platz nimmt dabei die Mund-, Kiefer- und
   Gesichtschirurgie ein. In den genannten Bereichen spielen individuelle
   Implantate eine besondere Rolle. Im Bereich der dentalen Medizin bspw.
   kann so Zahnersatz für die Patienten maßgeschneidert angeboten werden.
   Entscheidend dabei ist jedoch die Wahl des Materials aus welchem die
   Implantate bestehen sollen und damit auch das Verfahren zur Verarbeitung
   dieses.

   Apium PEEK Filament Apium PEEK Filament

   Apium PEEK Filament

   Eines der Materialien, welches seit längerem für Implantate und im Bereich
   der Dentaltechnik verwendet wird, ist das Hochleistungspolymer
   Polyetheretherketon (PEEK). Ein Polymer, welches sich aufgrund seiner
   chemischen Stabilität, Biokompatibilität und Toleranz gegenüber
   Gammastrahlung sowie hervorragender Verschleißbeständigkeit aufgrund
   seiner mechanischen Eigenschaften, PEEK besitzt eine Reißfestigkeit von 98
   MPa, als medizinisch einsetzbares Material qualifiziert. Hinzu kommt ein
   sehr niedriges spezifisches Gewicht von 1,30 g/cm³. Im zahnmedizinischen
   Kontext zeichnet sich das Material auch durch eine geringe
   Plaqueanlagerung aus, eine wünschenswerte Eigenschaft bei Zahnersatz.

   Ein 3D-Druckverfahren, das den Anforderungen bezüglich individueller Teile
   entspricht, dabei äußerst materialsparend arbeitet und das
   Hochleistungspolymer PEEK verarbeiten kann, wird durch das Fused Filament
   Fabrication (FFF) Verfahren realisiert. Hierbei wird das Material in
   Filamentform, einer Art Kunststoffstrang, durch den Druckkopf unter
   Einsatz hoher Temperaturen von bis zu 500 °C geschmolzen und in
   verschiedenen Schichten zum gewünschten Bauteil aufgetragen. Entscheidend
   für die Bauteilqualität ist der kontrollierte Erstarrungsvorgang des
   teilkristallinen Kunststoffes. Ein Drucker, der die Voraussetzungen
   erfüllt, ist der Apium P155 der Apium Additive Technologies GmbH. Bislang
   ist dieser Drucker ausschließlich für industrielle Anwendungen konzipiert.

    

   Kooperationen mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin und Evonik
   sollen Medizineinsatz ermöglichen

   Apium P 155 Hochleistungspolymer 3D-Drucker Apium P 155
   Hochleistungspolymer 3D-Drucker

   Apium P 155 Hochleistungspolymer 3D-Drucker

   Unter Leitung von Prof. (UH) Dr. W.-D. Müller strebt die Apium Additive
   Technologies GmbH eine Kooperation mit dem Center for Dental and
   Craniofacial Sciences der Charité Berlin an. Ziel dieser Kooperation ist
   es, eine Studie zur Ermittlung der Druckleistung im Dentalbereich von
   zugelassenen PEEK Compounds durchzuführen. Im Mittelpunkt der Studie steht
   ein Apium P 155 3D-Drucker, basierend auf der FFF 3D-Drucktechnologie. Er
   dient der Herstellung verschiedener Strukturen, dabei ist die
   Zugfestigkeit der Druckproben ein entscheidendes Kriterium, welche
   extrudierten Proben gegenübergestellt werden. Bei zufriedenstellenden
   Ergebnissen werden im nächsten Schritt Einzelkronengerüste hergestellt und
   einem Qualitätsvergleich unterzogen. Hier wird besonders auf die
   Dimensionsgenauigkeit und Passfähigkeit wert gelegt. Den Maßstab setzen
   CAD CAM gefräste Strukturen. Das Center for Dental and Craniofacial
   Sciences wird zu Beginn von den 3D-Druck Ingenieuren der Apium Additive
   Technologies GmbH in die 3D-Drucktechnologie eingewiesen und erhält
   Unterstützung bei den ersten Testdrucken. Durch diese Studie soll der
   erste Schritt gemacht werden, einen 3D-Drucker für den medizinischen
   Einsatz in der Dentaltechnik zu entwickeln. Ein Austausch des Know-Hows
   beider Seiten sowie der abschließenden Daten der Studie ist dabei ein
   essenzieller Faktor.

   Evonik-Markenzeichen-Deep-Purple-RGB.jpg
   Evonik-Markenzeichen-Deep-Purple-RGB.jpg
   Logo_Charite.svg.png Logo_Charite.svg.png

   Neben einer Kooperation zur Erforschung der Möglichkeiten, die ein auf der
   FFF-Technologie basierender 3D-Drucker für medizinische Zwecke bietet,
   steht für die Apium Additive Technologies GmbH auch die Entwicklung neuer
   Filamente für den Einsatz in der Medizin im Vordergrund. Hierfür plant
   Apium eine Zusammenarbeit mit der Evonik Industries AG. Auf Grundlage des
   von Evonik hergestellten Hochleistungskunststoff VESTAKEEP® PEEK - eines
   Biomaterials für medizinische Anwendungen -  soll durch Tests
   herausgefunden werden, wie dieses Material als Filament in optimaler Weise
   mit der FFF-Technologie verarbeitet werden kann, um das Endprodukt, ein in
   der 3D-Druck-Technologie hergestelltes Implantat, einzusetzen. Dabei
   werden die verschiedenen VESTAKEEP® Klassen untersucht und gegebenenfalls
   modifiziert, um das gewünschte Resultat zu erreichen.

   Mit Hilfe beider Kooperationen plant die Apium Additive Technologies GmbH
   der Vorreiter für den Einstieg in den medizinischen 3D-Druck zu werden und
   das Verständnis sowie die Herangehensweise an passgenaue Implantate mit
   dieser innovativen Lösung grundlegend zu revolutionieren.

   Zurück zum blog
   Tags 3D Druck, Medizin, 3D Drucker, Apium P155, Evonik, Charité Berlin, 3D
   Druck Implantat, PEEK

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             3D-Druck Revolution durch Know-How und starke Partner

   February 1, 2017 Pinar Karakas

   3D-Drucktechnologien sind in den letzten Jahren mehr und mehr auf dem
   Vormarsch, zuletzt auch als Unterstützung und Ersatz für die industrielle
   Fertigung. Hierbei lassen sich 3D-Drucker vor allem in den Bereichen
   Forschung & Entwicklung, Prototyping oder zur Fertigung kleiner Serien und
   individuellen Teilen einsetzen. Eines der bekanntesten Verfahren ist die
   Fused Filament Fabrication (FFF) Technologie. Hierbei wird ein
   Kunststoffstrang mithilfe des Druckkopfes geschmolzen und Schicht für
   Schicht aufgetragen. Das Schichtverfahren überzeugt dabei in den genannten
   Bereichen durch extreme Materialeffizienz, niedrige Anschaffungs- und
   Instandhaltungskosten, im Vergleich einfache Bedienbarkeit sowie
   Erstellung komplexer Geometrien wie Überhänge und Wabenstrukturen für
   Leichtbauweise von Teilen. Trotz der vermeintlich simplen Funktionsweise
   dieses Verfahrens ist es für den Einsatz in der Industrie und Forschung
   dennoch entscheidend diese Technologie zu beherrschen und auch in Ihrer
   Entwicklung voranzutreiben.

   Das Kompetenzcenter Apium Additive Technologies GmbH

   An diesem Punkt greift die Apium Additive Technologies GmbH an. 2014 noch
   unter dem Namen Indmatec GmbH in Karlsruhe gegründet, spezialisierte man
   sich auf das Fused Filament Fabrication Verfahren mit dem Ziel
   industrietaugliche und später medizinisch einsetzbare
   Hochleistungspolymere zu erforschen und mit selbst entwickelten
   3D-Druckern zu verarbeiten. So war es nicht verwunderlich, dass die Apium
   Additive Technologies GmbH als erstes Unternehmen weltweit das
   Hochleistungspolymer Polyetheretherketon (PEEK) nach ausgiebiger Forschung
   in Filamentform mit einem 3D-Drucker verarbeiten konnte. Nach und nach
   sollen so weitere Hochleistungspolymere für den Einsatz in Industrie und
   Medizin durch Erstellen von Druckprofilen verarbeitbar werden. Mit Hilfe
   der Kombination aus Material- und Ingenieurswissenschaften entsteht eine
   ganzheitliche Herangehensweise an das Thema 3D-Druck. Im Gegensatz zur
   Konkurrenz stehen die Materialien im Vordergrund, auf dieser Basis werden
   die 3D-Drucker entwickelt. Damit bietet die Apium Additive Technologies
   GmbH ein einzigartiges Kompetenzcenter welches sowohl optimierte Filamente
   und 3D-Drucker vertreibt, aber auch das notwendige Wissen und die
   Unterstützung für den Einsatz Ihrer entwickelten Produkte für die Anwender
   in der Industrie und Forschung liefert.

   Vorsprung durch Vielfalt

   Um als Kompetenzcenter der richtige Ansprechpartner zu sein, ist es
   entscheidend, eine in allen relevanten Bereichen Leistungen anbieten zu
   können. Nur dann lässt sich eine Beratung zur Wahl des Verfahrens und
   Materials in angemessener Weise durchführen. Beginnend mit den
   Materialien, welche in den verschiedensten Branchen eingesetzt werden
   können, über die 3D-Druckmodelle mit unterschiedlichen Parametersets zur
   Verarbeitung der Materialien, der Dienstleistung für Druckjobs zur
   Verifizierung der Qualität und Kennenlernen der Technologie, abgerundet
   durch das Angebot von Trainings, um das FFF Verfahren besser zu verstehen
   und einsetzen zu können.

   Materialien für Apiums FFF-3D-Drucktechnologie

   Das Flaggschiffprodukt, Apium PEEK 450, bietet mit seinen einzigartigen
   mechanischen, chemischen und thermischen Eigenschaften viele Vorteile
   gegenüber anderen Polymeren und eignet sich gut als Ersatz für
   Industriematerialien wie Aluminium und Stahl. Es erlaubt Nutzern eine
   Reduzierung des Gesamtgewichts, des Produktzyklus und eine verlängerte
   Lebensdauer. Im Vergleich zu Metallen bietet das PEEK Polymer eine größere
   Designfreiheit sowie eine verbesserte Leistung. PEEK überzeugt durch eine
   exzellente Kombination aus Festigkeitseigenschaften, Widerstandsfähigkeit
   und Hitzeresistenz. Es ist die optimale Materiallösung, wenn ein großer
   thermischer Handlungsspielraum (von -196°C bis 260°C), das Gewicht und
   Langlebigkeit eine besondere Rolle spielen. Dadurch lässt es sich in den
   Branchen Automobil, Luft- & Raumfahrt, Öl & Gas oder in der Halbleiter- &
   Elektroindustrie einsetzen. Aufgrund seiner Biokompatibilität und Toleranz
   gegenüber Gammastrahlung ist auch die Verwendung im medizinischen Sektor
   möglich.

   Ein weiteres Hochleistungspolymer wird mit Apium PVDF 1000 geboten,
   Polyvinyliden Difluorid (PVDF) ist ein Homopolymer mit mittlerer
   Viskosität. Vergleichbar mit anderen Hochleistungspolymeren bietet es
   unter thermalen, chemischen oder ultravioletten Konditionen Beständigkeit.
   Das bedeutet, dass es mit einer Hitzebeständigkeit von bis zu 149°C fast
   universell gegenüber Chemikalien und Lösungen resistent ist und selbst bei
   langfristiger ultravioletter Bestrahlung nicht beeinträchtigt wird. Damit
   ist PVDF die Materiallösung für anspruchsvolle Tiefseearbeiten in der Öl-
   & Gasindustrie.

   Apium POM-C ESD, ausgestattet mit hoher Festigkeit und E-Modul, ist
   aufgrund seiner Stoßfestigkeit besonders resistent gegen Materialermüdung.
   Aufgrund des geringen Gewichts wird es oft als Metallersatz verwendet.

   PEEK Filament PEEK Filament
   PEEK Filament
   PVDF Filament PVDF Filament
   PVDF Filament
   POM-C Filament POM-C Filament
   POM-C Filament

   3D-Drucksystem Apium P155

   Alle genannten Materialien können aufgrund verschiedener angelegter
   Parametersets mit dem 3D-Drucker Apium P155 der Apium Additive
   Technologies GmbH verarbeitet werden. Dieser 3D-Drucker ist optimiert zur
   Verarbeitung von Hochleistungspolymeren. Ein spezieller Druckkopf, der bis
   zu 420°C erreichen und einfach ausgestaucht werden kann, ermöglicht,
   verschiedene Materialien drucken zu können. Zudem wurde ein spezielles
   Heizbett für die optimale Adhäsion der Polymere verbaut. Mit Hilfe der
   Apium Controlling Software wird die beste Druckqualität gewährleistet;
   eine optische Prozesskontrolle zur Überwachung des zu druckenden Bauteils
   ist mit inbegriffen. Der Apium P155 eröffnet einen neuen,
   kosteneffizienten und einfachen Weg, individuelle Geometrien inklusive
   komplexer Hohlräume mit einem hohen Grad an Gestaltungsfreiheit zu
   produzieren. Während der Extruder die Infillrate des Filaments reguliert,
   wird der thermoplastische Werkstoff erhitzt und von einem durch eine CAM
   Software kontrollierten Druckkopf platziert. Schicht für Schicht wird der
   geschmolzene Thermoplast der Reihe nach auf der erhärteten
   Werkstoffoberfläche aufgetragen. Diese Additive Fertigungstechnologie
   ermöglicht es, sowohl detaillierte und präzise Modelle und Prototypen, als
   auch Kleinserien von maßgeschneiderten Teilen für verschiedenste
   industriespezifische Anwendungen zu produzieren.
   Die nächste Generation, der P220, wird noch 2017 erhältlich sein. Dieser
   wird unter anderem mit einem deutlich größeren Bauraum ausgestattet sein.
    

   Apium P155 high-performance polymer 3D-printing system Apium P155
   high-performance polymer 3D-printing system

   Apium P155 high-performance polymer 3D-printing system

   Kennenlernen der Apium FFF-3D-Drucktechnologie durch Druckaufträge

   Als Verifizierung der Qualität der 3D gedruckten Bauteile bietet die Apium
   Additive Technologies GmbH die Möglichkeit, Druckaufträge durchzuführen.
   Hierbei sendet der Interessent ein 3D-Modell seines Bauteils, welches von
   Apiums 3D-Druck-Ingenieuren für die Technologie optimiert und im
   gewünschten Material verarbeitet wird. Damit lässt sich die Qualität des
   Apium P155 3D-Druckers und der Materialien bestätigen.

   Optimale Anwendung dank Trainings

   Als Unterstützung für Unternehmen der Industrie und
   Forschungseinrichtungen lassen sich Trainings vereinbaren, bei welchen die
   Materialien und der 3D-Drucker in seiner Funktionsweise vorgestellt und
   die Technologie mit seinen Besonderheiten erklärt wird. Damit wird
   gewährleistet, dass der Anwender die gewünschten Materialen in der
   bestmöglichen Qualität verarbeiten kann.

   Starke Produktionspartner als Schlüssel zum Erfolg

   Mit dem Geschäftsbereich Smart Factory der Heidelberger Druckmaschinen AG
   (Heidelberg) konnte ein strategischer Partner für die Industrialisierung
   und die Serienproduktion der nächsten Generation von 3D-Druckern, der
   Apium P220 Serie, gewonnen werden.
   Heidelberg bietet mit seinem Kollaborationstool View2Connect eine
   Cloud-basierte digitale Vernetzung heutiger Prozessketten für die
   Produktion innovativer Produkte, über Firmengrenzen hinweg, an.
   Damit setzt Apium auf die sicheren, industriellen Prozesse von Heidelberg,
   nutzt deren modularen Leistungen wie das Projektmanagement und das
   Industrial Design, die Serienproduktion inkl. der Lieferlogistik.
   Die Unterstützung bei der Produktvalidierung, von Zertifizierungen und den
   notwendigen Zulassungen (z.B. CE, UL) runden die hohen
   Qualitätsanforderungen des Apium 3D-Drucksystems ab.

   www.heidelberg.com

   Ebenso wird die Kooperation mit der Ensinger GmbH weiter ausgebaut, um die
   neu entwickelten Filamente in der erforderlichen Menge zu produzieren.
   Der Kunststoffverarbeiter Ensinger versorgt Apium mit qualitativ
   hochwertigen Filamenten, die im Extrusionsverfahren hergestellt werden. Im
   Zuge der Kooperation arbeiten beide Seiten intensiv an der Erforschung
   neuer Filamente. Diese Produkte werden bis zur Marktreife ausgiebig auf
   3D-Druckbarkeit getestet.

   www.ensinger-online.com

   zurück zum blog
   Tags 3D Drucker, 3D Druck, Fused Filament Fabrication, Filament,
   Hochleistungspolymere, Heidelberger Druckmaschinen AG, Ensinger GmbH, PEEK

 Die nächste industrielle Revolution für FFF 3D gedruckte Hochleistungspolymere

   November 15, 2016 Pinar Karakas
   Die nächste Generation an Hochleistungspolymer 3D-Druckern „Apium P155“
   Die nächste Generation an Hochleistungspolymer 3D-Druckern „Apium P155“

    Die nächste Generation an Hochleistungspolymer 3D-Druckern „Apium P155“

   Oftmals gehen  mit Wachstum  neue Verantwortungen,  Herausforderungen  und
   Möglichkeiten einher, sowie die Chance Änderungen vorzunehmen, welche  das
   Wachstum wiederspiegeln. Indmatec wird sich  umgestalten um mit dem  neuen
   Namen „Apium  Additive  Technologies  GmbH“   noch  globaler  zu  agieren.
   Indmatecs  globale   Marktführung   und  Pionierrolle   im   Bereich   der
   Verarbeitung  von  Hochtemperatur-Polymeren   durch  die  Fused   Filament
   Fabrication (FFF) 3D-Druck Technologie wird nun in Apium weitergeführt. Um
   diese Marktführung zu festigen und zu  stärken arbeitet Apium nun mit  der
   Heidelberger Druckmaschinen AG zusammen; ein unbestreitbarer und namhafter
   Marktführer für  industrielle 2D  Off-Set Drucker,  um Apiums  patentierte
   Technologie mit einer neuen Generation von 3D-Druckern für Unternehmen auf
   den Markt zu bringen. Diese  Zusammenarbeit stattet Apiums 3D-Drucker  mit
   einem Qualitätssiegel aus, welches für die innovative Arbeit des Teams bei
   Apium  und  den  industriellen  Ansatz  der  3D-Drucker  spricht.  Um  die
   Wertschöpfungskette innerhalb  des  Gebiets  der  additiven  Fertigung  zu
   optimieren, wird  unser Geschäftsbereich  Materialien nun  noch  wirksamer
   durch die Zusammenarbeit mit der Ensinger GmbH; einem Meister in der  Welt
   der  Polymerextrusion   verstärkt.   Diese,  von   Material   beherrschte,
   Zusammenarbeit spiegelt den Kern unserer Geschäftsphilosophie wieder,  bei
   welcher ein tiefergehendes  Verständnis von Materialien  den Ton  angeben,
   wenn es um 3D-Drucker Entwicklung geht.

   Zwei   Jahre   Fokussierung   auf   das   Verständnis   der   Rolle    der
   Materialwissenschaft und  Ingenieurwesen  hat  unser  Team  zu  dem  Punkt
   geführt, einen  FFF 3D-Drucker  zu entwickeln,  welcher die  Ansprüche  an
   industrielle Fertigung erfüllt.

   Auf der Formnext 2016 powered by TCT werden die beiden neuen  Generationen
   von FFF 3D-Druckern, „Apium P155“  und „Apium P220“, zur Verarbeitung  von
   Hochleistungspolymeren,  welche  den  industriellen   Anwendungsansprüchen
   genügen, erstmals vorgestellt. Besuchen Sie  uns auf der Formnext vom  15.
   Bis 18. November in  Halle 3.1 am  Stand B40C um  die auf dem  aktuellsten
   Stand der  Technik  befindliche  Verarbeitung von  Polymeren  mittels  FFF
   3D-Drucktechnologie zu erleben.  

   zurück zum blog
   Tags Apium, Indmatec, Hochleistungspolymere, Fused Filament Fabrication,
   Fused Deposition Modeling, 3D Druck, 3D Drucker, Industrie, Formnext,
   Heidelberger Druckmaschinen AG, Ensinger GmbH

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 Kooperation mit dem Institut für Polymertechnologien e.V. im Bereich 3D-Druck

   February 3, 2017 Pinar Karakas

   Die Apium Additive Technologies GmbH ist im Bereich des 3D-Drucks auf das
   vielseitig einsetzbare Fused Filament Fabrication Verfahren spezialisiert
   und entwickelt hierfür branchen- und kundenspezifische, industriell
   verwendbare Hochleistungspolymere in Form von Filamenten sowie, auf der
   FFF-Technologie basierende, 3D-Drucker zur Verarbeitung dieser. Dadurch
   lässt sich das Verfahren als Alternative zur Herstellung funktioneller
   Prototypen, individuellen Einzelteilen und Kleinserien einsetzen.

   Als Pionier im Verarbeiten des Hochleistungspolymers PEEK
   (Polyetheretherketon) besitzt die Apium Additive Technologies GmbH die
   entsprechende materialwissenschaftliche Kompetenz zur Kooperation mit dem
   Institut für Polymertechnologien e.V. aus Wismar. Deren Ziel ist es, die
   technologische Weiterentwicklung sowie Verbreitung generativer
   Fertigungsverfahren voranzutreiben.

   Dank eines Apium P155 Hochleistungspolymer-Druckers im Hause des IPT zur
   Verarbeitung von Polymeren wie PEEK, welches sowohl in industriellen als
   auch medizinischen Anwendungen Verwendung finden kann, lässt sich die
   gewünschte Weiterentwicklung der FFF-Technologie anhand eines
   industrietauglichen Druckers vollziehen.

   Ziel der Kooperation ist das Zusammenführen des Know-Hows der beiden
   Akteure sowie der Austausch untereinander zur Entwicklung neuer Filamente
   und Verbreitung der FFF-3D-Druck Technologie für den Einsatz im
   industriellen Maßstab.

   Zurück zum blog
   Tags Fused Filament Fabrication, 3D Druck, Industrie, Medizin,
   Hochleistungspolymere, PEEK, Apium P155, 3D Drucker, Institut für
   Polymertechnologien e.V., Entwicklung, Forschung

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                      3D-Druck auf dem Weg in die Medizin

   March 10, 2017 Pinar Karakas

   Additive Fertigungsverfahren gehören seit einiger Zeit fest ins Repertoire
   der industriellen Fertigung. In den Bereichen Prototyping, Herstellung
   individueller Teile und komplexer Geometrien oder für die Forschung und
   Entwicklung gibt es zahlreiche Verfahren wie 3D-Drucktechnologien die
   diese Abteilungen bereichern.

   Aufgrund der vielfältigen Verfahren eröffnet sich dem Additive
   Manufacturing nun auch der Weg in die Medizin. Denkbar sind hier, neben
   speziell angepassten medizinischen Werkzeugen, vor allem Prothesen und
   Implantate. Einen prominenten Platz nimmt dabei die Mund-, Kiefer- und
   Gesichtschirurgie ein. In den genannten Bereichen spielen individuelle
   Implantate eine besondere Rolle. Im Bereich der dentalen Medizin bspw.
   kann so Zahnersatz für die Patienten maßgeschneidert angeboten werden.
   Entscheidend dabei ist jedoch die Wahl des Materials aus welchem die
   Implantate bestehen sollen und damit auch das Verfahren zur Verarbeitung
   dieses.

   Apium PEEK Filament Apium PEEK Filament

   Apium PEEK Filament

   Eines der Materialien, welches seit längerem für Implantate und im Bereich
   der Dentaltechnik verwendet wird, ist das Hochleistungspolymer
   Polyetheretherketon (PEEK). Ein Polymer, welches sich aufgrund seiner
   chemischen Stabilität, Biokompatibilität und Toleranz gegenüber
   Gammastrahlung sowie hervorragender Verschleißbeständigkeit aufgrund
   seiner mechanischen Eigenschaften, PEEK besitzt eine Reißfestigkeit von 98
   MPa, als medizinisch einsetzbares Material qualifiziert. Hinzu kommt ein
   sehr niedriges spezifisches Gewicht von 1,30 g/cm³. Im zahnmedizinischen
   Kontext zeichnet sich das Material auch durch eine geringe
   Plaqueanlagerung aus, eine wünschenswerte Eigenschaft bei Zahnersatz.

   Ein 3D-Druckverfahren, das den Anforderungen bezüglich individueller Teile
   entspricht, dabei äußerst materialsparend arbeitet und das
   Hochleistungspolymer PEEK verarbeiten kann, wird durch das Fused Filament
   Fabrication (FFF) Verfahren realisiert. Hierbei wird das Material in
   Filamentform, einer Art Kunststoffstrang, durch den Druckkopf unter
   Einsatz hoher Temperaturen von bis zu 500 °C geschmolzen und in
   verschiedenen Schichten zum gewünschten Bauteil aufgetragen. Entscheidend
   für die Bauteilqualität ist der kontrollierte Erstarrungsvorgang des
   teilkristallinen Kunststoffes. Ein Drucker, der die Voraussetzungen
   erfüllt, ist der Apium P155 der Apium Additive Technologies GmbH. Bislang
   ist dieser Drucker ausschließlich für industrielle Anwendungen konzipiert.

    

   Kooperationen mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin und Evonik
   sollen Medizineinsatz ermöglichen

   Apium P 155 Hochleistungspolymer 3D-Drucker Apium P 155
   Hochleistungspolymer 3D-Drucker

   Apium P 155 Hochleistungspolymer 3D-Drucker

   Unter Leitung von Prof. (UH) Dr. W.-D. Müller strebt die Apium Additive
   Technologies GmbH eine Kooperation mit dem Center for Dental and
   Craniofacial Sciences der Charité Berlin an. Ziel dieser Kooperation ist
   es, eine Studie zur Ermittlung der Druckleistung im Dentalbereich von
   zugelassenen PEEK Compounds durchzuführen. Im Mittelpunkt der Studie steht
   ein Apium P 155 3D-Drucker, basierend auf der FFF 3D-Drucktechnologie. Er
   dient der Herstellung verschiedener Strukturen, dabei ist die
   Zugfestigkeit der Druckproben ein entscheidendes Kriterium, welche
   extrudierten Proben gegenübergestellt werden. Bei zufriedenstellenden
   Ergebnissen werden im nächsten Schritt Einzelkronengerüste hergestellt und
   einem Qualitätsvergleich unterzogen. Hier wird besonders auf die
   Dimensionsgenauigkeit und Passfähigkeit wert gelegt. Den Maßstab setzen
   CAD CAM gefräste Strukturen. Das Center for Dental and Craniofacial
   Sciences wird zu Beginn von den 3D-Druck Ingenieuren der Apium Additive
   Technologies GmbH in die 3D-Drucktechnologie eingewiesen und erhält
   Unterstützung bei den ersten Testdrucken. Durch diese Studie soll der
   erste Schritt gemacht werden, einen 3D-Drucker für den medizinischen
   Einsatz in der Dentaltechnik zu entwickeln. Ein Austausch des Know-Hows
   beider Seiten sowie der abschließenden Daten der Studie ist dabei ein
   essenzieller Faktor.

   Evonik-Markenzeichen-Deep-Purple-RGB.jpg
   Evonik-Markenzeichen-Deep-Purple-RGB.jpg
   Logo_Charite.svg.png Logo_Charite.svg.png

   Neben einer Kooperation zur Erforschung der Möglichkeiten, die ein auf der
   FFF-Technologie basierender 3D-Drucker für medizinische Zwecke bietet,
   steht für die Apium Additive Technologies GmbH auch die Entwicklung neuer
   Filamente für den Einsatz in der Medizin im Vordergrund. Hierfür plant
   Apium eine Zusammenarbeit mit der Evonik Industries AG. Auf Grundlage des
   von Evonik hergestellten Hochleistungskunststoff VESTAKEEP® PEEK - eines
   Biomaterials für medizinische Anwendungen -  soll durch Tests
   herausgefunden werden, wie dieses Material als Filament in optimaler Weise
   mit der FFF-Technologie verarbeitet werden kann, um das Endprodukt, ein in
   der 3D-Druck-Technologie hergestelltes Implantat, einzusetzen. Dabei
   werden die verschiedenen VESTAKEEP® Klassen untersucht und gegebenenfalls
   modifiziert, um das gewünschte Resultat zu erreichen.

   Mit Hilfe beider Kooperationen plant die Apium Additive Technologies GmbH
   der Vorreiter für den Einstieg in den medizinischen 3D-Druck zu werden und
   das Verständnis sowie die Herangehensweise an passgenaue Implantate mit
   dieser innovativen Lösung grundlegend zu revolutionieren.

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   Tags 3D Druck, Medizin, 3D Drucker, Apium P155, Evonik, Charité Berlin, 3D
   Druck Implantat, PEEK

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             3D-Druck Revolution durch Know-How und starke Partner

   February 1, 2017 Pinar Karakas

   3D-Drucktechnologien sind in den letzten Jahren mehr und mehr auf dem
   Vormarsch, zuletzt auch als Unterstützung und Ersatz für die industrielle
   Fertigung. Hierbei lassen sich 3D-Drucker vor allem in den Bereichen
   Forschung & Entwicklung, Prototyping oder zur Fertigung kleiner Serien und
   individuellen Teilen einsetzen. Eines der bekanntesten Verfahren ist die
   Fused Filament Fabrication (FFF) Technologie. Hierbei wird ein
   Kunststoffstrang mithilfe des Druckkopfes geschmolzen und Schicht für
   Schicht aufgetragen. Das Schichtverfahren überzeugt dabei in den genannten
   Bereichen durch extreme Materialeffizienz, niedrige Anschaffungs- und
   Instandhaltungskosten, im Vergleich einfache Bedienbarkeit sowie
   Erstellung komplexer Geometrien wie Überhänge und Wabenstrukturen für
   Leichtbauweise von Teilen. Trotz der vermeintlich simplen Funktionsweise
   dieses Verfahrens ist es für den Einsatz in der Industrie und Forschung
   dennoch entscheidend diese Technologie zu beherrschen und auch in Ihrer
   Entwicklung voranzutreiben.

   Das Kompetenzcenter Apium Additive Technologies GmbH

   An diesem Punkt greift die Apium Additive Technologies GmbH an. 2014 noch
   unter dem Namen Indmatec GmbH in Karlsruhe gegründet, spezialisierte man
   sich auf das Fused Filament Fabrication Verfahren mit dem Ziel
   industrietaugliche und später medizinisch einsetzbare
   Hochleistungspolymere zu erforschen und mit selbst entwickelten
   3D-Druckern zu verarbeiten. So war es nicht verwunderlich, dass die Apium
   Additive Technologies GmbH als erstes Unternehmen weltweit das
   Hochleistungspolymer Polyetheretherketon (PEEK) nach ausgiebiger Forschung
   in Filamentform mit einem 3D-Drucker verarbeiten konnte. Nach und nach
   sollen so weitere Hochleistungspolymere für den Einsatz in Industrie und
   Medizin durch Erstellen von Druckprofilen verarbeitbar werden. Mit Hilfe
   der Kombination aus Material- und Ingenieurswissenschaften entsteht eine
   ganzheitliche Herangehensweise an das Thema 3D-Druck. Im Gegensatz zur
   Konkurrenz stehen die Materialien im Vordergrund, auf dieser Basis werden
   die 3D-Drucker entwickelt. Damit bietet die Apium Additive Technologies
   GmbH ein einzigartiges Kompetenzcenter welches sowohl optimierte Filamente
   und 3D-Drucker vertreibt, aber auch das notwendige Wissen und die
   Unterstützung für den Einsatz Ihrer entwickelten Produkte für die Anwender
   in der Industrie und Forschung liefert.

   Vorsprung durch Vielfalt

   Um als Kompetenzcenter der richtige Ansprechpartner zu sein, ist es
   entscheidend, eine in allen relevanten Bereichen Leistungen anbieten zu
   können. Nur dann lässt sich eine Beratung zur Wahl des Verfahrens und
   Materials in angemessener Weise durchführen. Beginnend mit den
   Materialien, welche in den verschiedensten Branchen eingesetzt werden
   können, über die 3D-Druckmodelle mit unterschiedlichen Parametersets zur
   Verarbeitung der Materialien, der Dienstleistung für Druckjobs zur
   Verifizierung der Qualität und Kennenlernen der Technologie, abgerundet
   durch das Angebot von Trainings, um das FFF Verfahren besser zu verstehen
   und einsetzen zu können.

   Materialien für Apiums FFF-3D-Drucktechnologie

   Das Flaggschiffprodukt, Apium PEEK 450, bietet mit seinen einzigartigen
   mechanischen, chemischen und thermischen Eigenschaften viele Vorteile
   gegenüber anderen Polymeren und eignet sich gut als Ersatz für
   Industriematerialien wie Aluminium und Stahl. Es erlaubt Nutzern eine
   Reduzierung des Gesamtgewichts, des Produktzyklus und eine verlängerte
   Lebensdauer. Im Vergleich zu Metallen bietet das PEEK Polymer eine größere
   Designfreiheit sowie eine verbesserte Leistung. PEEK überzeugt durch eine
   exzellente Kombination aus Festigkeitseigenschaften, Widerstandsfähigkeit
   und Hitzeresistenz. Es ist die optimale Materiallösung, wenn ein großer
   thermischer Handlungsspielraum (von -196°C bis 260°C), das Gewicht und
   Langlebigkeit eine besondere Rolle spielen. Dadurch lässt es sich in den
   Branchen Automobil, Luft- & Raumfahrt, Öl & Gas oder in der Halbleiter- &
   Elektroindustrie einsetzen. Aufgrund seiner Biokompatibilität und Toleranz
   gegenüber Gammastrahlung ist auch die Verwendung im medizinischen Sektor
   möglich.

   Ein weiteres Hochleistungspolymer wird mit Apium PVDF 1000 geboten,
   Polyvinyliden Difluorid (PVDF) ist ein Homopolymer mit mittlerer
   Viskosität. Vergleichbar mit anderen Hochleistungspolymeren bietet es
   unter thermalen, chemischen oder ultravioletten Konditionen Beständigkeit.
   Das bedeutet, dass es mit einer Hitzebeständigkeit von bis zu 149°C fast
   universell gegenüber Chemikalien und Lösungen resistent ist und selbst bei
   langfristiger ultravioletter Bestrahlung nicht beeinträchtigt wird. Damit
   ist PVDF die Materiallösung für anspruchsvolle Tiefseearbeiten in der Öl-
   & Gasindustrie.

   Apium POM-C ESD, ausgestattet mit hoher Festigkeit und E-Modul, ist
   aufgrund seiner Stoßfestigkeit besonders resistent gegen Materialermüdung.
   Aufgrund des geringen Gewichts wird es oft als Metallersatz verwendet.

   PEEK Filament PEEK Filament
   PEEK Filament
   PVDF Filament PVDF Filament
   PVDF Filament
   POM-C Filament POM-C Filament
   POM-C Filament

   3D-Drucksystem Apium P155

   Alle genannten Materialien können aufgrund verschiedener angelegter
   Parametersets mit dem 3D-Drucker Apium P155 der Apium Additive
   Technologies GmbH verarbeitet werden. Dieser 3D-Drucker ist optimiert zur
   Verarbeitung von Hochleistungspolymeren. Ein spezieller Druckkopf, der bis
   zu 420°C erreichen und einfach ausgestaucht werden kann, ermöglicht,
   verschiedene Materialien drucken zu können. Zudem wurde ein spezielles
   Heizbett für die optimale Adhäsion der Polymere verbaut. Mit Hilfe der
   Apium Controlling Software wird die beste Druckqualität gewährleistet;
   eine optische Prozesskontrolle zur Überwachung des zu druckenden Bauteils
   ist mit inbegriffen. Der Apium P155 eröffnet einen neuen,
   kosteneffizienten und einfachen Weg, individuelle Geometrien inklusive
   komplexer Hohlräume mit einem hohen Grad an Gestaltungsfreiheit zu
   produzieren. Während der Extruder die Infillrate des Filaments reguliert,
   wird der thermoplastische Werkstoff erhitzt und von einem durch eine CAM
   Software kontrollierten Druckkopf platziert. Schicht für Schicht wird der
   geschmolzene Thermoplast der Reihe nach auf der erhärteten
   Werkstoffoberfläche aufgetragen. Diese Additive Fertigungstechnologie
   ermöglicht es, sowohl detaillierte und präzise Modelle und Prototypen, als
   auch Kleinserien von maßgeschneiderten Teilen für verschiedenste
   industriespezifische Anwendungen zu produzieren.
   Die nächste Generation, der P220, wird noch 2017 erhältlich sein. Dieser
   wird unter anderem mit einem deutlich größeren Bauraum ausgestattet sein.
    

   Apium P155 high-performance polymer 3D-printing system Apium P155
   high-performance polymer 3D-printing system

   Apium P155 high-performance polymer 3D-printing system

   Kennenlernen der Apium FFF-3D-Drucktechnologie durch Druckaufträge

   Als Verifizierung der Qualität der 3D gedruckten Bauteile bietet die Apium
   Additive Technologies GmbH die Möglichkeit, Druckaufträge durchzuführen.
   Hierbei sendet der Interessent ein 3D-Modell seines Bauteils, welches von
   Apiums 3D-Druck-Ingenieuren für die Technologie optimiert und im
   gewünschten Material verarbeitet wird. Damit lässt sich die Qualität des
   Apium P155 3D-Druckers und der Materialien bestätigen.

   Optimale Anwendung dank Trainings

   Als Unterstützung für Unternehmen der Industrie und
   Forschungseinrichtungen lassen sich Trainings vereinbaren, bei welchen die
   Materialien und der 3D-Drucker in seiner Funktionsweise vorgestellt und
   die Technologie mit seinen Besonderheiten erklärt wird. Damit wird
   gewährleistet, dass der Anwender die gewünschten Materialen in der
   bestmöglichen Qualität verarbeiten kann.

   Starke Produktionspartner als Schlüssel zum Erfolg

   Mit dem Geschäftsbereich Smart Factory der Heidelberger Druckmaschinen AG
   (Heidelberg) konnte ein strategischer Partner für die Industrialisierung
   und die Serienproduktion der nächsten Generation von 3D-Druckern, der
   Apium P220 Serie, gewonnen werden.
   Heidelberg bietet mit seinem Kollaborationstool View2Connect eine
   Cloud-basierte digitale Vernetzung heutiger Prozessketten für die
   Produktion innovativer Produkte, über Firmengrenzen hinweg, an.
   Damit setzt Apium auf die sicheren, industriellen Prozesse von Heidelberg,
   nutzt deren modularen Leistungen wie das Projektmanagement und das
   Industrial Design, die Serienproduktion inkl. der Lieferlogistik.
   Die Unterstützung bei der Produktvalidierung, von Zertifizierungen und den
   notwendigen Zulassungen (z.B. CE, UL) runden die hohen
   Qualitätsanforderungen des Apium 3D-Drucksystems ab.

   www.heidelberg.com

   Ebenso wird die Kooperation mit der Ensinger GmbH weiter ausgebaut, um die
   neu entwickelten Filamente in der erforderlichen Menge zu produzieren.
   Der Kunststoffverarbeiter Ensinger versorgt Apium mit qualitativ
   hochwertigen Filamenten, die im Extrusionsverfahren hergestellt werden. Im
   Zuge der Kooperation arbeiten beide Seiten intensiv an der Erforschung
   neuer Filamente. Diese Produkte werden bis zur Marktreife ausgiebig auf
   3D-Druckbarkeit getestet.

   www.ensinger-online.com

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   Tags 3D Drucker, 3D Druck, Fused Filament Fabrication, Filament,
   Hochleistungspolymere, Heidelberger Druckmaschinen AG, Ensinger GmbH, PEEK

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 Die nächste industrielle Revolution für FFF 3D gedruckte Hochleistungspolymere

   November 15, 2016 Pinar Karakas
   Die nächste Generation an Hochleistungspolymer 3D-Druckern „Apium P155“
   Die nächste Generation an Hochleistungspolymer 3D-Druckern „Apium P155“

    Die nächste Generation an Hochleistungspolymer 3D-Druckern „Apium P155“

   Oftmals gehen  mit Wachstum  neue Verantwortungen,  Herausforderungen  und
   Möglichkeiten einher, sowie die Chance Änderungen vorzunehmen, welche  das
   Wachstum wiederspiegeln. Indmatec wird sich  umgestalten um mit dem  neuen
   Namen „Apium  Additive  Technologies  GmbH“   noch  globaler  zu  agieren.
   Indmatecs  globale   Marktführung   und  Pionierrolle   im   Bereich   der
   Verarbeitung  von  Hochtemperatur-Polymeren   durch  die  Fused   Filament
   Fabrication (FFF) 3D-Druck Technologie wird nun in Apium weitergeführt. Um
   diese Marktführung zu festigen und zu  stärken arbeitet Apium nun mit  der
   Heidelberger Druckmaschinen AG zusammen; ein unbestreitbarer und namhafter
   Marktführer für  industrielle 2D  Off-Set Drucker,  um Apiums  patentierte
   Technologie mit einer neuen Generation von 3D-Druckern für Unternehmen auf
   den Markt zu bringen. Diese  Zusammenarbeit stattet Apiums 3D-Drucker  mit
   einem Qualitätssiegel aus, welches für die innovative Arbeit des Teams bei
   Apium  und  den  industriellen  Ansatz  der  3D-Drucker  spricht.  Um  die
   Wertschöpfungskette innerhalb  des  Gebiets  der  additiven  Fertigung  zu
   optimieren, wird  unser Geschäftsbereich  Materialien nun  noch  wirksamer
   durch die Zusammenarbeit mit der Ensinger GmbH; einem Meister in der  Welt
   der  Polymerextrusion   verstärkt.   Diese,  von   Material   beherrschte,
   Zusammenarbeit spiegelt den Kern unserer Geschäftsphilosophie wieder,  bei
   welcher ein tiefergehendes  Verständnis von Materialien  den Ton  angeben,
   wenn es um 3D-Drucker Entwicklung geht.

   Zwei   Jahre   Fokussierung   auf   das   Verständnis   der   Rolle    der
   Materialwissenschaft und  Ingenieurwesen  hat  unser  Team  zu  dem  Punkt
   geführt, einen  FFF 3D-Drucker  zu entwickeln,  welcher die  Ansprüche  an
   industrielle Fertigung erfüllt.

   Auf der Formnext 2016 powered by TCT werden die beiden neuen  Generationen
   von FFF 3D-Druckern, „Apium P155“  und „Apium P220“, zur Verarbeitung  von
   Hochleistungspolymeren,  welche  den  industriellen   Anwendungsansprüchen
   genügen, erstmals vorgestellt. Besuchen Sie  uns auf der Formnext vom  15.
   Bis 18. November in  Halle 3.1 am  Stand B40C um  die auf dem  aktuellsten
   Stand der  Technik  befindliche  Verarbeitung von  Polymeren  mittels  FFF
   3D-Drucktechnologie zu erleben.  

   zurück zum blog
   Tags Apium, Indmatec, Hochleistungspolymere, Fused Filament Fabrication,
   Fused Deposition Modeling, 3D Druck, 3D Drucker, Industrie, Formnext,
   Heidelberger Druckmaschinen AG, Ensinger GmbH

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 Kooperation mit dem Institut für Polymertechnologien e.V. im Bereich 3D-Druck

   February 3, 2017 Pinar Karakas

   Die Apium Additive Technologies GmbH ist im Bereich des 3D-Drucks auf das
   vielseitig einsetzbare Fused Filament Fabrication Verfahren spezialisiert
   und entwickelt hierfür branchen- und kundenspezifische, industriell
   verwendbare Hochleistungspolymere in Form von Filamenten sowie, auf der
   FFF-Technologie basierende, 3D-Drucker zur Verarbeitung dieser. Dadurch
   lässt sich das Verfahren als Alternative zur Herstellung funktioneller
   Prototypen, individuellen Einzelteilen und Kleinserien einsetzen.

   Als Pionier im Verarbeiten des Hochleistungspolymers PEEK
   (Polyetheretherketon) besitzt die Apium Additive Technologies GmbH die
   entsprechende materialwissenschaftliche Kompetenz zur Kooperation mit dem
   Institut für Polymertechnologien e.V. aus Wismar. Deren Ziel ist es, die
   technologische Weiterentwicklung sowie Verbreitung generativer
   Fertigungsverfahren voranzutreiben.

   Dank eines Apium P155 Hochleistungspolymer-Druckers im Hause des IPT zur
   Verarbeitung von Polymeren wie PEEK, welches sowohl in industriellen als
   auch medizinischen Anwendungen Verwendung finden kann, lässt sich die
   gewünschte Weiterentwicklung der FFF-Technologie anhand eines
   industrietauglichen Druckers vollziehen.

   Ziel der Kooperation ist das Zusammenführen des Know-Hows der beiden
   Akteure sowie der Austausch untereinander zur Entwicklung neuer Filamente
   und Verbreitung der FFF-3D-Druck Technologie für den Einsatz im
   industriellen Maßstab.

   Zurück zum blog
   Tags Fused Filament Fabrication, 3D Druck, Industrie, Medizin,
   Hochleistungspolymere, PEEK, Apium P155, 3D Drucker, Institut für
   Polymertechnologien e.V., Entwicklung, Forschung

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                   Hochleistungspolymere im Kontext 3D-Druck

   June 20, 2017 Pinar Karakas

   In der Welt der industriellen Fertigung lassen sich zahlreiche Materialien
   aus den verschiedenen Werkstoffklassen finden. Einen prominenten Platz
   nehmen dabei Kunststoffe ein. Der Vorteil vieler Polymere ist dabei, dass
   sie sich mit mehreren Fertigungsverfahren verarbeiten lassen und sie mit
   unterschiedlichen Materialeigenschaften versehen sind. In der
   industriellen Fertigung spielen vor allem die Hochleistungspolymere wie
   Thermoplaste eine entscheidende Rolle. Dank ihren hohen
   Temperaturbeständigkeiten lassen sich diese Werkstoffe in zahlreichen
   anspruchsvollen Anwendungen verwenden, z.B. in Motoren und Getrieben.
   Weitere Eigenschaften wie chemische Stabilität, geringer Verschleiß bei
   andauernder Belastung und hohe Zugfestigkeiten sorgen für weitreichende
   Anwendungsgebiete in der Automobilbranche, Luft- & Raumfahrt oder der Öl-
   und Gasindustrie. Dank dieser Eigenschaften bieten sich diese technischen
   Polymere auch als Alternative zu Metallen an. Dadurch kann zum einen die
   Leistung von Maschinen, in Hinsicht auf Gewichteinsparung und daraus
   resultierender höherer Geschwindigkeit oder geringerem Verbrauch,
   gesteigert werden. Zum anderen bieten diese Polymere zusätzliche
   Eigenschaften welche bei Metallen fehlen. Ein Beispiel liefern hier Teile
   aus dem thermoplastischen Polymer Polyetheretherketon (PEEK) als Ersatz
   für metallische Zahnräder in Motoren. Zahnräder aus PEEK benötigen
   deutlich weniger Schmiermittel als seine Pendants aus Metall, dadurch
   lassen sich Wartungsintervalle verlängern und somit Kosten sparen, da
   Teile seltener ausgetauscht werden müssen.

   Aufgrund der herausragenden Eigenschaften haben diese Materialien einen
   entsprechenden Preis, den es bei Betrachtung als Alternative für
   metallische Werkstoffe einzubeziehen gilt. Dabei sollte abgewogen werden,
   ob sich die gesteigerte Leistung bzw. die Kosteneinsparung durch geringere
   Wartungskosten mit einem höheren Materialpreis rechnet. Es ist ratsam auch
   entsprechende innovative Fertigungsmethoden mit zu betrachten, die
   thermoplastische Polymere verarbeiten können und dabei effektiver arbeiten
   als klassische Fertigungsverfahren. Die Rede ist hier von Additive
   Manufacturing (AM). AM, auch generative Fertigung oder 3D-Druck genannt,
   bezeichnet Verfahren, welche ein Bauteil durch Auftragen bzw. Hinzufügen
   von Material herstellen. Dem gegenüber stehen die sonst klassischen,
   abtragenden Verfahren, bei welchen Material von einem Halbzeug entfernt
   wird. Die klassischen Verfahren haben demnach deutlich höhere
   Materialkosten für dasselbe Bauteil. Eines der 3D-Druck-Verfahren, welches
   äußerst materialsparend arbeitet, ist das Fused Filament Fabrication
   (FFF). Bei diesem wird der Werkstoff als eine Art Kunststoffstrang, dem
   Filament, durch eine Düse geschmolzen und so in verschiedenen Schichten
   zum Bauteil durch Auftragen auf der Bauplattform aufgebaut. Dieses
   Verfahren ermöglicht, neben der materialsparenden Arbeitsweise, zudem
   neue, komplexere Geometrien im Vergleich zu abtragenden Verfahren. So sind
   bspw. Bauteile mit Überhängen oder solche in Leichtbauweise mit Hilfe von
   Wabenstrukturen deutlich einfacher zu realisieren. Ein Beispiel zeigt
   Abbildung 1.

   Abbildung 1: Leichtbauwinkel aus PEEK, hergestellt mit einem Apium P 155
   3D-Drucker und dem FFF-Verfahren Abbildung 1: Leichtbauwinkel aus PEEK,
   hergestellt mit einem Apium P 155 3D-Drucker und dem FFF-Verfahren

   Abbildung 1: Leichtbauwinkel aus PEEK, hergestellt mit einem Apium P 155
   3D-Drucker und dem FFF-Verfahren

   Die reinen Materialkosten des hier verwendeten PEEK belaufen sich, bei
   einer Abmessung von 10 x 45 x 115 mm und 100% Infillrate, auf 12,90 €. Im
   Vergleich dazu kostet eine Platte aus PEEK mit den gleichen Maßen ca.
   15,30 €, 18% höhere Materialkosten pro hergestelltem Teil. Zudem gilt hier
   zu bedenken, dass die gezeigte Wabenstruktur mit abtragenden Verfahren
   kaum bis nicht möglich herzustellen ist und die laufenden Kosten, wie
   Verschleiß der Werkzeuge und Instandhaltung, höher als bei einem FFF
   basierten 3D-Drucker sind, welcher als einziges Werkzeug die Schmelzdüse
   verwendet. Gerade bei einem sehr beständigen und schwer zu bearbeitendem
   Werkstoff wie PEEK müssen die Werkzeuge, bspw. Fräsköpfe, entsprechend oft
   getauscht werden. Einzig die aktuell langen Herstellungszeiten mit dem
   Fused Filament Fabrication Verfahren verhindern einen serienreifen Einsatz
   von 3D-Druckern in der Fertigung. Dem Einsatz zu Spezialanfertigungen,
   Prototypen oder im Bereich der F&E steht allerdings nichts im Weg. Zumal
   abtragende Verfahren, je nach Geometrie des Bauteils, Verfügbarkeit des
   Halbzeuges und speziell angefertigten Einspannvorrichtungen auch lange
   Fertigungszeiten in Anspruch nehmen können. Hier spielt wiederum der
   3D-Druck seine Stärken aus, der Herstellungsprozess kann sofort begonnen
   werden, sobald das Bauteil designt wurde, es werden keine zeitraubenden
   Vorbereitungsschritte benötigt.

   Tags Hochleistungspolymere, 3D Drucker, 3D-Druck, PEEK, Apium P155, Fused
   Filament Fabrication, Fused Deposition Modeling, Additive Manufacturing,
   Generative Fertigung, CNC Fräsen

 Die nächste industrielle Revolution für FFF 3D gedruckte Hochleistungspolymere

   November 15, 2016 Pinar Karakas
   Die nächste Generation an Hochleistungspolymer 3D-Druckern „Apium P155“
   Die nächste Generation an Hochleistungspolymer 3D-Druckern „Apium P155“

    Die nächste Generation an Hochleistungspolymer 3D-Druckern „Apium P155“

   Oftmals gehen  mit Wachstum  neue Verantwortungen,  Herausforderungen  und
   Möglichkeiten einher, sowie die Chance Änderungen vorzunehmen, welche  das
   Wachstum wiederspiegeln. Indmatec wird sich  umgestalten um mit dem  neuen
   Namen „Apium  Additive  Technologies  GmbH“   noch  globaler  zu  agieren.
   Indmatecs  globale   Marktführung   und  Pionierrolle   im   Bereich   der
   Verarbeitung  von  Hochtemperatur-Polymeren   durch  die  Fused   Filament
   Fabrication (FFF) 3D-Druck Technologie wird nun in Apium weitergeführt. Um
   diese Marktführung zu festigen und zu  stärken arbeitet Apium nun mit  der
   Heidelberger Druckmaschinen AG zusammen; ein unbestreitbarer und namhafter
   Marktführer für  industrielle 2D  Off-Set Drucker,  um Apiums  patentierte
   Technologie mit einer neuen Generation von 3D-Druckern für Unternehmen auf
   den Markt zu bringen. Diese  Zusammenarbeit stattet Apiums 3D-Drucker  mit
   einem Qualitätssiegel aus, welches für die innovative Arbeit des Teams bei
   Apium  und  den  industriellen  Ansatz  der  3D-Drucker  spricht.  Um  die
   Wertschöpfungskette innerhalb  des  Gebiets  der  additiven  Fertigung  zu
   optimieren, wird  unser Geschäftsbereich  Materialien nun  noch  wirksamer
   durch die Zusammenarbeit mit der Ensinger GmbH; einem Meister in der  Welt
   der  Polymerextrusion   verstärkt.   Diese,  von   Material   beherrschte,
   Zusammenarbeit spiegelt den Kern unserer Geschäftsphilosophie wieder,  bei
   welcher ein tiefergehendes  Verständnis von Materialien  den Ton  angeben,
   wenn es um 3D-Drucker Entwicklung geht.

   Zwei   Jahre   Fokussierung   auf   das   Verständnis   der   Rolle    der
   Materialwissenschaft und  Ingenieurwesen  hat  unser  Team  zu  dem  Punkt
   geführt, einen  FFF 3D-Drucker  zu entwickeln,  welcher die  Ansprüche  an
   industrielle Fertigung erfüllt.

   Auf der Formnext 2016 powered by TCT werden die beiden neuen  Generationen
   von FFF 3D-Druckern, „Apium P155“  und „Apium P220“, zur Verarbeitung  von
   Hochleistungspolymeren,  welche  den  industriellen   Anwendungsansprüchen
   genügen, erstmals vorgestellt. Besuchen Sie  uns auf der Formnext vom  15.
   Bis 18. November in  Halle 3.1 am  Stand B40C um  die auf dem  aktuellsten
   Stand der  Technik  befindliche  Verarbeitung von  Polymeren  mittels  FFF
   3D-Drucktechnologie zu erleben.  

   zurück zum blog
   Tags Apium, Indmatec, Hochleistungspolymere, Fused Filament Fabrication,
   Fused Deposition Modeling, 3D Druck, 3D Drucker, Industrie, Formnext,
   Heidelberger Druckmaschinen AG, Ensinger GmbH

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                   Hochleistungspolymere im Kontext 3D-Druck

   June 20, 2017 Pinar Karakas

   In der Welt der industriellen Fertigung lassen sich zahlreiche Materialien
   aus den verschiedenen Werkstoffklassen finden. Einen prominenten Platz
   nehmen dabei Kunststoffe ein. Der Vorteil vieler Polymere ist dabei, dass
   sie sich mit mehreren Fertigungsverfahren verarbeiten lassen und sie mit
   unterschiedlichen Materialeigenschaften versehen sind. In der
   industriellen Fertigung spielen vor allem die Hochleistungspolymere wie
   Thermoplaste eine entscheidende Rolle. Dank ihren hohen
   Temperaturbeständigkeiten lassen sich diese Werkstoffe in zahlreichen
   anspruchsvollen Anwendungen verwenden, z.B. in Motoren und Getrieben.
   Weitere Eigenschaften wie chemische Stabilität, geringer Verschleiß bei
   andauernder Belastung und hohe Zugfestigkeiten sorgen für weitreichende
   Anwendungsgebiete in der Automobilbranche, Luft- & Raumfahrt oder der Öl-
   und Gasindustrie. Dank dieser Eigenschaften bieten sich diese technischen
   Polymere auch als Alternative zu Metallen an. Dadurch kann zum einen die
   Leistung von Maschinen, in Hinsicht auf Gewichteinsparung und daraus
   resultierender höherer Geschwindigkeit oder geringerem Verbrauch,
   gesteigert werden. Zum anderen bieten diese Polymere zusätzliche
   Eigenschaften welche bei Metallen fehlen. Ein Beispiel liefern hier Teile
   aus dem thermoplastischen Polymer Polyetheretherketon (PEEK) als Ersatz
   für metallische Zahnräder in Motoren. Zahnräder aus PEEK benötigen
   deutlich weniger Schmiermittel als seine Pendants aus Metall, dadurch
   lassen sich Wartungsintervalle verlängern und somit Kosten sparen, da
   Teile seltener ausgetauscht werden müssen.

   Aufgrund der herausragenden Eigenschaften haben diese Materialien einen
   entsprechenden Preis, den es bei Betrachtung als Alternative für
   metallische Werkstoffe einzubeziehen gilt. Dabei sollte abgewogen werden,
   ob sich die gesteigerte Leistung bzw. die Kosteneinsparung durch geringere
   Wartungskosten mit einem höheren Materialpreis rechnet. Es ist ratsam auch
   entsprechende innovative Fertigungsmethoden mit zu betrachten, die
   thermoplastische Polymere verarbeiten können und dabei effektiver arbeiten
   als klassische Fertigungsverfahren. Die Rede ist hier von Additive
   Manufacturing (AM). AM, auch generative Fertigung oder 3D-Druck genannt,
   bezeichnet Verfahren, welche ein Bauteil durch Auftragen bzw. Hinzufügen
   von Material herstellen. Dem gegenüber stehen die sonst klassischen,
   abtragenden Verfahren, bei welchen Material von einem Halbzeug entfernt
   wird. Die klassischen Verfahren haben demnach deutlich höhere
   Materialkosten für dasselbe Bauteil. Eines der 3D-Druck-Verfahren, welches
   äußerst materialsparend arbeitet, ist das Fused Filament Fabrication
   (FFF). Bei diesem wird der Werkstoff als eine Art Kunststoffstrang, dem
   Filament, durch eine Düse geschmolzen und so in verschiedenen Schichten
   zum Bauteil durch Auftragen auf der Bauplattform aufgebaut. Dieses
   Verfahren ermöglicht, neben der materialsparenden Arbeitsweise, zudem
   neue, komplexere Geometrien im Vergleich zu abtragenden Verfahren. So sind
   bspw. Bauteile mit Überhängen oder solche in Leichtbauweise mit Hilfe von
   Wabenstrukturen deutlich einfacher zu realisieren. Ein Beispiel zeigt
   Abbildung 1.

   Abbildung 1: Leichtbauwinkel aus PEEK, hergestellt mit einem Apium P 155
   3D-Drucker und dem FFF-Verfahren Abbildung 1: Leichtbauwinkel aus PEEK,
   hergestellt mit einem Apium P 155 3D-Drucker und dem FFF-Verfahren

   Abbildung 1: Leichtbauwinkel aus PEEK, hergestellt mit einem Apium P 155
   3D-Drucker und dem FFF-Verfahren

   Die reinen Materialkosten des hier verwendeten PEEK belaufen sich, bei
   einer Abmessung von 10 x 45 x 115 mm und 100% Infillrate, auf 12,90 €. Im
   Vergleich dazu kostet eine Platte aus PEEK mit den gleichen Maßen ca.
   15,30 €, 18% höhere Materialkosten pro hergestelltem Teil. Zudem gilt hier
   zu bedenken, dass die gezeigte Wabenstruktur mit abtragenden Verfahren
   kaum bis nicht möglich herzustellen ist und die laufenden Kosten, wie
   Verschleiß der Werkzeuge und Instandhaltung, höher als bei einem FFF
   basierten 3D-Drucker sind, welcher als einziges Werkzeug die Schmelzdüse
   verwendet. Gerade bei einem sehr beständigen und schwer zu bearbeitendem
   Werkstoff wie PEEK müssen die Werkzeuge, bspw. Fräsköpfe, entsprechend oft
   getauscht werden. Einzig die aktuell langen Herstellungszeiten mit dem
   Fused Filament Fabrication Verfahren verhindern einen serienreifen Einsatz
   von 3D-Druckern in der Fertigung. Dem Einsatz zu Spezialanfertigungen,
   Prototypen oder im Bereich der F&E steht allerdings nichts im Weg. Zumal
   abtragende Verfahren, je nach Geometrie des Bauteils, Verfügbarkeit des
   Halbzeuges und speziell angefertigten Einspannvorrichtungen auch lange
   Fertigungszeiten in Anspruch nehmen können. Hier spielt wiederum der
   3D-Druck seine Stärken aus, der Herstellungsprozess kann sofort begonnen
   werden, sobald das Bauteil designt wurde, es werden keine zeitraubenden
   Vorbereitungsschritte benötigt.

   Tags Hochleistungspolymere, 3D Drucker, 3D-Druck, PEEK, Apium P155, Fused
   Filament Fabrication, Fused Deposition Modeling, Additive Manufacturing,
   Generative Fertigung, CNC Fräsen

 Kooperation mit dem Institut für Polymertechnologien e.V. im Bereich 3D-Druck

   February 3, 2017 Pinar Karakas

   Die Apium Additive Technologies GmbH ist im Bereich des 3D-Drucks auf das
   vielseitig einsetzbare Fused Filament Fabrication Verfahren spezialisiert
   und entwickelt hierfür branchen- und kundenspezifische, industriell
   verwendbare Hochleistungspolymere in Form von Filamenten sowie, auf der
   FFF-Technologie basierende, 3D-Drucker zur Verarbeitung dieser. Dadurch
   lässt sich das Verfahren als Alternative zur Herstellung funktioneller
   Prototypen, individuellen Einzelteilen und Kleinserien einsetzen.

   Als Pionier im Verarbeiten des Hochleistungspolymers PEEK
   (Polyetheretherketon) besitzt die Apium Additive Technologies GmbH die
   entsprechende materialwissenschaftliche Kompetenz zur Kooperation mit dem
   Institut für Polymertechnologien e.V. aus Wismar. Deren Ziel ist es, die
   technologische Weiterentwicklung sowie Verbreitung generativer
   Fertigungsverfahren voranzutreiben.

   Dank eines Apium P155 Hochleistungspolymer-Druckers im Hause des IPT zur
   Verarbeitung von Polymeren wie PEEK, welches sowohl in industriellen als
   auch medizinischen Anwendungen Verwendung finden kann, lässt sich die
   gewünschte Weiterentwicklung der FFF-Technologie anhand eines
   industrietauglichen Druckers vollziehen.

   Ziel der Kooperation ist das Zusammenführen des Know-Hows der beiden
   Akteure sowie der Austausch untereinander zur Entwicklung neuer Filamente
   und Verbreitung der FFF-3D-Druck Technologie für den Einsatz im
   industriellen Maßstab.

   Zurück zum blog
   Tags Fused Filament Fabrication, 3D Druck, Industrie, Medizin,
   Hochleistungspolymere, PEEK, Apium P155, 3D Drucker, Institut für
   Polymertechnologien e.V., Entwicklung, Forschung

          Einsparpotenzial durch Supply Chain Management-Optimierungen

   February 3, 2017 Pinar Karakas

   Der Apium Additive Technologies GmbH gelang ein entscheidender Schritt
   industriellen 3D-Druck mit Hochleistungspolymeren, wie PEEK
   (Polyetheretherketon), auf Basis des Fused Filament
   Fabrication-Verfahrens(FFF)  noch wirtschaftlicher zu gestalten

   Das additive Fertigungsverfahren schmilzt im Herstellungsprozess einen
   Kunststoffstrang, um diesen in mehreren Schichten aufzutragen, und so das
   gewünschte Bauteil zu erzeugen. Dabei landen nahezu 100% des eingesetzten
   Materials im gedruckten Objekt, wodurch im Vergleich zu anderen
   Fertigungsverfahren deutlich an Materialkosten gespart werden kann. Dank
   Apiums Forschungen konnten so auch zum ersten Mal Hochleistungspolymere
   für industrielle Anwendungen verarbeitet werden. Dabei stand vor allem
   PEEK im Mittelpunkt, ein Polymer welches aufgrund seiner thermischen,
   chemischen sowie mechanischen Beständigkeit in Anwendungen verschiedenster
   Industriezweige eingesetzt werden kann. PEEK ist allerdings auch ein
   vergleichsweise hochpreisiges Material, wodurch sein Einsatz in
   Fertigungsunternehmen limitiert wird.

   Kosteneinsparung durch Supply Chain Management

   Der Apium Additive Technologies GmbH gelang es, die Kosten dank
   Optimierungen entlang der Supply Chain deutlich zu reduzieren und somit
   den Unternehmen aus der verarbeitenden Kunststoffindustrie mit einem
   reduzierten Preis für Apium PEEK Filamente entgegenzukommen.

   „Die Resonanz bezüglich unseres PEEK Filaments bei Markteinführung vor
   zwei Jahren war überwältigend. Doch wir haben schnell gesehen, dass das
   Material günstiger werden muss, um einen wirtschaftlichen Einsatz in der
   Industrie zur Fertigung von Prototypen, Ersatzteilen und Kleinserien zu
   rechtfertigen. Wir haben in den letzten Monaten Studien im Bereich des SCM
   durchführen lassen und zusammen mit unserem Materialhersteller Ensinger
   GmbH die Abläufe über den gesamten Prozess der Herstellung und Lieferung
   unseres PEEK Filaments optimiert.“ So Gerhard Zaiser, Principal Account
   Manager von Apium.

   Entscheidend waren hier vor allem die Optimierungen im Bereich der
   Kommunikation und Logistik. Neu entwickelte Konzepte und die Einführung
   eines IT-Systems gewährleisten einen deutlich effizienteren Ablauf von der
   Bestellung bis zur Auslieferung an den Kunden. Neben der Verkürzung der
   Wege konnten auch zeitkritische Stellen und unnötige Wartezeiten abgebaut
   werden. Die allgemeine Preisentwicklung bei der Rohware sowie die
   dauerhaft niedrigen Ölpreise der letzten zwei Jahre entspannten die
   Kostenstruktur zusätzlich. Durch die hieraus resultierenden Einsparungen
   konnte Apium den Preis für PEEK Filament um ca. 26% senken. Apium ist
   überzeugt, mit dieser Entscheidung die Anwendungsmöglichkeiten für den
   PEEK Filamentdruck aufgrund der höheren Wirtschaftlichkeit ausweiten zu
   können.

   Einführung des Apium P 155 Hochleistungspolymer 3D-Druckers

   „Um die Auslieferung unseres neuen Apium P 155 an die ersten auserwählten
   Kunden zu feiern gewähren wir für einen Monat einen zusätzlichen Rabatt
   von 25%! Schnell sein lohnt sich also. Wir wollen unseren Kunden damit die
   Möglichkeit bieten, ihre neue Fertigungstechnologie ausgiebig zu testen
   und einzusetzen.“ So CEO Tony Tran-Mai.

   Der neue Apium P155 kann neben PEEK auch die weiteren
   Hochleistungspolymere aus dem Hause Apium verarbeiten und verfügt über
   optimierte Prozesse, wie die verbesserte Apium Controlling Software und
   einem Optischen Kontrollprozess zur Steigerung der Druckqualität. Die
   Druckdüse wurde zudem komplett neu gestaltet und lässt sich zum schnellen
   Umstellen auf andere Materialien in wenigen Schritten austauschen.

   Dank der Einsparungen aus den SCM Optimierungsvorgängen und der aktuellen
   Marktlage ist die 500-Gramm-Spule von Apiums PEEK Filament nun dauerhaft
   für 333 € erhältlich. Dank der temporären Rabattierung aufgrund der
   Einführung des Apium P 155 3D-Drucksystems liegt der Preis bis zum 28.
   Februar sogar lediglich bei 249 € und kann über den Webshop der Apium
   Additive Technology GmbH unter www.apiumtec.com/de/shop bezogen werden.

   zurück zum blog
   Tags 3D Drucker, 3D Druck, industrieller 3D Druck, Hochleistungspolymere,
   PEEK Filament, PEEK, Fused Filament Fabrication, Apium P155

             3D-Druck Revolution durch Know-How und starke Partner

   February 1, 2017 Pinar Karakas

   3D-Drucktechnologien sind in den letzten Jahren mehr und mehr auf dem
   Vormarsch, zuletzt auch als Unterstützung und Ersatz für die industrielle
   Fertigung. Hierbei lassen sich 3D-Drucker vor allem in den Bereichen
   Forschung & Entwicklung, Prototyping oder zur Fertigung kleiner Serien und
   individuellen Teilen einsetzen. Eines der bekanntesten Verfahren ist die
   Fused Filament Fabrication (FFF) Technologie. Hierbei wird ein
   Kunststoffstrang mithilfe des Druckkopfes geschmolzen und Schicht für
   Schicht aufgetragen. Das Schichtverfahren überzeugt dabei in den genannten
   Bereichen durch extreme Materialeffizienz, niedrige Anschaffungs- und
   Instandhaltungskosten, im Vergleich einfache Bedienbarkeit sowie
   Erstellung komplexer Geometrien wie Überhänge und Wabenstrukturen für
   Leichtbauweise von Teilen. Trotz der vermeintlich simplen Funktionsweise
   dieses Verfahrens ist es für den Einsatz in der Industrie und Forschung
   dennoch entscheidend diese Technologie zu beherrschen und auch in Ihrer
   Entwicklung voranzutreiben.

   Das Kompetenzcenter Apium Additive Technologies GmbH

   An diesem Punkt greift die Apium Additive Technologies GmbH an. 2014 noch
   unter dem Namen Indmatec GmbH in Karlsruhe gegründet, spezialisierte man
   sich auf das Fused Filament Fabrication Verfahren mit dem Ziel
   industrietaugliche und später medizinisch einsetzbare
   Hochleistungspolymere zu erforschen und mit selbst entwickelten
   3D-Druckern zu verarbeiten. So war es nicht verwunderlich, dass die Apium
   Additive Technologies GmbH als erstes Unternehmen weltweit das
   Hochleistungspolymer Polyetheretherketon (PEEK) nach ausgiebiger Forschung
   in Filamentform mit einem 3D-Drucker verarbeiten konnte. Nach und nach
   sollen so weitere Hochleistungspolymere für den Einsatz in Industrie und
   Medizin durch Erstellen von Druckprofilen verarbeitbar werden. Mit Hilfe
   der Kombination aus Material- und Ingenieurswissenschaften entsteht eine
   ganzheitliche Herangehensweise an das Thema 3D-Druck. Im Gegensatz zur
   Konkurrenz stehen die Materialien im Vordergrund, auf dieser Basis werden
   die 3D-Drucker entwickelt. Damit bietet die Apium Additive Technologies
   GmbH ein einzigartiges Kompetenzcenter welches sowohl optimierte Filamente
   und 3D-Drucker vertreibt, aber auch das notwendige Wissen und die
   Unterstützung für den Einsatz Ihrer entwickelten Produkte für die Anwender
   in der Industrie und Forschung liefert.

   Vorsprung durch Vielfalt

   Um als Kompetenzcenter der richtige Ansprechpartner zu sein, ist es
   entscheidend, eine in allen relevanten Bereichen Leistungen anbieten zu
   können. Nur dann lässt sich eine Beratung zur Wahl des Verfahrens und
   Materials in angemessener Weise durchführen. Beginnend mit den
   Materialien, welche in den verschiedensten Branchen eingesetzt werden
   können, über die 3D-Druckmodelle mit unterschiedlichen Parametersets zur
   Verarbeitung der Materialien, der Dienstleistung für Druckjobs zur
   Verifizierung der Qualität und Kennenlernen der Technologie, abgerundet
   durch das Angebot von Trainings, um das FFF Verfahren besser zu verstehen
   und einsetzen zu können.

   Materialien für Apiums FFF-3D-Drucktechnologie

   Das Flaggschiffprodukt, Apium PEEK 450, bietet mit seinen einzigartigen
   mechanischen, chemischen und thermischen Eigenschaften viele Vorteile
   gegenüber anderen Polymeren und eignet sich gut als Ersatz für
   Industriematerialien wie Aluminium und Stahl. Es erlaubt Nutzern eine
   Reduzierung des Gesamtgewichts, des Produktzyklus und eine verlängerte
   Lebensdauer. Im Vergleich zu Metallen bietet das PEEK Polymer eine größere
   Designfreiheit sowie eine verbesserte Leistung. PEEK überzeugt durch eine
   exzellente Kombination aus Festigkeitseigenschaften, Widerstandsfähigkeit
   und Hitzeresistenz. Es ist die optimale Materiallösung, wenn ein großer
   thermischer Handlungsspielraum (von -196°C bis 260°C), das Gewicht und
   Langlebigkeit eine besondere Rolle spielen. Dadurch lässt es sich in den
   Branchen Automobil, Luft- & Raumfahrt, Öl & Gas oder in der Halbleiter- &
   Elektroindustrie einsetzen. Aufgrund seiner Biokompatibilität und Toleranz
   gegenüber Gammastrahlung ist auch die Verwendung im medizinischen Sektor
   möglich.

   Ein weiteres Hochleistungspolymer wird mit Apium PVDF 1000 geboten,
   Polyvinyliden Difluorid (PVDF) ist ein Homopolymer mit mittlerer
   Viskosität. Vergleichbar mit anderen Hochleistungspolymeren bietet es
   unter thermalen, chemischen oder ultravioletten Konditionen Beständigkeit.
   Das bedeutet, dass es mit einer Hitzebeständigkeit von bis zu 149°C fast
   universell gegenüber Chemikalien und Lösungen resistent ist und selbst bei
   langfristiger ultravioletter Bestrahlung nicht beeinträchtigt wird. Damit
   ist PVDF die Materiallösung für anspruchsvolle Tiefseearbeiten in der Öl-
   & Gasindustrie.

   Apium POM-C ESD, ausgestattet mit hoher Festigkeit und E-Modul, ist
   aufgrund seiner Stoßfestigkeit besonders resistent gegen Materialermüdung.
   Aufgrund des geringen Gewichts wird es oft als Metallersatz verwendet.

   PEEK Filament PEEK Filament
   PEEK Filament
   PVDF Filament PVDF Filament
   PVDF Filament
   POM-C Filament POM-C Filament
   POM-C Filament

   3D-Drucksystem Apium P155

   Alle genannten Materialien können aufgrund verschiedener angelegter
   Parametersets mit dem 3D-Drucker Apium P155 der Apium Additive
   Technologies GmbH verarbeitet werden. Dieser 3D-Drucker ist optimiert zur
   Verarbeitung von Hochleistungspolymeren. Ein spezieller Druckkopf, der bis
   zu 420°C erreichen und einfach ausgestaucht werden kann, ermöglicht,
   verschiedene Materialien drucken zu können. Zudem wurde ein spezielles
   Heizbett für die optimale Adhäsion der Polymere verbaut. Mit Hilfe der
   Apium Controlling Software wird die beste Druckqualität gewährleistet;
   eine optische Prozesskontrolle zur Überwachung des zu druckenden Bauteils
   ist mit inbegriffen. Der Apium P155 eröffnet einen neuen,
   kosteneffizienten und einfachen Weg, individuelle Geometrien inklusive
   komplexer Hohlräume mit einem hohen Grad an Gestaltungsfreiheit zu
   produzieren. Während der Extruder die Infillrate des Filaments reguliert,
   wird der thermoplastische Werkstoff erhitzt und von einem durch eine CAM
   Software kontrollierten Druckkopf platziert. Schicht für Schicht wird der
   geschmolzene Thermoplast der Reihe nach auf der erhärteten
   Werkstoffoberfläche aufgetragen. Diese Additive Fertigungstechnologie
   ermöglicht es, sowohl detaillierte und präzise Modelle und Prototypen, als
   auch Kleinserien von maßgeschneiderten Teilen für verschiedenste
   industriespezifische Anwendungen zu produzieren.
   Die nächste Generation, der P220, wird noch 2017 erhältlich sein. Dieser
   wird unter anderem mit einem deutlich größeren Bauraum ausgestattet sein.
    

   Apium P155 high-performance polymer 3D-printing system Apium P155
   high-performance polymer 3D-printing system

   Apium P155 high-performance polymer 3D-printing system

   Kennenlernen der Apium FFF-3D-Drucktechnologie durch Druckaufträge

   Als Verifizierung der Qualität der 3D gedruckten Bauteile bietet die Apium
   Additive Technologies GmbH die Möglichkeit, Druckaufträge durchzuführen.
   Hierbei sendet der Interessent ein 3D-Modell seines Bauteils, welches von
   Apiums 3D-Druck-Ingenieuren für die Technologie optimiert und im
   gewünschten Material verarbeitet wird. Damit lässt sich die Qualität des
   Apium P155 3D-Druckers und der Materialien bestätigen.

   Optimale Anwendung dank Trainings

   Als Unterstützung für Unternehmen der Industrie und
   Forschungseinrichtungen lassen sich Trainings vereinbaren, bei welchen die
   Materialien und der 3D-Drucker in seiner Funktionsweise vorgestellt und
   die Technologie mit seinen Besonderheiten erklärt wird. Damit wird
   gewährleistet, dass der Anwender die gewünschten Materialen in der
   bestmöglichen Qualität verarbeiten kann.

   Starke Produktionspartner als Schlüssel zum Erfolg

   Mit dem Geschäftsbereich Smart Factory der Heidelberger Druckmaschinen AG
   (Heidelberg) konnte ein strategischer Partner für die Industrialisierung
   und die Serienproduktion der nächsten Generation von 3D-Druckern, der
   Apium P220 Serie, gewonnen werden.
   Heidelberg bietet mit seinem Kollaborationstool View2Connect eine
   Cloud-basierte digitale Vernetzung heutiger Prozessketten für die
   Produktion innovativer Produkte, über Firmengrenzen hinweg, an.
   Damit setzt Apium auf die sicheren, industriellen Prozesse von Heidelberg,
   nutzt deren modularen Leistungen wie das Projektmanagement und das
   Industrial Design, die Serienproduktion inkl. der Lieferlogistik.
   Die Unterstützung bei der Produktvalidierung, von Zertifizierungen und den
   notwendigen Zulassungen (z.B. CE, UL) runden die hohen
   Qualitätsanforderungen des Apium 3D-Drucksystems ab.

   www.heidelberg.com

   Ebenso wird die Kooperation mit der Ensinger GmbH weiter ausgebaut, um die
   neu entwickelten Filamente in der erforderlichen Menge zu produzieren.
   Der Kunststoffverarbeiter Ensinger versorgt Apium mit qualitativ
   hochwertigen Filamenten, die im Extrusionsverfahren hergestellt werden. Im
   Zuge der Kooperation arbeiten beide Seiten intensiv an der Erforschung
   neuer Filamente. Diese Produkte werden bis zur Marktreife ausgiebig auf
   3D-Druckbarkeit getestet.

   www.ensinger-online.com

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   Tags 3D Drucker, 3D Druck, Fused Filament Fabrication, Filament,
   Hochleistungspolymere, Heidelberger Druckmaschinen AG, Ensinger GmbH, PEEK

 Die nächste industrielle Revolution für FFF 3D gedruckte Hochleistungspolymere

   November 15, 2016 Pinar Karakas
   Die nächste Generation an Hochleistungspolymer 3D-Druckern „Apium P155“
   Die nächste Generation an Hochleistungspolymer 3D-Druckern „Apium P155“

    Die nächste Generation an Hochleistungspolymer 3D-Druckern „Apium P155“

   Oftmals gehen  mit Wachstum  neue Verantwortungen,  Herausforderungen  und
   Möglichkeiten einher, sowie die Chance Änderungen vorzunehmen, welche  das
   Wachstum wiederspiegeln. Indmatec wird sich  umgestalten um mit dem  neuen
   Namen „Apium  Additive  Technologies  GmbH“   noch  globaler  zu  agieren.
   Indmatecs  globale   Marktführung   und  Pionierrolle   im   Bereich   der
   Verarbeitung  von  Hochtemperatur-Polymeren   durch  die  Fused   Filament
   Fabrication (FFF) 3D-Druck Technologie wird nun in Apium weitergeführt. Um
   diese Marktführung zu festigen und zu  stärken arbeitet Apium nun mit  der
   Heidelberger Druckmaschinen AG zusammen; ein unbestreitbarer und namhafter
   Marktführer für  industrielle 2D  Off-Set Drucker,  um Apiums  patentierte
   Technologie mit einer neuen Generation von 3D-Druckern für Unternehmen auf
   den Markt zu bringen. Diese  Zusammenarbeit stattet Apiums 3D-Drucker  mit
   einem Qualitätssiegel aus, welches für die innovative Arbeit des Teams bei
   Apium  und  den  industriellen  Ansatz  der  3D-Drucker  spricht.  Um  die
   Wertschöpfungskette innerhalb  des  Gebiets  der  additiven  Fertigung  zu
   optimieren, wird  unser Geschäftsbereich  Materialien nun  noch  wirksamer
   durch die Zusammenarbeit mit der Ensinger GmbH; einem Meister in der  Welt
   der  Polymerextrusion   verstärkt.   Diese,  von   Material   beherrschte,
   Zusammenarbeit spiegelt den Kern unserer Geschäftsphilosophie wieder,  bei
   welcher ein tiefergehendes  Verständnis von Materialien  den Ton  angeben,
   wenn es um 3D-Drucker Entwicklung geht.

   Zwei   Jahre   Fokussierung   auf   das   Verständnis   der   Rolle    der
   Materialwissenschaft und  Ingenieurwesen  hat  unser  Team  zu  dem  Punkt
   geführt, einen  FFF 3D-Drucker  zu entwickeln,  welcher die  Ansprüche  an
   industrielle Fertigung erfüllt.

   Auf der Formnext 2016 powered by TCT werden die beiden neuen  Generationen
   von FFF 3D-Druckern, „Apium P155“  und „Apium P220“, zur Verarbeitung  von
   Hochleistungspolymeren,  welche  den  industriellen   Anwendungsansprüchen
   genügen, erstmals vorgestellt. Besuchen Sie  uns auf der Formnext vom  15.
   Bis 18. November in  Halle 3.1 am  Stand B40C um  die auf dem  aktuellsten
   Stand der  Technik  befindliche  Verarbeitung von  Polymeren  mittels  FFF
   3D-Drucktechnologie zu erleben.  

   zurück zum blog
   Tags Apium, Indmatec, Hochleistungspolymere, Fused Filament Fabrication,
   Fused Deposition Modeling, 3D Druck, 3D Drucker, Industrie, Formnext,
   Heidelberger Druckmaschinen AG, Ensinger GmbH

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                   Hochleistungspolymere im Kontext 3D-Druck

   June 20, 2017 Pinar Karakas

   In der Welt der industriellen Fertigung lassen sich zahlreiche Materialien
   aus den verschiedenen Werkstoffklassen finden. Einen prominenten Platz
   nehmen dabei Kunststoffe ein. Der Vorteil vieler Polymere ist dabei, dass
   sie sich mit mehreren Fertigungsverfahren verarbeiten lassen und sie mit
   unterschiedlichen Materialeigenschaften versehen sind. In der
   industriellen Fertigung spielen vor allem die Hochleistungspolymere wie
   Thermoplaste eine entscheidende Rolle. Dank ihren hohen
   Temperaturbeständigkeiten lassen sich diese Werkstoffe in zahlreichen
   anspruchsvollen Anwendungen verwenden, z.B. in Motoren und Getrieben.
   Weitere Eigenschaften wie chemische Stabilität, geringer Verschleiß bei
   andauernder Belastung und hohe Zugfestigkeiten sorgen für weitreichende
   Anwendungsgebiete in der Automobilbranche, Luft- & Raumfahrt oder der Öl-
   und Gasindustrie. Dank dieser Eigenschaften bieten sich diese technischen
   Polymere auch als Alternative zu Metallen an. Dadurch kann zum einen die
   Leistung von Maschinen, in Hinsicht auf Gewichteinsparung und daraus
   resultierender höherer Geschwindigkeit oder geringerem Verbrauch,
   gesteigert werden. Zum anderen bieten diese Polymere zusätzliche
   Eigenschaften welche bei Metallen fehlen. Ein Beispiel liefern hier Teile
   aus dem thermoplastischen Polymer Polyetheretherketon (PEEK) als Ersatz
   für metallische Zahnräder in Motoren. Zahnräder aus PEEK benötigen
   deutlich weniger Schmiermittel als seine Pendants aus Metall, dadurch
   lassen sich Wartungsintervalle verlängern und somit Kosten sparen, da
   Teile seltener ausgetauscht werden müssen.

   Aufgrund der herausragenden Eigenschaften haben diese Materialien einen
   entsprechenden Preis, den es bei Betrachtung als Alternative für
   metallische Werkstoffe einzubeziehen gilt. Dabei sollte abgewogen werden,
   ob sich die gesteigerte Leistung bzw. die Kosteneinsparung durch geringere
   Wartungskosten mit einem höheren Materialpreis rechnet. Es ist ratsam auch
   entsprechende innovative Fertigungsmethoden mit zu betrachten, die
   thermoplastische Polymere verarbeiten können und dabei effektiver arbeiten
   als klassische Fertigungsverfahren. Die Rede ist hier von Additive
   Manufacturing (AM). AM, auch generative Fertigung oder 3D-Druck genannt,
   bezeichnet Verfahren, welche ein Bauteil durch Auftragen bzw. Hinzufügen
   von Material herstellen. Dem gegenüber stehen die sonst klassischen,
   abtragenden Verfahren, bei welchen Material von einem Halbzeug entfernt
   wird. Die klassischen Verfahren haben demnach deutlich höhere
   Materialkosten für dasselbe Bauteil. Eines der 3D-Druck-Verfahren, welches
   äußerst materialsparend arbeitet, ist das Fused Filament Fabrication
   (FFF). Bei diesem wird der Werkstoff als eine Art Kunststoffstrang, dem
   Filament, durch eine Düse geschmolzen und so in verschiedenen Schichten
   zum Bauteil durch Auftragen auf der Bauplattform aufgebaut. Dieses
   Verfahren ermöglicht, neben der materialsparenden Arbeitsweise, zudem
   neue, komplexere Geometrien im Vergleich zu abtragenden Verfahren. So sind
   bspw. Bauteile mit Überhängen oder solche in Leichtbauweise mit Hilfe von
   Wabenstrukturen deutlich einfacher zu realisieren. Ein Beispiel zeigt
   Abbildung 1.

   Abbildung 1: Leichtbauwinkel aus PEEK, hergestellt mit einem Apium P 155
   3D-Drucker und dem FFF-Verfahren Abbildung 1: Leichtbauwinkel aus PEEK,
   hergestellt mit einem Apium P 155 3D-Drucker und dem FFF-Verfahren

   Abbildung 1: Leichtbauwinkel aus PEEK, hergestellt mit einem Apium P 155
   3D-Drucker und dem FFF-Verfahren

   Die reinen Materialkosten des hier verwendeten PEEK belaufen sich, bei
   einer Abmessung von 10 x 45 x 115 mm und 100% Infillrate, auf 12,90 €. Im
   Vergleich dazu kostet eine Platte aus PEEK mit den gleichen Maßen ca.
   15,30 €, 18% höhere Materialkosten pro hergestelltem Teil. Zudem gilt hier
   zu bedenken, dass die gezeigte Wabenstruktur mit abtragenden Verfahren
   kaum bis nicht möglich herzustellen ist und die laufenden Kosten, wie
   Verschleiß der Werkzeuge und Instandhaltung, höher als bei einem FFF
   basierten 3D-Drucker sind, welcher als einziges Werkzeug die Schmelzdüse
   verwendet. Gerade bei einem sehr beständigen und schwer zu bearbeitendem
   Werkstoff wie PEEK müssen die Werkzeuge, bspw. Fräsköpfe, entsprechend oft
   getauscht werden. Einzig die aktuell langen Herstellungszeiten mit dem
   Fused Filament Fabrication Verfahren verhindern einen serienreifen Einsatz
   von 3D-Druckern in der Fertigung. Dem Einsatz zu Spezialanfertigungen,
   Prototypen oder im Bereich der F&E steht allerdings nichts im Weg. Zumal
   abtragende Verfahren, je nach Geometrie des Bauteils, Verfügbarkeit des
   Halbzeuges und speziell angefertigten Einspannvorrichtungen auch lange
   Fertigungszeiten in Anspruch nehmen können. Hier spielt wiederum der
   3D-Druck seine Stärken aus, der Herstellungsprozess kann sofort begonnen
   werden, sobald das Bauteil designt wurde, es werden keine zeitraubenden
   Vorbereitungsschritte benötigt.

   Tags Hochleistungspolymere, 3D Drucker, 3D-Druck, PEEK, Apium P155, Fused
   Filament Fabrication, Fused Deposition Modeling, Additive Manufacturing,
   Generative Fertigung, CNC Fräsen

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             3D-Druck Revolution durch Know-How und starke Partner

   February 1, 2017 Pinar Karakas

   3D-Drucktechnologien sind in den letzten Jahren mehr und mehr auf dem
   Vormarsch, zuletzt auch als Unterstützung und Ersatz für die industrielle
   Fertigung. Hierbei lassen sich 3D-Drucker vor allem in den Bereichen
   Forschung & Entwicklung, Prototyping oder zur Fertigung kleiner Serien und
   individuellen Teilen einsetzen. Eines der bekanntesten Verfahren ist die
   Fused Filament Fabrication (FFF) Technologie. Hierbei wird ein
   Kunststoffstrang mithilfe des Druckkopfes geschmolzen und Schicht für
   Schicht aufgetragen. Das Schichtverfahren überzeugt dabei in den genannten
   Bereichen durch extreme Materialeffizienz, niedrige Anschaffungs- und
   Instandhaltungskosten, im Vergleich einfache Bedienbarkeit sowie
   Erstellung komplexer Geometrien wie Überhänge und Wabenstrukturen für
   Leichtbauweise von Teilen. Trotz der vermeintlich simplen Funktionsweise
   dieses Verfahrens ist es für den Einsatz in der Industrie und Forschung
   dennoch entscheidend diese Technologie zu beherrschen und auch in Ihrer
   Entwicklung voranzutreiben.

   Das Kompetenzcenter Apium Additive Technologies GmbH

   An diesem Punkt greift die Apium Additive Technologies GmbH an. 2014 noch
   unter dem Namen Indmatec GmbH in Karlsruhe gegründet, spezialisierte man
   sich auf das Fused Filament Fabrication Verfahren mit dem Ziel
   industrietaugliche und später medizinisch einsetzbare
   Hochleistungspolymere zu erforschen und mit selbst entwickelten
   3D-Druckern zu verarbeiten. So war es nicht verwunderlich, dass die Apium
   Additive Technologies GmbH als erstes Unternehmen weltweit das
   Hochleistungspolymer Polyetheretherketon (PEEK) nach ausgiebiger Forschung
   in Filamentform mit einem 3D-Drucker verarbeiten konnte. Nach und nach
   sollen so weitere Hochleistungspolymere für den Einsatz in Industrie und
   Medizin durch Erstellen von Druckprofilen verarbeitbar werden. Mit Hilfe
   der Kombination aus Material- und Ingenieurswissenschaften entsteht eine
   ganzheitliche Herangehensweise an das Thema 3D-Druck. Im Gegensatz zur
   Konkurrenz stehen die Materialien im Vordergrund, auf dieser Basis werden
   die 3D-Drucker entwickelt. Damit bietet die Apium Additive Technologies
   GmbH ein einzigartiges Kompetenzcenter welches sowohl optimierte Filamente
   und 3D-Drucker vertreibt, aber auch das notwendige Wissen und die
   Unterstützung für den Einsatz Ihrer entwickelten Produkte für die Anwender
   in der Industrie und Forschung liefert.

   Vorsprung durch Vielfalt

   Um als Kompetenzcenter der richtige Ansprechpartner zu sein, ist es
   entscheidend, eine in allen relevanten Bereichen Leistungen anbieten zu
   können. Nur dann lässt sich eine Beratung zur Wahl des Verfahrens und
   Materials in angemessener Weise durchführen. Beginnend mit den
   Materialien, welche in den verschiedensten Branchen eingesetzt werden
   können, über die 3D-Druckmodelle mit unterschiedlichen Parametersets zur
   Verarbeitung der Materialien, der Dienstleistung für Druckjobs zur
   Verifizierung der Qualität und Kennenlernen der Technologie, abgerundet
   durch das Angebot von Trainings, um das FFF Verfahren besser zu verstehen
   und einsetzen zu können.

   Materialien für Apiums FFF-3D-Drucktechnologie

   Das Flaggschiffprodukt, Apium PEEK 450, bietet mit seinen einzigartigen
   mechanischen, chemischen und thermischen Eigenschaften viele Vorteile
   gegenüber anderen Polymeren und eignet sich gut als Ersatz für
   Industriematerialien wie Aluminium und Stahl. Es erlaubt Nutzern eine
   Reduzierung des Gesamtgewichts, des Produktzyklus und eine verlängerte
   Lebensdauer. Im Vergleich zu Metallen bietet das PEEK Polymer eine größere
   Designfreiheit sowie eine verbesserte Leistung. PEEK überzeugt durch eine
   exzellente Kombination aus Festigkeitseigenschaften, Widerstandsfähigkeit
   und Hitzeresistenz. Es ist die optimale Materiallösung, wenn ein großer
   thermischer Handlungsspielraum (von -196°C bis 260°C), das Gewicht und
   Langlebigkeit eine besondere Rolle spielen. Dadurch lässt es sich in den
   Branchen Automobil, Luft- & Raumfahrt, Öl & Gas oder in der Halbleiter- &
   Elektroindustrie einsetzen. Aufgrund seiner Biokompatibilität und Toleranz
   gegenüber Gammastrahlung ist auch die Verwendung im medizinischen Sektor
   möglich.

   Ein weiteres Hochleistungspolymer wird mit Apium PVDF 1000 geboten,
   Polyvinyliden Difluorid (PVDF) ist ein Homopolymer mit mittlerer
   Viskosität. Vergleichbar mit anderen Hochleistungspolymeren bietet es
   unter thermalen, chemischen oder ultravioletten Konditionen Beständigkeit.
   Das bedeutet, dass es mit einer Hitzebeständigkeit von bis zu 149°C fast
   universell gegenüber Chemikalien und Lösungen resistent ist und selbst bei
   langfristiger ultravioletter Bestrahlung nicht beeinträchtigt wird. Damit
   ist PVDF die Materiallösung für anspruchsvolle Tiefseearbeiten in der Öl-
   & Gasindustrie.

   Apium POM-C ESD, ausgestattet mit hoher Festigkeit und E-Modul, ist
   aufgrund seiner Stoßfestigkeit besonders resistent gegen Materialermüdung.
   Aufgrund des geringen Gewichts wird es oft als Metallersatz verwendet.

   PEEK Filament PEEK Filament
   PEEK Filament
   PVDF Filament PVDF Filament
   PVDF Filament
   POM-C Filament POM-C Filament
   POM-C Filament

   3D-Drucksystem Apium P155

   Alle genannten Materialien können aufgrund verschiedener angelegter
   Parametersets mit dem 3D-Drucker Apium P155 der Apium Additive
   Technologies GmbH verarbeitet werden. Dieser 3D-Drucker ist optimiert zur
   Verarbeitung von Hochleistungspolymeren. Ein spezieller Druckkopf, der bis
   zu 420°C erreichen und einfach ausgestaucht werden kann, ermöglicht,
   verschiedene Materialien drucken zu können. Zudem wurde ein spezielles
   Heizbett für die optimale Adhäsion der Polymere verbaut. Mit Hilfe der
   Apium Controlling Software wird die beste Druckqualität gewährleistet;
   eine optische Prozesskontrolle zur Überwachung des zu druckenden Bauteils
   ist mit inbegriffen. Der Apium P155 eröffnet einen neuen,
   kosteneffizienten und einfachen Weg, individuelle Geometrien inklusive
   komplexer Hohlräume mit einem hohen Grad an Gestaltungsfreiheit zu
   produzieren. Während der Extruder die Infillrate des Filaments reguliert,
   wird der thermoplastische Werkstoff erhitzt und von einem durch eine CAM
   Software kontrollierten Druckkopf platziert. Schicht für Schicht wird der
   geschmolzene Thermoplast der Reihe nach auf der erhärteten
   Werkstoffoberfläche aufgetragen. Diese Additive Fertigungstechnologie
   ermöglicht es, sowohl detaillierte und präzise Modelle und Prototypen, als
   auch Kleinserien von maßgeschneiderten Teilen für verschiedenste
   industriespezifische Anwendungen zu produzieren.
   Die nächste Generation, der P220, wird noch 2017 erhältlich sein. Dieser
   wird unter anderem mit einem deutlich größeren Bauraum ausgestattet sein.
    

   Apium P155 high-performance polymer 3D-printing system Apium P155
   high-performance polymer 3D-printing system

   Apium P155 high-performance polymer 3D-printing system

   Kennenlernen der Apium FFF-3D-Drucktechnologie durch Druckaufträge

   Als Verifizierung der Qualität der 3D gedruckten Bauteile bietet die Apium
   Additive Technologies GmbH die Möglichkeit, Druckaufträge durchzuführen.
   Hierbei sendet der Interessent ein 3D-Modell seines Bauteils, welches von
   Apiums 3D-Druck-Ingenieuren für die Technologie optimiert und im
   gewünschten Material verarbeitet wird. Damit lässt sich die Qualität des
   Apium P155 3D-Druckers und der Materialien bestätigen.

   Optimale Anwendung dank Trainings

   Als Unterstützung für Unternehmen der Industrie und
   Forschungseinrichtungen lassen sich Trainings vereinbaren, bei welchen die
   Materialien und der 3D-Drucker in seiner Funktionsweise vorgestellt und
   die Technologie mit seinen Besonderheiten erklärt wird. Damit wird
   gewährleistet, dass der Anwender die gewünschten Materialen in der
   bestmöglichen Qualität verarbeiten kann.

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 Die nächste industrielle Revolution für FFF 3D gedruckte Hochleistungspolymere

   November 15, 2016 Pinar Karakas
   Die nächste Generation an Hochleistungspolymer 3D-Druckern „Apium P155“
   Die nächste Generation an Hochleistungspolymer 3D-Druckern „Apium P155“

    Die nächste Generation an Hochleistungspolymer 3D-Druckern „Apium P155“

   Oftmals gehen  mit Wachstum  neue Verantwortungen,  Herausforderungen  und
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   Wachstum wiederspiegeln. Indmatec wird sich  umgestalten um mit dem  neuen
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   Indmatecs  globale   Marktführung   und  Pionierrolle   im   Bereich   der
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                   Hochleistungspolymere im Kontext 3D-Druck

   June 20, 2017 Pinar Karakas

   In der Welt der industriellen Fertigung lassen sich zahlreiche Materialien
   aus den verschiedenen Werkstoffklassen finden. Einen prominenten Platz
   nehmen dabei Kunststoffe ein. Der Vorteil vieler Polymere ist dabei, dass
   sie sich mit mehreren Fertigungsverfahren verarbeiten lassen und sie mit
   unterschiedlichen Materialeigenschaften versehen sind. In der
   industriellen Fertigung spielen vor allem die Hochleistungspolymere wie
   Thermoplaste eine entscheidende Rolle. Dank ihren hohen
   Temperaturbeständigkeiten lassen sich diese Werkstoffe in zahlreichen
   anspruchsvollen Anwendungen verwenden, z.B. in Motoren und Getrieben.
   Weitere Eigenschaften wie chemische Stabilität, geringer Verschleiß bei
   andauernder Belastung und hohe Zugfestigkeiten sorgen für weitreichende
   Anwendungsgebiete in der Automobilbranche, Luft- & Raumfahrt oder der Öl-
   und Gasindustrie. Dank dieser Eigenschaften bieten sich diese technischen
   Polymere auch als Alternative zu Metallen an. Dadurch kann zum einen die
   Leistung von Maschinen, in Hinsicht auf Gewichteinsparung und daraus
   resultierender höherer Geschwindigkeit oder geringerem Verbrauch,
   gesteigert werden. Zum anderen bieten diese Polymere zusätzliche
   Eigenschaften welche bei Metallen fehlen. Ein Beispiel liefern hier Teile
   aus dem thermoplastischen Polymer Polyetheretherketon (PEEK) als Ersatz
   für metallische Zahnräder in Motoren. Zahnräder aus PEEK benötigen
   deutlich weniger Schmiermittel als seine Pendants aus Metall, dadurch
   lassen sich Wartungsintervalle verlängern und somit Kosten sparen, da
   Teile seltener ausgetauscht werden müssen.

   Aufgrund der herausragenden Eigenschaften haben diese Materialien einen
   entsprechenden Preis, den es bei Betrachtung als Alternative für
   metallische Werkstoffe einzubeziehen gilt. Dabei sollte abgewogen werden,
   ob sich die gesteigerte Leistung bzw. die Kosteneinsparung durch geringere
   Wartungskosten mit einem höheren Materialpreis rechnet. Es ist ratsam auch
   entsprechende innovative Fertigungsmethoden mit zu betrachten, die
   thermoplastische Polymere verarbeiten können und dabei effektiver arbeiten
   als klassische Fertigungsverfahren. Die Rede ist hier von Additive
   Manufacturing (AM). AM, auch generative Fertigung oder 3D-Druck genannt,
   bezeichnet Verfahren, welche ein Bauteil durch Auftragen bzw. Hinzufügen
   von Material herstellen. Dem gegenüber stehen die sonst klassischen,
   abtragenden Verfahren, bei welchen Material von einem Halbzeug entfernt
   wird. Die klassischen Verfahren haben demnach deutlich höhere
   Materialkosten für dasselbe Bauteil. Eines der 3D-Druck-Verfahren, welches
   äußerst materialsparend arbeitet, ist das Fused Filament Fabrication
   (FFF). Bei diesem wird der Werkstoff als eine Art Kunststoffstrang, dem
   Filament, durch eine Düse geschmolzen und so in verschiedenen Schichten
   zum Bauteil durch Auftragen auf der Bauplattform aufgebaut. Dieses
   Verfahren ermöglicht, neben der materialsparenden Arbeitsweise, zudem
   neue, komplexere Geometrien im Vergleich zu abtragenden Verfahren. So sind
   bspw. Bauteile mit Überhängen oder solche in Leichtbauweise mit Hilfe von
   Wabenstrukturen deutlich einfacher zu realisieren. Ein Beispiel zeigt
   Abbildung 1.

   Abbildung 1: Leichtbauwinkel aus PEEK, hergestellt mit einem Apium P 155
   3D-Drucker und dem FFF-Verfahren Abbildung 1: Leichtbauwinkel aus PEEK,
   hergestellt mit einem Apium P 155 3D-Drucker und dem FFF-Verfahren

   Abbildung 1: Leichtbauwinkel aus PEEK, hergestellt mit einem Apium P 155
   3D-Drucker und dem FFF-Verfahren

   Die reinen Materialkosten des hier verwendeten PEEK belaufen sich, bei
   einer Abmessung von 10 x 45 x 115 mm und 100% Infillrate, auf 12,90 €. Im
   Vergleich dazu kostet eine Platte aus PEEK mit den gleichen Maßen ca.
   15,30 €, 18% höhere Materialkosten pro hergestelltem Teil. Zudem gilt hier
   zu bedenken, dass die gezeigte Wabenstruktur mit abtragenden Verfahren
   kaum bis nicht möglich herzustellen ist und die laufenden Kosten, wie
   Verschleiß der Werkzeuge und Instandhaltung, höher als bei einem FFF
   basierten 3D-Drucker sind, welcher als einziges Werkzeug die Schmelzdüse
   verwendet. Gerade bei einem sehr beständigen und schwer zu bearbeitendem
   Werkstoff wie PEEK müssen die Werkzeuge, bspw. Fräsköpfe, entsprechend oft
   getauscht werden. Einzig die aktuell langen Herstellungszeiten mit dem
   Fused Filament Fabrication Verfahren verhindern einen serienreifen Einsatz
   von 3D-Druckern in der Fertigung. Dem Einsatz zu Spezialanfertigungen,
   Prototypen oder im Bereich der F&E steht allerdings nichts im Weg. Zumal
   abtragende Verfahren, je nach Geometrie des Bauteils, Verfügbarkeit des
   Halbzeuges und speziell angefertigten Einspannvorrichtungen auch lange
   Fertigungszeiten in Anspruch nehmen können. Hier spielt wiederum der
   3D-Druck seine Stärken aus, der Herstellungsprozess kann sofort begonnen
   werden, sobald das Bauteil designt wurde, es werden keine zeitraubenden
   Vorbereitungsschritte benötigt.

   Tags Hochleistungspolymere, 3D Drucker, 3D-Druck, PEEK, Apium P155, Fused
   Filament Fabrication, Fused Deposition Modeling, Additive Manufacturing,
   Generative Fertigung, CNC Fräsen

Eine wissenschaftsorientierte Betrachtung von unerwünschten Bestandteilen in 3D
                              gedruckten Polymeren

   April 11, 2017 Pinar Karakas

   Ein unerwünschter Effekt bei thermischer Umformung von Thermoplasten ist
   das Auftreten von schwarzen Punkten in dem bereits verarbeiteten Material.
   Diese schwarzen Punkte haben ihren Ursprung in der thermisch-mechanischen
   Bearbeitung des Materials. Es wird jedoch selten bei unverarbeiteten
   Polymeren beobachtet, weil die Synthese, durch die das Polymer hergestellt
   wird, meist sehr akribisch kontrolliert wird.

   Auf dem Gebiet der „Fused Filament Fabrication“-3D-Druck-Technologie (FFF)
   können schwarze Punkte möglicherweise in gedruckten Teilen entstehenoder
   in den Bereichen im Inneren des Druckers, in denen sich die Schmelze
   befindet, wie die Düse und die umliegenden Bereiche. Sollten diese Punkte
   auftreten, kann es dem schlechten Temperaturmanagement während des
   Druckvorgangs zugeordnet werden. Während die Materialwissenschaft
   unkontrollierbare thermodynamische Änderungen (Schwankungen in
   Konzentration, Druck oder Temperatur) als Ursache für die Bildung der
   schwarzen Punkte in der Schmelze verantwortlich macht, ist es zudem
   selbstverständlich, dass die Temperatur eine grundlegende Rolle spielt.

   Die möglichen Ursachen von schwarzen Punkten in FFF 3D gedruckten Teilen
   sind:

   ·         Zersetzung des geschmolzenen Filaments

   ·         Zersetzung des geschmolzenen Filaments innerhalb des
   Düsenschafts

   ·         Schlecht designter Düsenspitzenbereich, sodass sich die Schmelze
   an der freigelegten Oberfläche sammelt und anschließend zersetzt

   ·         Unregelmäßige thermische Belastung der Schmelze durch die
   Heizelemente

   ·         Zersetzung der Schmelze aufgrund von Fremdkörpern, die sich mit
   der Schmelze verbinden

   ·         Verlängerte Verweildauer der Schmelze im Düsengang/-gehäuse

   ·         Zu hohe Verarbeitungstemperatur

   Für Hochtemperatur-Polymerwerkstoffe wie PEEK ist eine strikte
   Beherrschung der temperaturabhängigen Vorgänge wünschenswert. Apiums
   3D-Drucker sind speziell dafür designt, um sicherzustellen, dass sich
   keine schwarzen Punkte im gedruckten Teil entwickeln. Selbst für
   Verarbeitungstemperaturen, die deutlich höher sind als die
   Schmelztemperatur von PEEK. Auf Basis dieses technischen Erfolgs ist es
   Apium möglich, naturfarbenes (beiges) PEEK für die Herstellung von
   Sichtteilen, Demonstrationsmodellen und Endnutzeranwendungen zu
   verarbeiten. Diese Punkte, falls vorhanden, sind in schwarzem PEEK oder
   auch in stark amorphem PEEK (wenig kristallines PEEK, dunkelbraun)
   verständlicherweise kaum sichtbar für das menschliche Auge (Abbildung A).

   Abbildung A. Bild von PEEK Teilen die schwarze Punkte aufweisen Abbildung
   A. Bild von PEEK Teilen die schwarze Punkte aufweisen

   Abbildung A. Bild von PEEK Teilen die schwarze Punkte aufweisen

   Die Fourier-Transformations-Infrarot-Spektrometrie (FTIR) ermöglicht die
   Bestimmung der Art chemischer Bindungen in Materialien, basierend auf der
   Absorption oder Transmission des Materials von Infrarotlicht, auf einem
   relativ weiten Wellenlängenbereich. Die FTIR Untersuchung von FFF
   3D-gedruckten Teilen aus PEEK mit schwarzen Punkten und ohne schwarze
   Punkte offenbart (Spektrum in Abbildung B), dass die Merkmale der
   aromatischen Gruppe, ebenso wie die der Carboxylgruppe in der
   PEEK-Struktur im fleckenfreien Teil detektiert wurden, während diese
   Gruppen im fleckenreichen Teil nicht aufgespürt wurden.

   Das Ergebnis bestätigt das Vorkommen thermischer Oxidation (Verbrennung)
   des Materials zusammen mit dem Auftreten atmosphärischen CO2s. Das
   Resultat zeigt, dass sich die chemische Struktur des PEEKs (durch
   Oxidierung) verändert hat und daher die einzigartigen Eigenschaften des
   Materials verloren sind. Folglich ist ein schwarzer Fleck eine verbrannte
   Masse von Verunreinigungen in Polymeren.

   Abbildung B. FITR Spektrum von PEEK Proben im fleckenlosen und
   fleckenreichen Zustand Abbildung B. FITR Spektrum von PEEK Proben im
   fleckenlosen und fleckenreichen Zustand

   Abbildung B. FITR Spektrum von PEEK Proben im fleckenlosen und
   fleckenreichen Zustand

   Die notwendigen Prozesse um qualitativ hochwertiges PEEK mittels der
   FFF-Technologie 3D-drucken zu können, wurden bei Apium entwickelt und
   etabliert. Diese Leistung ermöglicht die Verarbeitung anderer
   Hochtemperatur-Polymere durch die FFF 3D-Druck-Technologie ohne Schädigung
   des Materials und ohne Bildung schwarzer Punkte.

    

   Anerkennung
   Die FTIR-Analyse wurde vom ARC Centre in ADDITIVE BIOMANUFACTURING
   durchgeführt, welches von Professor Dietmar W Hutmacher an der Queensland
   Universität für Technologie – Australien geleitet wird.

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   Tags PEEK, Polyetheretherketon, 3D-Druck, 3D-Drucker,
   Hochleistungspolymere, Black Specks

 Kooperation mit dem Institut für Polymertechnologien e.V. im Bereich 3D-Druck

   February 3, 2017 Pinar Karakas

   Die Apium Additive Technologies GmbH ist im Bereich des 3D-Drucks auf das
   vielseitig einsetzbare Fused Filament Fabrication Verfahren spezialisiert
   und entwickelt hierfür branchen- und kundenspezifische, industriell
   verwendbare Hochleistungspolymere in Form von Filamenten sowie, auf der
   FFF-Technologie basierende, 3D-Drucker zur Verarbeitung dieser. Dadurch
   lässt sich das Verfahren als Alternative zur Herstellung funktioneller
   Prototypen, individuellen Einzelteilen und Kleinserien einsetzen.

   Als Pionier im Verarbeiten des Hochleistungspolymers PEEK
   (Polyetheretherketon) besitzt die Apium Additive Technologies GmbH die
   entsprechende materialwissenschaftliche Kompetenz zur Kooperation mit dem
   Institut für Polymertechnologien e.V. aus Wismar. Deren Ziel ist es, die
   technologische Weiterentwicklung sowie Verbreitung generativer
   Fertigungsverfahren voranzutreiben.

   Dank eines Apium P155 Hochleistungspolymer-Druckers im Hause des IPT zur
   Verarbeitung von Polymeren wie PEEK, welches sowohl in industriellen als
   auch medizinischen Anwendungen Verwendung finden kann, lässt sich die
   gewünschte Weiterentwicklung der FFF-Technologie anhand eines
   industrietauglichen Druckers vollziehen.

   Ziel der Kooperation ist das Zusammenführen des Know-Hows der beiden
   Akteure sowie der Austausch untereinander zur Entwicklung neuer Filamente
   und Verbreitung der FFF-3D-Druck Technologie für den Einsatz im
   industriellen Maßstab.

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   Tags Fused Filament Fabrication, 3D Druck, Industrie, Medizin,
   Hochleistungspolymere, PEEK, Apium P155, 3D Drucker, Institut für
   Polymertechnologien e.V., Entwicklung, Forschung

          Einsparpotenzial durch Supply Chain Management-Optimierungen

   February 3, 2017 Pinar Karakas

   Der Apium Additive Technologies GmbH gelang ein entscheidender Schritt
   industriellen 3D-Druck mit Hochleistungspolymeren, wie PEEK
   (Polyetheretherketon), auf Basis des Fused Filament
   Fabrication-Verfahrens(FFF)  noch wirtschaftlicher zu gestalten

   Das additive Fertigungsverfahren schmilzt im Herstellungsprozess einen
   Kunststoffstrang, um diesen in mehreren Schichten aufzutragen, und so das
   gewünschte Bauteil zu erzeugen. Dabei landen nahezu 100% des eingesetzten
   Materials im gedruckten Objekt, wodurch im Vergleich zu anderen
   Fertigungsverfahren deutlich an Materialkosten gespart werden kann. Dank
   Apiums Forschungen konnten so auch zum ersten Mal Hochleistungspolymere
   für industrielle Anwendungen verarbeitet werden. Dabei stand vor allem
   PEEK im Mittelpunkt, ein Polymer welches aufgrund seiner thermischen,
   chemischen sowie mechanischen Beständigkeit in Anwendungen verschiedenster
   Industriezweige eingesetzt werden kann. PEEK ist allerdings auch ein
   vergleichsweise hochpreisiges Material, wodurch sein Einsatz in
   Fertigungsunternehmen limitiert wird.

   Kosteneinsparung durch Supply Chain Management

   Der Apium Additive Technologies GmbH gelang es, die Kosten dank
   Optimierungen entlang der Supply Chain deutlich zu reduzieren und somit
   den Unternehmen aus der verarbeitenden Kunststoffindustrie mit einem
   reduzierten Preis für Apium PEEK Filamente entgegenzukommen.

   „Die Resonanz bezüglich unseres PEEK Filaments bei Markteinführung vor
   zwei Jahren war überwältigend. Doch wir haben schnell gesehen, dass das
   Material günstiger werden muss, um einen wirtschaftlichen Einsatz in der
   Industrie zur Fertigung von Prototypen, Ersatzteilen und Kleinserien zu
   rechtfertigen. Wir haben in den letzten Monaten Studien im Bereich des SCM
   durchführen lassen und zusammen mit unserem Materialhersteller Ensinger
   GmbH die Abläufe über den gesamten Prozess der Herstellung und Lieferung
   unseres PEEK Filaments optimiert.“ So Gerhard Zaiser, Principal Account
   Manager von Apium.

   Entscheidend waren hier vor allem die Optimierungen im Bereich der
   Kommunikation und Logistik. Neu entwickelte Konzepte und die Einführung
   eines IT-Systems gewährleisten einen deutlich effizienteren Ablauf von der
   Bestellung bis zur Auslieferung an den Kunden. Neben der Verkürzung der
   Wege konnten auch zeitkritische Stellen und unnötige Wartezeiten abgebaut
   werden. Die allgemeine Preisentwicklung bei der Rohware sowie die
   dauerhaft niedrigen Ölpreise der letzten zwei Jahre entspannten die
   Kostenstruktur zusätzlich. Durch die hieraus resultierenden Einsparungen
   konnte Apium den Preis für PEEK Filament um ca. 26% senken. Apium ist
   überzeugt, mit dieser Entscheidung die Anwendungsmöglichkeiten für den
   PEEK Filamentdruck aufgrund der höheren Wirtschaftlichkeit ausweiten zu
   können.

   Einführung des Apium P 155 Hochleistungspolymer 3D-Druckers

   „Um die Auslieferung unseres neuen Apium P 155 an die ersten auserwählten
   Kunden zu feiern gewähren wir für einen Monat einen zusätzlichen Rabatt
   von 25%! Schnell sein lohnt sich also. Wir wollen unseren Kunden damit die
   Möglichkeit bieten, ihre neue Fertigungstechnologie ausgiebig zu testen
   und einzusetzen.“ So CEO Tony Tran-Mai.

   Der neue Apium P155 kann neben PEEK auch die weiteren
   Hochleistungspolymere aus dem Hause Apium verarbeiten und verfügt über
   optimierte Prozesse, wie die verbesserte Apium Controlling Software und
   einem Optischen Kontrollprozess zur Steigerung der Druckqualität. Die
   Druckdüse wurde zudem komplett neu gestaltet und lässt sich zum schnellen
   Umstellen auf andere Materialien in wenigen Schritten austauschen.

   Dank der Einsparungen aus den SCM Optimierungsvorgängen und der aktuellen
   Marktlage ist die 500-Gramm-Spule von Apiums PEEK Filament nun dauerhaft
   für 333 € erhältlich. Dank der temporären Rabattierung aufgrund der
   Einführung des Apium P 155 3D-Drucksystems liegt der Preis bis zum 28.
   Februar sogar lediglich bei 249 € und kann über den Webshop der Apium
   Additive Technology GmbH unter www.apiumtec.com/de/shop bezogen werden.

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   Tags 3D Drucker, 3D Druck, industrieller 3D Druck, Hochleistungspolymere,
   PEEK Filament, PEEK, Fused Filament Fabrication, Apium P155

             3D-Druck Revolution durch Know-How und starke Partner

   February 1, 2017 Pinar Karakas

   3D-Drucktechnologien sind in den letzten Jahren mehr und mehr auf dem
   Vormarsch, zuletzt auch als Unterstützung und Ersatz für die industrielle
   Fertigung. Hierbei lassen sich 3D-Drucker vor allem in den Bereichen
   Forschung & Entwicklung, Prototyping oder zur Fertigung kleiner Serien und
   individuellen Teilen einsetzen. Eines der bekanntesten Verfahren ist die
   Fused Filament Fabrication (FFF) Technologie. Hierbei wird ein
   Kunststoffstrang mithilfe des Druckkopfes geschmolzen und Schicht für
   Schicht aufgetragen. Das Schichtverfahren überzeugt dabei in den genannten
   Bereichen durch extreme Materialeffizienz, niedrige Anschaffungs- und
   Instandhaltungskosten, im Vergleich einfache Bedienbarkeit sowie
   Erstellung komplexer Geometrien wie Überhänge und Wabenstrukturen für
   Leichtbauweise von Teilen. Trotz der vermeintlich simplen Funktionsweise
   dieses Verfahrens ist es für den Einsatz in der Industrie und Forschung
   dennoch entscheidend diese Technologie zu beherrschen und auch in Ihrer
   Entwicklung voranzutreiben.

   Das Kompetenzcenter Apium Additive Technologies GmbH

   An diesem Punkt greift die Apium Additive Technologies GmbH an. 2014 noch
   unter dem Namen Indmatec GmbH in Karlsruhe gegründet, spezialisierte man
   sich auf das Fused Filament Fabrication Verfahren mit dem Ziel
   industrietaugliche und später medizinisch einsetzbare
   Hochleistungspolymere zu erforschen und mit selbst entwickelten
   3D-Druckern zu verarbeiten. So war es nicht verwunderlich, dass die Apium
   Additive Technologies GmbH als erstes Unternehmen weltweit das
   Hochleistungspolymer Polyetheretherketon (PEEK) nach ausgiebiger Forschung
   in Filamentform mit einem 3D-Drucker verarbeiten konnte. Nach und nach
   sollen so weitere Hochleistungspolymere für den Einsatz in Industrie und
   Medizin durch Erstellen von Druckprofilen verarbeitbar werden. Mit Hilfe
   der Kombination aus Material- und Ingenieurswissenschaften entsteht eine
   ganzheitliche Herangehensweise an das Thema 3D-Druck. Im Gegensatz zur
   Konkurrenz stehen die Materialien im Vordergrund, auf dieser Basis werden
   die 3D-Drucker entwickelt. Damit bietet die Apium Additive Technologies
   GmbH ein einzigartiges Kompetenzcenter welches sowohl optimierte Filamente
   und 3D-Drucker vertreibt, aber auch das notwendige Wissen und die
   Unterstützung für den Einsatz Ihrer entwickelten Produkte für die Anwender
   in der Industrie und Forschung liefert.

   Vorsprung durch Vielfalt

   Um als Kompetenzcenter der richtige Ansprechpartner zu sein, ist es
   entscheidend, eine in allen relevanten Bereichen Leistungen anbieten zu
   können. Nur dann lässt sich eine Beratung zur Wahl des Verfahrens und
   Materials in angemessener Weise durchführen. Beginnend mit den
   Materialien, welche in den verschiedensten Branchen eingesetzt werden
   können, über die 3D-Druckmodelle mit unterschiedlichen Parametersets zur
   Verarbeitung der Materialien, der Dienstleistung für Druckjobs zur
   Verifizierung der Qualität und Kennenlernen der Technologie, abgerundet
   durch das Angebot von Trainings, um das FFF Verfahren besser zu verstehen
   und einsetzen zu können.

   Materialien für Apiums FFF-3D-Drucktechnologie

   Das Flaggschiffprodukt, Apium PEEK 450, bietet mit seinen einzigartigen
   mechanischen, chemischen und thermischen Eigenschaften viele Vorteile
   gegenüber anderen Polymeren und eignet sich gut als Ersatz für
   Industriematerialien wie Aluminium und Stahl. Es erlaubt Nutzern eine
   Reduzierung des Gesamtgewichts, des Produktzyklus und eine verlängerte
   Lebensdauer. Im Vergleich zu Metallen bietet das PEEK Polymer eine größere
   Designfreiheit sowie eine verbesserte Leistung. PEEK überzeugt durch eine
   exzellente Kombination aus Festigkeitseigenschaften, Widerstandsfähigkeit
   und Hitzeresistenz. Es ist die optimale Materiallösung, wenn ein großer
   thermischer Handlungsspielraum (von -196°C bis 260°C), das Gewicht und
   Langlebigkeit eine besondere Rolle spielen. Dadurch lässt es sich in den
   Branchen Automobil, Luft- & Raumfahrt, Öl & Gas oder in der Halbleiter- &
   Elektroindustrie einsetzen. Aufgrund seiner Biokompatibilität und Toleranz
   gegenüber Gammastrahlung ist auch die Verwendung im medizinischen Sektor
   möglich.

   Ein weiteres Hochleistungspolymer wird mit Apium PVDF 1000 geboten,
   Polyvinyliden Difluorid (PVDF) ist ein Homopolymer mit mittlerer
   Viskosität. Vergleichbar mit anderen Hochleistungspolymeren bietet es
   unter thermalen, chemischen oder ultravioletten Konditionen Beständigkeit.
   Das bedeutet, dass es mit einer Hitzebeständigkeit von bis zu 149°C fast
   universell gegenüber Chemikalien und Lösungen resistent ist und selbst bei
   langfristiger ultravioletter Bestrahlung nicht beeinträchtigt wird. Damit
   ist PVDF die Materiallösung für anspruchsvolle Tiefseearbeiten in der Öl-
   & Gasindustrie.

   Apium POM-C ESD, ausgestattet mit hoher Festigkeit und E-Modul, ist
   aufgrund seiner Stoßfestigkeit besonders resistent gegen Materialermüdung.
   Aufgrund des geringen Gewichts wird es oft als Metallersatz verwendet.

   PEEK Filament PEEK Filament
   PEEK Filament
   PVDF Filament PVDF Filament
   PVDF Filament
   POM-C Filament POM-C Filament
   POM-C Filament

   3D-Drucksystem Apium P155

   Alle genannten Materialien können aufgrund verschiedener angelegter
   Parametersets mit dem 3D-Drucker Apium P155 der Apium Additive
   Technologies GmbH verarbeitet werden. Dieser 3D-Drucker ist optimiert zur
   Verarbeitung von Hochleistungspolymeren. Ein spezieller Druckkopf, der bis
   zu 420°C erreichen und einfach ausgestaucht werden kann, ermöglicht,
   verschiedene Materialien drucken zu können. Zudem wurde ein spezielles
   Heizbett für die optimale Adhäsion der Polymere verbaut. Mit Hilfe der
   Apium Controlling Software wird die beste Druckqualität gewährleistet;
   eine optische Prozesskontrolle zur Überwachung des zu druckenden Bauteils
   ist mit inbegriffen. Der Apium P155 eröffnet einen neuen,
   kosteneffizienten und einfachen Weg, individuelle Geometrien inklusive
   komplexer Hohlräume mit einem hohen Grad an Gestaltungsfreiheit zu
   produzieren. Während der Extruder die Infillrate des Filaments reguliert,
   wird der thermoplastische Werkstoff erhitzt und von einem durch eine CAM
   Software kontrollierten Druckkopf platziert. Schicht für Schicht wird der
   geschmolzene Thermoplast der Reihe nach auf der erhärteten
   Werkstoffoberfläche aufgetragen. Diese Additive Fertigungstechnologie
   ermöglicht es, sowohl detaillierte und präzise Modelle und Prototypen, als
   auch Kleinserien von maßgeschneiderten Teilen für verschiedenste
   industriespezifische Anwendungen zu produzieren.
   Die nächste Generation, der P220, wird noch 2017 erhältlich sein. Dieser
   wird unter anderem mit einem deutlich größeren Bauraum ausgestattet sein.
    

   Apium P155 high-performance polymer 3D-printing system Apium P155
   high-performance polymer 3D-printing system

   Apium P155 high-performance polymer 3D-printing system

   Kennenlernen der Apium FFF-3D-Drucktechnologie durch Druckaufträge

   Als Verifizierung der Qualität der 3D gedruckten Bauteile bietet die Apium
   Additive Technologies GmbH die Möglichkeit, Druckaufträge durchzuführen.
   Hierbei sendet der Interessent ein 3D-Modell seines Bauteils, welches von
   Apiums 3D-Druck-Ingenieuren für die Technologie optimiert und im
   gewünschten Material verarbeitet wird. Damit lässt sich die Qualität des
   Apium P155 3D-Druckers und der Materialien bestätigen.

   Optimale Anwendung dank Trainings

   Als Unterstützung für Unternehmen der Industrie und
   Forschungseinrichtungen lassen sich Trainings vereinbaren, bei welchen die
   Materialien und der 3D-Drucker in seiner Funktionsweise vorgestellt und
   die Technologie mit seinen Besonderheiten erklärt wird. Damit wird
   gewährleistet, dass der Anwender die gewünschten Materialen in der
   bestmöglichen Qualität verarbeiten kann.

   Starke Produktionspartner als Schlüssel zum Erfolg

   Mit dem Geschäftsbereich Smart Factory der Heidelberger Druckmaschinen AG
   (Heidelberg) konnte ein strategischer Partner für die Industrialisierung
   und die Serienproduktion der nächsten Generation von 3D-Druckern, der
   Apium P220 Serie, gewonnen werden.
   Heidelberg bietet mit seinem Kollaborationstool View2Connect eine
   Cloud-basierte digitale Vernetzung heutiger Prozessketten für die
   Produktion innovativer Produkte, über Firmengrenzen hinweg, an.
   Damit setzt Apium auf die sicheren, industriellen Prozesse von Heidelberg,
   nutzt deren modularen Leistungen wie das Projektmanagement und das
   Industrial Design, die Serienproduktion inkl. der Lieferlogistik.
   Die Unterstützung bei der Produktvalidierung, von Zertifizierungen und den
   notwendigen Zulassungen (z.B. CE, UL) runden die hohen
   Qualitätsanforderungen des Apium 3D-Drucksystems ab.

   www.heidelberg.com

   Ebenso wird die Kooperation mit der Ensinger GmbH weiter ausgebaut, um die
   neu entwickelten Filamente in der erforderlichen Menge zu produzieren.
   Der Kunststoffverarbeiter Ensinger versorgt Apium mit qualitativ
   hochwertigen Filamenten, die im Extrusionsverfahren hergestellt werden. Im
   Zuge der Kooperation arbeiten beide Seiten intensiv an der Erforschung
   neuer Filamente. Diese Produkte werden bis zur Marktreife ausgiebig auf
   3D-Druckbarkeit getestet.

   www.ensinger-online.com

   zurück zum blog
   Tags 3D Drucker, 3D Druck, Fused Filament Fabrication, Filament,
   Hochleistungspolymere, Heidelberger Druckmaschinen AG, Ensinger GmbH, PEEK

 Die nächste industrielle Revolution für FFF 3D gedruckte Hochleistungspolymere

   November 15, 2016 Pinar Karakas
   Die nächste Generation an Hochleistungspolymer 3D-Druckern „Apium P155“
   Die nächste Generation an Hochleistungspolymer 3D-Druckern „Apium P155“

    Die nächste Generation an Hochleistungspolymer 3D-Druckern „Apium P155“

   Oftmals gehen  mit Wachstum  neue Verantwortungen,  Herausforderungen  und
   Möglichkeiten einher, sowie die Chance Änderungen vorzunehmen, welche  das
   Wachstum wiederspiegeln. Indmatec wird sich  umgestalten um mit dem  neuen
   Namen „Apium  Additive  Technologies  GmbH“   noch  globaler  zu  agieren.
   Indmatecs  globale   Marktführung   und  Pionierrolle   im   Bereich   der
   Verarbeitung  von  Hochtemperatur-Polymeren   durch  die  Fused   Filament
   Fabrication (FFF) 3D-Druck Technologie wird nun in Apium weitergeführt. Um
   diese Marktführung zu festigen und zu  stärken arbeitet Apium nun mit  der
   Heidelberger Druckmaschinen AG zusammen; ein unbestreitbarer und namhafter
   Marktführer für  industrielle 2D  Off-Set Drucker,  um Apiums  patentierte
   Technologie mit einer neuen Generation von 3D-Druckern für Unternehmen auf
   den Markt zu bringen. Diese  Zusammenarbeit stattet Apiums 3D-Drucker  mit
   einem Qualitätssiegel aus, welches für die innovative Arbeit des Teams bei
   Apium  und  den  industriellen  Ansatz  der  3D-Drucker  spricht.  Um  die
   Wertschöpfungskette innerhalb  des  Gebiets  der  additiven  Fertigung  zu
   optimieren, wird  unser Geschäftsbereich  Materialien nun  noch  wirksamer
   durch die Zusammenarbeit mit der Ensinger GmbH; einem Meister in der  Welt
   der  Polymerextrusion   verstärkt.   Diese,  von   Material   beherrschte,
   Zusammenarbeit spiegelt den Kern unserer Geschäftsphilosophie wieder,  bei
   welcher ein tiefergehendes  Verständnis von Materialien  den Ton  angeben,
   wenn es um 3D-Drucker Entwicklung geht.

   Zwei   Jahre   Fokussierung   auf   das   Verständnis   der   Rolle    der
   Materialwissenschaft und  Ingenieurwesen  hat  unser  Team  zu  dem  Punkt
   geführt, einen  FFF 3D-Drucker  zu entwickeln,  welcher die  Ansprüche  an
   industrielle Fertigung erfüllt.

   Auf der Formnext 2016 powered by TCT werden die beiden neuen  Generationen
   von FFF 3D-Druckern, „Apium P155“  und „Apium P220“, zur Verarbeitung  von
   Hochleistungspolymeren,  welche  den  industriellen   Anwendungsansprüchen
   genügen, erstmals vorgestellt. Besuchen Sie  uns auf der Formnext vom  15.
   Bis 18. November in  Halle 3.1 am  Stand B40C um  die auf dem  aktuellsten
   Stand der  Technik  befindliche  Verarbeitung von  Polymeren  mittels  FFF
   3D-Drucktechnologie zu erleben.  

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   Tags Apium, Indmatec, Hochleistungspolymere, Fused Filament Fabrication,
   Fused Deposition Modeling, 3D Druck, 3D Drucker, Industrie, Formnext,
   Heidelberger Druckmaschinen AG, Ensinger GmbH

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 Die nächste industrielle Revolution für FFF 3D gedruckte Hochleistungspolymere

   November 15, 2016 Pinar Karakas
   Die nächste Generation an Hochleistungspolymer 3D-Druckern „Apium P155“
   Die nächste Generation an Hochleistungspolymer 3D-Druckern „Apium P155“

    Die nächste Generation an Hochleistungspolymer 3D-Druckern „Apium P155“

   Oftmals gehen  mit Wachstum  neue Verantwortungen,  Herausforderungen  und
   Möglichkeiten einher, sowie die Chance Änderungen vorzunehmen, welche  das
   Wachstum wiederspiegeln. Indmatec wird sich  umgestalten um mit dem  neuen
   Namen „Apium  Additive  Technologies  GmbH“   noch  globaler  zu  agieren.
   Indmatecs  globale   Marktführung   und  Pionierrolle   im   Bereich   der
   Verarbeitung  von  Hochtemperatur-Polymeren   durch  die  Fused   Filament
   Fabrication (FFF) 3D-Druck Technologie wird nun in Apium weitergeführt. Um
   diese Marktführung zu festigen und zu  stärken arbeitet Apium nun mit  der
   Heidelberger Druckmaschinen AG zusammen; ein unbestreitbarer und namhafter
   Marktführer für  industrielle 2D  Off-Set Drucker,  um Apiums  patentierte
   Technologie mit einer neuen Generation von 3D-Druckern für Unternehmen auf
   den Markt zu bringen. Diese  Zusammenarbeit stattet Apiums 3D-Drucker  mit
   einem Qualitätssiegel aus, welches für die innovative Arbeit des Teams bei
   Apium  und  den  industriellen  Ansatz  der  3D-Drucker  spricht.  Um  die
   Wertschöpfungskette innerhalb  des  Gebiets  der  additiven  Fertigung  zu
   optimieren, wird  unser Geschäftsbereich  Materialien nun  noch  wirksamer
   durch die Zusammenarbeit mit der Ensinger GmbH; einem Meister in der  Welt
   der  Polymerextrusion   verstärkt.   Diese,  von   Material   beherrschte,
   Zusammenarbeit spiegelt den Kern unserer Geschäftsphilosophie wieder,  bei
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   Materialwissenschaft und  Ingenieurwesen  hat  unser  Team  zu  dem  Punkt
   geführt, einen  FFF 3D-Drucker  zu entwickeln,  welcher die  Ansprüche  an
   industrielle Fertigung erfüllt.

   Auf der Formnext 2016 powered by TCT werden die beiden neuen  Generationen
   von FFF 3D-Druckern, „Apium P155“  und „Apium P220“, zur Verarbeitung  von
   Hochleistungspolymeren,  welche  den  industriellen   Anwendungsansprüchen
   genügen, erstmals vorgestellt. Besuchen Sie  uns auf der Formnext vom  15.
   Bis 18. November in  Halle 3.1 am  Stand B40C um  die auf dem  aktuellsten
   Stand der  Technik  befindliche  Verarbeitung von  Polymeren  mittels  FFF
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                       Erfolgreicher WECONOMY Wettbewerb

   October 28, 2016 Pinar Karakas

   WECONOMY  ist  ein   Wettbewerb  für  die   innovativsten  Start-Ups   aus
   Deutschland, gegründet von der Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland
   e.V.. Mit etwa 120 Mitgliedern von verschiedenen Branchen unterstützen sie
   deutsche Unternehmen sowie Start-Ups  und stellen Verbindungen zu  bereits
   etablierten Firmen her.

   Mit ihrem jährlichen Wettbewerb WECONOMY eröffnen sie Newcomern und jungen
   Unternehmen die Möglichkeit sich vor einer Jury aus Managern, Experten und
   Gründern zu präsentieren. Nachdem sie nach den Kriterien  Innovationsgrad,
   Marktpotenzial, Kundennutzen und Gründerteam  bewertet wurden, werden  die
   Gewinner ausgewählt.

   Indmatec verkündet stolz den Gewinn des WECONOMY Wettbewerbs!

   Dieses Jahr ist  Indmatec eines  der Neun Start-Ups,  welche das  WECONOMY
   Event gewonnen  haben  und  sich  nun in  der  glücklichen  Lage  befinden
   Erfahrungen und Know-How von Top  Managern von Bosch, Daimler, KPMG,  BASF
   und vielen anderen über  die nächsten Wochen und  Monate zu erhalten.  Das
   Wissen über den  Bereich Marketing &  Sales oder Wachstumsstrategien  sind
   genauso Teil der Unterstützung wie  Coaches für das Zusammenstellen  eines
   schlagkräftigen Teams,  Managern  als  Mentoren  und  ein  ausgezeichnetes
   Netzwerk um das Unternehmen weiter  anzutreiben. Indmatec wird in  Zukunft
   alle neuen Ideen und Vorschläge, welche  sie als Teil des Preises für  den
   Gewinn des Wettbewerbs erhalten, so gut es geht umsetzen.

    

   Impressionen eines get-together mit Top  Managern und Gesprächen über  die
   Möglichkeiten die  mit  einem  3D-Drucker,  welcher  Hochleistungspolymere
   verarbeiten kann, einhergehen:

   Weconomy2016_Karin_Ries.JPG Weconomy2016_Karin_Ries.JPG
   Indmatec_Wissensfabrik_Karin_Ries.JPG
   Indmatec_Wissensfabrik_Karin_Ries.JPG
   WECONOMY2016_Karin_Ries_01.JPG WECONOMY2016_Karin_Ries_01.JPG
   WECONOMY2016_Karin_Ries_02.JPG WECONOMY2016_Karin_Ries_02.JPG
   WECONOMY2016_Karin_Ries_05.JPG WECONOMY2016_Karin_Ries_05.JPG
   WECONOMY2016_Karin_Ries_20.JPG WECONOMY2016_Karin_Ries_20.JPG
   Weconomy2016_Karin_Ries.JPG Indmatec_Wissensfabrik_Karin_Ries.JPG
   WECONOMY2016_Karin_Ries_01.JPG WECONOMY2016_Karin_Ries_02.JPG
   WECONOMY2016_Karin_Ries_05.JPG WECONOMY2016_Karin_Ries_20.JPG
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 Kooperation mit dem Institut für Polymertechnologien e.V. im Bereich 3D-Druck

   February 3, 2017 Pinar Karakas

   Die Apium Additive Technologies GmbH ist im Bereich des 3D-Drucks auf das
   vielseitig einsetzbare Fused Filament Fabrication Verfahren spezialisiert
   und entwickelt hierfür branchen- und kundenspezifische, industriell
   verwendbare Hochleistungspolymere in Form von Filamenten sowie, auf der
   FFF-Technologie basierende, 3D-Drucker zur Verarbeitung dieser. Dadurch
   lässt sich das Verfahren als Alternative zur Herstellung funktioneller
   Prototypen, individuellen Einzelteilen und Kleinserien einsetzen.

   Als Pionier im Verarbeiten des Hochleistungspolymers PEEK
   (Polyetheretherketon) besitzt die Apium Additive Technologies GmbH die
   entsprechende materialwissenschaftliche Kompetenz zur Kooperation mit dem
   Institut für Polymertechnologien e.V. aus Wismar. Deren Ziel ist es, die
   technologische Weiterentwicklung sowie Verbreitung generativer
   Fertigungsverfahren voranzutreiben.

   Dank eines Apium P155 Hochleistungspolymer-Druckers im Hause des IPT zur
   Verarbeitung von Polymeren wie PEEK, welches sowohl in industriellen als
   auch medizinischen Anwendungen Verwendung finden kann, lässt sich die
   gewünschte Weiterentwicklung der FFF-Technologie anhand eines
   industrietauglichen Druckers vollziehen.

   Ziel der Kooperation ist das Zusammenführen des Know-Hows der beiden
   Akteure sowie der Austausch untereinander zur Entwicklung neuer Filamente
   und Verbreitung der FFF-3D-Druck Technologie für den Einsatz im
   industriellen Maßstab.

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   Tags Fused Filament Fabrication, 3D Druck, Industrie, Medizin,
   Hochleistungspolymere, PEEK, Apium P155, 3D Drucker, Institut für
   Polymertechnologien e.V., Entwicklung, Forschung

 Die nächste industrielle Revolution für FFF 3D gedruckte Hochleistungspolymere

   November 15, 2016 Pinar Karakas
   Die nächste Generation an Hochleistungspolymer 3D-Druckern „Apium P155“
   Die nächste Generation an Hochleistungspolymer 3D-Druckern „Apium P155“

    Die nächste Generation an Hochleistungspolymer 3D-Druckern „Apium P155“

   Oftmals gehen  mit Wachstum  neue Verantwortungen,  Herausforderungen  und
   Möglichkeiten einher, sowie die Chance Änderungen vorzunehmen, welche  das
   Wachstum wiederspiegeln. Indmatec wird sich  umgestalten um mit dem  neuen
   Namen „Apium  Additive  Technologies  GmbH“   noch  globaler  zu  agieren.
   Indmatecs  globale   Marktführung   und  Pionierrolle   im   Bereich   der
   Verarbeitung  von  Hochtemperatur-Polymeren   durch  die  Fused   Filament
   Fabrication (FFF) 3D-Druck Technologie wird nun in Apium weitergeführt. Um
   diese Marktführung zu festigen und zu  stärken arbeitet Apium nun mit  der
   Heidelberger Druckmaschinen AG zusammen; ein unbestreitbarer und namhafter
   Marktführer für  industrielle 2D  Off-Set Drucker,  um Apiums  patentierte
   Technologie mit einer neuen Generation von 3D-Druckern für Unternehmen auf
   den Markt zu bringen. Diese  Zusammenarbeit stattet Apiums 3D-Drucker  mit
   einem Qualitätssiegel aus, welches für die innovative Arbeit des Teams bei
   Apium  und  den  industriellen  Ansatz  der  3D-Drucker  spricht.  Um  die
   Wertschöpfungskette innerhalb  des  Gebiets  der  additiven  Fertigung  zu
   optimieren, wird  unser Geschäftsbereich  Materialien nun  noch  wirksamer
   durch die Zusammenarbeit mit der Ensinger GmbH; einem Meister in der  Welt
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   von FFF 3D-Druckern, „Apium P155“  und „Apium P220“, zur Verarbeitung  von
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 Kooperation mit dem Institut für Polymertechnologien e.V. im Bereich 3D-Druck

   February 3, 2017 Pinar Karakas

   Die Apium Additive Technologies GmbH ist im Bereich des 3D-Drucks auf das
   vielseitig einsetzbare Fused Filament Fabrication Verfahren spezialisiert
   und entwickelt hierfür branchen- und kundenspezifische, industriell
   verwendbare Hochleistungspolymere in Form von Filamenten sowie, auf der
   FFF-Technologie basierende, 3D-Drucker zur Verarbeitung dieser. Dadurch
   lässt sich das Verfahren als Alternative zur Herstellung funktioneller
   Prototypen, individuellen Einzelteilen und Kleinserien einsetzen.

   Als Pionier im Verarbeiten des Hochleistungspolymers PEEK
   (Polyetheretherketon) besitzt die Apium Additive Technologies GmbH die
   entsprechende materialwissenschaftliche Kompetenz zur Kooperation mit dem
   Institut für Polymertechnologien e.V. aus Wismar. Deren Ziel ist es, die
   technologische Weiterentwicklung sowie Verbreitung generativer
   Fertigungsverfahren voranzutreiben.

   Dank eines Apium P155 Hochleistungspolymer-Druckers im Hause des IPT zur
   Verarbeitung von Polymeren wie PEEK, welches sowohl in industriellen als
   auch medizinischen Anwendungen Verwendung finden kann, lässt sich die
   gewünschte Weiterentwicklung der FFF-Technologie anhand eines
   industrietauglichen Druckers vollziehen.

   Ziel der Kooperation ist das Zusammenführen des Know-Hows der beiden
   Akteure sowie der Austausch untereinander zur Entwicklung neuer Filamente
   und Verbreitung der FFF-3D-Druck Technologie für den Einsatz im
   industriellen Maßstab.

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   Tags Fused Filament Fabrication, 3D Druck, Industrie, Medizin,
   Hochleistungspolymere, PEEK, Apium P155, 3D Drucker, Institut für
   Polymertechnologien e.V., Entwicklung, Forschung

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    Angaben über Auflösung, Maßhaltigkeit und Reproduzierbarkeit im 3D-Druck

   May 16, 2017 Pinar Karakas

   Eine der von potentiellen 3D-Drucker-Käufern meist gestellten Fragen ist
   die, nach der "Auflösung" des 3D-Druckers. Hakt man nach, wird klar, dass
   tatsächlich von der „Maßhaltigkeit“ und „Reproduzierbarkeit“ von additiv
   gefertigten Modellen die Rede ist.

   Auflösung der 3D-Drucker
   Im Bereich des 3D-Drucks bezieht sich die Auflösung (gerätetechnisch) auf
   die geringstmögliche Druckkopfverschiebung, die innerhalb eines
   dreidimensionalen Volumens erzeugt werden kann (meist definiert in einem
   kartesischen Koordinatensystem in x, y, z). Diese Verschiebungen werden
   durch die Kombination der Steuerungssoftware, dem minimalen
   Verschiebungswinkel der Antriebsmotoren und der Übersetzung auf die
   beweglichen Elemente definiert. Dieses Zusammenspiel, sich innerhalb des
   Bauvolumens präzise von einem Ort zum anderen zu bewegen, wird als
   “Auflösung” des 3D-Druckers bezeichnet. Während diese Eigenschaft
   zweifellos von großer Bedeutung für die Fertigung von Bauteilen innerhalb
   dimensionaler “Genauigkeit” und “Reproduzierbarkeit” ist, bleibt diese
   Angabe nicht die einzig maßgebende Einheit für die dimensionale Präzision
   des Bauteils.

   Maßhaltigkeit und Reproduzierbarkeit
   Die Maßhaltigkeit des Bauteils hängt zum einen von der Auflösung des
   Druckers und zum anderen von der Kombination des Fließverhaltens des
   Polymers mit dem Durchmesser der Extrusionsdüse ab.   

   Die Fähigkeit des gesamten 3D Drucksystems das gleiche Bauteil mit selber
   Geometrie (auch wenn diese vom Sollzustand abweichen sollte) stets zu
   erzeugen, bezeichnet die Reproduzierbarkeit. Wenn die Abweichung der Maße
   des CAD Modells mit denen des 3D-gedruckten Teil verglichen wird, kann
   daraus die Toleranz abgeleitet werden.

   Fazit
   Zusammenfassend lässt sich sagen, ein 3D-Drucker mit einer hohen
   räumlichen Auflösung erzeugt nicht zwangsläufig Teile mit einer hohen
   Maßhaltigkeit oder Reproduzierbarkeit. Die meisten 3D-Drucker haben
   Motoren deren instrumentelle Auflösung bei 1 - 5 µm liegen. Dennoch liegen
   die feinsten Strukturen, die derartige Maschinen erzeugen können, zwei
   Größenordnungen (10²) über der instrumentellen Auflösung. Im Fall der 3D
   gedruckten Hochleistungsthermoplasten kommt die Überführung des Materials
   in die Schmelze und anschließendem Erstarren hinzu. Das Verhältnis von
   Abkühlrate und Fließverhalten des Thermoplasts muss ausreichend
   kontrolliert werden um zufriedenstellende Maßhaltigkeit zu erzielen. Apium
   weiß über die Sachverhalte von Auflösung, Maßhaltigkeit und
   Reproduzierbarkeit Bescheid. Für weitere Informationen der 3D Drucker von
   Apium dürfen Sie uns gerne kontaktieren.

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   Tags 3D-Drucker, Auflösung, Reproduzierbarkeit, Maßhaltigkeit, Toleranz,
   3D-Druck

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                      3D-Druck auf dem Weg in die Medizin

   March 10, 2017 Pinar Karakas

   Additive Fertigungsverfahren gehören seit einiger Zeit fest ins Repertoire
   der industriellen Fertigung. In den Bereichen Prototyping, Herstellung
   individueller Teile und komplexer Geometrien oder für die Forschung und
   Entwicklung gibt es zahlreiche Verfahren wie 3D-Drucktechnologien die
   diese Abteilungen bereichern.

   Aufgrund der vielfältigen Verfahren eröffnet sich dem Additive
   Manufacturing nun auch der Weg in die Medizin. Denkbar sind hier, neben
   speziell angepassten medizinischen Werkzeugen, vor allem Prothesen und
   Implantate. Einen prominenten Platz nimmt dabei die Mund-, Kiefer- und
   Gesichtschirurgie ein. In den genannten Bereichen spielen individuelle
   Implantate eine besondere Rolle. Im Bereich der dentalen Medizin bspw.
   kann so Zahnersatz für die Patienten maßgeschneidert angeboten werden.
   Entscheidend dabei ist jedoch die Wahl des Materials aus welchem die
   Implantate bestehen sollen und damit auch das Verfahren zur Verarbeitung
   dieses.

   Apium PEEK Filament Apium PEEK Filament

   Apium PEEK Filament

   Eines der Materialien, welches seit längerem für Implantate und im Bereich
   der Dentaltechnik verwendet wird, ist das Hochleistungspolymer
   Polyetheretherketon (PEEK). Ein Polymer, welches sich aufgrund seiner
   chemischen Stabilität, Biokompatibilität und Toleranz gegenüber
   Gammastrahlung sowie hervorragender Verschleißbeständigkeit aufgrund
   seiner mechanischen Eigenschaften, PEEK besitzt eine Reißfestigkeit von 98
   MPa, als medizinisch einsetzbares Material qualifiziert. Hinzu kommt ein
   sehr niedriges spezifisches Gewicht von 1,30 g/cm³. Im zahnmedizinischen
   Kontext zeichnet sich das Material auch durch eine geringe
   Plaqueanlagerung aus, eine wünschenswerte Eigenschaft bei Zahnersatz.

   Ein 3D-Druckverfahren, das den Anforderungen bezüglich individueller Teile
   entspricht, dabei äußerst materialsparend arbeitet und das
   Hochleistungspolymer PEEK verarbeiten kann, wird durch das Fused Filament
   Fabrication (FFF) Verfahren realisiert. Hierbei wird das Material in
   Filamentform, einer Art Kunststoffstrang, durch den Druckkopf unter
   Einsatz hoher Temperaturen von bis zu 500 °C geschmolzen und in
   verschiedenen Schichten zum gewünschten Bauteil aufgetragen. Entscheidend
   für die Bauteilqualität ist der kontrollierte Erstarrungsvorgang des
   teilkristallinen Kunststoffes. Ein Drucker, der die Voraussetzungen
   erfüllt, ist der Apium P155 der Apium Additive Technologies GmbH. Bislang
   ist dieser Drucker ausschließlich für industrielle Anwendungen konzipiert.

    

   Kooperationen mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin und Evonik
   sollen Medizineinsatz ermöglichen

   Apium P 155 Hochleistungspolymer 3D-Drucker Apium P 155
   Hochleistungspolymer 3D-Drucker

   Apium P 155 Hochleistungspolymer 3D-Drucker

   Unter Leitung von Prof. (UH) Dr. W.-D. Müller strebt die Apium Additive
   Technologies GmbH eine Kooperation mit dem Center for Dental and
   Craniofacial Sciences der Charité Berlin an. Ziel dieser Kooperation ist
   es, eine Studie zur Ermittlung der Druckleistung im Dentalbereich von
   zugelassenen PEEK Compounds durchzuführen. Im Mittelpunkt der Studie steht
   ein Apium P 155 3D-Drucker, basierend auf der FFF 3D-Drucktechnologie. Er
   dient der Herstellung verschiedener Strukturen, dabei ist die
   Zugfestigkeit der Druckproben ein entscheidendes Kriterium, welche
   extrudierten Proben gegenübergestellt werden. Bei zufriedenstellenden
   Ergebnissen werden im nächsten Schritt Einzelkronengerüste hergestellt und
   einem Qualitätsvergleich unterzogen. Hier wird besonders auf die
   Dimensionsgenauigkeit und Passfähigkeit wert gelegt. Den Maßstab setzen
   CAD CAM gefräste Strukturen. Das Center for Dental and Craniofacial
   Sciences wird zu Beginn von den 3D-Druck Ingenieuren der Apium Additive
   Technologies GmbH in die 3D-Drucktechnologie eingewiesen und erhält
   Unterstützung bei den ersten Testdrucken. Durch diese Studie soll der
   erste Schritt gemacht werden, einen 3D-Drucker für den medizinischen
   Einsatz in der Dentaltechnik zu entwickeln. Ein Austausch des Know-Hows
   beider Seiten sowie der abschließenden Daten der Studie ist dabei ein
   essenzieller Faktor.

   Evonik-Markenzeichen-Deep-Purple-RGB.jpg
   Evonik-Markenzeichen-Deep-Purple-RGB.jpg
   Logo_Charite.svg.png Logo_Charite.svg.png

   Neben einer Kooperation zur Erforschung der Möglichkeiten, die ein auf der
   FFF-Technologie basierender 3D-Drucker für medizinische Zwecke bietet,
   steht für die Apium Additive Technologies GmbH auch die Entwicklung neuer
   Filamente für den Einsatz in der Medizin im Vordergrund. Hierfür plant
   Apium eine Zusammenarbeit mit der Evonik Industries AG. Auf Grundlage des
   von Evonik hergestellten Hochleistungskunststoff VESTAKEEP® PEEK - eines
   Biomaterials für medizinische Anwendungen -  soll durch Tests
   herausgefunden werden, wie dieses Material als Filament in optimaler Weise
   mit der FFF-Technologie verarbeitet werden kann, um das Endprodukt, ein in
   der 3D-Druck-Technologie hergestelltes Implantat, einzusetzen. Dabei
   werden die verschiedenen VESTAKEEP® Klassen untersucht und gegebenenfalls
   modifiziert, um das gewünschte Resultat zu erreichen.

   Mit Hilfe beider Kooperationen plant die Apium Additive Technologies GmbH
   der Vorreiter für den Einstieg in den medizinischen 3D-Druck zu werden und
   das Verständnis sowie die Herangehensweise an passgenaue Implantate mit
   dieser innovativen Lösung grundlegend zu revolutionieren.

   Zurück zum blog
   Tags 3D Druck, Medizin, 3D Drucker, Apium P155, Evonik, Charité Berlin, 3D
   Druck Implantat, PEEK

 Kooperation mit dem Institut für Polymertechnologien e.V. im Bereich 3D-Druck

   February 3, 2017 Pinar Karakas

   Die Apium Additive Technologies GmbH ist im Bereich des 3D-Drucks auf das
   vielseitig einsetzbare Fused Filament Fabrication Verfahren spezialisiert
   und entwickelt hierfür branchen- und kundenspezifische, industriell
   verwendbare Hochleistungspolymere in Form von Filamenten sowie, auf der
   FFF-Technologie basierende, 3D-Drucker zur Verarbeitung dieser. Dadurch
   lässt sich das Verfahren als Alternative zur Herstellung funktioneller
   Prototypen, individuellen Einzelteilen und Kleinserien einsetzen.

   Als Pionier im Verarbeiten des Hochleistungspolymers PEEK
   (Polyetheretherketon) besitzt die Apium Additive Technologies GmbH die
   entsprechende materialwissenschaftliche Kompetenz zur Kooperation mit dem
   Institut für Polymertechnologien e.V. aus Wismar. Deren Ziel ist es, die
   technologische Weiterentwicklung sowie Verbreitung generativer
   Fertigungsverfahren voranzutreiben.

   Dank eines Apium P155 Hochleistungspolymer-Druckers im Hause des IPT zur
   Verarbeitung von Polymeren wie PEEK, welches sowohl in industriellen als
   auch medizinischen Anwendungen Verwendung finden kann, lässt sich die
   gewünschte Weiterentwicklung der FFF-Technologie anhand eines
   industrietauglichen Druckers vollziehen.

   Ziel der Kooperation ist das Zusammenführen des Know-Hows der beiden
   Akteure sowie der Austausch untereinander zur Entwicklung neuer Filamente
   und Verbreitung der FFF-3D-Druck Technologie für den Einsatz im
   industriellen Maßstab.

   Zurück zum blog
   Tags Fused Filament Fabrication, 3D Druck, Industrie, Medizin,
   Hochleistungspolymere, PEEK, Apium P155, 3D Drucker, Institut für
   Polymertechnologien e.V., Entwicklung, Forschung

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                   Hochleistungspolymere im Kontext 3D-Druck

   June 20, 2017 Pinar Karakas

   In der Welt der industriellen Fertigung lassen sich zahlreiche Materialien
   aus den verschiedenen Werkstoffklassen finden. Einen prominenten Platz
   nehmen dabei Kunststoffe ein. Der Vorteil vieler Polymere ist dabei, dass
   sie sich mit mehreren Fertigungsverfahren verarbeiten lassen und sie mit
   unterschiedlichen Materialeigenschaften versehen sind. In der
   industriellen Fertigung spielen vor allem die Hochleistungspolymere wie
   Thermoplaste eine entscheidende Rolle. Dank ihren hohen
   Temperaturbeständigkeiten lassen sich diese Werkstoffe in zahlreichen
   anspruchsvollen Anwendungen verwenden, z.B. in Motoren und Getrieben.
   Weitere Eigenschaften wie chemische Stabilität, geringer Verschleiß bei
   andauernder Belastung und hohe Zugfestigkeiten sorgen für weitreichende
   Anwendungsgebiete in der Automobilbranche, Luft- & Raumfahrt oder der Öl-
   und Gasindustrie. Dank dieser Eigenschaften bieten sich diese technischen
   Polymere auch als Alternative zu Metallen an. Dadurch kann zum einen die
   Leistung von Maschinen, in Hinsicht auf Gewichteinsparung und daraus
   resultierender höherer Geschwindigkeit oder geringerem Verbrauch,
   gesteigert werden. Zum anderen bieten diese Polymere zusätzliche
   Eigenschaften welche bei Metallen fehlen. Ein Beispiel liefern hier Teile
   aus dem thermoplastischen Polymer Polyetheretherketon (PEEK) als Ersatz
   für metallische Zahnräder in Motoren. Zahnräder aus PEEK benötigen
   deutlich weniger Schmiermittel als seine Pendants aus Metall, dadurch
   lassen sich Wartungsintervalle verlängern und somit Kosten sparen, da
   Teile seltener ausgetauscht werden müssen.

   Aufgrund der herausragenden Eigenschaften haben diese Materialien einen
   entsprechenden Preis, den es bei Betrachtung als Alternative für
   metallische Werkstoffe einzubeziehen gilt. Dabei sollte abgewogen werden,
   ob sich die gesteigerte Leistung bzw. die Kosteneinsparung durch geringere
   Wartungskosten mit einem höheren Materialpreis rechnet. Es ist ratsam auch
   entsprechende innovative Fertigungsmethoden mit zu betrachten, die
   thermoplastische Polymere verarbeiten können und dabei effektiver arbeiten
   als klassische Fertigungsverfahren. Die Rede ist hier von Additive
   Manufacturing (AM). AM, auch generative Fertigung oder 3D-Druck genannt,
   bezeichnet Verfahren, welche ein Bauteil durch Auftragen bzw. Hinzufügen
   von Material herstellen. Dem gegenüber stehen die sonst klassischen,
   abtragenden Verfahren, bei welchen Material von einem Halbzeug entfernt
   wird. Die klassischen Verfahren haben demnach deutlich höhere
   Materialkosten für dasselbe Bauteil. Eines der 3D-Druck-Verfahren, welches
   äußerst materialsparend arbeitet, ist das Fused Filament Fabrication
   (FFF). Bei diesem wird der Werkstoff als eine Art Kunststoffstrang, dem
   Filament, durch eine Düse geschmolzen und so in verschiedenen Schichten
   zum Bauteil durch Auftragen auf der Bauplattform aufgebaut. Dieses
   Verfahren ermöglicht, neben der materialsparenden Arbeitsweise, zudem
   neue, komplexere Geometrien im Vergleich zu abtragenden Verfahren. So sind
   bspw. Bauteile mit Überhängen oder solche in Leichtbauweise mit Hilfe von
   Wabenstrukturen deutlich einfacher zu realisieren. Ein Beispiel zeigt
   Abbildung 1.

   Abbildung 1: Leichtbauwinkel aus PEEK, hergestellt mit einem Apium P 155
   3D-Drucker und dem FFF-Verfahren Abbildung 1: Leichtbauwinkel aus PEEK,
   hergestellt mit einem Apium P 155 3D-Drucker und dem FFF-Verfahren

   Abbildung 1: Leichtbauwinkel aus PEEK, hergestellt mit einem Apium P 155
   3D-Drucker und dem FFF-Verfahren

   Die reinen Materialkosten des hier verwendeten PEEK belaufen sich, bei
   einer Abmessung von 10 x 45 x 115 mm und 100% Infillrate, auf 12,90 €. Im
   Vergleich dazu kostet eine Platte aus PEEK mit den gleichen Maßen ca.
   15,30 €, 18% höhere Materialkosten pro hergestelltem Teil. Zudem gilt hier
   zu bedenken, dass die gezeigte Wabenstruktur mit abtragenden Verfahren
   kaum bis nicht möglich herzustellen ist und die laufenden Kosten, wie
   Verschleiß der Werkzeuge und Instandhaltung, höher als bei einem FFF
   basierten 3D-Drucker sind, welcher als einziges Werkzeug die Schmelzdüse
   verwendet. Gerade bei einem sehr beständigen und schwer zu bearbeitendem
   Werkstoff wie PEEK müssen die Werkzeuge, bspw. Fräsköpfe, entsprechend oft
   getauscht werden. Einzig die aktuell langen Herstellungszeiten mit dem
   Fused Filament Fabrication Verfahren verhindern einen serienreifen Einsatz
   von 3D-Druckern in der Fertigung. Dem Einsatz zu Spezialanfertigungen,
   Prototypen oder im Bereich der F&E steht allerdings nichts im Weg. Zumal
   abtragende Verfahren, je nach Geometrie des Bauteils, Verfügbarkeit des
   Halbzeuges und speziell angefertigten Einspannvorrichtungen auch lange
   Fertigungszeiten in Anspruch nehmen können. Hier spielt wiederum der
   3D-Druck seine Stärken aus, der Herstellungsprozess kann sofort begonnen
   werden, sobald das Bauteil designt wurde, es werden keine zeitraubenden
   Vorbereitungsschritte benötigt.

   Tags Hochleistungspolymere, 3D Drucker, 3D-Druck, PEEK, Apium P155, Fused
   Filament Fabrication, Fused Deposition Modeling, Additive Manufacturing,
   Generative Fertigung, CNC Fräsen

Eine wissenschaftsorientierte Betrachtung von unerwünschten Bestandteilen in 3D
                              gedruckten Polymeren

   April 11, 2017 Pinar Karakas

   Ein unerwünschter Effekt bei thermischer Umformung von Thermoplasten ist
   das Auftreten von schwarzen Punkten in dem bereits verarbeiteten Material.
   Diese schwarzen Punkte haben ihren Ursprung in der thermisch-mechanischen
   Bearbeitung des Materials. Es wird jedoch selten bei unverarbeiteten
   Polymeren beobachtet, weil die Synthese, durch die das Polymer hergestellt
   wird, meist sehr akribisch kontrolliert wird.

   Auf dem Gebiet der „Fused Filament Fabrication“-3D-Druck-Technologie (FFF)
   können schwarze Punkte möglicherweise in gedruckten Teilen entstehenoder
   in den Bereichen im Inneren des Druckers, in denen sich die Schmelze
   befindet, wie die Düse und die umliegenden Bereiche. Sollten diese Punkte
   auftreten, kann es dem schlechten Temperaturmanagement während des
   Druckvorgangs zugeordnet werden. Während die Materialwissenschaft
   unkontrollierbare thermodynamische Änderungen (Schwankungen in
   Konzentration, Druck oder Temperatur) als Ursache für die Bildung der
   schwarzen Punkte in der Schmelze verantwortlich macht, ist es zudem
   selbstverständlich, dass die Temperatur eine grundlegende Rolle spielt.

   Die möglichen Ursachen von schwarzen Punkten in FFF 3D gedruckten Teilen
   sind:

   ·         Zersetzung des geschmolzenen Filaments

   ·         Zersetzung des geschmolzenen Filaments innerhalb des
   Düsenschafts

   ·         Schlecht designter Düsenspitzenbereich, sodass sich die Schmelze
   an der freigelegten Oberfläche sammelt und anschließend zersetzt

   ·         Unregelmäßige thermische Belastung der Schmelze durch die
   Heizelemente

   ·         Zersetzung der Schmelze aufgrund von Fremdkörpern, die sich mit
   der Schmelze verbinden

   ·         Verlängerte Verweildauer der Schmelze im Düsengang/-gehäuse

   ·         Zu hohe Verarbeitungstemperatur

   Für Hochtemperatur-Polymerwerkstoffe wie PEEK ist eine strikte
   Beherrschung der temperaturabhängigen Vorgänge wünschenswert. Apiums
   3D-Drucker sind speziell dafür designt, um sicherzustellen, dass sich
   keine schwarzen Punkte im gedruckten Teil entwickeln. Selbst für
   Verarbeitungstemperaturen, die deutlich höher sind als die
   Schmelztemperatur von PEEK. Auf Basis dieses technischen Erfolgs ist es
   Apium möglich, naturfarbenes (beiges) PEEK für die Herstellung von
   Sichtteilen, Demonstrationsmodellen und Endnutzeranwendungen zu
   verarbeiten. Diese Punkte, falls vorhanden, sind in schwarzem PEEK oder
   auch in stark amorphem PEEK (wenig kristallines PEEK, dunkelbraun)
   verständlicherweise kaum sichtbar für das menschliche Auge (Abbildung A).

   Abbildung A. Bild von PEEK Teilen die schwarze Punkte aufweisen Abbildung
   A. Bild von PEEK Teilen die schwarze Punkte aufweisen

   Abbildung A. Bild von PEEK Teilen die schwarze Punkte aufweisen

   Die Fourier-Transformations-Infrarot-Spektrometrie (FTIR) ermöglicht die
   Bestimmung der Art chemischer Bindungen in Materialien, basierend auf der
   Absorption oder Transmission des Materials von Infrarotlicht, auf einem
   relativ weiten Wellenlängenbereich. Die FTIR Untersuchung von FFF
   3D-gedruckten Teilen aus PEEK mit schwarzen Punkten und ohne schwarze
   Punkte offenbart (Spektrum in Abbildung B), dass die Merkmale der
   aromatischen Gruppe, ebenso wie die der Carboxylgruppe in der
   PEEK-Struktur im fleckenfreien Teil detektiert wurden, während diese
   Gruppen im fleckenreichen Teil nicht aufgespürt wurden.

   Das Ergebnis bestätigt das Vorkommen thermischer Oxidation (Verbrennung)
   des Materials zusammen mit dem Auftreten atmosphärischen CO2s. Das
   Resultat zeigt, dass sich die chemische Struktur des PEEKs (durch
   Oxidierung) verändert hat und daher die einzigartigen Eigenschaften des
   Materials verloren sind. Folglich ist ein schwarzer Fleck eine verbrannte
   Masse von Verunreinigungen in Polymeren.

   Abbildung B. FITR Spektrum von PEEK Proben im fleckenlosen und
   fleckenreichen Zustand Abbildung B. FITR Spektrum von PEEK Proben im
   fleckenlosen und fleckenreichen Zustand

   Abbildung B. FITR Spektrum von PEEK Proben im fleckenlosen und
   fleckenreichen Zustand

   Die notwendigen Prozesse um qualitativ hochwertiges PEEK mittels der
   FFF-Technologie 3D-drucken zu können, wurden bei Apium entwickelt und
   etabliert. Diese Leistung ermöglicht die Verarbeitung anderer
   Hochtemperatur-Polymere durch die FFF 3D-Druck-Technologie ohne Schädigung
   des Materials und ohne Bildung schwarzer Punkte.

    

   Anerkennung
   Die FTIR-Analyse wurde vom ARC Centre in ADDITIVE BIOMANUFACTURING
   durchgeführt, welches von Professor Dietmar W Hutmacher an der Queensland
   Universität für Technologie – Australien geleitet wird.

   Zurück zum Blog
   Tags PEEK, Polyetheretherketon, 3D-Druck, 3D-Drucker,
   Hochleistungspolymere, Black Specks

                      3D-Druck auf dem Weg in die Medizin

   March 10, 2017 Pinar Karakas

   Additive Fertigungsverfahren gehören seit einiger Zeit fest ins Repertoire
   der industriellen Fertigung. In den Bereichen Prototyping, Herstellung
   individueller Teile und komplexer Geometrien oder für die Forschung und
   Entwicklung gibt es zahlreiche Verfahren wie 3D-Drucktechnologien die
   diese Abteilungen bereichern.

   Aufgrund der vielfältigen Verfahren eröffnet sich dem Additive
   Manufacturing nun auch der Weg in die Medizin. Denkbar sind hier, neben
   speziell angepassten medizinischen Werkzeugen, vor allem Prothesen und
   Implantate. Einen prominenten Platz nimmt dabei die Mund-, Kiefer- und
   Gesichtschirurgie ein. In den genannten Bereichen spielen individuelle
   Implantate eine besondere Rolle. Im Bereich der dentalen Medizin bspw.
   kann so Zahnersatz für die Patienten maßgeschneidert angeboten werden.
   Entscheidend dabei ist jedoch die Wahl des Materials aus welchem die
   Implantate bestehen sollen und damit auch das Verfahren zur Verarbeitung
   dieses.

   Apium PEEK Filament Apium PEEK Filament

   Apium PEEK Filament

   Eines der Materialien, welches seit längerem für Implantate und im Bereich
   der Dentaltechnik verwendet wird, ist das Hochleistungspolymer
   Polyetheretherketon (PEEK). Ein Polymer, welches sich aufgrund seiner
   chemischen Stabilität, Biokompatibilität und Toleranz gegenüber
   Gammastrahlung sowie hervorragender Verschleißbeständigkeit aufgrund
   seiner mechanischen Eigenschaften, PEEK besitzt eine Reißfestigkeit von 98
   MPa, als medizinisch einsetzbares Material qualifiziert. Hinzu kommt ein
   sehr niedriges spezifisches Gewicht von 1,30 g/cm³. Im zahnmedizinischen
   Kontext zeichnet sich das Material auch durch eine geringe
   Plaqueanlagerung aus, eine wünschenswerte Eigenschaft bei Zahnersatz.

   Ein 3D-Druckverfahren, das den Anforderungen bezüglich individueller Teile
   entspricht, dabei äußerst materialsparend arbeitet und das
   Hochleistungspolymer PEEK verarbeiten kann, wird durch das Fused Filament
   Fabrication (FFF) Verfahren realisiert. Hierbei wird das Material in
   Filamentform, einer Art Kunststoffstrang, durch den Druckkopf unter
   Einsatz hoher Temperaturen von bis zu 500 °C geschmolzen und in
   verschiedenen Schichten zum gewünschten Bauteil aufgetragen. Entscheidend
   für die Bauteilqualität ist der kontrollierte Erstarrungsvorgang des
   teilkristallinen Kunststoffes. Ein Drucker, der die Voraussetzungen
   erfüllt, ist der Apium P155 der Apium Additive Technologies GmbH. Bislang
   ist dieser Drucker ausschließlich für industrielle Anwendungen konzipiert.

    

   Kooperationen mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin und Evonik
   sollen Medizineinsatz ermöglichen

   Apium P 155 Hochleistungspolymer 3D-Drucker Apium P 155
   Hochleistungspolymer 3D-Drucker

   Apium P 155 Hochleistungspolymer 3D-Drucker

   Unter Leitung von Prof. (UH) Dr. W.-D. Müller strebt die Apium Additive
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   es, eine Studie zur Ermittlung der Druckleistung im Dentalbereich von
   zugelassenen PEEK Compounds durchzuführen. Im Mittelpunkt der Studie steht
   ein Apium P 155 3D-Drucker, basierend auf der FFF 3D-Drucktechnologie. Er
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   Unterstützung bei den ersten Testdrucken. Durch diese Studie soll der
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   FFF-Technologie basierender 3D-Drucker für medizinische Zwecke bietet,
   steht für die Apium Additive Technologies GmbH auch die Entwicklung neuer
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   Apium eine Zusammenarbeit mit der Evonik Industries AG. Auf Grundlage des
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   werden die verschiedenen VESTAKEEP® Klassen untersucht und gegebenenfalls
   modifiziert, um das gewünschte Resultat zu erreichen.

   Mit Hilfe beider Kooperationen plant die Apium Additive Technologies GmbH
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   Tags 3D Druck, Medizin, 3D Drucker, Apium P155, Evonik, Charité Berlin, 3D
   Druck Implantat, PEEK

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   February 3, 2017 Pinar Karakas

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   und entwickelt hierfür branchen- und kundenspezifische, industriell
   verwendbare Hochleistungspolymere in Form von Filamenten sowie, auf der
   FFF-Technologie basierende, 3D-Drucker zur Verarbeitung dieser. Dadurch
   lässt sich das Verfahren als Alternative zur Herstellung funktioneller
   Prototypen, individuellen Einzelteilen und Kleinserien einsetzen.

   Als Pionier im Verarbeiten des Hochleistungspolymers PEEK
   (Polyetheretherketon) besitzt die Apium Additive Technologies GmbH die
   entsprechende materialwissenschaftliche Kompetenz zur Kooperation mit dem
   Institut für Polymertechnologien e.V. aus Wismar. Deren Ziel ist es, die
   technologische Weiterentwicklung sowie Verbreitung generativer
   Fertigungsverfahren voranzutreiben.

   Dank eines Apium P155 Hochleistungspolymer-Druckers im Hause des IPT zur
   Verarbeitung von Polymeren wie PEEK, welches sowohl in industriellen als
   auch medizinischen Anwendungen Verwendung finden kann, lässt sich die
   gewünschte Weiterentwicklung der FFF-Technologie anhand eines
   industrietauglichen Druckers vollziehen.

   Ziel der Kooperation ist das Zusammenführen des Know-Hows der beiden
   Akteure sowie der Austausch untereinander zur Entwicklung neuer Filamente
   und Verbreitung der FFF-3D-Druck Technologie für den Einsatz im
   industriellen Maßstab.

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   Tags Fused Filament Fabrication, 3D Druck, Industrie, Medizin,
   Hochleistungspolymere, PEEK, Apium P155, 3D Drucker, Institut für
   Polymertechnologien e.V., Entwicklung, Forschung

          Einsparpotenzial durch Supply Chain Management-Optimierungen

   February 3, 2017 Pinar Karakas

   Der Apium Additive Technologies GmbH gelang ein entscheidender Schritt
   industriellen 3D-Druck mit Hochleistungspolymeren, wie PEEK
   (Polyetheretherketon), auf Basis des Fused Filament
   Fabrication-Verfahrens(FFF)  noch wirtschaftlicher zu gestalten

   Das additive Fertigungsverfahren schmilzt im Herstellungsprozess einen
   Kunststoffstrang, um diesen in mehreren Schichten aufzutragen, und so das
   gewünschte Bauteil zu erzeugen. Dabei landen nahezu 100% des eingesetzten
   Materials im gedruckten Objekt, wodurch im Vergleich zu anderen
   Fertigungsverfahren deutlich an Materialkosten gespart werden kann. Dank
   Apiums Forschungen konnten so auch zum ersten Mal Hochleistungspolymere
   für industrielle Anwendungen verarbeitet werden. Dabei stand vor allem
   PEEK im Mittelpunkt, ein Polymer welches aufgrund seiner thermischen,
   chemischen sowie mechanischen Beständigkeit in Anwendungen verschiedenster
   Industriezweige eingesetzt werden kann. PEEK ist allerdings auch ein
   vergleichsweise hochpreisiges Material, wodurch sein Einsatz in
   Fertigungsunternehmen limitiert wird.

   Kosteneinsparung durch Supply Chain Management

   Der Apium Additive Technologies GmbH gelang es, die Kosten dank
   Optimierungen entlang der Supply Chain deutlich zu reduzieren und somit
   den Unternehmen aus der verarbeitenden Kunststoffindustrie mit einem
   reduzierten Preis für Apium PEEK Filamente entgegenzukommen.

   „Die Resonanz bezüglich unseres PEEK Filaments bei Markteinführung vor
   zwei Jahren war überwältigend. Doch wir haben schnell gesehen, dass das
   Material günstiger werden muss, um einen wirtschaftlichen Einsatz in der
   Industrie zur Fertigung von Prototypen, Ersatzteilen und Kleinserien zu
   rechtfertigen. Wir haben in den letzten Monaten Studien im Bereich des SCM
   durchführen lassen und zusammen mit unserem Materialhersteller Ensinger
   GmbH die Abläufe über den gesamten Prozess der Herstellung und Lieferung
   unseres PEEK Filaments optimiert.“ So Gerhard Zaiser, Principal Account
   Manager von Apium.

   Entscheidend waren hier vor allem die Optimierungen im Bereich der
   Kommunikation und Logistik. Neu entwickelte Konzepte und die Einführung
   eines IT-Systems gewährleisten einen deutlich effizienteren Ablauf von der
   Bestellung bis zur Auslieferung an den Kunden. Neben der Verkürzung der
   Wege konnten auch zeitkritische Stellen und unnötige Wartezeiten abgebaut
   werden. Die allgemeine Preisentwicklung bei der Rohware sowie die
   dauerhaft niedrigen Ölpreise der letzten zwei Jahre entspannten die
   Kostenstruktur zusätzlich. Durch die hieraus resultierenden Einsparungen
   konnte Apium den Preis für PEEK Filament um ca. 26% senken. Apium ist
   überzeugt, mit dieser Entscheidung die Anwendungsmöglichkeiten für den
   PEEK Filamentdruck aufgrund der höheren Wirtschaftlichkeit ausweiten zu
   können.

   Einführung des Apium P 155 Hochleistungspolymer 3D-Druckers

   „Um die Auslieferung unseres neuen Apium P 155 an die ersten auserwählten
   Kunden zu feiern gewähren wir für einen Monat einen zusätzlichen Rabatt
   von 25%! Schnell sein lohnt sich also. Wir wollen unseren Kunden damit die
   Möglichkeit bieten, ihre neue Fertigungstechnologie ausgiebig zu testen
   und einzusetzen.“ So CEO Tony Tran-Mai.

   Der neue Apium P155 kann neben PEEK auch die weiteren
   Hochleistungspolymere aus dem Hause Apium verarbeiten und verfügt über
   optimierte Prozesse, wie die verbesserte Apium Controlling Software und
   einem Optischen Kontrollprozess zur Steigerung der Druckqualität. Die
   Druckdüse wurde zudem komplett neu gestaltet und lässt sich zum schnellen
   Umstellen auf andere Materialien in wenigen Schritten austauschen.

   Dank der Einsparungen aus den SCM Optimierungsvorgängen und der aktuellen
   Marktlage ist die 500-Gramm-Spule von Apiums PEEK Filament nun dauerhaft
   für 333 € erhältlich. Dank der temporären Rabattierung aufgrund der
   Einführung des Apium P 155 3D-Drucksystems liegt der Preis bis zum 28.
   Februar sogar lediglich bei 249 € und kann über den Webshop der Apium
   Additive Technology GmbH unter www.apiumtec.com/de/shop bezogen werden.

   zurück zum blog
   Tags 3D Drucker, 3D Druck, industrieller 3D Druck, Hochleistungspolymere,
   PEEK Filament, PEEK, Fused Filament Fabrication, Apium P155

             3D-Druck Revolution durch Know-How und starke Partner

   February 1, 2017 Pinar Karakas

   3D-Drucktechnologien sind in den letzten Jahren mehr und mehr auf dem
   Vormarsch, zuletzt auch als Unterstützung und Ersatz für die industrielle
   Fertigung. Hierbei lassen sich 3D-Drucker vor allem in den Bereichen
   Forschung & Entwicklung, Prototyping oder zur Fertigung kleiner Serien und
   individuellen Teilen einsetzen. Eines der bekanntesten Verfahren ist die
   Fused Filament Fabrication (FFF) Technologie. Hierbei wird ein
   Kunststoffstrang mithilfe des Druckkopfes geschmolzen und Schicht für
   Schicht aufgetragen. Das Schichtverfahren überzeugt dabei in den genannten
   Bereichen durch extreme Materialeffizienz, niedrige Anschaffungs- und
   Instandhaltungskosten, im Vergleich einfache Bedienbarkeit sowie
   Erstellung komplexer Geometrien wie Überhänge und Wabenstrukturen für
   Leichtbauweise von Teilen. Trotz der vermeintlich simplen Funktionsweise
   dieses Verfahrens ist es für den Einsatz in der Industrie und Forschung
   dennoch entscheidend diese Technologie zu beherrschen und auch in Ihrer
   Entwicklung voranzutreiben.

   Das Kompetenzcenter Apium Additive Technologies GmbH

   An diesem Punkt greift die Apium Additive Technologies GmbH an. 2014 noch
   unter dem Namen Indmatec GmbH in Karlsruhe gegründet, spezialisierte man
   sich auf das Fused Filament Fabrication Verfahren mit dem Ziel
   industrietaugliche und später medizinisch einsetzbare
   Hochleistungspolymere zu erforschen und mit selbst entwickelten
   3D-Druckern zu verarbeiten. So war es nicht verwunderlich, dass die Apium
   Additive Technologies GmbH als erstes Unternehmen weltweit das
   Hochleistungspolymer Polyetheretherketon (PEEK) nach ausgiebiger Forschung
   in Filamentform mit einem 3D-Drucker verarbeiten konnte. Nach und nach
   sollen so weitere Hochleistungspolymere für den Einsatz in Industrie und
   Medizin durch Erstellen von Druckprofilen verarbeitbar werden. Mit Hilfe
   der Kombination aus Material- und Ingenieurswissenschaften entsteht eine
   ganzheitliche Herangehensweise an das Thema 3D-Druck. Im Gegensatz zur
   Konkurrenz stehen die Materialien im Vordergrund, auf dieser Basis werden
   die 3D-Drucker entwickelt. Damit bietet die Apium Additive Technologies
   GmbH ein einzigartiges Kompetenzcenter welches sowohl optimierte Filamente
   und 3D-Drucker vertreibt, aber auch das notwendige Wissen und die
   Unterstützung für den Einsatz Ihrer entwickelten Produkte für die Anwender
   in der Industrie und Forschung liefert.

   Vorsprung durch Vielfalt

   Um als Kompetenzcenter der richtige Ansprechpartner zu sein, ist es
   entscheidend, eine in allen relevanten Bereichen Leistungen anbieten zu
   können. Nur dann lässt sich eine Beratung zur Wahl des Verfahrens und
   Materials in angemessener Weise durchführen. Beginnend mit den
   Materialien, welche in den verschiedensten Branchen eingesetzt werden
   können, über die 3D-Druckmodelle mit unterschiedlichen Parametersets zur
   Verarbeitung der Materialien, der Dienstleistung für Druckjobs zur
   Verifizierung der Qualität und Kennenlernen der Technologie, abgerundet
   durch das Angebot von Trainings, um das FFF Verfahren besser zu verstehen
   und einsetzen zu können.

   Materialien für Apiums FFF-3D-Drucktechnologie

   Das Flaggschiffprodukt, Apium PEEK 450, bietet mit seinen einzigartigen
   mechanischen, chemischen und thermischen Eigenschaften viele Vorteile
   gegenüber anderen Polymeren und eignet sich gut als Ersatz für
   Industriematerialien wie Aluminium und Stahl. Es erlaubt Nutzern eine
   Reduzierung des Gesamtgewichts, des Produktzyklus und eine verlängerte
   Lebensdauer. Im Vergleich zu Metallen bietet das PEEK Polymer eine größere
   Designfreiheit sowie eine verbesserte Leistung. PEEK überzeugt durch eine
   exzellente Kombination aus Festigkeitseigenschaften, Widerstandsfähigkeit
   und Hitzeresistenz. Es ist die optimale Materiallösung, wenn ein großer
   thermischer Handlungsspielraum (von -196°C bis 260°C), das Gewicht und
   Langlebigkeit eine besondere Rolle spielen. Dadurch lässt es sich in den
   Branchen Automobil, Luft- & Raumfahrt, Öl & Gas oder in der Halbleiter- &
   Elektroindustrie einsetzen. Aufgrund seiner Biokompatibilität und Toleranz
   gegenüber Gammastrahlung ist auch die Verwendung im medizinischen Sektor
   möglich.

   Ein weiteres Hochleistungspolymer wird mit Apium PVDF 1000 geboten,
   Polyvinyliden Difluorid (PVDF) ist ein Homopolymer mit mittlerer
   Viskosität. Vergleichbar mit anderen Hochleistungspolymeren bietet es
   unter thermalen, chemischen oder ultravioletten Konditionen Beständigkeit.
   Das bedeutet, dass es mit einer Hitzebeständigkeit von bis zu 149°C fast
   universell gegenüber Chemikalien und Lösungen resistent ist und selbst bei
   langfristiger ultravioletter Bestrahlung nicht beeinträchtigt wird. Damit
   ist PVDF die Materiallösung für anspruchsvolle Tiefseearbeiten in der Öl-
   & Gasindustrie.

   Apium POM-C ESD, ausgestattet mit hoher Festigkeit und E-Modul, ist
   aufgrund seiner Stoßfestigkeit besonders resistent gegen Materialermüdung.
   Aufgrund des geringen Gewichts wird es oft als Metallersatz verwendet.

   PEEK Filament PEEK Filament
   PEEK Filament
   PVDF Filament PVDF Filament
   PVDF Filament
   POM-C Filament POM-C Filament
   POM-C Filament

   3D-Drucksystem Apium P155

   Alle genannten Materialien können aufgrund verschiedener angelegter
   Parametersets mit dem 3D-Drucker Apium P155 der Apium Additive
   Technologies GmbH verarbeitet werden. Dieser 3D-Drucker ist optimiert zur
   Verarbeitung von Hochleistungspolymeren. Ein spezieller Druckkopf, der bis
   zu 420°C erreichen und einfach ausgestaucht werden kann, ermöglicht,
   verschiedene Materialien drucken zu können. Zudem wurde ein spezielles
   Heizbett für die optimale Adhäsion der Polymere verbaut. Mit Hilfe der
   Apium Controlling Software wird die beste Druckqualität gewährleistet;
   eine optische Prozesskontrolle zur Überwachung des zu druckenden Bauteils
   ist mit inbegriffen. Der Apium P155 eröffnet einen neuen,
   kosteneffizienten und einfachen Weg, individuelle Geometrien inklusive
   komplexer Hohlräume mit einem hohen Grad an Gestaltungsfreiheit zu
   produzieren. Während der Extruder die Infillrate des Filaments reguliert,
   wird der thermoplastische Werkstoff erhitzt und von einem durch eine CAM
   Software kontrollierten Druckkopf platziert. Schicht für Schicht wird der
   geschmolzene Thermoplast der Reihe nach auf der erhärteten
   Werkstoffoberfläche aufgetragen. Diese Additive Fertigungstechnologie
   ermöglicht es, sowohl detaillierte und präzise Modelle und Prototypen, als
   auch Kleinserien von maßgeschneiderten Teilen für verschiedenste
   industriespezifische Anwendungen zu produzieren.
   Die nächste Generation, der P220, wird noch 2017 erhältlich sein. Dieser
   wird unter anderem mit einem deutlich größeren Bauraum ausgestattet sein.
    

   Apium P155 high-performance polymer 3D-printing system Apium P155
   high-performance polymer 3D-printing system

   Apium P155 high-performance polymer 3D-printing system

   Kennenlernen der Apium FFF-3D-Drucktechnologie durch Druckaufträge

   Als Verifizierung der Qualität der 3D gedruckten Bauteile bietet die Apium
   Additive Technologies GmbH die Möglichkeit, Druckaufträge durchzuführen.
   Hierbei sendet der Interessent ein 3D-Modell seines Bauteils, welches von
   Apiums 3D-Druck-Ingenieuren für die Technologie optimiert und im
   gewünschten Material verarbeitet wird. Damit lässt sich die Qualität des
   Apium P155 3D-Druckers und der Materialien bestätigen.

   Optimale Anwendung dank Trainings

   Als Unterstützung für Unternehmen der Industrie und
   Forschungseinrichtungen lassen sich Trainings vereinbaren, bei welchen die
   Materialien und der 3D-Drucker in seiner Funktionsweise vorgestellt und
   die Technologie mit seinen Besonderheiten erklärt wird. Damit wird
   gewährleistet, dass der Anwender die gewünschten Materialen in der
   bestmöglichen Qualität verarbeiten kann.

   Starke Produktionspartner als Schlüssel zum Erfolg

   Mit dem Geschäftsbereich Smart Factory der Heidelberger Druckmaschinen AG
   (Heidelberg) konnte ein strategischer Partner für die Industrialisierung
   und die Serienproduktion der nächsten Generation von 3D-Druckern, der
   Apium P220 Serie, gewonnen werden.
   Heidelberg bietet mit seinem Kollaborationstool View2Connect eine
   Cloud-basierte digitale Vernetzung heutiger Prozessketten für die
   Produktion innovativer Produkte, über Firmengrenzen hinweg, an.
   Damit setzt Apium auf die sicheren, industriellen Prozesse von Heidelberg,
   nutzt deren modularen Leistungen wie das Projektmanagement und das
   Industrial Design, die Serienproduktion inkl. der Lieferlogistik.
   Die Unterstützung bei der Produktvalidierung, von Zertifizierungen und den
   notwendigen Zulassungen (z.B. CE, UL) runden die hohen
   Qualitätsanforderungen des Apium 3D-Drucksystems ab.

   www.heidelberg.com

   Ebenso wird die Kooperation mit der Ensinger GmbH weiter ausgebaut, um die
   neu entwickelten Filamente in der erforderlichen Menge zu produzieren.
   Der Kunststoffverarbeiter Ensinger versorgt Apium mit qualitativ
   hochwertigen Filamenten, die im Extrusionsverfahren hergestellt werden. Im
   Zuge der Kooperation arbeiten beide Seiten intensiv an der Erforschung
   neuer Filamente. Diese Produkte werden bis zur Marktreife ausgiebig auf
   3D-Druckbarkeit getestet.

   www.ensinger-online.com

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   Tags 3D Drucker, 3D Druck, Fused Filament Fabrication, Filament,
   Hochleistungspolymere, Heidelberger Druckmaschinen AG, Ensinger GmbH, PEEK

    3D Druck und Additive Fertigung für PEEK Teile in der Öl & Gas Industrie

   September 15, 2016 Pinar Karakas

   Oft wird fälschlicherweise angenommen, dass jeder 3D Drucker jedes
   denkbare solide Objekt herstellen kann.  Dies entspricht jedoch nicht der
   Wahrheit; tatsächlich gibt es 8 verschiedene Arten von 3D-Druck
   Technologien. Jede dieser Technologien ist auf 3D Drucker für eine
   bestimmte Materialklasse beschränkt, wodurch verschiedene mechanische
   Leistungen für die herzustellenden Teile geliefert werden. Obwohl der
   3D-Drucker immer noch eine relative junge Herstellungsmethode ist, weisen
   die Technologien nun schon 30 Jahre Praxisbezug auf, welche beweisen, dass
   sich der 3D-Druck zu einem Werkzeug zur Herstellung von hochkomplexen,
   hochwertigen, ingenieurkritischen Teilen entwickelt hat. 3D-Druck
   Technologie wird beispielsweise von der Flugzeug Industrie zur Herstellung
   verschiedener Teile verwendet, darunter auch sicherheitskritische Teile
   die in Passagierflugzeugen eingesetzt werden. Ebenso wird sie im
   medizinischen Sektor eingesetzt, um patientenspezifische Implantate für
   Langzeitanwendungen in der Humanmedizin herzustellen. Die Einstiegslevel
   für 3D-Druck Technologie in den vielfältigen high-end Industrien sind
   verständlicherweise verschieden, aber es gibt Kennzeichen denen es zu
   folgen gilt.

   Das Material PEEK (Polyetheretherketon) bspw. wurde in der Vergangenheit
   schon im Öl und Gas Sektor, aufgrund seiner verschiedenen nützlichen
   Eigenschaften, eingesetzt. PEEK bringt Eigenschaften mit, welche es
   befähigen in extrem anspruchsvollen Betriebsumgebungen eingesetzt zu
   werden. Einige dieser Eigenschaften sind:

   - Beständige mechanische Leistung von -196 °C (-321 °F) bis 260 °C (500
   °F)
   - Struktur hält einen Druck bis zu 200 MPa (~29000 PSI) aus
   -Anitkorroisions-Eigenschaften gewährleisten mechanische Stabilität und
   die Oberflächendynamik bleibt sowohl in Salzwasser als auch in
   Kohlenwasserstofffluid Umgebungen gemäß NORSOK beständig
   - Technisch marginaler (~25%) Verlust der Zugfestigkeit bei Aussetzung von
   100% Schwefelwasserstoffgas unter relativ hohen Temperaturen (220 °C) und
   Druck (~4.5 MPa)

   Diese Eigenschaften machen die Verwendung von PEEK attraktiv für
   Komponenten welche Bohrungsausrüstung unterstützen wie Dichtungssysteme,
   Verschlüsse, Zahnräder, Gas-Trennsysteme, Laufräder, Stecker, Röhren und
   Gehäuse.

   Erst seit kurzem ist es möglich PEEK Teile mit additiven
   Fertigungsmethoden wie dem sogenannten Fused Filament Fabricaion (FFF),
   einer 3D Druck Technologie, herzustellen. Der 3D Drucker, welcher für
   diesen Prozess entwickelt wurde, ist transportabel und leicht bedienbar.
   Ein solcher 3D Drucker kann an Land, Off-Shore oder abgelegenen Orten
   eingesetzt werden, wo Öl und Gas Anwendungen extrem zeitkritisch sind. Ein
   offensichtlicher Vorteil ist, dass die Zeiten um wartungsbasierte Ziele zu
   realisieren signifikant verkürzt werden können; besonders bei Zielen,
   welche vom Einsatz von Teilen aus verhältnismäßig weit entfernten Lagern
   oder Zulieferern abhängig sind und dringend gebraucht werden um die
   Produktion ohne Unterbrechungen am Laufen zu halten. Ein 3D Drucker vor
   Ort kann eine Mannschaft bei der schnellen Herstellung von Ersatzteilen
   oder Zusatzteilen verstärken um Bedien- und Produktionsebenen in Stand zu
   halten.

   Abbildung 1 zeigt für die Öl und Gas Industrie relevante 3D gedruckte PEEK
   Teile.

    

   Zahnrad Zahnrad
   Zahnrad
   Ellenbogen Flansch Ellenbogen Flansch
   Ellenbogen Flansch
   Flachdichtung Flachdichtung
   Flachdichtung
   Dichtungsringe Dichtungsringe
   Dichtungsringe

   Hochleistungspolymere für Anwendungen im Öl- und Gassektor>

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   In Anwendungen für PEEK Tags PEEK, PEEK Anwendung, Öl und Gas Industrie

             3D-Druck Anwendung für den Automobil Sektor dank PEEK

   September 6, 2016 Pinar Karakas

   Im Automobil Sektor werden Materialien benötigt, die nicht nur belastbar
   sind, um für die Sicherheit der Fahrzeuge zu sorgen, sondern viele weitere
   Eigenschaften mitbringen müssen wie chemische Beständigkeit,
   Temperaturbeständigkeit oder Verschleißbeständigkeit. Dadurch wird
   gewährleistet, dass Teile deutlich langlebiger sind und weniger häufig
   ausgetauscht werden müssen. Dies kommt zum einen dem Konsumenten zu Gute,
   da er hier Kosten sparen kann, aber auch den Herstellern, da ein
   Automobil, welches weniger oft mit neuen Teilen versehen werden muss, für
   ein besseres Image sorgt.

   Bislang waren Metalle die Materialien der Wahl, da sie alle wichtigen
   Eigenschaften vereinen. Ein großer Nachteil hierbei ist jedoch das
   Gewicht. Mit einem geringeren Gewicht lässt sich Treibstoff sparen und
   somit die CO2-Emission senken. Ein Gedanke der heutzutage immer öfter
   aufkommt.

   PEEK als Metallersatz

   Möglich macht dies das Hochleistungspolymer PEEK (Polyetheretherketon).
   Dank seiner teilkristallinen Struktur kann es bestens bei Temperaturen
   über seiner Glasübergangstemperatur von 143 °C eingesetzt werden und ist
   somit optimal für die Automobil Industrie, bei welcher Teile in den
   Antriebssträngen und Motoren meist bei 150 °C oder mehr funktionieren
   müssen. Auch bei höheren Temperaturen lässt sich PEEK dank seiner
   Schmelztemperatur von 343 °C und einer Gebrauchstemperatur bis zu 260 °C
   verwenden.

   Neben seiner mechanischen Belastbarkeit ist das Polymer auch chemisch
   inert. Das ist vor allem für Teile im Antriebsstrang ein wichtiger Punkt,
   da sie dadurch keinen Schaden durch die verschiedenen Flüssigkeiten, wie
   Öle oder Kraftstoffe, nehmen. Konkrete Anwendungen sind bspw.
   Verschleißteile, die vorher aus Metall gefertigt wurden. Mit PEEK anstelle
   von Metall lässt sich bis zu 70% des Gewichts eines Teils reduzieren, was
   insgesamt zur Einsparung von 1-2% Treibstoff führt. Zudem liegt der
   Verschleiß der Teile 25-75% unter dem Wert der Metalle; die Teile sind
   auch beständiger gegenüber zu wenig Schmiermitteln. Ein weiteres Plus
   gegenüber Metallen ist die Geräuschreduzierung.

   PEEK Teile aus dem 3D-Drucker

   Die effektivste Möglichkeit PEEK zu verarbeiten ist der 3D-Druck. Hiermit
   lassen sich Teile herstellen, welche aufgrund ihrer komplexen Geometrie
   mit herkömmlichen Verfahren nicht möglich wären. Viel wichtiger jedoch,
   ist das Potenzial Material einzusparen. Bspw. bei der FFF (Fused Filament
   Fabrication) Technologie wird ein Kunststoffstrang, das Filament, durch
   eine Düse geschmolzen und schichtweise aufgetragen. Dadurch wird
   ausschließlich das Material verwendet, welches im Bauteil landet. Im
   Vergleich zum CNC-Fräsen, bei dem je nach Anwendung bis zu 90% des
   Materials als Späne enden, erbringt der 3D-Druck eine deutliche Ersparnis
   der Materialkosten.

   Auch wenn das FFF Verfahren nicht zur Massenproduktion eingesetzt werden
   kann, ist es jedoch für die Forschung und Entwicklung ein Verfahren,
   welches ohne großen Aufwand Prototypen liefert. Außerdem lassen sich
   hiermit spezielle, individuelle Teile fertigen, auch Kleinserien sind
   denkbar. Abbildung 1 und 2 zeigen 3D gedruckte Teile aus PEEK welche in
   Antriebssträngen verwendet werden können. Beide Teile wurden mit einem
   Indmatec HPP 155 3D-Drucker hergestellt.

   Abbildung 1: Kegelzahnrad Abbildung 1: Kegelzahnrad

   Abbildung 1: Kegelzahnrad

   Abbildung 2: Dichtungsringe Abbildung 2: Dichtungsringe

   Abbildung 2: Dichtungsringe

   Der Vorteil von Zahnrädern aus PEEK liegt vor allem in der
   Verschleißbeständigkeit gegenüber den Kräften, die zwischen den Zahnrädern
   wirken. Dichtungsringe aus PEEK besitzen den Vorteil resistent gegenüber
   den Flüssigkeiten in Automobilen zu sein, wodurch sie langlebiger sind.

   Ein ausschlaggebendes Kriterium bei der Herstellung von funktionellen
   Teilen mit dem additiven Verfahren ist die Frage, ob das Teil an die
   Festigkeiten von konventionell hergestellten Produkten heranreicht.
   Abbildung 3 zeigt einen Zugtestvergleich von PEEK hergestellt mit
   Selektivem Lasersinter (SLS), Indmatecs FFF und Pulverspritzguss (PIM).
   Hierbei wird deutlich, dass das FFF Verfahren, was Festigkeit anbelangt,
   im Bereich des Spritzgusses liegt. Die Tests wurden in X/Y-Richtung
   durchgeführt, in Z-Richtung ist die Festigkeit, aufgrund des
   Schichtverfahrens, ca. 30% niedriger.

   Abbildung3: Zugtestvergleich Abbildung3: Zugtestvergleich

   Abbildung3: Zugtestvergleich

   Neben der Möglichkeit komplexe Geometrien mit einem 3D-Drucker
   herzustellen, lassen sich damit auch Bauteile in Leichtbauweise fertigen,
   wie in Abbildung 4 zu sehen ist. Mit dem Spritzgussverfahren wäre eine
   solche Konstruktion nicht möglich. Dank der Wabenstruktur besteht etwa die
   gleiche Festigkeit gegenüber einem vollgedruckten Teil, jedoch mit
   deutlicher Material- und Gewichtsersparnis. 

   Abbildung 4: Leichtbauwinkel Abbildung 4: Leichtbauwinkel

   Abbildung 4: Leichtbauwinkel

   Der 3D-Druck in Kombination mit Hochleistungspolymeren, wie PEEK, lässt
   sich demnach als sinnvolle Alternative zur Fertigung von Metallteilen in
   der Automobilbranche verwenden, um Fahrzeuge noch effektiver zu gestalten
   oder den Weg von der Idee zum Serienmodell einfacher zu realisieren.

   Hochleistungspolymere für Automobilanwendungen>

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   In Anwendungen für PEEK Tags PEEK, Automobil, 3D Druck, PEEK Anwendung

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          Einsparpotenzial durch Supply Chain Management-Optimierungen

   February 3, 2017 Pinar Karakas

   Der Apium Additive Technologies GmbH gelang ein entscheidender Schritt
   industriellen 3D-Druck mit Hochleistungspolymeren, wie PEEK
   (Polyetheretherketon), auf Basis des Fused Filament
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   Das additive Fertigungsverfahren schmilzt im Herstellungsprozess einen
   Kunststoffstrang, um diesen in mehreren Schichten aufzutragen, und so das
   gewünschte Bauteil zu erzeugen. Dabei landen nahezu 100% des eingesetzten
   Materials im gedruckten Objekt, wodurch im Vergleich zu anderen
   Fertigungsverfahren deutlich an Materialkosten gespart werden kann. Dank
   Apiums Forschungen konnten so auch zum ersten Mal Hochleistungspolymere
   für industrielle Anwendungen verarbeitet werden. Dabei stand vor allem
   PEEK im Mittelpunkt, ein Polymer welches aufgrund seiner thermischen,
   chemischen sowie mechanischen Beständigkeit in Anwendungen verschiedenster
   Industriezweige eingesetzt werden kann. PEEK ist allerdings auch ein
   vergleichsweise hochpreisiges Material, wodurch sein Einsatz in
   Fertigungsunternehmen limitiert wird.

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   Der Apium Additive Technologies GmbH gelang es, die Kosten dank
   Optimierungen entlang der Supply Chain deutlich zu reduzieren und somit
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   reduzierten Preis für Apium PEEK Filamente entgegenzukommen.

   „Die Resonanz bezüglich unseres PEEK Filaments bei Markteinführung vor
   zwei Jahren war überwältigend. Doch wir haben schnell gesehen, dass das
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   Entscheidend waren hier vor allem die Optimierungen im Bereich der
   Kommunikation und Logistik. Neu entwickelte Konzepte und die Einführung
   eines IT-Systems gewährleisten einen deutlich effizienteren Ablauf von der
   Bestellung bis zur Auslieferung an den Kunden. Neben der Verkürzung der
   Wege konnten auch zeitkritische Stellen und unnötige Wartezeiten abgebaut
   werden. Die allgemeine Preisentwicklung bei der Rohware sowie die
   dauerhaft niedrigen Ölpreise der letzten zwei Jahre entspannten die
   Kostenstruktur zusätzlich. Durch die hieraus resultierenden Einsparungen
   konnte Apium den Preis für PEEK Filament um ca. 26% senken. Apium ist
   überzeugt, mit dieser Entscheidung die Anwendungsmöglichkeiten für den
   PEEK Filamentdruck aufgrund der höheren Wirtschaftlichkeit ausweiten zu
   können.

   Einführung des Apium P 155 Hochleistungspolymer 3D-Druckers

   „Um die Auslieferung unseres neuen Apium P 155 an die ersten auserwählten
   Kunden zu feiern gewähren wir für einen Monat einen zusätzlichen Rabatt
   von 25%! Schnell sein lohnt sich also. Wir wollen unseren Kunden damit die
   Möglichkeit bieten, ihre neue Fertigungstechnologie ausgiebig zu testen
   und einzusetzen.“ So CEO Tony Tran-Mai.

   Der neue Apium P155 kann neben PEEK auch die weiteren
   Hochleistungspolymere aus dem Hause Apium verarbeiten und verfügt über
   optimierte Prozesse, wie die verbesserte Apium Controlling Software und
   einem Optischen Kontrollprozess zur Steigerung der Druckqualität. Die
   Druckdüse wurde zudem komplett neu gestaltet und lässt sich zum schnellen
   Umstellen auf andere Materialien in wenigen Schritten austauschen.

   Dank der Einsparungen aus den SCM Optimierungsvorgängen und der aktuellen
   Marktlage ist die 500-Gramm-Spule von Apiums PEEK Filament nun dauerhaft
   für 333 € erhältlich. Dank der temporären Rabattierung aufgrund der
   Einführung des Apium P 155 3D-Drucksystems liegt der Preis bis zum 28.
   Februar sogar lediglich bei 249 € und kann über den Webshop der Apium
   Additive Technology GmbH unter www.apiumtec.com/de/shop bezogen werden.

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   Tags 3D Drucker, 3D Druck, industrieller 3D Druck, Hochleistungspolymere,
   PEEK Filament, PEEK, Fused Filament Fabrication, Apium P155

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Eine wissenschaftsorientierte Betrachtung von unerwünschten Bestandteilen in 3D
                              gedruckten Polymeren

   April 11, 2017 Pinar Karakas

   Ein unerwünschter Effekt bei thermischer Umformung von Thermoplasten ist
   das Auftreten von schwarzen Punkten in dem bereits verarbeiteten Material.
   Diese schwarzen Punkte haben ihren Ursprung in der thermisch-mechanischen
   Bearbeitung des Materials. Es wird jedoch selten bei unverarbeiteten
   Polymeren beobachtet, weil die Synthese, durch die das Polymer hergestellt
   wird, meist sehr akribisch kontrolliert wird.

   Auf dem Gebiet der „Fused Filament Fabrication“-3D-Druck-Technologie (FFF)
   können schwarze Punkte möglicherweise in gedruckten Teilen entstehenoder
   in den Bereichen im Inneren des Druckers, in denen sich die Schmelze
   befindet, wie die Düse und die umliegenden Bereiche. Sollten diese Punkte
   auftreten, kann es dem schlechten Temperaturmanagement während des
   Druckvorgangs zugeordnet werden. Während die Materialwissenschaft
   unkontrollierbare thermodynamische Änderungen (Schwankungen in
   Konzentration, Druck oder Temperatur) als Ursache für die Bildung der
   schwarzen Punkte in der Schmelze verantwortlich macht, ist es zudem
   selbstverständlich, dass die Temperatur eine grundlegende Rolle spielt.

   Die möglichen Ursachen von schwarzen Punkten in FFF 3D gedruckten Teilen
   sind:

   ·         Zersetzung des geschmolzenen Filaments

   ·         Zersetzung des geschmolzenen Filaments innerhalb des
   Düsenschafts

   ·         Schlecht designter Düsenspitzenbereich, sodass sich die Schmelze
   an der freigelegten Oberfläche sammelt und anschließend zersetzt

   ·         Unregelmäßige thermische Belastung der Schmelze durch die
   Heizelemente

   ·         Zersetzung der Schmelze aufgrund von Fremdkörpern, die sich mit
   der Schmelze verbinden

   ·         Verlängerte Verweildauer der Schmelze im Düsengang/-gehäuse

   ·         Zu hohe Verarbeitungstemperatur

   Für Hochtemperatur-Polymerwerkstoffe wie PEEK ist eine strikte
   Beherrschung der temperaturabhängigen Vorgänge wünschenswert. Apiums
   3D-Drucker sind speziell dafür designt, um sicherzustellen, dass sich
   keine schwarzen Punkte im gedruckten Teil entwickeln. Selbst für
   Verarbeitungstemperaturen, die deutlich höher sind als die
   Schmelztemperatur von PEEK. Auf Basis dieses technischen Erfolgs ist es
   Apium möglich, naturfarbenes (beiges) PEEK für die Herstellung von
   Sichtteilen, Demonstrationsmodellen und Endnutzeranwendungen zu
   verarbeiten. Diese Punkte, falls vorhanden, sind in schwarzem PEEK oder
   auch in stark amorphem PEEK (wenig kristallines PEEK, dunkelbraun)
   verständlicherweise kaum sichtbar für das menschliche Auge (Abbildung A).

   Abbildung A. Bild von PEEK Teilen die schwarze Punkte aufweisen Abbildung
   A. Bild von PEEK Teilen die schwarze Punkte aufweisen

   Abbildung A. Bild von PEEK Teilen die schwarze Punkte aufweisen

   Die Fourier-Transformations-Infrarot-Spektrometrie (FTIR) ermöglicht die
   Bestimmung der Art chemischer Bindungen in Materialien, basierend auf der
   Absorption oder Transmission des Materials von Infrarotlicht, auf einem
   relativ weiten Wellenlängenbereich. Die FTIR Untersuchung von FFF
   3D-gedruckten Teilen aus PEEK mit schwarzen Punkten und ohne schwarze
   Punkte offenbart (Spektrum in Abbildung B), dass die Merkmale der
   aromatischen Gruppe, ebenso wie die der Carboxylgruppe in der
   PEEK-Struktur im fleckenfreien Teil detektiert wurden, während diese
   Gruppen im fleckenreichen Teil nicht aufgespürt wurden.

   Das Ergebnis bestätigt das Vorkommen thermischer Oxidation (Verbrennung)
   des Materials zusammen mit dem Auftreten atmosphärischen CO2s. Das
   Resultat zeigt, dass sich die chemische Struktur des PEEKs (durch
   Oxidierung) verändert hat und daher die einzigartigen Eigenschaften des
   Materials verloren sind. Folglich ist ein schwarzer Fleck eine verbrannte
   Masse von Verunreinigungen in Polymeren.

   Abbildung B. FITR Spektrum von PEEK Proben im fleckenlosen und
   fleckenreichen Zustand Abbildung B. FITR Spektrum von PEEK Proben im
   fleckenlosen und fleckenreichen Zustand

   Abbildung B. FITR Spektrum von PEEK Proben im fleckenlosen und
   fleckenreichen Zustand

   Die notwendigen Prozesse um qualitativ hochwertiges PEEK mittels der
   FFF-Technologie 3D-drucken zu können, wurden bei Apium entwickelt und
   etabliert. Diese Leistung ermöglicht die Verarbeitung anderer
   Hochtemperatur-Polymere durch die FFF 3D-Druck-Technologie ohne Schädigung
   des Materials und ohne Bildung schwarzer Punkte.

    

   Anerkennung
   Die FTIR-Analyse wurde vom ARC Centre in ADDITIVE BIOMANUFACTURING
   durchgeführt, welches von Professor Dietmar W Hutmacher an der Queensland
   Universität für Technologie – Australien geleitet wird.

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   Tags PEEK, Polyetheretherketon, 3D-Druck, 3D-Drucker,
   Hochleistungspolymere, Black Specks

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    Angaben über Auflösung, Maßhaltigkeit und Reproduzierbarkeit im 3D-Druck

   May 16, 2017 Pinar Karakas

   Eine der von potentiellen 3D-Drucker-Käufern meist gestellten Fragen ist
   die, nach der "Auflösung" des 3D-Druckers. Hakt man nach, wird klar, dass
   tatsächlich von der „Maßhaltigkeit“ und „Reproduzierbarkeit“ von additiv
   gefertigten Modellen die Rede ist.

   Auflösung der 3D-Drucker
   Im Bereich des 3D-Drucks bezieht sich die Auflösung (gerätetechnisch) auf
   die geringstmögliche Druckkopfverschiebung, die innerhalb eines
   dreidimensionalen Volumens erzeugt werden kann (meist definiert in einem
   kartesischen Koordinatensystem in x, y, z). Diese Verschiebungen werden
   durch die Kombination der Steuerungssoftware, dem minimalen
   Verschiebungswinkel der Antriebsmotoren und der Übersetzung auf die
   beweglichen Elemente definiert. Dieses Zusammenspiel, sich innerhalb des
   Bauvolumens präzise von einem Ort zum anderen zu bewegen, wird als
   “Auflösung” des 3D-Druckers bezeichnet. Während diese Eigenschaft
   zweifellos von großer Bedeutung für die Fertigung von Bauteilen innerhalb
   dimensionaler “Genauigkeit” und “Reproduzierbarkeit” ist, bleibt diese
   Angabe nicht die einzig maßgebende Einheit für die dimensionale Präzision
   des Bauteils.

   Maßhaltigkeit und Reproduzierbarkeit
   Die Maßhaltigkeit des Bauteils hängt zum einen von der Auflösung des
   Druckers und zum anderen von der Kombination des Fließverhaltens des
   Polymers mit dem Durchmesser der Extrusionsdüse ab.   

   Die Fähigkeit des gesamten 3D Drucksystems das gleiche Bauteil mit selber
   Geometrie (auch wenn diese vom Sollzustand abweichen sollte) stets zu
   erzeugen, bezeichnet die Reproduzierbarkeit. Wenn die Abweichung der Maße
   des CAD Modells mit denen des 3D-gedruckten Teil verglichen wird, kann
   daraus die Toleranz abgeleitet werden.

   Fazit
   Zusammenfassend lässt sich sagen, ein 3D-Drucker mit einer hohen
   räumlichen Auflösung erzeugt nicht zwangsläufig Teile mit einer hohen
   Maßhaltigkeit oder Reproduzierbarkeit. Die meisten 3D-Drucker haben
   Motoren deren instrumentelle Auflösung bei 1 - 5 µm liegen. Dennoch liegen
   die feinsten Strukturen, die derartige Maschinen erzeugen können, zwei
   Größenordnungen (10²) über der instrumentellen Auflösung. Im Fall der 3D
   gedruckten Hochleistungsthermoplasten kommt die Überführung des Materials
   in die Schmelze und anschließendem Erstarren hinzu. Das Verhältnis von
   Abkühlrate und Fließverhalten des Thermoplasts muss ausreichend
   kontrolliert werden um zufriedenstellende Maßhaltigkeit zu erzielen. Apium
   weiß über die Sachverhalte von Auflösung, Maßhaltigkeit und
   Reproduzierbarkeit Bescheid. Für weitere Informationen der 3D Drucker von
   Apium dürfen Sie uns gerne kontaktieren.

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   Tags 3D-Drucker, Auflösung, Reproduzierbarkeit, Maßhaltigkeit, Toleranz,
   3D-Druck

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   Maßhaltigkeit und Reproduzierbarkeit
   Die Maßhaltigkeit des Bauteils hängt zum einen von der Auflösung des
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          Einsparpotenzial durch Supply Chain Management-Optimierungen

   February 3, 2017 Pinar Karakas

   Der Apium Additive Technologies GmbH gelang ein entscheidender Schritt
   industriellen 3D-Druck mit Hochleistungspolymeren, wie PEEK
   (Polyetheretherketon), auf Basis des Fused Filament
   Fabrication-Verfahrens(FFF)  noch wirtschaftlicher zu gestalten

   Das additive Fertigungsverfahren schmilzt im Herstellungsprozess einen
   Kunststoffstrang, um diesen in mehreren Schichten aufzutragen, und so das
   gewünschte Bauteil zu erzeugen. Dabei landen nahezu 100% des eingesetzten
   Materials im gedruckten Objekt, wodurch im Vergleich zu anderen
   Fertigungsverfahren deutlich an Materialkosten gespart werden kann. Dank
   Apiums Forschungen konnten so auch zum ersten Mal Hochleistungspolymere
   für industrielle Anwendungen verarbeitet werden. Dabei stand vor allem
   PEEK im Mittelpunkt, ein Polymer welches aufgrund seiner thermischen,
   chemischen sowie mechanischen Beständigkeit in Anwendungen verschiedenster
   Industriezweige eingesetzt werden kann. PEEK ist allerdings auch ein
   vergleichsweise hochpreisiges Material, wodurch sein Einsatz in
   Fertigungsunternehmen limitiert wird.

   Kosteneinsparung durch Supply Chain Management

   Der Apium Additive Technologies GmbH gelang es, die Kosten dank
   Optimierungen entlang der Supply Chain deutlich zu reduzieren und somit
   den Unternehmen aus der verarbeitenden Kunststoffindustrie mit einem
   reduzierten Preis für Apium PEEK Filamente entgegenzukommen.

   „Die Resonanz bezüglich unseres PEEK Filaments bei Markteinführung vor
   zwei Jahren war überwältigend. Doch wir haben schnell gesehen, dass das
   Material günstiger werden muss, um einen wirtschaftlichen Einsatz in der
   Industrie zur Fertigung von Prototypen, Ersatzteilen und Kleinserien zu
   rechtfertigen. Wir haben in den letzten Monaten Studien im Bereich des SCM
   durchführen lassen und zusammen mit unserem Materialhersteller Ensinger
   GmbH die Abläufe über den gesamten Prozess der Herstellung und Lieferung
   unseres PEEK Filaments optimiert.“ So Gerhard Zaiser, Principal Account
   Manager von Apium.

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   können.

   Einführung des Apium P 155 Hochleistungspolymer 3D-Druckers

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                                    Karriere

   Wir bei Apium erfinden die Technologie der Zukunft. Werden Sie durch
   kreative Veränderungen vorangetrieben, bringen gerne eigenen Ideen ein und
   scheuen sich nicht davor Verantwortung zu übernehmen? Kommen Sie zu uns
   und werden ein Teil unseres internationalen Teams.

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

Tätigkeitsumfeld

   Sales & Marketing

   Entwicklungsingenieur (m/w), Maschinenbau Schwerpunkt Produktionsplanung
   und Schulungen

   Entwicklungsingenieur (m/w), Maschinenbau Schwerpunkt Elektrotechnik

   Informationstechnologie

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   Schicken Sie Ihre Bewerbung an career@apiumtec.com und werden Sie ein Teil
   unseres Teams! 

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Legal Notice

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

  Apium Additive Technologies GmbH

   Willy-Andreas-Allee 19
   76131 Karlsruhe
   Germany

   Phone: +49 721 680 30 87 0
   Fax: +49 721 680 30 87 77

   info@apiumtec.com
   www.apiumtec.com

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   Managing directors: Tony Tran-Mai (CEO), Prof. Dr. Brando Okolo (CTO)

   Place of registration: Karlsruhe
   Amtsgericht Mannheim – Commercial register: HRB 726156
   VAT identification number: DE308837025
   EORI number: DE288090748412243

   Image copyrights: Apium Additive Technologies GmbH
   Website copyrights: Apium Additive Technologies GmbH, 2017 

   This imprint is also valid for the linked Facebook and Linkedin page.

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   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

  PEEK

   PEEK ist in seinen Eigenschaften dem menschlichem Knochen sehr ähnlich und
   zudem biokompatibel. Es ist daher die ideale Materiallösung für Ihre
   medizinischen Mittel wie Zahnimplantate, Herzklappen,
   Wirbelsäulenimplantate und Fingerimplantate.

     • Exzellente chemische Resistenz
     • Perfekte Kombination aus Widerstandskraft, Zähheit und Steifigkeit
     • Sehr tolerant gegenüber Gammastrahlung
     • Sterilisierbar
     • Extrem stabil gegen Hydrolyse
     • Röntgentransparent und -stabil
     • Biokompatibel

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   zu ihren materialien kompatible drucker

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   logo_25473.gif logo_25473.gif
   logo.png logo.png
   -

     Heidelberger Druckmaschinen GmbH (Maschinen-Produktionspartner )

     Mit dem Geschäftsbereich Smart Factory der Heidelberger Druckmaschinen
     AG konnte ein strategischer Partner für die Industrialisierung und die
     Serienproduktion der nächsten Generation von 3D-Druckern, der Apium P220
     Serie, gewonnen werden.

     Ensinger GmbH (Material-Produktionspartner)

     Mit der Ensinger GmbH konnte ein Partner zur Entwicklung und Produktion
     von Filamenten in der erforderlichen Menge gewonnen werden. Der
     Kunststoffverarbeiter Ensinger versorgt Apium mit qualitativ
     hochwertigen Filamenten, die im Extrusionsverfahren hergestellt werden.
     Im Zuge der Kooperation arbeiten beide Seiten intensiv an der
     Erforschung neuer Filamente.

     Evonik Industries AG
     (Entwicklungspartner)                                                                               
     Auf Grundlage des von Evonik hergestellten Hochleistungskunststoff
     VESTAKEEP® PEEK - eines Biomaterials für medizinische Anwendungen - soll
     durch Tests herausgefunden werden, wie dieses Material als Filament in
     optimaler Weise mit der FFF-Technologie verarbeitet werden kann, um das
     Endprodukt, ein in der 3D-Druck-Technologie hergestelltes Implantat,
     einzusetzen.

     Charité Universitätsmedizin Berlin (Forschungspartner)

     Ziel der Kooperation mit dem Center for Dental and Craniofacial Sciences
     der Charité Berlin ist es, eine Studie zur Ermittlung der Druckleistung
     im Dentalbereich von zugelassenen PEEK Compounds durchzuführen um erste
     Daten bezüglich eines medizinisch verwendbaren 3D-Druckers zu sammeln.

     MCF Technologies GmbH
     (Maschinen-Produktionspartner)                                                       
     Mit MCF Technologies konnte bereits in der Anfangsphase ein wertvoller
     Partner für die Produktion der ersten Generation von Apiums
     Hochleistungspolymer 3D-Druckern gewonnen werden. Nach seiner
     erfolgreichen Entwicklung wird das aktuelle Modell, der Apium P 155, von
     MCF in industrieller Qualität produziert.

     SRM AG (Maschinen-Produktionspartner)                                   
                                                   Eine strategische
     Partnerschaft mit der SRM AG, welche über Jahrzehnte an Erfahrung in
     Maschinenbau und Fertigung verfügt, bietet die Grundlage zur Entwicklung
     und Herstellung eines medizinisch einsetzbaren 3D-Druckers. Dabei ist
     das Zusammenspiel aus Apiums 3D-Druck Know-how und der Expertise in der
     Entwicklung und Produktion, seitens SRM, entscheidend. So kann unseren
     Kunden das bestmögliche Produkt angeboten werden.

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   1200px-Logo_KIT.svg.png 1200px-Logo_KIT.svg.png
   Energiespeichersysteme-_IAM-ESS__Logo.png
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  Forschungs- und
  Entwicklungsdienstleistungen. Kreieren, Spezifizieren, Optimieren.

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   Als das Apium-Team sind wir einer stetigen Verbesserung und Entwicklung
   verpflichtet. Einhergehend mit diesem Versprechen erweitern wir täglich
   unser professionelles Netzwerk mit Universitäten und Forschungsinstituten.

   Dank unserer Experten in den Bereichen Materialforschung,
   Maschinenbauwesen und Softwareentwicklung, ist es uns möglich, eine Reihe
   an F&E-Projekten anzunehmen. Diese reichen von der Entwicklung neuer
   Materialien bis hin zur Forschung der neuesten AM Technologie, welche
   speziell für Ihr Projekt ausgelegt ist.

   Treten Sie der innovativen Gemeinschaft von Apium bei und profitieren Sie
   von unserer Expertise, um Ihre Forschungs- und Entwicklungsstudien zu
   beschleunigen und somit Ihre Ideen zu realisieren.

    
    

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   Bitte kontaktieren Sie uns für weitere Informationen.

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   Ich willige in die Speicherung und Nutzung meiner Daten durch die Apium
   Additive Technologies GmbH gemäß der Datenschutzrichtlinie (dort Ziffer
   3.1.) ein.
   [ ] I consent to the storing and usage of my personal data by Apium
   Additive Technologies GmbH (<a
   href="https://apiumtec.com/tceng/"target="_blank">Datenschutzrichtlinie
   (dort Ziffer 3.1.)</a>)
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          Das fortschrittliche System für die Innovationen der Zukunft

   Stärken Sie Ihre aktuellen Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit den
   3D-Druckern der Apium P-Serie, welche speziell für die Verarbeitung von
   Hochleistungspolymeren entwickelt wurden. 

    

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   Apium P155 - PEEK, PVDF, POM-C, PEI - 3D Printer Apium P155 - PEEK, PVDF,
   POM-C, PEI - 3D Printer

  Eine neue Welt für Forschung und Entwicklung

   Die Produkte und Systeme der nächsten Generation arbeiten, dank der Stärke
   innovativer Werkstoffe und Verarbeitungstechnologien deutlich besser.
   Apium versteht die Herausforderungen bei der Herstellung von funktionalen
   Prototypen und den Bedarf der rechtzeitigen Produktion dieser für
   verschiedene Testverfahren. Aufgrund seiner innovativen FFF
   3D-Drucktechnologie können Sie auf Anfrage mit den 3D-Druckern der Apium
   P-Serie Ihre funktionalen Prototypen aus Hochleistungspolymeren wie PEEK,
   PVDF, POM-C und PEI herstellen und einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil
   erzielen, indem Sie Ihre Produktentwicklungszeit verringern und mit
   erhöhter Effizienz von einer kurzen „Time-to-Market-Zeit“ profitieren.

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

  Gestaltungs- und Erschaffungsfreiheit

   Verwirklichen Sie mit nur einem Schritt Ihre innovativen Designs mit
   Apium´s 3D-Druckern der P Serie. Unsere FFF 3D-Drucktechnologie ermöglicht
   es Ihnen, viele Komponenten in einem einzigen hochkomplexen Druckteil zu
   konsolidieren. Mit Apium´s hochmoderner Druckkopftechnologie können Sie
   eine Vielzahl von Polymeren verarbeiten und von "Apium Controlling
   Software" mit 65 einstellbaren Parametern profitieren, um die Steifigkeit,
   Dichte und viele weitere Materialeigenschaften Ihrer Teile zu
   kontrollieren.

   1502_Apium-1864.jpg 1502_Apium-1864.jpg

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   Black PEEK - 3D printed Clamp - Assembly Part Black PEEK - 3D printed
   Clamp - Assembly Part

  Innovation nutzen und wirksam einsetzen

   Über 10 Universitäten und Forschungsinstitute weltweit profitieren bereits
   von Apium´s fortschrittlicher Polymerverarbeitungstechnologie, indem Sie
   verschiedene Methoden testen, neue Materialien entwickeln, die
   Produktionsschritte reduzieren, Ihre vertraulichen Informationen
   firmenintern behalten und mit minimaler Abhängigkeit von Lieferanten, Ihre
   Effizienz erhöhen ohne dabei Material zu verschwenden .

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   Werden Sie Mitglied unserer Gemeinschaft, um ein Teil der zukünftigen
   Innovation zu sein.

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Verbesserte Produktentwicklung mit erweiterter Leistungsfähigkeit für Elektronik
                                 und Halbleiter

   Heben Sie Ihre Produktentwicklung für Elektronik und Halbleiter auf ein
   neues Niveau mit der Apium P Serie.

    

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   PEEK, PEI, PVDF Filamente für Luft- und Raumfahrt PEEK, PEI, PVDF
   Filamente für Luft- und Raumfahrt

  Produktentwicklung ohne Materialeinschränkungen

   In der wechselhaften Umgebung der Elektronik- und Halbleiterindustrie
   ermöglicht Ihnen Apiums innovativeLösung, die Produktentwicklungszeiten zu
   reduzieren, während Sie mit einer Reihe von Polymeren wie PEEK, PVDF,
   POM-C und PEI arbeiten können, ohne jegliche Einschränkungen. Realisieren
   Sie Ihre kreativen Designs für Stecker, Waferträger, Kontaktbuchsen und
   andere elektronische Teile und senken Sie Produktentwicklungskosten für
   hochpreisige Materialien dank der Polymerverarbeitungstechnologie von
   Apium, bei der keinerlei Materialverschwendung auftritt.

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

  Zukunftsorientierte Leistung mit fortgeschrittener Effizienz

   Profitieren Sie von der Stärke unserer Materialien und sorgen Sie für
   verbesserte Funktionalität, längere Lebenszeiten und exzellente chemische,
   mechanische und thermische Eigenschaften, während Sie Ihre
   Produktionsmöglichkeiten hinsichtlich hochkomplexer Teile ausweiten.
   Apiums innovatives Lösungskonzept wird Ihre Produktivität durch Reduktion
   von Kosten und Betriebsausfällen immens steigern.

   PEEK Clamp PEEK Clamp
    
   Materialvorschläge für den Halbleiter- und Elekronikindustrie

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

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   Additive Technologies GmbH is responsible for the content of this website.
   Apium Additive Technologies GmbH is a company registered in Karlsruhe,
   Germany with registration number HRB 726156 to Mannheim county court with
   tax ID number DE308837025.

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   1.           General

   1.1.        This Privacy Policy of Apium Additive Technologies GmbH,
   Willy-Andreas-Allee 19, 76131 Karlsruhe, Germany (hereinafter "APIUM")
   regulates the use of the data stored by APIUM in connection with your
   visit of the website "xxxx" (hereinafter "website"). APIUM treats your
   personal data confidential in compliance with applicable legal data
   protection laws of Germany and this Privacy Policy.

   1.2.        Purpose of the processing of data is the operation of APIUM’s
   website through which APIUM can present its services and maintain customer
   contacts.

   2.           Data collection without consent

   In addition to the information you provide to APIUM directly, APIUM may
   collect information about the use of its services without the consent of
   the user.

   2.1.        Storing log files

   APIUM automatically collects and stores information in log files which
   users automatically transmit to APIUM. This is not personal data. APIUM
   cannot trace which user has accessed which data.

   The following data is stored with each request:

     • name of the requested file
     • date and time of access
     • volume of data transferred
     • notification of whether the access was successful
     • IP address
     • browser type/version
     • used operating system
     • referrer URL

   Those data cannot be associated with individual persons. A merging with
   other data sources does not take place. The data will be deleted after a
   statistical analysis.

   2.2.        Cookies

   This website partially uses so-called cookies. Cookies allow Apium to make
   its offer more user friendly, more efficient and more secure. Cookies are
   small text files, stored by your browser on your computer.

   The internet browser of the user receives these files automatically from
   the server of Apium and stores the cookies on user’s computer. The cookies
   allow the recognition of user’s internet browser and thus an analysis of
   the using of the website. Apium uses two types of cookies: So-called
   session cookies and permanent cookies.

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   website. The use of the website for the user gets more convenient and
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   Furthermore, Apiums uses a permanent cookie. The data, which contains the
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   The user can erase the cookies stored on his computer at any time. In
   addition, the user can set his browser to inform him about a cookie before
   accepting it. However, Apium points out that in this case, the user may
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   2.3.        Google Analytics

   Apium uses Google Analytics, a website analysis service by Google Inc.
   (“Google”). Google Analytics uses so-called "cookies", text files that are
   stored on the computer of the user to analyze the use of the website. The
   information generated by the cookie about the use of this website
   (including the IP address of the user) is sent to and stored at a Google
   server in the U.S.A.

   Commissioned by the operators of this website, Google will use this
   information to evaluate the use of the website, to compile reports on
   website activities for website operators and to provide other services
   related to website and internet activities. Google may also transfer this
   information to third parties, unless required by law or where such third
   parties process the information on behalf of Google. Google will not
   associate user’s IP address with any other data held by Google. The user
   may prevent the installation of cookies by adjusting the settings of his
   browser; however, if the user do so, the user may be unable to use all
   features of this website. By using this website the user agrees to the
   processing of data by Google in the manner described above and for the
   aforementioned purpose.

   Further, the user can prevent the collection of data generated by cookies
   and related to the use of this websites by downloading and installing the
   plug-in under the following link:
   https://tools.google.com/dlpage/gaoptout?hl=en

   2.4.        Facebook

   This website also includes links on the external social network Facebook.
   Facebook is operated by Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto,
   CA 94304, USA (hereinafter "Facebook").

   Those links are made identifiable by the Facebook logo. This website does
   not use Facebook plugins. If the user clicks those links, a Facebook
   plugin is activated and the browser establishes a direct connection with
   the Facebook’s servers.

   If the user is logged in his personal Facebook account when clicking the
   links, Facebook can assign this website visit to the Facebook account of
   the user.
   If the user interacts with plugins, for example pressing the "Share"
   button or entering a comment, the corresponding information from the
   browser of the user is sent directly to Facebook and stored there. The
   user can inform himself about the purpose and scope of Facebook’s data
   collection and the further processing and use of data by Facebook, and the
   rights and setting options to protect his privacy in the privacy policies
   of Facebook (http://de-de.facebook.com/privacy/explanation.php). If user
   does not want Facebook to collect information’s about him, the user is
   advised to log out on Facebook before he visits this site.

   2.5.        GOOGLE+

   This website also includes links on the external social network GOOGLE+.
   GOOGLE+ is operated by Google Inc. 1600 Amphitheatre Parkway Mountain
   View, CA 94043, U.S.A. (hereinafter "google").

   Those links are made identifiable by the GOOGLE+ logo. This website does
   not use GOOGLE+ plugins. If the user is clicking those links a GOOGLE+
   plugin is activated and the browser establishes a direct connection with
   the google’s servers.

   The content of the “GOOGLE+” button is transmitted from Google directly to
   the browser of the user and integrates it automatically into this website.
   Therefore, APIUM does not affect the amount of data that Google collects
   with its button. According to Google, no personal data is collected
   without clicking on the button. Google logs the browser history when
   displaying a "GOOGLE+" only for system maintenance and troubleshooting
   purposes. If the user is not logged into GOOGLE+, the data is not
   structured by individual profiles, user names or URLs. Only for logged-in
   members, such data, including the IP address, is collected and processed.

   Purpose and scope of data collection and further processing and use of
   data by Google as well as the user rights and setting options for
   protecting privacy can be found in Google's privacy notices in connection
   with "GOOGLE+" button: http://www.google.com/intl
   /de/+/policy/+1button.html.

   If the user is a "GOOGLE+" member and does not want Google to collect
   information about him, he is advised to log out on "GOOGLE+" before he
   visits this website.

   2.6.        LinkedIn

   This website also includes links on the external social network LinkedIn.
   LinkedIn is operated by LinkedIn Corporation, 2029 Stierlin Court,
   Mountain View, CA 94043, USA (hereinafter "LinkedIn").

   Those links are made identifiable by the LinkedIn logo. This website does
   not use LinkedIn plugins. If the user clicks those links a LinkedIn plugin
   is activated and the browser establishes a direct connection with the
   LinkedIn’s servers.

   In this case LinkedIn will be informed that the user has visited this
   website with his IP address. If the user uses the “recommend”-button of
   LinkedIn and is logged in to his LinkedIn account, LinkedIn can associate
   this visit with his LinkedIn user account. APIUM would like to point out
   that APIUM, as a provider of this websites, does not obtain knowledge
   about the content of transmitted data as well as the use of his data by
   LinkedIn.

   For further information, please review the Privacy Policy of LinkedIn:
   https://www.linkedin.com/legal/privacy-policy.

   2.7.        XING

   This website also includes links on the external social network XING. XING
   is operated by XING AG, Dammtorstraße 29-32, 20354 Hamburg, Deutschland
   (hereinafter "XING").

   Those links are made identifiable by the XING logo. This website does not
   use XING plugins. If the user clicks those links a XING plugin is
   activated and the browser establishes a direct connection with the servers
   of Xing.

   For further information on data protection and the Xing share-button,
   please see the privacy policy of Xing under
   https://www.xing.com/app/share?op=data_protection

   3.           Data collection with consent

   In the following cases Apium collects personal information with your
   consent.

   3.1.        Web Form

   It is possible to send messages via a web form to Apium.

   By using the web form APIUM collects and stores the complete data of the
   web form, that means the following data:

     • First name
     • Last name
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     • Address
     • Phone number
     • E-mail address
     • the transmitted message

   This data will be forwarded from the provider via e-mail to APIUM.
   Incidentally, APIUM stores and uses the received data in accordance with
   legal provisions.

   3.2.        Processing and Transmission of customer data and contract data

   APIUM collects, processes and uses person-related data only as far as
   necessary for the establishment, content-related arrangement or change of
   the legal relationship (stock data).

   APIUM transmits person-related data to third parties only if it necessary
   to fulfil the contract, e.g. transmitting data to the forwarding agent or
   the commissioned credit institution in charge with the payment. A further
   transmission of data to third parties does not take place unless you have
   given your explicit permission.

   3.3.        Newsletter

   If the user decides to receive newsletters offered on this website, APIUM
   asks for his email address as well as information which allows APIUM to
   check whether the user is the owner of the provided email address and if
   the user agrees to the reception of the newsletter.

   Further data will not be collected. APIUM uses those data exclusively for
   the sending the requested information and does not transmit them to third
   parties. The given permission to the storage of this data, the email
   address as well as the use of such for the purpose of sending the
   newsletters can be withdrawn at any time by clicking the
   “Unsubscribe”-link within the newsletter.

   The user also can announce by sending an email to
   dataprotection@@apiumtec.com or by mail (send to: APIUM GmbH, Apium
   Additive Technologies GmbH, Willy-Andreas-Allee 19, 76131 Karlsruhe,
   Germany), that he no longer wishes to receive a newsletter.

   4.           Right of information and Right of Cancellation

   The user has the right to be informed about his collected person-related
   data, its origin and addressee and the purpose of data processing.

   The user may withdraw his consent at any time with future effect by
   sending an email to dataprotection@@apiumtec.com or writing a letter. The
   written cancellation must be sent to
   Apium Additive Technologies GmbH, Willy-Andreas-Allee 19, 76131 Karlsruhe,
   Germany
   APIUM points out that the storage data may be necessary even after a
   cancellation has taken place.

   5.           For marketing and optimization purposes products and services
   of the wiredminds GmbH (www.wiredminds.de) are used on this website. In
   this process data is collected, processed and saved and from this data a
   user profile is created using a pseudonym. Whenever it is possible and
   useful the user profile will be completely anonymous. Therefore, cookies
   can be used. Cookies are small text data, that are saved in the internet
   browser of the user and will serve to recognize the internet browser. The
   collected data which includes personified data are being transferred to
   wiredminds or directly collected by wiredminds. Wiredminds is allowed to
   use the information that is left behind by visitors to create anonymous
   user profiles. The gained data will not be used without the specific
   confirmation of the affected person to identify the visitor of the website
   personally and they are not brought together with the personalized carrier
   of the pseudonym. When IP addresses are collected, they will immediately
   be anonymized deleting the last number block. For the future, it is
   possible at any time to contradict the collection, processing and saving
   of data.

   Exclude from Tracking

   ══════════════════════════════════════════════════════════════════════════

   Datenschutzrichtlinie und Einwilligungserklärung

   1.                Allgemein

   1.1.            Diese Datenschutzrichtlinien der Apium Additive
   Technologies GmbH, Willy-Andreas-Allee 19, 76131 Karlsruhe (im Folgenden
   „Verwenderin“) regeln den Umgang der Verwenderin mit Ihren Daten, die im
   Zusammenhang mit der Nutzung der Webseite „www.apiumtec.com“ (im Folgenden
   „Webseite“) gespeichert werden. Die Verwenderin hält Ihre persönlichen
   Daten geheim und zwar in Übereinstimmung mit dem deutschen
   Datenschutzrecht und dieser Datenschutzrichtlinie.

   1.2.            Zweck der Verarbeitung von Daten ist das Betreiben einer
   Webseite, über die die Verwenderin Ihre Leistungen darstellen und
   Kundenkontakte pflegen kann.

   2.                Datenerhebung ohne Einwilligung

   Bei jedem Zugriff von Ihnen auf einer Seite der Verwenderin und bei jedem
   Abruf einer Datei kann es zur Speicherung von Daten über diesen Vorgang
   kommen.

   2.1.            Speicherung in Protokolldatei

   Bei jedem Zugriff eines Nutzers auf der Webseite und bei jedem Abruf einer
   Datei werden Daten über diesen Vorgang in einer Protokolldatei
   gespeichert. Diese Daten sind nicht personenbezogen. Die Verwenderin kann
   also nicht nachvollziehen, welcher Nutzer welche Daten abgerufen hat.

   Im Einzelnen wird über jeden Abruf folgender Datensatz gespeichert:

   -           Name der abgerufenen Datei

   -           Datum und Uhrzeit des Abrufs

   -           übertragene Datenmenge

   -           Meldung, ob der Abruf erfolgreich war

   -           IP-Adresse

   -           Browsertyp

   -           Browserversion

   -           Betriebssystem

   -           Referrer-URL

   Diese Daten sind für die Verwenderin nicht einer bestimmten Personen
   zuordenbar. Eine Zusammenführung dieser Daten mit anderen Datenquellen
   wird nicht vorgenommen. Die Daten werden zudem nach einer statistischen
   Auswertung gelöscht.

   2.2.            Verwendung von Cookies

   Die Verwenderin benutzt zur Verbesserung ihres Angebots Cookies, mit deren
   Hilfe Ihre  Nutzungsdaten erhoben  und  verarbeitet werden.  Cookies  sind
   kleine  Dateien,   welche  Ihnen   die  Benutzung   des   Online-Angebotes
   erleichtern. Ihr Internetbrowser erhält diese Dateien automatisch von  dem
   Server der  Verwenderin  und speichert  die  Cookies auf  Ihrem  Computer.
   Cookies sind Textdateien, die auf  Ihrem Computer gespeichert werden.  Die
   Cookies ermöglichen die Wiedererkennung Ihres Internet-Browsers und  damit
   eine Analyse Ihrer  Benutzung der  Website. Die  Verwenderin benutzt  zwei
   Arten von Cookies: Sogenannte Session-Cookies und permanente Cookies.

   Die Verwenderin sendet  einen Session-Cookie an  Ihren Computer, wenn  Sie
   die die  Webseite nutzen.  Die Nutzung  der Webseite  wird für  Sie  damit
   bequemer und schneller.  Bei Abmeldung oder  Schließung des Browsers  wird
   dieser Cookie gelöscht und hat damit keine Wirkung mehr.

   Weiterhin benutzt die Verwenderin einen permanenten Cookie. Die Daten, die
   der Cookie enthält, sind verschlüsselt und können somit nicht von  Dritten
   gelesen werden.

   Sie können die  auf Ihrem Rechner  gespeicherten Cookies jederzeit  selbst
   löschen. Auch können  Sie Ihren  Browser so  einstellen, dass  er sie  vor
   Annahme  eines  Cookies  informiert   bzw.  keine  Cookies  annimmt.   Die
   Verwenderin  weist  Sie  jedoch  darauf  hin,  dass  Sie  in  diesem  Fall
   gegebenenfalls nicht  sämtliche Funktionen  dieser Website  vollumfänglich
   nutzen können.

    2.3.            Google Analytics

   Diese Webseite benutzt Google Analytics, einen Webanalysedienst der Google
   Inc. ("Google"). Google Analytics  verwendet sog. "Cookies",  Textdateien,
   die auf  Ihrem  Computer  gespeichert  werden und  die  eine  Analyse  der
   Benutzung der  Webseite  durch  Sie  ermöglichen.  Die  durch  den  Cookie
   erzeugten   Informationen    über   Ihre    Benutzung   dieser    Webseite
   (einschließlich Ihrer IP-Adresse) werden an einen Server von Google in den
   USA übertragen  und  dort  gespeichert. Google  wird  diese  Informationen
   benutzen, um Ihre Nutzung  der Webseite auszuwerten,  um Reports über  die
   Webseiteaktivitäten für  die Webseitenbetreiber  zusammenzustellen und  um
   weitere  mit  der  Webseitenutzung  und  der  Internetnutzung   verbundene
   Dienstleistungen  zu  erbringen.  Auch  wird  Google  diese  Informationen
   gegebenenfalls an Dritte übertragen, sofern dies gesetzlich vorgeschrieben
   oder soweit Dritte diese Daten  im Auftrag von Google verarbeiten.  Google
   wird in  keinem Fall  Ihre  IP-Adresse mit  anderen  Daten von  Google  in
   Verbindung bringen. Sie  können die  Installation der  Cookies durch  eine
   entsprechende Einstellung Ihrer  Browser Software  verhindern; wir  weisen
   Sie jedoch  darauf  hin, dass  Sie  in diesem  Fall  gegebenenfalls  nicht
   sämtliche Funktionen dieser Webseite  vollumfänglich nutzen können.  Durch
   die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Bearbeitung der über
   Sie erhobenen Daten durch Google in der zuvor beschriebenen Art und  Weise
   und zu  dem zuvor  benannten Zweck  einverstanden. Der  Datenerhebung  und
   -speicherung  kann  jederzeit  mit  Hilfe  des  folgenden  Zusatzprogramms
   http://tools.google.com/dlpage/gaoptout?hl=de mit Wirkung für die  Zukunft
   widersprochen werden.

   2.4.            Social-Plugin von facebook

   Auf dieser Website sind zudem Verweise (Links) auf das externe soziale
   Netzwerk Facebook enthalten. Facebook wird von der Facebook Inc., 1601 S.
   California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA (nachfolgend „Facebook")
   betrieben.

   Die Verweise sind im Rahmen des Internetauftritts durch das Facebook Logo
   kenntlich gemacht (es werden keine Facebook-Plugins genutzt). Wird diesen
   Verweisen durch einen Klick gefolgt, werden die Facebook-Plugins aktiviert
   und Ihr Browser stellt eine direkte Verbindung mit den Servern von
   Facebook her.

   Sofern Sie während des Besuchs dieser Website den Verweisen folgen und
   über Ihr persönliches Benutzerkonto bei Facebook eingeloggt sind, kann
   Facebook den Besuch Ihrem Facebook-Konto zuordnen.

   Wenn Sie mit den Plugins interagieren, zum Beispiel den "Empfehlen" Button
   betätigen oder einen Kommentar abgeben, wird die entsprechende Information
   von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert.
   Zweck und Umfang der Datenerhebung und die weitere Verarbeitung und
   Nutzung der Daten durch Facebook sowie Ihre diesbezüglichen Rechte und
   Einstellungsmöglichkeiten zum Schutz Ihrer Privatsphäre entnehmen Sie
   bitte den Datenschutzhinweisen von Facebook
   (http://de-de.facebook.com/privacy/explanation.php). Wenn Sie nicht
   möchten, dass Facebook über diesen Internetauftritt Daten über Sie
   sammelt, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch dieser Webseite bei Facebook
   ausloggen.

   2.5.            Social-Plugin von Google+

   Auf dieser Website sind zudem Verweise (Links) auf das externe soziale
   Netzwerk Google+ (GooglePlus) enthalten. Google+ wird von der der Google
   Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, Kalifornien, 94043 USA,
   (nachfolgend „Google“) betrieben.

   Die Verweise sind im Rahmen des Internetauftritts durch das
   GooglePlus-Logo kenntlich gemacht (es wird kein GooglePlus-Plugin
   genutzt). Wird diesen Verweisen durch einen Klick gefolgt, werden die
   GooglePlus-Plugins aktiviert und Ihr Browser stellt eine direkte
   Verbindung mit den Servern von GooglePlus her.

   Der Inhalt der “+1″-Schaltfläche  wird von Google direkt an Ihren Browser
   übermittelt und von diesem in die Webseite eingebunden. Die Verwenderin
   hat daher keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit der
   Schaltfläche erhebt. Laut Google werden ohne einen Klick auf die
   Schaltfläche keine personenbezogenen Daten erhoben. Google protokolliert
   den Browserverlauf beim Anzeigen einer „+1“-Schaltfläche nach eigenen
   Angaben nur für Systemwartungs- und Fehlerbehebungszwecken. Bei nicht bei
   GooglePlus angemeldeten Nutzern werden die Daten nicht nach individuellen
   Profilen, Nutzernamen oder URLs strukturiert. Nur bei eingeloggten
   Mitgliedern werden solche Daten, unter anderem die IP-Adresse, erhoben und
   verarbeitet.

   Zweck und Umfang der Datenerhebung und die weitere Verarbeitung und
   Nutzung der Daten durch Google sowie Ihre diesbezüglichen Rechte und
   Einstellungsmöglichkeiten zum Schutz Ihrer Privatsphäre können Sie Googles
   Datenschutzhinweisen zu der “+1″-Schaltfläche
   entnehmen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html.

   Wenn Sie GooglePlus-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über
   diese Webseite Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google
   gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, sollten Sie sich vor Ihrem Besuch
   dieser Webseite bei Google Plus ausloggen.

   2.6.            Plugin von LinkedIn

   Sie finden auf unserer Internetseite Plugins des sozialen Netzwerks
   LinkedIn respektive der LinkedIn Corporation, 2029 Stierlin Court,
   Mountain View, CA 94043, USA (im Folgenden „LinkedIn“ genannt).

   Die Verweise sind im Rahmen des Internetauftritts durch das Facebook Logo
   kenntlich gemacht (es werden keine LinkedIn -Plugins genutzt). Wird diesen
   Verweisen durch einen Klick gefolgt, werden die LinkedIn-Plugins aktiviert
   und Ihr Browser stellt eine direkte Verbindung mit den Servern von
   Facebook her

   Wird das LinkedIn-Plugin aktiviert, wird LinkedIn darüber informiert, dass
   unsere Internetseite mit Ihrer IP-Adresse besucht wurde. Wenn Sie den
   „Recommend-Button“ von LinkedIn anklicken und dabei zugleich in Ihrem
   Account bei LinkedIn eingeloggt sind, haben Sie die Möglichkeit, einen
   Inhalt von unserer Internetseiten auf Ihrer Profilseite bei
   LinkedIn-Profil zu verlinken. Dabei ermöglichen Sie es LinkedIn, Ihren
   Besuch auf unserer Internetseite Ihnen beziehungsweise Ihrem Benutzerkonto
   zuordnen zu können. Sie müssen wissen, dass wir keinerlei Kenntnis vom
   Inhalt der übermittelten Daten und deren Nutzung durch LinkedIn erlangen.

   Weitere Einzelheiten zur Erhebung der Daten und zu Ihren rechtlichen
   Möglichkeiten sowie Einstellungsoptionen erfahren Sie bei LinkedIn. Diese
   werden Ihnen unter
   http://www.linkedin.com/static?key=privacy_policy&trk=hb_ft_priv zur
   Verfügung gestellt.

   2.7.            Plugin von Xing

   Diese Webseite nutzt Funktionen des Netzwerks XING. Anbieter ist die XING
   AG, Dammtorstraße 29-32, 20354 Hamburg, Deutschland. Bei jedem Abruf einer
   unserer Seiten, die Funktionen von Xing enthält, wird eine Verbindung zu
   Servern von Xing hergestellt. Eine Speicherung von personenbezogenen Daten
   erfolgt dabei nach unserer Kenntnis nicht. Insbesondere werden keine
   IP-Adressen gespeichert oder das Nutzungsverhalten ausgewertet.

   Weitere Information zum Datenschutz und dem Xing Share-Button finden Sie
   in der Datenschutzerklärung von Xing unter
   https://www.xing.com/app/share?op=data_protection

   3.                Datenerhebung mit Einwilligung

   In folgenden Fällen erhebt die Verwenderin personenbezogene Daten mit
   Ihrer Einwilligung.

   3.1.            Datenverarbeitung bei der Benutzung von Webformularen

   Es besteht über die Webseite die Möglichkeit, mittels eines Webformulars
   der Verwenderin Nachrichten zukommen zu lassen. Das Webformular dient
   dazu, dass die Verwenderin Ihre Fragen beantworten kann

   Bei Nutzung des Webformulars erhebt und speichert die Verwenderin
   vorläufig die vollständigen Daten des Webformulars, also konkret folgende
   Daten:

   ·                Vor- und Nachname

   ·                Anschrift

   ·                Telefonnummer

   ·                Telefaxnummer

   ·                E-Mail-Adresse

   ·                die eigentliche Nachricht

   Ihre Daten werden sodann über den Provider der Verwenderin per E-Mail an
   die Verwenderin weitergeleitet. Auf dem Server werden die Daten dann
   unverzüglich gelöscht. Im Übrigen speichert und nutzt die Verwenderin die
   per E-Mail erhaltenen Daten im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen.

   3.2.            Verarbeiten und Weitergabe von Kunden- und Vertragsdaten

   Die Verwenderin erhebt, verarbeitet und nutzt personenbezogene Daten nur,
   soweit sie für die Begründung, inhaltliche Ausgestaltung oder Änderung des
   Rechtsverhältnisses erforderlich sind (Bestandsdaten).

   Die Verwenderin übermittelt personenbezogene Daten an Dritte nur dann,
   wenn dies im Rahmen der Vertragsabwicklung notwendig ist, etwa an die mit
   der Lieferung der Ware betraute Unternehmen oder das mit der
   Zahlungsabwicklung beauftragte Kreditinstitut. Eine weitergehende
   Übermittlung der Daten erfolgt nicht bzw. nur dann, wenn Sie der
   Übermittlung ausdrücklich zugestimmt haben.

   3.3.            Newsletter

   Sie können einwilligen, dass die Verwenderin Sie über Produktinformationen
   und Neuigkeiten der Verwenderin per E-Mail informiert. Die Verwenderin
   versendet insoweit in regelmäßigen Abständen Newsletter.

   Sie können diesen Service deaktivieren, indem Sie den in jeder
   Newsletter-E-Mail enthaltenen Hyperlink zum Abbestellen nutzen. Zudem
   haben Sie die Möglichkeit,  durch Versand einer E-Mail an
   info@apiumtec.com oder perPost (zusenden an: Apium Additive Technologies
   GmbH, Willy-Andreas-Allee 19, 76131 Karlsruhe)  mitzuteilen, dass Sie den
   Newsletter nicht mehr bekommen möchten. Bei Widerruf werden die
   personenbezogenen Daten zur weiteren Verwendung für die unter diesem
   Unterpunkt bezeichneten Zwecke gesperrt.

   4.                Auskunfts- und Widerrufsrecht

   Auf Wunsch teilt Ihnen die Verwenderin jederzeit schriftlich oder
   elektronisch mit, ob und welche persönlichen Daten über Sie gespeichert
   sind.

   Ihre erteilten Einwilligungserklärungen können Sie selbstverständlich
   jederzeit mit Wirkung für die Zukunft durch Versand einer E-Mail an
   info@apiumtec.com oder schriftlich widerrufen. Ihren schriftlichen
   Widerruf richten Sie bitten an:

   Apium Additive Technologies GmbH, Willy-Andreas-Allee 19, 76131 Karlsruhe

   Wir weisen Sie darauf hin, dass eine Vorhaltung Ihrer Daten notwendig sein
   kann, insb. sofern zwingende Rechtsvorschriften dies erfordern.

   5.            Zu Zwecken des Marketings und der Optimierung werden auf
   dieser Website Produkte und Dienstleistungen der wiredminds GmbH
   (www.wiredminds.de) verwendet. Dabei werden Daten erhoben, verarbeitet und
   gespeichert, aus denen unter einem Pseudonym Nutzungsprofile erstellt
   werden. Wo möglich und sinnvoll werden die Nutzungsprofile vollständig
   anonymisiert. Hierzu können Cookies zum Einsatz kommen. Cookies sind
   kleine Textdateien, die im Internet-Browser des Besuchers gespeichert
   werden und zur Wiedererkennung des Internet-Browsers dienen. Die erhobenen
   Daten, die auch personenbezogene Daten beinhalten können, werden an
   wiredminds übermittelt oder direkt von wiredminds erhoben. wiredminds darf
   Informationen, die durch Besuche auf den Webseiten hinterlassen werden,
   nutzen um anonymisierte Nutzungsprofile zu erstellen. Die dabei gewonnenen
   Daten werden ohne die gesondert erteilte Zustimmung des Betroffenen nicht
   benutzt, um den Besucher dieser Website persönlich zu identifizieren und
   sie werden nicht mit personenbezogenen Daten über den Träger des
   Pseudonyms zusammengeführt. Soweit IP-Adressen erhoben werden, werden
   diese unverzüglich nach Erhebung durch Löschen des letzten Nummernblocks
   anonymisiert. Der Datenerhebung, -verarbeitung und -speicherung kann
   jederzeit mit Wirkung für die Zukunftwidersprochen werden.

   Vom Tracking ausschließen.

    

    

    

    

    

    

    

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